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20 | 01 | 2018
Nephrologie
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G-BA-Therapiehinweis

Erythropoese-stimulierende Wirkstoffe bei Niereninsuffizienz zurückhaltend verordnen

 

Berlin (22. September 2011) – Bei der Verordnung von Arzneimitteln mit „blutbildenden“ (Erythropoese-stimulierenden) Wirkstoffen (ESAs) zur Behandlung einer symptomatischen Blutarmut bei chronischer Niereninsuffizienz gelten ab heute verbindliche Therapiehinweise. Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 23. Juni 2011 ist nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 22. September 2011 in Kraft getreten.

 

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Wie wirken sich Gefäßverkalkungen auf die Prognose der Patienten aus?

Welche therapeutischen Maßnahmen stehen zur Verfügung – und wann ist der richtige Zeitpunkt für den Therapiebeginn?

 

Prof. Dr. med. Matthias Blumenstein, Klinikum Augustinum München

 

Berlin (11. September 2011) - Der Kalzifikationsgrad der Koronararterien, der mittels CAC-Score erhoben wird, ist nicht nur ein diagnostisches Tool für die Erfassung und Validierung von Gefäßverkalkungen, sondern auch Prädiktor kardiovaskulärer Ereignisse und der Mortalität. Blacher et al. [1] teilten in ihrer prospektiven Studie 110 Hämodialysepatienten je nach Verkalkungsscore in vier Quartilen auf – je niedriger der CAC-Score lag desto höher war die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten. Eine weitere prospektive Erhebung an 117 Prädialysepatienten [2] ergab, dass bei einem sehr hohen CAC-Score (über 400) über 25% der Patienten ein kardiovaskuläres Ereignis erlitten, fast 40% hospitalisiert werden mussten und 15% der Patienten verstarben. Das illustriert die Aussagekraft und den prognostischen Stellenwert des CAC-Scores im Hinblick auf die Morbidität und Mortalität.

 

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Wie werden Gefäßverkalkungen diagnostiziert?

Ist ein Screening aller CKD-Patienten auf Kalzifizierungen sinnvoll?

Prof. Dr. med. Ralf Schindler, Charité Berlin

Berlin (11. September 2011) - Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) erleiden signifikant häufiger kardiovaskuläre Ereignisse als nierengesunde Patienten. Das Risiko steigt mit dem Grad der Niereninsuffizienz. Treten bei einer GFR (glomerulären Filtrationsrate) von 30-44 ml/min/1,37 m2 etwa zehn kardiovaskuläre Ereignisse pro 100 Personen-Jahre auf, sind es im terminalen Stadium der chronischen Nierenerkrankung, wenn die GFR unter 15 ml/min/1,37 m2 liegt, bereits über 35 Ereignisse [ 1 ].

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Vaskuläre Kalzifizierungen bei Niereninsuffizienz – diagnostische und therapeutische Überlegungen

 

Berlin (11. September 2011) - Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) haben ein dramatisch erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Ursache ist die mit der Urämie einhergehende Gefäßverkalkung. Zusätzlich zur „normalen“ Verkalkung (Atherosklerose), die durch die bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, hohe Blutfette, Übergewicht hervorgerufen wird, leiden CKD-Patienten an einer speziellen Form der Gefäßverkalkung, der Mediaverkalkung (Arteriosklerose). Dabei kommt es zur Verhärtung der Gefäßwände – die Gefäße werden starr und können das Herz nicht unterstützen.

 

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Veröffentlichung des Jahresberichts 2010 zur Qualitätssicherung in der ambulanten Dialysebehandlung

Qualitätssicherung wirkt – Dialyse-Patienten profitieren von besserer Versorgung

 

Berlin (18. August 2011) - Dialyse-Patienten profitieren in Deutschland in den letzten Jahren von einer sich ständig verbessernden Versorgungsqualität. Zu diesem Ergebnis kommt der heute vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten und Krankenkassen abgenommene Jahresbericht 2010 zur Qualitätssicherung in der ambulanten Dialysebehandlung. Derzeit werden in Deutschland rund 61.000 Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz in rund 750 ambulanten Dialyseeinrichtungen kontinuierlich mit einem Dialyseverfahren behandelt.

 

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)

Geplante Änderung des Transplantationsgesetzes ist nicht weitreichend genug

 

Heidelberg (15. Juni 2011) - Das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG) wird derzeit beraten. Nach einer ersten Anhörung im Bundesgesundheitsministerium finden aktuell die Anhörungen im Gesundheitsausschuss des Bundestags statt. Mit dem Gesetz- und Verordnungsentwurf soll die EU-Richtlinie 2010/53/EU umgesetzt werden. Auch wenn verschiedene Reformpunkte von der DGfN begrüßt werden, greift die Gesetzesnovellierung zu kurz: Um den eklatanten Organmangel zu beheben, erachtet die DGfN die Einführung der Widerspruchslösung für notwendig.

 

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Nationale VersorgungsLeitlinie zu Nierenerkrankungen bei Diabetes veröffentlicht

 

Berlin (9. September 2010) - Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) „Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter“ ist jetzt veröffentlicht. Die NVL Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter ist ein Teil des mehrere Module umfassenden NVL-Projekts zum Thema Diabetes. In den einzelnen NVL-Modulen werden praxisrelevante Empfehlungen zu Prävention, Diagnostik und Therapie sowie zur Versorgungskoordination bei Diabetes und dessen Spätkomplikation themenspezifisch aufbereitet. Bislang stehen die NVL-Module Typ-2-Diabetes - Präventions- und Behandlungsstrategien bei Fußkomplikationen und Typ-2-Diabetes - Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen öffentlich zur Verfügung. Das jetzt neu veröffentlichte NVL-Modul Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter gilt für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes gleichermaßen.

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ERA-EDTA 2010:

FGF-23 - ein neuer Marker in der CKD-Therapie?

 

München (27. Juni 2010) – Seit Jahren sind die Auswirkungen der Hyperphosphatämie bei chronisch nierenkranken Patienten bekannt: Hohe Phosphatwerte beschleunigen die Gefäßverkalkung und korrelieren mit einer höheren Mortalität [1]. Die Phosphatkontrolle gilt daher als ein wichtiger Grundpfeiler der Therapie niereninsuffizienter Patienten. Neue Ergebnisse stellen nun bisherige Grenzwerte und Parameter des Phosphathaushalts in Frage, wie Dr. Myles Wolf (Miami/USA) auf dem ERA-EDTA-Kongress in München ausführte. Innerhalb dieses Paradigmenwechsels gewinnt das Hormon FGF-23 an Bedeutung.

 

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ERA-EDTA 2010:

Aktuelle Erkenntnisse zur vaskulären Kalzifizierung bei Dialysepatienten

 

München (25. Juni, 2010) – Im Rahmen einer Late-Breaking-Präsentation auf dem Jahreskongress der European Renal Assocation und European Dialysis And Transplant Association (ERA-EDTA) wurden die Ergebnisse der ADVANCE Studie vorgestellt. Damit konnten neue Erkenntnisse zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei chronischer Nierenkrankheit (CKD) gewonnen werden. Ob das Calcimimetikum Cinacalcet (Mimpara®) in Kombination mit niedrig dosiertem Vitamin D besser die Progression der vaskulären Kalzifizierung bei Dialysepatienten reduziert als flexibel dosiertes Vitamin D allein, ist Untersuchungsziel der offenen prospektiven, randomisierten Studie ADVANCE (A randomizeD VAscular calcificatioN study to evaluate the effects of CinacalcEt). Einbezogen in die Studie waren Dialysepatienten mit sHPT sowie mit Gefäß- und Herzklappenverkalkung. Demnach kann Cinacalcet zum langsameren Verlauf der vaskulären Verkalkung in allen evaluierten Punkten beitragen, obwohl sich dies bisher nur als Trend abzeichnete und keine statistische Signifikanz erreichte.

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Warum die Prävalenz chronischer Nierenerkrankungen zunimmt – und welche Menschen besonders gefährdet sind, im Laufe Ihres Lebens Dialysepatient zu werden

 

Prof. Dr. Christoph Wanner, Präsident des XLVII. ERA-EDTA/ II. DGfN congress 2010

 

München (25. Juni 2010) - Die Prävalenz von Nierenerkrankungen nimmt deutlich zu. Das ist zum einen der demographischen Entwicklung geschuldet – die Menschen werden älter und der Nierenfunktionsverlust ist auch eine Alterserscheinung. Doch die demographische Entwicklung allein erklärt nicht den steilen Aufwärtstrend der chronischen Nierenerkrankung (CKD). Auch die Tatsache, dass heutzutage die Patienten an der Dialyse länger überleben als noch vor zehn Jahren, kann den hohen Anstieg von Patienten, die einer Nierenersatztherapie bedürfen, nicht begründen.

 

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Mehr als „nur“ Nierenwerte: Nierenparameter haben eine hohe prognostische Aussagekraft für den allgemeinen Gesundheitszustand

 

Prof. Dr. Jan Galle, Pressesprecher der DGfN

 

München (25. Juni 2010) - Schaut man sich die Prävalenz der einzelnen Stadien der chronischen Nierenerkrankung genauer an, zeigt sich, dass fast11 % der Bevölkerung von einer Nierenerkrankung betroffen ist, der Anteil der Patienten im CKD-Stadium4 sowie im CKD-Stadium 5, die eine Nierenersatztherapie (Dialyse/Transplantation) bedürfen, hingegen mit 0,2 % / 0,1 % im Vergleich dazu relativ gering ist (Abb. 1).

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