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Multiple Sklerose
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Bei Nebenwirkungen sowohl positive als auch negative Effekte im Vergleich zu Beta-Interferon 1a

Teriflunomid bei MS: Zusatznutzen ist nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2014) - Teriflunomid (Handelsname Aubagio) ist seit August 2013 für Erwachsene mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Dies ist jedoch nicht der Fall: Zwar treten bei Teriflunomid bestimmte Nebenwirkungen seltener auf als bei Beta-Interferon 1a, andere jedoch häufiger. In der Gesamtschau sieht das IQWiG einen Zusatznutzen als nicht belegt an.

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Multiple Sklerose

Den Therapieerfolg vorhersagen

 

Würzburg (23. Dezember 2013) - Menschen mit Multipler Sklerose leiden häufig unter einer Gangstörung. Ein Medikament das ihnen helfen kann, wirkt allerdings nur bei weniger als der Hälfte der Patienten. Mediziner der Neurologischen Uniklinik Würzburg haben jetzt eine Methode entwickelt, den Behandlungserfolg vorherzusagen.

 

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Rote-Hand-Brief zu Gilenya® (Fingolimod)

Hämophagozytisches Syndrom

 

Bonn (18. November 2013) - Die Firma Novartis Pharma GmbH informiert über die Meldung von 2 Fällen eines hämophagozytischen Syndroms (HPS) mit Todesfolge bei mit Fingolimod behandelten Multiple-Sklerose-Patienten. Eine frühzeitige Diagnose des HPS ist entscheidend, um die Prognose durch einen möglichst frühen Behandlungsbeginn des HPS und/oder der zugrundeliegenden Erkrankung, z.B. einer Virusinfektion, zu verbessern. >>>

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Multiple Sklerose

Neurologen raten von einer Aufdehnung der Halsvenen als MS-Therapie dringend ab

 

Berlin (18. November 2013) – Tausende Multiple-Sklerose-Patienten setzten in den vergangenen Jahren ihre Hoffnung in eine Verbesserung des Blutflusses ihrer Halsvenen – offenbar ohne wissenschaftliche Grundlage, wie eine aktuelle Studie aus Kanada nahe legt. Die Ende des vorigen Jahrzehnts entstandene Theorie, Multiple Sklerose werde durch eine Verengung der blutableitenden Venen im Hals- und Brustbereich mitverursacht, ist schon seit einiger Zeit äußerst umstritten. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass diese relativ simple Erklärung der komplexen Multiplen Sklerose nicht zutreffen kann: Die Blutabfluss-Störungen kommen bei viel weniger MS-Patienten vor als bisher gedacht – und gleich häufig wie bei Gesunden. Somit kann die als CCSVI bezeichnete Stauung nicht die Ursache der Erkrankung sein.

 

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Pranlukast

Neuer Ansatz im Kampf gegen Multiple Sklerose

 

Bonn (23. Oktober 2013) - Forscher der Universität Bonn haben einen neuen, viel versprechenden Ansatz im Kampf gegen die Multiple Sklerose entdeckt. Zusammen mit Kollegen aus den USA und Belgien konnten sie einen Signalweg aufklären, der die Reparatur geschädigter Nervenzellen im Gehirn einleitet. Die Ergebnisse könnten die Tür zu völlig neuen Behandlungs-Strategien öffnen. Bis möglicherweise Patienten davon profitieren, werden aber noch Jahre vergehen, betonen die Wissenschaftler. Sie veröffentlichen ihre Resultate in der Fachzeitschrift „Science Signaling“.

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48 neue Genvarianten für Multiple Sklerose

 

München (1. Oktober 2013) - Wissenschaftler des International Multiple Sclerosis Genetics Consortium (IMSGC) haben 48 neue Genvarianten identifiziert, die das Risiko für Multiple Sklerose beeinflussen. Dadurch wird die Zahl der bekannten Risikofaktoren annähernd verdoppelt. Die identifizierten Gene unterstreichen die zentrale Rolle, die das Immunsystem bei der Entwicklung der Multiplen Sklerose spielt und zeigen grundlegende Überschneidungen mit Genen, die an der Entwicklung anderer Autoimmunerkrankungen beteiligt sind. An der Studie haben auch drei Forschungszentren des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) mitgewirkt.

 

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Neue Studiendaten zur Therapie mit Sativex®

Keine Beeinträchtigung bei Fahrtauglichkeitstests

 

Dresden (20. September 2013) ‑ Mobil zu bleiben ist besonders für Patienten mit MS-induzierter Spastik ein wichtiger Faktor. Neueste Studienergebnisse zeigen jetzt: Die in Tests festgestellte Fahrtauglichkeit wird unter einer Therapie mit Sativex® nicht beeinträchtigt. Auch wenn für MS-Patienten mit Spastik unter Sativex® in kontrollierten Studien(1) oder Registerstudien(2) keine kognitiven Einschränkungen beobachtet wurden, standen bisher keine über die PharmakovigilanzDaten hinausgehenden Informationen zum Einfluss der Wirkstoffe von Sativex© ‑ Delta-9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol ‑ auf die Fahrtüchtigkeit zur Verfügung. Die Studie „Resistant MS Spasticity Treatment with Sativex® and Driving" untersuchte dies nun erstmalig. Zu Studienbeginn waren von 33 Patienten 14, also 42,4 %, kraftfahrgeeignet, dieser Wert veränderte sich im Laufe der Studie nicht.(3)

 

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25 Jahre Bewegung in der MS-Therapie

Betaferon® – eine Erfolgsgeschichte geht weiter

 

  • Frühe und konsequente Betaferon®-Therapie ist mit einer verlängerten Lebenserwartung assoziiert.8
  • 8-Jahresdaten der BENEFIT-Studie zeigen einen stabilen EDSS über acht Jahre.5,6
  • Frühe Betaferon®-Therapie kann zum Erhalt der Kognition beitragen.4

 

Leverkusen (20. September 2013) – Das Motto „Medizin in Bewegung“ für den diesjährigen 86. DGN-Kongress in Dresden hätte nicht besser gewählt werden können. Der Kongress fällt mit dem 150-jährigen Jubiläum von Bayer und dem 25-jährigen Jubiläum von Betaferon® zusammen. Betaferon® hat viele Multiple Sklerose (MS)-Patienten zumindest für längere Zeit von dem „Gespenst“ eines Lebens im Rollstuhl befreien können.

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Sativex®schließt Therapie-Lücke bei MS-induzierter Spastik

Signifikante Verbesserung der Spastik-Symptome und gute Erfahrungen im klinischen Alltag

 

Dresden (20. September 2013) ‑ Die Wirkweise von Sativex® in der Therapie der MS-induzierten Spastik ist fortlaufend Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Neue Praxisdaten und Studienergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit der Patienten steigt im Laufe der Behandlung und die Erfahrungen im klinischen Alltag bestätigen eine hohe Responderrate und gute Verträglichkeit.

 

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Multiple Sklerose

EMA lässt weiteres Medikament für die MS-Therapie zu


München (18. September 2013) – Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die gestrige Entscheidung der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA), Alemtuzumab zur Therapie der Multiplen Sklerose zuzulassen. Der Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper eignet sich zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger MS und aktivem Krankheitsverlauf, der durch klinische Parameter gekennzeichnet ist. In zwei Phase-III-Studien hielt das Medikament dem direkten Vergleich mit hochdosiertem Interferon-beta stand und war in den meisten Beobachtungskriterien überlegen. Alemtuzumab kommt unter dem Handelsnamen Lemtrada® in der Europäischen Union auf den Markt.
 
 

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Packshot_Copaxone_FSP. Photo: TEVA Specialty MedicinesMultiple Sklerose: Satellitensymposium der Teva Specialty Medicines Medicines im Rahmen des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Betrachtungen und Therapieziele

 

Dresden (18. September 2013) - Um die Multiple Sklerose in ihrer Gesamtheit besser zu verstehen, reicht es längst nicht mehr aus, sie nach traditionellen Mustern zu betrachten – so spielen neben den Standardmarkern Läsionen und Schübe auch das Ausmaß der Hirnatrophie und die Behinderungsprogression eine maßgebliche Rolle. Dies war das Ergebnis des Satellitensymposiums der Teva Specialty Medicines im Rahmen des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Dresden.

 

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Natalizumab

Forscher entdecken Biomarker für Gehirnentzündungen bei MS-Patienten

 

München (9. August 2013) - Seit seiner Einführung als Medikament 2006 ist Natalizumab ein wichtiger Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Besonders die schweren Fälle der schubförmigen MS können damit erfolgreich therapiert werden. Die Kehrseite: Bei Langzeitbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer schweren Nebenwirkung - einer virusvermittelten Gehirnentzündung - kommen. Forscher der Universität Münster haben nun in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) herausgefunden, worin die Anfälligkeit der Betroffenen begründet ist. Dadurch ist für jeden Patienten eine individuelle Risikoabschätzung möglich – für die MS-Medizin ein großer Schritt nach vorn.

 

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Multiple Sklerose

Rauchen wirkt als Brandbeschleuniger – Rauchstopp verbessert den Verlauf

 

Berlin (15. Juli 2013) - Die Multiple Sklerose (MS) nimmt bei Rauchern einen schwereren Verlauf und sie schreitet schneller voran als bei Nichtrauchern. So lautet das Ergebnis einer Studie mit 895 Patienten, über die britische Neurologen jetzt in der Fachzeitschrift Brain berichten. „In der Bevölkerung verbindet man mit den Gesundheitsrisiken des Rauchens meist Lungenkrebs und Gefäßverschlüsse“, kommentierte dazu Professor Ralf Gold (Bochum), Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

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Therapiestudie

Antikörper soll Sehnerv bei MS regenerieren oder schützen

 

Dresden (4. Juli 2013) - Eine Entzündung des Sehnervs – Optikusneuritis – tritt in vielen Fällen als erstes Symptom einer Multiplen Sklerose (MS) auf. Bisher ist die mit der Entzündung einhergehende Zerstörung von Sehnervenfasern ebenso wenig behandelbar wie MS selbst. Zwar lässt sich bei Multipler Sklerose der Fortgang verzögern. Doch ganz gestoppt oder geheilt werden kann sie bisher nicht. Eine neue Option stellt der Einsatz spezieller Antikörper dar. Forscher sehen darin die Perspektive, dass sich der Sehnerv nach einer entzündlichen Schädigung regeneriert. Für eine frühe klinische Studie werden nun weltweit 90 Patienten gesucht, die ein halbes Jahr intensiv betreut und mit dem neuen Medikament behandelt werden.

 

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ENS 2013

Personalisierte Therapie von Multiple Sklerose entscheidet über Behandlungserfolg

 

Barcelona, Spanien (10. Juni 2013)Trotz zahlreicher neuer Behandlungsoptionen lässt sich Multiple Sklerose immer noch schwer in den Griff bekommen. Experten/-innen forderten beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona massive Anstrengungen in der Pharmakogenetik, um Erfolg und Nebenwirkungen von Medikamenten individuell vorhersagbar zu machen. In neuen MS-Behandlungsrichtlinien wird auf patientenzentrierte Faktoren für Behandlungserfolge ein besonderer Schwerpunkt gelegt. 

 

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Abb.: Darstellung eines Sehnervs am Übergang in die Netzhaut. Rot gefärbt ist der Teil, der bei einer Sehnerventzündung früh geschädigt wird. Bild: Aleksandar Stojic, Neuroonkologie, Universitätsklinikum Heidelberg.Im Frühstadium der Erkrankung verhindert Hormon EPO, dass Nervenzellen in Sehnerv und Netzhaut absterben

Multiple Sklerose: Neues Behandlungskonzept schützt Nervenzellen

 

Heidelberg (6. Mai 2013) - Das Hormon Erythropoietin, auch bekannt als Dopingmittel EPO, kann bei einer Entzündung des Sehnervs - einem frühen Stadium der Multiplen Sklerose - das Absterben von Nervenzellen verhindern. Dies hat die Heidelberger Neurologin Professor Dr. Ricarda Diem im Rahmen einer Pilotstudie gezeigt. Nun soll das neue Behandlungskonzept in einer groß angelegten Patientenstudie der Universitätskliniken Heidelberg und Freiburg überprüft werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Förderung des Projekts mit einer Million Euro bewilligt. Erste Patientinnen und Patienten werden ab Oktober 2013 eingeschlossen.

 

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Daclizumab-Spritzen alle vier Wochen reduzieren Schübe und bleibende Schäden

Neues Medikament gegen Multiple Sklerose

 

Bochum (4. April 2013) - Auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen die schubförmige Multiple Sklerose (MS) haben Forscher unter Studienleitung der Neurologie des RUB-Klinikums St. Josef Hospital (Prof. Dr. Ralf Gold) einen erfolgversprechenden Kandidaten getestet: Eine pharmakologisch modifizierte Form von Daclizumab reduzierte im Vergleich zu Placebo bei Anwendung alle vier Wochen über ein Jahr hinweg die Wahrscheinlichkeit für einen MS-Schub um über 50 Prozent. Auch das Risiko für bleibende Einschränkungen sank um rund die Hälfte. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe des renommierten Magazins „The Lancet“.

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