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Multiple Sklerose
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Multiple Sklerose

Aktualisierungen zur Leitlinie online verfügbar

 

München (23. April 2014) - Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. In der nun verfügbaren Version finden sich Hinweise zum Umgang mit den neu zugelassenen Medikamenten Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat sowie ein aktualisiertes Stufentherapieschema, das auch in der KKNMS-App verfügbar ist.

 

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Neurodegenerative Prozesse bei Multipler Sklerose

Glatirameracetat: Neue Sicht auf eine bewährte Therapieoption

 

Berlin (18. März 2014) - Aktuelle Erkenntnisse zur Pathophysiologie der Multiplen Sklerose deuten auf zwei unterschiedliche und teilweise voneinander unabhängig zugrunde liegende Mechanismen hin: Traditionell wird MS als progressive, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems gesehen, deren Marker Schübe und fokale demyelinisierende Läsionen sind.1 Das Verständnis des Krankheitsgeschehens hat sich dabei in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. In den Fokus rücken zunehmend neurodegenerative Prozesse durch eine diffuse Krankheitsaktivität in normal erscheinendem Gewebe.2,3 Dies erläuterten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs von Teva Specialty Medicines in Berlin. Dem neuen Verständnis wird das bereits seit vielen Jahren etablierte Basistherapeutikum Glatirameracetat (Copaxone®) nach wie vor gerecht. Neben der Reduzierung der Schubrate können für den Immunmodulator positive Effekte auf neurodegenerative Prozesse nachgewiesen werden. Dazu gehört beispielsweise die Reduktion der Hirnatrophie.4,5

 

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TECFIDERA® (Dimethylfumarat)

Neue, orale Therapieoption zur Basistherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose

 

München (28. Februar 2014) - Die Forschung zur Therapie der schubförmigremittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte erzielt. Studien zeigen, dass die möglichst frühzeitige und wirksame Kontrolle der Krankheitsaktivität einen entscheidenden Einfluss auf den Langzeitverlauf der MS hat [1]. Daraus resultiert die Nachfrage von Ärzten und Patienten nach neuen Behandlungsoptionen, die eine hohe Wirksamkeit mit einer geringen Therapiebelastung* verbinden und zugleich möglichst früh im Krankheitsverlauf eingesetzt werden können. Mit der Zulassung von TECFIDERA® (Dimethylfumarat, DMF) als Basistherapie zur Behandlung der RRMS steht nun ein neues, oral zu verabreichendes Präparat zur Verfügung, das diese Anforderungen erfüllen kann und dem ein bislang in der MS-Therapie ungenutzter Wirkmechanismus zu Grunde liegt. Auf der von Biogen Idec GmbH veranstalteten Launch-Pressekonferenz in München stellten renommierte MS-Experten das klinische Entwicklungsprogramm und die wesentlichen Daten zu DMF vor.

 

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Study finds decreased life expectancy for multiple sclerosis patients

 

Boston, MA, USA (January 21, 2014) – The first large scale study in the U.S. on the mortality of patients with multiple sclerosis (MS) has been published and provides new information about the life expectancy of people with the disease. The study appears in the journal Multiple Sclerosis and Related Disorders.

David Kaufman, ScD, of the Slone Epidemiology Center at Boston University, is the lead author. The work is the result of a collaboration between the investigators at BU and their colleagues at University of California San Francisco, the University of Alabama, Heinrich Heine University in Düsseldorf, Care-Safe LLC, a consulting firm and the sponsor of the research, Bayer HealthCare Pharmaceuticals.

 

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Bessere Diagnose und Behandlung

Kopfschmerz und Multiple Sklerose

 

Rostock (10. Januar 2014) - Rostocker Forscher haben einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) und dem Auftreten von Kopfschmerzen entdeckt. Neurologen und medizinischen Psychologen gelang der Nachweis, dass vor allem jüngere und weibliche von der Krankheit MS Betroffene an Kopfschmerzen leiden. Diese Erkenntnis hat weitreichende Konsequenzen für die Diagnose und Therapie der noch immer unheilbaren Multiplen Sklerose.

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Bei Nebenwirkungen sowohl positive als auch negative Effekte im Vergleich zu Beta-Interferon 1a

Teriflunomid bei MS: Zusatznutzen ist nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2014) - Teriflunomid (Handelsname Aubagio) ist seit August 2013 für Erwachsene mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Dies ist jedoch nicht der Fall: Zwar treten bei Teriflunomid bestimmte Nebenwirkungen seltener auf als bei Beta-Interferon 1a, andere jedoch häufiger. In der Gesamtschau sieht das IQWiG einen Zusatznutzen als nicht belegt an.

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Multiple Sklerose

Den Therapieerfolg vorhersagen

 

Würzburg (23. Dezember 2013) - Menschen mit Multipler Sklerose leiden häufig unter einer Gangstörung. Ein Medikament das ihnen helfen kann, wirkt allerdings nur bei weniger als der Hälfte der Patienten. Mediziner der Neurologischen Uniklinik Würzburg haben jetzt eine Methode entwickelt, den Behandlungserfolg vorherzusagen.

 

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Rote-Hand-Brief zu Gilenya® (Fingolimod)

Hämophagozytisches Syndrom

 

Bonn (18. November 2013) - Die Firma Novartis Pharma GmbH informiert über die Meldung von 2 Fällen eines hämophagozytischen Syndroms (HPS) mit Todesfolge bei mit Fingolimod behandelten Multiple-Sklerose-Patienten. Eine frühzeitige Diagnose des HPS ist entscheidend, um die Prognose durch einen möglichst frühen Behandlungsbeginn des HPS und/oder der zugrundeliegenden Erkrankung, z.B. einer Virusinfektion, zu verbessern. >>>

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Multiple Sklerose

Neurologen raten von einer Aufdehnung der Halsvenen als MS-Therapie dringend ab

 

Berlin (18. November 2013) – Tausende Multiple-Sklerose-Patienten setzten in den vergangenen Jahren ihre Hoffnung in eine Verbesserung des Blutflusses ihrer Halsvenen – offenbar ohne wissenschaftliche Grundlage, wie eine aktuelle Studie aus Kanada nahe legt. Die Ende des vorigen Jahrzehnts entstandene Theorie, Multiple Sklerose werde durch eine Verengung der blutableitenden Venen im Hals- und Brustbereich mitverursacht, ist schon seit einiger Zeit äußerst umstritten. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass diese relativ simple Erklärung der komplexen Multiplen Sklerose nicht zutreffen kann: Die Blutabfluss-Störungen kommen bei viel weniger MS-Patienten vor als bisher gedacht – und gleich häufig wie bei Gesunden. Somit kann die als CCSVI bezeichnete Stauung nicht die Ursache der Erkrankung sein.

 

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Pranlukast

Neuer Ansatz im Kampf gegen Multiple Sklerose

 

Bonn (23. Oktober 2013) - Forscher der Universität Bonn haben einen neuen, viel versprechenden Ansatz im Kampf gegen die Multiple Sklerose entdeckt. Zusammen mit Kollegen aus den USA und Belgien konnten sie einen Signalweg aufklären, der die Reparatur geschädigter Nervenzellen im Gehirn einleitet. Die Ergebnisse könnten die Tür zu völlig neuen Behandlungs-Strategien öffnen. Bis möglicherweise Patienten davon profitieren, werden aber noch Jahre vergehen, betonen die Wissenschaftler. Sie veröffentlichen ihre Resultate in der Fachzeitschrift „Science Signaling“.

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48 neue Genvarianten für Multiple Sklerose

 

München (1. Oktober 2013) - Wissenschaftler des International Multiple Sclerosis Genetics Consortium (IMSGC) haben 48 neue Genvarianten identifiziert, die das Risiko für Multiple Sklerose beeinflussen. Dadurch wird die Zahl der bekannten Risikofaktoren annähernd verdoppelt. Die identifizierten Gene unterstreichen die zentrale Rolle, die das Immunsystem bei der Entwicklung der Multiplen Sklerose spielt und zeigen grundlegende Überschneidungen mit Genen, die an der Entwicklung anderer Autoimmunerkrankungen beteiligt sind. An der Studie haben auch drei Forschungszentren des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) mitgewirkt.

 

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Neue Studiendaten zur Therapie mit Sativex®

Keine Beeinträchtigung bei Fahrtauglichkeitstests

 

Dresden (20. September 2013) ‑ Mobil zu bleiben ist besonders für Patienten mit MS-induzierter Spastik ein wichtiger Faktor. Neueste Studienergebnisse zeigen jetzt: Die in Tests festgestellte Fahrtauglichkeit wird unter einer Therapie mit Sativex® nicht beeinträchtigt. Auch wenn für MS-Patienten mit Spastik unter Sativex® in kontrollierten Studien(1) oder Registerstudien(2) keine kognitiven Einschränkungen beobachtet wurden, standen bisher keine über die PharmakovigilanzDaten hinausgehenden Informationen zum Einfluss der Wirkstoffe von Sativex© ‑ Delta-9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol ‑ auf die Fahrtüchtigkeit zur Verfügung. Die Studie „Resistant MS Spasticity Treatment with Sativex® and Driving" untersuchte dies nun erstmalig. Zu Studienbeginn waren von 33 Patienten 14, also 42,4 %, kraftfahrgeeignet, dieser Wert veränderte sich im Laufe der Studie nicht.(3)

 

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25 Jahre Bewegung in der MS-Therapie

Betaferon® – eine Erfolgsgeschichte geht weiter

 

  • Frühe und konsequente Betaferon®-Therapie ist mit einer verlängerten Lebenserwartung assoziiert.8
  • 8-Jahresdaten der BENEFIT-Studie zeigen einen stabilen EDSS über acht Jahre.5,6
  • Frühe Betaferon®-Therapie kann zum Erhalt der Kognition beitragen.4

 

Leverkusen (20. September 2013) – Das Motto „Medizin in Bewegung“ für den diesjährigen 86. DGN-Kongress in Dresden hätte nicht besser gewählt werden können. Der Kongress fällt mit dem 150-jährigen Jubiläum von Bayer und dem 25-jährigen Jubiläum von Betaferon® zusammen. Betaferon® hat viele Multiple Sklerose (MS)-Patienten zumindest für längere Zeit von dem „Gespenst“ eines Lebens im Rollstuhl befreien können.

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Sativex®schließt Therapie-Lücke bei MS-induzierter Spastik

Signifikante Verbesserung der Spastik-Symptome und gute Erfahrungen im klinischen Alltag

 

Dresden (20. September 2013) ‑ Die Wirkweise von Sativex® in der Therapie der MS-induzierten Spastik ist fortlaufend Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Neue Praxisdaten und Studienergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit der Patienten steigt im Laufe der Behandlung und die Erfahrungen im klinischen Alltag bestätigen eine hohe Responderrate und gute Verträglichkeit.

 

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Multiple Sklerose

EMA lässt weiteres Medikament für die MS-Therapie zu


München (18. September 2013) – Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die gestrige Entscheidung der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA), Alemtuzumab zur Therapie der Multiplen Sklerose zuzulassen. Der Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper eignet sich zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger MS und aktivem Krankheitsverlauf, der durch klinische Parameter gekennzeichnet ist. In zwei Phase-III-Studien hielt das Medikament dem direkten Vergleich mit hochdosiertem Interferon-beta stand und war in den meisten Beobachtungskriterien überlegen. Alemtuzumab kommt unter dem Handelsnamen Lemtrada® in der Europäischen Union auf den Markt.
 
 

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Packshot_Copaxone_FSP. Photo: TEVA Specialty MedicinesMultiple Sklerose: Satellitensymposium der Teva Specialty Medicines Medicines im Rahmen des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Betrachtungen und Therapieziele

 

Dresden (18. September 2013) - Um die Multiple Sklerose in ihrer Gesamtheit besser zu verstehen, reicht es längst nicht mehr aus, sie nach traditionellen Mustern zu betrachten – so spielen neben den Standardmarkern Läsionen und Schübe auch das Ausmaß der Hirnatrophie und die Behinderungsprogression eine maßgebliche Rolle. Dies war das Ergebnis des Satellitensymposiums der Teva Specialty Medicines im Rahmen des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Dresden.

 

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Natalizumab

Forscher entdecken Biomarker für Gehirnentzündungen bei MS-Patienten

 

München (9. August 2013) - Seit seiner Einführung als Medikament 2006 ist Natalizumab ein wichtiger Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Besonders die schweren Fälle der schubförmigen MS können damit erfolgreich therapiert werden. Die Kehrseite: Bei Langzeitbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer schweren Nebenwirkung - einer virusvermittelten Gehirnentzündung - kommen. Forscher der Universität Münster haben nun in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) herausgefunden, worin die Anfälligkeit der Betroffenen begründet ist. Dadurch ist für jeden Patienten eine individuelle Risikoabschätzung möglich – für die MS-Medizin ein großer Schritt nach vorn.

 

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