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Multiple Sklerose
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Trichuris suis. Photo: Merial 2011Wurmeier: „Angenehm salzig“

Forscher testen neue MS-Therapie – KKNMS rät wegen Risiken von Wurmbehandlung ab

 

München (19. Juli  2011) – Die orale Gabe von Eiern des Schweinepeitschenwurms (Trichuris suis) führt über drei Monate zu einer Reduktion von entzündlichen Läsionen im Zentralen Nervensystem (ZNS) von MS-Patienten. Das haben US-Forscher in einer Phase I-Pilotstudie nachgewiesen.

 

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Breit angelegtes Patientenregister zur Dokumentation der Sicherheit von Gilenya® im Praxisalltag

 

  • Größtes klinisches Studienprogramm der Multiplen Sklerose: Mehr als 6.000 Patienten mit Fingolimod behandelt – Beobachtungsdauer bereits bis zu 7 Jahre.
  • Umfassendes Patientenregister PANGAEA soll zusätzlich Daten von 4.000 MS-Patienten erfassen, die mit Gilenya behandelt werden.
  • Im Vergleich zu Interferon beta-1a zeigt Fingolimod höhere Wirksamkeit bei besserer Verträglichkeit und gut dokumentierter Sicherheit.

 

Nürnberg (12. Juli 2011) – Als erste orale, hochwirksame Behandlung erweitert Gilenya (Wirkstoff: Fingolimod) seit März 2011 das Therapiespektrum bei Multipler Sklerose (MS). Für Patienten steht damit nicht nur eine leicht anwendbare Behandlungsoption zur Verfügung. Im bislang umfangreichsten klinischen Studienprogramm bei MS überzeugte Gilenya sowohl durch eine deutlich bessere Wirksamkeit und Verträglichkeit als auch durch das sehr gut dokumentierte Sicherheitsprofil. „Insgesamt beruht die Zulassung von Gilenya auf einer Datenbasis, die es in einem solchen Umfang noch nie vor Einführung eines neuen MS-Therapeuti­kums gegeben hat“, bestätigt Prof. Hans-Peter Hartung, Universität Düsseldorf.


 

 

PANGAEA-Registerstudie:

Weitere Erhebung von Praxis-Daten zur Therapie mit Gilenya

 

Um zusätzlich zu den Studiendaten nun auch die Erfahrungen mit Gilenya in der breiten praktischen Anwendung zu dokumentieren, hat Novartis in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden das Patientenregister PANGAEA initiiert1. „PANGAEA sammelt systematisch und prospektiv Daten zur Sicherheit und dem pharmaökonomischen Nutzen der Therapie mit Fingolimod im Langzeitverlauf“, erläutert der Leiter der Studie, Prof. Dr. Tjalf Ziemssen, Universität Dresden.

 

An der im Mai 2011 gestarteten Registerstudie kann jede MS-Praxis und jedes MS-Zentrum teilnehmen. Neurologen haben die Möglichkeit, Patienten mit schubförmig remittierender MS in die Studie einzuschließen, die entweder neu auf Gilenya eingestellt werden oder die bereits im Rahmen klinischer Studien mit Gilenya vorbehandelt sind. Geplant ist die Beobachtung von mindestens 4.000 MS-Patienten über fünf Jahre. In einer Substudie zur Pharma­koökonomie mit etwa 800 Patienten werden zusätzlich Lebensqualität, Compliance und Therapiezufriedenheit der Betroffenen erfasst sowie der direkt und indirekt mit der Erkrankung zusammenhängende Ressourcenverbrauch bewertet.

 

„Die Ansprüche an eine neue Therapie sind hoch: Neben der Wirksamkeit sind Sicherheit und Verträglichkeit der wichtigste Faktor neuer Behandlungsoptionen“, erklärt  Dr. Dirk Kosche, Vorsitzender der Geschäftsführung von Novartis Pharma. „Mit dem Patientenregister PANGAEA gehen wir einen Schritt weiter und ergänzen die umfangreichen Daten zum Sicherheits- und Effizienzprofil von Gilenya um weitere Daten aus der Langzeittherapie.“ Das bisherige Fingolimod-Studienprogramm umfasst bereits mehr als 6.000 MS-Patienten mit einer Beobachtungsdauer von bis zu sieben Jahren – entsprechend einer Gesamtexposition von über 11.000 Patientenjahren. In den USA konnten seit Zulassung unter Praxisbedingungen bereits mehr als 10.000 Patienten mit Gilenya behandelt werden.

 

 

Literatur

 

  • 1 PANGAEA = Post-Authorization Non-interventional GErman safety study of GILENYA® in MS patients
  • 2 Cohen JA et al. N Engl J Med 2010; 362; 402-415
  • 3 Cohen JA et al. Poster P901 21st Meeting of the European Neurological Society 2011 in Lissabon
  • 4 Kappos L, et al. N Eng J Med 2010; 362; 387-402

 

 

Über Gilenya® (Fingolimod)

 

Gilenya ist der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, den Sphingosin-1-Phosphat (S1P-)Rezeptor-Modulatoren. Das Arzneimittel reduziert die Zahl der autoaggressiven Lymphozyten im Blut. Gilenya besitzt einen zielgerichteten Wirkmechanismus und wird ein Mal täglich als Kapsel oral eingenommen. Es führt zu einer Umverteilung der im Blut zirkulierenden Lymphozyten in die Lymphknoten. Wichtige Funktionen des Immungedächtnisses gewebsständiger Lymphozyten bleiben unbeeinflusst. Seit 17. März 2011 ist Gilenya in Europa als Zweitlinientherapie zugelassen. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat im September 2010 die Zulassung zur Basistherapie erteilt. Auch in der Schweiz, in Australien und in Russland hat Gilenya die Zulassung zur Erstlinientherapie erhalten. Im Vergleich mit dem Basistherapeutikum Interferon beta-1a (Avonex®) reduzierte Fingolimod 0,5 mg die jährliche Schubrate innerhalb von zwölf Monaten um 52 Prozent2 (p<0,001). Bestätigt werden die klinischen Daten durch den kernspintomographischen Nachweis einer verminderten Läsionslast3. Gegenüber Plazebo zeigte Fingolimod 0,5 mg zudem eine signifikant geringere Abnahme des Gehirnvolumens sowie ein um 30 Prozent (p=0,02) geringeres Risiko für eine Behinderungsprogression.4

 

 

Über Multiple Sklerose

 

Multiple Sklerose ist eine chronische, progressive Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, die häufig zu Behinderungen führt. Betroffen sind bis zu 120.000 Menschen in Deutschland. Die häufigste Form der Erkrankung ist die schubförmige MS. Sie zeichnet sich durch Exazerbationen oder Krankheitsschübe aus, auf die Zeiten der Remission folgen. Normalerweise beginnt die MS im frühen Erwachsenenalter zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Frauen sind mehr als doppelt so häufig davon betroffen wie Männer.

 

 

Über Novartis

 

Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2010 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 50,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,1 Milliarden (USD 8,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 119.000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente, einschließlich 16.700 Mitarbeitende von Alcon) in über 140 Ländern.

 

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.de

 


Quelle: Novartis, 12.07.2011 (tB).

 
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Photo: Biogen IdecMarkteinführung des AVONEX®PEN™

Mehr Unabhängigkeit durch vereinfachte Selbstinjektion

 

München (27. Juni 2011) - Der neue AVONEX®PEN™ ist ab heute in den Apotheken erhältlich. Der Autoinjektor erleichtert Patienten mit Multipier Sklerose (MS) die Injektion des i.m. Interferon Beta-1a erheblich. Mit der Neuentwicklung ist Biogen Idec dem Ziel Patientenautonomie einen weiteren Schritt näher gekommen. Der AVONEX®PEN™ ermöglicht eine MS-Basistherapie, die bei nur einmal wöchentlicher Anwendung einfach und schnell durchführbar ist. So ist die Erkrankung weniger präsent. Das Leben steht im Mittelpunkt, nicht die MS.

 

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Neuer Bluttest zur Risiko-Nutzen-Einschätzung von Tysabri hilfreich, aber allein nicht ausreichend

KKNMS bezieht Stellung zur EMA-Empfehlung

 

München (10. Mai 2011) – Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat im Rahmen der Zulassungsverlängerung für Natalizumab (Tysabri) auch Stellung zu Risiken der Therapie genommen. Demnach ist das Vorhandensein von Anti-JC Virus-Antikörpern ein weiterer Risikofaktor unter Behandlung mit Natalizumab eine schwere Hirninfektion zu entwickeln, die sogenannte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML), die tödlich verlaufen kann. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt diese wichtigen Maßnahmen zur weiteren Risiko-Nutzen-Abschätzung von Natalizumab, warnt aber gleichzeitig vor zu weitgehenden Schlussfolgerungen:

 

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JC Virus Antikörper Assay

Einblicke in methodische Grundlagen und das laufende Forschungsprogramm

 

München (6. Mai 2011) - Innovative Immuntherapien in der Behandlung der MS zeigen, dass hohe Effekte auf die Krankheitsaktivität der MS auf der einen Seite mit potenziell speziellen und teilweise schweren Nebenwirkungen wie z.B. der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) auf der anderen Seite einhergehen können [1]. Im Kontext der MS wurden PML-Fälle erstmals in der Therapie mit monoklonalen Antikörpern wie Natalizumab und Rituximab beobachtet [1, 2]. Die PML tritt jedoch auch unter anderen (klassischen) Immunsuppressiva zur Behandlung anderer Grunderkrankungen auf [1, 3]. Die initiale, meist asymptomatische Infektion und spätere Reaktivierung des JC Virus (JCV) sind Voraussetzungen einer Manifestation der PML. Zudem wird ein Konzept der kumulativen Risikofaktoren für PML mit viralen Faktoren (z.B. Mutation des Virus), individuellen Faktoren (Immunstatus, genetische Prädisposition) und bestimmten Wirkmechanismen der Substanzen in der MS-Therapie angenommen.

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Tysabri® ‑ Neue Parameter zur Beurteilung des Therapieerfolgs

 

München (6. Mai 2011) - Mit der modernen Immuntherapie der Multiplen Sklerose (MS) sind zusätzlich zu den bekannten Outcome-Parametern Schubrate und Krankheitsprogression in Zusammenhang mit der Tysabri®‑Therapie erstmals die zwei neuen Outcome-Parameter „Freiheit von Krankheitsaktivität" und „klinische Besserung" validiert worden.

Ein Parameter für axonale Schädigung ist Neurofilament light (NFL): Die Behinderungsprogression bei MS korreliert mit der axonalen Schädigung, wobei diese wiederum mit dem Ausmaß der entzündlichen Prozesse zunimmt. Die aktuelle Analyse des Biomarkers NFL im Liquor ergab bei Patienten unter Tysabri®-Therapie eine signifikante Abnahme des NFL-Wertes. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass Tysabri® die Akkumulation von axonalen Schädigungen bei Patienten mit schubförmig‑remittierender MS reduziert.

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Touchscreen-PC sorgt für neue Perspektiven in der MS-Therapie

 

Dresden (6. Mai 2011) - Am Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden arbeiten Ärzte und Wissenschaftler an der Entwicklung eines speziell auf diese Erkrankung zugeschnittenen Patientenmanagementsystems. Das Multiple Sklerose Dokumentationssystem MSDS 3D dient einerseits dazu, Ärzte und Schwestern bei der komplexen Behandlung der Multiple-Sklerose(MS) zu unterstützen – beispielsweise bei der Infusionstherapie –, indem es wichtige Patientendaten abfragt, die einzelnen Behandlungsschritte anzeigt und deren Verlauf dokumentiert. Darüber hinaus nutzen die Forscher die neuen Medien vor allem für einen konsequenten Informationsaustausch mit den Patienten.

 

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Wirksamkeit in Kapselform

Neue Perspektive für Patienten mit Multipler Sklerose (MS): Orale Behandlung mit Gilenya® erhält Zulassung in der EU

 

  • Als erstes orales Arzneimittel spezifisch für MS bietet das neue Therapeutikum eine Alternative zu Spritzen und Infusionen.
  • Gilenya (Wirkstoff: Fingolimod) besitzt ein völlig neues Wirkprinzip
    und ist der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, den S1P-Rezeptor-Modulatoren.
  • Umfassend dokumentiertes Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil: Bereits mehr als 4.000 Patienten konnten im größten klinischen Studienprogramm bei MS behandelt werden. Über 140 dieser Patienten befinden sich bereits im siebten Jahr der Behandlung.

 

Patient und Arzt. Photo: NovartisMünchen (22. März 2011) – Multiple Sklerose (MS) ist bis heute nicht heilbar. Körpereigene Abwehrzellen richten sich gegen das Nervengewebe, zerstören Nervenfasern und sorgen oft für bleibende Behinderungen. Zwar gibt es etablierte Arzneimittel, mit denen sich die typischsten Symptome abmildern lassen. Doch viele Bedürfnisse von Ärzten und Patienten an eine MS-Therapie sind bislang nicht ausreichend gedeckt: Verbesserungsbedarf besteht bei der Schubreduktion und Behinderungsprogression, aber auch bei der Anwendung der Medikation. Die Patienten haben bis dato keine Wahl: Sie müssen sich selbst spritzen oder sind auf Infusionen angewiesen. Dies ändert sich mit der Zulassung von Gilenya (Wirkstoff Fingolimod) als erstes orales Arzneimittel spezifisch für MS durch die Europäische Kommission.

 

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Welt 'MS-Tag' am 25. Mai 2011Welt "MS Tag" am 25. Mai 2011

Ich habe MS.  Und keiner sieht es

Hannover (10. März 2011) - Mit diesem Motto zum Welt MS Tag, am 25. Mai 2011, will der DMSG-Bundesverband die unsichtbare Seite der Multiplen Sklerose in den Fokus der Öffentlichkeit stellen: Gemeint sind Symptome, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, welche aber die Erkrankten in ihrem Lebensalltag deutlich einschränken und deren Folgen oft für Unverständnis im familiären und beruflichen Umfeld sorgen-helfen Sie mit, aufzuklären und melden Sie uns Ihre Aktionen rund um den dritten internationalen Tag für die Belange von Menschen mit MS.

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Merck erhält „Complete Response Letter“ der FDA zum Zulassungsantrag für Cladribin-Tabletten

 

Darmstadt (2. März 2011) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) einen „Complete Response Letter“ erhalten hat, in dem die Behörde Stellung zu dem als „New Drug Application“ (NDA) eingereichten Zulassungsantrag für Cladribin-Tabletten nimmt. Cladribin-Tabletten sind die von Merck eigenentwickelte orale Formulierung von Cladribin zur Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS).

 

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Schuppenflechtemedikament gegen Multiple Sklerose

Fumarate: Sonderstellung unter den Nerven-schützenden Wirkstoffen

 

Bochum (28. Februar 2011) - Fumarsäuresalze werden seit langem gegen Schuppenflechte eingesetzt. Vor rund zehn Jahren äußerten Bochumer Forscher die Vermutung, dass sie aufgrund ihrer Wirkmechanismen auch bei Multipler Sklerose (MS) eine günstige Wirkung haben müssten. Nachdem Studien dies bestätigt hatten, arbeitete die Forschung mit Hochdruck daran, die genauen Wirkmechanismen zu klären. Das ist jetzt wiederum einer Bochumer Arbeitsgruppe gelungen: Fumarsäuresalze greifen nicht ins Immunsystem ein, sondern entgiften Radikale, die während des Entzündungsprozesses freigesetzt werden. So schützen sie Nervenzellen. Neurologen der RUB-Klinik St. Josef Hospital um Prof. Dr. Ralf Gold und Dr. Ralf Linker berichten in der aktuellen online-Ausgabe des führenden Neurologie-Journals BRAIN.

 

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Bayer HealthCare kooperiert mit Kompetenznetz MS e.V.

Ziel ist die Verbesserung von Diagnostik und Therapie

 

Leverkusen und München (16. Februar 2011) – Der gemeinnützige Verein Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS e.V.) ist mit Bayer HealthCare eine Kooperation eingegangen. Bayer wird im Rahmen dieser Zusammenarbeit Daten und Blutproben von Patienten aus MS-Studien zur Verfügung stellen und zusammen mit den beteiligten Wissenschaftlern krankheits-spezifische Biomarker und prognostische Faktoren identifizieren und bewerten. Die hier gewonnenen Ergebnisse sollen mittel- und langfristig zu einer Verbesserung von Krankheitsverständnis, Diagnostik, Therapie und Versorgung der Patienten führen.

 

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Mit AVONEX®: Das Leben im Mittelpunkt. Nicht die MS

 

Berlin (10. Februar 2011) - Der Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose (MS) erfordert stets eine individuelle und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Therapie. Für Menschen, die weder Einschränkungen im Alltag hinnehmen noch auf ein unabhängiges, aktives Leben verzichten möchten, ist die 1x wöchentliche Therapie mit Interferon beta-1a i.m. (AVONEX®) eine gut wirksame und sichere Option. Betroffene erhalten durch die Therapie mit AVONEX® die Möglichkeit, sich trotz MS auf ihr Leben und den Beruf zu konzentrieren, betonte Professor Dr. med. Volker Limmroth, Direktor der Klinik für Neurologie und Palliativmedizin am Klinikum Köln-Merheim, anlässlich des Presse-Roundtables „Mit AVONEX®: Das Leben im Mittelpunkt. Nicht die MS“, der am 10. Februar 2011 in Berlin stattfand. Sowohl der geringe Zeitaufwand als auch die sehr gute Hautverträglichkeit bei AVONEX® ermöglichen MS-Patienten positiv in die Zukunft zu blicken. Dies wird auch durch die 17 Jahre Erfahrung mit der AVONEX®-Therapie und die guten Wirksamkeitsdaten zur Reduktion der langfristigen Krankheitsprogression bestätigt [1]. Daneben kann die Familienplanung für viele junge Paare zum zentralen Thema werden. Ergebnisse einer Studie belegen die Therapiesicherheit von AVONEX® für Schwangerschaften [2], sodass die MS in den Hintergrund rücken kann. Die Vorzüge der Therapie mit dem Interferon beta-1a i.m. münden nicht zuletzt in einer hohen Patientenzufriedenheit und gesteigerten Adhärenz [3, 4]. Eine deutlich verbesserte Behandlungsprognose sowie die Erhaltung der Lebensqualität [1] sind die Folge, so das Fazit der Veranstaltung.

 

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Neue Wege beschreiten dank Tysabri®

Innovative Behandlungsziele – optimiertes Sicherheitsmanagement

 

Berlin (10. Februar 2011) - Im Fokus einer modernen Therapie von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) steht aktuell die erfolgreiche Besserung zahlreicher klinischer Parameter. Dieses Ziel kann durch die Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab (Tysabri®)(A) realisiert werden. Das Ausbleiben klinischer sowie radiologischer MS-Aktivität wird als neues Konzept der Freiheit von Krankheitsaktivität bei MS-Patienten beschrieben und verbessert essentiell die Lebensqualität von MS-Patienten [1]. Daneben hilft ein umfassendes Forschungsprogramm zur Patientenstratifizierung und zum Therapiemonitoring, den individuellen Nutzen sowie die Risiko-Bewertung für jeden einzelnen Tysabri®-Patienten weiter zu optimieren. Die neuesten Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Sicherheit der krankheitsmodifizierenden Therapie wurden nun auf der Pressekonferenz „Therapieerfolge im Mittelpunkt: Innovative Behandlungsziele – optimiertes Sicherheitsmanagement“ am 10. Februar in Berlin diskutiert. Namhafte Experten präsentierten dort unter anderem neue Daten, auf Basis derer sich der Anteil der Patienten unter Basistherapie mit der Indikation für eine Eskalation mit Natalizumab bestimmen lässt [2]. Präsentiert wurde zudem der vielversprechende JCV-Antikörpertest als ein potenzielles Hilfsmittel für die Risikoeinschätzung der Entwicklung einer PML (Progressive multifokale Leukenzephalopathie) bei Patienten unter Natalizumab [3].

 

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Gemeinsam stark"Gemeinsam stark" – aktuelle DMSG-Broschüre gibt Anregungen für Angehörige MS-Erkrankter

Hannover (14. Januar 2011) - Multiple Sklerose trifft nie nur den Erkrankten, sondern immer auch die Menschen, die mit ihm leben. Daher haben der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, mit "Gemeinsam stark" eine Broschüre erarbeitet, die sich den Anliegen und Bedürfnissen der Angehörigen widmet.
"Ich merke, dass ich an meine seelischen und körperlichen Grenzen stoße. Teilweise opfere ich mich richtig für meinen an MS erkrankten Mann auf" - "Wenn Besuch kommt, fragt er nur danach, wie es meinem Mann geht. Wie es mir geht, interessiert keinen… - die Diagnose MS stellt auch die Angehörigen des Erkrankten vor große Herausforderungen.

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Multiple Sklerose Forschung:

Neuroregeneration gezielt fördern

 

Düsseldorf (23. Dezember 2010) - In der jüngsten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Annals of Neurology vorgestellte Forschungsergebnisse stärken weiter die Hypothese, dass die sehr geringe natürliche Regenerationsfähigkeit der Markscheiden des Gehirns und Rückenmarks durch gezielte Stimulation gefördert werden kann. Bei der Multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei der das fehlgeleitete Immunsystem diese Markscheiden angreift und zerstört.

 

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Freiheit von Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose als Therapieziel 

 

Hamburg (2. Dezember 2010) - Freiheit von Krankheitsaktivität heißt das neue ehrgeizige Therapieziel bei Multipler Sklerose (MS). Dieser neue Parameter wird definiert als ausbleibende klinische Aktivität (keine Schübe und keine anhaltende Behinderungsprogression) und keine im MRT des Gehirns nachweisbare Aktivität (keine Gadolinium-aufnehmenden Läsionen und keine neuen oder vergrößerten T2-Läsionen). TYSABRI® (Natalizumab) (Anm. A) kann in all diesen geforderten Kriterien nachweislich wirksam sein und klinisch anhaltend eine Besserung der krankheitsbedingten Symptome und Behinderungen ermöglichen. Ein umfangreiches Forschungsprogramm ist angelaufen, um das Therapiemanagement von TYSABRI® in der Praxis zu evaluieren und die Sicherheit der Therapie weiter zu optimieren. Auch neue MS-Therapeutika werden sich Herausforderungen bezüglich nachhaltiger Wirksamkeit und Sicherheit stellen müssen.

 

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