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Multiple Sklerose
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NNeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich - Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit . Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt. Photo: TEVAeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) - Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt.

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„deprexis“

Neue Wege in der Depressionstherapie von MS-Patienten

 

Hamburg (5. Februar 2015) - Ein interdisziplinäres Forscher-Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine neue Therapiemöglichkeit zur Behandlung von Depressionen bei Patienten mit Multipler Sklerose in einer ersten klinischen Studie erfolgreich evaluiert: Mit dem computergestützten Therapieprogramm „deprexis“ können MS-Patienten über das Internet direkt von zu Hause Hilfe erhalten. Das Expertenteam aus Psychologen und Ärzten des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), des Instituts für Medizinische Psychologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE haben die Studienergebnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry publiziert.

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Abb.: HPV-Impfung kein erhöhtes Risiko für Multiple=Nach jahrelangen Bedenken geben zwei große Studien Grund für eine Entwarnung

HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: kein erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose

 

Berlin (27. Januar 2015) - Reihenimpfungen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhöhen nicht das Risiko für Multiple Sklerose (MS) oder ähnliche Nervenkrankheiten. Gleich zwei seriöse Studien haben dies nun kurz nacheinander bestätigt. „Wir Neurologen können Mädchen und jungen Frauen eine Impfung gegen das menschliche Papilloma-Virus HPV guten Gewissens empfehlen, denn der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs wird nicht durch Erkrankungsrisiken des Nervensystems erkauft“, erklärt Professor Heinz Wiendl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Bis zu 45 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren nehmen die von den Krankenkassen bezahlte Impfung in Anspruch.

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Multiple Sklerose

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung

 

Dresden (13. November 2014) - Ein Team aus Neurologen und Immunologen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus sowie Kollegen der Neuropathologie des Universitätsklinikums Göttingen hat eine Zelle identifiziert, die eine wichtige Bedeutung bei der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) haben könnte. Bislang lag das Augenmerk der Wissenschaftler hauptsächlich auf den T-Zellen und ihren Wechselwirkungen. Jetzt ist es gelungen, in der Kausalkette einen Schritt zurück zu gehen. Sogenannte slan dendritische Zellen (slanDC) sind an der Aktivierung der T-Zellen im Gehirn beteiligt und tragen so zur MS-assoziierten Autoimmunreaktion bei.

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Kurze Tage, dunkle Zeiten

Warum Sonnenlicht Patienten mit Multipler Sklerose gut tut

 

Berlin (12. November 2014) - Der Lichtmangel im Winter drückt nicht nur aufs Gemüt – das fehlende Sonnenlicht belastet auch das Immunsystem und kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) negativ beeinflussen. Tatsächlich erkranken Menschen seltener an Multipler Sklerose, wenn sie in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung leben. Je weiter weg vom Äquator sie wohnen, desto schlechter für die MS-Patienten: Jeder Breitengrad weiter entfernt verstärkt die Krankheit durch den Lichtmangel im Winter. Das rechneten Wissenschaftler nun in der bislang größten internationalen Studie zu diesem Thema aus.

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Dimethylfumarat bei Multipler Sklerose

Blutbild alle sechs bis acht Wochen kontrollieren

 

Berlin (24. Oktober 2014) - Vor wenigen Tagen ist eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) verstorben, die im Rahmen einer klinischen Studie mehrere Jahre lang ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat eingenommen hatte. Die Ursache war eine Virusinfektion aufgrund des geschwächten Immunsystems als Folge der Behandlung. „Dieser bedauerliche Todesfall darf nicht dazu führen, dass Patienten nun das Medikament als Kurzschlussreaktion absetzen“, warnt Prof. Dr. med. Ralf Gold von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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IQWiG

Fingolimod in neuem Anwendungsgebiet: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Für hochaktive RRMS mit anderer Vorbehandlung als Beta-Interferon fehlen Daten oder sie zeigen keine relevanten Unterschiede

 

Köln (1. Oktober 2014) - Das Immunsuppressivum Fingolimod (Handelsname Gilenya) wurde im Mai 2014 für ein erweitertes Anwendungsgebiet zugelassen: Es steht nun auch Erwachsenen mit einer hochaktiven und schubförmig-remittierend verlaufenden multiplen Sklerose (RRMS) zur Verfügung, die bisher eine andere Vorbehandlung als Beta-Interferon (IFN-β) erhalten hatten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob der Wirkstoff bei dieser Patientengruppe gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Vorsicht vor Statinen bei MS!

 

München (17. September 2014) – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten.

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Multiple Sklerose

Empfehlungen aus der aktualisierten Leitlinie der DGN

 

München (17. September 2014) – Zwei Neuzulassungen in 2013, zwei weitere in 2014 – das Angebot an verfügbaren MS-Therapeutika wächst. Die stetigen Entwicklungen in Therapie und Diagnostik steigern die Komplexität der MS-Behandlung und machen Behandlungsrichtlinien unerlässlich. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) unterstützen Neurologen daher mit einer Leitlinie zur Therapie der Multiplen Sklerose.

 

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PLEGRIDY®

Erstes pegyliertes Interferon alle 2 Wochen s.c. für erwachsene Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose

 

München (16. September 2014) – Mit Peginterferon beta-1a (PLEGRIDY®) ist seit kurzem erstmals ein pegyliertes Interferon zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) zugelassen. Das Arzneimittel verbindet die bekannten Eigenschaften der Interferone in der MS-Therapie mit einer niedrigen Applikationsfrequenz: Peginterferon beta-1a wird alle 2 Wochen subkutan (s.c.) verabreicht – mit dem PLEGRIDY® Fertigpen steht dafür ein komfortabler Autoinjektor zur Verfügung.1 Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) präsentierten namhafte MS-Experten im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums der Biogen Idec GmbH die Resultate der Zulassungsstudie ADVANCE und erläuterten den möglichen Stellenwert der Zulassung von Peginterferon beta-1a für die klinische Praxis.

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Natalizumab

Forscher entdecken Wirkungslücke bei Multiple-Sklerose-Medikament

 

Münster (2. September 2014) - Bei manchen Patienten, die an der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) leiden, können Immunzellen trotz einer Behandlung mit dem Wirkstoff Natalizumab ins Gehirn eindringen und dort Gewebe zerstören. Das zeigen Wissenschaftler der münsterschen Uniklinik für Allgemeine Neurologie in einer aktuellen Studie. Diese Entdeckung könnte die Therapie von MS und anderen gefährlichen Autoimmunerkrankungen nach Einschätzung der Wissenschaftler entscheidend verbessern.

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Abb.: Die Kurven zeigen die zeitliche Reaktion von Nervenfasern, die so genannte Potenzialmessung, nach einer Stimulation (Pfeil). Die Reaktionszeit variiert zwischen einer normalen (grau), einer verzögerten (rot) und einer abgeschwächten Erregungsleitung (grün). Abbildung: AG Saleh IbrahimEntzündungsforschung

Kann der Verlauf von Multipler Sklerose beeinflusst werden?

 

Lübeck (21. August 2014) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Entzündungsforschung“ der Universität zu Lübeck haben ein Gen identifiziert, welches die Übertragungsgeschwindigkeit von Nervenfasern beeinflusst. Bei der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) ist diese Nervenleitungsgeschwindigkeit verändert. Die neuen Erkenntnisse könnten zukünftige Therapien dieser Erkrankung beeinflussen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierte die Studie, die jetzt (Mittwoch, 13.08.) in der internationalen Fachzeitschrift American Journal of Pathology veröffentlicht wurde.

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Sicherheitsrelevante Informationen zu Beta-Interferonen

Risiko einer thrombotischen Mikroangiopathie sowie eines nephrotischen Syndroms

 

Bonn (20. August 2014) - Das BfArM informiert in Übereinstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und den Zulassungsinhabern über wichtige Sicherheitshinweise bei der Behandlung der Multiplen Sklerose mit Interferon beta-Arzneimitteln.

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IQWiG:Dimethylfumarat bei MS: Zusatznutzen ist nicht belegt

 

Köln (1. August 2014) - Dimethylfumarat (Handelsname Tecfidera) ist seit Januar 2014 für Erwachsene mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Da weder für den direkten noch für den indirekten Vergleich geeignete Daten vorliegen, lässt sich allerdings kein Zusatznutzen feststellen.

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Schubförmig-remittierende Multipler Sklerose (RRMS)

PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) in Europa zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose zugelassen

 

Ismaning (25. Juli 2014) – Am 23. Juli 2014 hat die Europäische Kommission (EC) PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS), der häufigsten Form der Multiplen Sklerose (MS), zugelassen. Peginterferon beta-1a bewirkt eine signifikante Reduktion der Schubrate und der Behinderungsprogression sowie der Anzahl der im MRT nachweisbaren Läsionen und zeigt dabei ein günstiges Sicherheitsprofil, das dem bekannten Profil der bewährten Interferon-Klasse entspricht.1 Peginterferon beta-1a wird alle 2 Wochen subkutan (s.c.) mit dem PLEGRIDY-Fertigpen, einem neuen automatischen Einweginjektor, oder per vorgefüllter Fertigspritze verabreicht. Die Biogen Idec GmbH wird PLEGRIDY aktiv in den deutschen Markt einführen, sobald das Medikament in der Lauertaxe gelistet ist. Das wird voraussichtlich am 1. September 2014 der Fall sein. Zu diesem Zeitpunkt wird PLEGRIDY auch verfügbar sein.

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Therapie mit Natalizumab (TYSABRI®)

Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose können langfristig von starker Wirksamkeit profitieren

 

Frankfurt am Main (3. Juni 2014) - Die Erweiterung der Therapielandschaft und neue Erkenntnisse zur Erkrankung haben die Zielsetzung bei der Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) verändert. Im Fokus steht die möglichst vollständige Krankheitskontrolle, das heißt, die Freiheit von klinischer und subklinischer Krankheitsaktivität. Dieses Ziel nicht nur zu erreichen, sondern auch langfristig zu halten, ist heutzutage die zentrale Aufgabe der MS-Behandlung. Die Rolle von Natalizumab im Gesamtkonzept der MS-Therapie diskutierten die MS-Spezialisten Prof. Sven Meuth (Uniklinikum Münster), PD Dr. Björn Tackenberg (Uniklinikum Marburg) und Dr. Boris Kallmann (MS-Zentrum Bamberg) im Rahmen zweier Expertenforen, deren Ergebnisse sie auf einer Presseveranstaltung der Biogen Idec GmbH in Frankfurt am Main präsentierten.

 

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Hoffnung auf Stärkung der Therapieadhärenz: Neuer Injektomat erlaubt individualisiertes Therapiemanagement

BETACONNECT™ - ein weiterer Schritt in die Zukunft

 

München (23. Mai 2014) - Ein Behandlungserfolg ist bei der Multiplen Sklerose (MS) nur bei einer guten Therapieadhärenz zu erwarten. Das aber bedeutet für viele MS-Patienten eine enorme Herausforderung. Mit dem neuen Injektomaten BETACONNECT™ kann die Injektionstherapie individualisiert werden. Das Therapiemanagement wird einfacher, die Behandlung für die Patienten komfortabler. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine bessere Therapieadhärenz.

 

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