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23 | 01 | 2018
Neurologie
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Nur 15 Minuten täglich für ein längeres Leben

 

Berlin (23. Dezember 2011) - Ein beliebter Vorsatz zum Neuen Jahr ist es, mehr für die Gesundheit zu tun. Dabei hilft die neue Erkenntnis, dass bereits eine Viertelstunde Bewegung am Tag die Lebenserwartung um drei Jahre verlängern kann. Dies ergab jetzt eine große Studie mit mehr als 400.000 Teilnehmern. „Nachdem frühere Untersuchungen bereits einen erheblichen Nutzen für die Gesundheit durch 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche belegt haben, sind diese neueren Daten auch für weniger willensstarke Menschen eine gute Nachricht“, kommentiert das Ergebnis Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen, für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

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Gefäß-Bypass fürs Gehirn ohne Vorteil für Schlaganfallpatienten

 

Berlin (6. Dezember 2011) – Schlaganfallpatienten profitieren nicht von einer Bypass-Operation an den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Neurologen in einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie mit 200 Schlaganfallpatienten.[1] Die alleinige medikamentöse Therapie schützt demnach innerhalb von zwei Jahren genauso gut vor einem erneuten Hirninfarkt wie der chirurgische Eingriff kombiniert mit einer optimierten konservativen Therapie. „Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass sich die medikamentöse Therapie von Patienten mit Schlaganfall in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt hat“, erklärt Prof. Dr. Joachim Röther, Präsident der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: „Dies ist bereits die zweite randomisierte Studie, die keine Überlegenheit der Bypass-Operation gegenüber einer aggressiven konservativen Therapie gezeigt hat. Sie belegt erneut, wie wirksam eine konsequent durchgeführte medikamentöse Schlaganfallprävention ist.“

 

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Schlaganfallvorbeugung, Dabigatran und Todesfälle

Medikament nicht voreilig absetzen

 

Berlin (23. November 2011) - Die aktuelle Diskussion um Todesfälle durch Blutungen oder eine erhöhte Herzinfarktrate im Zusammenhang mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Dabigatran (Handelsname: Pradaxa) hat viele Patienten, die blutverdünnende Mittel zur Schlaganfallvorbeugung benötigen, verunsichert. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung sowie die Deutsche Herzstiftung e.V. raten den Patienten nach sorgfältiger Prüfung der vorliegenden Studiendaten, diese Behandlung fortzuführen und – falls erforderlich – eine Änderung des Medikaments nur in enger Absprache mit ihrem behandelnden Arzt vorzunehmen.

Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK), der Deutschen Schlaganfall- Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Herzstiftung (DHS):

 

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Restless-Legs besser erkennen!

Europäische Ärzte erstellen Diagnoseplan für RLS

 

Hamburg (16. November 2011) - Vom Hausarzt zum Rheumatologen, weiter zum Orthopäden. Der empfiehlt den Spezialisten für Gefäßerkrankungen oder einen Psychotherapeuten und irgendwann landen die Betroffenen schließlich beim Neurologen – bis ein Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert wird, dauert es oft Jahre.

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Abb.: DGN-Jahrestagung 2011 Rhein-Main-Hallen Wiesbaden (c) DGN / S. BratulicNeurologen gehen geschlossen in die Zukunft

 

Wiesbaden (1. Oktober 2011) – „Vom DGN-Kongress 2011 geht ein positives Signal für die Zukunft der Neurologie aus“, verspricht Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), auf dem diesjährigen Neurologenkongress in Wiesbaden. Unter dem Motto „Zukunft braucht Neurologen“ diskutierten etwa 4.500 Experten die wegweisenden wissenschaftlichen sowie berufspolitischen Themen auf dem weiterhin wachsenden Gebiet der Neurologie. In Anlehnung an das diesjährige Motto kam es im vielbesuchten DGN(forum zu einem regen Austausch darüber, wie man junge Mediziner – vor allem aber auch Medizinerinnen – für die Neurologie gewinnen könne.

 

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Sanfte Hirnstimulation gegen schwere Erkrankungen des Gehirns

 

Wiesbaden (30. September 2011) – In mehr als 250 klinischen Studien erkunden Wissenschaftler derzeit die Möglichkeiten der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) und der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS). Einzeln oder in Kombination angewandt, erlauben es diese beiden Techniken mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand und ohne Operation, Nervenzellen durch die Schädeldecke hindurch zu aktivieren oder zu hemmen. In den USA bereits zugelassen ist die hochfrequente Stimulation spezifischer Hirnregionen gegen Depressionen. Auch in Deutschland laufen zahlreiche Versuche etwa zur Therapie von Schmerzerkrankungen und Migräne, Tinnitus und Multipler Sklerose.

 

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Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich

Die Qual der ruhelosen Beine ist eine kaum bekannte Volkskrankheit

Wiesbaden (29. September 2011) – „Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen. Über zwei Millionen Menschen müssten behandelt werden, doch die Erkrankung ist deutlich unterdiagnostiziert“, beschrieb Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, Direktor der Klinik für Neurologie der Philipps-Universität Marburg, die derzeitige Behandlungssituation eines Krankheitsbildes, das noch immer wenig bekannt ist und immer noch viele Menschen unnötig quält.

 

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Leganto® - transdermale Applikation des Dopaminagonisten Rotigotin

Neue Therapieoption von Bayer für den Morbus Parkinson und das Restless-Legs-Syndrom

 

Leverkusen, 28. September 2011 – Mit dem nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Leganto®) von Bayer wird eine weitere Option zur Behandlung von Patienten mit einem Morbus Parkinson oder einem Restless-Legs-Syndrom (RLS) verfügbar. Rotigotin als Pflasterapplikation ist für die symptomatische Therapie der idiopathischen Parkinson-Erkrankung im Frühstadium und in Kombination mit Levodopa während des Krankheits-verlaufs einschließlich der Spätstadien zugelassen, wenn die Wirksamkeit von Levodopa nachlässt oder unbeständig wird. Weiterhin besteht eine Zulassung für das mittelschwere bis schwere Restless-Legs-Syndrom (RLS).

 

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Nach nur 25 Minuten war das Hirngefäß wieder durchblutet

Neurologen und Neuroradiologen des Universitätsklinikums Heidelberg behandeln Schlaganfall mit einem neuen technischen Gerät

 

Heidelberg (6. September 2011) - Brunhilde Wecker hatte noch einmal Glück. Die 64-Jährige wurde Ende August mit einem akuten Schlaganfall in das Universitätsklinikum Heidelberg eingeliefert. Mediziner der Abteilungen für Neurologie und Neuroradiologie entfernten ihr mit einem neuartigen Gerät einen Thrombus – ein Blutgerinnsel, das die linke Hals- und Hirnschlagader verstopfte – aus dem Gefäß. Der Eingriff mit dem sogenannten Stent-Retriever-System, der in diesem Fall nur 25 Minuten dauerte, wird bei Patienten durchgeführt, die einen akuten Schlaganfall mit einem Gefäßverschluss haben.

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Neue Methode zur Vorhersage von Langzeitfolgen bei Schlaganfall

 

Tübingen (22. Juni 2011) - Wird meine Behinderung bestehen bleiben? Dies ist eine der ersten Fragen, die Patienten ihrem Arzt stellen, wenn sie einen Schlaganfall erlitten haben. Ein Schlaganfall kann unterschiedliche Folgen haben: Es können Sprachstörungen, Lähmungen oder beispielsweise Störungen der Raumorientierung auftreten, die sich mehr oder weniger gut zurückbilden. Wissenschaftlern ist es nun zum ersten Mal gelungen, anhand der Lokalisation von Gehirnschädigungen die Langzeitfolgen eines Schlaganfalls vorherzusagen.

 

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Neurologisch erkrankte Menschen profitieren von Stimm-, Sprach- und Schlucktherapie

 

Karlsruhe (22. Juni 2011) - "Zahlreiche ältere Menschen mit neurologischen Erkrankungen leiden an Stimm-, Sprach- oder Schluckstörungen. Nicht immer ist ihnen bekannt, dass eine logopädische Therapie ihre Lebensqualität deutlich verbessern kann". Dies sagte die kommissarische Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie, Christiane Hoffschildt, heute anlässlich des 40. Jahreskongresses der Logopäden in Karlsruhe.

 

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Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern: spezialisierte Zentren behandeln besser

 

Münster (6. Juni 2011) - Patienten mit Vorhofflimmern werden in Kliniken oder Praxen von Kardiologen, Internisten oder Allgemeinmedizinern behandelt. Doch ist die Behandlung in allen Arten von Zentren gleich? Dieser Frage sind Ärzte und Wissenschaftler des Kompetenznetzes Vorhofflimmern (AFNET) nachgegangen. Daten aus dem AFNET Register zeigen, dass es bei der Schlaganfallprophylaxe in Deutschland Qualitätsunterschiede geben kann.

 

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Neurologische Behandlung von EHEC-Patienten muss frühzeitig beginnen

 

  • Die DGN empfiehlt die Beteiligung der Neurologie am interdisziplinären Notfall-und Intensiv-Krankheitsmanagement der Infektionskrankheit

 

Berlin (1. Juni 2011) - Schwer erkrankte EHEC-Patienten leiden an gravierenden neurologischen Symptomen und Folgeschäden. Dies ist eine aktuelle Erkenntnis von Professor Christian Gerloff und Professor Joachim Röther von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Beide behandeln in Hamburg, im Zentrum der Epidemie, zahlreiche EHEC-Patienten mit dem Hämolytisch-Urämischen Syndrom (HUS). Sie raten zu einem mutigen Vorgehen und einer frühzeitigen Beteiligung der Neurologie bei der Behandlung von EHEC-Patienten.

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Wegweisende Doppelblindstudie ROCKET AF zum Vergleich von Rivaroxaban und Warfarin

Subgruppenanalyse zeigt: Rivaroxaban von Bayer ist hoch effektiv bei der Prävention von rezidivierenden Schlaganfällen

 

  • Positives Nutzen-Risiko-Verhältnis von Rivaroxaban bei Patienten mit Schlaganfällen in der Vorgeschichte
  • Patientengruppe ist schwierig zu behandeln und weist unter Standardtherapie die häufigsten Komplikationen einschließlich intrakranieller Blutungen auf

 

Hamburg (25. Mai 2011) – Eine vorab geplante Subgruppenanalyse der klinischen Phase-III-Studie ROCKET AF bestätigt: Rivaroxaban ist hoch effektiv in der Prävention rezidivierender Schlaganfälle bei Patienten mit Vorhofflimmern, die bereits einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten haben. Diese Ergebnisse wurden heute auf dem 20. Europäischen Schlaganfallkongress von Professor Dr. Werner Hacke vorgestellt, Leiter der Abteilung Neurologie an der Universität Heidelberg. Professor Hacke ist Mitglied des ROCKET AF Executive Steering Committee.

 

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Abb.: Anordnung des Implantats. LMU-KlinikumNervenprothese für Schlaganfall-Patienten

Implantat im Bein übernimmt Funktion der ausgefallenen Hirnareale

 

München (23. Mai 2011) - Für Peter Fischer (Name geändert) beginnt in diesen Tagen eine neue Phase in der Bewältigung seines Schlaganfalls. Seit seinem Hirninfarkt vor fünf Jahren leidet der 60jährige unter anderem unter einer Halbseitenlähmung mit Fußheberschwäche. Der Allgäuer kann die Füße nicht mehr richtig anheben, wodurch er förmlich über den Boden schleicht. Er muss immer bewusst auf seinen Gang achten und stolpert dennoch regelmäßig über die eigenen Fußspitzen – mit entsprechend hohem Risiko eines Sturzes. Weder die Physiotherapie noch eine Spezialschiene halfen dem Patienten, sein Gangbild entscheidend zu verbessern.

 

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IQWiG: Schlaganfallbehandlung:

Dipyridamol plus ASS bietet keine Vorteile

 

  • Zusatznutzen gegenüber ASS und Clopidogrel ist nicht belegt

  • Schwere Blutungen treten bei Kombinationsbehandlung häufiger auf

 

Berlin (11. April 2011) - Nach einem Schlaganfall ist die Kombination der beiden gerinnungshemmenden Wirkstoffe Dipyridamol und Acetylsalicylsäure (ASS) einer alleinigen Gabe von ASS oder Clopidogrel nicht überlegen. Sie bietet Patientinnen und Patienten keine Vorteile etwa in Form von weniger Folgekomplikationen oder einer geringeren Rate von erneuten Schlaganfällen. Es gibt aber Belege für einen höheren Schaden, denn insbesondere schwere Blutungen treten unter Dipyridamol plus ASS häufiger auf. Zu diesem Ergebnis kommt der am 11. April 2011 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

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