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23 | 01 | 2018
Neurologie
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Studie an 46 deutschen Stroke Units:

Frühe Hemmung der Blutplättchen senkt Risiko eines weiteren Schlaganfalls

 

thrombocyten_200Berlin (18. Januar 2010) Eine aktuelle Arbeit an 46 deutschen Stroke Units wurde jetzt in der Fachzeitschrift The Lancet Neurology veröffentlicht. Mit dem so genannten EARLY-Trial gingen mehr als 250 Neurologen der Frage nach, ob eine Kombinationstherapie aus zwei Thrombozytenfunktionshemmern innerhalb der ersten 24 Stunden nach einem Schlaganfall die Prognose der Patienten verbessert. Die Ergebnisse zeigen – in Verbindung mit den Resultaten der Studie FASTER – dass die frühe Intervention mit Thrombozytenfunktionshemmer den Patienten zugute kommt. Die Kombination aus zwei Wirkstoffen erwies sich dabei tendenziell günstiger als ein Therapiestart nur mit Acetylsalicylsäure (ASS). Weitere Studien sind jedoch erforderlich, um diese Frage sicher zu beantworten.

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Tourette Musiktheater in Hamburg

NEUROVISIONS - EINE GESAMTEUROPÄISCHE TOURETTERIE

 

nach Motiven des Grand Prix d’Eurovision und einer Komposition von Charlotte Seither

Musiktheater Neurovisions

 

Hamburg (14. Januar 2010) - Als der Neurologe Oliver Sacks in den 70er-Jahren durch die Straßen New Yorks spazierte, stellte er fest, dass Menschen mit Tics nicht die Abweichung, sondern der Normalfall sind. Diese Tics, die als heftige Bewegungen, Geräusche oder ungewollte verbale Äußerungen auftreten, kommen insbesondere beim Tourette-Syndrom vor.

Hamburgs experimentelles Musiktheater opera silens nimmt sich mit NEUROVISIONS des Tourette-Syndroms an und verbindet es mit Songs des Grand Prix d´Eurovision aus den 60er-Jahren, denn auch dort begannen Musik und Bühnenshow allmählich aus der in sich geschlossenen Norm der 50er auszubrechen. Im öffentlichen Leben, draußen auf der Straße, brechen Tics ständig aus unseren festgelegten Verhaltens- und Umgangsformen aus. Die Bühne hingegen zeigt sich als ein Ort, wo Tics seit den Sechzigern bewusst in Pop, Jazz und auch Neuer Musik als Gestaltungsmittel dienen und so in der Kunst zum Material werden.

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Concentric Medical: Behandlung erster Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall mit dem Trevo(TM)-System

Mountain View, Kalifornien, USA (12. Januar 2010) - Concentric Medical, Inc., der weltweit führende Hersteller für Instrumente zur Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls, gab heute bekannt, dass das neu entwickelte Trevo(TM)-System des Unternehmens bei ersten Patienten in Europa zum Einsatz gekommen ist. Das Trevo-System ist ein innovatives, hochleistungsfähiges, einfach einzusetzendes System zur Entfernung von zerebralen Thromben. Hauptbestandteil des Trevo-Systems ist der stentriever(TM), ein Entfernungsinstrument der neuesten Generation, mit dessen Hilfe ein Schlaganfall verursachendes Gerinnsel entfernt werden kann.

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DGNR: Schlaganfalltherapie

Infusionsbehandlung allein hilft nur wenigen

 

Köln (5. Oktober 2009) - Die Thrombolyse, kurz Lyse, sorgt nach einem Schlaganfall dafür, dass sich Blutgerinnsel im Gehirn auflösen. Doch die Mehrzahl der Schlaganfall¬patienten profitiert gar nicht von dieser Therapie. Warum dies so ist und welche neuen Konzepte die Versorgung von Schlaganfallpatienten verbessern können, diskutieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) im Rahmen von neuroRAD, ihrer 44. Jahrestagung. Der Kongress findet vom 8. bis zum 10. Oktober in Köln statt.

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EARLY-Studie:

Frühe Gabe von Aggrenox® ist sicher und wirksam

Nürnberg (24. September 2009) - Nach einem ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) ist die frühe Sekundärprävention mit Aggrenox® (Fixkombination aus ASS 25 mg/Dipyridamol retard 200 mg) mindestens so effektiv und sicher wie der Therapiestart mit ASS 100 mg. Dies hat die Studie EARLY1 gezeigt, deren Hauptergebnisse erstmals am 15. September 2009 auf dem 13. Kongress der European Federation of Neurological Societies in Florenz präsentiert wurden.

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Enorme Effekte durch schnelle Behandlung einer TIA

Identifikation von Hochrisikopatienten mit ABCD2-Score

 

Ingelheim (18. August 2009) - Kürzere Liegezeiten, weniger Kosten und ein um 80 Prozent verringertes Schlaganfallrisiko innerhalb der ersten 90 Tage – all dies kann durch die umgehende Behandlung einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) erzielt werden.1 Daher sollten vorübergehende neurologische Ausfallerscheinungen unbedingt ernst genommen werden.

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Lernen nach dem Schlag

 

Jena (17. August 2009) - Eine verstopfte Ader oder ein geplatztes Gefäß und der versorgende Blutstrom durch das Gehirn ist unterbrochen - ein Schlaganfall ist da. Allein in Deutschland trifft jedes Jahr rund 200.000 Menschen der Schlag. Eine schnelle intensivmedizinische Versorgung rettet vielen Betroffenen zwar das Leben. Doch mehr als zwei Drittel der Patienten tragen bleibende Schäden davon. Vieles, was bis dahin normal war - Laufen, Sprechen, Essen -, muss erst wieder gelernt werden. Häufig jedoch erlangen die Betroffenen ihre ursprünglichen Fähigkeiten nicht vollständig zurück.

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Studie zeigt: Bestmögliche Schlaganfall-Therapie auch nachts und am Wochenende gewährleistet

 

Berlin (3. August 2009) – Patienten mit Schlaganfall erreichen die Klinik in der Regel zu spät. Vor allem wenn die Symptome am Sonntag einsetzen und relativ gering ausgeprägt sind, zögern die Angehörigen oftmals zu lange. Ohne Grund, wie eine aktuelle Auswertung des hessischen Schlaganfallregisters zeigt: Die Patienten erhielten auch am Wochenende und in den Nachtstunden eine qualitativ hochwertige Behandlung. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb: Jeder Patient mit Verdacht auf einen Schlaganfall muss sofort in eine Klinik mit Stroke Unit und das unabhängig von Uhrzeit oder Wochentag.

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Deutsche Stiftung Neurologie

Gründungsveranstaltung der Deutschen Stiftung Neurologie DSN anlässlich des 15 jährigen Jubiläums des Bayerischen Verbands Schlaganfallbetroffener

 

Deutsche Stiftung NeurologieMünchen (18. Juli 2009) - Anlässlich des 15. Jubiläums des Bayerischen Verbands Schlaganfallbetroffener wurde mit einer Gründungsveranstaltung am Nachmittag des 18. Juli die neu gegründete Deutsche Stiftung Neurologie DSN vorgestellt. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung des Gesundheitswesens mit besonderem Schwerpunkt im Bereich neurologischer Erkrankungen.

An der Veranstaltung, die im Westin Grand Hotel in München stattfand, nahmen über 270 Schlaganfallbetroffene und mehrere Ärzte teil. Die Festveranstaltung wurde durch Karl Miserok, Vorstand der DSN, eröffnet. Im Anschluss begrüßte Martin Steidler, Vorstandsvorsitzender Bayerischer Verband Schlaganfallbetroffener e.V. die Anwesenden. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, hielt die Festrede. Zuvor hatten Prof. Dr. med. Marianne Dieterich, Direktorin der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Klinikum der Universität München und Prof. Dr. med. Andres Ceballos-Baumann, Chefarzt am Neurologischen Krankenhaus München, über aktuellen Handlungsbedarf in der neurologischen Versorgung mit besonderem Schwerpunkt im Bereich der Behandlung und Betreuung von Schlaganfallpatienten sowie von Patienten mit Parkinsonsyndromen referiert. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch das „What’s New Orchestra“ begleitet.

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Chronisch inflammatorische-demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP)

Hoffnung für Erkrankte seltener Krankheit

 

Köln (30. Juni 2009) - Die chronische Nervenentzündung (chronisch inflammatorische
demyelinisierende Polyneuropathie, CIDP) ist eine seltene neurologische Erkrankung. Forschung auf dem Gebiet seltener Krankheiten wird von der Pharmaindustrie oft gemieden, da der Markt möglicher Therapien begrenzt ist. Eine Studie unter Beteiligung der Uniklinik Köln bringt einen neuen wirksamen Wirkstoff zur Zulassung. Die Einführung an der Uniklinik erfolgt in enger Kooperation mit der Patientenselbsthilfegruppe.

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ENS 2009: Rolle von Namensgebern neurologischer Erkrankungen in der Nazi-Zeit

 

Mailand, Italien (23. Juni, 2009) - Opfer, Täter, Mitläufer: Eine schwedische Studie, die auf der Jahrestagung der Europäischen Neurologengesellschaft in Mailand präsentiert wird, untersucht die Rolle, die prominente Neurologie-Forscher im „Dritten Reich” gespielt haben. Gemeinsam ist den Wissenschaftern, deren Biographie durchleuchtet wurde, dass nach ihnen neurologische Krankheiten benannt sind. Die neurologische Community sollte mit historisch besetzter Nomenklatur sensibel und bewusst umgehen, fordert der Autor der Studie.

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ENS 2009: Nachahm-Effekt: Videotherapie hilft Schlaganfall-Patienten

 

Mailand, Italien (23. Juni 2009) – Die so genannten Spiegelneuronen im Gehirn werden heute erfolgreich in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten genutzt, berichtet ein deutsches Forscherteam bei der Jahrestagung der Europäischen Neurologengesellschaft in Mailand. Die Beobachtung von Sequenzen auf Video kann dabei unterstützen, nach einer halbseitigen Lähmung Bewegungen wieder zu erlernen.

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Kongress der European Neurological Society (ENS) 2009: Alzheimer, Kopfschmerzen, Multiple Sklerose

Innovative Neuro-Bildgebung unterstützt frühe Diagnose und maßgeschneiderte Therapiestrategien

 

Mailand, Italien (22. Juni 2009) –„Moderne bildgebende Verfahren wie funktionelles MRI oder Diffusions-Tensor MRI bringen einen Innovationsschub in die Neurologie, berichten Experten auf der Jahrestagung der Europäischen Neurologengesellschaft in Mailand. Erkrankungen wie etwa Alzheimer-Demenz können nicht nur früher diagnostiziert werden – der „Blick ins Gehirn“ eröffnet auch neue Möglichkeiten für maßgeschneiderte Therapien.

Dank ihrer enormen Genauigkeit, ihrer geringen Invasivität und des rasanten technischen Fortschritts haben sich moderne bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanz oder Diffusions-Tensor-Bildgebung als eine hervorragende Option etabliert, das Zentrale Nervensystem darzustellen“, sagt Professor Massimo Filippi (Mailand), Teaching Course Director der Europäischen Neurologentagung (ENS). Zu diesem wissenschaftlichen Grossereignis treffen in Mailand mehr als 2.900 Neurologen aus aller Welt zusammen.

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ENS 2009: Neurologische Erkrankungen: Unterschätzte Krankheitslast

Viel versprechende neue Erkenntnisse zu Schlaganfall

 

Mailand, Italien (22. Juni 2009) – „Unterschätzte Krankheitslast: Jeder zehnte Europäer leidet unter einer neurologischen Erkrankung, Krankheiten wie Schlaganfall, Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose oder Migräne sind für 35 Prozent der Gesundheitsausgaben in Europa verantwortlich. Die Gesundheitspolitik müsste daher dieser Krankheitsgruppe mehr Aufmerksamkeit schenken, fordern Experten bei der Jahrestagung der Europäischen Neurologengesellschaft in Mailand. Gute Nachrichten gibt es zum Thema Schlaganfall: Wichtige Fortschritte in Prävention und Behandlung verbessern die Chancen Betroffener.

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ENS 2009: Koma, Wachkoma, minimales Bewusstsein

Ethische Probleme durch häufige Fehldiagnosen und uneinheitliche Standards

 

Mailand, Italien (22. Juni 2009) – “Die korrekte Abgrenzung verschiedener Zustände beeinträchtigen Bewusstseins – wie Koma, Wachkoma oder einen Zustand minimalen Bewusstseins – gehört zu den besonderen Herausforderungen für Neurologen. Dies und die Tatsache, dass es in den verschiedenen europäischen Ländern sehr unterschiedliche Haltungen und Praktiken zu zentralen Fragen – wie der Einstellung von Therapie- und Pflegemassnahmen – gibt, führt zu ethisch heiklen Problemen, sagen Experten bei der Jahrestagung der Europäischen Neurologengesellschaft in Mailand. Eine Reihe neuer Studien beweisen, wie sorgfältig bei schweren Bewusstseinsstörungen diagnostiziert werden muss – schon deshalb, um nicht bei den falschen Patienten lebensverlängernde Massnahmen einzustellen.

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Schlaganfall-Vorstufen:

Schnelles Handeln verhindert große Hirninfarkte und Behinderungen bei sinkenden Kosten

 

Berlin (20. März 2009) - Patienten mit vorübergehenden neurologischen Ausfallerscheinungen - so genannte TIA - sollten von ihren Ärzten sofort an eine Stroke Unit überwiesen und dort unmittelbar behandelt werden. Das schnelle Eingreifen verringert drastisch die Häufigkeit weiterer Schlaganfälle um 80 Prozent. Hierdurch verkürzt sich die durchschnittliche Liegezeit im Krankenhaus auf ein Drittel, die Klinikkosten sinken um 60 Prozent. Mit diesen eindrucksvollen Effekten überzeugt jetzt die Studie einer englischen Forschergruppe in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift The Lancet Neurology [1].

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