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Multiple Sklerose
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DGN-Kongress 2012

Orales BG-12: Aktuelle Ergebnisse der klinischen Studien

 

Hamburg (27. September 2012) - BG-12 (Dimethylfumarat) wurde von Biogen Idec Anfang des Jahres zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (RRMS) zur Zulassung eingereicht. Mit der Entwicklung des neuen oral zu verabreichenden Präparats reagierte das Unternehmen auf den medizinischen Bedarf für neue MS-Therapien. In den Zulassungsstudien DEFINE und CONFIRM zeigte BG-12 eine gute klinische Wirksamkeit sowie ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil. Auf einem Symposium der Biogen Idec GmbH im Rahmen des 85. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Hamburg präsentierte der Neurologe Professor Dr. med. Bernhard Hemmer, München, aktuelle Ergebnisse der klinischen Zulassungsstudien, die kürzlich im New England Journal of Medicine publiziert wurden (http://www.nejm.org).

 

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Interferon beta-1b bei der Multiplen Sklerose

Mit Therapievereinfachungen und guter Verträglichkeit die Adhärenz der Patienten stärken

 

Hamburg/Leverkusen (26. September 2012) – Eine der großen Herausforderungen bei der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist nicht selten deren mangelnde Therapietreue. So brechen nach ungefähr 2 Jahren Behandlung bis zu 48% der MS-Patienten die Therapie ab.1 Häufige Gründe für einen Therapieabbruch bei der MS sind ganz allgemein eine Behinderungsprogression und eine mangelnde Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen der Therapie.1,2,3,4,5,6 Nehmen Patienten dagegen an einem Nurse-Programm teil, zeigt sich eine deutlich größere Therapieadhärenz: 88 Prozent der Patienten im „BETA Nurse Program“ aus den USA behielten auch 13 Monate nach Beginn ihre Therapie bei.7

 

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Sichere Tablette in Aussicht

Zwei Studien bestätigen Wirksamkeit der Fumarsäure gegen MS

 

Berlin (20. September 2012) - Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Multiple-Sklerose-Tablette ohne gefährliche Nebenwirkungen für die Patienten ist erreicht. Gleich zwei große Studien mit dem Wirkstoff Fumarat (Fumarsäure) bei schubförmiger Multiple Sklerose (MS) erschienen heute im renommierten New England Journal of Medicine. Professor Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik, St. Josef Hospital Klinikum der Ruhr Universität Bochum, leitete eine der beiden Studien.

 

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Multiple Sklerose

Patienten nach Studie verunsichert – Interferon-Therapie bleibt aber unverzichtbar

 

Berlin (13. August 2012) – Interferonpräparate werden als Standardtherapie bei Multipler Sklerose (MS) eingesetzt. In der Vergangenheit konnten mehrere Studien zeigen, dass diese Medikamente die Entzündungsaktivität im Zentralen Nervensystem reduzieren. Der Einfluss auf das Fortschreiten der Behinderung hingegen, also, ob Patienten auf Gehhilfen oder den Rollstuhl angewiesen sind, ist bislang nicht überzeugend positiv oder negativ belegt. Um dieser Frage nachzugehen, werteten Wissenschaftler aus Kanada Material aus Patientendatenbanken aus. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Interferontherapie das Voranschreiten einer Behinderung nicht bremse. Diese Nachricht hat viele Patienten verunsichert, doch bei genauerem Hinsehen weist die Studie starke methodische Schwächen auf.

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Neue Hypothese zur Entstehung der Multiplen Sklerose

 

Berlin (8. Juli 2012) – Eine heute publizierte Studie in der Fachzeitschrift Nature mit deutscher Beteiligung wirft neues Licht auf die genetischen Ursachen der chronischen Krankheit Multiple Sklerose. Die Patienten weisen einen veränderten TNF-Rezeptor-1 auf, der nun als Schlüsselprotein im Krankheitsgeschehen in Frage kommt. „Diese Rezeptorvariante ist spezifisch für MS-Patienten und darum Ansatzpunkt für die Entwicklung verbesserter Therapien“, erklärt Professor Ralf Gold, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Direktor der Neurologischen Klinik an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist mit seinem Team an dieser Studie beteiligt, die vom Immunologen Lars Fugger an der Universität Oxford initiiert wurde.

 

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Natalizumab bei Multipler Sklerose

Schutz der Patienten vor der schweren Viruserkrankung PML

 

Berlin (29. Juni 2012) – Das Medikament Natalizumab gilt seit seiner Einführung in Europa vor etwa sechs Jahren als großer Fortschritt bei der Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose. Allerdings kann bei Patienten, die bestimmte Risikofaktoren aufweisen, unter einer längeren Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper als Nebenwirkung eine schwere Viruserkrankung auftreten, die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML). Dies wurde im Rahmen einer aktuellen Analyse klinischer Studien und eines schwedischen Registers bestätigt. Gleichzeitig wurde in Deutschland ein neuer Aufklärungsbogen für Patienten veröffentlicht.

 

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Abb.: Auf der Suche nach Biomarkern bei MS-Patienten: Prof. Dr. Heinz Wiendl (Mitte) und sein Team. Foto: WWU/FZEU-Förderung für internationales Forschungsprojekt zur Multiplen Sklerose

Gesucht: Die MS-Therapie „nach Maß“

 

Münster (22. Juni 2012) - Seitdem er mit dem Wirkstoff Natalizumab behandelt werde, habe er keine Beschwerden mehr, berichtet ein Patient mit Multipler Sklerose (MS) im Internet. Er schließt mit dem Satz: „Ich bin froh und zufrieden.“ Doch so geht es nicht allen MS-Kranken: Natalizumab kann auch die progressive multifokale Leukoenzephalopathie - kurz: PML - auslösen. Sie verändert das Nervensystem und kann sogar tödlich enden. Wie lässt sich feststellen, wem das Medikament hilft und wem es wann schadet? Das untersuchen nun in einem groß angelegten Netzwerk-Projekt Wissenschaftler von zwei französischen und zwei spanischen Hochschulen sowie der Universität Münster zusammen mit einem Partner aus der Industrie.

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Oromukosalspray Sativex® bei MS-induzierter Spastik

G-BA stellt Zusatznutzen fest

 

Hamburg (21. Juni 2012) – Die Beschlussfassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in der frühen Nutzenbewertung zu Sativex®, einem Endocannabinoidsystem-Modulator, ist positiv ausgefallen. Der G-BA bestätigte einen geringen Zusatznutzen für den Gebrauch als Zusatztherapie bei MS-induzierter Spastik. Dies steht der Einschätzung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) entgegen, das Sativex® aus formalen Gründen keinen Zusatznutzen bescheinigt hatte.

 

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Das erste orale MS-Arzneimittel steht seit einem Jahr zur Verfügung

Gilenya® überzeugt mit Langzeitdaten bis zu sieben Jahre

 

  • Erfahrung aus bis zu sieben Jahren: Neue Daten bestätigen die anhaltende hohe Wirksamkeit und Sicherheit1
  • Im Durchschnitt erlitt jeder Patient nur etwa alle sechs Jahre einen Schub – mehr als die Hälfte der Patienten blieb schubfrei1
  • FIRST-Studie mit über 2.400 Patienten belegt niedrige Gesamtinzidenz von Bradykardien und Überleitungsstörungen nach Einnahme der ersten Dosis2

 

Berlin / New Orleans, USA (7. Mai 2012) – Jeden Morgen ins Büro gehen, die Freizeit mit Freunden verbringen, mit der Familie rausgehen und aktiv sein: Was sich für viele Menschen als „normaler“ Alltag gestaltet, ist für Multiple Sklerose-Betroffene nicht immer alltäglich: Denn die Angst vor dem nächsten Schub oder der Therapie können das tägliche Leben stark beeinflussen.

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Zusatznutzen von Fampridin ist nicht belegt

Hersteller legt keine verwertbaren Studiendaten zur zweckmäßigen Vergleichstherapie vor

Köln (2. Mai 2012) - Fampridin (Handelsname Fampyra®) ist seit Juli 2011 in Deutschland für Patientinnen und Patienten zugelassen, die als Folge einer Multiplen Sklerose (MS), eine Gehbehinderung höheren Grades haben (Grad 4-7 auf der EDSS-Behinderungsskala). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft. Demnach gibt es keine Belege für einen Zusatznutzen. Denn der Hersteller hat in seinem Dossier keine verwertbaren Studiendaten für einen Vergleich von Fampridin mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorgelegt.

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Rote-Hand-Brief zur Aktualisierung der kardiovaskulären Überwachung zu Beginn der Therapie mit Gilenya® (Fingolimod)

 

Berlin (26. April 2012) - Das selektive Immunsuppressivum Fingolimod ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung von Patienten mit hochaktiver, schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose, die entweder eine hohe Krankheitsaktivität trotz Behandlung mit einem Beta-Interferon zeigen oder die einen rasch fortschreitenden, schweren Verlauf aufweisen.

 

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Multiple Sklerose (MS): Neue Leitlinie online verfügbar


S2e-Niveau sichert Qualität bei Diagnose und Therapie der MS

 

München/Berlin (18. April 2012) – Die im Rahmen des 84. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vorgestellte neue Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Organisation und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. Erstmals entspricht die Leitlinie S2e-Niveau, d.h. sie ist von höherer Qualität als die vorangegangene Version, da eine systematische evidenzbasierte Recherche und Einordnung wissenschaftlicher Publikationen und Studien stattgefunden hat.

 

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Sativex wird verabreicht, indem das Produkt in die Wangentaschen gesprüht wird, wo die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Photo: Almirall HermalSativex®

Hoffnung für unzureichend therapierte Patienten mit MS-induzierter Spastik

Berlin (17. April 2012) – Sativex®, ein Endocannabinoid-System-Modulator, hat sich in der Therapie von Patienten mit unzureichend behandelter mittelschwerer bis schwerer Spastiken bei Multipler Sklerose bewährt: Etwa jeder Zweite kann damit seine Symptomatik klinisch bemerkbar verbessern. Das wurde bei einem von der Almirall Hermal GmbH unterstützten Pressegespräch deutlich, welches im Vorfeld des Welt-MS-Tages in Berlin stattfand.

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Cannabis-Präparat Sativex

IQWiG ignoriert Versorgungsalltag von MS-Patienten

 

Berlin (10. April 2012) - Das verheerende Ergebnis des Bewertungsberichts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) in der frühen Nutzenbewertung für das Cannabis-Präparat Sativex zur Behandlung der MS (Multiple Sklerose)-induzierten Spastik beruht offenbar auf einer Fehlinterpretation der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorgegebenen Vergleichstherapie seitens des IQWiG. Nur durch diese an den Beweggründen des G-BA vorbeigehende Interpretation konnte das Institut sämtliche vorgelegte Studien des Herstellers aus dem Bewertungsverfahren ausschließen und somit seine Einschätzung „kein Zusatznutzen belegt“ treffen.

 

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Dringend gesucht: Eineiige Zwillinge mit Multipler Sklerose

 

Das Institut für Klinische Neuroimmunologie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Klinikum Großhadern sucht MS-Erkrankte mit eineiigem Zwillingsgeschwister, das nicht an MS erkrankt ist

 

München (3. April 2012) - Auf der Suche nach der immer noch ungeklärten Ursache der Multiplen Sklerose hat die von Professor Hartmut Wekerle geleitete Forschergruppe am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München völlig neue und vielleicht wegweisende Erkenntnisse gewonnen.

 

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Zusatznutzen von Cannabis Sativa bei Spastik infolge Multipler Sklerose ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Köln (2. April 2012) - Ein Extrakt aus Cannabis Sativa (Handelsname Sativex®) ist seit Mai 2011 für Patientinnen und Patienten zugelassen, bei denen es als Folge einer Multiplen Sklerose (MS) zu mittelschweren bis schweren spastischen Lähmungen und Krämpfen kommt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob der neue Wirkstoff, der als Spray in den Mund gesprüht wird, gegenüber der optimierten Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweicht und eine andere Vergleichstherapie wählt.

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Multiple Sklerose

Dank frühzeitiger und langfristiger Therapie zur besseren Prognose

 

Berlin (2. März 2012) – Durch eine Frühtherapie der MS und eine langfristige immun-modulierende Behandlung mit Interferon beta-1b (Betaferon®) lässt sich die Prognose der Patienten signifikant bessern. In den Studien zur Frühtherapie lässt sich eine statistisch eindeutige Reduktion der jährlichen Schubrate zeigen, eine Verzögerung der Progression zu schwereren Folgestadien (CDMS) und es gibt Hinweise auf Überlebensvorteile aus der Langzeitbeobachtung der ursprünglichen Verumgruppe der Zulassungsstudien.

 

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