Home Multiple Sklerose
18 | 10 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Multiple Sklerose
PDF Drucken

Weissbuch "Multiple Sklerose - Versorgungssituation in Deutschland"

Fortschritte in der Therapie der Multiplen Sklerose besser nutzen

  • Weißbuch beschreibt Versorgungssituation bei Multipler Sklerose
  • Eine an der Krankheitsaktivität angepasste Behandlungsplanung ist noch unzureichend umgesetzt
  • Therapie der Symptome der Multiplen Sklerose weist große Defizite auf
  • Experten fordern strukturierte, besser vernetzte Versorgungskonzepte

Berlin (6. April 2016) - Dank der Fortschritte in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) können immer mehr Betroffene ein weitgehend normales Leben führen. Dennoch lässt sich die Krankheit langfristig nicht stoppen. Zudem fehlen Therapien zur Versorgung der belastenden Symptome der MS. Nötig sind ferner mehr strukturierte Versorgungskonzepte. Das ist ein Fazit des Weißbuchs Multiple Sklerose, das IGES-Wissenschaftler zusammen mit medizinischen Experten veröffentlicht haben.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Studiendaten belegen

Sativex® kann die durch Spastik eingeschränkte Gangqualität bei MS-Patienten verbessern.1

Düsseldorf (17. März 2016) - Im August 2015 wurde eine unabhängige Studie zu Delta-9-Tetrahydrocannabinol/Cannabidiol (THC/CBD) veröffentlicht, deren Studienziel es war, bei MS-Patienten mit MS-induzierter Spastik unter Medikation von THC/CBD die Gangqualität durch objektive und quantitative Untersuchungen zu messen.1 50-60% der MS-Patienten leiden unter einer Spastik in den unteren Extremitäten, die häufig auch mit Stürzen einhergeht (selbst nach Adjustierung für den EDSS)2. MS-Patienten mit Spastik sind in ihrer Mobilität und Balance signifikant stärker betroffen als MS-Patienten ohne Spastik.3

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

TEVAneueroscience_LogoZug um Zug die Herausforderungen der MS meistern

Neue Copaxone®-Dosierung für ein individuelles Therapiemanagement

 

Berlin (14. Dezember 2015) - Während des Teva-Pressegesprächs im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Veranstaltung gingen Prof. Dr. Sven Schippling (Zürich) und Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) auf die derzeitigen Möglichkeiten einer noch individuelleren Multiple Sklerose-Therapie ein: Eine strategische Herangehensweise ist hierbei essentiell. Da der Krankheitsverlauf nur schwer vorhersehbar ist, sollte so früh wie möglich mit der Therapie begonnen werden. „Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) haben gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte“, erklärte Prof. Schippling. Copaxone® (Glatirameracetat) ist seit langem ein wichtiger Baustein in der MS-Basistherapie und bietet in der neuen Formulierung 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe (GA40) weiterhin ein verlässliches und wirksames Therapeutikum. „Injectables bieten vielfältige Vorteile im modernen Therapiemanagement und werden auch zukünftig ihren Stellenwert behalten. Insbesondere Glatirameracetat sollte hierbei als ‚moderne und strategische Schachfigur‘ berücksichtigt werden, die – auch in der Langzeitanwendung – die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern kann“, so Prof. Berger.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ocrelizumab. Photo: Roche PharmaB-Zell-Therapie bei Multipler Sklerose

Überzeugende Wirksamkeit: Erste Phase-III-Daten zu Ocrelizumab bei der Behandlung von RRMS und PPMS

 

Düsseldorf  (8. Dezember 2015) - Der neue humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab zeigt in entscheidenden Phase-III-Studien positive Resultate. Erstmals steht mit Ocrelizumab ein Prüfmedikament zur Verfügung, das das Fortschreiten der Behinderung sowohl bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) als auch bei Patienten mit primär progredienter MS (PPMS) signifikant reduzieren kann. Dies belegen die kürzlich vorgestellten Ergebnisse des umfassenden ORCHESTRA-Studienprogramms. Bei schubförmiger MS war der sich gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtende neue Wirkstoff dem Interferon beta-1a (IFN ß-1a) überlegen und zwar sowohl hinsichtlich jährlicher Schubrate, Fortschreiten der Behinderungsprogression als auch hinsichtlich anderer wichtiger Kriterien, wie z. B. chronisch entzündlicher Hirnläsionen. Als erstes Prüfmedikament überhaupt zeigte der neue Wirkstoff darüber hinaus eine signifikante Wirksamkeit bei PPMS. „Diese Ergebnisse können einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung von MS darstellen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster, im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zu Tecfidera® (Dimethylfumarat)

Neue Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer PML - vermehrte Überwachung und Absetzen der Therapie

 

Bonn (24. November 2015) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert über wichtige neue Maßnahmen zur Risikominimierung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) bei der Behandlung mit Tecfidera®. Die risikominimierenden Maßnahmen sollen vor und während der Therapie durchgeführt werden und betreffen u.a. Untersuchungen des großen Blutbildes und MRT-Untersuchungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die B-Zelle im Fokus

Ocrelizumab – zielgerichtete Therapie gegen CD20-positive B-Zellen?

 

Düsseldorf (25. September 2015) - Aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge scheinen CD20-positive B-Zellen in der Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS) eine wichtige Rolle zu spielen. Die zielgerichtete Therapie gegen CD20-positive B-Zellen könnte möglicherweise eine nach wie vor bestehende therapeutische Lücke schließen und einen neuen Therapieansatz bei MS eröffnen. Der humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab, der sich selektiv und gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtet, scheint Phase-II-Daten zufolge hoch wirksam und zugleich gut verträglich zu sein. „Die Phase-II-Daten1 sprechen dafür, dass Ocrelizumab signifikant die inflammatorische Krankheitsaktivität und die beeinträchtigenden klinischen Symptome, insbesondere Schübe sowie die neurologische Behinderungsprogression reduziert“, erläuterte PD Dr. Björn Tackenberg, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie an der Philipps-Universität Marburg, bei einem Pressegespräch im Rahmen des 88. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Erste Ergebnisse des umfassenden Phase-IIIStudienprogramms zeigen die Überlegenheit von Ocrelizumab sowohl im primären Endpunkt als auch in den bedeutendsten sekundären Endpunkten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Packshot Copaxone 40 mg/ml. Photo und Copyright: TEVADGN Kongress 2015: MS-Therapie im Wandel: Die Qual der Wahl?

Neue Copaxone®-Dosierung stellt sich den Herausforderungen einer modernen MS-Therapie

 

Berlin (25. September 2015) - Während des Teva-Satellitensymposiums im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurden die Herausforderungen im modernen Therapie-Management der Multiplen Sklerose sowohl aus Sicht der Patienten als auch eines klinisch tätigen Neurologen diskutiert: Wie können Therapien noch stärker an den individuellen Bedürfnissen der Patienten orientiert sein und welches Medikament eignet sich dafür? Anhand von einer aktuellen Falldarstellung gingen Prof. Dr. Uwe Klaus Zettl, Prof. Dr. Friedemann Paul sowie Prof. Dr. Sven Schippling diesen Fragen nach. Neben einem verlässlichen und wirksamen Therapeutikum, wie der neuen Copaxone®-Formulierung (Glatirameracetat) 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe, spielt insbesondere die Arzt-Patienten-Kommunikation eine große Rolle. Diese sollte stets einen frühzeitigen Therapiebeginn im Fokus haben. So haben Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dimethylfumarat und Peginterferon beta-1a

Wirksame MS-Therapien zur individuellen Behandlung der schubförmigen MS

 

Düsseldorf (24. September 2015) – Das verbesserte Krankheitsverständnis sowie der Einsatz innovativer Wirkstoffe führen zu einer immer effektiveren Therapie der schub-förmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS). Die Freiheit von Krankheitsaktivität ist damit inzwischen ein realistisches Ziel geworden und wird von aktuellen Expertenmeinungen gestützt. Hierzu tragen insbesondere moderne und effektive Wirkstoffe bei, wie das orale Dimethylfumarat (DMF, Tecfidera®) und Peginterferon beta-1a (Plegridy®), das alle zwei Wochen subkutan angewendet wird. So können aktuelle Daten, die im Rahmen der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Düsseldorf diskutiert wurden, eine langfristig erfolgreiche Kontrolle der Krankheitsaktivität durch DMF über mittlerweile fünf Jahre verdeutlichen – unabhängig davon, ob die Patienten neudiagnostiziert waren oder bereits mit verlaufsmodifizierenden Therapien vorbehandelt wurden. Die Experten waren sich dabei einig: Insbesondere durch einen frühzeitigen effektiven Behandlungsbeginn können MS-Patienten von Anfang an von einer guten Wirksamkeit profitieren. Eine individuell abgestimmte Therapie kann zusätzlich zu einer besseren Therapietreue führen und dazu beitragen, das zeitgemäße Therapieziel Freiheit von Krankheitsaktivität für mehr Patienten zu erreichen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

MS-Therapie mit Fingolimod (Gilenya®)

Rechtzeitig wirksam behandeln und patientenbezogen optimieren

 

  • Mild-moderater vs. (hoch)aktiver Verlauf: Entscheidend sind die langfristige Entwicklung der Krankheitsaktivität und die rechtzeitige Therapieoptimierung.1-6
  • Gilenya® kontrolliert wirksam und konsistent die vier Schlüsselparameter der MS-Krankheitsaktivität: Schubrate, Behinderungsprogression, MRT-Aktivität und Hirnatrophierate.1-5
  • Registerstudie PANGAEA*: 70 Prozent der Patienten nach drei Jahren schubfrei, 80 Prozent mit stabilem EDSS (Expanded Disability Status Scale).6

 

Düsseldorf (24. September 2015) – Die aktualisierten Leitlinien zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) orientieren sich bekanntlich am Krankheitsverlauf und unterscheiden zwischen mild-moderater und (hoch)aktiver Verlaufsform.7 Diese Unterteilung lässt durchaus Spielraum für den behandelnden Arzt zu, was angesichts des komplexen Krankheitsbildes und der unterschiedlichen Ausprägungen der MS grundsätzlich begrüßenswert ist. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Verlaufsformen in der Praxis? Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Therapiewechsel? Welche Patienten profitieren besonders bei einer Umstellung? Und inwiefern kann Gilenya® (Fingolimod) eine MS-Therapie optimieren? Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Neurologischen Gesellschaft (DGN) in Düsseldorf diskutierten führende Neurologen aus Klinik und Praxis – auch anhand von Patientenbeispielen – über die bisherigen Erfahrungen mit der Umsetzung der Leitlinien und gaben einen Überblick über die Wirksamkeit von Gilenya hinsichtlich der vier wichtigen Schlüsselparameter der MS-Krankheitsaktivität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.1: Erfassung der kinematischen Daten. Photo: Lurija InstitutEin neuer Weg

Objektive Erfassung der motorischen Fatigue bei Patienten mit Multipler Sklerose

 

Allensbach (11. September 2015) - Motorische Fatigue gehört bei Patienten mit Multipler Sklerose zu einem der häufigsten Symptome mit negativen Auswirkungen auf alltägliche Aktivitäten und geht einher mit einer deutlichen Reduzierung der Lebensqualität. Die bisherigen Versuche, die motorische Fatigue objektiv zu erfassen, brachten keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung vom Prof. Dr. Christian Dettmers und Prof. Dr. Manfred Vieten hatte das Ziel, der Untersuchung und objektiven Erfassung motorischer Fatigue bei MS-Patienten. Mit Hilfe einer neuen Methode konnte die motorische Fatigue zum ersten Mal sowohl auf der Gruppen- als auch auf der Individualebene objektiv erfasst werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gilenya® (Fingolimod)

Erster Bericht einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie (PML)

 

Bonn (4. Mai 2015) - Die Firma Novartis Pharma GmbH informiert über den ersten Fallbericht einer PML bei einem Multiple-Sklerose (MS)-Patienten unter Fingolimod-Therapie, der vorher nicht mit Natalizumab oder anderen immunsuppressiven Arzneimitteln behandelt wurde. Die Behandlung mit Fingolimod sollte im Falle einer PML dauerhaft abgesetzt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Multiple Sklerose

Ein Rätsel der Blut-Hirn-Schranke gelöst

 

Würzburg (30. März 2015) - Die Entstehung und der Verlauf der Multiplen Sklerose stellt Wissenschaftler vor viele Rätsel. Jetzt ist es Forschern der Universitäten Würzburg und Amsterdam gelungen, einen scheinbaren Widerspruch in den bisherigen Befunden aufzulösen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, die Wirkung von Therapien an der sogenannten Blut-Hirn-Schranke besser zu verstehen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

NNeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich - Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit . Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt. Photo: TEVAeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) - Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

„deprexis“

Neue Wege in der Depressionstherapie von MS-Patienten

 

Hamburg (5. Februar 2015) - Ein interdisziplinäres Forscher-Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine neue Therapiemöglichkeit zur Behandlung von Depressionen bei Patienten mit Multipler Sklerose in einer ersten klinischen Studie erfolgreich evaluiert: Mit dem computergestützten Therapieprogramm „deprexis“ können MS-Patienten über das Internet direkt von zu Hause Hilfe erhalten. Das Expertenteam aus Psychologen und Ärzten des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), des Instituts für Medizinische Psychologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE haben die Studienergebnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry publiziert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: HPV-Impfung kein erhöhtes Risiko für Multiple=Nach jahrelangen Bedenken geben zwei große Studien Grund für eine Entwarnung

HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: kein erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose

 

Berlin (27. Januar 2015) - Reihenimpfungen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhöhen nicht das Risiko für Multiple Sklerose (MS) oder ähnliche Nervenkrankheiten. Gleich zwei seriöse Studien haben dies nun kurz nacheinander bestätigt. „Wir Neurologen können Mädchen und jungen Frauen eine Impfung gegen das menschliche Papilloma-Virus HPV guten Gewissens empfehlen, denn der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs wird nicht durch Erkrankungsrisiken des Nervensystems erkauft“, erklärt Professor Heinz Wiendl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Bis zu 45 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren nehmen die von den Krankenkassen bezahlte Impfung in Anspruch.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Multiple Sklerose

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung

 

Dresden (13. November 2014) - Ein Team aus Neurologen und Immunologen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus sowie Kollegen der Neuropathologie des Universitätsklinikums Göttingen hat eine Zelle identifiziert, die eine wichtige Bedeutung bei der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) haben könnte. Bislang lag das Augenmerk der Wissenschaftler hauptsächlich auf den T-Zellen und ihren Wechselwirkungen. Jetzt ist es gelungen, in der Kausalkette einen Schritt zurück zu gehen. Sogenannte slan dendritische Zellen (slanDC) sind an der Aktivierung der T-Zellen im Gehirn beteiligt und tragen so zur MS-assoziierten Autoimmunreaktion bei.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kurze Tage, dunkle Zeiten

Warum Sonnenlicht Patienten mit Multipler Sklerose gut tut

 

Berlin (12. November 2014) - Der Lichtmangel im Winter drückt nicht nur aufs Gemüt – das fehlende Sonnenlicht belastet auch das Immunsystem und kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) negativ beeinflussen. Tatsächlich erkranken Menschen seltener an Multipler Sklerose, wenn sie in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung leben. Je weiter weg vom Äquator sie wohnen, desto schlechter für die MS-Patienten: Jeder Breitengrad weiter entfernt verstärkt die Krankheit durch den Lichtmangel im Winter. Das rechneten Wissenschaftler nun in der bislang größten internationalen Studie zu diesem Thema aus.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 2 von 15
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson