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23 | 01 | 2018
Neurologie
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Arbeitslosigkeit und Krankheit gehen mit einem höheren Risiko kognitiver Beeinträchtigungen einher

Berufliche Weiterbildung und Elternzeit verlangsamen altersbedingten Abbau geistiger Fähigkeiten

 

Luxemburg, Luxemburg (7. August 2013) - Wie eine neue Studie der Universität Luxemburg zeigt, können Erwerbsunterbrechungen die geistigen Fähigkeiten im Alter fördern oder auch vermindern. Einige Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere Unterbrechungen aufgrund von Arbeitslosigkeit und Krankheit mit einem höheren Risiko kognitiver Beeinträchtigungen einhergehen und dass diese Art Erwerbsunterbrechungen demnach die kognitive Reserve langfristig reduzieren.

 

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Breitestes Zulassungsspektrum aller neuen oralen Antikoagulanzien

Rivaroxaban zur Prophylaxe und Therapie von Thromboembolien: überzeugendes Nutzen-Risiko-Profil

 

  • Schlaganfall-Prophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern: Rivaroxaban ist ebenso wirksam wie Warfarin, geht aber seltener mit kritischen Blutungen einher.1
  • Akutbehandlung und Sekundär-Prophylaxe venöser Thromboembolien: Rivaroxaban ist als Einzelsubstanz so wirksam wie die Standardtherapie, die Inzidenz für schwere und nicht schwere klinisch relevante Blutungen war unter beiden Therapien vergleichbar. Bei Patienten mit einer Lungenembolie war das Risiko für schwere Blutungen jedoch unter Rivaroxaban um fast die Hälfte reduziert.2,3
  • Antikoagulation nach elektiven Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen: Patienten unter Rivaroxaban haben einer neuen monozentrischen, retrospektiven Studie zurfolge weniger symptomatische venöse Thromboembolien, weniger schwere Blutungen und eine kürzere Krankenhausverweildauer als Patienten unter niedermolekularem Heparin oder Fondaparinux.4,5,6

 

Kloster Roggenburg (19. Juli 2013) – Die Antikoagulation zur Prophylaxe und Behandlung von Thromboembolien gehört zum klinischen Alltag. Antikoagulanzien können Patienten mit Vorhofflimmern vor einem Schlaganfall schützen, Patienten nach großen orthopädischen Operationen vor venösen Thromboembolien (VTE) bewahren, zur Behandlung von Tiefen Venen-Thrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) eingesetzt werden oder Rezidiven nach TVT oder LE vorbeugen. Umso wichtiger ist es, dass die Therapie wirksam, gut verträglich sowie einfach anzuwenden ist. In diesem Zusammenhang haben sich mit dem oralen Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban deutliche Vorteile in der therapeutischen Situation ergeben.

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Steigender Bedarf an neurologischer Versorgung

Neurologie und Neurochirurgie sind die am schnellsten wachsenden medizinischen Fachdisziplinen

 

Berlin (9. Juli 2013) – Neurologie und Neurochirurgie waren im Jahr 2012 die am schnellsten wachsenden klinischen Fächer in der Humanmedizin. Dies teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Berlin heute mit. Die Zahlen gehen aus der gestern veröffentlichten jährlichen Ärztestatistik der Bundesärztekammer hervor, die alle Meldezahlen von 36 Gebietsbezeichnungen in der Medizin ausgewertet hat. Danach arbeiteten zum Stichtag 31.12.2012 genau 5.370 Fachärzte für Neurologie in ihrem Beruf, das sind 5,8 Prozent Neurologinnen und Neurologen mehr als im Jahr 2011. Die Neurochirurgie wuchs um 6,1 Prozent und zählt jetzt insgesamt 1.784 Fachärzte.

 

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Neurologie

Wirkung von Robot-Reha bei Schlaganfällen

 

Bad Rodach (9. Juli 2013) - Die Rehaklinik Medical Park Bad Rodach erforscht den Einsatz von Robot-unterstützten Reha-Maßnahmen bei Schlaganfallpatienten. Ziel der klinischen Studie ist herauszufinden, ob die Arm-Hand-Funktion der Patienten besser und schneller wiederhergestellt werden kann, wenn die Robot-Therapie früher und intensiver eingesetzt wird.

 

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Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

Daten belegen Wandel im Therapiemanagement

 

München (4. Juli 2013) – Auf dem EUROPACE-Kongress (Athen, 23.-26. Juni 2013) wurden erstmals die Baseline-Daten aus dem Register PREFER in AF (The PREvention oF thromboembolic events – European Registry in Atrial Fibrillation) präsentiert.1 Das Register erfasst 7.243 Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) aus 461 Zentren in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Spanien und Großbritannien. Die Daten verweisen auf einen Wandel im Management von VHF-Patienten infolge der Aktualisierung der Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) im Jahr 2010.2 PREFER in AF belegt eine breite Anwendung antikoagulatorischer Therapien; gleichzeitig verdeutlicht das Register aber auch den großen Bedarf an neuen Therapieoptionen, um die Perspektiven und die Lebensqualität der Patienten weiter zu verbessern, sowie die gesundheitsökonomischen Belastungen in Europa zu reduzieren.

 

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ENS 2013

Therapeutische Videospiele fördern die Rehabilitation nach Hirnverletzungen

 

Barcelona, Spanien (11. Juni 2013) – Videospiele haben nicht nur die Wohnzimmer erobert, sondern werden zunehmend auch von der Medizin als wertvolle Unterstützung erkannt. Dies gilt etwa für die Behandlung von Patienten, die bestimmte Bewegungsabläufe sowie kognitive oder soziale Fähigkeiten durch eine Schädigung des Gehirns verloren haben: Kombiniert man hier therapeutische Spiele mit herkömmlicher Rehabilitation, kann dies zu schnelleren und besseren Ergebnissen führen, berichteten spanische Forscher auf dem Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona.

 

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Abb.: Das STEMO-Team mit Gerhard W. Meyer (Meytec GmbH), Wilfried Gräfling (Landesbranddirektor, Berliner Feuerwehr), Prof. Karl Max Einhäupl (Vorstandsvorsitzender der Charité), Prof. Heinrich Audebert (Leiter des STEMO-Forschungsprojekts, Klinik für Neurologie , Charité), Cornelia Yzer (Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung), Prof. Matthias Endres (Direktor der Klinik für Neurologie, Charité) (v.l.). Photo: Charité-Universitätsmedizin BerlinPositive Ergebnisse des zweijährigen Forschungsprojekts

Stroke-Einsatz-Mobil verbessert Schlaganfallversorgung

 

Berlin (4. Juni 2013) - Eine großangelegte Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit 7.000 Patienten zeigt, dass mit dem Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) deutlich mehr Schlaganfall-Betroffene wirksam und signifikant schneller therapiert werden können. Das STEMO ist ein Rettungsfahrzeug, das speziell für Patienten mit Schlaganfall konzipiert wurde: Es sind ein Computertomograph und ein Minilabor sowie speziell geschultes Rettungspersonal und ein Neurologe mit Notarztqualifikation an Bord.

 

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Tremor: Nichtinvasive Technik mit Ultraschall lindert Symptome . Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), 16.05.2013 (tB).Tremor

Nichtinvasive Technik mit Ultraschall lindert Symptome

 

Berlin (16. Mai 2013) – In einer Machbarkeitsstudie für ein gänzlich neues Verfahren ist es erstmals gelungen, eine der häufigsten Bewegungsstörungen – den essenziellen Tremor – im Gehirn durch die äußerliche Anwendung von Ultraschallwellen erfolgreich zu behandeln. Bei dem Verfahren konzentrierten kanadische Neurochirurgen Ultraschall aus 1024 Schallgebern mithilfe der Magnetresonanztomographie auf einen nur zwei Millimeter großen Bereich im Zwischenhirn (Nucleus ventrointermedius internus, Vim) und erhitzten diesen auf etwa 60 Grad.

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Abb.: Kampagnen-Schirmherr: Michael Ballack. Photo: Bayer HealthCareRückblick auf zwölf Monate Erfolgsgeschichte

Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ – 2013 geht’s weiter

 

Leverkusen (16. April 2013) – Die bundesweite Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ feiert Jubiläum: Seit einem Jahr vermittelt die von Bayer HealthCare ins Leben gerufene Initiative gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutsche Sporthochschule Köln und Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Hintergrundwissen zum Schlaganfall und bietet praktische Tipps um das Risiko zu reduzieren, einen Schlaganfall zu erleiden. Viele Betroffene, Angehörige und Interessierte nutzten seitdem das umfangreiche Angebot: Mit einem breitgefächerten Portfolio an Informationsmaterial, Veranstaltungen und einem eigens eingerichteten Online-Portal klärt die Kampagne über Risikofaktoren auf.

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Störungen des Körperempfindens

Neue Therapie hilft Schlaganfall-Patienten die linke Körperseite besser wahrzunehmen

 

Saarbrücken (18. März 2013) - Der Schlaganfall ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Circa 60 bis 70 Prozent der Überlebenden bleiben langfristig behindert oder pflegebedürftig. Viele davon leiden an Störungen des Körperempfindens. Sie nehmen eine Körperhälfte nur schlecht oder gar nicht mehr wahr und vernachlässigen sie. Eine erfolgsversprechende Therapie gibt es für die Betroffenen bislang nicht. Psychologen der Saar-Uni um Lena Schmidt haben nun zusammen mit Ingenieuren der Hochschule Karlsruhe eine neuartige Therapie entwickelt, die helfen könnte, zum Beispiel wieder ein Gespür für den linken Arm und die linke Hand zu entwickeln.

 

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Bisherige Studien zur endovaskulären Schlaganfall-Therapie zeigen keine Überlegenheit zur systemischen Thrombolyse beim akuten Schlaganfall

Thrombektomie vs. Thrombolyse: mehrere neue Studien, aber noch kaum Evidenz

 

Berlin (21. Februar 2013) – Die Therapie der Wahl bei einem akuten ischämischen Schlaganfall ist die intravenöse Thrombolyse mit rt-PA (rekombinanter Tissue Plasminogen Activator, Alteplase) innerhalb des 4,5-h-Zeitfensters. Bei größeren Thromben in der distalen A. carotis interna oder im M1- oder M2-Segment der A. cerebri media kommen verschiedene Kathetersysteme zum Einsatz, mit denen der Thrombus entfernt wird. Drei aktuelle Studien zeigen zwar, dass die endovaskuläre Behandlung im Vergleich zur intravenösen Thrombolyse keine Vorteile erbrachte. Doch in diesen Studien wurden veraltete Thrombektomie-Systeme eingesetzt, die den neuen Stent-Retrievern nach den Ergebnissen von randomisierten Studien unterlegen sind. Für einen evidenten Vergleich beider Methoden müssen die bereits initiierten randomisierten Vergleichsstudien zwischen endovaskulärer Therapie mit Stent-Retrievern und intravenöser Thrombolyse dringend vorangebracht werden. Dies fordern die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) sowie der Berufsverband Deutscher Neuroradiologen (BDNR).

 

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Arbeitsbedingungen Neurologie

Unter einem Hut: Arztberuf, Familie und Privatleben

 

Berlin (16. Januar 2013) - Was macht die Neurologie in Zeiten des Fachkräftemangels für junge Mediziner attraktiv? Wie lässt sich die Balance zwischen einem verantwortungsvollen Beruf und privaten Lebenszielen realisieren? Was ist eine gut strukturierte Aus- und Weiterbildung und wie kann man sie umsetzen? Welche positiven Beispiele gibt es in den Neurologien und wo liegt möglicherweise ungenutztes Potenzial? Die Initiative von DGN und Jungen Neurologen will diese Fragen klären – mit Ihrer Unterstützung der Online-Umfrage:!

 

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Körpereigene Immunabwehr weniger schädlich ist, als erwartet

Schlaganfall: Radikales Umdenken in der Forschung nötig

 

Frankfurt am Main (7. Januar 2013) - Vielleicht müssen die Lehrbücher umgeschrieben werden: Ein Forscherteam mit Frankfurter Beteiligung zeigt, dass vermeintlich schädliche Immunzellen nach einem Schlaganfall nicht für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind. Die sogenannten neutrophilen Granulozyten dringen gar nicht erst bis zu den dortigen Nervenzellen vor. Diese Erkenntnisse widerlegen ein gängiges Dogma und eröffnen völlig neue Ansätze für die Behandlung des Schlaganfalls.

 

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Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Leitlinien online

 

Berlin (7. Januar 2013) – Seit heute ist die neue DGN-Rubrik „Leitlinien online 2012“ freigeschaltet. Damit geht die im September erschienene 5. Auflage der „Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie“ von der Kommission Leitlinien der DGN und den Herausgebern Hans-Christoph Diener und Christian Weimar online. Aufgrund der Fülle an Informationen – mehr als 800 Autoren haben fast 100 Leitlinien auf über 1.100 Buchseiten verfasst – beginnt diese Online-Ausgabe heute mit etwa 30 in der Vergangenheit häufig nachgefragten neurologischen Leitlinien und wird täglich von einem eigens eingerichteten Redaktionsteam erweitert, bis alle Kapitel online sind:

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Neues zur Akuttherapie des Schlaganfalls

Zwischen Enttäuschung und Hoffnung

 

Hamburg/Berlin (28. September 2012) - „Auf dem Gebiet der Therapie des akuten Schlaganfalls gibt es zwar viele Forschungsaktivitäten, um Therapien weiterzuentwickeln und zu optimieren“, erklärte Professor Martin Grond, Schlaganfall-Experte aus Siegen, heute auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Hamburg. Allerdings seien die großen internationalen Pharmafirmen auf diesem Gebiet derzeit sehr wenig aktiv, kritisierte Professor Hacke, Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. Die meisten Studien würden von kleineren Biotech-Firmen oder Herstellern von sogenannten Medizinprodukten (Devices) durchgeführt.

 

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„Beipackzettel machen Patienten krank“

Placebo-Effekt und Empathie in der Schmerztherapie: keine Ursache – große Wirkung

 

Hamburg/Berlin (26. September 2012) - Lange Zeit wurden Placebo-Effekte in der Medizin eher als störendes Phänomen betrachtet. Nun eröffnen neue Erkenntnisse die Möglichkeit, Schmerzen erfolgreicher zu bekämpfen, Nebenwirkungen zu verringern und die positiven Effekte von Arzneien zu fördern. Privatdozentin Dr. Ulrike Bingel hat mit ihren neuesten Experimenten gezeigt, dass die Erwartungshaltung auch beim Wechsel von Medikamenten deren Wirksamkeit entscheidend beeinflusst. Das heißt: Hat zum Beispiel das erste Schmerzmedikament eine schlechte Wirkung gezeigt, wird auch die Wirkung des nächsten nicht zufriedenstellend sein. „Angesichts dieser Resultate erscheint etwa das Stufenschema der WHO zur Schmerzbehandlung mit der sukzessiven Anwendung immer stärkerer Arzneien als fragwürdige Strategie“, gab die Wissenschaftlerin heute auf dem 85. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Hamburg zu bedenken. Ulrike Bingel arbeitet als Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

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