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Multiple Sklerose
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Kombination der Wirkstoffe Interferon beta-1b und Flupirtin könnte deren neuroprotektive Wirkung bei MS-Patienten verstärken

 

Leverkusen (20. Juli 2010) – Die Arbeitsgruppe Klinische Neuroimmunologie des Exzellenzclusters NeuroCure an der Charité in Berlin erforscht Ursachen und Therapien der Multiplen Sklerose (MS). Ein aktuelles Projekt unter Leitung von Dr. Paul ist die Therapie der MS mit Interferon beta-1b in Kombination mit Flupirtin. Da schon die Einzelsubstanzen Flupirtin und Beta-Interferon neuroprotektive Wirkungen erzielen, erwarten die Forscher, dass die Kombination synergistische Effekte aufweist. „Die Kombination der Wirkstoffe Interferon beta-1b (Betaferon®) und Flupirtin könnte deren neuroprotektive Wirkung in der Behandlung von MS-Patienten verstärken“, so Dr. med. Friedemann Paul, Oberarzt an der Klinik für Neurologie an der Charité in Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuroimmunologie von NeuroCure. Neurocure ist ein im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördertes neurowissenschaftliches Forschungszentrum.

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Frühzeitige Therapie jugendlicher MS-Patienten empfohlen

Berlin (21. Juni 2010) – Wenn Kinder oder Jugendliche an einer Multiplen Sklerose (MS) erkranken, können die psychosozialen und medizinischen Konsequenzen schwerer wiegen als bei einem späteren Krankheitsbeginn(1). Dies trifft vor allem auf die potenzielle Verschlechterung der kognitiven Funktion zu, die besonders die schulischen Leistungen und die sozialen Beziehungen beeinträchtigen können(2). Deshalb empfehlen Experten einen möglichst frühzeitigen Therapiebeginn, um eine Schädigung der neuronalen Kapazitäten zu verhindern. Denn Nervenschäden können bereits im frühen Stadium der Erkrankung auftreten(3). Ein früher Therapiestart kann auch zu verbesserten langfristigen Verläufen führen und die Jugendlichen vor möglichen späteren Komplikationen der MS schützen(3). Wie aktuelle Daten von erwachsenen MS-Patienten zeigen, verringerte die frühe Therapie mit Interferon beta-1b (IFNB, Betaferon®) das Risiko, eine klinisch gesicherte MS (clinical definite MS, CDMS) zu entwickeln. Außerdem konnte die frühe Therapie die kognitive Funktion über den untersuchten Zeitraum von 5 Jahren erhalten(4). Diese Ergebnisse präsentierten internationale Experten auf der Bayer Schering Pharma Pressekonferenz „The importance of early treatment in the adolescent MS“ in Berlin.

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MS-Barometer belegt eklatante Behandlungsunterschiede für MS-Erkrankte in Europa

Berlin (28. Mai 2010) - Die enormen Unterschiede hinsichtlich der Behandlung und Unterstützung für Menschen mit Multipler Sklerose in Europa werden durch die jüngste Auswertung des Europäischen MS-Barometers belegt. Die Ergebnisse sind im Rahmen der Jahrestagung der Europäischen Multiple Sclerosis Platform (EMSP) in Stuttgart vorgestellt worden.

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Multiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen

Erste internationale Therapiestudie gestartet

 

logoGöttingen (25. Mai 2010) - Multiple Sklerose (MS) tritt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen auf. Jedes Jahr erkranken rund 200 weitere Kinder und Jugendliche an dieser Erkrankung des Nervensystems, die zu schwerwiegenden Behinderungen führt. Das Deutsche Zentrum für MS im Kindes- und Jugendalter ist einmalig in Deutschland und hat seinen Sitz an der Universitätsmedizin Göttingen. Es setzt sich speziell für die Erforschung der Erkrankung bei jungen Patienten und deren Betreuung ein.

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epstein-barr-Virus. Photo: wikipediaInfektion mit Epstein-Barr Virus führt bei Kindern nicht zwingend zu Multipler Sklerose

Studie: Virus nicht verantwortlich für Antikörper-Angriff gegen Myelin-Protein

 

München (25. Mai 2010) – Pünktlich zum morgigen Welt-MS-Tag hat eine Forschergruppe um Prof. Dr. Bernhard Hemmer, Leiter der Neurologischen Klinik der TU München, den Nachweis erbracht, dass das Epstein-Barr Virus (EBV) keine Antikörper gegen ein im Gehirn vorkommendes Eiweiß (Myelin-Protein/MOG) verursacht. „Unser Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen einer durchgemachten EBV-Infektion und einer Antikörper-Antwort gegen das MOG-Protein bei Kindern mit entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems besteht, hat sich nicht erhärtet“, sagt Hemmer, der auch Vorstandsmitglied im Kompetenznetz Multiple Sklerose ist.

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georgieff: Multiple=

 

Georg St. Georgieff 

Multiple Sklerose

 

Satte Diagnose - Der Ratgeber für Betroffen und Angehörige.

 

Mit 139.000 Betroffenen im deutschen Sprachraum ist die Multiple Sklerose (MS) eine der häufigsten neurologischen Krankheiten. Dr. Georgieff ist Arzt und kennt die Krankheit aus nächster Nähe - musste er selbst doch mit der Diagnose MS leben lernen.

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AAN 2010

MS-Therapie mit Tysabri® – aktuelle Daten, neue Perspektiven

 

München (7. Mai 2010) - Auf der 62. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN), die vom 10. bis 17. April 2010 in Toronto stattfand, wurden wieder neue Erkenntnisse aus der Erforschung und Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Die Daten zu Natalizumab (Tysabri®, Anm. 1) belegen erneut die hohe Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers. Eine aktuelle Post-Hoc-Analyse der Zulassungsstudie zeigt, dass die Therapie mit Tysabri® mit einer anhaltenden Verbesserung der Sehfähigkeit assoziiert wird [1]. Zudem wurde erstmals der Zusammenhang zwischen einer Verbesserung des EDSS-Wertes und einem Anstieg der Lebensqualität von MS-Patienten nachgewiesen [2]. Auch das Ausmaß der Fatigue und die kognitiven Funktionen der Patienten bessern sich unter Natalizumab-Therapie, so ein weiteres Ergebnis vom AAN [3]. Neben der Wirksamkeit stand auch die Sicherheit von Tysabri® im Zentrum des Kongresses: Das Nutzen-Risiko-Profil ist nach der Neubewertung der EMA und der FDA im Januar 2010 trotz des sehr seltenen Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) nach wie vor positiv [4]. Die Behandlung mit Natalizumab ist aus der MS-Therapie daher nicht mehr wegzudenken, so das Fazit des „VIP-Gespräch MS: Neues aus Therapie und Forschung – Highlights vom AAN“, das am 7. Mai 2010 in München stattfand und in dessen Rahmen die wichtigsten Erkenntnisse zur MS-Behandlung heute und morgen präsentiert wurden.

 

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AAN 2010

Aktuelles zu Langzeitwirksamkeit und Hautverträglichkeit von AVONEX®

München (7. Mai 2010) - Das Aufhalten der Krankheitsprogression ist ein wesentliches, langfristiges Ziel in der Behandlung der MS, gleichzeitig sollte die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten werden. Beides kann durch die Therapie mit dem intramuskulären Interferon beta-1a erreicht werden. Dies zeigen Daten aus 15 Jahren Erfahrung mit AVONEX®: Kumulativ über 1,2 Millionen Patientenjahre belegen die Langzeitwirksamkeit und die Sicherheit der AVONEX®-Behandlung [1], so das Fazit des Presse-Roundtables „Kongressnews kompakt – Aktuelles zu Langzeitwirksamkeit und Hautverträglichkeit von AVONEX®“, der am 7. Mai 2010 in München stattfand. Auf der 62. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) vom 10. bis 17. April 2010 in Toronto, Kanada konnte erneut gezeigt werden: Durch die konsequente Therapie mit AVONEX® können wichtige Prädiktoren der Krankheitsprogression langfristig effektiv reduziert werden [2]. Einen wesentlichen Einfluss auf den Therapieerfolg hat zudem die Adhärenz. Hier zeigt sich für AVONEX®, dass die sehr gute Hautverträglichkeit und die einfache Anwendung die Therapietreue steigern [3] und somit die Prognose verbessern. Erstmalig wurden darüber hinaus Daten vorgestellt, die die Sicherheit der Therapie mit intramuskulärem Interferon beta-1a hinsichtlich Schwangerschaften belegen [4].

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Kompetenz durch gezielte Weiterbildung:

Zertifizierter Lehrgang zum MS-Spezialisten optimiert Patientenbetreuung

 

Zertifizierter Lehrgang zum MS-Spezialisten optimiert PatientenbetreuungMünchen (6. März 2010) - Die Multiple Sklerose ist eine komplexe Erkrankung. Die Heterogenität der möglichen Ausprägungen fordert ein Höchstmaß an individueller und kompetenter Unterstützung. Neben den Ärzten kommt hier den MS-Betreuern eine entscheidende Bedeutung zu. Um eine optimierte Versorgung von MS-Patienten gezielt voranzubringen, hat Biogen Idec in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden und dem Bildungswerk für Gesundheitsberufe (BIG) einen zertifizierten Lehrgang ins Leben gerufen, durch den medizinisches Fachpersonal speziell für die Betreuung von MS-Patienten geschult wird. Ziel der „Weiterbildung zum MS-Spezialisten“ mit anerkanntem Abschluss ist es, nicht nur theoretisches Fachwissen zur Erkrankung zu vermitteln, sondern darüber hinaus die praktische Kompetenz zu festigen und den Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen engagierten Fachkräften anzuregen.

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Urgency to treat:

Aktuelles zu Wirksamkeit und Sicherheit von Tysabri® in der MS-Therapie

 

Berlin (24. Februar 2010) - Für eine erfolgreiche Behandlung der Multiplen Sklerose ist die Berücksichtigung des individuellen Krankheitsverlaufes entscheidend. Insbesondere bei der rasch fortschreitenden MS ist die Identifizierung betroffener Patienten Voraussetzung für die Wahl der optimalen Behandlung: Bei suboptimalem Ansprechen auf eine Basistherapie muss ein Wechsel zu einer Medikation mit höherer Wirksamkeit erfolgen, um die Gesamtprognose zu verbessern. Für viele Patienten ist hier eine Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab (Tysabri® A) empfehlenswert, um die Krankheitsaktivität besser zu kontrollieren, so das Fazit der Experten bei der Pressekonferenz „Urgency to treat: Aktuelles zu Wirksamkeit und Sicherheit von Tysabri® in der MS-Therapie“, die am 24. Februar 2010 in Berlin stattfand. So bestätigt eine aktuelle multizentrische Anwendungsbeobachtung erneut die hohe Wirksamkeit des Antikörpers gerade in dieser Patientengruppe [1]. Ein weiterer Fokus lag auf der Sicherheit in der Behandlung mit Natalizumab. Die Neubewertung des Nutzen-Risiko-Profils sowohl durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMEA als auch durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bescheinigen Tysabri® ein unverändert positives Nutzen-Risiko-Profil [2].

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Langzeitwirksamkeit und gute Hautverträglichkeit

Effektive Basistherapie der MS mit AVONEX®

 

Hamburg (10. Februar 2010) -  Eine langfristige Verzögerung der Behinderungsprogression und der Erhalt der Lebensqualität – das sind die Ziele einer erfolgreichen MS-Behandlung. Gerade in Zeiten zahlreicher Neuentwicklungen bei MS-Therapeutika zählt die Zuverlässigkeit einer etablierten Basistherapie mit bekanntem Wirk- und Sicherheitsprofil. Besonders bewährt hat sich hier seit Jahren das intramuskuläre Interferon beta-1a (Avonex®). 15-Jahres-Daten belegen die hohe und anhaltende Wirksamkeit: Bei konsequent durchgeführter Therapie mit Avonex® können die wichtigsten Prädiktoren des Voranschreitens der Erkrankung über einen langen Zeitraum effektiv verlangsamt werden [1]. Über die Wirksamkeit hinaus haben jedoch auch Faktoren wie die einfache Anwendung und eine gute Hautverträglichkeit einen großen Einfluss auf die Therapietreue – und damit auch auf den Erfolg der Behandlung, so das Fazit der Experten bei dem Presse-Roundtable „Langzeitwirksamkeit und gute Hautverträglichkeit: AVONEX® – die Basistherapie der MS effektiv gestalten“ am 10. Februar 2010 in Hamburg. Hier wurden auch Daten vorgestellt, die eine Reduktion der Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten von MS-Patienten unter Interferon beta-1a i.m. belegen [2].

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Multiple Sklerose: Neue Methode verbessert die Diagnose der Erkrankung deutlich

 

Bonn (9. Februar 2010) - Bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose sind sowohl die Nervenzellen der weißen als auch der grauen Substanz in Hirn und Rückenmark angegriffen. Ausgerechnet in der klinisch besonders relevanten grauen Hirnsubstanz ließen sich krankhafte Veränderungen bisher aber nur schwer erkennen. Mediziner der Universitäten Bonn und des MS & Alzheimer Center Amsterdam haben nun ein Untersuchungsverfahren gefunden, das die Schädigungen in der grauen Substanz deutlich besser sichtbar macht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "European Radiology" (doi: 10.1007/s00330-009-1705-y) erschienen.

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Neuer Arzneistoff gegen Multiple Sklerose zeigt Wirkung

 

Basel, Schweiz (21. Januar 2010) - Forschende des Universitätsspitals und der Universität Basel berichten von erfolgreichen klinischen Studien über den Arzneistoff Fingolimod zur Behandlung von Multipler Sklerose. Die Forschungsresultate erscheinen in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine".

Fingolimod ist ein Arzneistoff zur Therapie von schubförmig verlaufender Multipler Sklerose, dessen Wirkung auf einem neuartigen Prinzip beruht: Das als Tablette verabreichte Medikament verhindert, dass potenziell schädliche Immunzellen aus den Lymphknoten in die Blutbahn gelangen. Dadurch können diese nicht zur Entstehung von Entzündungen im Zentralen Nervensystem beitragen, die für einen Grossteil der Krankheitserscheinungen bei Multipler Sklerose verantwortlich gemacht werden. Zudem zeigen Untersuchungen, dass der Arzneistoff auch direkt mit Zellen des Zentralen Nervensystems reagiert, wo er eine schützende Wirkung entfalten und teilweise die Wiederherstellung von Gewebe fördern kann.

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Der Regeneration von Nervenzellen bei Multipler Sklerose auf der Spur

 

Leipzig (20. Januar 2010) - Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig unterstützt eine klinische Studie, die die Regeneration geschädigter Myelinscheiden bei Patienten mit Multipler Sklerose zum Ziel hat.

Multiple Sklerose (MS) ist heimtückisch. Die Betroffenen, häufig sind es junge Erwachsene, leiden in der Regel unter schubweise auftretenden neurologischen Symptomen, wie verminderter Sehschärfe oder motorischen Störungen. Ursache dafür ist eine Entzündung, die zur Schädigung der Myelinscheiden führt, einer schützenden Ummantelung der Nervenzellfortsätze in Gehirn und Rückenmark. Die momentan üblichen Medikamente zügeln die Entzündung und helfen Patientinnen und Patienten, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern. Doch ein wirksames Mittel für die Regeneration der defekten Myelinscheiden gibt es bislang nicht.

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BETAPLUS und die Rolle der Nurse

 

Tatjana Gruner

 

München (16. Dezember 2009) - Die Diagnose einer Multiplen Sklerose stellt für die Patienten eine enorme Belastung dar, und verständlicherweise gibt es deswegen häufig umfassenden Betreuungsbedarf. Auch wenn es den Patienten nach einem Krankheitsschub wieder gut geht, brauchen viele von ihnen Unterstützung und Motivation, um die Behandlung konsequent fortzuführen. Diese Unterstützung können Anwender, die mit Betaferon® behandelt werden, über das BETAPLUS®‑Programm erhalten.

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Kampagne Mastering MS

MS-Therapie: Mehr als nur das Verabreichen eines Wirkstoffs

München (16. Dezember 2009) – Die Behandlung der Multiplen Sklerose darf sich nicht allein auf das Verabreichen eines Medikamentes beschränken. Die Patienten brauchen darüber hinaus Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und der Umsetzung der Therapie in ihrem Alltag. Dem trägt das Unternehmen Bayer Schering Pharma mit dem BETAPLUS®-Betreuungsprogramm Rechnung. In diesem Programm erfahren MS-Patienten, die mit Betaferon® behandelt werden, einen umfassenden Service bis hin zur Betreuung über eine MS-Schwester, die sie zu Hause besucht. Das Unternehmen hat darüber hinaus auf internationaler Ebene die Kampagne Mastering MS initiiert, die bei einer Pressekonferenz in München vorgestellt wurde. Sie soll das Wissen um die MS in der Öffentlichkeit verbessern und die Betroffenen in der Krankheitsbewältigung stärken.

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Merck-Zulassungsantrag für Cladribin-Tabletten von der FDA zurückgewiesen

 

Darmstadt (30. November 2009) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass die amerikanische Tochtergesellschaft des Unternehmens von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) einen so genannten „refuse to file letter“ erhalten hat, einen Bescheid mit dem der eingereichte Zulassungsantrag (NDA – New Drug Application) für Cladribin-Tabletten zurückgewiesen wird. Bei Cladribin-Tabletten handelt es sich um Merck Seronos exklusive orale Formulierung von Cladribin zur Verringerung von Schüben bei schubförmiger Multipler Sklerose (MS).

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