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20 | 10 | 2017
Rheuma
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Sanofi und Regeneron geben Zulassung von Kevzara® (Sarilumab) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei erwachsenen Patienten in der Europäischen Union bekannt

Paris,Frankreich und Tarrytown, New York – (27. Juni 2017) – Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. gaben heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EC) Kevzara® (Sarilumab) zugelassen hat: Kevzara® ist in Kombination mit Methotrexat (MTX) indiziert zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Kevzara® kann als Monotherapie gegeben werden, wenn MTX nicht vertragen wird oder wenn eine Behandlung mit MTX ungeeignet ist.1

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Therapeutische Lücke schließen: Tofacitinib ist langfristig gut wirksam

Neu zugelassen: JAK-Inhibitor Xeljanz® bei Rheumatoider Arthritis

Berlin (4. Mai 2017) - Seit März 2017 ist der orale Janus-Kinase (JAK)-Inhibitor Xeljanz® (Tofacitinib) zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA) auch in Deutschland zugelassen. In umfangreichen klinischen Studien – teilweise liegen Daten bis zu 8 Jahre Behandlungsdauer vor – erwies sich Tofacitinib als sicher und gut verträglich sowie langfristig wirksam.1 Experten begrüßen das neue Wirkprinzip als wichtige Erweiterung der Behandlungsoptionen, welches bei vergleichbarer Wirksamkeit zu bisherigen Biologika-Therapien oral verabreicht wird. Tofacitinib ist in einer Dosierung von zweimal täglich 5 mg in Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver RA indiziert, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Tofacitinib kann als Monotherapie gegeben werden, wenn MTX nicht vertragen wird oder wenn eine Behandlung mit MTX ungeeignet ist.3

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Neue Phase 3-Daten vom ACR zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des Interleukin-6-Inhibitors Sirukumab bei mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis

Neuss (9. Dezember 2016) – Janssen Research & Development, LLC (Janssen) veröffentlichte Ergebnisse aus zwei pivotalen Phase 3-Studien zur Bewertung von Sirukumab, einem subkutan verabreichten monoklonalen Antikörper gegen Interleukin (IL)-6 zur Behandlung von Erwachsenen mit mittel-schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis (RA).

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Abb. : Kursreferenten und FachassistentInnen . Copyright: Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH Fit für die Zukunft

10 Jahre Kursprogramm „Rheumatologische Fachassistenz“

Berlin (3. November 2016) - Seit 10 Jahren bietet die Rheumatologische Fortbildungsakademie ein Kursprogramm zur Qualifizierung medizinischer FachassistentInnen in der Rheumatologie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen. Fast 2.000 Teilnehmer haben die Kurse bisher absolviert und stehen den Rheumatologen in Klinik und Praxis als kompetente Partner zur Verfügung.

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Abb.: Anleitung zur Bewegungstherapie über eine Spielekonsole: Patientin bei einer Yoga-Übung. Foto: Jan Zernicke, CharitéEffekte der Bewegungsförderung

Spielkonsole als Therapieoption bei Rheumaerkrankungen

Berlin (13. Oktober 2016) - Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind der Frage nachgegangen, ob ein animiertes Heimübungsprogramm unter Nutzung einer Spielkonsole machbar und lohnend für ein regelmäßiges, gezieltes Training bei Rheumaerkrankungen ist. Die aktuelle Studie zeigt: Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer physiotherapeutischen Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen. Der motivierende Aspekt einer Spielkonsole spielt eine zentrale Rolle, unabhängig vom Patientenalter und der Krankheitsdauer. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders* veröffentlicht.

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Dialog optimieren „Lass uns über Rheuma sprechen“

6 Themenschwerpunkte zur Rolle des Patienten und zur Bedeutung der Kommunikation beim Management der Rheumatoiden Arthritis

Berlin (4. Oktober 2016) - Wie erleben Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ihre Erkrankung, welche Rolle haben sie bei deren Management und wie ist ihr Verhältnis zum Arzt? Welchen Eindruck hat der Arzt von seinen Patienten und kann gegebenenfalls die Kommunikation verbessert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die weltweite RA narRAtive-Erhebung, die zwischen September 2014 und Januar 2016 bei 3.987 Patienten und 1.666 Ärzten aus 15 Ländern durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen an der Online-Befragung 525 Patienten, von denen 171 von einem Rheumatologen behandelt wurden, sowie 150 Ärzte teil. Unter dem Motto „Lass uns über Rheuma sprechen“ sollen die Erkenntnisse der Erhebung dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu optimieren. Denn Optimierungsbedarf für alle Beteiligten – Arzt wie Patient – besteht: Lediglich 33% von 94% Patienten in Deutschland, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in ärztlicher Behandlung befanden, bestätigen, dass der Dialog oder die Diskussion mit ihrem Arzt dazu beitragen würde, die RA erfolgreicher zu behandeln.1 Dies ist ein Indiz dafür, dass viele Informationen, die vom Arzt gegeben werden, derzeit leider noch nicht im gewünschten Maße beim Patienten ankommen. Weitere wichtige Ergebnisse der Erhebung bezogen auf Deutschland im Detail:1,2,3

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Frühe rheumatoide Arthritis

Subkutane Applikation von RoACTEMRA für therapienaive Patienten mit rheumatoider Arthritis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (2. September 2016) - Die subkutane Darreichungsform des Interleukin (IL)-6-Rezeptorblockers RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) ist jetzt auch für Patienten mit früher rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen.1,2 Die Zulassungserweiterung gilt sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit Methotrexat (MTX).1,2 Die intravenöse Formulierung des Wirkstoffs kann bereits seit September 2014 für Patienten mit früher RA eingesetzt werden.3 Die aktuelle Indikationserweiterung basiert primär auf den Daten der Phase-III-Studien SUMMACTA und FUNCTION. Beide Studien bestätigten die Wirksamkeit des IL-6-Inhibitors bei RA-Patienten mit einer Erkrankungsdauer von höchstens 2 Jahren.1

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Rheumatoide Arthritis

Schnelle Schmerzreduktion mit RoACTEMRA

Frankfurt am Main (2. September 2016) - Weniger Schmerzen – das ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) das wichtigste Therapieziel.1 Die Schmerzreduktion sollte aus Patientensicht schnell und nachhaltig erfolgen. Aufgrund der zentralen Rolle von Interleukin (IL)-6 im entzündlichen Schmerzgeschehen kann dieses Ziel mit dem IL-6-Inhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) effektiv erreicht werden, wie zahlreiche Studiendaten belegen.2-6 Beispielsweise verringerten sich Schmerzen bei RA-Patienten in der MIRAI-Studie nach 16 Wochen Therapie mit Tocilizumab um mehr als die Hälfte. Das Thema Schmerz war einer der Schwerpunkte im Symposium von Roche und Chugai im Rahmen des DGRh-Kongresses 2016. Daneben standen mit Knochen- und Gelenkschädigungen sowie kardiovaskulären Komorbiditäten zwei häufige und schwerwiegende Auswirkungen des entzündlichen Geschehens der RA im Fokus.

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Rheumatologie

Secukinumab (Cosentyx®) hemmt langfristig die Progression der Gelenk- und Wirbelsäulenschäden bei PsA und AS

  • Die in zwei Jahren mit der Methode mSASSS bzw. mTSS berechnete röntgenologische Progression struktureller Gelenk- und Wirbelsäulenschäden war unter Secukinumab bei einem Großteil der AS- und PsA-Patienten sehr gering1,2.
  • Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität blieb unter Secukinumab bei PsA- und AS-Patienten über zwei Jahre erhalten2,3.
  • Secukinumab ermöglicht eine dauerhafte und vollständige Abheilung der Dactylitis und Enthesitis bei Patienten mit PsA4.

Nürnberg/London (1. August 2016) – Auf der diesjährigen Tagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in London wurden aktuelle Datenanalysen der Studien FUTURE 1 und 2 bei Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie der Studien MEASURE 1 und 2 bei Ankylosierender Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) vorgestellt. Für beide Indikationen zeigte der IL-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx®) ein starkes, sowie schnelles und dauerhaftes Ansprechen über zwei Jahre.

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T-Zell-Burnout

Ursache für erhöhte Infektionsanfälligkeit bei Rheuma geklärt

Hannover (6. Juni 2016) - Unter chronisch-rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Zusätzlich wird Rheuma von erhöhter Infektanfälligkeit begleitet: Patienten mit Rheuma infizieren sich häufiger mit Viren und Bakterien und erkranken schwerer als Menschen ohne Rheuma. Über diese Verbindung zwischen Rheuma und Infektionen konnten Ärzte bisher nur Vermutungen anstellen – Wissenschaftler am TWINCORE haben nun in einer klinischen Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Rätsel gelöst: Die Abwehrzellen von Rheumapatienten sind erschöpft – sie leiden sozusagen an einem T-Zell-Burnout. Die Ergebnisse hat das Journal JACI jetzt veröffentlicht.

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NSwedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi) hat bekannt gegeben, dass Kineret® jetzt mit einer neuen, dünneren Nadel ausgeliefert wird. Darüber hinaus ist die Spritze ab sofort latexfrei. Photo: SOBIeues von Kineret® (Anakinra) – jetzt mit dünnerer Nadel und als latexfreie Spritze

Langen (23. Mai 2016) - Swedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi) hat bekannt gegeben, dass Kineret® jetzt mit einer neuen, dünneren Nadel ausgeliefert wird. Darüber hinaus ist die Spritze ab sofort latexfrei.
Sobi hat die neue Spritze im Zuge des kontinuierlichen Strebens des Unternehmens nach einer Verbesserung seiner Produkte und Services für Patienten entwickelt. Die dünnere Nadel mit der Stärke 29 G (Gauge) ersetzt die bisherig verwendete Nadel mit der Stärke 27 G. Ray Coggins, leitender Global Brand Director, bemerkt dazu: „Sobi hat sich den Bedürfnissen der Patienten und deren Behandler verpflichtet. Als Teil dieser Verpflichtung freuen wir uns über die Einführung der neuen, dünneren, 29-G Nadel und der latexfreien Spritze für die Anwendung von Kineret.“ Dr. Thomas Trilling, General Manager DACH, sagt: „Nachdem Patienten in Deutschland und Österreich Kineret® seit einiger Zeit als frühest einsetzbares Biological zur Behandlung von CAPS verfügbar haben, freue ich mich besonders, dass Sobi mit der dünneren Nadel und latexfreien Spritze nun eine weitere Neuerung für alle Kineret® Patienten anbieten kann.“

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DMP Rheumatoide Arthritis

Leitlinien decken wichtige Versorgungsaspekte ab

  • IQWiG identifiziert E mpfehlungen für mögliches DMP
  • Schwerpunkt liegt auf Arzneimitteltherapie

Köln (28. April 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28 April 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit rheumatoider Arthritis vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Rheumatoide Arthritis von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, Maßnahmen zur Rehabilitation werden jedoch nur vereinzelt thematisiert. Der Schwerpunkt der Empfehlungen liegt auf der medikamentösen Therapie .

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Hersteller legt keine relevanten Daten vor und beansprucht selbst keinen Zusatznutzen

Secukinumab bei aktivem Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (15. März 2016) - Secukinumab (Handelsname Cosentyx) ist seit November 2015 für Erwachsene zugelassen, die unter aktiver ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew) oder unter Psoriasis-Arthritis leiden. Für Patienten mit Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) hat der Wirkstoff 2015 bereits eine frühe Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) durchlaufen. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑-BA) das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, auch für die neuen Anwendungsgebiete eine Dossierbewertung vorzunehmen. Da der Hersteller in seinem Dossier keine geeigneten Studien benennt, ist ein Zusatznutzen von Secukinumab gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien nicht belegt.

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AQUA-Institut unterstützt Verband Rheumatologischer Akutkliniken bei Qualitätsverbesserung

KOBRA: Qualität in Rheuma-Kliniken

Göttingen (1. März 2016) - Die Versorgungsqualität in rheuma­tologischen Akutkliniken steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des AQUA-Instituts. Auftraggeber ist der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA), der mit dem Projekt namens KOBRA relevante Erkenntnisse aus den Reihen seiner Mitglieder gewinnen möchte. KOBRA steht für kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung.

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Zwischen Komorbiditäten und Therapieeskalation

Praxisrelevante Aspekte zum Einsatz von TNF-alpha-Blockern wie Adalimumab

 

Wiesbaden (21. Oktober 2015) - Individuelle Voraussetzungen, unterschiedliche Krankheitsverläufe und Komorbiditäten bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stellen den behandelnden Arzt häufig vor Herausforderungen, wenn es um die Wahl der adäquaten Therapie geht. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Bremen1 wurden vor diesem Hintergrund für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) oder axialer Spondyloarthritis (SpA) praxisrelevante Aspekte der Biologikatherapie anhand von Fallbeispielen diskutiert. So wurde gezeigt, dass eine Biologikatherapie auch bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko oder bei Malignomen in der Anamnese möglich sein kann. Im Hinblick auf das Behandlungsschema unterstrichen neue Studiendaten den Wert der Kombination von TNF-alpha-Blockern mit MTX für die Therapie der RA.2,3 Wie die CONCERTO-Studie4 anhand des TNF-alpha-Blockers Adalimumab (HUMIRA®) belegt, können bei gemeinsamer Gabe mit einem Biologikum 10 mg MTX bereits ausreichen – wodurch eine flexiblere Therapiegestaltung möglich wird.

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Ilaris® (Canakinumab)

Interleukin-1beta-Inhibition bei CAPS und SJIA

 

  • CAPS (Cryopyrin-assoziierte periodische Syndrome) und SJIA (Systemische juvenile idiopathische Arthritis) sind seltene autoinflammatorische Erkrankungen.1
  • Ilaris® (Canakinumab), ein humaner, monoklonaler Antikörper, wirkt selektiv und effektiv gegen die gemeinsame Ursache von CAPS und SJIA: einen Überschuss des Zytokins Interleukin-1β (IL-1β). 1,2,3,4,5,6
  • Essentiell für eine effektive Therapie ist neben der Behandlung der Erkrankungssymptomatik auch die Berücksichtigung psychosozialer Aspekte.

 

Dresden (1. Oktober 2015) – Cryopyrin-assoziierte periodische Syndrome (CAPS) und systemische juvenile idiopathische Arthritis (SJIA) sind seltene Erkrankungen, die bereits im Kindesalter auftreten.1 Sie müssen besonders umfassend behandelt werden, damit sie im späteren Leben sowohl körperlich als auch psychosozial zu möglichst geringen Einschränkungen führen.

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Rheumatoide Arthritis

Lebensqualität durch schlechte Therapieadhärenz verringert

 

Bremen (4. September 2015) - Aktuelle Daten zur Therapieadhärenz bei rheumatoider Arthritis (RA) belegen, dass rund ein Fünftel der Patienten mit erstmaliger Verordnung von Methotrexat (MTX) das Medikament bereits im ersten Jahr nach Therapiestart absetzen. Ein weiteres Fünftel der Patienten nimmt MTX nur unregelmäßig ein.1 Eine suboptimale Therapieadhärenz kann den Behandlungserfolg bei RA gefährden und sich negativ auf Krankheitsaktivität und radiologische Progression auswirken.2 Zudem korreliert eine schlechte Therapieadhärenz auch mit einer geringeren Lebensqualität, wie die beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) 2015 präsentierte Querschnittsstudie TRACE aufzeigt.3 Bei einem Symposium von Roche und Chugai im Rahmen des DGRh-Kongresses diskutierten Experten über Non-Adhärenz bei RA und deren Auswirkungen auf Patienten.

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Abb.: 15mg Pen. Photo: medacDGRh 2015: Neue Perspektiven der Methotrexat-Therapie

MTX als therapeutischer Eckpfeiler in der Rheumatologie, Newcomer in der Dermatologie und Zukunftskandidat in der Kardiologie

 

Bremen (3. September 2015) - Methotrexat (MTX) ist bei der rheumatoiden Arthritis (RA) weiterhin das Basistherapeutikum mit der besten Studienlage und längsten Erfahrung im Praxisalltag. Im Normalfall, d.h. wenn keine Kontraindikationen vorliegen, bildet es als Monotherapie den Einstieg in die Basistherapie. Ist eine Eskalation auf Biologika erforderlich, sollte MTX als Kombinationspartner beibehalten werden, weil es deren Langzeiteffektivität verbessert und der Bildung von Anti-Drug-Antikörpern vorbeugt. Subkutan gegeben weist es deutliche Vorteile gegenüber der oralen Gabe auf (Pichlmeier U, Heuer KU: Clin Exp Rheumatol 2014; 32:563-571; Schiff MH et al.: Ann Rheum Dis 2014; 73:1549-1551; Braun J et al.: Arthritis Rheum 2008; 58:73-81). Dies gilt auch für die Dermatologie, in der die subkutane Applikation den Durchbruch für Methotrexat bringen könnte, wie eine erste aktuelle Studie bei Patienten mit Plaque-Psoriasis gezeigt hat. Auch in der Kardiologie könnte MTX zukünftig eine Rolle spielen, so die Einschätzung von Experten in einem von der Firma medac unterstützten Satellitensymposium beim 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.

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43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)

Biologika bergen kein erhöhtes Krebsrisiko für Kinder

 

Bremen (3. September 2015) – Immer noch sind einige Eltern und Ärzte besorgt, dass gentechnisch hergestellte Biologika das Krebsrisiko bei Kindern mit Rheuma erhöhen. Doch Studien und neue Registerdaten aus Deutschland entkräften diesen Verdacht nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern mit Gelenkrheuma. Die Untersuchungen zeigen jedoch auch, dass entzündlich rheumatische Erkrankungen mit einem zwei- bis vierfach erhöhten Risiko für Tumoren im Vergleich zur Bevölkerung einhergehen. Um Eltern, Betroffene und Ärzte besser aufzuklären, müssen die neuen Informationen zügig bekannt gemacht werden, forderten Kinderrheumatologen im Vorfeld des 43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).

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Rheumatologen tagen in Bremen

Fortschritte in der Rheuma-Therapie und neue Impfempfehlungen

 

Bremen (3. September 2015) – Fast jeder vierte Deutsche ist von einer der mehr als 100 Arten rheumatischer Erkrankungen betroffen. Die medizinische Situation dieser Patienten hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich verbessert. Gelenkschmerzen und Behinderungen können heutzutage bei einem Großteil der Betroffenen verhindert werden. Über die Fortschritte in der Therapie, immer kleinere Implantate und neue Impfempfehlungen für Kinder mit Rheuma diskutieren Experten im Rahmen des 43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Dieser findet vom 2. bis 5. September 2015 in Bremen statt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eröffnet den Kongress mit einem Festvortrag. Es werden 2.500 Teilnehmer erwartet.

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Secukinumab bei Plaque-Psoriasis

Kein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen

 

Köln (1. September 2015) - Secukinumab (Handelsname Cosentyx) ist seit Januar 2015 für Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen lässt sich jedoch aus dem Dossier nicht ableiten: Bei Patientinnen und Patienten, für die eine systemische Therapie infrage kommt, liefert ein indirekter Vergleich keine geeigneten Daten, weil die Mindeststudiendauer nicht erreicht wurde. Bei Erwachsenen, bei denen andere systemische Therapien erfolglos oder nicht geeignet waren, zeigen die Ergebnisse aus einem direkten Vergleich keine statistisch signifikanten Unterschiede zur Vergleichsgruppe.

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Rheumatoide Arthritis

Neue Studiendaten zeigen suboptimale Adhärenz in der Therapie mit Methotrexat

 

Frankfurt am Main (21. Juli 2015) - Mehr als 18 % der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die erstmalig Methotrexat (MTX) als Basistherapeutikum verordnet bekommen haben, setzten das Medikament im ersten Jahr nach Behandlungsbeginn ab, weitere rund 20 % der Patienten führten die MTXTherapie nicht wie verordnet fort. Das belegt eine aktuelle Analyse von Daten einer deutschen Krankenversicherung von mehreren Tausend RA-Patienten aus den Jahren 2010-2013, die erstmals beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) veröffentlicht wurde1. In Anbetracht der Tatsache, dass eine geringe Therapieadhärenz bei RA zu einer unzureichenden Krankheitskontrolle und somit einem schlechteren Behandlungserfolg führen kann, diskutierten Experten bei einem Pressegespräch von Roche und Chugai in Frankfurt über Non-Adhärenz bei RA und mögliche Lösungsoptionen wie eine Therapievereinfachung.

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Window of Opportunity bei der Axialen Spondyloarthritis

Frühzeitige Therapie ist entscheidend

 

Wiesbaden (20. Juli 2015) - Neue Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf der axialen Spondyloarthritis weisen auf die Existenz eines „Window of Opportunity“ in der Therapie der Erkrankung hin.1 In diesem Zeitfenster im frühen Verlauf der Erkrankung scheint es möglich, nicht nur die Krankheitsaktivität selbst, sondern auch die radiologische Progression positiv zu beeinflussen. Diskutiert werden hierbei positive Effekte einer frühzeitig einsetzenden und langfristigen Therapie mit TNF-alpha-Blockern. Für den TNF-alpha-Blocker Adalimumab (HUMIRA®) liegen mittlerweile sowohl Langzeitdaten zur Behandlung der AS über fünf2 als auch zur Behandlung der nichtröntgenologischen axialen SpA über drei Jahre3 vor.  

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Wissenschaft, Praxis, Innovation

TNF-alpha-Blocker in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis

 

Wiesbaden (7. Mai 2015) - Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha-Blocker haben neue Maßstäbe in der Behandlung chronisch-inflammatorischer Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis (RA) gesetzt. Aktuelle Behandlungskonzepte zielen im Sinne des Treat-to-Target-Grundsatzes auf das Erreichen der klinischen Remission.1,2 Die anfängliche Skepsis gegenüber der TNF-alpha-Therapie ist der langjährigen Erfahrung mit dem Ergebnis eines guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils gewichen.3 Mit der Kombination aus Adalimumab (HUMIRA®) und Methotrexat (MTX) ist es heute möglich, über eine langanhaltende klinische Remission hinaus, die umfassende Krankheitskontrolle zu erreichen.4 Dabei scheint sich der frühe Einsatz von TNF-alpha-Blockern besonders günstig auf die Eindämmung der Krankheitsaktivität auszuwirken.5,6 Parallel wird daran geforscht, die Therapie weiter zu optimieren. Die CONCERTO-Studie7 zur Reduktion von MTX in der Kombinationstherapie mit Adalimumab hat hier neue Erkenntnisse geliefert. Aufgrund ihrer herausragenden Stellung im Entzündungsgeschehen ist der Einsatz von TNF-alpha-Blockern in besonders vielen Indikationen wirksam.8 Die Erforschung des Zytokins TNF-alpha dauert indes an. An weiteren Zulassungen wird gearbeitet.

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Grundlagenforschung und langjährige Erfahrung: Forscher suchen im Gewebe nach neuen Ansatzmöglichkeiten für neuartige Biopharmazeutika gegen Alzheimer, Krebs und andere Krankheiten. In einem neuen Medikament steckt die Essenz aus Forschung, Studien und Anwendungserfahrung. © AbbVie Deutschland GmbH BDRh-Symposium am 25. April diskutiert den Einsatz von innovativen Biologika und Biosimilars

Versorgung mit Biologika in der Rheumatologie heute und morgen – Innovationen in veränderter Therapielandschaft

 

Berlin (25. April 2015) - Biologika sind aus der Therapielandschaft chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis (RA) nicht mehr wegzudenken. Inzwischen haben die ersten biologischen Nachahmerprodukte, so genannte Biosimilars, den europäischen Zulassungsprozess durchlaufen und sind in Deutschland verfügbar. Anders als im Fall von Generika sind die Wirkstoffe von Biosimilars dem Originalprodukt zwar ähnlich, aber nie identisch. [1] Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) und die Deutsche Rheuma-Liga haben bereits im vergangenen Jahr in Positionspapieren Stellung zum Einsatz von Biosimilars in der Rheumatologie bezogen. [2,3] Bestimmte Forderungen aus den Positionspapieren gehen über die aktuellen Regelungen der europäischen Arzneimittelbehörde hinaus und sind in der Praxis derzeit nicht berücksichtigt.

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Rheumatoide Arthritis

Aktuelle Einblicke in die Kombinationstherapie von TNF-alpha-Blockern plus MTX

 

Düsseldorf (19. September 2014) - Bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist Methotrexat (MTX) als Anchor Drug fester Bestandteil der Therapie. Sowohl die EULAR-Empfehlungen1 als auch die deutsche S1-Leitlinie2 empfehlen MTX in der Erstlinien- sowie der Kombinationstherapie mit einem Biologikum. Wann und mit welcher MTX-Dosis die Kombinationstherapie optimalerweise eingesetzt werden sollte, wurde auf einem AbbVie-Symposium3 anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) diskutiert. Mit den Studien CONCERTO und MUSICA liegen nun erstmals Daten zur Dosierung von MTX in Kombination mit dem TNF-alpha-Blocker Adalimumab vor. 4,5

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