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21 | 04 | 2018
Nephrologie
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Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Berlin (4. Mai 2016) - Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

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DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

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Nierenersatztherapie

AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

 

Göttingen (18. März 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

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G-BA

Qualität von Dialyse-Behandlungen

 

Berlin (22. Januar 2016) – Zur Qualität der Dialysebehandlungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen zusammenfassenden Bericht über das Jahr 2014 veröffentlicht. Dieser enthält die Daten von 713 Dialyse-Einrichtungen mit 83.664 Patientinnen und Patienten. „Zusammengefasst zeigt der Bericht weitgehende Stabilität der Ergebnisse. Es gibt aber Hinweise darauf, dass hinsichtlich der Dokumentationsqualität Verbesserungspotential besteht“, sagte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. „Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Datenübermittlung seit 2014 völlig neu organisiert wurde.“

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Nierenschwäche tritt seltener auf

Belatacept nach Nierentransplantation: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. Oktober 2015) - Seit Juni 2011 ist Belatacept (Handelsname Nulojix) zugelassen für Erwachsene nach einer Nierentransplantation. Zusammen mit anderen Medikamenten soll es einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Spenderorgan vorbeugen. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im April 2012 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund dafür war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die im Juli 2015 auslief.

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Klinisches Management der CKD-MBD: Phosphatkontrolle wichtig. Die Zusammenhänge zwischen Gefäßverkalkung, verminderter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko waren Thema einer innovativen Fortbildungsveranstaltung der Firma Shire. Per Webcast konnten sich Mediziner aus ganz Europa interaktiv an dem Wissensaustausch zum klinischen Management der CKD-MBD beteiligen. In Frankfurt leitete Prof. Jens Lutz, Nephrologe von der Universität Mainz, die Diskussion der deutschen Teilnehmer. Es wurde deutlich, dass innerhalb der komplizierten Zusammenhänge zwischen Nieren-, Knochen- und Gefäßstoffwechsel die Kontrolle des Serum-Phosphatspiegels von zentraler Bedeutung ist. Dieser sollte einerseits durch diätetische Maßnahmen, andererseits aber durch potente Phosphatbinder wie Lanthancarbonat (Fosrenol®) erfolgen. Mit den Calcium-freien Kautabletten oder Pulversachets, von denen gegebenenfalls nicht mehr als drei pro Tag eingenommen werden müssen, lässt sich zudem die Tablettenlast des Patienten senken und die Adhärenz steigern. Photo ShireKlinisches Management der CKD-MBD

Phosphatkontrolle wichtig

 

Frankfurt am Main (25. September 2015) -  Die Zusammenhänge zwischen Gefäßverkalkung, verminderter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko waren Thema einer innovativen Fortbildungsveranstaltung der Firma Shire. Per Webcast konnten sich Mediziner aus ganz Europa interaktiv an dem Wissensaustausch zum klinischen Management der CKD-MBD beteiligen. In Frankfurt leitete Prof. Jens Lutz, Nephrologe von der Universität Mainz, die Diskussion der deutschen Teilnehmer. Es wurde deutlich, dass innerhalb der komplizierten Zusammenhänge zwischen Nieren-, Knochen- und Gefäßstoffwechsel die Kontrolle des Serum-Phosphatspiegels von zentraler Bedeutung ist. Dieser sollte einerseits durch diätetische Maßnahmen, andererseits aber durch potente Phosphatbinder wie Lanthancarbonat (Fosrenol®) erfolgen. Mit den Calcium-freien Kautabletten oder Pulversachets, von denen gegebenenfalls nicht mehr als drei pro Tag eingenommen werden müssen, lässt sich zudem die Tablettenlast des Patienten senken und die Adhärenz steigern.

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Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)

JINARC® (Tolvaptan) mindert den Nierenfunktionsverlust bei ADPKD und reduziert das renale Zystenwachstum

 

Berlin (14. September 2015) – Die Herausforderung beim Management der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) ist groß: für die behandelnden Ärzte wie für die betroffenen Patienten. Bisher konnte ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Seit Mai 2015 ist mit Tolvaptan (JINARC®) das erste krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD in Europa zugelassen. Der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist mindert den jährlichen Nierenfunktionsverlust und reduziert das renale Zysten-wachstum.1,2 Auf dem von Otsuka Pharma unterstützten Satellitensymposium anlässlich der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) diskutierten Experten den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu Erkrankung, Diagnostik, symptomatischer Behandlung sowie die neue Therapiemöglichkeit der ADPKD mit dem nierenspezifisch wirkenden Tolvaptan. JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit Niereninsuffizienzstadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.2

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Kidney Health Initiative (KHI)

Höhere renale Medikamentensicherheit im Fokus

 

Berlin (14. September 2015) - Viele Therapien haben renale Nebenwirkungen. Diese wurden bislang noch nicht systematisch erforscht und aufgearbeitet, eine Aufgabe, der sich die “Kidney Health Initiative” (KHI) nun stellt. Mehr als 70 Organisationen haben sich bereits in dieser Initiative zusammengeschlossen.

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Erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren

Meilenstein, aber die Forschung muss weitergehen

 

Berlin (14. September 2015) - Seit August ist der V2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, die erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren, bei Erwachsenen verordnungsfähig. Laut DGFN eignet sich die Substanz aber nur für ausgewählte Patienten, die umfassend beraten und in einem Zentrum mit Erfahrung in der ADPKD mitbetreut wurden. „Tolvaptan wirkt progressionshemmend, aber ist nicht für alle Patienten mit Zystennieren eine Option. Die Forschung an zielgerichteten Therapien gegen Zystennieren muss weitergehen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Benzing (Köln), Kongresspräsident der DGfN-Jahrestagung 2015. Derzeit wird auch ein Register zur Langzeitbeobachtung von Tolvaptan-behandelten Zystennierenpatienten initiiert.

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Gemeinsame Stellungnahme

Chronische Dialyse im Krankenhaus sichert die Versorgung!

 

Berlin (11. August 2015) - Die Versorgung der 80.000 Dialysepatienten in Deutschland erfolgt fast ausschließlich im ambulanten und nur zu einem geringen Teil im stationären Sektor. Das Spektrum der Dialyse im Krankenhaus reicht von der Akut-und Notfall-Dialyse sowie der Behandlung von Patienten mit akutem Nierenversagen auf Intensivstationen über die Dialyse bei chronischen Dialysepatienten mit stationär behandlungspflichtigen Erkrankungen bis hin zur chronischen Dialyse. Letztere wird nun von den Kostenträgern grundsätzlich in Frage gestellt und es gibt bereits Pläne, die chronische Dialyse in Krankenhäusern drastisch einzuschränken.

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