Home Nephrologie
22 | 07 | 2018
Medizin
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Nephrologie
PDF Drucken

Jinarc® (Tolvaptan)

Erstes in Europa zugelassenes Medikament bei autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD)

 

Frankfurt am Main (16. Juni 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist eine stark lebensbeeinträchtigende, chronische und fortschreitende Erbkrankheit der Nieren, die in ein Nierenversagen mündet. Die Lebensqualität der Betroffenen wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter eingeschränkt, insbesondere die Aussicht auf eine Dialysepflicht ist für viele Patienten sehr belastend. Bisher konnte die ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Auf der Launch-Pressekonferenz der Otsuka Pharma GmbH wurde jetzt das erste in Europa zugelassene krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD vorgestellt: der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, der den jährlichen Nierenfunktionsverlust mindert und das renale Zystenwachstum reduziert.1,2 Seit 27. Mai 2015 ist Jinarc® (Tolvaptan) zur medikamentösen Behandlung der ADPKD in Europa zugelassen. Es ist indiziert bei erwachsenen Patissenten mit Niereninsuffizienzstadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.2

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

JINARC® von Otsuka als erstes Medikament in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit APDKD, einer chronischen genetischen Nierenerkrankung, zugelassen

 

  • JINARC® (Tolvaptan) ist das erste in Europa zugelassene Medikament für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD), das zielgerichtet der pathophysiologischen Ursachen der Erkrankung entgegen wirkt.
  • ADPKD ist eine chronische, progressive Erbkrankheit, die Zystenbildung und -wachstum in den Nieren verursacht. Das führt zu einer Vergrößerung der Nieren und entsprechenden Komplikationen, darunter chronische und akute Schmerzen, Bluthochdruck und Nierenversagen,1 wodurch eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich werden kann.2
  • In einer klinischen Phase-III-Studie mit ADPKD-Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren erreichte Tolvaptan eine signifikante Verringerung des jährlichen Nierenwachstums über drei Jahre im Vergleich zur Placebogruppe: 2,80 % pro Jahr gegenüber 5,51 % pro Jahr.3
  • Schätzungen zufolge leiden in Europa drei bis vier von 10.000 Menschen an ADPKD; das sind insgesamt 205.000 Menschen in Europa.4, 5

 

TOKYO, JAPAN (27. Mai 2015) – Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung von erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in den Stadien 1 bis 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasch fortschreitende Erkrankung zugelassen hat. Damit ist Tolvaptan die erste in Europa zugelassene medikamentöse Behandlungsmöglichkeit für die der ADPKD zugrunde liegenden Pathophysiologie.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Weltnierentag 2015

ADPKD – eine vernachlässigte Erkrankung mit dringendem Bedarf an zielgerichteter Therapie

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist mit ca. 10 Millionen nachgewiesenen Betroffenen eine der häufigsten Erbkrankheiten weltweit.1 Die ADPKD ist eine chronische, progressive Krankheit, bei der es zur Zystenbildung in den Nieren und anderen Organen kommt und die in einem Nieren-versagen mündet.2 Bisher kann ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Die Erkrankung hat erhebliche physische und psychische Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Familien. Insbesondere die Aussicht auf eine Dialyse oder Nierentransplantation ist für viele Patienten sehr belastend. Auch extrarenale Komplikationen und Begleiterkrankungen sowie Schmerzen im Bereich der Nieren schränken die Lebensqualität immer weiter ein. Da die ADPKD und ihre Folgen oft unterschätzt werden, empfiehlt das European ADPKD Forum (EAF), Gesundheitspersonal und breite Öffentlichkeit gegenüber ADPKD mehr zu sensibilisieren.3 Zudem solle die Entwicklung von zielgerichteten Therapiemöglichkeiten gefördert werden, die den Nierenfunktionsverlust verzögern und den Patienten eine neue Lebensperspektive geben können.3

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Weltnierentag am 12. März 2015: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN), 19.02.2015 (tB) Weltnierentag am 12. März 2015

Geben Sie Acht auf Ihre Nieren

 

Berlin (12. März 2015) - Heute ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind aber Raucher, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder starkem Übergewicht. Mit acht einfachen Maßnahmen kann jeder seine Nieren schützen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Chronische Nierenschwäche

Zusatznutzen von Sucroferric Oxyhydroxid ist nicht belegt

 

  • Keine geeigneten Daten vorgelegt
  • Arzneimittel in Studien nicht zulassungskonform dosiert

 

Köln (2. Januar 2015) - Sucroferric Oxyhydroxid (Handelsname Velphoro) ist seit August 2014 für Erwachsene mit chronischer Nierenschwäche zugelassen, die eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse erhalten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff den Patientinnen und Patienten in diesen Fällen einen Zusatznutzen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet. Demnach ist ein Zusatznutzen nicht belegt, weil keine geeigneten Daten vorliegen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGfN_LogoDeutsche Gesellschaft für Nephrologie

Regeneration erkrankter Nieren: Systematischer Überblick über die Forschung zur Regeneration

 

                                    • Prof. Dr. Christian Hugo, Dresden, Tagungspräsident

 

Berlin (8. September 2014) - Was die Nephrologie seit Jahren beschäftigt, ist die Entwicklung und Optimierung von Nierenersatzverfahren. In den vergangenen 50 Jahren konnten dabei große Fortschritte erzielt werden, die Dialyse ermöglicht derzeit knapp 80.000 Menschen in Deutschland ein Überleben trotz terminalem Nierenversagen, einer vor der Ära der Dialyse- und Transplantationsmedizin binnen weniger Tage oder Wochen zum Tode führenden Erkrankung. Die Nephrologie der Zukunft wird jedoch ein neues Ziel verfolgen: die Regeneration kranker Nieren. Es geht nicht mehr um einen mehr oder weniger guten Ersatz der verlorenen Organfunktion, sondern um ihre Rückgewinnung. Sogar um das „Nachwachsen“ von gesundem Nierengewebe. Das klingt nach „Science Fiction“ – und in der Tat ist es bis dahin noch ein sehr weiter Weg. Die Grundlagenforschung hat in den vergangenen Monaten aber vielversprechende Ergebnisse geliefert und die Weichen dafür gestellt, dass diese Vision einmal Realität werden kann. Weltweit arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an dem Ziel, Nierengewebe zu regenerieren und verfolgen dabei verschiedene Ansätze:

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Was nun? Postmortale Spenderorgane dramatisch rückläufig, Lebendspende in der Kritik

 

  • Prof. Dr. Jürgen Floege, Aachen, DGfN-Präsident

 

Berlin (8. September 2014) - Laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten derzeit rund 8.000 Dialysepatienten in Deutschland auf eine Nierentransplantation. Im Jahr 2013 wurden 2.272 Patientinnen und Patienten transplantiert. Bei 725 Transplantationen handelte es sich dabei um eine Lebendspende, bei der ein naher Verwandter dem nierenkranken Menschen zu Lebzeiten eine seiner beiden Nieren spendet. Die Zahl der Patienten, die auf eine Niere warten, ist also fast dreimal so hoch wie die der pro Jahr übertragenen Organe – Tendenz steigend. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Transplantation beträgt derzeit etwa fünf bis sechs Jahre. Die drastisch rückläufige Zahl der Spender (2008 gab es im ersten Quartal 283 postmortale Organspender, 2014 im gleichen Zeitraum nur noch 204) wird die Wartezeit nun noch deutlich verlängern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Das „Überlebensparadox“ bei Dialysepatienten: Kann eine hochtechnisierte Dialyse alle Probleme lösen?

 

  • Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid, Pressesprecher der DGfN

 

Berlin (8. September 2014) - In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Das durchschnittliche Überleben an der Dialyse ist aber gering. Das 5-Jahres-Überleben von Patienten, die neu an die Dialyse kommen, liegt bei den über 65-Jährigen bei 39,3%, bei den über 75-Jährigen sogar nur bei 21,3% [1]. Um es plakativ auszudrücken: Nur etwa einer von fünf Neudialysepatienten im Alter von 75 Jahren erreicht das 80. Lebensjahr und nur jeder zweite bis dritte 65-jährige Dialysepatient erlebt seinen 70. Geburtstag. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Patienten, die zehn, zwanzig, sogar vierzig Jahre an der Dialyse überleben. Die Kampagne „Ihre Nieren liegen uns am Herzen. Die Nephrologen“ zeigt solche „Langzeit-Dialysepatienten“ und betont, dass die Dialysequalität in Deutschland exzellent ist, gerade auch im internationalen Vergleich. Was unterscheidet diese Langzeit-Dialysepatienten also vom durchschnittlichen Dialysepatienten?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Erste repräsentative Erhebung zur Häufigkeit von Nierenschäden in Deutschland

 

  • Prof. Dr. Matthias Girndt, Halle/Saale, Tagungspräsident

 

Berlin (8. September 2014) - In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Hinzu kommen etwa 23.000 Patienten mit einem funktionierenden Nierentransplantat. Das versorgungspolitische Problem der chronischen Nierenkrankheit ist jedoch weitaus größer als diese Zahlen vermuten lassen. Chronische Nierenkrankheit umfasst nicht nur die Endstadien der Nierenschwäche, in denen das Überleben nur noch mit Hilfe der Organtransplantation oder des künstlichen Ersatzes der Nierenfunktion möglich ist. Vielmehr bedeutet bereits eine mittelgradige Einschränkung der Nierenfunktion, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch ansteigt. Bereits bei einer Verminderung der Entgiftungsleistung der Nieren um ca. 60% gegenüber dem Gesunden steigt das Risiko eines frühzeitigen Todes auf das Vierfache.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

 

Berlin (6. September 2014) - Verleihung der Franz-Volhard-Medaille, der höchsten Auszeichung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, an Prof. Dr. Michael J. Mihatsch (Basel/CH) und Prof. Dr. Udo Helmchen (Hamburg). Verleihung des Franz-Volhard-Preises, der besondere Leistungen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen auszeichnet, an Prof. Dr. Ulf Panzer (Hamburg) und Prof. Dr. Mario Schiffer (Hannover).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Patienten mit Kontraindikation für calcium- und aluminiumhaltige Phosphatbinder brechen Therapie häufiger wegen Nebenwirkungen ab

Zusatznutzen von Colestilan ist nicht belegt

 

 

Köln (1. Juli 2013) - Colestilan (BindRen®) ist seit Januar 2013 zugelassen zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischem Nierenversagen, die eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse erhalten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Patienten, für die calcium- und aluminiumhaltige Phosphatbinder nicht in Frage kommen, haben von Colestilan einen geringeren Nutzen als von Sevelamerhydrochlorid: In der maßgeblichen Studie haben sie häufiger die Therapie wegen Nebenwirkungen abgebrochen. Bei Patienten ohne eine solche Kontraindikation ist ein Zusatznutzen nicht belegt, da der Hersteller keine relevanten Studien vorgelegt hat.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678WeiterEnde »

Seite 3 von 8
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson