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19 | 10 | 2017
Nephrologie
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Parsabiv® (Etelcalcetid) bei Dialysepatienten

sHPT-Therapie 2.0

München (23. Juni 2017) – Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) ist eine ernst zu nehmende Stoffwechselstörung, die bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit häufig progredient verläuft und mit erheblichen klinischen Folgen wie Gefäß- und Knochenerkrankungen verbunden ist.1 An die Therapie des sHPT werden hohe Anforderungen gestellt, da es nicht nur gilt, die pathologisch erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) im Serum abzusenken, sondern auch, die risikoassoziierten Begleitparameter Serumcalcium und Serumphosphat in Balance zu halten. Calcimimetika, die bei dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden, können diesen Therapieanforderungen gerecht werden.

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Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten.

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Ein Jahr praktische Erfahrung mit der ersten nierenspezifisch wirkenden Therapie der ADPKD

JINARC® (Tolvaptan) bei Zystennieren

Berlin (12. September 2016) – Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) steht seit einem Jahr in Europa für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser ersten in Europa zugelassenen zielgerichteten Behandlungsmöglichkeit der sogenannten Zystennieren berichteten Experten auf dem von Otsuka unterstützten Symposium im Rahmen der 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). Mit Tolvaptan kann die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

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Chancen und Limitationen

Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Berlin (12. September 2016) - Die Digitalisierung aller Lebensbereiche findet aktuell für alle Menschen in Industrienationen hautnah und fassbar statt. Nahezu jeder Mensch verwendet heute Smartphones. Zahlreiche Vorgänge der Kommunikation, aber auch der Geschäftstätigkeit, erfolgen mit digitaler Unterstützung. Es ist deshalb kein Wunder, dass dies auch die Gesundheitsbranche im Gesamten und die Nephrologie im Besonderen erfasst.

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8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie eröffnet

Berlin (10. September 2016) - Während der Eröffnungsveranstaltung wurden auch die höchsten Ehrungen der DGfN verliehen: Mit der Franz-Volhard-Medaille wurde Prof. Dr. med. Josef M. Pfeilschifter, Frankfurt a.M., geehrt. Den Franz-Volhard-Preis zur Förderung herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung erhielten Prof. Dr. Jochen Reiser, Chicago/USA, und Prof. Dr. Bernard Schermer, Köln.

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JINARC® (Tolvaptan)

1 Jahr klinische Erfahrung mit der ersten zielgerichteten Therapie der ADPKD

Frankfurt am Main (13. Juli 2016) – Seit einem Jahr steht in Europa der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Aus diesem Anlass berichteten Experten auf der von Otsuka veranstalteten JINARC®-Jubiläumspressekonferenz über ihre Erfahrungen mit der ersten in Europa zugelassenen Behandlungsmöglichkeit der ADPKD, mit der die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden kann.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

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Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt: 'Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil'. Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt:

"Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"

Berlin (10. Juni 2016) - Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

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ERA-EDTA 2016

Neue Studienergebnisse und Erfahrungen aus dem Praxisalltag bei der ADPKD-Therapie mit Tolvaptan

Wien (23. Mai 2016) – Bis zu 10 % aller Patienten mit terminalem Nierenversagen leiden unter der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) – der häufigsten potenziell lebensbedrohenden renalen Erbkrankheit.1,2 Auf einem von Otsuka Pharmaceutical Europe veranstalteten Satellitensymposium anlässlich des 53. Kongresses der European Renal Association / European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA) diskutierten Experten die erstmals in Europa zur Verfügung stehende Behandlungsmöglichkeit der ADPKD mit dem nierenspezifisch wirkenden Vasopression-V2-Rezeptor-Antagonisten Tolvaptan (JINARC®), der die Krankheitsprogression verlang-samen und ein Nierenversagen hinauszögern kann.3,4 Im Fokus standen insbesondere die neueste Subgruppenanalyse sowie die Identifizierung der geeigneten Patienten für eine Tolvaptan-Therapie. JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit Niereninsuffizienzstadium (CKD) 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.3

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Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Berlin (4. Mai 2016) - Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

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DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

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Nierenersatztherapie

AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

 

Göttingen (18. März 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

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G-BA

Qualität von Dialyse-Behandlungen

 

Berlin (22. Januar 2016) – Zur Qualität der Dialysebehandlungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen zusammenfassenden Bericht über das Jahr 2014 veröffentlicht. Dieser enthält die Daten von 713 Dialyse-Einrichtungen mit 83.664 Patientinnen und Patienten. „Zusammengefasst zeigt der Bericht weitgehende Stabilität der Ergebnisse. Es gibt aber Hinweise darauf, dass hinsichtlich der Dokumentationsqualität Verbesserungspotential besteht“, sagte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. „Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Datenübermittlung seit 2014 völlig neu organisiert wurde.“

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Nierenschwäche tritt seltener auf

Belatacept nach Nierentransplantation: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. Oktober 2015) - Seit Juni 2011 ist Belatacept (Handelsname Nulojix) zugelassen für Erwachsene nach einer Nierentransplantation. Zusammen mit anderen Medikamenten soll es einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Spenderorgan vorbeugen. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im April 2012 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund dafür war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die im Juli 2015 auslief.

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Klinisches Management der CKD-MBD: Phosphatkontrolle wichtig. Die Zusammenhänge zwischen Gefäßverkalkung, verminderter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko waren Thema einer innovativen Fortbildungsveranstaltung der Firma Shire. Per Webcast konnten sich Mediziner aus ganz Europa interaktiv an dem Wissensaustausch zum klinischen Management der CKD-MBD beteiligen. In Frankfurt leitete Prof. Jens Lutz, Nephrologe von der Universität Mainz, die Diskussion der deutschen Teilnehmer. Es wurde deutlich, dass innerhalb der komplizierten Zusammenhänge zwischen Nieren-, Knochen- und Gefäßstoffwechsel die Kontrolle des Serum-Phosphatspiegels von zentraler Bedeutung ist. Dieser sollte einerseits durch diätetische Maßnahmen, andererseits aber durch potente Phosphatbinder wie Lanthancarbonat (Fosrenol®) erfolgen. Mit den Calcium-freien Kautabletten oder Pulversachets, von denen gegebenenfalls nicht mehr als drei pro Tag eingenommen werden müssen, lässt sich zudem die Tablettenlast des Patienten senken und die Adhärenz steigern. Photo ShireKlinisches Management der CKD-MBD

Phosphatkontrolle wichtig

 

Frankfurt am Main (25. September 2015) -  Die Zusammenhänge zwischen Gefäßverkalkung, verminderter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko waren Thema einer innovativen Fortbildungsveranstaltung der Firma Shire. Per Webcast konnten sich Mediziner aus ganz Europa interaktiv an dem Wissensaustausch zum klinischen Management der CKD-MBD beteiligen. In Frankfurt leitete Prof. Jens Lutz, Nephrologe von der Universität Mainz, die Diskussion der deutschen Teilnehmer. Es wurde deutlich, dass innerhalb der komplizierten Zusammenhänge zwischen Nieren-, Knochen- und Gefäßstoffwechsel die Kontrolle des Serum-Phosphatspiegels von zentraler Bedeutung ist. Dieser sollte einerseits durch diätetische Maßnahmen, andererseits aber durch potente Phosphatbinder wie Lanthancarbonat (Fosrenol®) erfolgen. Mit den Calcium-freien Kautabletten oder Pulversachets, von denen gegebenenfalls nicht mehr als drei pro Tag eingenommen werden müssen, lässt sich zudem die Tablettenlast des Patienten senken und die Adhärenz steigern.

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Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)

JINARC® (Tolvaptan) mindert den Nierenfunktionsverlust bei ADPKD und reduziert das renale Zystenwachstum

 

Berlin (14. September 2015) – Die Herausforderung beim Management der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) ist groß: für die behandelnden Ärzte wie für die betroffenen Patienten. Bisher konnte ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Seit Mai 2015 ist mit Tolvaptan (JINARC®) das erste krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD in Europa zugelassen. Der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist mindert den jährlichen Nierenfunktionsverlust und reduziert das renale Zysten-wachstum.1,2 Auf dem von Otsuka Pharma unterstützten Satellitensymposium anlässlich der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) diskutierten Experten den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu Erkrankung, Diagnostik, symptomatischer Behandlung sowie die neue Therapiemöglichkeit der ADPKD mit dem nierenspezifisch wirkenden Tolvaptan. JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit Niereninsuffizienzstadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.2

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Kidney Health Initiative (KHI)

Höhere renale Medikamentensicherheit im Fokus

 

Berlin (14. September 2015) - Viele Therapien haben renale Nebenwirkungen. Diese wurden bislang noch nicht systematisch erforscht und aufgearbeitet, eine Aufgabe, der sich die “Kidney Health Initiative” (KHI) nun stellt. Mehr als 70 Organisationen haben sich bereits in dieser Initiative zusammengeschlossen.

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Erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren

Meilenstein, aber die Forschung muss weitergehen

 

Berlin (14. September 2015) - Seit August ist der V2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, die erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren, bei Erwachsenen verordnungsfähig. Laut DGFN eignet sich die Substanz aber nur für ausgewählte Patienten, die umfassend beraten und in einem Zentrum mit Erfahrung in der ADPKD mitbetreut wurden. „Tolvaptan wirkt progressionshemmend, aber ist nicht für alle Patienten mit Zystennieren eine Option. Die Forschung an zielgerichteten Therapien gegen Zystennieren muss weitergehen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Benzing (Köln), Kongresspräsident der DGfN-Jahrestagung 2015. Derzeit wird auch ein Register zur Langzeitbeobachtung von Tolvaptan-behandelten Zystennierenpatienten initiiert.

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Gemeinsame Stellungnahme

Chronische Dialyse im Krankenhaus sichert die Versorgung!

 

Berlin (11. August 2015) - Die Versorgung der 80.000 Dialysepatienten in Deutschland erfolgt fast ausschließlich im ambulanten und nur zu einem geringen Teil im stationären Sektor. Das Spektrum der Dialyse im Krankenhaus reicht von der Akut-und Notfall-Dialyse sowie der Behandlung von Patienten mit akutem Nierenversagen auf Intensivstationen über die Dialyse bei chronischen Dialysepatienten mit stationär behandlungspflichtigen Erkrankungen bis hin zur chronischen Dialyse. Letztere wird nun von den Kostenträgern grundsätzlich in Frage gestellt und es gibt bereits Pläne, die chronische Dialyse in Krankenhäusern drastisch einzuschränken.

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Jinarc® (Tolvaptan)

Erstes in Europa zugelassenes Medikament bei autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD)

 

Frankfurt am Main (16. Juni 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist eine stark lebensbeeinträchtigende, chronische und fortschreitende Erbkrankheit der Nieren, die in ein Nierenversagen mündet. Die Lebensqualität der Betroffenen wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter eingeschränkt, insbesondere die Aussicht auf eine Dialysepflicht ist für viele Patienten sehr belastend. Bisher konnte die ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Auf der Launch-Pressekonferenz der Otsuka Pharma GmbH wurde jetzt das erste in Europa zugelassene krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD vorgestellt: der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, der den jährlichen Nierenfunktionsverlust mindert und das renale Zystenwachstum reduziert.1,2 Seit 27. Mai 2015 ist Jinarc® (Tolvaptan) zur medikamentösen Behandlung der ADPKD in Europa zugelassen. Es ist indiziert bei erwachsenen Patissenten mit Niereninsuffizienzstadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.2

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JINARC® von Otsuka als erstes Medikament in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit APDKD, einer chronischen genetischen Nierenerkrankung, zugelassen

 

  • JINARC® (Tolvaptan) ist das erste in Europa zugelassene Medikament für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD), das zielgerichtet der pathophysiologischen Ursachen der Erkrankung entgegen wirkt.
  • ADPKD ist eine chronische, progressive Erbkrankheit, die Zystenbildung und -wachstum in den Nieren verursacht. Das führt zu einer Vergrößerung der Nieren und entsprechenden Komplikationen, darunter chronische und akute Schmerzen, Bluthochdruck und Nierenversagen,1 wodurch eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich werden kann.2
  • In einer klinischen Phase-III-Studie mit ADPKD-Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren erreichte Tolvaptan eine signifikante Verringerung des jährlichen Nierenwachstums über drei Jahre im Vergleich zur Placebogruppe: 2,80 % pro Jahr gegenüber 5,51 % pro Jahr.3
  • Schätzungen zufolge leiden in Europa drei bis vier von 10.000 Menschen an ADPKD; das sind insgesamt 205.000 Menschen in Europa.4, 5

 

TOKYO, JAPAN (27. Mai 2015) – Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung von erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in den Stadien 1 bis 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasch fortschreitende Erkrankung zugelassen hat. Damit ist Tolvaptan die erste in Europa zugelassene medikamentöse Behandlungsmöglichkeit für die der ADPKD zugrunde liegenden Pathophysiologie.

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Weltnierentag 2015

ADPKD – eine vernachlässigte Erkrankung mit dringendem Bedarf an zielgerichteter Therapie

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist mit ca. 10 Millionen nachgewiesenen Betroffenen eine der häufigsten Erbkrankheiten weltweit.1 Die ADPKD ist eine chronische, progressive Krankheit, bei der es zur Zystenbildung in den Nieren und anderen Organen kommt und die in einem Nieren-versagen mündet.2 Bisher kann ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Die Erkrankung hat erhebliche physische und psychische Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Familien. Insbesondere die Aussicht auf eine Dialyse oder Nierentransplantation ist für viele Patienten sehr belastend. Auch extrarenale Komplikationen und Begleiterkrankungen sowie Schmerzen im Bereich der Nieren schränken die Lebensqualität immer weiter ein. Da die ADPKD und ihre Folgen oft unterschätzt werden, empfiehlt das European ADPKD Forum (EAF), Gesundheitspersonal und breite Öffentlichkeit gegenüber ADPKD mehr zu sensibilisieren.3 Zudem solle die Entwicklung von zielgerichteten Therapiemöglichkeiten gefördert werden, die den Nierenfunktionsverlust verzögern und den Patienten eine neue Lebensperspektive geben können.3

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Weltnierentag am 12. März 2015: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN), 19.02.2015 (tB) Weltnierentag am 12. März 2015

Geben Sie Acht auf Ihre Nieren

 

Berlin (12. März 2015) - Heute ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind aber Raucher, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder starkem Übergewicht. Mit acht einfachen Maßnahmen kann jeder seine Nieren schützen.

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Chronische Nierenschwäche

Zusatznutzen von Sucroferric Oxyhydroxid ist nicht belegt

 

  • Keine geeigneten Daten vorgelegt
  • Arzneimittel in Studien nicht zulassungskonform dosiert

 

Köln (2. Januar 2015) - Sucroferric Oxyhydroxid (Handelsname Velphoro) ist seit August 2014 für Erwachsene mit chronischer Nierenschwäche zugelassen, die eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse erhalten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff den Patientinnen und Patienten in diesen Fällen einen Zusatznutzen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet. Demnach ist ein Zusatznutzen nicht belegt, weil keine geeigneten Daten vorliegen.

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DGfN_LogoDeutsche Gesellschaft für Nephrologie

Regeneration erkrankter Nieren: Systematischer Überblick über die Forschung zur Regeneration

 

                                    • Prof. Dr. Christian Hugo, Dresden, Tagungspräsident

 

Berlin (8. September 2014) - Was die Nephrologie seit Jahren beschäftigt, ist die Entwicklung und Optimierung von Nierenersatzverfahren. In den vergangenen 50 Jahren konnten dabei große Fortschritte erzielt werden, die Dialyse ermöglicht derzeit knapp 80.000 Menschen in Deutschland ein Überleben trotz terminalem Nierenversagen, einer vor der Ära der Dialyse- und Transplantationsmedizin binnen weniger Tage oder Wochen zum Tode führenden Erkrankung. Die Nephrologie der Zukunft wird jedoch ein neues Ziel verfolgen: die Regeneration kranker Nieren. Es geht nicht mehr um einen mehr oder weniger guten Ersatz der verlorenen Organfunktion, sondern um ihre Rückgewinnung. Sogar um das „Nachwachsen“ von gesundem Nierengewebe. Das klingt nach „Science Fiction“ – und in der Tat ist es bis dahin noch ein sehr weiter Weg. Die Grundlagenforschung hat in den vergangenen Monaten aber vielversprechende Ergebnisse geliefert und die Weichen dafür gestellt, dass diese Vision einmal Realität werden kann. Weltweit arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an dem Ziel, Nierengewebe zu regenerieren und verfolgen dabei verschiedene Ansätze:

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Was nun? Postmortale Spenderorgane dramatisch rückläufig, Lebendspende in der Kritik

 

  • Prof. Dr. Jürgen Floege, Aachen, DGfN-Präsident

 

Berlin (8. September 2014) - Laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten derzeit rund 8.000 Dialysepatienten in Deutschland auf eine Nierentransplantation. Im Jahr 2013 wurden 2.272 Patientinnen und Patienten transplantiert. Bei 725 Transplantationen handelte es sich dabei um eine Lebendspende, bei der ein naher Verwandter dem nierenkranken Menschen zu Lebzeiten eine seiner beiden Nieren spendet. Die Zahl der Patienten, die auf eine Niere warten, ist also fast dreimal so hoch wie die der pro Jahr übertragenen Organe – Tendenz steigend. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Transplantation beträgt derzeit etwa fünf bis sechs Jahre. Die drastisch rückläufige Zahl der Spender (2008 gab es im ersten Quartal 283 postmortale Organspender, 2014 im gleichen Zeitraum nur noch 204) wird die Wartezeit nun noch deutlich verlängern.

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