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Geräte
MedInform-Konferenz zum Versorgungsstrukturgesetz:
"Erprobungsregelung von medizintechnischen Verfahren als Chance nutzen"
Berlin (1. Februar 2012) - Die im Versorgungsstrukturgesetz (VStG) vorgesehene Erprobungsregelung für ärztliche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten sollte als Chance gesehen und genutzt werden. Das sagten Dr. Ulrich Orlowski vom Bundesgesundheitsministerium und Dr. Rainer Hess vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf der MedInform-Konferenz "Versorgungsstrukturgesetz 2012". MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Die Erprobungsregelung sei ein Instrumentarium, um den Nutzen einer neuen Methode schneller zu belegen. Nach Ansicht von BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt stellen sich die Unternehmen dem Thema Nutzenbewertung. Es müsse aber aufgrund der Heterogenität der Medizinprodukte nach Risikoklasse und Modifikationsgrad differenziert werden. Und es müsse klar sein, welche Studien vom G-BA und dem IQWiG anerkannt werden. G-BA-Chef Hess stellte klar: "Wir sind nicht RCT-gläubig. Wir erkennen die bestmögliche Evidenz an und wissen sehr wohl, dass es bei Medizinprodukten nicht immer randomisierte kontrollierte Studien geben kann." Diese Abstufung müsse auch das IQWiG vornehmen.
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Im Alter selbstbestimmt leben
AAL-Kongress in Berlin diskutiert technische Lösungen für Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft
Berlin (24. Januar 2012) - Über 800 Expertinnen und Experten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren auf dem "Ambient Assisted Living (AAL)-Kongress heute und morgen in Berlin über technische Lösungen für eine älter werdende Gesellschaft. Unter AAL versteht man Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden, um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen.
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Medizintechnologien der Zukunft
Berlin (19. Januar 2012) - Über aktuelle Forschungsprojekte aus dem Bereich der Medizintechnologien informiert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) mit der neuen Veröffentlichung "Medizintechnologien der Zukunft". Die Zukunftsprojekte sind in sieben Themenbereiche unterteilt: Auge, Ohr, Herz, Gehirn, Bewegungsapparat, Haut und OP der Zukunft.
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Neue Broschüre zum Umgang mit Medizinprodukten
Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen im Mittelpunkt
Saarbrücken (10.Januar 2012) - Das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz hat eine neue Broschüre zum sicheren Umgang mit Medizinprodukten herausgegeben. Der Begriff Medizintechnik umfasst eine Vielzahl von Geräten und Apparaten - vom Stethoskop bis hin zum hochkomplizierten Operationsroboter.
Die Sicherheit und der Gesundheitsschutz von Patienten, Anwendern und Dritten stehen im Vordergrund. Medizinprodukte dürfen nur von einschlägig ausgebildeten Personen angewendet werden, die über die dafür erforderlichen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen verfügen und darüber hinaus bei den medizinisch-technischen Geräten anhand der Gebrauchsanweisung in die sachgerechte Handhabung eingewiesen worden sind.
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MedTech Kompass informiert über den "UK Bribery Act"
Berlin (4. Januar 2012) - Das Thema Healthcare Compliance wird immer internationaler. In der neuen Ausgabe der "MedTech Kompass Depesche" informiert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) über den britischen "UK Bribery Act" und warum sich deutsche Unternehmen damit befassen müssen. Die Depesche ist Teil der BVMed-Präventionskampagne „MedTech Kompass“ für eine transparente und gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und medizinischen Einrichtungen. Informationen zum Thema und die aktuelle Depesche gibt es unter www.medtech-kompass.de.
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Komfortabler liegen und sitzen
Magdeburg (1. Dezember 2011) - Menschen, die berufsbedingt viel sitzen müssen, haben oft Rückenschmerzen. Noch schlimmer betroffen sind Personen, die dauerhaft das Bett hüten müssen – häufig liegen sie sich wund. Ein neues, intelligentes Polster soll für beschwerdefreies Sitzen und Liegen sorgen. Eine integrierte Sensorik steuert den Druckausgleich punktuell.
Wer im Rollstuhl sitzt oder dauerhaft bettlägerig ist, muss sich mit vielen Komplikationen herumschlagen. Häufig leiden die Betroffenen unter Wundliegegeschwüren, die Ärzte als Dekubitus bezeichnen. Besonders gefährdete Stellen sind Knochenvorsprünge, etwa am Kreuz-, Steiß- und Sitzbein. Durch die lange anhaltende Druckbelastung stirbt das Gewebe ab, der Schaden kann bis zur Knochenhaut reichen. Schlimmstenfalls ist der Knochen selbst angegriffen. Die offenen Stellen sind Schleusen für Keime, die eine Blutvergiftung auslösen können.
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BVMed-Fachbereich "Tracheostomie/Laryngektomie"
Defizite bei den Qualitätsstandards aufarbeiten
Berlin (17. November 2011) - Der Fachbereich "Tracheostomie/Laryngektomie" des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) hat sich für eine stärkere Qualitätsorientierung bei der Versorgung der betroffenen Patienten ausgesprochen. "Wir wollen durch die Definition von Qualitätsstandards und das Anschieben eines Expertenstandards für die Tracheostomie und Laryngektomie die Versorgungsqualität der Patienten verbessern", sagte der neu gewählte Sprecher der Gruppe, Willi Weyland von Tracoe Medical. Die Unternehmen sehen die Gefahr, dass durch die Zunahme der Pauschalvergütungen die Versorgungsqualität abnimmt.
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BVMed-Konferenz zum Medizinprodukterecht
"Regulatorisches Umfeld der MedTech-Branche ändert sich in den nächsten Jahren"
Berlin/Bonn (11. November 2011) - Das regulatorische Umfeld der Medizinproduktebranche wird sich in den nächsten Jahren verändern. Hintergrund ist die Revision des Rechtsrahmens für Medizinprodukte auf europäischer Ebene. Ein Schwerpunkt wird die einheitliche und strengere Überwachung der Benannten Stellen sein. Das machten die Experten der BVMed-Konferenz "Das Medizinproduktegesetz in der praktischen Umsetzung" am 10. November 2011 in Bonn mit 170 Teilnehmern deutlich. Die Veranstaltung, die zum 17. Mal stattfand, dient dem Erfahrungsaustausch der Unternehmen- und Behördenvertreter.
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Am Ende zahlt der Patient die Zeche!
Berlin (10. November 2011) - Anlässlich des Weltqualitätstages am 10. November 2011 fordert der Qualitätsverbund Hilfsmittel e.V. die Festlegung einheitlicher Dienstleistungs- und Servicequalitätsstandards für die Hilfsmittelversorgung und deren Einhaltung regelmäßig zu überprüfen.
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Anwendungsbeobachtung
JuzoFlex® Genu Xtra
Berlin (26. Oktober 2011) – In den Bereichen Prävention, Rehabilitation und Therapie spielen externe Stabilisierungshilfen, wie z.B. Bandagen, eine große Rolle. Dabei konnte anhand von wissenschaftlichen Studien eine Wirkung von Bandagen im Rahmen der mechanischen wie auch funktionellen Stabilisierung belegt werden. Durch diese Mechanismen tragen Bandagen zu einer Senkung der Inzidenz von Verletzungen des Halte- und Bewegungsapparates bei. Neben der durch die zahlreichen Studien bewiesenen Wirkung von Bandagen auf die mechanische und funktionelle Stabilisierung, spielen auch Anwendungseigenschaften wie Passform, Tragekomfort sowie eine ausreichende Sicherung gegen mögliches Abrutschen eine entscheidende Rolle.
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TOPRO Troja 2G – Weiterentwicklung bewährter Technik
Nutzer- und Expertenwünsche flossen in die Entwicklung ein
Extertal (26. August 2011) - Eine sehr innovative Weiterentwicklung des TOPRO Troja ist nach Einschätzung der GGT Gesellschaft für Gerontotechnik der neue TOPRO Troja 2G. Mit einer Reihe von neuen Features und Verbesserungen wartet dieser Premium-Rollator des norwegischen Rollatorenherstellers TOPRO auf und hebt sich so aus der Masse angebotener Rollatoren hervor. Insbesondere die Sicherheitseinrichtungen, der speziell entwickelte Ergo Grip und der schnelle Radwechsel mit dem TOPRO Quick-System machen ihn sehr sicher, komfortabel und flexibel.
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Internationales TOPRO Rollatoren Symposium
Die Zukunft der Rollatoren – Technik, Markt, Bedürfnisse
Extertal (26. August 2011) - Hochkarätige Experten aus Marketing, Wissenschaft, Technik und Praxis präsentierten beim Ersten Internationalen TOPRO Rollatoren Symposium neueste Erkenntnisse rund um das Thema Rollatoren und Mobilität. Anlass war der Launch des neuen Rollators TOPRO Troja 2G, der bei dieser Gelegenheit der Fachwelt vorgestellt wurde.
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Sensor als Entscheidungshilfe am Unfallort
Karlsruhe (28. Juli 2011) - Wie können Ersthelfer einen Herzkreislaufstillstand bei einem bewusstlosen Unfallopfer rechtzeitig erkennen? Die Schwierigkeit, hier schnell eine zuverlässige Diagnose zu stellen, ist ein in der Notfallmedizin lange bekanntes Problem. Aus Unsicherheit zögern Ersthelfer oft, überlebenswichtige Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten. Ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelter Erste-Hilfe-Sensor informiert Ersthelfer schnell und zuverlässig über den Herz-Kreislauf-Zustand des Verletzten. Der Sensor wurde nun in einer Ausgründung aus dem KIT zur Marktreife gebracht.
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Radiologie-App unterstützt Ärzte
Mobiler Zugriff auf dreidimensionale Aufnahmen verbessert die Kommunikation
Hannover (27. Juli 2011) - Als erste Klinik in Deutschland nutzt die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eine App für den iPad und einen campusweiten 3G-Server, um dreidimensionale Scans von Computer- oder Kernspintomographen, Ultraschall oder Positronenemissionstomographen drahtlos über in der Hochschule nutzen zu können. „Wir haben einen Schritt in die Zukunft getan: Über den iPad können unsere Ärztinnen und Ärzte jetzt Bilder aus radiologischen Untersuchungen jederzeit überall auf dem Gelände abrufen“, erklärt MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg. „Mit dem App können sich Ärzte noch schneller absprechen und wir unsere Patienten am Krankenbett noch besser informieren oder den Studierenden und in der Weiterbildung noch genauere Erläuterungen geben.“ Die MHH werde die Integration smarter IT-Geräte an der MHH weiter voran treiben.
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Innovationen im Focus der Zukunftskonferenz Medizintechnik
Berlin (20. Juni 2011) - Heute hat in Berlin die zweitägige Zukunftskonferenz Medizintechnik begonnen. Über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren über Innovationen in der Medizintechnik und die erforderlichen Rahmenbedingungen für Fortschritte in der medizinischen Versorgung.
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Förderung der Medizintechnik
Ministerien müssen sich besser abstimmen
Karlsruhe (15. Juni 2011) - Die innovative und wissensintensive Branche Medizintechnik befindet sich im Wachstum. Damit dies so bleibt und sie dem verschärften internationalen Wettbewerb gewachsen ist, braucht sie Förderung der Politik. Der TAB-Report „Medizintechnische Innovationen – Herausforderungen für Forschungs-, Gesundheits- und Wirtschaftspolitik“ zeigt Gestaltungsmöglichkeiten für die drei zuständigen Bundesministerien. Die wichtigsten Maßnahmen: BMBF, BMWi und BMG müssen ihre Zusammenarbeit intensivieren, es braucht mehr Transparenz bei der Mittelzuweisung innerhalb jedes Ministeriums, und der regulatorische Rahmen muss durch eine systematische Vorausschau an neue Anforderungen angepasst werden.
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