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Multiple Sklerose
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Immer einen Schritt voraus für eine individualisierte Therapie

Innovative Behandlungsstrategien für MS-Patienten

 

München (29. Februar 2012) - Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung mit 1.000 Gesichtern – bei jedem Patienten verläuft sie anders. Umso notwendiger sind individualisierte Therapiekonzepte, die auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Dafür steht der MS-Spezialist Biogen Idec mit seinem innovativen Produktportfolio: Das Interferon beta-1a (Avonex®) bietet MS-Patienten eine wirksame und sichere Basistherapie, die zusätzlich durch die einfache patientenfreundliche 1 x wöchentliche Anwendung und sehr gute Hautverträglichkeit überzeugt. Für Patienten, die unter Basistherapie nicht ausreichend kontrolliert sind, steht mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab (Tysabri®) eine effektive Eskalationstherapie zur Verfügung, die durch Einführung eines neuen Bluttests zum JCV-Status nun noch individueller auf den Patienten abgestimmt werden kann. Jüngste Erweiterung des Produktportfolios ist der Kaliumkanalblocker Fampridin (Fampyra®): Als erstes Präparat seiner Klasse ist das Medikament seit 2011 zur gezielten Verbesserung der Gehfähigkeit von MS-Patienten mit Gehbehinderungen zugelassen. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Biogen Idec GmbH präsentierten namhafte Neurologen aktuelle Studiendaten zu den Produkten und erläuterten die Vorteile der innovativen Therapiestrategien.

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Multiple Sklerose

Beschädigtes Myelin ist nicht der Auslöser

 

Zürich, Schweiz (27. Februar 2012) - Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS). Diesen Nachweis erbringen Neuroimmunologen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Forschern aus Berlin, Leipzig, Mainz und München. In der aktuellen Ausgabe von «Nature Neuroscience» verwerfen sie damit eine gängige Hypothese zur Entstehung von MS. Nun suchen die Wissenschaftler die Ursache für die Entwicklung von MS vor allem im Immunsystem und nicht mehr im Zentralnervensystem.

 

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Photo: Biogen IdecNeue Hoffnung für Patienten mit Multipler Sklerose

Erstmals verbessert ein Medikament zielgerichtet die Gehfähigkeit von MS-Patienten mit Gehbehinderungen

 

München (15. Februar 2012) - Mobilität und Aktivität sind wichtige Parameter, die über die Lebensqualität eines Menschen entscheiden, MS-Patienten jedoch häufig verwehrt bleiben, da sie in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Rund 70 Prozent aller MS-Betroffenen leiden bei fortschreitender Erkrankung unter einem eingeschränkten Gehvermögen. Im Juli 2011 wurde jedoch erstmals ein Medikament zugelassen, das zur gezielten Verbesserung der Gehfähigkeit von MS-Patienten mit Gehbehinderungen beiträgt. Die gesteigerte Beweglichkeit bewirkt, dass die Patienten wieder aktiver und selbstständiger am Leben teilnehmen können, wodurch ihre Lebensqualität maßgeblich gesteigert wird.

 

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Elektronenmikroskopische Aufnahme von HERV-W Partikeln beim Austritt aus infizierten Zellen. Dr. H. PerronMultiple Sklerose

Welche Rolle spielen endogene Retroviren?

 

Düsseldorf (14. Februar 2012) - An der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf wird ein neues internationales Verbundprojekt unter der Leitung des Schweizer Zellbiologen und Multiple Sklerose Forscher PD Dr. Patrick Küry etabliert. Zusammen mit dem Immunologen Patrice Marche (Grenoble, F), dem Molekularbiologen Frank Kirchhoff (Homburg, D) und dem Virologen Hervé Perron (Genf, CH) wird der Frage nachgegangen, ob und wie so genannte endogene Retroviren den Krankheitsverlauf und Regenerationsmechanismen bei der Multiplen Sklerose (MS) beeinflussen.

 

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Fingolimod: Anhaltspunkt für Vorteile bei kleiner Patientengruppe

 

Manche Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf haben seltener grippeähnliche Symptome

 

Berlin (16. Januar 2012) - Das Immunsuppressivum Fingolimod (Handelsname Gilenya®) ist zugelassen zur Behandlung von hochaktiver schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (RRMS) bei Erwachsenen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Fingolimod gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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MS-Forschung: Läsionen schnell und effizient aufspüren

Automatischer Algorithmus zur MRT-Auswertung entwickelt

 

München (20. Dezember 2011) – Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben einen Algorithmus entwickelt, mit dem MRT-Bilder von MS-Patienten automatisch nach Läsionen gescreent werden können. „Unser Ansatz spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern ist außerdem genauer als die herkömmliche manuelle Auswertung“, erklärt Studienleiter PD Dr. Mark Mühlau, Oberarzt in der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.

 

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MS-Therapiemanagement mit Interferon beta-1b

MS-Patienten profitieren von frühzeitigem Therapiebeginn und über 21 Jahren Langzeit-Erfahrung

 

Köln (1. Dezember 2011) – Patienten mit Multipler Sklerose (MS) profitieren von einer frühzeitigen Therapie mit Interferon beta-1b (Betaferon®). Aber nicht nur erste frühe Therapieerfolge, sondern auch die langfristigen Behandlungsergebnisse über viele Jahre hinweg sind bei einer chronischen Erkrankung wie der MS entscheidend. Wie aktuelle Daten zeigen, kann die Progression zu schweren Behinderungen über einen längeren Zeitraum verzögert und die Lebenserwartung bei früher und initialer Therapie mit Interferon beta-1b gesteigert werden. Dies wurde auf der Pressekonferenz „Neues zur Früh- und Langzeittherapie bei MS: Paradigmenwechsel im Blick“ in Köln deutlich.

 

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Winterzeit ist Grippezeit

Kompetenznetz Multiple Sklerose und Ärztlicher Beirat der DMSG empfehlen Grippeschutzimpfung für MS-Patienten

 

München (30. November 2011) – Mit Beginn der dunklen Jahreszeit haben auch Grippeviren wieder Saison. Gerade die hohe Luftfeuchtigkeit und zunehmende Kälte der letzten Wochen lässt die Patientenzahl in den Wartezimmern der Ärzte anschwellen. Alljährlich stellt sich die Frage: „Ist eine Grippeimpfung sinnvoll?“ „Für Multiple Sklerose Patienten können wir mit einem klaren ‚Ja‘ antworten“, erklärt Prof. Dr. Uwe Zettl, Leiter für Neuroimmunologie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Rostock.

„Eine Influenza-Infektion kann neue MS-Schübe auslösen und damit den Gesamtzustand der Patienten verschlechtern“, so Zettl, der im Auftrag des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und des Ärztlichen Beirats der Deutschen MS Gesellschaft (DMSG) eine aktuelle Stellungnahme zum Thema für Fachkollegen erarbeitet hat.

 

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Wirksamer Schutz erkrankter Nerven

Fumarsäure hilft sicher bei Multipler Sklerose

 

Berlin/Amsterdam (7. November 2011) – Der Wirkstoff Fumarsäure kann offenbar die Schubrate bei der Multiplen Sklerose (MS) annähernd halbieren und auch die MS-typischen Schädigungen des Gehirns deutlich reduzieren, so das Ergebnis einer Studie, die auf dem Fachkongress ECTRIMS in Amsterdam für großes Aufsehen sorgte. „Insbesondere die Kombination aus hoher Wirksamkeit und Sicherheit machen das Medikament zu einer interessanten Behandlungsoption“, kommentierte Studienleiter Professor Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik (St. Josef Hospital) in Bochum und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

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Multiple Sklerose

Studie belegt Wirksamkeit eines neuen Medikaments

 

Basel, Schweiz (2. November 2011) - Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Ludwig Kappos von Universität und Universitätsspital Basel konnte in einer in 20 Ländern durchgeführten klinischen Studie belegen, dass der neu entwickelte monoklonale Antikörper Ocrelizumab die Anzahl von an der Entstehung der Multiplen Sklerose beteiligten Immunzellen schnell vermindert und die krankheitsbedingten entzündlichen MS-Herde und klinischen Schübe effizient verringert. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Medizinzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht.

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Abb.: Autoaggressive B-Zellen (grün) in einem Lymphknoten nahe des Gehirns. Die Aktivierung der B-Zellen findet in den Keimzentren (blau) des Lymphknotens statt. Die aktivierten Zellen produzieren Antikörper gegen die Myelinschicht im Gehirn und tragen so zur Ausbildung von Entzündungsreaktionen bei. MPI f. NeurobiologieNatürliche Darmflora an Entstehung von multipler Sklerose beteiligt

Nützliche Bakterien des Darms können Immunzellen aktivieren und Überreaktion des Immunsystems auslösen

 

München (26. Oktober 2011) - Multiple Sklerose entsteht durch eine Kombination genetischer Veranlagung und Faktoren aus der Umwelt. Krankheitserreger galten lange als solche äußeren Einflüsse. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried zufolge sind es jedoch offenbar nicht krankmachende, sondern nützliche Bakterien, die multiple Sklerose auslösen – nämlich die gesunde Darmflora, die jeder Mensch zur Verdauung braucht. Die Forscher haben herausgefunden, dass genetisch veränderte Mäuse eine der menschlichen Erkrankung ähnliche Entzündung im Gehirn entwickeln, wenn sie eine normal ausgeprägte Darmflora besitzen. Die Mikroorganismen aktivieren dabei zunächst die T-Zellen des Immunsystems und in einem weiteren Schritt B-Immunzellen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die an sich nützlichen Bakterien der Darmflora bei entsprechender Veranlagung der Ausgangspunkt für multiple Sklerose beim Menschen sind.

 

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Widersprüchliche Studienergebnisse verhindern Regelungen zum Off-Label-Use von Immunglobulinen zur Behandlung der Multiplen Sklerose

 

Berlin (20. Oktober 2011) – In der Arzneimittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wird es auch künftig keine Regelung zum Off-Label-Use von Intravenösen Immunglobulinen G (IVIG) zur Behandlung der Multiplen Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems, geben. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin.

 

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Zweiter Oppenheim-Förderpreis für Spitzen-Forschung im Bereich  Multiple Sklerose

 

Dr. Markus Krumbholz, PD Dr. Kristina Szabo und Dr. Kerstin Hellwig auf der DGN-Jahrestagung mit dem Oppenheim-Förderpreis ausgezeichnet

 

Wiesbaden (1. Oktober 2011) – Die Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat in den letzten Jahren durch die Einführung neuer wirksamer Schubbehandlungen, symptomatischer Therapien und der immunmodulierenden Langzeittherapien große Fortschritte gemacht. Mit Spritzen, Infusionen und erstmals einer oralen Therapie stehen den Patienten mittlerweile verschiedene hochwirksame Behandlungsalternativen und Applikationsformen zur Verfügung. Trotz dieser immensen Fortschritte ist die MS weiter eine unheilbare Erkrankung. Viele Prozesse, die hinter der Erkrankung stehen und diese beeinflussen, sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt.

 

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Multiple Sklerose: Praxisalltag erleichtern und medizinische Standards sicherstellen

 

Berlin/München/Wiesbaden (30. September 2011) – Die erste MS-Pille, neue Antikörpertests und Diagnosekriterien: Auf dem Gebiet der MS-Forschung hat sich in diesem Jahr einiges bewegt. Damit niedergelassene Neurologen, aber auch Hausärzte immer auf dem aktuellsten Wissensstand sind, gibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in regelmäßigen Abständen Leitlinien zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) heraus. Die jüngste Überarbeitung, die heute im Rahmen einer Pressekonferenz auf der 84. Jahrestagung der DGN vorgestellt wurde, haben die Experten des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) federführend im Auftrag der DGN erstellt. Darüber hinaus hat das KKNMS in Ergänzung zur Leitlinie zwei Qualitätshandbücher zu den MS-Medikamenten Natalizumab und Fingolimod mit Handlungsempfehlungen für den Praxisalltag erarbeitet.

 

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Patienten profitieren von einfacher MS-Therapie mit AVONEX® und dem AVONEX® PEN™

 

Wiesbaden (29. September 2011) - Einen aktuellen Überblick über die Studiendaten und Anwendungsvorteile von AVONEX® und dem neuen AVONEX® PEN™ gab Dr. Sven Schippling, UniversitätsSpital Zürich, auf dem Biogen Idec-Symposium „Innovative und individualisierte Ansätze für eine erfolgreiche MS-Therapie: Therapieoptimierung und Risikostratifizierung“ anlässlich der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Wiesbaden.

 

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Fampyra® – Verbesserung der Gehfähigkeit von Patienten mit Multipler Sklerose

 

Wiesbaden (29. September 2011) - Fampridin (Fampyra®) ist seit Juli dieses Jahres zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Multipler Sklerose (MS) mit Gehbehinderungen (EDSS 4-7) zugelassen. Die orale Therapie ist bei allen Verlaufsformen der MS anwendbar und kann in Kombination mit allen bestehenden Basistherapeutika und Natalizumab angewendet werden. Anlässlich der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) erläuterte Prof. Dr. Bernd C. Kieseier, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, im Rahmen des Biogen Idec Symposiums „Innovative und individualisierte Ansätze für eine erfolgreiche MS-Therapie“ die Vorteile der neuen Therapie.

 

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Erhöhter Patientennutzen durch rechtzeitigen Einsatz von TYSABRI®

 

Wiesbaden (29. September 2011) - Ein Drittel aller Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (MS) entwickeln trotz einer Behandlung mit Basistherapeutika Krankheitsaktivität in Form von Schüben. Über die Möglichkeiten eines Einsatzes gemäß Indikation von Natalizumab (TYSABRI®) bei Patienten, die unter einer Basistherapie nicht ausreichend eingestellt sind, referierte Prof. Dr. Bernhard Hemmer, Direktor der Neurologischen Klinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München. Anlass dafür war das Biogen Idec-Symposium „Innovative und individualisierte Ansätze für eine erfolgreiche MS-Therapie: Therapieoptimierung und Risikostratifizierung“ bei der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Wiesbaden.

 

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