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Multiple Sklerose
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Merck schließt Patientenrekrutierung für ORACLE MS-Studie mit Cladribin-Tabletten bei Patienten mit erhöhtem Risiko von MS ab

 

Darmstadt (17. November 2010)) – Die Merck KGaA hat heute den Abschluss der Patientenrekrutierung für die klinische Studie ORACLE MS1 bekannt gegeben. Mit dieser randomisierten, placebokontrollierten, internationalen Phase-III-Doppelblind-studie wird beabsichtigt, die therapeutische Wirkung von Cladribin-Tabletten bereits zu dem Zeitpunkt bei Personen zu untersuchen, bei denen ein erstes klinisches Ereignis auf die Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) hinweist. Für die Studie wurden 617 Patienten rekrutiert, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, aufgrund eines erst kurz zurückliegenden demyelinisierenden Ereignisses MS zu entwickeln, und bei denen eine kernspintomographische Untersuchung des Gehirns frühe Anzeichen von MS belegte. Die Patienten wurden zufällig den verschiedenen Studiengruppen zugeteilt.

 

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Langzeitsicherheit von Natalizumab auf dem Prüfstand

Kompetenznetz Multiple Sklerose startet Pharmakovigilanz-Studie und sucht Probanden

 

München (26.Oktober 2010) – Die MS-Forschung hat in den vergangenen zehn Jahren deutliche Fortschritte erzielt, so dass viele Patienten über mehrere Jahre hinweg ohne größere Beeinträchtigungen leben können. Bei manchen Betroffenen halten die Schübe trotz Basistherapie jedoch weiter an. Für sie wurde im Juni 2006 der Wirkstoff Natalizumab zur Behandlung der hochaktiven, schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose zugelassen. Im Rahmen einer Pharmakovigilanz-Studie stellt das Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) das Medikament nun auf den Prüfstand und bewertet seine Wirkmechanismen neu.

 

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Nachbeobachtungsstudie über 21 Jahre zeigt für Betaferon einen signifikanten Überlebensvorteil

 

Langzeit-Studie liefert zum ersten Mal Daten zur Verbesserung der Überlebensrate durch eine MS Basistherapie

 

Berlin (15. Oktober 2010) – Neue Ergebnisse der längsten bisher durchgeführten Beobachtungsstudie in der Therapie von Multipler Sklerose (MS) zeigen für Patienten, die früher mit Betaferon® (Interferon beta-1b) behandelt wurden, ein um 39,3% vermindertes Sterberisiko (P=0,027), verglichen mit denjenigen Patienten, die in den ersten fünf Jahren Placebo erhalten hatten. Der Effekt, den Betaferon in dieser Studie auf die Überlebens­rate hatte, veranschaulicht die rechnerische Größe „NNT“ (number needed to treat): Um einen Todesfall im Vergleich zu Placebo zu verhindern, mussten acht Patienten mit Betaferon behandelt werden. Die Daten wurden heute auf dem 26. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) vorgestellt. Sie unterstreichen das positive Nutzen-Risikoprofil von Betaferon auch nach mehr als zwei Jahrzehnten der Anwendung.

 

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Negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung

Merck gibt Votum des CHMP zu Cladribin-Tabletten bei Behandlung von Multipler Sklerose bekannt

 

Darmstadt (24. September 2010) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency) eine negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung für Cladribin-Tabletten als Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) abgegeben hat. Das CHMP vertritt die Ansicht, dass auf Grundlage der zurzeit vorliegenden Daten die Vorteile von Cladribin-Tabletten die Risiken nicht aufwiegen. Merck ist bestrebt, Multiple-Sklerose-Patienten in der EU Cladribin-Tabletten zur Verfügung zu stellen und prüft alle Optionen, um eine Marktzulassung in der EU zu erhalten. Diese Optionen beinhalten auch einen möglichen Einspruch, um im Rahmen der aktuell gültigen europäischen Gesetzgebung für Zulassungsverfahren eine erneute Prüfung des Antrags durch das CHMP zu erreichen.

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DGN 2010

Weiter auf Erfolgskurs ‑ AVONEX®,
die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

 

Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten Behandlungsoptionen kommt damit ein hoher Stellenwert zu, denn neben einer sehr guten Wirksamkeit ist für diese auch die Langzeitsicherheit belegt. Besonders etabliert hat sich das intramuskuläre Interferon Beta-1a (AVONEX®): Langzeitdaten aus über 15 Jahren belegen die hohe Wirksamkeit und anhaltende Sicherheit eindrucksvoll, so das Fazit des Presse-Roundtables „Auf Erfolgskurs mit AVONEX® ‑ wirksam, verträglich, erfahren", der im Rahmen der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim stattfand. „Das Ziel einer erfolgreichen Basistherapie ist die Kontrolle der Krankheitsaktivität sowie die Verhinderung oder das Verlangsamen der Krankheitsprogression und somit auch die langfristige Erhaltung der Lebensqualität von MS-Patienten", betonte Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster. Für den Therapieerfolg ist zudem eine benutzerfreundliche Anwendung entscheidend. Aktuelle Ergebnisse einer Zufriedenheitsbefragung unter Patienten, die beim DGN erstmals präsentiert wurden, zeigen die hohe Bedeutung einer guten Hautverträglichkeit des Basismedikaments für die Therapietreue.

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83. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Mit Tysabri® ehrgeizige Behandlungsziele bei MS erreichen

 

Mannheim (23. September 2010) Mit Tysabri®(A) (Natalizumab) kann das in der Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) neue Konzept der Freiheit von Krankheitsaktivität als Behandlungsziel bei einem erheblichen Teil der Patienten erreicht werden – sogar bei hochaktiver Erkrankung. Ein umfangreiches Forschungsprogramm ist angelaufen, um das Therapiemanagement in der Praxis zu evaluieren und die Sicherheit der Therapie weiter zu optimieren.

 

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Neurowoche 2010 - State-of-the-Art Therapiemanagement der MS

Frühzeitiger Einsatz und Therapiekonzept mit Langzeit-Perspektive

 

Mannheim (24. September 2010) - Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose ist der Basistherapie mit Interferonen unbestritten ein hoher Stellenwert beizumessen. Neben der zuverlässigen Wirkung auf die MS Symptome rücken zusehends auch kognitive Beeinträchtigungen durch die MS in den Fokus. Darüber hinaus sind Langzeit-Erfahrungen für die Therapieentscheidung von besonderem Interesse, wie bei einer Pressekonferenz von Bayer Vital im Rahmen der Neurowoche 2010 in Mannheim deutlich wurde.

 

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Der Weg ist das Ziel

Fampridin-PR verbessert die Mobilität von Patienten mit Multipler Sklerose

 

Mannheim (22. September 2010) ‑ Mobilität gehört zu einem der natürlichsten Bedürfnisse des Menschen und ist ein wichtiger Garant, um ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen. Menschen mit Multipler Sklerose (MS) leiden jedoch häufig unter Einschränkungen der Mobilität, die einen nachteiligen Einfluss auf die Lebensqualität ausüben können. Insbesondere Gehbehinderungen werden von den Betroffenen als außerordentlich belastender Aspekt der Erkrankung empfunden [1]. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des alltäglichen Lebens ‑ vor allem auf das Berufsleben ‑ sind oftmals gravierend, wie eine internationale Studie zeigt [2]. Mit Fampridin-PR steht nun erstmalig ein neuartiger oraler Wirkstoff kurz vor der Zulassung, der die Gehfähigkeit und -geschwindigkeit von MSPatienten klinisch signifikant verbessern könnte. Das Medikament wurde in den USA bereits im Januar 2010 zugelassen, die Einführung auf dem europäischen Markt wird für 2011 erwartet. Aktuelle Daten aus Phase‑III‑Studien zur Wirksamkeit des selektiven Kaliumkanalblockers wurden auf der Pressekonferenz „Einen Schritt vorwärts in der MS-Therapie: mehr Mobilität im Patientenalltag" anlässlich der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vorgestellt. Die Behandlung mit Fampridin-PR kann unabhängig von der Verlaufsform erfolgen und bietet ein gutes Verträglichkeits‑ und Sicherheitsprofil. „Die funktionelle Therapie mit Fampridin-PR stellt insgesamt eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden MS-Therapieoptionen dar. In der Anwendung beobachten wir über die Verbesserung der Gehfähigkeit hinaus auch positive Effekte auf die Fatigue", so das Fazit von Prof. Dr. Volker Limmroth, Köln.

 

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Multiple Sklerose ändert sich mit den Jahreszeiten

Neue Läsionen treten vor allem im Frühjahr und Sommer auf

 

Boston, Massachusetts, USA (31. August 2010) - Wissenschaftler des Brigham and Women's Hospital haben herausgefunden, dass sich die Schwere einer Multiple-Sklerose-Erkrankung mit den Jahreszeiten ändern kann. Gehirn-Scans von Patienten zeigten im Vergleich mit Wetterdaten, dass vor allem Frühling und Sommer Zeiten höherer Aktivität sind.

Das Forscherteam um Dominik Meier geht davon aus, dass diese Forschungsergebnisse vor allem für das Testen neuer Medikamente von Bedeutung sind. Die Ergebnisse könnten je nach Jahreszeit unterschiedlich sein. Es ist derzeit noch nicht klar, warum die wärmeren Jahreszeiten diesen Auswirkungen haben. Details der Studie wurden im Fachmagazin Neurology veröffentlicht.

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Fortschritte bei der Multiplen Sklerose:

Neue Wege zur individualisierten Therapie

 

Dresden (20. August 2010) - Die MS ist charakterisiert von heterogenen Krankheitsverläufen und -symptomen. Eine möglichst maßgeschneiderte und auf die individuellen Besonderheiten des Patienten abgestimmte Therapie ist daher von hoher Bedeutung für einen optimierten Behandlungserfolg. Ein neu entwickeltes Patientenmonitoringsystem eröffnet zukünftig neue Perspektiven in der Sicherung und Steigerung der Qualität der Behandlung von MS-Patienten unter innovativen Therapeutika. Das Konzept der multidimensionalen Datenerfassung wurde auf dem Pressegespräch „Fortschritte bei der MS – Neue Wege zur individualisierten Therapie“ am 20. August in Dresden vorgestellt. „Aufgrund der individuellen Verläufe der MS-Erkrankung und innovativer Therapieoptionen kann die Behandlung von MS-Patienten durch die Implementierung eines interaktiven Patientenmonitorings in das Prozess- und Risikomanagement deutlich verbessert werden“, so PD Dr. Tjalf Ziemssen, Dresden. Präsentiert wurden zudem aktuelle Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit von Tysabri® (A), u.a. zur Sehfähigkeit [1] und dem Schwangerschaftsverlauf [2] unter dem Antikörper. Aktuelle Erkenntnisse zu den oralen Therapeutika, deren Zulassung bereits beantragt ist, wurden darüber hinaus diskutiert. Mit Fampridin-PR stand eine weitere orale Substanz im Fokus, die zur gezielten Verbesserung der Gehfähigkeit von MS-Patienten entwickelt wurde und deren Zulassung ebenfalls für das kommende Jahr erwartet wird.

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Voll im Leben trotz Multipler Sklerose – warum die Mobilität für den Alltag so wichtig ist

 

Ismaning (18. August 2010) – Das Kind von der Schule abholen, der tägliche Einsatz im Job oder morgens zum Bäcker gehen – für viele Patienten mit Multipler Sklerose (MS) sind scheinbar alltägliche Abläufe nicht mehr so einfach möglich. Die chronisch-entzündliche Nervenerkrankung bringt im Krankheitsverlauf häufig Einschränkungen der Beweglichkeit bis hin zu schwerwiegendem Mobilitätsverlust mit sich. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man unter der häufigeren, schubförmigen MS leidet oder unter einer schleichenden Verlaufsform.

 

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Multiple Sklerose (MS): Neue Therapiemöglichkeit entdeckt

Forscher machen sich Autoimmunität zunutze

 

München (17.08.2010) – Das Böse zum Guten bekehren – was nach Wunschtraum und Märchen klingt, ist einer MS-Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ralf Gold, Vorstandsmitglied des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und seinem Arbeitsgruppenleiter Dr. Ralf Linker jetzt gelungen. T-Zellen, die sich bei MS-Patienten gegen die eigenen Nervenzellen richten und sie zerstören, wurden von den Forschern so manipuliert, dass sie ein Neuronen-schützendes Protein, den sogenannten brain-derived neurotrophic factor (BDNF), durch die Blut-Hirn-Schranke schleusten, ohne die Immunantwort zu beeinflussen.

 

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Kombination der Wirkstoffe Interferon beta-1b und Flupirtin könnte deren neuroprotektive Wirkung bei MS-Patienten verstärken

 

Leverkusen (20. Juli 2010) – Die Arbeitsgruppe Klinische Neuroimmunologie des Exzellenzclusters NeuroCure an der Charité in Berlin erforscht Ursachen und Therapien der Multiplen Sklerose (MS). Ein aktuelles Projekt unter Leitung von Dr. Paul ist die Therapie der MS mit Interferon beta-1b in Kombination mit Flupirtin. Da schon die Einzelsubstanzen Flupirtin und Beta-Interferon neuroprotektive Wirkungen erzielen, erwarten die Forscher, dass die Kombination synergistische Effekte aufweist. „Die Kombination der Wirkstoffe Interferon beta-1b (Betaferon®) und Flupirtin könnte deren neuroprotektive Wirkung in der Behandlung von MS-Patienten verstärken“, so Dr. med. Friedemann Paul, Oberarzt an der Klinik für Neurologie an der Charité in Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuroimmunologie von NeuroCure. Neurocure ist ein im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördertes neurowissenschaftliches Forschungszentrum.

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Frühzeitige Therapie jugendlicher MS-Patienten empfohlen

Berlin (21. Juni 2010) – Wenn Kinder oder Jugendliche an einer Multiplen Sklerose (MS) erkranken, können die psychosozialen und medizinischen Konsequenzen schwerer wiegen als bei einem späteren Krankheitsbeginn(1). Dies trifft vor allem auf die potenzielle Verschlechterung der kognitiven Funktion zu, die besonders die schulischen Leistungen und die sozialen Beziehungen beeinträchtigen können(2). Deshalb empfehlen Experten einen möglichst frühzeitigen Therapiebeginn, um eine Schädigung der neuronalen Kapazitäten zu verhindern. Denn Nervenschäden können bereits im frühen Stadium der Erkrankung auftreten(3). Ein früher Therapiestart kann auch zu verbesserten langfristigen Verläufen führen und die Jugendlichen vor möglichen späteren Komplikationen der MS schützen(3). Wie aktuelle Daten von erwachsenen MS-Patienten zeigen, verringerte die frühe Therapie mit Interferon beta-1b (IFNB, Betaferon®) das Risiko, eine klinisch gesicherte MS (clinical definite MS, CDMS) zu entwickeln. Außerdem konnte die frühe Therapie die kognitive Funktion über den untersuchten Zeitraum von 5 Jahren erhalten(4). Diese Ergebnisse präsentierten internationale Experten auf der Bayer Schering Pharma Pressekonferenz „The importance of early treatment in the adolescent MS“ in Berlin.

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MS-Barometer belegt eklatante Behandlungsunterschiede für MS-Erkrankte in Europa

Berlin (28. Mai 2010) - Die enormen Unterschiede hinsichtlich der Behandlung und Unterstützung für Menschen mit Multipler Sklerose in Europa werden durch die jüngste Auswertung des Europäischen MS-Barometers belegt. Die Ergebnisse sind im Rahmen der Jahrestagung der Europäischen Multiple Sclerosis Platform (EMSP) in Stuttgart vorgestellt worden.

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Multiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen

Erste internationale Therapiestudie gestartet

 

logoGöttingen (25. Mai 2010) - Multiple Sklerose (MS) tritt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen auf. Jedes Jahr erkranken rund 200 weitere Kinder und Jugendliche an dieser Erkrankung des Nervensystems, die zu schwerwiegenden Behinderungen führt. Das Deutsche Zentrum für MS im Kindes- und Jugendalter ist einmalig in Deutschland und hat seinen Sitz an der Universitätsmedizin Göttingen. Es setzt sich speziell für die Erforschung der Erkrankung bei jungen Patienten und deren Betreuung ein.

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epstein-barr-Virus. Photo: wikipediaInfektion mit Epstein-Barr Virus führt bei Kindern nicht zwingend zu Multipler Sklerose

Studie: Virus nicht verantwortlich für Antikörper-Angriff gegen Myelin-Protein

 

München (25. Mai 2010) – Pünktlich zum morgigen Welt-MS-Tag hat eine Forschergruppe um Prof. Dr. Bernhard Hemmer, Leiter der Neurologischen Klinik der TU München, den Nachweis erbracht, dass das Epstein-Barr Virus (EBV) keine Antikörper gegen ein im Gehirn vorkommendes Eiweiß (Myelin-Protein/MOG) verursacht. „Unser Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen einer durchgemachten EBV-Infektion und einer Antikörper-Antwort gegen das MOG-Protein bei Kindern mit entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems besteht, hat sich nicht erhärtet“, sagt Hemmer, der auch Vorstandsmitglied im Kompetenznetz Multiple Sklerose ist.

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