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16 | 12 | 2017
Innere Medizin
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Starkes Übergewicht steigt weltweit an: Neue Studiendaten

Pharmakotherapie mit ALVALIN® bei Adipositas

Mannheim/Berlin (13. Juni 2017) – Die Adipositas-Prävalenz ist in den vergangenen Jahrzehnten rapide angestiegen. Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Erkrankungen sind daher wesentliche Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft. Im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)* diskutierten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jens Jordan, Köln, über Neuigkeiten in der leitliniengerechten Adipositas-Pharmakotherapie. Erstmals wurden ausführliche Studien-ergebnisse vorgestellt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Cathin (ALVALIN®) umfassend belegen. Die Substanz ist bereits seit über 40 Jahren im Bereich der Adipositas-Therapie im praktischen Einsatz.

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Actelion_LogoDigitale Ulzerationen bei systemischer Sklerose (SSc)

Versorgungsforschung zeigt: Prävention neuer Digitaler Ulzerationen kommt zu kurz

Frankfurt am Main (29. November 2016) – Rund die Hälfte der SSc-Patienten mit digitalen Ulzera erhält, selbst nach mehrfachem Auftreten der Ulzerationen, keine Präventionstherapie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Versorgungsstudie [1]. „Damit wird ein beträchtlicher Teil der Patienten nicht nach Experten-Empfehlungen behandelt“, warnt Studienautorin Prof. Dr. Gabriela Riemekasten, Lübeck, während einer Presseveranstaltung von Actelion Deutschland. Nach den EUSTAR*-Empfehlungen [2, 3], die 2015 beim Kongress der EULAR** vorgestellt wurden, soll der orale, duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®), das einzige zur Prävention digitaler Ulzerationen zugelassene Medikament [4], bei Patienten mit digitalen Ulzerationen eingesetzt werden. „Die Wirksamkeit von Bosentan zur Prävention von Fingergeschwüren sehen wir in unserer Untersuchung eindeutig bestätigt“, so Riemekasten weiter. Wie essenziell eine Akut- und Präventionstherapie dieser schmerz-haften und schlecht heilenden Geschwüre an Fingern und Zehen für die Betroffenen ist, berichtet Patientin Eva Schulze, Darmstadt, eindrucksvoll. „Jede digitale Ulzeration, die verhindert werden kann, zählt“, bringt es Prof. Dr. Nicolas Hunzelmann, Köln, im Hinblick auf die Schilderung der Patientin auf den Punkt. Es sei unbestritten, dass sich die Behandlung SSc-assoziierter Fingergeschwüre in den letzten Jahren enorm entwickelt habe, nun sei es allerdings von Nöten, der Prävention einen höheren Stellenwert im Management dieser Manifestation einzuräumen, sind sich die Referenten einig.

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Neue europäische Leitlinie für die Bergung von verschluckten Gegenständen bei Erwachsenen

Löffel, Käsepieker, Batterie: Was tun bei verschluckten Gegenständen?

Ulm (3. Mai 2016) - Kann man einen Löffel verschlucken, einen Käsepieker, eine Rasierklinge? Klar ist, ja, man kann. Unklar war bisher häufig, was genau ein Arzt in solchen Fällen tun sollte: Abwarten, den Gegenstand endoskopisch entfernen oder gar operieren? Bei einer verschluckten Knopfbatterie muss sofort gehandelt werden, bei einer kleinen Murmel nicht unbedingt. Wie entfernt man ein Steakstück, wie eine Rasierklinge? Jetzt haben Wissenschaftler aus ganz Europa unter Federführung der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I für die Europäische Fachgesellschaft (European Society of Gatrointestinal Endoscopy, ESGE) eine Leitlinie zu dem Thema veröffentlicht. Sie gibt nach Auswertung der zur Verfügung stehenden internationalen Fachliteratur Diagnose- und Therapieempfehlungen.

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Mind the Gap! Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen. Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend. Mind the Gap!

Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen

Mannheim (11. April 2016) - Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend.

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Expertendiskussion über zukunftsträchtiges Herzinsuffizienz-Management mit natriuretischen Peptiden

BNP oder NT-proBNP?

Mannheim (10. April 2016) - Aktuell wirft die Einführung der neuen Wirkstoffklasse der ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren) neue Fragen zum Einsatz der natriuretischen Peptide (NP) als Biomarker auf: Bei dem von Roche Diagnostics initiierten Roundtable-Gespräch wiesen Experten aus dem Bereich der ambulanten und stationären Herzinsuffizienz-Versorgung auf den hohen Aufklärungsbedarf zum Unterschied zwischen BNP und NT-proBNP hin. Als Bestandteil der leitlinienkonformen Ausschlussdiagnostik für alternative Ursachen bei Dyspnoe sowie der Gewinnung prognoserelevanter Informationen1 ist die Bestimmung der NP bei Verdacht auf Herzinsuffizienz bereits etabliert: Sinnvoll eingesetzt können sie zu einer deutlichen Verbesserung des Herzinsuffizienzmanagements beitragen.

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Digitale Wege zur Adhärenzsteigerung

Innovative Arzt-Patienten-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Mannheim (9. April 2016) - Ärzte sollten die primären Informationsquellen ihrer Patienten sein. Darin waren sich die Referenten eines Symposiums auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim einig. Konsens herrschte aber auch darin, dass Ärzte dabei durchaus das große Potenzial der digitalen Gesundheitsdienstleistungen für den Therapieprozess nutzen sollten. Diese würden vom Patienten immer öfter nachgefragt werden. Sie könnten die Arzt-Patienten-Kommunikation verbessern, zudem aber auch die Patientenzufriedenheit erhöhen und die Therapietreue steigern. Die Referenten zeigten am Beispiel des innovativen Kommunikationskonzeptes TheraKey® der BERLIN-CHEMIE AG, wie digitale Lösungen Arzt, Patient und Angehörige im Therapiealltag umfassend unterstützen können.

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Sarkoidose

Neue Diagnosemöglichkeit durch Oberflächenmarker

 

Neuherberg (23. Oktober 2015) - Ein Wissenschaftlerteam am Helmholtz Zentrum München hat kürzlich gemeinsam mit Kollegen der LMU eine neue Strategie entwickelt, verschiedene Unterarten von Monozyten zu unterscheiden und deren Beteiligung bei Erkrankungen zu untersuchen. Die in der Zeitschrift ‚Blood‘ veröffentlichten Ergebnisse sollen künftig unter anderem die Diagnose von Sarkoidose erleichtern und so das Patientenmanagement verbessern.

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Nicht immer tut die Heimat dem Herzen gut

Wohnort des Patienten beeinflusst Herz-Kreislauf-Schäden

 

Wiesbaden (28. Juli 2015) – Weltweit sterben jährlich etwa 18 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Krankheitsverlauf in Ländern mit niedrigen Einkommenszahlen dramatischer und die Sterblichkeit höher ist. Experten vermuten, dass fehlende Präventionsprogramme und mangelhafte medizinische Versorgung die Ursache sind. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) rät daher, die hier vorhandenen Angebote der medizinischen Versorgung wahrzunehmen und einen gesunden Lebensstil zu führen. Denn nur so könne die auch in Deutschland weiterhin steigende Erkrankungszahl reduziert werden.

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Zieloffenes Arzt-Patientengespräch. Photo: Lundbeck DGIM-Kongress 2015

Henne oder Ei? Depression und Alkoholabhängigkeit gleichzeitig behandeln!

 

                                    • Alkoholprobleme können sich hinter anderen psychiatrischen Erkrankungen verstecken

 

Mannheim (20. April 2015) - An einer Depression Erkrankte haben ein erhöhtes Risiko, alkoholabhängig zu werden.(1,2,3,4) Menschen mit einem behandlungsbedürftigen Alkoholkonsum wiederum haben ein signifikant höheres Risiko, eine Depression zu entwickeln als Patienten ohne ein Alkoholproblem.(1,2,5,6) Zudem fördert eine Alkoholabhängigkeit das Fortbestehen einer bereits bestehenden Depression.(5,6) Die oft aufkommende Frage „Henne oder Ei – was war zuerst da?“ kann meist nur schwer beantwortet werden. Viel wichtiger ist: Sowohl die Alkoholabhängigkeit also auch die Depression sollten therapiert werden, denn durch die gleichzeitige Behandlung verbessert sich der Verlauf beider Erkrankungen.

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Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter

Mit dem TheraKey® Onlineportal in die Zukunft

 

Mannheim (19. April 2015) - Die mögliche Antwort ist häufig nur wenige Klicks entfernt: Das Internet bietet Patienten eine Fülle an Informationen zu Diagnostik und Therapie. Doch vielfach kommen die Patienten im Anschluss ratsuchend in die ärztliche Sprechstunde, weil sie entweder falsche Informationen gefunden oder aber die Informationen falsch verstanden haben. Dies ist nicht nur aufgrund der zeitlichen Belastung in der Arztpraxis eine Herausforderung für das Arzt-Patienten-Gespräch. Qualitativ hochwertige Informationen, die der Patient an der richtigen Stelle erhält, können der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hingegen äußerst zuträglich sein.  

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DGIM 2015

Bedeutung der stratifizierten Therapie für die ärztliche Praxis

 

Mannheim (19. April 2015) – Arzneimittel werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit statistisch für eine Testpopulation evaluiert. Für den individuellen Patienten kann dies mit einer erheblichen Unschärfe verbunden sein. Eine Stratifizierung anhand diagnostischer Gentests, wie die von STADA Diagnostik, ermöglicht es, die verfügbaren Wirkstoffe zielgenauer einzusetzen. Inzwischen liegen zahlreiche Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis in Bezug auf die stratifizierte Anwendung von Antidepressiva, Statinen, Clopidogrel und Tamoxifen vor. Auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 121. Kongresses der DGIM wurde der Stellenwert der stratifizierten Arzneimitteltherapie hinsichtlich einer besseren Therapiesicherheit erörtert. Im Fokus stand dabei auch, welche Möglichkeiten sich dem niedergelassenen Arzt im Praxisalltag für eine effektive, patientenindividuelle Therapieeinstellung bieten.

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Hepatische Enzephalopathie

Signifikante Senkung erhöhter Blutammoniakspiegel durch L-Ornithin-L-Aspartat dank einzigartigem dualen Wirkprinzip

 

Mannheim (18. April 2015) – Weil gerade Patienten mit Leberzirrhose einen relevanten Anteil in den hausärztlichen Praxen und in den Krankenhäusern aller Versorgungsstufen ausmachen, sei vor allem das Management der Komplikationen der Zirrhose wie etwa der hepatischen Enzephalopathie (HE) sowohl für Allgemeinmediziner als auch Internisten und Gastroenterologen in Klinik und Praxis von großer praktischer Bedeutung, konstatierten renommierte Experten beim Satellitensymposium* im Rahmen des 121. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim und berichteten hiebei über neueste Erkenntnisse zur Pathogenese der HE sowie über evidenzbasierte medikamentöse Therapieoptionen mit L-Ornithin-L-Aspartat (Hepa-Merz®).

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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

DOAK oder Vitamin-K-Antagonisten: Wahl oraler Antikoagulation ist eine patientenindividuelle Entscheidung

 

Mannheim (18. April 2015) - Die Wirkweise der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) muss im Gegensatz zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) nicht kontrolliert werden. Dieser vielfach empfundene Vorteil wird zunehmend kritisiert und es wird mittlerweile empfohlen, gut eingestellte VKA-Patienten nicht auf DOAK umzu-stellen.1 Bei der Verordnung von VKA kann Gerinnungs-Selbstmanagement eine sehr gute INR-Einstellung sichern, so der Tenor des Symposiums „Standortbestimmung zur oralen Antikoagulation“ am 18. April 2015 im Rahmen des 121. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

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Jede Antibiotika-Gabe vorher genau prüfen

„Antibiotic Stewardship“ gegen Krankheitserreger

 

Wiesbaden/Mannheim (15. April 2015) – Etwa jeder vierte Patient im Krankenhaus erhält Antibiotika. Die Medikamente retten Leben, erzeugen aber auch „Resistenzen“ bei den Erregern, die sie bekämpfen sollen. Diese werden dadurch noch schwerer behandelbar. Um „multiresistente Keime“ einzudämmen, arbeiten Kliniken jetzt mit sogenannten „Antibiotic-Stewardship“-Programmen. Diese sorgen für die optimale Antibiotikatherapie des Patienten. Wie ABS die Gabe von Antibiotika um bis zu 40 Prozent senkt und was es darüber hinaus leistet, diskutieren Experten auf dem 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim.

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Neue orale Therapieoption für Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1

Cerdelga® erweitert Therapiespektrum

 

Frankfurt am Main (3. März 2015) – Im April 2015 wird in Deutschland mit Cerdelga® (Eliglustat, Hartkapseln) eine neue orale Therapieoption für Morbus Gaucher (Typ 1) verfügbar sein. Cerdelga® ist in der EU zugelassen zur Langzeitbehandlung von erwachsenen Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (GD1), die langsame, intermediäre oder schnelle Metabolisierer in Bezug auf Cytochrom-P450 Typ 2D6 sind.1 Damit steht diesen Patienten nach Markteinführung eine orale Alternative zu der bewährten intravenösen Therapie zur Verfügung. Während sich Betroffene von dem neuen Medikament weniger Einschränkungen und mehr Flexibilität im Alltag versprechen, bietet es Ärzten eine Wahlmöglichkeit für die Behandlung ihrer Patienten.

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ferinject®

Eisenmangel – die große Unbekannte?

 

Mönchengladbach (10. Dezember 2014) - Wer sich rascher Ermüdbarkeit, Schwindel oder gelegentlichem Herzrasen ausgesetzt sieht, wird nicht immer gleich den Arzt zur Abklärung aufsuchen. Das ist typisch für Beschwerden, die durchaus als gesundheitliche Beeinträchtigung, aber nicht als alarmierend empfunden werden. Genau dies trifft für die Symptome des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie zu.1 Die Diagnose lässt sich mit den geeigneten Laborparametern relativ rasch und ohne großen Aufwand stellen. Der nächste Schritt ist dann – neben der Therapie der Grunderkrankung – die Beseitigung des Eisenmangels bzw. der Anämie. Das Ziel, mittels oraler Therapie den Eisengesamtbedarf rasch und nachhaltig zu decken, ist beispielsweise für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung kaum erreichbar.1,2 Dann sollte sich die Behandlung an einer effektiven i.v.-Eisentherapie – z.B. mit ferinject® – orientieren.

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Mariendistel-Spezialextrakt: 45 Jahre Legalon® - ein pflanzlicher Klassiker mit Zukunft. Medikamente, Übergewicht, chronische Erkrankungen, Umweltgifte – zahlreiche Faktoren, können die Leber schädigen. Wachsende Bedeutung hat mittlerweile die Nicht - Alkoholische Fettlebererkrankung (NASH) in Deutschland: Bis zu 30 Prozent der Patienten sind hiervon betroffen. Mit dem Mariendistel-spezialextrakt Legalon® steht seit vielen Jahren eine wirksame Option zur Behandlung chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Lebergifte verursachte Leberschäden zur Verfügung. “Legalon® ist durch seine vielfältigen Effekte ein geeigneter Kandidat hier protektiv und therapeutisch zu wirken”, erklärte der Hepatologe PD Dr. med. Anton Gillessen bei einem Pressegespräch anlässlich der 45-jährigen Marktzulassung von Legalon® in Köln. Photo: RottapharmMadausMariendistel-Spezialextrakt

45 Jahre Legalon® - ein pflanzlicher Klassiker mit Zukunft

 

Köln (26. Juni 2014) - Medikamente, Übergewicht, chronische Erkrankungen, Umweltgifte – zahlreiche Faktoren, können die Leber schädigen. Wachsende Bedeutung hat mittlerweile die Nicht - Alkoholische Fettlebererkrankung (NASH) in Deutschland: Bis zu 30 Prozent der Patienten sind hiervon betroffen. Mit dem Mariendistel-spezialextrakt Legalon® steht seit vielen Jahren eine wirksame Option zur Behandlung chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Lebergifte verursachte Leberschäden zur Verfügung. “Legalon® ist durch seine vielfältigen Effekte ein geeigneter Kandidat hier protektiv und therapeutisch zu wirken”, erklärte der Hepatologe PD Dr. med. Anton Gillessen bei einem Pressegespräch anlässlich der 45-jährigen Marktzulassung von Legalon® in Köln.

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Ein häufiges Problem mit großem Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten

NASH-Zirrhose und hepatische Enzephalopathie

 

Wiesbaden (26. April 2014) – Dass Alkohol immer die Ursache für eine Leberzirrhose ist, die der hepatischen Enzephalopathie (HE) den Weg bahnt, ist ein Irrtum. In etwa jeder fünften Fettleber kommt es zur nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH). Bis zu 26 Prozent der NASH-Patienten entwickeln eine Zirrhose mit erhöhtem Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom, Aszites und eine HE, berichtet Professor Dr. Elke Roeb vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg auf einem von Merz Pharmaceuticals im Rahmen des 120. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden veranstalteten Symposium.

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Anhaltende Erschöpfung kann Anzeichen für Leberschäden sein

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit

 

Berlin/Meran (30. Mai 2013) - Leberschäden werden von Patienten oft unterschätzt. „Die Leber tut nicht weh, wenn sie geschädigt ist. Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“, sagte Prof. Dr. Christian Strassburg, Universitätsklinikum Bonn, beim Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Betroffene schieben die anhaltende Erschöpfung oft auf ihren Beruf und lassen sich viel zu spät vom Arzt untersuchen.“ Anzeichen einer Leberschädigung können neben der Erschöpfung auch eine Gelbfärbung der Haut und Augen sein. Schwillt der Bauch bei einem Leberschaden durch Wassereinlagerungen an, wird das oft als gewöhnliche Gewichtszunahme oder „Bierbauch“ verkannt.

 

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Patientengerechte Therapiewahl bei oraler Antikoagulation

Gerinnungs-Selbstmanagement verbessert Therapie-Outcome

 

Mannheim (6. Mai 2013) - Die Wahl eines oralen Antikoagulans zur Vorbeugung thromboembolischer Ereignisse bei Vorhofflimmern oder anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sollte immer individuell auf den Patienten abgestimmt sein, erklärten Experten auf einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden.(1) Zur oralen Langzeitkoagulation stehen gegenwärtig sowohl die gängigen Vitamin-K-Antagonisten (VKA) als auch neue orale Antikoagulantien (NOA) zur Verfügung. Insbesondere Komorbiditäten wie Niereninsuffizienz oder Kontraindikationen und die Compliance sind bei der passenden Therapie zu berücksichtigen. Werden VKA angewendet, kann die dauerhafte Kombination mit Gerinnungs-Selbstmanagement die Therapie optimieren.(2,3) Die regelmäßige Messung des Gerinnungswertes durch den Patienten lässt sich mit Messgeräten wie dem CoaguChek® XS System schnell und sicher durchführen.

 

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Adjuvante medikamentöse Adipositastherapie

Aktuelle Studie zeigt Gewichtsreduktion mit Cathin

 

Greifswald (29. April 2013) - Die Adipositas hat sich in Europa zu einer Volkskrankheit entwickelt und ist auch in Deutschland ein großes Problem: Folgeerkrankungen wie Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen können das Leben verkürzen und zum vorzeitigem Tod führen. Die Suche nach einem Ausweg aus dieser chronischen Erkrankung ist zu einer zentralen Herausforderung des Gesundheitssystems geworden. Wer sein Übergewicht reduziert, kann seine persönlichen Gesundheitsrisiken erheblich senken. Doch eine kalorienreduzierte Diät alleine reicht oft nicht aus, um das Körpergewicht nicht nur zu verringern, sondern auch langfristig niedrig zu halten. In Verbindung mit einem multimodalen Therapiekonzept kann der kurzfristige Einsatz eines Antiadipositas-Medikaments wie Alvalin® (Cathin) Patienten bei der Gewichtsabnahme unterstützen wie neue Daten aus einer Dosisfindungsstudie belegen.1

 

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Moderne Therapie der Adipositas – aktuelle Studienergebnisse zu zentral wirksamen Antiadiposita

 

Von Prof. Dr. Hans Hauner,

Lehrstuhl für Ernährungsmedizin der TU München

 

Wiesbaden (7. April 2013) - Adipositas ist heute die häufigste lebensstilassoziierte Stoffwechselstörung und gleichzeitig ein entscheidender Promotor/Schrittmacher für viele Folgeerkrankungen wie z. B. Typ 2 Diabetes mellitus, Hypertonie, bestimmte Krebserkrankungen, orthopädische Probleme und Demenz. Knapp 60 % der erwachsenen Deutschen sind inzwischen übergewichtig, fast ein Viertel ist mit einem BMI ≥ 30 kg/m² adipös. Adipositas hat damit auch in Deutschland eine zentrale Bedeutung für die Entstehung und Verbreitung chronischer Zivilisationskrankheiten.

 

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Phase-II-Studie bei angeborenen Harnstoffzyklusdefekten:

Leberzelltherapie erhält Orphan Drug-Status in USA

 

Heidelberg (17. März 2011) – Das Leberzell-Präparat des Weinheimer Biotechnologieunternehmens Cytonet GmbH und Co. KG hat auch in den USA den Orphan Drug-Status erhalten. Am 14. Februar erteilte die FDA (Food and Drug Administration) dem Präparat aus humanen heterologen Leberzellen (HHLivC) eine orphan drug designation für die Behandlung von Harnstoffzyklusdefekten.

Cytonet führt derzeit in den USA und Deutschland das SELICA (Safety and Efficacy of Liver Cell Application)-Studienprogramm durch. Die Phase-II Studien sollen die Wirksamkeit und Sicherheit der Leberzelltherapie bei Kindern mit angeborenen und schwerwiegenden Störungen des Harnstoffzyklus in der Leber zeigen.

 

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Leberregeneration im "Trickfilm"

Den Mechanismen der Leberregeneration auf der Spur

 

Abb.: Computermodell eines Leberläppchens im Querschnitt Die Abbildung zeigt das dreidimensionale Lebermodell im Computer einige Stunden nach Vergiftung mit Tetrachlorkohlenstoff. Immer mehr Zellen im Zentrum des Läppchens sterben auf Grund der Vergiftung ab (dargestellt durch hellere Farbe). Ebenso zu sehen sind die sinusoidalen Blutgefäße (in rot) und die Portalgefäße (in blau). Graphik: Drasdo/HoehmeFreiburg (7. Juni 2010) - Wie die Leber es schafft, sich auch nach massiven Schäden wieder zu regenerieren, ist eine bedeutende Frage in der Medizin. Wissenschaftler von HepatoSys/GermanVirtual Liver Network sind den zugrunde liegenden Mechanismen auf die Spur gekommen. Es ist ihnen gelungen, die Regeneration von Leberläppchen in der Computersimulation zu verfolgen und die so erarbeiteten zentralen Prinzipien im Experiment zu bestätigen. Wie das aussieht, demonstrierten die Forscher bei der dritten Conference on Systems Biology of Mammalian Cells (SBMC), die vom 3. bis 5. Juni 2010 in Freiburg stattfand.

 

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Digitale Ulzerationen und andere Vaskulopathien bei Patienten mit systemischer Sklerose

 

Prof. Dr. med. C. Sunderkötter

 

Wiesbaden (11. April 2010) - Funktionelle oder auch morphologische Störungen des Endothels und der Gefäße gelten als initiale pathophysiologische Ereignisse der systemischen Sklerose (SSc). Gleichzeitig gehören Vaskulopathien und ihre Folgen zu den schweren Komplikationen dieser Erkrankung.

Wichtige Vaskulopathien und vaskuläre Komplikationen sind z.B. die pulmonal arterielle Hypertonie, kardiale Veränderungen, offenbar eine höhere Rate an Anomalien der Gefäßwand und an Thrombosen sowie an der Haut (Raynaud-Phänomen und digitale Ulzera; DU).

 

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Dyspnoe – woran muss man bei Patienten mit systemischer Sklerose (SSc) denken?

 

Dr. med.  J. Winkler

 

Wiesbaden (11. April 2010) - Die systemische Sklerose (oder auch progressive systemische Sklerodermie, SSc) ist eine Autoimmunerkrankung mit primärem Befall der Haut und Blutgefäße, jedoch kommt häufig und oft prognostisch relevant eine Mitbeteiligung von Lunge (Lungenfibrose und assoziierte pulmonal arterielle Hypertonie, APAH-SSc, bei 8 bis 15 Prozent der Patienten), Niere, Herz und Magen-Darm-Trakt vor.1

Dyspnoe ist ein subjektives Missempfinden im Zusammenhang mit der Atmung. Der Begriff charakterisiert die Anstrengung beim Atmen bzw. die Notwendigkeit einer gegenüber der Ruhe deutlich vermehrten Atmung. Als Ursachen einer chronischen Dyspnoe kommen zahlreiche Grunderkrankungen in Betracht. Um bei dieser Vielzahl möglicher Ursachen möglichst effizient zu einer Diagnose zu gelangen, wird frühzeitig versucht, pulmonale von kardialen Störungen zu unterscheiden. Bei einer Prävalenz der systemischen Sklerose zwischen 80 und 280/Mio. ist bei mindestens 30 Prozent der Patienten mit einer Dyspnoe aufgrund internistischer Ursachen zu rechnen. So wurde eine pulmonale Hypertonie in einer multizentrischen Erhebung an 50 Zentren in den USA bei 26,7 Prozent von 669 Patienten mit systemischer Sklerose oder Mischkollagenose nachgewiesen. Diese stellt unbehandelt auch heute mit einer 2‑Jahres-Überlebensrate von weniger als 50 Prozent die prognostisch schwerwiegendste Komplikation der systemischen Sklerose dar. Diese Prognose kann mit einer modernen spezifischen PAH-Therapie auf > 70 Prozent verbessert werden.2–6

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