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Neurologie
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Seltene Erkrankungen

Mehr Forschung für die Waisen der Neurologie

 

München (18. September 2014) - Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall – fast jeder hat von diesen Krankheiten schon gehört. Doch woran erkennt man eine spinozerebelläre Ataxie? Wie hilft man Patienten mit paroxysmaler kinesiogener Dyskinesie oder einer Musiker-Dystonie? Geschätzte 7.000 bis 8.000 solcher Seltenen Erkrankungen sind bekannt, allein 1.000 davon fallen in den Bereich der Neurologie. Allen ist gemein, dass sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, in einigen Fällen sogar nur einen von einer Million. Patienten durchleben oft eine Ärzte-Odyssee.

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Update Schlaganfall

Analyse der Lyse und Schlaganfall im Schlaf

 

München (17. September 2014) – Schlaganfall-Patienten erhalten in Deutschland eine Therapie auf höchstem internationalem Niveau. Eine Lysetherapie in Stroke Units innerhalb von 90 Minuten führt zu den besten Ergebnissen – das zeigt eine aktuelle Auswertung aus deutschen Stroke Units, die vor Kurzem im British Medical Journal erschienen ist [1]. Je kürzer die Zeitspanne von den ersten Schlaganfallsymptomen bis zum Behandlungsbeginn (Lyse), desto günstiger sind die Behandlungsergebnisse für den Patienten.

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Bildgebendes Verfahren verbessert Tremorchirurgie:

Punktgenau gegen das Zittern

 

Freiburg (12. September 2014) - Als Patient mitzuerleben, wie Ärzte ihn am offenen Schädel operieren, ist keine schöne Vorstellung. Für viele Menschen, die an Tremorerkrankungen leiden, ist die Tiefen Hirnstimulation bei vollem Bewusstsein momentan jedoch die einzige Operationsmethode, wenn Medikamenten und jahrelanges Leiden nicht mehr erträglich sind. Einem Freiburger Forscherteam um Prof. Dr. Volker Arnd Coenen, Ärztlicher Leiter der Abteilung für Stereotaktische und Funktionelle Neurochirurgie am Universitätsklinikum Freiburg, ist es nun gelungen, mithilfe eines bildgebenden Verfahrens das per Tiefer Hirnstimulation zu aktivierende Nervenfaserbündel im Gehirn genauer aufzuspüren. Langfristig soll dadurch die Tiefen Hirnstimulation in Vollnarkose durchgeführt werden können. Zusätzlich wird die Blutungsgefahr reduziert. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Freiburger Forscher in der Fachzeitschrift Neurosurgery publiziert.

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Abb.: Das Bremer Gründerteam Erik Düselder, Hagen Schwiebert und Edyta Kaczynska. Photo: TZI / Uni BremenVerlust der Sprechfähigkeit nach Schlaganfall

Software verbessert Sprechen lernen nach Schlaganfall

 

Bremen (18. Juli 2014) - Schlaganfälle haben häufig den Verlust der Sprechfähigkeit zur Folge. Die Behandlung dieser Aphasien ist ein langwieriger Prozess – in der Regel gibt es eine ambulante Therapie bei einem Logopäden mit gerade einmal zwei Sitzungen pro Woche. Hier setzt ein Spin-off aus dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen mit dem Informatiker Erik Düselder, dem Kaufmann Hagen Schwiebert und der Logopädin Edyta Kaczynska an.

 

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Abb.: Kursteilnehmer und Kursleiter nach der Übergabe der Zertifikate gestern in Berlin.Erfolgreiche Zusammenarbeit DBfK – DGN

Erster Kurs „Pflegeexperten Neurologie“ abgeschlossen

 

Berlin (2. Juli 2014) - Gestern erhielten in Berlin 13 frischgebackene Pflegeexpertinnen und –experten für das Arbeitsfeld Neurologie ihre Abschlusszertifikate überreicht. „Der DBfK beglückwünscht die Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zum neuen Zertifikat. Qualifikation wird vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Anforderungen immer wichtiger. Dieser erste Durchgang einer neuen und für den Neurologie-Bereich  breit aufgestellten, interdisziplinären Fortbildung für Gesundheitsberufe ist etwas Besonderes: Die Absolventen werden in einem sich ständig erweiternden Arbeitsfeld dringend gebraucht und sollen Multiplikatoren von Fachwissen und Impulsgeber ihrer Teams sein.“, erklärt DBfK-Referentin Johanna Knüppel. 

 

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Neurowissenschaftler und Informatiker erforschen neue Behandlungsmethoden

Verbesserung motorischer Fähigkeiten nach einem Schlaganfall

 

Heidelberg (13. Juni 2014) - Ein großer Schlaganfall hat gravierende Auswirkungen auf unterschiedliche Gehirnfunktionen, wobei selbst unter intensiver Rehabilitation nur eine unzulängliche Verbesserung der massiv eingeschränkten motorischen Fähigkeiten gelingt. Eine kombinierte Therapie aus medikamentöser Stimulierung des Nervenfaserwachstums und motorischem Training haben Wissenschaftler aus der Schweiz gemeinsam mit Forschern des Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) der Universität Heidelberg an Ratten untersucht. Eine detaillierte computergestützte Analyse der Bewegungsmuster und der anatomischen Daten hat dabei gezeigt, dass nur ein richtiges Timing des rehabilitativen Trainings nach der Medikamentengabe zu einer beinahe vollständigen Erholung der Tiere führt, wie Prof. Dr. Björn Ommer vom HCI betont. Die Forschungsergebnisse wurden in „Science“ veröffentlicht.

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Abb.: Kristallstruktur und Funktion des P2Y12-Rezeptors: Die Rezeptorstruktur ist als gelbes Band dargestellt. (c) Grafik: Katya Kadyshevskaya/Stevens Laboratory/The Scripps Research InstituteReversible Blockade

Hoffnung auf bessere Medikamente nach Schlaganfall

 

Bonn (30. April 2014) - Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat zwei „Schnappschüsse“ eines Rezeptors aufgenommen, der für die Blutgerinnung von zentraler Bedeutung ist. Die Wissenschaftler hoffen nun, mit diesen Ergebnissen neuartige Medikamente entwickeln zu können. Dazu zählen maßgeschneiderte blutverdünnende Substanzen für Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten, deren Wirkung sich viel besser dosieren und auch wieder aufheben lässt. Die Forscher stellen ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature“ vor.

 

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Orale Antikoagulation 2014: Sind wir am Ziel angekommen?

 

Mannheim (26. April 2014) – Die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) haben viele Aspekte der oralen Antikoagulation optimiert. DOAC sind wirksam, gut verträglich, einfach zu dosieren, Interaktionen mit häufig verwendeten Arzneimitteln sind selten, und es ist kein Gerinnungs-Monitoring erforderlich. Hat die orale Antikoagulation damit ihr Ziel erreicht? Oder besteht weiterhin Optimierungsbedarf? Dieses Thema diskutierten Experten auf einem Symposium von Daiichi Sankyo Deutschland unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Christian Hamm, Gießen, und Prof. Dr. med. Johannes Waltenberger, Münster, das im Rahmen der 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) am 26. April 2014 in Mannheim stattfand.

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Schlaganfall-Risiko

Fünf Tassen Kaffee pro Tag sind kein Problem

 

Berlin (24. März 2014) - Die Angst, dass Kaffeegenuss das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen könnte, scheint unbegründet. Im Gegenteil: Forscher haben sogar festgestellt, dass Menschen, die nicht mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken, seltener einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleiden als diejenigen, die gar keinen Kaffee trinken. „Nach jahrzehntelanger Diskussion und Verunsicherung ist dies sicher eine gute Nachricht für unsere Patienten“, sagt Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

 

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Abb.: Prof. Dr. Lars Timmermann (links) und Dr. Michael Barbe (rechts) diskutieren die Lage der Elektrode und die beiden aktiven Ladungswolken im Zielareal. Photo: UniKlinik KölnNeue Studie zu Essentiellem Tremor

Moderner „Hirnschrittmacher“ vermeidet Sprachstörungen

 

Köln (18. Februar 2014) - Das Familiäre Zittern – medizinisch Essentieller Tremor genannt – ist die häufigste neurologische Bewegungsstörung. Nach Angaben der International Essential Tremor Foundation (IETF) ist etwa ein Fünftel der Menschen über 65 Jahre davon betroffen. Der Essentielle Tremor ist gekennzeichnet durch ein Zittern der Arme und Hände, oft aber auch des Kopfes oder der Beine. Behandelt werden kann er mit der Tiefen Hirnstimulation – wobei dabei bisher oft Sprachstörungen auftraten. Neurologen der Uniklinik Köln haben nun einen Weg gefunden, dies zu vermeiden. Das Ergebnis einer neuen Studie erscheint heute in der Fachzeitung Neurology.

 

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„Hot Spots“ als Schlüssel für die Erholung der Sehfunktion bei Schlaganfallpatienten

 

Magdeburg (23. Januar 2014) - Wissenschaftler wissen, dass Patienten mit Beeinträchtigungen ihres Sehvermögens durch Glaukom, Schädigung des Sehnervs oder durch einen Schlaganfall mittels einer visuellen Restitutionstherapie (Vision Restoration Therapy, VRT) visuelle Funktionen teilweise wiedererlangen. Jedoch ist bisher nicht bekannt, welche Faktoren den Grad der visuellen Erholung bestimmen.

 

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Daiichi_Sankyo_logoSchlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

Studienergebnisse der ENGAGE AF-TIMI 48 zu Edoxaban zeigen neue Perspektiven für die klinische Praxis auf

 

München (6. Dezember 2013) – Der orale, einmal täglich einzunehmende direkte Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban von Daiichi Sankyo zeigte in der klinischen Phase-3-Studie zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern (VHF), ENGAGE AF-TIMI 481, bei vergleichbarer Wirksamkeit eine überlegene Sicherheit gegenüber Warfarin.2 Erstmals wurden die Studienergebnisse der größten und längsten Studie zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern in Deutschland im Rahmen einer Pressekonferenz von Daiichi Sankyo von renommierten Experten vorgestellt. Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Heart Association (AHA) in Dallas (Texas) erfolgte die erste Präsentation der Ergebnisse vor internationalem Fachpublikum.

 

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Abb.: Die Saarbrücker Psychologin Anna Katharina Schaadt (links) trainiert mit einer Probandin die konvergente Augenbewegung. Photo: Oliver DietzeAugen-Training

Neue Therapie hilft Schlaganfall-Patienten, das räumliche Sehen zu verbessern

 

Saarbrücken (3. Dezember 2013) - Psychologen der Universität des Saarlandes haben eine neuartige Therapie für Menschen entwickelt, die beispielsweise in Folge eines Schlaganfalls Probleme mit dem räumlichen Sehen haben. Betroffene können dabei ihre Umwelt bereits nach kurzer Zeit oft nur noch verschwommen oder mit Doppelbildern wahrnehmen. Eine effiziente Behandlungsform fehlte bislang. In zwei aktuellen Studien haben die Saarbrücker Forscher um Anna Katharina Schaadt und Professor Georg Kerkhoff nun gezeigt, dass ihr Ansatz langfristig erfolgreich ist und Patienten damit ihr Sehvermögen deutlich verbessern können.

 

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Ein Instrument lernen, Ballett tanzen oder Blindenschrift lesen – der Königsweg, um sich solche Fähigkeiten anzueignen, lautet: üben, üben, üben. Aber manche Dinge lernt das Gehirn auch ohne Training. In mehreren Studien haben RUB-Forscher gezeigt, dass sie Wahrnehmung und motorische Fähigkeiten durch wiederholte passive Stimulation verbessern können. Davon profitieren zum Beispiel Patienten mit Hirnschädigungen. In Kooperation mit Industriepartnern entwickelten die Bochumer einen Stimulationshandschuh, der Beeinträchtigungen von Schlaganfallpatienten mildert. Photo: RUBPassive Stimulation verbessert Tastsinn und Motorik

Trainingshandschuh für Schlaganfallpatienten

 

Bochum (5. November 2013) - Tastsinn und Motorik verbessern, ohne aktiv zu trainieren – das funktioniert tatsächlich. Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität haben einen Handschuh entwickelt, der über schwache Stromimpulse die Nervenfasern stimuliert, die von den Händen ins Gehirn ziehen. Durch regelmäßige Anwendung dieser passiven Stimulation verbessert sich nicht nur die Wahrnehmung von Berührungsreizen, sondern auch die Willkürmotorik, zum Beispiel das Greifen. Ein Team um PD Dr. Hubert Dinse und Prof. Dr. Martin Tegenthoff behandelte damit erfolgreich eine Reihe von Menschen, die an den Folgen eines Schlaganfalls litten. Sie berichten in RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität.

 

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Nach dem „kleinen Schlaganfall“

Clopidogrel plus Aspirin senkt das Risiko – zumindest bei Chinesen

 

Berlin (20. August 2013) – Erstmals hat eine große Studie gezeigt, dass Patienten unmittelbar nach einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder einem kleinen Schlaganfall (Minor Stroke) durch eine Kombinationsbehandlung mit den beiden Plättchenhemmern Clopidogrel und Acetylsalicylsäure (ASS) besser vor einem Schlaganfall geschützt sind als mit ASS alleine. „Bis zu 20 Prozent unserer Patienten erleiden ein solches zweites und schweres Ereignis binnen drei Monaten“, erläutert Professor Joachim Röther, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).

 

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Schutz vor tödlichen Blutgerinnseln nach Schlaganfall

Experten sind nicht überzeugt von der Druckluft-Beinmanschette

 

Berlin (15. August 2013) – Manche Schlaganfall-Patienten sterben nicht an den Folgen der Hirnschädigung, sondern an einer Lungenembolie, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel aus den Beinvenen. Das Risiko könne einer aktuellen britischen Studie zufolge durch eine vorbeugende Thrombosebehandlung mit einer durch Druckluft gesteuerten Beinmanschette deutlich gesenkt werden. Die sogenannte intermittierende pneumatische Kompression (IPK) ist eine Wechseldruck-Massage an den Beinen.

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