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24 | 10 | 2017
Gastroenterologie
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Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD)

Actelion veröffentlicht Update zum Phase-III-Programm IMPACT mit Cadazolid bei CDAD

 

Allschwil, Schweiz  (8. Juni 2017) - Actelion Ltd gab heute ein Update zum Phase-III-Programm IMPACT zur Ermittlung der Wirksamkeit und Sicherheit des neuartigen Antibiotikums Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD). Im Rahmen dieses zulassungsrelevanten Programms erreichte die klinische Studie IMPACT 1 den primären Endpunkt, während die zweite Studie, IMPACT 2, den primären Endpunkt verfehlte. Im Rahmen des IMPACT-Programms wies Cadazolid ein vertretbares Verträglichkeits- und Sicherheitsprofil auf.
 

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Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD): Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich: Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet . Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl. Photound Copyright: Riemser PharmaClostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD)

Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich:
Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet

Berlin (7. Juni 2017) – Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl.5

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Eisen(III)-Maltol als neue therapeutische Alternative

Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen:
Neue Wege in der oralen Therapie

Mannheim (30. April 2017) – Das Auftreten der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist ein ernst zu nehmendes Problem, das die Lebensqualität und im Arbeitsbereich die Produktivität von Patienten erheblich beeinträchtigen kann.1-3 Das aktuell empfohlene therapeutische Vorgehen besteht in der Eisengabe, die oral oder bei schwerer Anämie intravenös erfolgen kann. Unverträglichkeiten und ein geringes Ansprechen herkömmlicher oraler zweiwertiger Eisenpräparate tragen zu einer oft unzureichenden Therapietreue bei. Die aktuellen Optionen zur Eisengabe diskutierten Experten im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim.4 Sie kamen zu dem Schluss, dass trotz guter Versorgung der Patienten ein hoher medizinischer Bedarf für eine Behandlung der Eisenmangelanämie besteht, die Limitationen oraler zweiwertiger und intravenöser Eisenpräparate überwindet, Hämoglobin (Hb)-Werte rasch normalisiert und für den Patienten einfach zu applizieren ist. Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) ist ein innovatives, orales Präparat mit dreiwertigem Eisen, das die therapeutischen Anforderungen erfüllt: Speziell für die Therapie der Eisenmangelanämie bei Erwachsenen mit CED zugelassen, eröffnet es neue Möglichkeiten für die Behandlung.5,6

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Gastrointestinale Beschwerden

Gluten in Betracht ziehen

Mannheim (29. April 2017) - Glutenunverträglichkeiten werden oft erst spät erkannt oder nicht korrekt diagnostiziert. Bei einem Symposium des Unternehmens Dr. Schär im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim beleuchtete Prof. Dr. med. Martin Storr, Starnberg, die zugehörigen Krankheitsbilder und zeigte anhand eines Fallbeispiels notwendige Diagnoseschritte auf. Im anschließenden Vortrag informierte Dr. med. Michael Schumann, Berlin, über den aktuellen Stand der Forschung zur Gluten-/Weizensensitivität. Im Fokus standen dabei Studienergebnisse zu Vorkommen und Ursachen der Erkrankung sowie zur Therapie mit glutenfreier Ernährung.

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GInsight Klinik-Workshop am Universitätsklinikum Erlangen: Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED – Balanceakt zwischen Behandlungsoptionen, Leitlinien und Lebensqualität. Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermög-licht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) dar. Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder TNFα-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt. GInsight Klinik-Workshop am Universitätsklinikum Erlangen

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED – Balanceakt zwischen Behandlungsoptionen, Leitlinien und Lebensqualität

Erlangen (29. März 2017) – Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) dar. Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder TNFα-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.1

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Internationale Experten empfehlen die Erweiterung der Therapieoptionen bei PPI-refraktären GERD-Patienten

Alginat als add-on-Therapie erhöht die Patientenzufriedenheit bei Reflux

Heidelberg (1. März 2017) – Im Management der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) gibt es eine Therapielücke durch unzureichende Symptomkontrolle mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Darauf wiesen führende Gastroenterologen und Allgemeinmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei einem Expertentreffen in Frankfurt am Main hin. In Anlehnung an die bestehende Leitlinie zu GERD und aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse kamen die Experten überein, dass bei PPI-refraktären Patienten weitere Therapiemöglichkeiten, z.B. der Einsatz eines Alginats, in Erwägung zu ziehen seien. Auf dem DGVS Kongress im September 2016 wurde ein aktualisierter Therapiealgorithmus von Leitlinienautor Prof. Dr. Joachim Labenz vorgestellt, der genau hier ansetzt und die Therapieoption der Add-On- Therapie mit Alginat aufgenommen hat.1

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Abb.(oben): Erst passt man den ph-Wert an, dann setzt man den Wirkstoff frei. (c) Wiley-VCHMikromotoren neutralisieren Magensäure und setzen Wirkstoffe pH-abhängig frei

Mikro-U-Boote für den Magen

Frankfurt am Main (24. Januar 2017) - Winzige „U-Boote“, die eigenständig durch den Magen sausen, Magensäure als Treibstoff verwenden, diese dabei rasch neutralisieren, um dann ihre Fracht passgenau beim gewünschten pH-Wert freizusetzen: Was nach Science Fiction klingt, ist ein neuer Ansatz zur Behandlung von Magenerkrankungen mit säureempfindlichen Medikamenten, den Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie vorstellen. Er basiert auf protonenangetriebenen Mikromotoren mit einer pH-abhängigen Polymerschicht, die mit Wirkstoffen beladen werden kann.

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Neuer Service von Takeda jetzt verfügbar

Das Patientensupportprogramm myvyoTM mit individualisiertem Coaching-Konzept für CED-Patienten mit Vedolizumab (Entyvio®)-Therapie

Köln (20. Januar 2017) - Takeda hat ein umfassendes Unterstützungsprogramm für Patienten gestartet, die unter einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) leiden und mit Vedolizumab (Entyvio®) behandelt werden. Einzigartig ist dabei der Ansatz, Informationsangebote mit einem individualisierten Coaching zu verbinden. Inwieweit solche Programme die medizinisch-fachliche Betreuung von CED-Patienten sinnvoll ergänzen und unterstützen können, erörterten Experten heute bei einem Fachpresse-Gespräch von Takeda.

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Abb.: Dr. Rizky Widyaningsih aus dem Team der AVTC demonstriert, wie sich in Zukunft mittels Tablet auch Mikroimplantate steuern lassen sollen, die die Beweglichkeit des Darms im richtigen Takt halten. Quelle: Markus Schmidt/Universitätsmedizin Mainz Assistenzsystem für den Verdauungstrakt

Interaktive Mikroimplantate sollen die Verdauung regeln

Mainz (28. Dezember 2016) - Was nach Science Fiction klingt soll Realität werden: Die Entwicklung aktiv vernetzter Mikroimplantate, die die Beweglichkeit des Darms im richtigen Takt halten sollen. Der therapeutische Nutzen einer solchen Erfindung wäre zweifelsohne groß. Verschiedene Funktionsstörungen des Verdauungstraktes ließen sich damit erfolgversprechend behandeln. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut wollen Ärzte der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen des Innovationsclusters INTAKT solch ein implantierbares Assistenzsystem entwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dieses Exzellenzprojekt mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro. Das Projekt ist Ende dieses Jahres gestartet.

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Morbus Crohn

Stelara® (Ustekinumab) erhält EU-Zulassung zur Therapie des mittelschweren bis schweren aktiven Morbus Crohn

Neuss (16. November 2016) - Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Marktzulassung des rein humanen, monoklonalen Antikörpers Ustekinumab (Stelara®) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerem bis schwerem aktiven Morbus Crohn genehmigt, die unzureichend oder nicht mehr auf konventionelle oder Anti-Tumor-Nekrosefaktor (TNF)-α-Therapien angesprochen haben, diese nicht vertragen haben oder bei denen diese kontraindiziert sind.1 Es ist das erste Biologikum in der Morbus Crohn-Therapie, das die Interleukine (IL)-12 und -23 als Ziel hat – diese werden als Schlüsselmoleküle der Entzündungsreaktion bei Morbus Crohn angenommen.

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Neuer Bio-Marker zur molekularen Früherkennung von Dickdarmkrebs

Gießen (8. November 2016) - Mehr Sicherheit für die Patientinnen und Patienten soll ein neuer frühzeitiger Nachweis von Vorstufen des Dickdarmkrebses bringen. Das sogenannte kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritthäufigste Krebsdiagnose weltweit. Ein wichtiger Punkt, um die Überlebensrate zu verbessern, ist die richtige Diagnose sowie die korrekte Einschätzung des Gefährdungsgrades. Einen neuen Bio-Marker zur molekularen Früherkennung dieser schwerwiegenden Erkrankung hat nun ein Gießener Ärzteteam entwickelt. Mit einem innovativen Scoring-System ist es gelungen, den Gefährdungsgrad zuverlässig vorauszusagen, so dass eine gezielte ärztliche Überwachung betroffener Patientinnen und Patienten ermöglicht wird. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im renommierten Journal Oncotarget publiziert.

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magnetischesAntiRefluxSystem.jpgWenn Schlucken zur Qual wird

Beschwerdefrei bei Refluxkrankheit durch flexibles Magnetband

Mainz (8. November 2016) - Wenn Schlucken zur Qual wird, leiden die Betroffenen in der Regel an der Refluxkrankheit. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz bietet jetzt eine neue besonders schonende, minimalinvasive Methode zur Behandlung des Reflux an: Dabei setzt der Operateur ein flexibles Magnetband zwischen Speiseröhre und Magen ein. Dieses verstärkt den unteren Speiseröhrenschließmuskel aufgrund seiner magnetischen Eigenschaft und verhindert den Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Die Universitätsmedizin Mainz ist in Rheinland-Pfalz Vorreiter bei der neuen OP-Technik.

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Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

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Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

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Abb.1: Pylera® ist in Kombination mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol indiziert zur H. pylori-Eradikation sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit H. pylori-induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte).Helicobacter pylori

Bismut-Quadrupeltherapie als neuer Standard: Paradigmenwechsel in der Behandlung des Magenkeims

Frankfurt am Main (22. September 2016) - Das S2k-Leitlinienupdate zur Helicobacter pylori (H. pylori)-Eradikation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Bismut-Quadrupeltherapieschemata als neuen Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie.1 Hintergrund ist die steigende Resistenzrate von H. pylori gegenüber dem Makrolidantibiotikum Clarithromycin, das infolge zu immer geringeren Eradikationsraten beim Einsatz der bislang favorisierten Tripeltherapien führen.2-4 Mit Pylera® steht dem Patienten eine Bismut-Vierfachtherapie in Kombination mit dem PPI* Omeprazol (20 mg) zur Verfügung, die unabhängig von Antibiotikaresistenzen einsetzbar ist und zuverlässig Eradikationsraten von über 90% erreicht.5

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Transabdominaler Ultraschall

Darmsonographie ermöglicht patientenfreundliches Verlaufsmonitoring bei CED

Hamburg (21. September 2016) – Der transabdominale Ultraschall ist eine patientenfreundliche und zuverlässige Methode, die sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn geeignet ist. Zu diesem Résumé kamen Experten, die während eines im Rahmen der DGVS-Tagung stattfindenden Presseworkshops1 über die Ergebnisse der TRUST-Studie diskutierten. Die von AbbVie durchgeführte Studie evaluierte den Nutzen einer transabdominalen Ultraschalluntersuchung für das Routinemonitoring in der täglichen Praxis.2

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Aktuelle Studie zeigt

Darm und Psyche sind eng verbunden

Berlin (9. September 2016) - Rund elf Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Chronische Bauchschmerzen, Unwohlsein, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall schränken die Betroffenen im Alltag stark ein und senken ihre Lebensqualität. Eine aktuelle Studie einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe zeigt nun, dass Stress und Angstleiden die Entstehung eines Reizdarmsyndroms begünstigen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) rät daher dazu, bei einem Reizdarmsyndrom immer auch eine psychosomatische Beratung in Betracht zu ziehen.

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Eine neue Studie erweitert die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten für Stuhltransplantationen. Gleichzeitig werden die Notwendigkeit der Verträglichkeit und ein personalisierter Ansatz hervorgehoben

Stuhltransplantationen - ganz individuell

Heidelberg (28. April 2016) - Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern bei der Untersuchung von Stuhltransplantationen gelungen, diejenigen Bakterienstämme des Spenders genau zu bestimmen, denen es nach einer Transplantation gelingt, sich im Darm des Empfängers anzusiedeln. Das von Wissenschaftlern am EMBL geführte Team fand zusammen mit Forschern der Universitäten Wageningen und Helsinki sowie des Akademisch-medizinischen Zentrums in Amsterdam heraus, dass die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger sehr wahrscheinlich eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen. Die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie könnte dazu beitragen, den Einsatz von Stuhltransplantationen als wirksame Therapieoption auf andere Krankheitsbilder zu erweitern.

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ECCO 2016: Darmselektive Biologikum-Therapie in der Versorgungsrealität

Neue Therapiestrategien mit Vedolizumab bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Amsterdam, Niederlande (19. März 2016) – Die Behandlungsalgorithmen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn werden sich in den kommenden Jahren ändern – davon waren die gastroenterologischen Experten auf zwei von Takeda unterstützten Symposien im Rahmen der diesjährigen ECCO in Amsterdam überzeugt (11. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation, 16.-19.03.2016). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt dabei bereits heute der selektive Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Aktuelle Real-Life-Studiendaten bestätigen die Wirksamkeit der darmselektiven Therapie mit Vedolizumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Patienten erreichen mit der Therapie häufiger als mit Placebo eine klinische Remission – und auch in der langfristigen Erhaltungstherapie ist der Wirkstoff effektiv und sicher. Vor dem Hintergrund dieser Daten diskutierten die Experten neue Konzepte der CED-Therapie und den zukünftigen Stellenwert von Vedolizumab auch in Bezug zu anderen Therapeutika wie TNFα-Inhibitoren.

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Kapsel mit gefrorener Darmflora. Photo: DZIF, BraunschweigDarmflora-Übertragung

Wie kommt die gesunde Darmflora in eine Kapsel?

 

                                      • DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln stellen gefrorene Darmflora-Präparate in Kapseln her. Das Herstellungsprotokoll ist für interessierte Kollegen frei zugänglich

 

Braunschweig (25. November 2015) - Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist die weltweit am häufigsten im Krankenhaus erworbene Durchfallerkrankung. Besonders hartnäckige Fälle werden zunehmend mit der Übertragung der Darmflora, also des Stuhls einer gesunden Person in den Darm des Patienten behandelt. Diese Therapieform wird als Darmflora-Übertragung oder Stuhltransplantation bezeichnet; sie ist zwar noch nicht als Therapie zugelassen, wird aber als individueller Heilversuch an einigen Kliniken erfolgreich durchgeführt. Die mit dem Stuhl übertragenen Bakterien sie-deln sich im Darm des Empfängers an und scheinen dort ein gesundes Zusammen-spiel der Mikroorganismen zu fördern – die Krankheitserreger können verdrängt werden.

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Abb.: Basis für die einmal tägliche Gabe von Mezavant® ist die Multi-Matrix-Technologie (MMX®), die eine verlängerte Wirkstofffreisetzung möglich macht. Die äußerste Schicht einer Retardtablette besteht aus einem magensaftresistenten Polymerüberzug, der sich ab einem pH-Wert von 7 auflöst. Eine hydrophile Matrix bildet nach dem Eindringen von Wasser eine viskose Gelmasse. Eingelagert in diese hydrophile Matrix ist eine lipophile Matrix, die eine hydrophobe Umgebung erzeugt. Photo: ShireShire Experten Round Table

Colitis ulcerosa: die hohe Kunst der Therapie – individuell und patientengerecht

 

Frankfurt am Main (13. Oktober 2015) - Colitis ulcerosa ist eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit unterschiedlichen Erscheinungs- und Verlaufsformen. Sie erfordert eine möglichst individuelle Herangehensweise und konsequente Mitwirkung des Patienten. „Deshalb stellt die Therapieadhärenz, insbesondere in Phasen der Remission, den Schlüssel für den Behandlungserfolg dar“, erklärte Professor Dr. Stefan Schreiber, Kiel, bei einem Experten Round Table von Shire in Frankfurt. Gute Voraussetzungen für die Therapietreue bietet die einmal tägliche orale Einnahme von MMX®-Mesalazin (Mezavant®): Neben der guten Datenlage zur Remissionserzielung und -aufrechterhaltung konnte ebenfalls die Normalisierung der Lebensqualität bei einer gleichzeitig hohen Therapieadhärenz der Patienten erreicht werden.1,2,3,4,5 Neben medikamentösen Therapien spielen auch die richtige Diagnostik sowie Unterstützungsangebote bei der Bewältigung der Erkrankung im Alltag eine Rolle. Über die wichtigen Stellschrauben für eine patientengerechte Versorgung in der Zukunft diskutierten Experten in Frankfurt.

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Kongress-Bericht DGVS 2015

Kinder, Jugendliche und erwachsene Morbus-Crohn-Patienten mit Prädiktoren für einen schweren Verlauf profitieren von einer frühen Immunsuppression

 

Leipzig (18. September 2015) - Morbus-Crohn-Patienten im Kindes- und Jugendalter, bei denen initial oder im Verlauf Prädiktoren auf einen ungünstigen Verlauf hinweisen, sollten frühzeitig immunsuppressiv behandelt werden, da ohne eine frühzeitige effektive Therapie Wachstums- und Entwicklungsstörungen drohen. Auch bei erwachsenen Patienten, bei denen Prädiktoren auf einen schweren Krankheitsverlauf hindeuten, sollte die Einleitung einer immunsuppressiven Therapie frühzeitig in Betracht gezogen werden. Im Rahmen des Symposiums Herausforderungen in der Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen* unter dem Vorsitz von Professor Dr. Stefan Schreiber erläuterten Professor Dr. Michael Radke und Dr. Dominik Bettenworth neben Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch den optimalen Transitionsprozess bei Jugendlichen.

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DGVS-Kongress 2015: Entyvio® (Vedolizumab)

Neue Studien- und klinische Erfahrungen bestätigen Wirksamkeit des darmselektiven Integrin-Antagonisten bei CED

 

Leipzig (18. September 2015) – „Integrativ – kommunikativ – innovativ“ lautete das Motto der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Daher setzten sich zwei von Takeda unterstützte Satellitensymposien mit dem Ver-gleich von unspezifischen Therapieansätzen und dem Einsatz des darmselektiven Integrin-An-tagonisten Vedolizumab (Entyvio®) bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn auseinander. Die Referenten berichteten über ihre praktischen Erfahrungen mit Vedolizumab und gingen der spannenden Frage nach, welche Patienten von der selektiven Lymphozytenmigrationshemmung am meisten profitieren. Zudem stellten sie neue Ergebnisse aus Studien und „Real-World“- Kohorten vor und diskutierten den Stellenwert von Vedolizumab als neue Behandlungsoption bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Entyvio® ist zugelassen für mittelschwere bis schwere aktive Formen von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn nach konventioneller oder anti- TNFα-Therapie.1

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Medac-Symposium auf dem DGVS-Kongress 2015 in Leipzig zur MTX-Therapie bei Morbus Crohn(1)

Methotrexat in der Therapie des Morbus Crohn – wirksam, sicher, günstig

 

Leipzig / Wedel (17. September 2015) - Die Therapie mit Methotrexat (MTX) ist in der Rheumatologie und Dermatologie fest verankert(2). Diesen herausragenden Stellenwert hat Methotrexat in der Behandlung des Morbus Crohn bisher nicht erlangt, obwohl die deutsche Leitlinie Methotrexat in der Therapieeskalation und der Remissionserhaltung als Alternative zu Azathioprin einordnet(3) und mit der MTX-Fertigspritze metex®FS ein zugelassenes Präparat zur Verfügung steht.

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Takeda Innovationspreis 2015Entyvio® (Vedolizumab) mit dem PZ Innovationspreis 2015 ausgezeichnet

 

Meran, Italien (3. Juni 2015) - In diesem Jahr wurde bereits zum 21. Mal der Innovationspreis der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) verliehen. Eine achtköpfige Jury aus Pharmazie-Professoren und Offizin-Apothekern wählte aus rund 20 neuen Arzneistoffen des Vorjahres einen aus und kürte ihn zum innovativsten Wirkstoff des Jahres. In die Bewertung fließt auch das Ergebnis eines Votums auf der Facebook-Seite der PZ ein, an dem sich alle Apotheker beteiligen konnten.

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DGVS-Kongress 2015

Heilung für fast alle Hepatitis-C-Patienten heute möglich

 

  • Neue Therapieregime wie die interferonfreie Kombinationstherapie aus Ombitasvir / Paritaprevir / Ritonavir (VIEKIRAX®) + Dasabuvir (EXVIERA®) bieten Heilungsraten von bis zu 100 % bei Genotyp 1
  • Praxisnahe Fallkonferenz erörtert aktuelle Fragestellungen in der HCV-Therapie

 

Wiesbaden (17. September 2015) – Die Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion hat entscheidende Fortschritte gemacht: Heute sind interferonfreie Therapien und Heilungsraten von über 95 % für alle Patienten bei gleichzeitig kurzer Therapiedauer und guter Verträglichkeit Realität. In einer praxisnahen Fallkonferenz des forschenden BioPharma-Unternehmens AbbVie Deutschland im Rahmen der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) in Leipzig beleuchteten Experten aus Klinik und Praxis, wie sich klinische Daten auf den Behandlungsalltag übertragen lassen und diskutierten anhand von Kasuistiken, welche Aspekte es aktuell bei der HCV-Therapie zu beachten gibt.

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