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18 | 10 | 2017
Hämatologie
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RNA-Interferenz

Ein Paradigmenwechsel in der Therapie von schwerwiegenden Erkrankungen

München (9. August 2017) - Substanzen, die auf neuen Wirkmechanismen basieren, können die Behandlung von Erkrankungen tiefgreifend verändern. Das junge Unternehmen Alnylam® Pharmaceuticals hat es sich zum Ziel gesetzt, insbesondere für komplexe und schwer therapierbare Krankheitsbilder sowie für seltene Erkrankungen, bei denen bis dato keine zufriedenstellenden Therapieoptionen existieren, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die das Potenzial besitzen, das Leben der Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Bispezifischer Antikörper bei Hämophilie A

Emicizumab reduziert jährliche Blutungsrate signifikant

Berlin (10. Juli 2017) - Auf dem Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) wurden erste positive Ergebnisse des umfassenden Studienprogramms HAVEN vorgestellt. Der bispezifische Antikörper Emicizumab wird für die prophylaktische Therapie bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII geprüft. In der Phase-III-Studie HAVEN 1 reduzierte die wöchentliche subkutane Applikation von Emicizumab als prophylaktische Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen (mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII) die Blutungsrate signifikant und klinisch relevant, verglichen mit der typischen intravenösen Bedarfstherapie mit Bypass-Medikamenten.1 Positive Ergebnisse zeigte auch eine Interimsanalyse der Phase-III-Studie HAVEN 2, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Emicizumab bei Kindern mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII untersucht.2

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Innovatives Faktor VIII-Produkt

Praktische Erfahrungen und neue Studie belegen verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften von Kovaltry®

  • Positive Ergebnisse und hohe Zufriedenheit nach Umstellung zahlreicher Patienten
  • Neue Studie bestätigt überlegene Pharmakokinetik auch gegenüber Advate®
  • Bayer setzt hohes Engagement in der Hämophiliebehandlung fort

Leverkusen (23. Mai 2017) - Das unmodifizierte rekombinante Faktor VIII-Produkt (rFVIII) Kovaltry® von Bayer ist seit Februar 2016 zur Behandlung und Prophylaxe von Hämophilie A in Deutschland zugelassen. Zahlreiche Patienten wenden das Produkt bereits an, das verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften gegenüber anderen rFVIII-Produkten aufweist. Dies belegen aktuelle Erfahrungen aus der klinischen Praxis ebenso wie eine aktuelle randomisierte Crossover-Studie mit einem Vergleichsprodukt1. Die Zulassung von Kovaltry® basiert auf dem LEOPOLD-Studienprogramm , das aus drei multinationalen klinischen Studien besteht und die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Produkts in allen Altersklassen - sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Behandlung von Blutungen - bestätigt2,3,4. Kovaltry® kombiniert die identische Aminosäuresequenz der seit 25 Jahren bewährten Vorgängerprodukte Kogenate® bzw. Kogenate® Bayer mit moderner Technologie in der Herstellung5.

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Zu den Plänen des GKV-Spitzenverbands für ein Arztinformationssystem zu neuen Arzneimitteln

Einfalt statt Vielfalt?

Berlin (31. Mai 2016) – Der GKV-Spitzenverband hat Pläne für ein Arztinformationssystem zum Wert neuer Arzneimittel nach dem Modell einer Ampel vorgestellt. Nach Ansicht der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. kann in der Krebstherapie die Frage "Welches Arzneimittel ist am besten für welchen Patienten geeignet?" nicht durch einfache Rot-Grün-Schemata beantwortet werden. Das unglücklich gewählte Beispiel in der Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands vom 25. Mai unterstreicht die Problematik simplifizierender Ansätze. Die Vielfalt der individuellen Krankheitssituationen und der kontinuierliche Wissenszuwachs bei den neuen Arzneimitteln erfordern komplexere Systeme unter Berücksichtigung zusätzlicher Daten.

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IQWiG

Efmoroctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Studienpool unvollständig, Angaben zu den Ergebnissen unzureichend

 

Köln (1. April 2016) - Efmoroctocog alfa (Handelsname Elocta) ist seit November 2015 für Personen mit Hämophilie des Typs A zugelassen, die häufig auch als „Bluterkrankheit“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet, und zwar sowohl für die Prophylaxe als auch für eine anlassbezogene Behandlung. Ein solcher Zusatznutzen ist aus dem Dossier jedoch nicht ableitbar, da es keine der Fragestellung angemessenen Studiendaten enthält.

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Hämophilie A-Therapie

Neues Faktor VIII-Präparat Kovaltry® ermöglicht Flexibilität und patientenindividuelle Dosierung bei der Blutungsprophylaxe

  • Präparat mit verbesserten Eigenschaften
  • Innovativer Herstellungsprozess sorgt für hohe Anreicherung von funktionsfähigem rekombinanten Faktor VIII
  • Nachhaltiges Engagement von Bayer in der Hämophilietherapie

Leverkusen (15. März 2016) – Die therapeutischen Möglichkeiten für Hämophilie A-Patienten haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Dank der heute als Goldstandard geltenden Prophylaxe mit plasmatischen und gentechnisch hergestellten (rekombinanten) Gerinnungsfaktorenkonzentraten können spontane Blutungen in Gelenken, Muskeln und anderem Gewebe weitgehend verhindert werden. Der neu zugelassene unmodifizierte rekombinante Faktor VIII Kovaltry®(1) ermöglicht Flexibilität bei der patientenindividuellen Prophylaxe1.

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Bedeutsame Innovation für die Therapie der Hämophilie A durch ELOCTA®. Für Patienten mit Hämophilie A gibt es seit 20 Jahren endlich eine Innovation in ihrer Therapie: Mit Elocta (rFVIIIFc) steht jetzt erstmals ein Faktor VIII Präparat in Europa mit verlängerter Halbwertszeit zur Verfügung. Efmoroctocog alfa ist ein humanes, rekombinantes Faktor-VIII-Fc-Fusionsprotein, mit dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit weniger Injektionen auskommen können. Gleichzeitig verbesserte sich innerhalb der Zulassungsstudien die annualisierte Blutungsrate. Auf dem 60. jährlichen Treffen der Society of Thrombosis and Haemostasis Research in Münster befassten sich gleich zwei Symposien mit dem neuen Medikament.Bedeutsame Innovation für die Therapie der Hämophilie A durch ELOCTA®

 

Münster (19. Februar 2016) -  Für Patienten mit Hämophilie A gibt es seit 20 Jahren endlich eine Innovation in ihrer Therapie: Mit Elocta (rFVIIIFc) steht jetzt erstmals ein Faktor VIII Präparat in Europa mit verlängerter Halbwertszeit zur Verfügung. Efmoroctocog alfa ist ein humanes, rekombinantes Faktor-VIII-Fc-Fusionsprotein, mit dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit weniger Injektionen auskommen können. Gleichzeitig verbesserte sich innerhalb der Zulassungsstudien die annualisierte Blutungsrate. Auf dem 60. jährlichen Treffen der Society of Thrombosis and Haemostasis Research in Münster befassten sich gleich zwei Symposien mit dem neuen Medikament.

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Symposium im Rahmen der GTH-Jahrestagung 2016

Einfache und sichere Antikoagulation: Geht das?

 

Münster (18. Februar 2016) – Mit Edoxaban (LIXIANA®) steht ein neues Nicht-VKA orales Antikoagulanz (NOAK) zur Prävention von kardioembolischen Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und für die Behandlung und Rezidivprophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) zur Verfügung.1 Für das „New Kid on the Block“ heißt es nun, sich den Anforderungen des Alltags zu stellen, so Prof. Dr. Sabine Eichinger, Wien, Österreich, auf einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH).

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Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2015

Klinisch relevante Studiendaten zu lymphoproliferativen und myeloproliferativen Neoplasien

 

München (13. Januar 2016) - In der Vormittagssitzung des 32. Münchener Fachpresse-Workshops stand ein Rückblick auf den ASH, den weltweit bedeutendsten hämatologischen Fachkongress, auf dem Programm. Beim ASH wurden wichtige neue Studiendaten zu lymphoproliferativen und myeloproliferativen Erkrankungen präsentiert. Einige davon besitzen nach Auffassung von Prof. Martin Dreyling, München, das Potenzial, den klinischen Therapiestandard in naher Zukunft zu verändern. Als Beispiele nannte Dreyling unter anderem den Einsatz des „schmutzigen“ Multikinaseinhibitors Midostaurin in Kombination mit Standardchemotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und FLT3-Mutation sowie den Einsatz von Ibrutinib bei Patienten mit rezidiviertem Mantelzelllymphom. Prof. Clemens Wendtner, München, fasste die aktuellen Daten vom ASH zur chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zusammen.

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10 Jahre „Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e.V. (BFSH)“

Lebensqualität und Therapiesicherheit von Menschen mit Hämophilie signifikant verbessert

 

Berlin (27. November 2015) – Menschen mit der unheilbaren Blutgerinnungsstörung Hämophilie können in Deutschland heute ein nahezu normales Leben führen. Dies ist zum einen der kontinuierlichen Weiterentwicklung und guten Versorgung mit sicheren Gerinnungsfaktor-Präparaten zu verdanken. Aber auch der kontinuierliche Ausbau eines flächendeckenden Netzwerks an Versorgungseinrichtungen und ein deutschlandweit einheitlich hohes Ausbildungsniveau der medizinischen Fachkräfte sind wichtige Voraussetzungen, um die Lebensqualität von Menschen mit Hämophilie nachhaltig sichern und weiter verbessern zu können. Einen großen Beitrag hierzu leistet das Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e.V. (BFSH e.V.).

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US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA gewährt Status des Therapiedurchbruchs für Roche-Prüfmedikament ACE910 bei Hämophilie A mit Faktor-VIII-Hemmstoffen

 

  • Prüfung des ersten Faktor-VIIIa-mimetischen bispezifischen Antikörpers zur prophylaktischen Behandlung von Hämophilie A
  • Status des Therapiedurchbruchs (Breakthrough Therapy Designation) für neuntes Roche-Medikament1-6

 

Basel (4. September 2015) - Roche gab heute bekannt, dass die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) für das Roche-Prüfmedikament ACE910 (RG6013, RO5534262) den Status des Therapiedurchbruchs (Breakthrough Therapy Designation) zur prophylaktischen Behandlung von zwölfjährigen oder älteren Patienten mit Hämophilie A und Faktor-VIII-Hemmstoffen gewährt hat. Hämophilie A ist eine seltene genetische Störung, bei der ein wichtiges Blutgerinnungsprotein, der Gerinnungsfaktor VIII, entweder nicht in ausreichender Menge gebildet wird oder defekt ist.7 Patienten mit einer schweren Hämophilie A neigen unter Umständen zu nicht oder schwer beherrschbaren Blutungen, einschliesslich innerer Blutungen, vor allem Gelenkeinblutungen, die einen Gelenkersatz erforderlich machen können.8

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59. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung

Hämostase und Antikoagulation – ein anspruchsvoller Balanceakt

 

Düsseldorf (24. Februar 2015)  – Therapeutische Eingriffe in das Gerinnungssystem stellen stets einen Balanceakt dar: Dem Nutzen der Antikoagulation stehen naturgemäß Blutungsrisiken gegenüber. Bei der Nutzen-Risiko-Abwägung geraten dabei immer mehr individuelle Aspekte in den Vordergrund. Diese fanden insbesondere in der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 Berücksichtigung. So wurde bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVAF*) bereits im Studiendesign eine Risikostratifizierung vorgenommen. In Abhängigkeit vom Körpergewicht, von der Nierenfunktion und vom Metabolismus der Begleitmedikation wurden flexible Dosierungsregime getestet, um Wirkstoffakkumulationen zu vermeiden. Die Resultate wurden in einem Satellitensymposium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Bode, Freiburg und Prof. Dr. Ingrid Pabinger-Fasching, Wien, im Rahmen der 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung in Düsseldorf diskutiert.

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Vorteile bei Symptomen und Überlebenszeit im Vergleich zu „best supportive care“

Ruxolitinib bei Myelofibrose: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. August 2014) - Ruxolitinib (Handelsname: Jakavi) ist seit August 2012 zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit Myelofibrose. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Demnach gibt es im Vergleich zu „best supportive care“ (BSC) einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen, da Ruxolitinib Symptome besser lindert. Darüber hinaus lässt sich aus dem Dossier ein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen in Hinblick auf das Überleben ableiten. Dessen Ausmaß ist aber nicht quantifizierbar.

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Keine relevanten Studien und keine validen Daten aus anderen Quellen vorgelegt

Turoctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (15. April 2014) - Turoctocog alfa (Handelsname NovoEight) ist seit November 2013 zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Abb.: Seit 2012 vergibt Bayer den PHILOS Förderpreis für Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung. Die Preisträger wurden am Donnerstag in Wien ausgezeichnet. Photo: Bayer HealthCare DeutschlandPHILOS Förderpreis verliehen

Bayer zeichnet erneut Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung aus

 

Wien, Österreich (14. Februar 2014) - Zum zweiten Mal zeichnet Bayer Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung mit dem PHILOS Förderpreis aus. Preisträger sind Initiativen und Projekte, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit der so genannten Bluterkrankheit (Hämophilie) zu erleichtern. Am Rande der 58. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) ehrte die sechsköpfige Jury gestern vor rund 100 geladenen Gästen in Wien die fünf Gewinner des mit insgesamt 22.500 Euro dotierten PHILOS Förderpreises.

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Aus der Praxis für die Praxis

Optimierter Therapiealltag mit Gerinnungs-Selbstmanagement

 

Berlin (11. September 2013) - Zur oralen Antikoagulation stehen seit vielen Jahrzehnten Vitamin-K-Antagonisten (VKA) zur Verfügung. „Eine Überlegenheit der neuen oralen Antikoagulantien gegenüber VKA ist heute durch Studien keinesfalls belegt und unwahrscheinlich, sofern die INR-Werte unter VKA gut eingestellt sind“, so PD Dr. Christoph Sucker, Labomed Gerinnungszentrum Berlin. Patienten können die orale Antikoagulationstherapie mit Vitamin-K-Antagonisten durch das Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) optimieren. Die Basis einer solchen Therapie ist eine umfassende Schulung durch Fachpersonal, um die Messung des INR-Wertes (International Normalized Ratio) und die Dosisanpassung selbstständig durchführen zu können. Im Rahmen eines Presse-Workshops von Roche Diagnostics Deutschland in Berlin erläuterte PD Dr. Christoph Sucker den Stellenwert der Kombination von VKA und GSM für den Therapiealltag. Anhand eines Rundgangs durch das Gerinnungszentrum sowie einer Einführung in die Schulungsinhalte erhielten Teilnehmer einen exklusiven Einblick in die Praxis.

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Multicenterstudie

Ermöglicht neues Medikament eine bessere ambulante Versorgung von Patienten mit Lungenembolie?

 

Mainz (29. August 2013) - Wissenschaftler des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz untersuchen in einer neuen Studie den Stellenwert des Wirkstoffs Rivaroxaban in der ambulanten Behandlung von Patienten mit akuter Lungenembolie und niedrigem Komplikationsrisiko. Er wird dort als Blutgerinnungshemmer eingesetzt. Die sogenannte „Home Treatment of Pulmonary Embolism (HoT-PE) Studie“ wird von Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides, stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor des CTH, geleitet.

 

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PROTECT VIII Kids untersucht Sicherheit und Wirksamkeit von BAY 94-9027 zur Prophylaxe und Behandlung von Blutungen bei vorbehandelten Kindern mit schwerer Hämophilie A

Phase-III-Studie von Bayer mit neuem rekombinantem Faktor-VIII-Entwicklungspräparat bei Kindern mit Hämophilie A

 

Berlin (8. Juli 2013) - Bayer startet mit der Rekrutierung von bereits vorbehandelten Kindern mit Hämophilie A für die klinische Phase-III-Studie PROTECT VIII Kids. Die Studie untersucht, ob BAY 94-9027, der rekombinante Gerinnungsfaktor VIII (rFVIII), bei prophylaktischer Anwendung den Schutz vor Blutungen bis zu einer Woche aufrechterhalten kann und sich gleichzeitig zur Therapie akuter Blutungen eignet. Für eine gleichartige Studie mit erwachsenen Patienten konnte die Rekrutierung kürzlich abgeschlossen werden.

 

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Erste große Patientenbefragung zum Thema "Hämophilie und Schmerz

Hämophiliepatienten leiden unter Schmerzen - meist ein Leben lang

 

Leverkusen (1. Juli 2013) - Schmerzen sind für Hämophiliepatienten ein lebenslanges und beherrschendes Thema. Dennoch werden Schmerzen im Praxisalltag nicht immer thematisiert. Dabei leiden die Betroffenen nicht nur unter akuten, blutungsbedingten Schmerzen, auch chronische Schmerzen, vor allem in den Gelenken, sind in allen Altersgruppen weit verbreitet.

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Deutsche HERO Daten erstmals am Welthämophilietag vorgestellt

Neues zur HERO Studie: Ergebnisse aus Deutschland geben Einblicke in das Leben mit Hämophilie

 

Frankfurt am Main (17. April 2013) – Über psychosoziale Aspekte aus der Sicht von Menschen mit Hämophilie war bislang nur wenig bekannt. Erst die von Novo Nordisk unterstützte Initiative HERO (Haemophilia Experiences, Results and Opportunities) bringt diesbezüglich neue Erkenntnisse. Sie hat zum Ziel, bisher nicht erforschte psychosoziale Bedürfnisse von Menschen mit Hämophilie und deren Angehörigen zu erfassen sowie deren Behandlungsergebnisse und Versorgung langfristig zu verbessern. Kernstück der Initiative ist die HERO Studie, das größte, jemals durchgeführte internationale Hämophilie-Projekt, in das mehr als 1.200 Menschen aus 10 Ländern einbezogen wurden. Erste internationale Ergebnisse einer quantitativen Befragung wurden 2012 veröffentlicht.1-5 Anlässlich des Welthämophilietages 2013 wurden erstmals auch Ergebnisse aus Deutschland präsentiert. Sie geben interessante Einblicke in die Probleme und Herausforderungen, die Menschen mit Hämophilie im Alltag bewältigen müssen.

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Alter – Kosten – fehlende Arzt-Patienten-Bindung

Mythen zum Gerinnungs-Selbstmanagement

 

Mannheim (26. März 2013) - Derzeit leben in Deutschland etwa 900.000 Menschen, die zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse auf eine orale Langzeitantikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) angewiesen sind. Die häufigsten Indikationen hierfür sind Vorhofflimmern, der Einsatz nach künstlichem Herzklappenersatz und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Begleitendes Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) kann das Blutungs- und Thromboserisiko signifikant senken.(1) Rund 22 Prozent der Patienten nutzen bereits diese Möglichkeit zur regelmäßigen Messung der Thromboplastinzeit (INR-Wert) und der bedarfsgerechten Anpassung ihrer oralen Antikoagulation. Trotzdem gibt es Vorbehalte bei Behandlern, diese leitliniengesicherte(2) Kombination von VKA und GSM einzusetzen.

 

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Novo Nordisk launcht innovative Spritze und erleichtert die Rekonstitution für Hämophilie-Patienten

Neu: NovoSeven® mit vorgefüllter Spritze weniger Schritte – schnelle Anwendung und Blutungskontrolle

 

München (21. Februar 2013) – Aktivierter rekombinanter Faktor VII (rFVIIa, NovoSeven®) ist ab sofort mit einer bereits mit Lösungsmittel vorgefüllten Spritze erhältlich. Dies gab das Unternehmen Novo Nordisk im Rahmen eines Presse-Briefings auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung bekannt. Die Neuentwicklung erlaubt es Menschen mit Hämophilie oder ihren Eltern, das Gerinnungsfaktor-Präparat noch einfacher und schneller als bisher zuzubereiten und anzuwenden, um eine rasche Blutungskontrolle zu erreichen. Dank der mit Lösungsmittel vorgefüllten Spritze ist ein separates Aufziehen des Lösungsmittels wie bisher nicht erforderlich. Die Rekonstitution erfordert somit weniger Schritte und kann schneller erfolgen. Wenn die Therapie so früh wie möglich nach Einsetzen einer Blutung begonnen wird, kann die beste Wirksamkeit erreicht werden. Daher ist eine rasche Anwendung des Präparats von entscheidender Bedeutung.

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57. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)

Neue orale Antikoagulanzien – entscheidender Fortschritt für Patienten mit Vorhofflimmern

 

München (20. Februar 2013) – Die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAC) stehen insbesondere zur Primär- und Sekundärprävention von Schlaganfällen und anderen thromboembolischen Komplikationen bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) im Fokus des Interesses. Diese Substanzen, wie z. B. der Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban*, könnten einen entscheidenden Fortschritt in der Antikoagulation bei VHF darstellen, da sie im Vergleich zu den etablierten Vitamin-K-Antagonisten (VKA) ein verbessertes Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Dies war das Thema eines von Daiichi Sankyo Deutschland veranstalteten Symposiums anlässlich der 57. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH). Renommierte Hämostaseologen und Kardiologen berichteten über moderne Therapiekonzepte bei VHF und ihre Erfahrungen mit den neuen oralen Antikoagulanzien.

 

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Wissenschaftliche Fakten entkräften Befürchtungen

Erster Risikoabgleich bestätigt Sicherheit von gemischten Blutkonzentraten für Patienten

 

Greifswald (30. Januar 2013) - Ende letzten Jahres erreichte die teilweise sehr emotional geführte Diskussion um gemischte Thrombozytenkonzentrate und die restriktive Erstattungspraxis der Krankenkassen ihren Höhepunkt, indem ein vielfaches Infektionsrisiko für betroffene Patienten befürchtet und kommuniziert wurde (s. a. VISITE*). Das führte bundesweit zu einer großen Verunsicherung bei Patienten, die auf Transfusionen angewiesen sind.

 

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Erste Ergebnisse der von Novo Nordisk unterstützten multinationalen Studie am WFH-Kongress in Paris präsentiert

HERO Studie: Neue Erkenntnisse zu psychosozialen Aspekten der Hämophilie

 

Paris, Frankreich (9./10. Juli 2012 – Obwohl psychosoziale Aspekte für Menschen mit Hämophilie grundlegend wichtig sind, ist über deren Auswirkungen bislang nur wenig bekannt. Die von Novo Nordisk unterstützte Initiative HERO (Haemophilia Experiences, Results and Opportunities) hat zum Ziel, bisher nicht erforschte psychosoziale Bedürfnisse von Hämophilie-Patienten und deren Angehörigen zu erfassen sowie deren Behandlungsergebnisse und Versorgung langfristig zu verbessern.

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Bayer präsentiert neue Forschungsdaten zur Hämophilie auf dem WFH-Kongress

 

Berlin (2. Juli 2012) - Bayer HealthCare wird auf einem wissenschaftlichen Forum anlässlich des 50. Jahreskongresses der World Federation of Hemophilia (WFH) neue Daten zu Therapie und Behandlungsmethoden der Hämophilie A präsentieren. Der Kongress findet vom 8. bis 12. Juli in Paris statt. Die Daten werden in zahlreichen Vorträgen und Poster-Präsentationen vorgestellt. Sie unterstreichen das Bayer- Engagement in der Hämophilie und für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.

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