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26 | 04 | 2018
Neurologie
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Das Schlaganfallrisiko ist unter Neuroleptika erhöht – bei atypischen noch höher als bei typischen

 

SchlaganfallBerlin (14. November 2008) - Im Jahr 2002 gab es die ersten Berichte, dass atypische Neuroleptika möglicherweise bei Patienten mit Demenz das Schlaganfallrisiko erhöhen. In der Folgezeit wurde dies dann durch mehrere Studien belegt. Es war allerdings nicht bekannt, ob das Schlaganfallrisiko auch bei Patienten, die nicht wegen einer Demenz behandelt werden, erhöht ist. Dies untersuchte eine Studie aus England, deren Ergebnisse jetzt im Britisch Medical Journal veröffentlicht wurden.

Die Autoren hatten Zugriff auf die englische General Practice Research Database (GPRD), die Informationen von 6 Millionen versicherten Einwohnern Englands hat. In der Datenbasis wurden alle Patienten erfasst, die vor dem Jahr 2002 einen Schlaganfall erlitten hatten und mindestens ein Rezept für ein Neuroleptikum erhalten hatten. Dann wurden bei den betroffenen Patienten die Zeitperioden verglichen, in denen sie Neuroleptika einnahmen mit denen, in denen keine Medikamenteneinnahme erfolgte. Die Neuroleptika wurden in typische wie Phenothiazine, Haloperidol, Flupentixol und Sulpirid sowie Atypika wie Risperidon, Olanzapin, Amisulprid und Quetiapin unterteilt.

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Kommentar der DGN zur JUPITER-Studie 

Rosuvastatin in der Primärprävention vaskulärer Ereignisse bei Menschen mit erhöhtem C-reaktiven Protein

 

NussHirnBerlin (11. November 2008) - Auf dem amerikanischen Kardiologen-Kongress in New Orleans wurden am 9. November die Ergebnisse der JUPITER-Studie vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine online publiziert (1). Die Studie beruht auf der Beobachtung, dass high-sensitivity C-reaktives Protein ein Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse ist. Daher wurden 17.802 gesunde Männer und Frauen im Alter über 50 Jahre (Männer) bzw. 60 Jahre (Frauen) mit einem LDL-Cholesterolspiegel <130 mg/dl und high-sensitiv C-reaktivem Protein über 2 mg/l mit 20 mg Rosuvastatin oder Placebo behandelt. Nach einer mittleren Beobachtungszeit von 1,9 Jahren wurde die Studie abgebrochen, da sich für alle Endpunkte eine signifikante Überlegenheit von Rosuvastatin fand. Für den primären Endpunkt Herzinfarkt, Schlaganfall, Revaskularisation, Krankenhausaufenthalt wegen instabiler Angina pectoris oder Tod durch kardiovaskuläre Ursache ergab sich eine 44 %-ige relative Risikoreduktion. Es gab keine erhöhten Häufigkeiten an Myopathien oder Malignomen in der Verumgruppe.

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Sozial Schwache sind auf Schlaganfall besser vorbereitet

 

Hamburg (10. September 2008) - Eine Hamburger Aufklärungs-Aktion zum Thema Schlaganfall hat aufgedeckt, dass Bewohner reicher Stadtteile schlechter Bescheid wissen, was bei ersten Krankheits-Symptomen zu tun ist. In ärmeren Vierteln nannten in einer Umfrage deutlich mehr Menschen die richtige Notfallnummer - nämlich 112, so Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf.

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Neue Strategien gegen Nervenleiden

 

Ab morgen tagen mehr als 4.200 Neurologen in Hamburg. Immer mehr Patienten, immer weniger niedergelassene Ärzte. Geistige Aktivität beugt Demenz vor.

 

Hamburg (9. September 2008) - "Schon heute ist eine optimale medizinische Versorgung neurologischer Patienten nicht mehr selbstverständlich", erklärte Prof. Dr. med. Günther Deuschl heute im Vorfeld der 81. Jahrestagung der Neurologen in Hamburg. "Während die Situation in den Kliniken zufrieden stellend ist, gefährdet der Rückgang niedergelassener Fachärzte die optimale ambulante Versorgung von z. B. Schlaganfall- und Schmerzpatienten, Epilepsie- und MS-Kranken", so der 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) weiter. In den kommenden Jahren wird der Anteil alter Menschen in der Bevölkerung stark ansteigen - und damit auch die Zahl der neurologischen Erkrankungen. Allein beim Schlaganfall erwarten Experten eine Zunahme von 68 Prozent.

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Neurologie: Engpass bei Patientenversorgung droht

Hamburg/Berlin (4. September 2008) - Kaum jemand, der nicht einen Angehörigen oder Bekannten hat, der an Alzheimer, anderen Demenzerkrankungen, Schlaganfall, Parkinson, Multiples Sklerose oder Epilepsie erkrankt ist. Und es werden immer mehr: Die Zahl der Patienten wird in den nächsten Jahren stark ansteigen, denn die Menschen werden immer älter. Gleichzeitig herrscht heute schon ein Mangel an Neurologen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) fordert politische Weichenstellungen, um die Forschung zu forcieren und die Patientenversorgung zu optimieren.
Der Anteil der über 65-Jährigen wird bis zum Jahr 2050 um 67 Prozent auf 23 Millionen Menschen zunehmen. Die Zahl der über 80-Jährigen steigt von jetzt drei auf zehn Millionen an. Allein beim Schlaganfall wird ein 85-prozentiger Zuwachs an Neuerkrankungen prognostiziert - die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen.

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