Home Aktuell
22 | 10 | 2017
PDF Drucken

MHH schlägt Alarm

Tödliche Gefahr durch Giftpilz

 

  • Ärzte warnen vor gefährlichem Knollenblätterpilz
  • Flüchtlinge und Ayslsuchende besonders betroffenen: Allein 17 Vergiftungen in einer Nacht

 

Hannover (16. September 2015) - Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) schlagen Alarm: Allein in der vergangenen Nacht gab es 17 Fälle in der MHH oder der Klinik gemeldet wurden, bei denen sich Flüchtlinge und Asylsuchende am Knollenblätterpilz vergiftet hatten. In den vergangenen Tagen sind es damit mehr als 30 Menschen, die eine Pilzvergiftung erlitten haben. Die Patienten mit den schwersten Symptomen wurden in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie von Professor Dr. Michael Manns behandelt, weitere wurden in andere Krankenhäuser verlegt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DBfK

Hygienestandards durch ausreichend Pflegepersonal im Krankenhaus sichern

 

Berlin (16. September  2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. weist anlässlich des ersten Internationalen Tags der Patientensicherheit am 17.09.2015 in einem heute veröffentlichten Positionspapier auf schwerwiegende Hygienemängel in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen hin.  „In den Krankenhäusern tickt eine Zeitbombe“, so DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein. „Nosokomiale Infektionen breiten sich rasant aus. Eine der Ursachen ist der Personalmangel in der Pflege.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Das Pflegeteam freut sich auf die neuen Bewohner. Foto: EKWWohnanlage in Lenglern eröffnet

Ambulante Wohngemeinschaften für beatmungspflichtige Patienten

 

                                    • Medizinisches Leuchtturm-Projekt: Zwei Millionen Euro wurden auf dem Krankenhausgelände in Lenglern investiert

 

Göttingen/Lenglern (16. September 2015) - Die Komfort-Vermietungsgesellschaft, das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende und der Pflegedienst RENAFAN haben am Freitag, 4. September 2015, die ambulanten Wohngemeinschaften für beatmungspflichtige Patienten auf dem Krankenhausgelände in Lenglern eröffnet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Adaptive Servoventilation (ASV)

Riskant für schwache Herzen: Atemmaske

 

Duisburg-Essen (14. September 2015) - Etwa die Hälfte der Menschen mit akuter Herzschwäche leidet auch unter Atemstillstand meist während der Nacht („Dominant-zentrale Schlafapnoe“ ZSA). Solche Aussetzer beim Luftholen im Schlaf können lebensbedrohlich sein. Deshalb tragen die Patienten nachts eine Maske, die ihre Atmung unterstützt. Ob sich diese Therapie („adaptive Servoventilation“ ASV) für die ohnehin besonders belasteten Herzpatienten eignet, erkundete nun ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Helmut Teschler von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen an der Ruhrlandklinik Essen und Prof. Martin Cowie vom Royal Brompton Hospital in London.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Pflegerat stellt Grundsatzpapier zur Diskussion Sterbehilfe vor

Die Perspektive Pflegender muss bei jedweder gesetzlichen Regelung zur Sterbehilfe berücksichtigt werden

 

Berlin (10. September 2015) - „Die Perspektive Pflegender muss bei jedweder gesetzlichen Regelung zur Sterbehilfe berücksichtigt werden“, betonte Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. Wagner stellte das Grundsatzpapier des DPR zur Diskussion um eine Gesetzesänderung zum Assistierten Suizid (Beihilfe zur Selbsttötung) und zur Tötung auf Verlangen vor.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

GBE_pflegende_Angehoerige. Graphik: Margrit Kalcklösch / Robert Koch-Institut 2015GBE kompakt

Gesundheit pflegender Angehöriger

 

Berlin (2. September 2015) - Mit dem neuen GBE kompakt "Pflegende Angehörige - Deutschlands größter Pflegedienst" liegen aktuelle bundesweit repräsentative Daten zur Gesund­heits­situation von pflegenden Angehörigen vor. Sieben Prozent der Erwachsenen, hochgerechnet etwa 4,7 Millionen Menschen, pflegen regelmäßig eine pflege­be­dürf­tige Person; 65 Prozent der Pflegenden sind Frauen, 35 Prozent sind Männer. Ein Drittel der Pflegenden (2,1 Prozent der Erwachsenen) erbringt täglich mindes­tens zwei Stunden Pflegeleistungen (Pflegende mit hohem Pflegumfang). In dieser Gruppe sind 77 Prozent Frauen, 23 Prozent Männer.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die bislang größte Befragung in der ambulanten Pflege startet: Pflege-Thermometer 2016 untersucht Situation in der ambulanten Pflege. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startet mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte bundesweite Befragung von Leitungskräften in der ambulanten Pflege. Rund 14.200 Fragebögen werden zurzeit an sämtliche ambulante Dienste und Sozialstationen in Deutschland versendet. Bis Mitte Oktober haben die Einrichtungen die Möglichkeit, sich an der Studie zu beteiligen. Ziel der Studie ist, die reale Situation der ambulanten Pflege vor dem Hintergrund der heutigen und zukünftigen Anforderungen zu untersuchen.Die bislang größte Befragung in der ambulanten Pflege startet

Pflege-Thermometer 2016 untersucht Situation in der ambulanten Pflege

 

Köln (1. September 2015) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startet mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte bundesweite Befragung von Leitungskräften in der ambulanten Pflege. Rund 14.200 Fragebögen werden zurzeit an sämtliche ambulante Dienste und Sozialstationen in Deutschland versendet. Bis Mitte Oktober haben die Einrichtungen die Möglichkeit, sich an der Studie zu beteiligen. Ziel der Studie ist, die reale Situation der ambulanten Pflege vor dem Hintergrund der heutigen und zukünftigen Anforderungen zu untersuchen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer HealthCare Deutschland

Arznei-Innovationen als Wachstumsmotor für Gesundheit und Wirtschaft

 

  • Unternehmenserfolg mit deutlichen Impulsen für Gesundheit, Arbeitsplätze und Gesamtwirtschaft
  • AMNOG: Kein Anreiz für Innovationen - Bayer fordert faire Marktbedingungen

 

Leverkusen (25. August 2015) - Die in jüngster Vergangenheit eingeführten Arzneimittel von Bayer HealthCare in Deutschland haben nachhaltig zu einer besseren Versorgung der Patienten zum Beispiel mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Lungenerkrankungen geführt. "Bayer steht für Spitzenmedizin aus Deutschland und forscht kontinuierlich für eine bessere Versorgung mit innovativen Arzneimitteln", betonte Frank Schöning, Geschäftsleitung Bayer HealthCare Deutschland, im Rahmen des Jahresmediengesprächs in Leverkusen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Adipositas

Genetischer Mechanismus für Übergewicht identifiziert

 

München (20. August 2015) - Schon lange stand eine bestimmte Genregion im Verdacht, für Übergewicht beim Menschen verantwortlich zu sein. Bisher waren die genauen Mechanismen hierfür aber ungeklärt. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), des Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Harvard Medical School und weiteren Partnern konnten jetzt zeigen, dass eine einzige genetische Veränderung in dieser Region die Fettverbrennung hemmt und stattdessen die Speicherung von Fett verstärkt. Die Studie erschien im New England Journal of Medicine.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Körperliche Fitness

Verletzungs- und Gesundheitsrisiken von Altherren-Fußballern

 

Sarbrücken (27. Juli 2015) - Sport hält fit und gesund, aber wer sich bewegt, hat bei einigen Sportarten ein höheres Verletzungsrisiko als Bewegungsmuffel. Das gilt auch für Altherren-Fußballer. Sie tragen im Vergleich zur inaktiven gleichaltrigen Bevölkerung ein höheres Verletzungsrisiko. Die Spieler verletzen sich etwa so häufig wie Profis. Da diese älteren Amateure nur selten trainieren, lassen sich solche Risiken mit vorbeugenden Übungen während des Trainings auch nicht so leicht verringern. Das sind Ergebnisse mehrerer Studien, die am Lehrstuhl für Sport- und Präventivmedizin an der Saar-Uni bei Professor Tim Meyer entstanden sind. Sie stellen die ersten Untersuchungen dieser Art für den Altherren-Bereich dar.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DBfK

Raucherpausen zur Erholung ungeeignet

 

Berlin (8. Juli 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des gestern veröffentlichten WHO Tabak Reports 2015 auf die Problematik des hohen Raucheranteils in den Pflegeberufen hin. „Wenn unter den heutigen Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende Raucherpausen die einzig möglichen Pausen sind, ist die Entwicklung vom Nichtraucher über das Passivrauchen zum aktiven Raucher vorprogrammiert. Eine Berufsgruppe, deren Aufgabe es ist, Menschen gesund zu pflegen bzw. gesund zu halten, setzt die eigene Gesundheit nachweislich aufs Spiel – wegen der Überbelastung am Arbeitsplatz. Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Gesundheitssystem, “ sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Blick in die Zukunft: Apple, Google & Co: Wie die zunehmende Digitalisierung Ihren Praxisalltag verändern wird . Am 26. und 27. Juni 2015 fand in Berlin der erste Kongress statt, der die Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter zum Thema hatte. Experten unterschiedlichster Fachgebiete diskutierten mit fast 500 Allgemeinmedizinern und Fachärzten, welche Möglichkeiten und Chancen die zunehmende Digitalisierung für die Arztpraxis bringt. Im Fokus des Kongresses, der von der BERLIN-CHEMIE AG und Springer Medizin initiiert worden war, stand dabei stets die Fragestellung: Wie wird das Internet den Praxisalltag und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient verändern? Dabei wurde die unterschiedliche Erwartungshaltung von Ärzten und Patienten an neue Informationstechnologien ebenso beleuchtet wie der Nutzen digitaler Medien für den Praxisalltag. Photo: Tom MillerBlick in die Zukunft: Apple, Google & Co

Wie die zunehmende Digitalisierung Ihren Praxisalltag verändern wird

 

Berlin (27. Juni 2015) - Am 26. und 27. Juni 2015 fand in Berlin der erste Kongress statt, der die Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter zum Thema hatte. Experten unterschiedlichster Fachgebiete diskutierten mit fast 500 Allgemeinmedizinern und Fachärzten, welche Möglichkeiten und Chancen die zunehmende Digitalisierung für die Arztpraxis bringt. Im Fokus des Kongresses, der von der BERLIN-CHEMIE AG und Springer Medizin initiiert worden war, stand dabei stets die Fragestellung: Wie wird das Internet den Praxisalltag und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient verändern? Dabei wurde die unterschiedliche Erwartungshaltung von Ärzten und Patienten an neue Informationstechnologien ebenso beleuchtet wie der Nutzen digitaler Medien für den Praxisalltag.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. 1: Der spezielle Arzneilavendel wird im südlichen Mittelmeerraum ab einer Höhe von 800 m unter kontrollierten Bedingungen angebaut, sorgfältig geerntet und unverzüglich direkt vor Ort wirkstoff-schonend destilliert. Photo: Dr. Willmar SchwabeWie unterschiedlich sind Männer und Frauen bei psychischen Befindlichkeitsstörungen wirklich?

„Frauen schlafen schlecht und Männer haben keine Angst"

 

Hamburg (11. Juni 2015) - Frauen sind keine „Testosteron-freien“ Männer. So viel weiß jeder, denn verhaltenstypische Unterschiede kann sicher jeder benennen. Auch bei psychischen Befindlichkeitsstörungen gibt es markante Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer leiden nur halb so häufig unter Depressionen oder Angstzuständen und auch beim Thema Schlafstörungen liegt das weibliche Geschlecht weit vorn. Die Hormone, vor allem ein Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron, machen Wissenschaftler für den schlechteren Schlaf von Frauen verantwortlich. Bei Angst und Unruhe spielen dagegen Erziehung und Prägung die entscheidende Rolle. Weil das starke Geschlecht keine Schwäche zeigen will, werden die Beschwerden verdrängt, auf andere Ursachen zurückgeführt, und schon gar nicht ausgesprochen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Probleme bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen

Parkplatznot erschwert Pflegediensten die Arbeit

 

Leipzig (1. Juni 2015) - Der wachsende Verkehr in den sächsischen Metropolen stellt die ambulanten Pflegedienste des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zunehmend vor Herausforderungen. Oft behindern lange Staus in der Innenstadt oder überfüllte Parkflächen das schnelle Durchkommen zum Patienten. Auf diese Weise wird die Arbeit der Pfleger unnötig erschwert. Längere Wegstrecken und somit Arbeitszeiten und der ein oder andere Strafzettel für das Falschparken, welcher aus Zeitdruck dann schon mal in Kauf genommen wird, sind die Folge. Der bpa Sachsen möchte jetzt mit einer Mitgliederbefragung herausfinden, ob die von einigen Pflegeunternehmen geäußerten Probleme generell zutreffen und hat aus diesem Grund eine Evaluation unter seinen rund 230 Mitgliedern aus dem ambulanten Bereich gestartet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Pflegebranche tut sich schwer mit Suche nach Fachkräften im Ausland

 

Gütersloh (1. Juni 2015) - Die deutschen Unternehmen fremdeln noch immer mit der gezielten Ansprache ausländischer Fachkräfte. Zu stark wirkt die Logik des Anwerbestopps nach: Seit den 70er Jahren hat die Politik qualifizierte Zuwanderung allenfalls erlaubt, aber selten aktiv ermöglicht. Genau das jedoch wäre heute notwendig, wie das Beispiel der Pflegebranche verdeutlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Ein Team um Martin Voracek von der Universität Wien hat in einer aktuellen Studie die Intelligenztests über einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren analysiert. Copyright: Universität WienSteigende IQ-Leistung in den letzten hundert Jahren

Intelligenz im Wandel

 

Wien, Österreich (1. Juni 2015) - Werden die Menschen wirklich intelligenter? Seit über hundert Jahren zeigt sich weltweit in zahlreichen Studien eine Zunahme beim Intelligenzquotient der Allgemeinbevölkerung. Die Psychologen Jakob Pietschnig und Martin Voracek von der Universität Wien erforschten mögliche Ursachen dafür. In einer aktuellen Publikation in der renommierten Fachzeitschrift "Perspectives on Psychological Science" zeigten sie eine durchschnittliche IQ-Zunahme von drei IQ-Punkten pro Jahrzehnt seit dem frühen 20. Jahrhundert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysmen

Vorteile bei Männern, nicht aber bei Frauen

 

  • Belege für Nutzen bei Männern durch niedrigere Sterblichkeit, weniger Rupturen und Notfall-OPs
  • Bei Frauen zeigen Studien keine relevanten Unterschiede

 

Köln (28. Mai 2015) - Männer haben von einem einmaligen Screening auf Bauchaortenaneurysmen mittels Ultraschall einen Nutzen. Studien liefern Belege, dass ihr Sterberisiko sinkt, die Bauchschlagader seltener reißt und Notfalloperationen häufiger vermieden werden können. Für Frauen sind deutlich weniger Daten verfügbar und diese zeigen keine relevanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Zu diesem Ergebnis kommt der am 28. Mai 2015 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Adipositas

Übergewicht und Persönlichkeit

 

Berlin (26. Mai 2015) - Die Behandlung von Übergewicht könnte effektiver werden, wenn die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt wird. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologen der Universitäten Bamberg und Bochum in einer Zusammenschau von mehr als 70 einschlägigen Studien. Ihre Analysen zeigen, dass Übergewicht, Adipositas und „Essanfälle“ mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen. Während impulsive Persönlichkeitszüge Essstörungen eher begünstigen, wirken Gewissenhaftigkeit und Selbstkontrolle als Schutzfaktoren vor Essstörungen. Die Ergebnisse der Literaturanalyse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Obesity Reviews“ veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

neuraxWiki

Praxis-Sozialdienst bringt Licht ins Dunkel der vielfältigen Fragen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen

 

  • Online-Suchmaschine www.neuraxWiki.de für sozialrechtliche und psychosoziale Fragestellungen
  • Praxisleitfäden zu sozialrechtlichen Ansprüchen
  • Persönliche Fachberatung über das neuraxWikiphone

 

München (18. Mai 2015) – „Wo beantrage ich eine Haushaltshilfe?“ „Was ist der Unterschied zwischen ‚arbeitsunfähig‘, ‚erwerbsgemindert‘ und ‚berufsunfähig‘?“ „Was kann ich tun, wenn die Krankenkasse eine Leistung ablehnt?“ Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich müssen Patienten nicht nur medizinisch betreuen, sondern werden auch häufig von diesen hinsichtlich der möglichen sozialrechtlichen Leistungen, geeigneter Anlaufstellen und möglicher Ansprechpartner konsultiert. Eine adäquate Beratung auf dem Gebiet des Sozialrechts stellt sie dabei vor eine besondere Herausforderung.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Molekularbiologische Analysen an Blut

Liquid Biopsy ist noch nicht „fit“ für die Diagnostik

 

Berlin (18. Mai 2015) - Molekularbiologische Analysen an Blut (sog. Liquid Biopsy Analysen) könnten in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der Diagnostik werden – vor allem unter dem Aspekt der personalisierten Medizin. Doch ist die blutbasierte Analytik von Nukleinsäuren, speziell in der Krebsdiagnostik, wirklich bereits auf dem Weg zum neuen „Gold-Standard“, wie von einigen Seiten geäußert? Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) meint: Noch nicht – und sieht den Einsatz der Liquid Biopsy Analysen unter Vorbehalt. Denn noch weisen sie zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagement in der Radiologie

Radimetrics Enterprise Platform 2.5: Höhere Patientensicherheit und umfassende Unterstützung des Radiologen

 

  • Radimetrics Enterprise Platform 2.5 ermöglicht erstmals Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagement in einem System.
  • Innovative Software zur bestmöglichen Reduktion der Strahlenexposition  ohne Einbußen an diagnostischer Aussagekraft.
  • Geeignet für alle bildgebenden Modalitäten sämtlicher Hersteller.

 

Hamburg (13. Mai  2015) – Radiologische Diagnostik sollte effizient, zuverlässig und sicher für den Patienten sein. In dem Spannungsfeld immer strengerer Richtlinien, knapper Ressourcen, zunehmender klinischer Komplexität und eines steigenden Strahlenschutzbewusstseins werden die Radiologen heute mit einer hohen Verantwortung konfrontiert. Mit den neuen europäischen Vorgaben (Euratom-Richtlinie), die im Jahr 2018 in Deutschland in Kraft treten, wird es verpflichtend sein, die Dosis der radioaktiven Strahlung für jeden Patienten umfassend zu dokumentieren. Damit sollen höchste Sicherheitsstandards in der bildgebenden Diagnostik gewährleistet werden. Die manuelle Erhebung und Dokumentation der Strahlenexposition ist allerdings aufwändig und zeitintensiv. Einen Lösungsansatz stellt das Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagementsystem „Radimetrics Enterprise Platform 2.5“ dar. Im Rahmen des 96. Deutschen Röntgen-Kongresses wurde diese innovative Software, ihre Funktionen, Anwendungsmöglichkeiten sowie erste damit bereits gewonnene Erfahrung aus dem klinisch-radiologischen Alltag vorgestellt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. 1: In einem sehr komplexen Verfahren wird aus den Blättern des Ginkgo-biloba der Spezialextrakt EGb 761® gewonnen. Bildquelle: istock.comFaszination Ginkgo: 50 Jahre Tebonin®

 

                                    • 250 Millionen Jahre Evolution
                                    • 50 Jahre Forschung und erfolgreiche Anwendung
                                    • Tebonin® feiert Geburtstag
                                    • Eine fiktive Diskussionsrunde mit Zeitzeugen zu einem besonderen Geburtstag

 

Herr Ginkgo, Sie sahen die Dinosaurier kommen und vergehen, Sie haben als einziger Vertreter Ihrer Familie die harte Auslese der Evolution überlebt – fühlen Sie sich manchmal auch einsam?

 

Der Baum: Ich bin mir durchaus bewusst: Ja, ich bin ein Eigenbrötler, nicht nur wegen der langen Ahnenreihe meiner Familie und Anverwandter, die in der Tat mindestens 250 Millionen Jahre zurückreicht. Meine Widerstandskraft, meine Biologie und Biochemie sind in aller Bescheidenheit einzigartig. Ich bin das letzte lebende Verbindungsglied zwischen den Farnen mit ihrer archaischen Form der Fortpflanzung und den eigentlichen Samenpflanzen: Meine Frau verbreitet keine Sporen und sie trägt keine Samen, auf ihr wächst eine Zwischenform, die Samenanlage. Die gibt es nur noch bei uns. Daher bilden wir im botanischen System nicht nur eine eigene Gattung, nein, auch eine eigene Familie, Ordnung, Klasse.

Nicht so einmalig ist übrigens unsere Zweihäusigkeit, also dass es von uns Männlein und Weiblein gibt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Wenn wir Entfernungen schätzen, erscheinen kurze Strecken länger zu sein, als sie tatsächlich sind. Münchner Forscher haben ein neues theoretisches Model entwickelt um diesen Schätzfehler zu erklären. Bildrechte: Mareike Kardinal / Bernstein Koordinationsstelle, 2015Wie Erfahrung unsere Wahrnehmung trügen kann

 

München (23. April 2015) - Entfernung, Lautstärke, Helligkeit oder Zeitdauer – wenn wir solche Größen schätzen, machen wir systematische Fehler. Ein neues Model von Münchner Forschern vereint zwei konkurrierende klassische Theorien der Größenschätzung – und schreibt Vorerfahrung eine wichtige Rolle zu. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Trends in Cognitive Sciences erschienen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die neuste Stent-Generation für Beinarterien: Mit dem SUPERA-Stent wieder schmerzfrei bewegen. Ablagerungen und Verschlüsse in den Blutgefäßen durch Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) betreffen häufig die Arterien in den Beinen. Etwa 4,5 Millionen Deutsche – ca. 5 Prozent der über 50-jährigen und bereits ca. 20 Prozent der über 65-jährigen – sind von diesen peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (pAVK) betroffen. Ein frühes Stadium ist die so genannte Schaufensterkrankheit, bei der die Beine schon nach wenigen hundert Metern Gehstrecke so schmerzen, dass man stehen bleiben muss – wie ein ungewollter Schaufensterbummel. Eine neue Generation von Stents (Gefäßstützen) können nun auch in den Beinarterien für ein langes, beschwerdefreies Leben sorgen. Photo: Abbott VascularDie neuste Stent-Generation für Beinarterien

Mit dem SUPERA-Stent wieder schmerzfrei bewegen

 

Hamburg (14. April 2015) - Ablagerungen und Verschlüsse in den Blutgefäßen durch Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) betreffen häufig die Arterien in den Beinen. Etwa 4,5 Millionen Deutsche – ca. 5 Prozent der über 50-jährigen und bereits ca. 20 Prozent der über 65-jährigen – sind von diesen peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (pAVK) betroffen. Ein frühes Stadium ist die so genannte Schaufensterkrankheit, bei der die Beine schon nach wenigen hundert Metern Gehstrecke so schmerzen, dass man stehen bleiben muss – wie ein ungewollter Schaufensterbummel. Eine neue Generation von Stents (Gefäßstützen) können nun auch in den Beinarterien für ein langes, beschwerdefreies Leben sorgen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

International Ayurveda Congress: Ausweg aus der Kostenfalle des Gesundheitswesens. Mit über 400 Teilnehmern, Vertretern aus 40 Ländern und 50 Fachreferenten aus Verwaltung und Medizin, darunter drei hochrangige Verteter der indischen Regierung, ging am 12. April der zweitägige Internationale Ayurveda Congress (Roermond, Holland) zu Ende. Die optimistische Vision dieses bislang größten Ayurveda-Kongresses in Europa war: Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen lässt sich mit Hilfe des Ayurveda, jenes uralten, vorsorgeorientierten Gesundheitssystems, umkehren. International Ayurveda Congress

Ausweg aus der Kostenfalle des Gesundheitswesens

 

Roermond, Niederlande (11. April 2015) - Mit über 400 Teilnehmern, Vertretern aus 40 Ländern und 50 Fachreferenten aus Verwaltung und Medizin, darunter drei hochrangige Verteter der indischen Regierung, ging am 12. April der zweitägige Internationale Ayurveda Congress (Roermond, Holland) zu Ende. Die optimistische Vision dieses bislang größten Ayurveda-Kongresses in Europa war: Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen lässt sich mit Hilfe des Ayurveda, jenes uralten, vorsorgeorientierten Gesundheitssystems, umkehren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Geringes Vermögen im Vergleich zur übrigen Bevölkerung – Alleinlebende besonders betroffen

Pflegebedürftige hängen stark von Transferzahlungen ab

 

Berlin (1. April 2015) - Sogenannte Pflegehaushalte verfügen über ein ähnlich hohes Haushaltseinkommen wie Haushalte, in denen keine pflegebedürftige Person lebt. Allerdings sind Pflegebedürftige stärker von öffentlichen Transferleistungen abhängig. Darüber hinaus ist ihr Vermögen erheblich geringer als das Vermögen von Personen ohne Pflegebedarf. Insbesondere alleinlebende Pflegebedürftige haben vergleichsweise geringe finanzielle Ressourcen, stellen zugleich aber über 40 Prozent aller Pflegehaushalte dar.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Informationen können Leben retten! Rote Karte dem Schlaganfall - Im Notfall richtig und nachhaltig handeln. Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Deutsche Sporthochschule Köln und Bayer HealthCare Deutschland klären gemeinsam auf. Jährlich erleiden knapp 270.000 Bundesbürger einen Schlaganfall. In der Akutbehandlung der Erkrankung entscheidet jede Sekunde: Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr Gehirnzellen gehen zugrunde. Jede verlorene Minute kostet rund zwei Millionen Neurone und 14 Billionen Synapsen, so Prof. Dr. med. Joachim Röther, Asklepios Klinikum Altona Hamburg, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Aufklärungskampagne Rote Karte dem Schlaganfall am 4. März 2015 in Hamburg.Informationen können Leben retten!

"Rote Karte dem Schlaganfall" - Im Notfall richtig und nachhaltig handeln

 

                          • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Deutsche Sporthochschule Köln und Bayer HealthCare Deutschland klären gemeinsam auf

 

Hamburg (4. März 2015) - Jährlich erleiden knapp 270.000 Bundesbürger einen Schlaganfall. In der Akutbehandlung der Erkrankung entscheidet jede Sekunde: "Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr Gehirnzellen gehen zugrunde. Jede verlorene Minute kostet rund zwei Millionen Neurone und 14 Billionen Synapsen", so Prof. Dr. med. Joachim Röther, Asklepios Klinikum Altona Hamburg, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Aufklärungskampagne "Rote Karte dem Schlaganfall" am 4. März 2015 in Hamburg.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. oben: 3D-gedrucktes Ohr auf der Basis von Spinnenseide. Photo: Universität WürzburgNeue Chancen für die regenerative Medizin

Biotinte basierend auf Spinnenseide

 

Bayreuth (28. Januar 2015) - Spinnenseide eignet sich hervorragend als Material für Biotinte, mit der gewebeähnliche Strukturen im dreidimensionalen Druck hergestellt werden können. Die dabei verwendeten lebenden Zellen von Menschen oder Tieren bleiben in der Regel funktionstüchtig. So eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die Regeneration von Herzmuskel-, Haut- oder Nervengewebe. Zu diesem Ergebnis kommen Forschungsarbeiten, die aus einer engen Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Scheibel (Lehrstuhl für Biomaterialien, Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Jürgen Groll (Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde, Universität Würzburg) hervorgegangen sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Klartraum: Wie kann ich wissen, dass ich gerade träume? Hirnforscher entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Traum und Wachzustand. Bei Klarträumern ist der Bereich im Gehirn größer, der uns in die Lage versetzt, kognitive Prozesse bewusst zu reflektieren. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht. Klartraum

Wie kann ich wissen, dass ich gerade träume?

 

Berlin (21. Januar 2015) - Hirnforscher entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Traum und Wachzustand. Bei Klarträumern ist der Bereich im Gehirn größer, der uns in die Lage versetzt, kognitive Prozesse bewusst zu reflektieren. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Ergebnisse der RKI-Studie

„Gesundheit in Deutschland aktuell“

 

Berlin (11. Dezember 2014) - Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit: Das ist eines der Ergebnisse der GEDA-Welle 2012 („Gesundheit in Deutschland aktuell“). Seit der ersten Befragung 2003 ist zum Beispiel die Rauchquote bei Frauen und Männern zurückgegangen und die Sportbetätigung gestiegen. Dieser Trend hat sich zwischen 2010 und 2012 nochmals deutlich fortgesetzt. Im Jahr 2012 rauchten 24 % der Frauen (29 % in 2003) und 31 % der Männer (38 % in 2003). Allerdings hat in diesem Zeitraum auch die Verbreitung einiger chronischer Krankheiten zugenommen (zum Teil wegen des gestiegenen Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung). So ist der Anteil von Männern mit Arthrose von 16 % in 2003 auf 20 % in 2012 gestiegen, der Anteil von Frauen mit Arthrose von 23 % auf 28 %.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gier als Persönlichkeitsmerkmal und riskantes Verhalten

Gierige Menschen lernen schlechter aus ihren Fehlern

 

Würzburg (29. Oktober 2014) - Wissenschaftler der Universität Würzburg konnten einen Zusammenhang zwischen Gier als Persönlichkeitsmerkmal und riskantem Verhalten herstellen. Über die Ergebnisse ihrer Studie berichtet das Fachmagazin Social Neuroscience in seiner aktuellen Ausgabe. Hochriskante Spekulationen von Mitarbeitern der Finanzdienstleistungsbranche trugen zu einem Teil zum Auftreten der Finanzkrise bei. Im Sommer 2007 weitet sich die US-amerikanische Immobilienkrise zu einer weltweiten Finanzkrise aus, deren Folgen bis heute die Märkte belasten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Regionale Unterschiede

Versorgungsatlas: Niedergelassene Ärzte verordnen weniger Antibiotika

 

Berlin (7. Oktober 2014) - In Deutschland verordnen die niedergelassenen Ärzte Antibiotika zunehmend zurückhaltender. Vorreiter sind dabei die Kinderärzte. Das zeigt erstmals eine Untersuchung der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas. Die Verordnungszahlen sinken jedoch regional unterschiedlich und es gibt altersabhängige Unterschiede. Sorgen bereitet Experten der relativ hohe Einsatz von „Reserveantibiotika“, die schweren Infektionen vorbehalten sein sollten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Entscheidung des EMA-Management Boards

Studienergebnisse noch detaillierter einsehbar

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Am 2. Oktober hat das Management Board der europäischen Arzneimittelbehörde EMA darüber entschieden, wie detaillierte Ergebnisse von Arzneimittelstudien, die der EMA vorliegen, Interessierten zugänglich gemacht werden können. Konkret geht es um die Veröffentlichung der typischerweise mehr als tausend Seiten starken Clinical Study Reports (CSR), die Unternehmen zu jeder klinischen Studie einreichen müssen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ebola: Madrider Krankenschwester mit Ebolavirus infiziert - Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda. Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Krankenschwester infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war.Photo: WikipediaEbola

Madrider Pflegehelferin mit Ebolavirus infiziert

Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda

 

Madrid, Spanien (6. Oktober 2014) – Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Pflegehelferin infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war. Damit hat sich erstmals ein Mensch innerhalb Europas mit dem Virus infiziert. Die 44-Jährige pflegte in dem Krankenhaus einen spanischen Geistlichen, der sich in Sierra Leone mit dem Virus infiziert hatte.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. 1: Mithilfe des neuartigen Reanimationseinsatzfahrzeugs sollen die Überlebensraten bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand gesteigert werden können. Photo: Uniklinik RegensburgNeuartiges Reanimationsfahrzeug

Wenn jede Sekunde zählt

 

Regensburg (26. September 2014) - Spezialisten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) realisieren ein neuartiges Reanimationsfahrzeug. Im Rahmen von Notarzteinsätzen soll damit die Überlebensrate bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert werden können. Jährlich erleiden in Deutschland circa 150.000 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Statistisch überleben drei bis acht von 100 Betroffenen. Ursächlich für diese geringen Überlebensraten sind zum einen die Dauer, bis Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden, und zum anderen deren Qualität bzw. Kontinuität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Diagnostik: Proteom-Analyse setzt neue Maßstäbe. Die medizinische Diagnostik sucht bei Patienten nach krankheitsbedingten Veränderungen des lebendigen Organismus. Dazu werden einzelne, als spezifisch bewertete Veränderungen untersucht. Durch Befragung werden Krankheitsbeschwerden wie Schmerzen, Schlaflosigkeit oder mit technischen Mitteln gemessene Werte wie Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Herzströme erfasst. Das Problem: Nur selten ist mit wenigen Befunden und Messwerten eine Krankheit eindeutig zu bestimmen, zum Beispiel ein Gallengangskrebs. Meistens sind Symptome und Messwerte eher unspezifisch (zum Beispiel Bauchschmerzen, Fieber oder erhöhte Blutsenkungs-Geschwindigkeit). Fehldiagnosen oder fehlerhafte Therapiekonsequenzen sind mögliche Folgen. Noch herausfordernder wird es, wenn mit Messwerten aus Labor, Bildgebung, Herzstrommessung, Mikroskopie frühe Stadien einer Erkrankung erkannt werden sollen die „Früherkennung“. Photo: Mosaiques AgDiagnostik

Proteom-Analyse setzt neue Maßstäbe

 

München (11. September 2014) - Die medizinische Diagnostik sucht bei Patienten nach krankheitsbedingten Veränderungen des lebendigen Organismus. Dazu werden einzelne, als spezifisch bewertete Veränderungen untersucht. Durch Befragung werden Krankheitsbeschwerden wie Schmerzen, Schlaflosigkeit oder mit technischen Mitteln gemessene Werte wie Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Herzströme erfasst. Das Problem: Nur selten ist mit wenigen Befunden und Messwerten eine Krankheit eindeutig zu bestimmen, zum Beispiel ein Gallengangskrebs. Meistens sind Symptome und Messwerte eher unspezifisch (zum Beispiel Bauchschmerzen, Fieber oder erhöhte Blutsenkungs-Geschwindigkeit). Fehldiagnosen oder fehlerhafte Therapiekonsequenzen sind mögliche Folgen. Noch herausfordernder wird es, wenn mit Messwerten aus Labor, Bildgebung, Herzstrommessung, Mikroskopie frühe Stadien einer Erkrankung erkannt werden sollen die „Früherkennung“.

Registrieren, um den ganzen Beitrag zu lesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Sensoranzug soll vor körperlicher Überbelastung schützen. Photo: „MEYER WERFT GmbH/Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.“Integrierte Miniatursensoren messen Aktivität im Arbeitsalltag und weisen auf kritische Bewegungsmuster hin – Testeinsatz bei Schweißern und Sanitätern

Sensoranzug soll vor körperlicher Überbelastung im Beruf schützen

 

Kaiserslautern (4. September 2014) - Stark belastende Bewegungsabläufe in körperlich anstrengenden Berufen bergen ein erhebliches Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen, die sich vor allem in der zweiten Lebenshälfte bemerkbar machen. Mit der Entwicklung eines Sensoranzuges soll das jetzt gestartete Forschungsvorhaben SIRKA („Sensoranzug zur individuellen Rückmeldung körperlicher Aktivität“) helfen, Überbelastungen zu erkennen und alternative Bewegungsmuster aufzuzeigen. Die Idee: Integrierte Miniatursensoren messen die Bewegungen seines Trägers und weisen unmittelbar auf schädigende Bewegungen hin. Den Anzug testet das Entwicklerteam um die Münsteraner Firma Budelmann Elektronik beispielhaft für den Einsatz bei Schweißern und Ausrüstern im Schiffbau und bei Rettungssanitätern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. : Bei der Einweihung (vlnr): Markus Löffler (LIFE), Prodekan Ingo Bechmann, Ministerin Sabine von Schorlemer, Joachim Thiery (LIFE). Photo: Diana Smikalla/Uni Leipzig„Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft“

Nationale Kohorte eröffnet

 

Leipzig (15. August 2014) - Die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer hat heute an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig das Studienzentrum der Nationalen Kohorte eröffnet. „Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft“ – das ist der Leitgedanke der zurzeit größten deutsche Bevölkerungsstudie, die in den kommenden Jahren 200.000 Menschen untersuchen will, davon 10.000 Leipziger. Ziel ist es, mehr über Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen herauszufinden. Das Studienzentrum Leipzig ist eines von 18 Zentren bundesweit.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vom IQWiG erprobte Methode kann zeigen, wie wichtig verschiedene Therapieziele für Befragte sind

Patientenpräferenzen mithilfe von Conjoint Analysis ermitteln

 

Köln (29. Juli 2014) - Die Methode der Conjoint Analysis (CA) ist prinzipiell geeignet, um herauszufinden, welche Präferenzen Patientinnen und Patienten bei Therapiezielen haben. Um sie bei Kosten-Nutzen-Bewertungen breit einzusetzen, müssen allerdings noch einige, vor allem methodische Fragen geklärt werden. Das ist Ergebnis eines Pilotprojekts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Nach dem Analytic Hierarchy Process (AHP) ist CA die zweite Methode, die das Institut zusammen mit externen Sachverständigen erprobt hat.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Unstatistik des Monats

Unfug aus Luxemburg: Gesundes Altern?

 

Essen (28. Juli 2014) - Laut dem Statistischen Amt der EU in Luxemburg leben Frauen in Deutschland im Durchschnitt 83 und etwa in Bulgarien nur 71 Jahre lang. Davon verbringen sie in Bulgarien aber 66 Jahre, in Deutschland nur 58 Jahre gesund. Diese und ähnliche Statistiken werden immer wieder durch die Medien ungeprüft verbreitet, zuletzt in der Neuen Zürcher Zeitung vom 15. Juli 2014 unter dem Titel „Langes Leben, gesundes Leben“, sind aber aus mindestens zwei Gründen falsch.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung

Gesunder Lebenswandel verlängert das Leben um Jahre

 

Zürich, Schweiz (8. Juli 2014) - Länger leben dank Früchten, viel Bewegung, wenig Alkohol und keinen Zigaretten: Dies zeigt eine neue Studie der Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich, die erstmals Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung in Zahlen fasst. Die Resultate sollen in die Prävention und die Gesundheitsberatung in den Arztpraxen einfliessen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer-Forsa-Umfrage

Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung stark altersabhängig

 

Leverkusen (7. Juli 2014) - Eine aktuelle, repräsentative Bayer-Forsa-Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der Bevölkerung mit der Gesundheitsversorgung zufrieden sind (16 Prozent sehr/55 Prozent zufrieden). 23 Prozent sind weniger und fünf Prozent überhaupt nicht zufrieden. In der Altersgruppe der 45 - 59-Jährigen ist die Unzufriedenheit am höchsten: Weniger bzw. gar nicht zufrieden sind 27 Prozent bzw. sechs Prozent.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Antibiotika-Therapie

Licht und Schatten nahe beieinander – Verordnungsverhalten analysiert

 

Pöcking (6. Juli 2014) - In Deutschland verordnen die niedergelassenen Ärzte bei Infektionen der Atemwege Antibiotika sehr zurückhaltend und entsprechend der Leitlinien. Bei der Therapie von Rachen- und Mandelentzündungen kommen Antibiotika hingegen häufiger zum Einsatz als in den Leitlinien empfohlen. Regionale Unterschiede im Verordnungsverhalten kommen hinzu. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI). In ihrer Studie haben die Forscher erstmals das Verordnungsverhalten der Ärzte bei häufigen Infektionskrankheiten untersucht.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prof. Dr.med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth: Dein innerer Arzt. Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung. Taschenbuch: 200 Seiten. mvg Verlag. München 2014. ISBN: 978-3868825060. Preis: 14,99 Euro. Erscheint am 7. März 2014.Prof. Dr. med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth


Sei dein eigener Arzt

Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung

 

mvg Verlag

München 2014

Taschenbuch: 200 Seiten

ISBN: 978-3868825060

 

Preis: 14,99 Euro

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dumpfes Gefühl in der Magengegend angesichts einer bedrohlichen Situation

Der Bauch redet mit

 

Zürich, Schweiz (22. Mai 2014) - Ein unbeleuchtetes, einsames Parkhaus bei Nacht, Schritte in der Dunkelheit. Das Herz schlägt schneller, der Magen zieht sich zusammen. Bedrohliche Situationen spüren wir oft im Bauch. Diesem sprichwörtlichen Bauchgefühl wollen Forschende zunehmend auf den Grund gehen, nachdem lange das Gehirn als Zentrum aller Emotionen galt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) begrüßt neue G-BA-Richtlinie

Mehr Sicherheit für Patienten in Klinik und Praxis

 

Berlin (7. Mai 2014) – Mehr Maßnahmen für verbesserte Patientensicherheit in Klinik und Praxis hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einer soeben in Kraft getretenen neuen Richtlinie beschlossen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) begrüßt die neuen Regelungen, die erstmals Mindeststandards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme bei der Versorgung gesetzlich versicherter Patienten festlegen. Damit werde Patientensicherheit explizit zum wichtigen Versorgungsziel bei der Behandlung, sagte die Vorsitzende des APS, Hedwig François-Kettner, Berlin.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. oben: Gähnen kühlt das Gehirn. Photo: Andrew Gallup/Uni WienGähnfrequenz von Menschen variiert mit saisonalen Temperaturunterschieden

Wir gähnen (auch), um das Gehirn zu kühlen

 

Wien, Österreich (6. Mai 2014) - Warum gähnen wir? Wir neigen zum Gähnen bevor wir schlafen gehen oder nach dem Aufwachen, wenn wir uns langweilen oder uns die Inspiration fehlt. Wir gähnen in Erwartung wichtiger Ereignisse und unter Stress. Was haben diese Dinge gemeinsam? WissenschafterInnen der Universität Wien und der Nova Southeastern University und des SUNY College in Oneonta, USA, weisen auf die Verbindung zur Thermoregulierung, insbesondere zur Kühlung des Gehirns hin. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden im Fachmagazin "Physiology & Behaviour" publiziert.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Allein das Beobachten stressiger Situationen kann eine körperliche Stressantwort auslösen

Dein Stress ist auch mein Stress

 

Leipzig (17. April 2014) - Stress ist ansteckend. Es kann ausreichen, eine andere Person in einer stressigen Situation zu beobachten, damit der eigene Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler in einem groß angelegten Kooperationsprojekt zwischen den Abteilungen von Tania Singer am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und Clemens Kirschbaum von der Technischen Universität Dresden. Empathischer Stress trat besonders häufig auf, wenn Beobachter in einer Paarbeziehung zu der gestressten Person standen und das Geschehen direkt über eine Glasscheibe verfolgen konnten. Aber auch wenn fremde Personen lediglich auf einem Bildschirm zu sehen waren, versetzte das einige Menschen in Alarmbereitschaft. In unserer von Stress geprägten Gesellschaft ist dieser empathisch vermittelte Stress ein nicht zu vernachlässigender Faktor für das Gesundheitswesen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Reisende sollen in Hotels übernachten und Kontakt mit kranken Menschen, Tieren und Buschfleisch vermeiden: Gesellschaft für Virologie und Deutsches Zentrum für Infektionsforschung warnen vor Ausbreitung des Ebolavirus. Nachdem auch Kanada eine mögliche Ebola-Infektion gemeldet hat, warnen die Gesellschaft für Virologie (GfV) und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in einer aktuellen Stellungnahme (GfV-Newsletter 3/2014) vor einer weiteren Ausbreitung - auch wenn sich Verdachtsfälle in der Millionen-Hauptstadt Conakry nach Regierungsangaben bisher nicht bestätigt haben: „Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen in Guinea und anderen Ländern Westafrikas ist davon auszugehen, dass das Ebolavirus sich zunächst weiter ausbreiten wird“, so Professor Dr. rer. nat. Stephan Becker, Marburg, Mitglied des Beirats der GfV. Internationale Hilfe sei in diesem Fall unabdingbar. Photo: WikipediaReisende sollen in Hotels übernachten und Kontakt mit kranken Menschen, Tieren und Buschfleisch vermeiden

Gesellschaft für Virologie und Deutsches Zentrum für Infektionsforschung warnen vor Ausbreitung des Ebolavirus

 

Ulm (25. März 2014) – Nachdem auch Kanada eine mögliche Ebola-Infektion gemeldet hat, warnen die Gesellschaft für Virologie (GfV) und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in einer aktuellen Stellungnahme (GfV-Newsletter 3/2014) vor einer weiteren Ausbreitung - auch wenn sich Verdachtsfälle in der Millionen-Hauptstadt Conakry nach Regierungsangaben bisher nicht bestätigt haben: „Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen in Guinea und anderen Ländern Westafrikas ist davon auszugehen, dass das Ebolavirus sich zunächst weiter ausbreiten wird“, so Professor Dr. rer. nat. Stephan Becker, Marburg, Mitglied des Beirats der GfV. Internationale Hilfe sei in diesem Fall unabdingbar.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Langzeitbeobachtung zeigt Anstieg der Klinikbehandlungen um 25 Prozent: DAK-Analyse: Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung. Die Zeitumstellung im Frühling erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt. Nach einer aktuellen Langzeitanalyse der DAK-Gesundheit kamen in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus als im Jahresdurchschnitt – und das kontinuierlich seit 2006. Allein im Vergleich der vergangenen drei Jahre gab es in den drei Tagen nach der Zeitumstellung zur Sommerzeit bei Versicherten der DAK-Gesundheit im Schnitt jeweils 40 Krankenhauseinweisungen wegen Herzinfarkt. Sonst sind es durchschnittlich 30 Einweisungen pro Tag. Photo: DAKLangzeitbeobachtung zeigt Anstieg der Klinikbehandlungen um 25 Prozent

DAK-Analyse: Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung

 

Hamburg (24. März 2014) - Die Zeitumstellung im Frühling erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt. Nach einer aktuellen Langzeitanalyse der DAK-Gesundheit kamen in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus als im Jahresdurchschnitt – und das kontinuierlich seit 2006. Allein im Vergleich der vergangenen drei Jahre gab es in den drei Tagen nach der Zeitumstellung zur Sommerzeit bei Versicherten der DAK-Gesundheit im Schnitt jeweils 40 Krankenhauseinweisungen wegen Herzinfarkt. Sonst sind es durchschnittlich 30 Einweisungen pro Tag.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Pharmaunternehmen in der Kritik

Blindengerechte Beipackzettel

 

Berlin (17. März 2014) - Bereits vor neun Jahren wurden die deutschen Pharmaunternehmen verpflichtet, die Informationen aus den sogenannten Beipackzetteln auch blindengerecht zur Verfügung zu stellen. In der Diskussion um die geeignete Umsetzung ist es nun zum offenen Streit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gekommen. Grund ist, dass die Unternehmen die wichtigen Gebrauchsinformationen ausschließlich telefonisch anbieten möchten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Untersuchung. Marianowicz Medizin – Zentrum für Diagnose und TherapieTag der Rückengesundheit 2014

Rückengesundheit bei Kindern und Jugendlichen:

Marianowicz Medizin warnt vor „Generation Haltungsschaden“ und Systemkollaps

 

München (11. März 2014) - Die Experten der Kinder- und Jugendorthopädie im Marianowicz Medizin – Zentrum für Diagnose und Therapie, München, warnen anlässlich des „Tags der Rückengesundheit“ am kommenden Samstag (15. März) vor der „Generation Haltungsschaden“ und einem drohenden Systemkollaps im Gesundheitssystem. Demnach weisen heute bereits über 50 Prozent der Schüler im Alter von 7 bis 14 Jahren gravierende Haltungsschäden auf, bei der Gruppe der 8- bis 18-Jährigen ist der Anteil laut einer Untersuchung des Zentrums noch größer. Statik-Probleme, Fettleibigkeit, Bandscheibenvorfälle – bereits in jungen Jahren haben immer mehr junge Menschen mit den Folgen einer veränderten Lebensweise zu kämpfen. Probleme, die unser ganzes Gesundheitssystem ins Wanken geraten lassen könnten. Wirbelsäulenexperte Dr. Martin Marianowicz: „Rückenleiden verschlingen bereits heute einen großen Budget-Teil unseres Gesundheitssystems. Aufgrund der veränderten Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen droht die Anzahl der Betroffenen weiter stark zu steigen. Es wird Zeit, dass unsere Gesellschaft gegensteuert – hier sind Eltern, Schulen aber auch unser Gesundheitssystem in der Pflicht.“ Mit einem kostenlosen Rücken- und Haltungscheck für Kinder und Jugendliche wollte das Team von Marianowicz Medizin nun ein Zeichen setzen und jungen Menschen veranschaulichen, wie wichtig es ist, seinen Bewegungsapparat zu pflegen und fit zu halten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Unstatistik des Monats

Olivenöl verhindert Diabetes

 

Essen (31. Januar 2014) - Die Unstatistik des Monats Januar ist die Meldung, eine mediterrane Diät verringere das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, um 30% - ohne Diät und Sport. Über diese Wirkung der Diät, zu der viel Früchte und Gemüse, etwas Fisch und Wein und kaum rotes Fleisch oder Süßigkeiten gehören, berichtete neben anderen Medien unter der Überschrift „Olivenöl, Nüsse, Gemüse: Mittelmeer-Diät senkt das Diabetes-Risiko“auch „Spiegel online“ am 8. Januar 2014. Was bedeutet 30%?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bildnachweise: Foto oben: Benjamin Traub, geboren 1914 in Mülheim-Ruhr, ab 1931 in der Anstalt Bedburg-Hau, ermordet 1941 in Hadamar, Bildnachweis: Privatbesitz. Foto rechts: David Föll, geboren 1858, Schreiner in Schwäbisch Hall, ermordet 1940 in Grafeneck Bildnachweis: Landesarchiv Baden-Württemberg. Foto unten: Irmgard Heiss, geboren 1897 in Münster, Hausfrau, stirbt 1944 an den Folgen des jahrelangen Aufenthaltes in der Hungeranstalt Weilmünster im Lindenhaus / Lemgo, Bildnachweis: Familienarchiv Stellbrink.Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

erfasst, verfolgt, vernichtet.  

 

Berlin (27. Januar 2014) - Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck präsentiert die DGPPN in Kooperation mit den Stiftungen "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" und "Topographie des Terrors" eine Wanderausstellung, die NS-Opfer ins Zentrum rückt, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen: Menschen mit Behinderungen und Nervenkrankheiten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Transport von mit MRSA infizierten Patienten

DRK Höxter verstößt bei Krankenfahrten gegen Hygienevorschriften

 

Düsseldorf (26. Januar 2014) - Das Deutsche Rote Kreuz in Höxter hat nach Recherchen des WDR-Magazins WESTPOL (WDR Fernsehen, heute, 19:30 Uhr) bei Krankenfahrten gegen Hygienebestimmungen verstoßen. Die Hilfsorganisation beförderte demnach regelmäßig mit Krankenhauskeimen (MRSA) infizierte Patienten in so genannten Liegemietwagen. Das geht aus Aussagen von Informanten und vertraulichen Unterlagen hervor, die WESTPOL-Redaktion vorliegen. MRSA-Patienten in Liegemietwagen zu transportieren ist wegen der hohen Infektionsgefahr ausdrücklich verboten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Europäische Langzeitstudie (EPIC*) mit mehr als 380.000 Studienteilnehmern

Neue Daten zu Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko

 

Potsdam (14. Januar 2014) - Wie eine große europäische Langzeitstudie (EPIC*) mit mehr als 380.000 Studienteilnehmern zeigt, haben Frauen und Männer, die lebenslang im Durchschnitt nicht mehr als ein Glas bzw. zwei Gläser Alkohol pro Tag trinken, im Vergleich zu Viel- oder Wenigtrinkern** ein vermindertes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Dies gilt allerdings nur für die Teilnehmer, die zu Beginn der Studie keine Vorerkrankungen aufwiesen. Das Forscherteam unter Führung von Manuela Bergmann und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung publizierte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift International Journal of Epidemiology (Bergmann et al., 2013; DOI: 10.1093/ije/dyt154).

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Neue Norm für neue Inhaltsteile: Ein Pflasterset, zwei Hautreinigungstücher und ein Verbandpäckchen in Kindergröße (im Bild in der Mitte) gehören zu den vom Gesetzgeber seit Januar 2014 ergänzend vorgeschriebenen Inhaltsteilen des Verbandkastens für Autos und Motorräder. Foto: BVMed 2014Geänderte Norm für Kfz-Verbandkasten seit Januar 2014

Neue Inhaltsteile für Verbandkasten im Auto

 

Berlin (13. Januar 2014) -  Im Falle eines Unfalls ist er ein unverzichtbarer Helfer: Der Verbandkasten, den Autofahrer laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in ihrem Fahrzeug mitführen müssen, enthält alle für die Ersthilfe am Unfallort nötigen Materialien. Seit 1. Januar 2014 gilt die geänderte Norm DIN 13164, die die Inhaltsteile im Verbandkasten den neuesten notfallmedizinischen Erkenntnissen anpasst. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hin.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DKG zum Krankenhaus Barometer 2013

Jede zweite Klinik schreibt rote Zahlen

 

Berlin (20. November 2013) - "Wenn mehr als die Hälfte der Kliniken rote Zahlen schreibt, dann liegt ein schwerer Systemfehler vor. Wir erwarten von den Koalitionsverhandlern, dass sie grundlegend verbesserte Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser zum Thema machen", sagte Alfred Dänzer, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), anlässlich der Eröffnung des 36. Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf, auf dem die Ergebnisse des aktuellen Krankenhaus Barometers des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) veröffentlicht wurden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Friedhofsgesellschaft

Wie regeln Deutsche ihre Angelegenheit für schwere Krankheit oder Tod?

 

Bonn (17. November 2013) - Über die Hälfte der Deutschen sorgen für Krankheit oder Tod vor. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der GFK im Auftrag der Deutschen Friedhofsgesellschaft bei Bundesbürgern über 30 Jahren. Demnach sorgen eher Frauen (56%) als Männer (51%) mit Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Regelungen zur Bestattung vor.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Unstatistik des Monats

Fehlende Informationen zu Nutzen und Schaden des Brustkrebs-Screenings

 

Essen (4. November 2013) - Die Unstatistik des „Brustkrebsmonats“ Oktober ist anders als üblich: es geht dieses Mal um Statistiken, die nicht berichtet wurden. Berichtet wurde, von Nord bis Süd, über Kampagnen zur „Brustkrebsvorsorge.“ So berichtete die Bild-Zeitung am 22. Oktober „Die Alster leuchtet pink – Kampagne gegen Brustkrebs“ und die Österreichische Krebshilfe bot „Pink Ribbon Toaster“ zum Verkauf an. Vom Nordkurier bis zur Krebshilfe sprachen viele irreführend von „Vorsorge“, obgleich es sich um Früherkennung handelt. Vorsorge verringert die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, Früherkennung nicht. Früherkennung setzt voraus, dass der Krebs schon da ist.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

REMEO® Center DortmundLangzeitbeatmete Patienten

REMEO® Center in Dortmund feiert einjähriges Bestehen

 

Dortmund (30. Oktober 2013) - Im September feierte das REMEO® Center Dortmund seinen ersten Geburtstag. Patienten, Angehörige und Pflegende, aber auch ehemalige Patienten nahmen zahlreich an der Feier teil. Vor einem Jahr entstanden in Zusammenarbeit mit dem Knappschaftskrankenhaus Dortmund im Neubau des Klinikums 20 Einzelzimmer für langzeitbeatmete Patienten. Damit konnte in der Region eine Versorgungslücke in der Beatmungspflege geschlossen werden.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück123456789WeiterEnde »

Seite 3 von 9
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson