Home Medizin Gynäkologie
19 | 10 | 2017
Gynäkologie
PDF Drucken

7. Essener Symposium zur gynäkologischen Onkologie und Senologie: Klinische Studien und Praxisdaten untermauern Avastin als First-Line-Standard beim Ovarialkarzinom. Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line. Dabei verwies er auf die Daten der GOG-0218-Studie, in der Avastin in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) der Patientinnen signifikant um 6,2 Monate gegenüber der alleinigen Chemotherapie verlängert hatte.1,2 Die Resultate der Zulassungsstudie wurden kürzlich durch eine aktuelle Auswertung aus dem Klinikalltag untermauert.7. Essener Symposium zur gynäkologischen Onkologie und Senologie

Klinische Studien und Praxisdaten untermauern Avastin als First-Line-Standard beim Ovarialkarzinom

Essen (25. März 2017) - Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line. Dabei verwies er auf die Daten der GOG-0218-Studie, in der Avastin in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) der Patientinnen signifikant um 6,2 Monate gegenüber der alleinigen Chemotherapie verlängert hatte.1,2 Die Resultate der Zulassungsstudie wurden kürzlich durch eine aktuelle Auswertung aus dem Klinikalltag untermauert.3-5

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

 Kyleena™ – modernstes, kleinstes und niedrigstdosiertes LNG-IUS für 5 Jahre. Photo. Bayer HealthCareModernstes, kleinstes und niedrigstdosiertes 5-Jahres-LNG-IUS in Deutschland

Paradigmenwechsel in der Verhütung: KyleenaTM bietet auch Nulliparae fünf Jahre hohe kontrazeptive Sicherheit

Düsseldorf (20. März 2017) – Mit KyleenaTM bringt Jenapharm in Deutschland das weltweit kleinste levonorgestrelfreisetzende Intrauterinsystem (LNG-IUS) mit einer Wirkdauer von bis zu fünf Jahren auf den Markt. Die sehr gute Verträglichkeit, der niedrige Pearl-Index von 0,29 und die minimale lokal abgegebene Levonorgestrel-Menge stehen für das neue kontrazeptive Konzept. Das belegen die beiden weltweit durchgeführten Phase II- und Phase III-Studien, an denen insgesamt 623 nullipare und 1.074 pare Frauen zwischen 18 und 41 Jahren teilgenommen haben1,2,3. Mit KyleenaTM führt Jenapharm nach Mirena® und Jaydess® das dritte LNG-IUS in den Markt ein, das aber die Vorteile der beiden bisherigen LNG-IUS kombiniert: KyleenaTM ist niedrigstdosiert und genauso klein wie Jaydess®. Dabei zeigt es ein günstiges Blutungsprofil und ist fünf Jahre wirksam wie Mirena®. Gynäkologe Professor Dr. Thomas Römer vom Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal hält diese Erweiterung des Portfolios für besonders sinnvoll: „Das neue 5-Jahres-LNG-IUS bringt alles mit, um einen Paradigmenwechsel in der Verhütung einzuläuten. Jetzt haben auch junge nullipare Frauen, für die Familienplanung mittelfristig kein Thema ist, eine echte Alternative zur Pille.“

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ulipristalacetat ist mit seinem kausalen, nicht-invasiven Therapieansatz ein Meilenstein für die Behandlung von Gebärmuttermyomen

ESMYA®: 5 Jahre Therapieerfahrung in Deutschland

Düsseldorf (9. März 2017) – Millionen Frauen auf der ganzen Welt sind von Gebärmuttermyomen (medizinisch auch: Uterusmyome) betroffen. Die Marktzulassung von Ulipristalacetat (ESMYA®) im Februar 2012 läutete den Beginn einer neuen Ära in der medikamentösen Behandlung von Uterusmyomen ein. Statistiken zufolge wurden bislang mehr als 310.000 betroffene Frauen in 65 Ländern mit Ulipristalacetat (UPA) behandelt1, während gleichzeitig die Anzahl der Hysterektomien immer weiter zurück ging. ESMYA® wurde als erster Selektiver Progesteron­-Rezeptor-Modulator (SPRM) speziell für die Behandlung des symptomatischen Uterus myomatosus entwickelt und erlangt seitdem als medikamentöse Therapieoption immer größere Bedeutung, was auch der wachsende Trend zum Organerhalt bestätigt. Auf der Pressekonferenz ‚5 Jahre ESMYA®, waren sich Experten daher einig: Mit Ulipristalacetat steht eine effektive Therapie zur Verfügung, die nicht nur die Symptome wirkungsvoll und nachhaltig behandelt, sondern auch einen kausalen Wirkansatz hat. Die Substanz wirkt direkt auf das Endometrium, die Hypophyse und das Myom, stoppt rasch das Leitsymptom der starken Menstruationsblutungen, verringert die Größe der Myome und trägt so zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität bei.2

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Qualität bei gynäkologischen Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie künftig für Krankenhausplanung relevant

Berlin ( 15. Dezember 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen ersten Beschluss über Qualitätsindikatoren gefasst, die zukünftig für die Krankenhausplanung relevant sein werden (sogenannte planungsrelevante Qualitätsindikatoren), sowie eine neue Richtlinie „plan. QI-RL“, in der die dazu erforderliche Datenerhebung sowie das Verfahren zur Ermittlung der Qualitätsergebnisse geregelt werden. Bei dem ersten Indikatorenset handelt es sich um Qualitätsindikatoren aus den Leistungsbereichen gynäkologische Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie, die im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung erhoben werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat das Team ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. © Universitätsklinikum HeidelbergSpina bifida: Europaweit neue OP

Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Heidelberg (11. August 2016) - Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam. „Für den Eingriff während der Schwangerschaft haben wir die Gebärmutter ähnlich einem Kaiserschnitt eröffnet. Das Kind wurde vorsichtig ein Stück herausgehoben und blieb dabei mit der Nabelschnur verbunden“, erklärt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Stillen verändert den mütterlichen Stoffwechsel
und schützt bis zu 15 Jahre vor Diabetes

Neuherberg (20. Juli 2016) - Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München hat den Stoffwechsel von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach der Entbindung untersucht. Zusammen mit Partnern der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) konnten sie zeigen, dass eine Stilldauer von mehr als drei Monaten zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels führt. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin ‚Diabetologia‘ nachzulesen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Forschungsprojekte zu Kaiserschnitten vergeben

Im Mittelpunkt muss der Schutz für Mutter und Kind stehen

 

Berlin (10. Juni 2016) - Das Bundesministerium für Gesundheit hat vier Forschungsprojekte zum Thema Kaiserschnitte vergeben. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfen für Ärzte einfließen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Menopause führt nicht zu Depressionen

Zürich, Schweiz (8. Juni 2016) - Obwohl einige US-Studien in den letzten Jahren die Menopause für die Entstehung von Depressionen verantwortlich machten, war der Zusammenhang nie ganz geklärt. Nun zeigt eine Studie von Forschenden der PUK und der ZHAW: Die Menopause hat keinen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Frauen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schmerztherapie zum Einatmen

Weg mit unerträglichen Geburtsschmerzen

Hamburg (12. Mai 2016) - Das Einatmen eines Lachgas-Sauerstoffgemischs ist eine gute Methode, um die Schmerzen der Wehen zu reduzieren und so Frauen beim Gebären Erleichterung zu verschaffen. Darüber hinaus erweist sich das Verfahren als sicher und zuverlässig in der Anwendung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

3748_Cover_Wissen-w-300_5cc9fd86c55c57ce5eb97f6da8cf1220.jpgGenetische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) - Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen und formuliert Empfehlungen. Sie legt damit die Grundlage für die notwendige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen, die kurz vor der Referendumsabstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) von höchster Aktualität sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Monatszyklus ohne Beschwerden

Startschuss für die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“

  • Prominente Botschafterin: TV-Star Janine Kunze

Berlin (17. März 2016) - Bis zu 30 Prozent aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter zu starken oder lang anhaltenden Monatsblutungen (Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie).1,2,3 Oft sind diese Menstruationsstörungen mit Schamgefühlen und Schmerzen verbunden, aufgrund derer die Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind. Trotz des Leidensdrucks finden sich viele Frauen jedoch mit den Symptomen ab, ohne mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hebammenverband fordert Erhalt der Selbstbestimmung von Frauen: Wahlfreiheit des Geburtsorts ist ein Frauenrecht. Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, ihre Rechte ein. Das Recht von Frauen, selbst über sich und ihren Körper zu bestimmen, steht heute wieder ganz oben auf der Agenda. Denn dieses Recht beinhaltet auch die freie Entscheidung, wo Frauen ihre Kinder zur Welt bringen. Dieses Recht ist derzeit in Gefahr. Denn mit der Entscheidung einer Schiedsstelle im vergangen Herbst, Ausschlusskriterien für Geburten im häuslichen Umfeld einzuführen ohne deren wissenschaftliche Grundlage, Bedeutung und Relevanz zu überprüfen, wurde die Wahlfreiheit der Frauen massiv eingeschränkt genauso wie die Berufsausübung der Hebammen. Gegen diese willkürlich festgelegten Einschränkungen geht der Hebammenverband derzeit mit einer Klage vor. Hebammenverband fordert Erhalt der Selbstbestimmung von Frauen

Wahlfreiheit des Geburtsorts ist ein Frauenrecht

 

Berlin (7. März 2016) - Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, ihre Rechte ein. Das Recht von Frauen, selbst über sich und ihren Körper zu bestimmen, steht heute wieder ganz oben auf der Agenda. Denn dieses Recht beinhaltet auch die freie Entscheidung, wo Frauen ihre Kinder zur Welt bringen. Dieses Recht ist derzeit in Gefahr. Denn mit der Entscheidung einer Schiedsstelle im vergangen Herbst,  Ausschlusskriterien für Geburten im häuslichen Umfeld einzuführen ohne deren wissenschaftliche Grundlage, Bedeutung und Relevanz  zu überprüfen, wurde die Wahlfreiheit der Frauen massiv eingeschränkt  genauso wie die Berufsausübung der Hebammen. Gegen diese willkürlich festgelegten Einschränkungen geht der Hebammenverband derzeit mit einer Klage vor.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gestationsdiabetes

Einfacher Risikotest für Diabetes nach der Schwangerschaft

 

Neuherberg (22. Oktober 2015) - Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen während der Schwangerschaft. Obwohl die Symptome nach der Entbindung in der Regel verschwinden, haben Gestationsdiabetikerinnen ein erhöhtes Risiko, in den folgenden Jahren einen sogenannten ‚postpartum Diabetes‘ zu entwickeln. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben nun eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die Wahrscheinlichkeit dieser fortdauernden Diabeteserkrankung nach der Schwangerschaft präzise vorherzusagen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in ‚Acta Diabetologica‘ publiziert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Praxismodule für die Beratung Schwangerer zum Alkoholverzicht:

Eine alkoholfreie Schwangerschaft - dem Kind zuliebe

 

Berlin/Köln (7. September 2015) - Für viele Betroffene sind bereits Alltäglichkeiten eine große Herausforderung: Anziehen und Zähneputzen müssen jeden Tag aufs Neue gelernt werden. Oder es fehlt das angemessene Maß für Nähe und Distanz zu den Mitmenschen. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem Leben der Kinder mit dem Vollbild einer fetalen alkoholbedingten Störung (FAS). Aber selbst die weniger auffälligen fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) führen dazu, dass Betroffene unter vielfältigen körperlichen, kognitiven und sozialen Einschränkungen leiden. Sie sind meist ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. In Deutschland werden schätzungsweise mindestens 2.000 Kinder pro Jahr mit fetalem Alkoholsyndrom geboren, mindestens 10.000 Kinder weisen fetale Alkoholspektrum-Störungen auf.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC

„Mini-Pille“ erhöht die Schmerz-Schwelle bei Frauen

 

Wien, Österreich (4. September 2015) – Verhütungsmittel, die ausschließlich auf Progestogen-Hormonen basieren, können die Schmerzempfindlichkeit von Frauen herabsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine brasilianische Studie, die auf dem Kongress der europäischen Schmerzföderation EFIC in Wien präsentiert wurde. Das Potenzial, das diese Hormongruppe für die Schmerzverarbeitung hat, sollte ausführlicher erforscht werden, fordert Studienautor Dr. Omero Poli-Neto. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Phoo: Medela MedizintechnikBehandlungspfade für eine Familen-integrierende Versorgung

NeoPAss® – gut versorgt von Anfang an

 

Stuttgart (29. Mai 2015) - Eine Frühgeburt stellt Eltern und Baby vor eine große Herausforderung: Das Kind ist noch nicht reif für ein Leben außerhalb des Mutterleibes und die Eltern werden mit einer Rolle und Problemen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sind. „Gerade in dieser Situation brauchen Babys ihre Eltern und Eltern brauchen ihre Babys. Damit dieser enge Kontakt zwischen Kind und Familie möglich wird, ist ein Umdenken auf neonatologischen Intensivstationen notwendig. Diesen Prozess möchten wir mit dem Familien-integrierenden Behandlungspfad NeoPAss® unterstützen“, so PD Dr. med. Matthias Keller, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Kinderklinik Dritter Orden in Passau. Die Verbreitung des Behandlungspfades, der auf der 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GPNI) erstmals vorgestellt wurde, unterstützen der Bundesverband Das Frühgeborene Kind e. V. sowie Medela Medizintechnik als Sponsor des Projektes und der Website www.neopass.de. Die Konzepte, Checklisten und Mitarbeiterleitfäden wenden sich an alle Berufsgruppen, die in die Betreuung von Kind und Eltern involviert sind. Anleitungen und Videos für Eltern tragen dazu bei, dass diese von Anfang an als Hauptbezugspersonen in die Betreuung ihres Kindes eingebunden sind.

Registrieren, um den ganzen Beitrag zu lesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Fetus mit 31 Schwangerschaftswochen: Erst lächelt das Ungeborene etwas, wenige Minuten später zeigt es ein missmutiges Gesicht. Quelle: Prof. E. MerzWas Gesichtsausdrücke des Ungeborenen im Ultraschall verraten

 

Berlin (3. Juni 2015) - Gegen Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels haben Eltern gute Chancen, ihr Kind auf dem Ultraschallbild lächeln zu sehen. Mitunter verzieht es auch die Mundwinkel, runzelt die Stirn und schaut missmutig oder traurig aus. Eltern sollten in diese Momente nicht zu viel hineininterpretieren, rät die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Veränderungen des Gesichtsausdrucks spiegelten nicht etwa die Gefühle des Feten wieder, sondern sind vielmehr das Ergebnis unwillkürlicher, reflexhafter Bewegungen, berichten die Experten im Fachmagazin „Ultraschall in der Medizin". Ultraschalluntersuchungen von Ungeborenen allein zum Zwecke des „Babyfernsehens“ lehnt die DEGUM ab.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gynäkologie und Geburtshilfe

Reduzieren gerinnungshemmende Medikamente wiederholte Fehlgeburten?

 

Jena (26. Mai 2015) - Der gerinnungshemmende Wirkstoff Dalteparin reduziert nicht das Risiko von wiederholten Fehlgeburten. Dies ist das Ergebnis der Ethig II-Studie von Geburtsmedizinern aus Deutschland und Österreich, die zwischen 2006 und 2013 mit 449 Schwangeren durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

GKV-Spitzenverband

Hebammenverbände lehnen schnellen und gerechten Ausgleich steigender Haftpflichtprämien ab

 

Berlin (19. Mai 2015) - Gestern haben die Hebammenverbände (Deutscher Hebammenverband und Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands) und der GKV-Spitzenverband erstmals über einen Ausgleich der ab 1. Juli 2015 erneut steigenden Prämien der Berufshaftpflichtversicherungen verhandelt. Zugleich sollte eine Umsetzungslösung für den sogenannten Sicherstellungszuschlag ab 1. Juli 2015 gefunden werden, der vor allem den Hebammen hilft, die nur wenige Geburten betreuen. Ein vom GKV-Spitzenverband vorgelegtes Konzept, das beide Punkte vereint, haben die Hebammenverbände jedoch bereits nach wenigen Verhandlungsstunden abgelehnt und beharren bei den nach wie vor anhaltenden Gesprächen darauf, nur noch über ihre Vorschläge zu sprechen. Mit dieser Haltung gefährden die Hebammenverbände bedauerlicherweise eine nahtlose Anschlussregelung für einen finanziellen Ausgleich der ab Juli um mehr als 20 Prozent steigenden Haftpflichtprämien aller freiberuflichen Hebammen mit Geburtshilfe.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schiedsstelle muss über freie Wahl des Geburtsortes entscheiden: Verhandlungen mit den Krankenkassen sind nach Einschätzung des Hebammenverbandes gescheitert. In den aktuellen Verhandlungen des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) mit dem GKV-Spitzenverband konnte aktuell keine Einigung erzielt werden. Die Schiedsstelle soll angerufen werden. Gescheitert sind die Verhandlungen an den nicht überbrückbaren Differenzen zu den Ausschlusskriterien für Hausgeburten. Der GKV-Spitzenverband wollte wissenschaftlich nicht belegte Ausschlusskriterien pauschal festlegen, Frauen dabei das Recht zur Mitbestimmung absprechen und Vorgespräche von Hebammen mit Schwangeren zur Geburt und der Wahl des Geburtsortes nicht ausreichend finanzieren. Graphik: Deutscher Hebammenverband e.V.Schiedsstelle muss über freie Wahl des Geburtsortes entscheiden:

Verhandlungen mit den Krankenkassen sind nach Einschätzung des Hebammenverbandes gescheitert

 

Karlsruhe (30. April 2015) - In den aktuellen Verhandlungen des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) mit dem GKV-Spitzenverband konnte aktuell keine Einigung erzielt werden. Die Schiedsstelle soll angerufen werden. Gescheitert sind die Verhandlungen an den nicht überbrückbaren Differenzen zu den Ausschlusskriterien für Hausgeburten. Der GKV-Spitzenverband wollte wissenschaftlich nicht belegte Ausschlusskriterien pauschal festlegen, Frauen dabei das Recht zur Mitbestimmung absprechen und Vorgespräche von Hebammen mit Schwangeren zur Geburt und der Wahl des Geburtsortes nicht ausreichend finanzieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar

Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Nutzen unklar

 

Köln (23. April 2015) - Über den patientenrelevanten Nutzen oder Schaden eines Screenings von Schwangeren auf asymptomatische Bakteriurie (ASB) lässt sich mangels geeigneter Studien keine Aussage treffen. Der Nutzen einer Antibiotikatherapie der ASB im Anschluss an ein Screening ist ebenfalls offen, da sich die Ergebnisse der über 40 Jahre alten Studien nicht auf die heutige Versorgungssituation übertragen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 23. April 2015 veröffentlichter Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G- BA) erstellt hat.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Behandlung der Hyperhidrose in der gynäkologischen Praxis

Leidensdruck verringern beim übermäßigen Schwitzen in den Wechseljahren und in der Krebstherapie

 

Düsseldorf (17. April 2015) – Wie eine aktuelle Erhebung zeigte, leiden etwa 13,3 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren an einer häufig oder dauerhaft auftretenden Hyperhidrose.1 Neben seiner idiopathischen Form kann das übermäßige Schwitzen auch als Begleiterscheinung von Hitzewallungen während des Klimakteriums2 oder als Nebenwirkung der adjuvanten Therapie gynäkologischer Tumoren auftreten. Die meisten Betroffenen geben an, durch den gesteigerten Schweißfluss im Alltagsleben eingeschränkt zu sein.3 Wie Hyperhidrose adäquat behandelt werden kann, um den hohen Leidensdruck zu verringern und Patientinnen den Alltag zu erleichtern, erörterten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs und stellten Methantheliniumbromid (Vagantin®) als pharmakologische, hormonfreie Therapieoption vor.4

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gibt es eine Gefahr für das ungeborene Kind?

Ist eine Wurzelkanalbehandlung während der Schwangerschaft möglich?

 

Leipzig (1. April 2015) - Wurzelkanalbehandlungen sind zahnärztliche Behandlungen, bei denen Zähne mit entzündetem Zahninneren oder bakteriellen Infektionen behandelt werden sollen. Auch während einer Schwangerschaft können akute Entzündungen auftreten oder chronische Infektionen plötzlich starke Beschwerden verursachen. Um eine Behandlung während der Schwangerschaft zu vermeiden, sollte bei bestehendem Kinderwunsch der Zustand der Zähne zahnärztlich überprüft werden. So können bestehende Karies und Entzündungen an den Wurzelspitzen rechtzeitig erkannt und eine Behandlung vor Beginn der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck

Neuer Test auf Wachstumsfaktor erlaubt besseren Schutz für Mutter und Kind

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Es trifft eine von 20 Schwangerschaften und ist die häufigste Ursache dafür, dass Mutter und Kind erkranken oder gar sterben: schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, die sogenannte Präeklampsie. Jetzt ist es möglich, mithilfe von Biomarker-Tests die Diagnosefindung zu erleichtern und zwischen einer Frühform und einer Spätform der Erkrankung zu unterscheiden. Dies erlaubt Ärzten voraussichtlich eine gezieltere Behandlung und damit mehr Sicherheit für Mutter und Ungeborenes, betont die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention bei ihrer 38. Jahrestagung „Hypertonie und Prävention 2014“ vom 11. bis 13. Dezember in Berlin. Die Experten erhoffen sich von diesen Erkenntnissen weitere Fortschritte in Diagnostik und Therapie dieser komplexen Erkrankung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

MiPeTa 2014 – Bedeutung der Schmerzbehandlung während der Geburt. Auf dem Lunchsymposium „Lachgasanalgesie im Kreißsaal“ im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Perinataltagung (MiPeTa) in Magdeburg wurden unter dem Vorsitz von Dr. Babett Ramsauer (Berlin) die derzeitigen Standards der Schmerzbehandlung während der Geburt sowie die aktuelle Datenlage diskutiert. Photo: Linde HealthcareMiPeTa 2014

Bedeutung der Schmerzbehandlung während der Geburt

 

Magdeburg (28. November 2014) - Auf dem Lunchsymposium „Lachgasanalgesie im Kreißsaal“ im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Perinataltagung (MiPeTa) in Magdeburg wurden unter dem Vorsitz von Dr. Babett Ramsauer (Berlin) die derzeitigen Standards der Schmerzbehandlung während der Geburt sowie die aktuelle Datenlage diskutiert.

Nach einer kurzen Einführung zu den individuellen Unterschieden beim Schmerzempfinden sowie der Schmerzverarbeitung, informierte Dr. Babett Ramsauer (Berlin) über die Eigenschaften der inhalativen Analgesie: „Das Gasgemisch LIVOPAN® setzt sich aus 50% Lachgas und 50% Sauerstoff zusammen. Seine analgetische Wirkung schaltet den Geburtsschmerz nicht vollständig aus, sondern nimmt vielmehr den Wehen die Spitzen, so dass der Schmerz noch gespürt, aber deutlich gelindert wird.“

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Aktuelles vom DGGG 2014

Kritische Situationen in der Geburtshilfe frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln

 

München (9. Oktober 2014) – Wie kann man kritische Situationen in der Geburtshilfe rechtzeitig erkennen und erfolgreich behandeln? Darüber diskutierten Teilnehmer im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. am 09. Oktober in München. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Marc Sütterlin, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Mannheim, referierten renommierte Fachärzte anlässlich eines Lunchsymposiums zu den drei Themenschwerpunkten Rhesusprophylaxe, Früherkennung und Behandlung des von-Willebrand-Syndroms und Management schwerer Blutungen unter und nach der Geburt.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 1 von 10
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson