Home Neurologie Rückblick auf zwölf Monate Erfolgsgeschichte: Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ – 2013 geht’s weiter
20 | 10 | 2017
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Abb.: Kampagnen-Schirmherr: Michael Ballack. Photo: Bayer HealthCareRückblick auf zwölf Monate Erfolgsgeschichte

Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ – 2013 geht’s weiter

 

Leverkusen (16. April 2013) – Die bundesweite Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ feiert Jubiläum: Seit einem Jahr vermittelt die von Bayer HealthCare ins Leben gerufene Initiative gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutsche Sporthochschule Köln und Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Hintergrundwissen zum Schlaganfall und bietet praktische Tipps um das Risiko zu reduzieren, einen Schlaganfall zu erleiden. Viele Betroffene, Angehörige und Interessierte nutzten seitdem das umfangreiche Angebot: Mit einem breitgefächerten Portfolio an Informationsmaterial, Veranstaltungen und einem eigens eingerichteten Online-Portal klärt die Kampagne über Risikofaktoren auf.

 

 

Bewegung ist hier Programm

Von der Sporthochschule Köln wurde ein spezielles leichtes Bewegungsprogramm entwickelt, das dabei unterstützt, einem Schlaganfall vorzubeugen. Schirmherr Michael Ballack stellt das Bewegungsprogramm „Rote Karte dem Schlaganfall“ selbst aktiv auf DVD und Poster vor.


In 2012 erschienen vier Broschüren zur Kampagne. Das Informationsmaterial stößt auf großes Interesse: Neben Krankenkassen, Ärzten, Apotheken und Rehazentren fordern seit dem Kampagnenstart auch viele private Haushalte Broschüren und DVDs an. Diese Materialien können kostenfrei bestellt werden:

 

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    Rote Karte dem Schlaganfall
    Postfach 10 03 61
    47703 Krefeld

 

 

Bundesweit im Gespräch

Im Laufe des Jahres 2012 wurden deutschlandweit insgesamt fünf Informationsveranstaltungen durchgeführt. Als Moderatorin konnte die Journalistin und Sportwissenschaftlerin Anke Feller gewonnen werden. Fachärzte aus Neurologie und Kardiologie informierten die Teilnehmer über den Schlaganfall und den Zusammenhang von Herz und Gehirn.

Xenia von Holtey, Diplom-Sportwissenschaftlerin, Sporthochschule Köln, motivierte jeweils zu leichten Übungen und zeigte, wieviel Spaß Bewegung machen kann. „Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass neben den vielen Besuchern, die einem Schlaganfall vorbeugen wollen, auch Schlaganfall-Patienten nach ihren Möglichkeiten bei dem Bewegungsprogramm mitgemacht haben. Denn gerade Betroffene haben ein erhöhtes Risiko, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden“; so Prof. Dr. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin von der Deutschen Sporthochschule Köln.


Der Schlüssel zum Erfolg? Ein bewährtes Team. 2013 geht’s weiter.

Die Experten aus den Bereichen Schlaganfall und Vorbeugung, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, möchten auch weiterhin gemeinsam mit Bayer HealthCare über Präventionsmöglichkeiten aufklären, um der steigenden Zahl von Schlaganfällen entgegenzuwirken.

„Ich freue mich ganz besonders, dass Michael Ballack unsere Kampagne weiterhin unterstützt“, so Helmut Schäfers, Bayer HealthCare. „Michael Ballack bringt großes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Betroffenen mit und ist für die Kampagne der ideale Schirmherr.“


Die Bedeutung von Schlaganfallprävention nimmt zu

Jedes Jahr erleiden schon heute bundesweit knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall, Tendenz steigend. Rund 100.000 Menschen sterben innerhalb eines Jahres nach einem Schlaganfall. Rund 1.000.000 Menschen in Deutschland leiden an den Folgen eines Schlaganfalls. So bleiben etwa 50 Prozent der Patienten durch die entstandene Behinderung dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Schon heute wenden die Krankenkassen jährlich etwa zwei Prozent ihrer Ausgaben für die Behandlung und Pflege von erstmaligen Schlaganfällen auf. Diese Zahlen zeigen die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs auf, denn Experten sind sich einig, dass viele dieser Schlaganfälle durch rechtzeitige Vorbeugung verhindert werden könnten.(1)

Risikofaktoren, die einen Schlaganfall begünstigen, sind zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen oder ein hoher Cholesterinspiegel. Von der häufigsten Herzrythmusstörung, dem Vorhofflimmern, geht ein besonders hohes Risiko aus: Jeder fünfte Schlaganfall wird dadurch ausgelöst. Hier reicht Prävention mit Bewegung und ausgewogener Ernährung allein nicht aus: Häufig muss medikamentös behandelt werden. Olaf Gerber, Bayer HealthCare Deutschland, erläutert: „Als ein führendes Unternehmen im Gesundheitswesen sehen wir unsere Aufgabe nicht nur in der Entwicklung von Arzneimitteln zur Bekämpfung von Krankheiten. Wir möchten auch unser Möglichstes tun, damit so schwerwiegende Erkrankungen wie der Schlaganfall gar nicht erst entstehen. Deshalb engagieren wir uns mit der Aufklärungskampagne ‚Rote Karte dem Schlaganfall‘.“


Hintergrundwissen Schlaganfall

Mehr als 80 Prozent aller Schlaganfälle entstehen durch einen Gefäßverschluss im Gehirn. Eine häufige Ursache hierfür sind Blutgerinnsel, die zum Beispiel im Herz entstehen und über den Blutkreislauf zum Gehirn transportiert werden. Wenn das passiert, kann das Blutgerinnsel dort die Adern verstopfen, wodurch es zu einem sogenannten ischämischen Schlaganfall kommen kann.

„Da das Vorhofflimmern ein wichtiger Risikofaktor für ischämische Schlaganfälle ist und die Ursache in der Bildung von Blutgerinnseln im Herzen liegt, ist es besonders wichtig, gerade diesen Auslöser von Schlaganfällen wirksam zu bekämpfen. Wir freuen uns daher sehr über die positive Resonanz nach einem Jahr ‚Rote Karte dem Schlaganfall‘“, so Dr. Markus Wagner von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.


Neue Informationen und Aktionen

Die erste neue Broschüre „Rund um den Schlaganfall – Antworten auf wichtige Fragen“ ist pünktlich zur Jubiläumsfeier der Kampagne erhältlich und beantwortet die häufigsten Fragen, die im vergangenen Jahr an das „Rote Karte dem Schlaganfall“-Team gestellt wurden. Darüber hinaus wird die Webseite weiterhin mit interessanten Informationen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung leisten. Auch sind weitere Maßnahmen in Vorbereitung, die der direkten Ansprache der Menschen dienen.


Über Bayer HealthCare Deutschland

Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology & Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

 



Quelle: Bayer HealthCare, 16.04.2013 (tB).

 
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