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Multiple Sklerose
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Dimethylfumarat bei Multipler Sklerose

Blutbild alle sechs bis acht Wochen kontrollieren

 

Berlin (24. Oktober 2014) - Vor wenigen Tagen ist eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) verstorben, die im Rahmen einer klinischen Studie mehrere Jahre lang ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat eingenommen hatte. Die Ursache war eine Virusinfektion aufgrund des geschwächten Immunsystems als Folge der Behandlung. „Dieser bedauerliche Todesfall darf nicht dazu führen, dass Patienten nun das Medikament als Kurzschlussreaktion absetzen“, warnt Prof. Dr. med. Ralf Gold von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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IQWiG

Fingolimod in neuem Anwendungsgebiet: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Für hochaktive RRMS mit anderer Vorbehandlung als Beta-Interferon fehlen Daten oder sie zeigen keine relevanten Unterschiede

 

Köln (1. Oktober 2014) - Das Immunsuppressivum Fingolimod (Handelsname Gilenya) wurde im Mai 2014 für ein erweitertes Anwendungsgebiet zugelassen: Es steht nun auch Erwachsenen mit einer hochaktiven und schubförmig-remittierend verlaufenden multiplen Sklerose (RRMS) zur Verfügung, die bisher eine andere Vorbehandlung als Beta-Interferon (IFN-β) erhalten hatten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob der Wirkstoff bei dieser Patientengruppe gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Vorsicht vor Statinen bei MS!

 

München (17. September 2014) – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten.

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Multiple Sklerose

Empfehlungen aus der aktualisierten Leitlinie der DGN

 

München (17. September 2014) – Zwei Neuzulassungen in 2013, zwei weitere in 2014 – das Angebot an verfügbaren MS-Therapeutika wächst. Die stetigen Entwicklungen in Therapie und Diagnostik steigern die Komplexität der MS-Behandlung und machen Behandlungsrichtlinien unerlässlich. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) unterstützen Neurologen daher mit einer Leitlinie zur Therapie der Multiplen Sklerose.

 

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PLEGRIDY®

Erstes pegyliertes Interferon alle 2 Wochen s.c. für erwachsene Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose

 

München (16. September 2014) – Mit Peginterferon beta-1a (PLEGRIDY®) ist seit kurzem erstmals ein pegyliertes Interferon zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) zugelassen. Das Arzneimittel verbindet die bekannten Eigenschaften der Interferone in der MS-Therapie mit einer niedrigen Applikationsfrequenz: Peginterferon beta-1a wird alle 2 Wochen subkutan (s.c.) verabreicht – mit dem PLEGRIDY® Fertigpen steht dafür ein komfortabler Autoinjektor zur Verfügung.1 Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) präsentierten namhafte MS-Experten im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums der Biogen Idec GmbH die Resultate der Zulassungsstudie ADVANCE und erläuterten den möglichen Stellenwert der Zulassung von Peginterferon beta-1a für die klinische Praxis.

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Natalizumab

Forscher entdecken Wirkungslücke bei Multiple-Sklerose-Medikament

 

Münster (2. September 2014) - Bei manchen Patienten, die an der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) leiden, können Immunzellen trotz einer Behandlung mit dem Wirkstoff Natalizumab ins Gehirn eindringen und dort Gewebe zerstören. Das zeigen Wissenschaftler der münsterschen Uniklinik für Allgemeine Neurologie in einer aktuellen Studie. Diese Entdeckung könnte die Therapie von MS und anderen gefährlichen Autoimmunerkrankungen nach Einschätzung der Wissenschaftler entscheidend verbessern.

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Abb.: Die Kurven zeigen die zeitliche Reaktion von Nervenfasern, die so genannte Potenzialmessung, nach einer Stimulation (Pfeil). Die Reaktionszeit variiert zwischen einer normalen (grau), einer verzögerten (rot) und einer abgeschwächten Erregungsleitung (grün). Abbildung: AG Saleh IbrahimEntzündungsforschung

Kann der Verlauf von Multipler Sklerose beeinflusst werden?

 

Lübeck (21. August 2014) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Entzündungsforschung“ der Universität zu Lübeck haben ein Gen identifiziert, welches die Übertragungsgeschwindigkeit von Nervenfasern beeinflusst. Bei der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) ist diese Nervenleitungsgeschwindigkeit verändert. Die neuen Erkenntnisse könnten zukünftige Therapien dieser Erkrankung beeinflussen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierte die Studie, die jetzt (Mittwoch, 13.08.) in der internationalen Fachzeitschrift American Journal of Pathology veröffentlicht wurde.

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Sicherheitsrelevante Informationen zu Beta-Interferonen

Risiko einer thrombotischen Mikroangiopathie sowie eines nephrotischen Syndroms

 

Bonn (20. August 2014) - Das BfArM informiert in Übereinstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und den Zulassungsinhabern über wichtige Sicherheitshinweise bei der Behandlung der Multiplen Sklerose mit Interferon beta-Arzneimitteln.

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IQWiG:Dimethylfumarat bei MS: Zusatznutzen ist nicht belegt

 

Köln (1. August 2014) - Dimethylfumarat (Handelsname Tecfidera) ist seit Januar 2014 für Erwachsene mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Da weder für den direkten noch für den indirekten Vergleich geeignete Daten vorliegen, lässt sich allerdings kein Zusatznutzen feststellen.

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Schubförmig-remittierende Multipler Sklerose (RRMS)

PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) in Europa zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose zugelassen

 

Ismaning (25. Juli 2014) – Am 23. Juli 2014 hat die Europäische Kommission (EC) PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS), der häufigsten Form der Multiplen Sklerose (MS), zugelassen. Peginterferon beta-1a bewirkt eine signifikante Reduktion der Schubrate und der Behinderungsprogression sowie der Anzahl der im MRT nachweisbaren Läsionen und zeigt dabei ein günstiges Sicherheitsprofil, das dem bekannten Profil der bewährten Interferon-Klasse entspricht.1 Peginterferon beta-1a wird alle 2 Wochen subkutan (s.c.) mit dem PLEGRIDY-Fertigpen, einem neuen automatischen Einweginjektor, oder per vorgefüllter Fertigspritze verabreicht. Die Biogen Idec GmbH wird PLEGRIDY aktiv in den deutschen Markt einführen, sobald das Medikament in der Lauertaxe gelistet ist. Das wird voraussichtlich am 1. September 2014 der Fall sein. Zu diesem Zeitpunkt wird PLEGRIDY auch verfügbar sein.

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Therapie mit Natalizumab (TYSABRI®)

Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose können langfristig von starker Wirksamkeit profitieren

 

Frankfurt am Main (3. Juni 2014) - Die Erweiterung der Therapielandschaft und neue Erkenntnisse zur Erkrankung haben die Zielsetzung bei der Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) verändert. Im Fokus steht die möglichst vollständige Krankheitskontrolle, das heißt, die Freiheit von klinischer und subklinischer Krankheitsaktivität. Dieses Ziel nicht nur zu erreichen, sondern auch langfristig zu halten, ist heutzutage die zentrale Aufgabe der MS-Behandlung. Die Rolle von Natalizumab im Gesamtkonzept der MS-Therapie diskutierten die MS-Spezialisten Prof. Sven Meuth (Uniklinikum Münster), PD Dr. Björn Tackenberg (Uniklinikum Marburg) und Dr. Boris Kallmann (MS-Zentrum Bamberg) im Rahmen zweier Expertenforen, deren Ergebnisse sie auf einer Presseveranstaltung der Biogen Idec GmbH in Frankfurt am Main präsentierten.

 

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Hoffnung auf Stärkung der Therapieadhärenz: Neuer Injektomat erlaubt individualisiertes Therapiemanagement

BETACONNECT™ - ein weiterer Schritt in die Zukunft

 

München (23. Mai 2014) - Ein Behandlungserfolg ist bei der Multiplen Sklerose (MS) nur bei einer guten Therapieadhärenz zu erwarten. Das aber bedeutet für viele MS-Patienten eine enorme Herausforderung. Mit dem neuen Injektomaten BETACONNECT™ kann die Injektionstherapie individualisiert werden. Das Therapiemanagement wird einfacher, die Behandlung für die Patienten komfortabler. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine bessere Therapieadhärenz.

 

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Multiple Sklerose

Aktualisierungen zur Leitlinie online verfügbar

 

München (23. April 2014) - Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. In der nun verfügbaren Version finden sich Hinweise zum Umgang mit den neu zugelassenen Medikamenten Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat sowie ein aktualisiertes Stufentherapieschema, das auch in der KKNMS-App verfügbar ist.

 

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Neurodegenerative Prozesse bei Multipler Sklerose

Glatirameracetat: Neue Sicht auf eine bewährte Therapieoption

 

Berlin (18. März 2014) - Aktuelle Erkenntnisse zur Pathophysiologie der Multiplen Sklerose deuten auf zwei unterschiedliche und teilweise voneinander unabhängig zugrunde liegende Mechanismen hin: Traditionell wird MS als progressive, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems gesehen, deren Marker Schübe und fokale demyelinisierende Läsionen sind.1 Das Verständnis des Krankheitsgeschehens hat sich dabei in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. In den Fokus rücken zunehmend neurodegenerative Prozesse durch eine diffuse Krankheitsaktivität in normal erscheinendem Gewebe.2,3 Dies erläuterten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs von Teva Specialty Medicines in Berlin. Dem neuen Verständnis wird das bereits seit vielen Jahren etablierte Basistherapeutikum Glatirameracetat (Copaxone®) nach wie vor gerecht. Neben der Reduzierung der Schubrate können für den Immunmodulator positive Effekte auf neurodegenerative Prozesse nachgewiesen werden. Dazu gehört beispielsweise die Reduktion der Hirnatrophie.4,5

 

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TECFIDERA® (Dimethylfumarat)

Neue, orale Therapieoption zur Basistherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose

 

München (28. Februar 2014) - Die Forschung zur Therapie der schubförmigremittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte erzielt. Studien zeigen, dass die möglichst frühzeitige und wirksame Kontrolle der Krankheitsaktivität einen entscheidenden Einfluss auf den Langzeitverlauf der MS hat [1]. Daraus resultiert die Nachfrage von Ärzten und Patienten nach neuen Behandlungsoptionen, die eine hohe Wirksamkeit mit einer geringen Therapiebelastung* verbinden und zugleich möglichst früh im Krankheitsverlauf eingesetzt werden können. Mit der Zulassung von TECFIDERA® (Dimethylfumarat, DMF) als Basistherapie zur Behandlung der RRMS steht nun ein neues, oral zu verabreichendes Präparat zur Verfügung, das diese Anforderungen erfüllen kann und dem ein bislang in der MS-Therapie ungenutzter Wirkmechanismus zu Grunde liegt. Auf der von Biogen Idec GmbH veranstalteten Launch-Pressekonferenz in München stellten renommierte MS-Experten das klinische Entwicklungsprogramm und die wesentlichen Daten zu DMF vor.

 

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Study finds decreased life expectancy for multiple sclerosis patients

 

Boston, MA, USA (January 21, 2014) – The first large scale study in the U.S. on the mortality of patients with multiple sclerosis (MS) has been published and provides new information about the life expectancy of people with the disease. The study appears in the journal Multiple Sclerosis and Related Disorders.

David Kaufman, ScD, of the Slone Epidemiology Center at Boston University, is the lead author. The work is the result of a collaboration between the investigators at BU and their colleagues at University of California San Francisco, the University of Alabama, Heinrich Heine University in Düsseldorf, Care-Safe LLC, a consulting firm and the sponsor of the research, Bayer HealthCare Pharmaceuticals.

 

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Bessere Diagnose und Behandlung

Kopfschmerz und Multiple Sklerose

 

Rostock (10. Januar 2014) - Rostocker Forscher haben einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) und dem Auftreten von Kopfschmerzen entdeckt. Neurologen und medizinischen Psychologen gelang der Nachweis, dass vor allem jüngere und weibliche von der Krankheit MS Betroffene an Kopfschmerzen leiden. Diese Erkenntnis hat weitreichende Konsequenzen für die Diagnose und Therapie der noch immer unheilbaren Multiplen Sklerose.

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