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23 | 10 | 2017
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Krankheit durch Armut oder umgekehrt

Bessere Hilfe durch interdisziplinäre Ansätze

 

Ulm (25. März 2011) - Wie kann kranken Menschen in Armut besser geholfen werden? Über die beteiligten Disziplinen hinweg will das Zentrum Medizin und Gesellschaft der Universität Ulm zu wirksameren Betreuungskonzepten beitragen. Eine von der Volkswagen Stiftung geförderte Tagung beschäftigte sich zu Beginn dieser Woche mit den Zusammenhängen zwischen Krankheit und der Verstetigung prekärer Lebensverhältnisse in Familien.

 

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Das Phänomen Stottern im Film „The King´s Speech – die Rede des Königs“ und in der Wirklicheit

 

Berlin (24. März 2011) - Der Rummel um den preisgekrönten Film „The King´s Speech – die Rede des Königs“ hat aufgezeigt, welch verhereende Auswirkung Stottern auf die Entwicklung eines Menschen haben kann und unterstreicht so die Notwendigkeit für weitere Forschungsarbeit. Dem Gründer des Australian Stuttering Research Centre Professor Mark Onslow, University of Sydney,  zufolge können die langfristigen Folgen von Stottern weitaus dramatischer sein, als sie im Film dargestellt werden.

 

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Spatenstich der Firma Pioneer Medical DevicesSpatenstich für die Zukunft

 

Pioneer Medical Devices errichtet Europas größtes Produktions- und Aufbereitungszentrum für innovative Medizinprodukte am Standort Aschersleben

 

Aschersleben (18. März 2011) - Das europaweit größte und modernste Produktions- und Aufbereitungszentrum für Medizinprodukte entsteht in Aschersleben, Sachsen-Anhalt. Dabei investiert die Pioneer Medical Devices AG mit seiner Tochtergesellschaft AscaMed in die Erweiterung des bestehenden Standortes für komplexe Medizinprodukte auf unternehmenseigenem Gelände. Anlässlich des Spatenstiches zum Standortausbau erläutern Robert Schrödel, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Pioneer, und renommierte Experten die geplanten Investitionsmaßnahmen sowie das innovative Leistungs- und Produktportfolio. Der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff (CDU), betont in seinem Grußwort den hohen Stellenwert des Projektes für sein Land.

 

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Das geflutete Krankenhaus von Minamisariku

Hamburg (14. März 2011) - Ein Arzt aus einem Krankenhaus in der Stadt Minamisariku berichtet dem japanischen Sender NHK von dramatischen Szenen während des Tsunamis am Freitag. Die Wassermassen fluteten das fünfstöckige Gebäude demnach bis zur vierten Etage.

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Langzeitinvestition ins Glück

 

Junge Eltern werden mit jedem Kind unzufriedener. Werden sie jedoch älter, übersteigt ihr Lebensglück das von Kinderlosen

 

Rostock (10. März 2011) - Je mehr Kinder ein junges Paar hat, desto weniger zufrieden ist es. Ab dem Alter von 40 Jahren ist es jedoch anders herum: dann bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück. Das gilt unabhängig von Geschlecht, Einkommen und Beziehungsstatus, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und der University of Pennsylvania in einer Studie mit Befragungsdaten von über 200.000 Frauen und Männer für 86 verschiedene Länder belegen.

 

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Präsentismus hat viele Gesichter

Übersichtsstudie zur Arbeit trotz Erkrankung

 

Dortmund (8. März 2011) - Arbeiten trotz Erkrankung scheint ein Trend der modernen Arbeitswelt zu sein. Krankenkassen haben festgestellt, dass Beschäftigte auch selbst dann in den Betrieb gehen, wenn der Arzt ihnen rät, zu Hause zu bleiben. Doch was steckt aus wissenschaftlicher Sicht hinter dem Phänomen Präsentismus? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt mit der Studie „Präsentismus: Ein Review zum Stand der Forschung“ erstmalig einen Überblick.

 

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Besondere Bedeutung der Frauengesundheit

 

Köln (8. März 2011) -  Noch nie haben so viele Frauen ein so hohes Alter erreicht wie heute. Die Lebenserwartung liegt für sie inzwischen bei 83 Jahren. Noch wichtiger als ein hohes Lebensalter ist allerdings für die Meisten von ihnen eine lange Gesundheit und damit verbunden eine hohe Lebensqualität.

 

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CD-Cover 'Sleeping with Ghosts' der Gruppe Placebo, Hut Record (EMI) 2003Placebo in der Medizin – Mehr als nur Einbildung

Wissenschaftler raten, den Placeboeffekt stärker für die Therapie zu nutzen

 

Berlin (2. März 2011) - Der sogenannte Placeboeffekt ist fast jedem ein Begriff. Viele verwenden ihn als Synonym für Wirkungslosigkeit oder einen nur „eingebildeten“ Nutzen. Nach einer Expertise von Wissenschaftlern wird man damit der Bedeutung von Placebo in der Medizin jedoch nicht gerecht. „Placebo wirken stärker und sehr viel komplexer als bisher angenommen.

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2009: Krankenhauskosten um 6,1 % auf 77,1 Milliarden Euro gestiegen

 

Wiesbaden (1. März 2011) – Die Kosten der 2.084 Krankenhäuser Deutschlands betrugen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 insgesamt 77,1 Milliarden Euro. Das waren 4,5 Milliarden Euro oder 6,1 % mehr als im Jahr zuvor.
Die Krankenhauskosten setzten sich im Wesentlichen aus den Personalkosten von 45,8 Milliarden Euro (+ 5,7 % gegenüber 2008) und den Sachkosten von 29,3 Milliarden Euro (+ 7,0 %) zusammen. Hinzu kamen unter anderem die Kosten der Ausbildungsstätten und die Aufwendungen für den Ausbildungsfonds in Höhe von insgesamt 1,6 Milliarden Euro.

 

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Anstieg des Krankenstandes. Quelle: DAK Gesundheitsreport 2011. DAK-Gesundheitsreport 2011

Krankmeldungen steigen trotz Aufschwung nicht

 

DAK warnt vor bedenklichen Gesundheitstrends bei jungen Arbeitnehmern

 

Berlin (15. Februar 2011) - Der Krankenstand stieg auch im Wirtschaftsaufschwung 2010 nicht an. Er lag bei 3,4 Prozent wie ein Jahr zuvor in der Rezession. Die alte Faustformel, dass der Krankenstand steigt, wenn es der Wirtschaft gut geht und in Krisenzeiten wieder sinkt, ist heute nicht mehr haltbar. „Seit mehr als zehn Jahren liegt der Krankenstand auf einem niedrigen Niveau. Dies zeigt eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der Arbeitnehmer, die nicht von Konjunkturzyklen abhängig ist“, kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher die Entwicklung.

 

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Abb.: Abb.: Intuitives Arbeiten an der Videowand im SmartControlRoom. Fraunhofer IOSBFür das Unerwartete gerüstet sein

 

Karlsruhe (15. Februar 2011) - Wie kann man sich auf einen Ernstfall vorbereiten, den man nicht kennt? Mehrere Fraunhofer-Institute arbeiten an Strategien und Technologien, die helfen, Krisen besser und schneller in den Griff zu bekommen. Ihre Lösungen zeigen sie auf der CeBIT in Hannover (1. bis 5. März) in Halle 9, Stand B36.

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Mit Verblisterung im Gesundheitswesen sparen

 

Berlin (9. Februar 2011) - Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV) stellte in Berlin die Ergebnisse der Blister-Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung (IfH), Köln vor. In 40 stationären Pflegeeinrichtungen wurden die Prozessketten der Arzneimittelabgabe genauestens analysiert und bewertet.

 

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Abb.: Der elektronische Fitnessbegleiter besteht aus einem Sensoranzug, der die Bewegungen erfasst und die aktuellen Messergebnisse an einen Fernseher, Computer oder ein Smartphone überträgt. Foto: Fraunhofer IISElektronischer Fitnesstrainer

 

München (8. Februar 2011) - Nur wer sich viel bewegt und gesund ernährt, bleibt auch im Alter fit. Das ist leichter gesagt, als getan. Forscher haben einen Fitnessbegleiter entwickelt, der nicht nur motiviert, sondern auch vorturnt. Auf der CeBIT in Hannover lässt sich die Lösung vom 1. bis 3. März in Halle 9, Stand B36 ausprobieren.

Sich gesünder ernähren, mehr bewegen und überhaupt mehr Sport treiben, das nehmen sich viele immer wieder aufs Neue vor. Doch der innere Schweinehund ist oft stärker. Abends auf der Couch zieht man dann Bilanz und muss feststellen, dass man sich wieder nicht aufraffen konnte. Dabei gilt körperliche Fitness mittlerweile als Heilmittel für viele Krankheiten. Besonders für ältere Menschen ist tägliche Bewegung wichtig – nicht nur bei der Rehabilitation nach einer schweren Operation, sondern für das allgemeine körperliche Wohlbefinden.

 

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Telemedizin: Ungeklärte Leistungsvergütung verhindert den Durchbruch

Hamburg (8. Februar 2011) - Zahlreiche Studien belegen, dass der Einsatz von Telemedizin die Kosten im Gesundheitswesen nachhaltig senken und gleichzeitig die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verbessern kann. Dennoch liegt das Marktvolumen telemedizinischer Anwendungen in Deutschland lediglich bei etwa 500 Millionen Euro pro Jahr - verglichen mit den Gesamtausgaben für Gesundheit in Höhe von rund 265 Milliarden Euro ein sehr geringer Wert. Das Potenzial der Telemedizin wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Damit diese neuen Informations- und Kommunikationstechniken einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten können, muss vor allem die Finanzierung geklärt werden. Ist die Vergütung von telemedizinischen Leistungen gewährleistet, könnte sich das Marktvolumen innerhalb der nächsten zwei Jahre mehr als verdoppeln. Das ergibt eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.

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Report Altersdaten: Als die Babyboomer noch Kinder waren...

 

 Berlin (7. Februar 2011) - Sie wurden geboren als die Beatles ihre größten Erfolge feierten und die ersten Mini-Computer gebaut wurden. Die Babyboomer in Deutschland - heute sind sie Erwachsene im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt und die Zeitspanne bis zu ihrem Ruhestand ist bereits überschaubar. Sie sind die geburtenstarken Jahrgänge des Wirtschaftswunders und diese quantitative Größe hat ihren eigenen Lebenslauf und die Gesellschaft beeinflusst. Die Babyboomer haben das Schulsystem verändert als sie noch Kinder waren und sie werden das System der sozialen Alterssicherung verändern, wenn sie alt sein werden.

 

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Gesichtschirurg führt 600 Brust-OPs durch

Gericht verbietet Eingriffe außerhalb des Fachgebiets

 

Lübeck (4. Februar 2011) - Fachärzte dürfen grundsätzlich keine Eingriffe durchführen, die außerhalb ihres Fachgebietes liegen. Das hat der "Hamburgische Berufsgerichtshof für die Heilberufe" entschieden (Az.: 6 Bf 60/10.HBG). Vor allem dürfen fachfremde Eingriffe nicht systematisch angeboten werden.

 

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Arztreport 2011 der Barmer GEK

 

Deutschland ist Weltmeister bei MRT-Untersuchungen

 

Berlin (1. Februar 2011) Bildgebende Diagnoseverfahren kommen in der Medizin breit zum Einsatz. Laut aktuellem Barmer GEK Arztreport erhielten im Jahr 2009 rund 6 Prozent der deutschen Bevölkerung bzw. 4,88 Millionen Personen mindestens eine Computertomographie (CT) und 7,2 Prozent bzw. 5,89 Millionen Personen mindestens eine Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als Kernspintomographie. Allein 2009 kamen auf 1.000 Einwohner 114 CT-Untersuchungen und 97 MRT-Untersuchungen. Damit liegt Deutschland bei den CT-Untersuchungen international im Mittelfeld, bei den MRT-Untersuchungen aber an der Spitze.

 

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Fraunhofer_Institut für Experimentelles Software Engineering.jpgNotfallerkennung für Senioren

 

Kaiserslautern (1. Februar 2011) - Alleinstehende ältere Menschen leben gefährlich: Nach einem Sturz liegen sie oft stundenlang am Boden, bevor ihre Situation bemerkt und ein Arzt gerufen wird. Ein neues System erkennt solche Notlagen automatisch und informiert die Angehörigen. Ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ist somit auch im Alter möglich.

 

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Vom Einfluss des Glücks

 

Max-Planck-Forscher untersuchen Auswirkungen von subjektivem Wohlergehen

 

Jena (31. Januar 2011) - Wie wirken empfundenes Wohlergehen und Faktoren wie Einkommen, Familienstand,  Gesundheit und beruflicher Erfolg aufeinander? Dieser Frage sind Martin Binder und Alex Coad vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik nachgegangen. Ihr Ergebnis: Gesteigertes Wohlergehen führt unter anderem zu besserer Gesundheit und größerem beruflichen Erfolg.

 

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Aus dem Modell wird Alltag – die neue Unabhängige Patientenberatung Deutschland

 

Berlin (27. Januar 2011) - Ende des vergangenen Jahres lief die insgesamt zehnjährige Modellphase für eine unabhängige Patientenberatung aus. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat nun diese Woche der GKV-Spitzenverband im Einvernehmen mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung entschieden, dass die Bietergemeinschaft aus Sozialverband VdK Deutschland e. V., Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und dem Verbund unabhängige Patientenberatung e.V. (kurz: SVV) den Zuschlag erhält. Der Vertrag wurde heute in Berlin unterschrieben.

 

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UKE-Forscher entdecken möglichen Therapieansatz bei erhöhten Blutfetten und Übergewicht

 

Hamburg (24. Januar 2011) - Übergewicht und erhöhte Blutfette gehören zu den Risikofaktoren Nummer 1 für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, die häufig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Wissenschaftler um den Diplom- Biochemiker Alexander Bartelt und Priv.-Doz. Dr. Jörg Heeren vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) fanden jetzt heraus, wie überschüssige Kalorien von der Nahrung in das braune Fettgewebe des Körpers gelangen, dort in Energie umgewandelt und unschädlich gemacht werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in der aktuellen Online- Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine erschienen.

 

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ICD-10-WHO 2011: Band 1, 2 und 3 beim DIMDI veröffentlicht

 

Köln (24. Januar 2011) - Das DIMDI hat als eines der ersten WHO-Kooperationszentren die ICD-10-WHO 2011 veröffentlicht. Die ICD-10-WHO ist die deutschsprachige Übersetzung der Originalfassung der ICD-10 der WHO und die Basis für die Todesursachenstatistik in Deutschland. Band 1 enthält das Systematische Verzeichnis,  Band 2  das Regelwerk und Band 3 das Alphabetische Verzeichnis.

 

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Vorbericht zur Stammzelltransplantation bei Patienten mit Multiplem Myelom erschienen

 

Allogene Transplantationen sollten nur im Rahmen von Studien eingesetzt werden

 

Berlin (19. Januar 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 19.10.2011 die vorläufigen Ergebnisse zur Bewertung des Nutzens von Stammzelltransplantationen bei Patientinnen und Patienten mit multiplem Myelom vorgelegt. Ziel des Projekts ist es insbesondere, verschiedene Varianten der Stammzelltransplantation miteinander zu vergleichen. Bis zum 16.02.2010 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

 

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Bösartige Hirntumore: Nutzen von PET und PET/CT zur Erkennung von Rückfällen nicht beurteilbar

 

Fehlende Studien könnten durch internationale Kooperationen in vertretbarer Zeit nachgeholt werden

 

Berlin (18. Januar 2011) - Maligne Gliome sind schnellwachsende Hirntumore, bei denen die Aussichten auf Heilung je nach Tumorstadium sehr beschränkt sind. Experten hoffen, dass die Untersuchung von Patienten mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET) besser als andere Verfahren bei der Auswahl der richtigen Behandlung helfen könnte. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen der PET in der Erkennung von Rückfällen jetzt in einem Abschlussbericht untersucht. Danach sind zu den Vor- oder Nachteilen der PET keine belastbaren Schlussfolgerungen möglich.

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Stiftung Warentest

Besser keine Vorkasse leisten

Berlin (14. Januar 2011) - Seit Januar gilt eine neue Regel beim Einkauf in der Apotheke: die „Mehrkostenregelung“. Jeder gesetzlich versicherte Patient kann jetzt entschei­den, ob er sein gewohntes Arzneimittel bekommt oder ein wirkstoffgleiches billigeres Präparat. Den Preisunterschied zahlt er dann aber aus eigener Tasche. Das lohnt sich in der Regel nicht.

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Dokumentarfilm „Herbstgold“: Photo: Neue Visionen Filmverleih GmbHPhoto- und Videowettbewerb

"Mein Bild vom Alter - Was heißt schon alt?"

 

Berlin (10. Januar 2011) - Das Bundesfamilienministerium hat am 11. Januar das Programm "Alter neu denken - Altersbilder" gestartet. "Mit dem Programm wollen wir die Verbreitung eines neuen, differenzierten und realistischen Leitbildes des Alters unterstützen", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Den Auftakt bildet der Photo- und Videowettbewerb "Mein Bild vom Alter - Was heißt schon alt?"

 

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Obst- und Gemüsekonzentrat verringert Erkältungstage

 

Mittel kann Ausgaben für Medikamente langfristig senken

 

Berlin (7. Januar 2011) - Forscherinnen und Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals zeigen, dass ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel aus Frucht- und Gemüsesaftkonzentraten die Anzahl an Tagen mit schweren Erkältungssymptomen signifikant reduziert. Die im „British Journal of Nutrition“* veröffentlichte Studie sieht den potentiellen Nutzen des Präparats in einer verminderten Anzahl von Krankheitstagen und entsprechend geringeren Ausgaben für Erkältungsmedikamente.

 

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Weisse Liste: Neue Checkliste unterstützt bei der Auswahl eines Pflegeheims

Individuelle Fragenliste hilft, vor Ort auf wichtige Aspekte zu achten 

 

Gütersloh/Berlin (5. Januar 2011) - Verbraucher, die auf der Suche nach einem passenden Pflegeheim sind, können dafür ab heute ein neues Instrument nutzen: die Checkliste des Internetportals "Weisse Liste". Die kostenfreie Checkliste unter www.weisse-liste.de/pflegeheim hilft, beim Besuch eines Pflegeheims auf wichtige Aspekte zu achten und vor Ort die richtigen Fragen zu stellen. Durch eine neuartige interaktive Anwendung können sich Nutzer erstmals eine Fragenliste zusammenstellen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Weisse Liste ist ein gemeinnütziges Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Unterstützt wurde die Entwicklung der neuen Entscheidungshilfe durch die Stiftung "Zentrum für Qualität in der Pflege" (ZQP).

 

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DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation mit DDD für 2011

 

Köln (22. Dezember 2010) - Ab sofort erhalten Sie die 8. aktualisierte amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation (ATC-Klassfikation) inklusive Definierter Tagesdosen (DDD). Sie tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Das DIMDI bietet die Klassifikation online zum kostenfreien Download an.

 

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Antibiotikaresistenzen in der Lebensmittelkette

BfR veröffentlicht zwei Berichte zur Resistenz-Situation bei verschiedenen Bakteriengruppen

 

Berlin (13. Dezember 2010) - Die Nationalen Referenzlabore für Salmonellen und für Antibiotikaresistenz am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben in den Jahren 2000 bis 2008 Salmonella-Isolate aus diagnostischen Einsendungen auf Antibiotikaresistenz getestet und nach epidemiologischen Kriterien bewertet. Die Isolate stammten vor allem von Tieren und aus Lebensmitteln, aber auch aus Futtermitteln und aus der Umwelt. Von den 33.625 Isolaten waren 48 Prozent resistent gegen mindestens eine und 35 Prozent sogar resistent gegen mehr als eine Antibiotikaklasse. Bei den Isolaten von Nutztieren und aus Lebensmitteln lagen die Resistenzraten dabei wesentlich höher. Eine zweite, nunmehr repräsentative, Untersuchung aus dem Jahr 2009 bestätigt die Ergebnisse für Salmonellen und kommt zu ähnlichen Ergebnissen auch für Escherichia coli und Campylobacter. „Resistenzen bei Krankheitserregern in Tieren und auf Lebensmitteln sind ein gravierendes Problem im gesundheitlichen Verbraucherschutz“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Infektionen mit resistenten Erregern können beim Menschen den Verlauf von Erkrankungen verlängern und erschweren. Sie können Krankenhausaufenthalte erforderlich machen und in bestimmten Fällen auch lebensbedrohlich werden.

 

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Boxsport: Hirnschäden inklusive

Mediziner warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Boxsports

 

München (24. November 2010) - Dass Boxen kein Sport für Zartbesaitete ist, ist eine Binsen-weisheit. Ungeachtet des Verletzungsrisikos sind Fernsehübertragungen von Boxkämpfen in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Nun haben sich Fachärzte des Klinikums rechts der Isar der TU München die kurz- und langfristigen medizinischen Folgen untersucht, mit denen Boxer kämpfen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass weitere Schutzmaßnahmen vor allem im Profisport erforderlich sind, um die Gefahren für die Sportler zu verringern.

 

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Diakonie: Die Solidarität steht auf dem Spiel in der  Gesundheits- und Pflegereform

 

Berlin (23. November 2010) - Aus der Sicht der Diakonie sind Erwerbstätige und Rentner mit unteren bis mittleren  Einkommen die Verlierer der aktuellen Gesundheitspolitik. "Diese Menschen werden in einigen Jahren zwei Prozent mehr von ihrem Einkommen an die Krankenkasse überweisen müssen. Der Sozialausgleich setzt erst bei einer Schwelle von zwei Prozent ein", sagt  Kerstin Griese, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD am Dienstag anlässlich der Haushaltsdebatte zur Gesundheitspolitik im Bundestag.

 

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Steigende Behandlungszahlen in Krankenhäusern durch demografischen Wandel zu erwarten

Wiesbaden (22. November 2010) - Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann sich die Zahl der Behandlungen in Krankenhäusern von heute 17,9 Millionen auf 19,3 Millionen im Jahr 2030 erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg um 8%. Ursache hierfür ist die deutlich steigende Zahl älterer Menschen im Zuge des demografischen Wandels.

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Demografischer Wandel führt zu 50 Prozent mehr Pflegebedürftigen im Jahr 2030

Wiesbaden (22. November 2010) - Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Die Zunahme bis zum Jahr 2020 dürfte somit 29% und bis 2030 rund 50% betragen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen.

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Verband BALK und DBfK fordern das Ende der inflationären Vergabe der Bezeichnung ‚Fachkraft’ bei einfachen Qualifizierungen

 

Berlin/Potsdam (22. November 2010) - Der Verband Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen e.V. (BALK) und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordost e.V. sprechen sich gemeinsam entschieden dagegen aus, dass Bildungsanbieter Qualifizierungen mit einem Abschluss ‚Fachkraft für …’ auf den Markt bringen.

 

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VDE: Patientensicherheit in deutschen Krankenhäusern muss verbessert werden

 

  • Mehr Sicherheit und weniger Kosten durch Ergonomie
  • Bis zu 40 Minuten Reaktionszeit – Alarmgebung in der Medizintechnik muss verbessert werden
  • Personalisierte Medizintechnik erhöht Effizienz und Patientensicherheit

 

Düsseldorf (17. November 2010) - Eine zunehmend komplizierte Medizintechnik stellt immer höhere Anforderungen an das Klinikpersonal. Dies kann gerade unter hohem Zeitdruck fatale Anwendungsfehler zur Folge haben. Experten schätzen circa 17.000 vermeidbare Fehler mit Todesfolge pro Jahr in deutschen Krankenhäusern

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Universitätsklinika dringen auf einheitliche Artikelidentifikation und -codes für Medizinprodukte

 

Dresden (28. Oktober 2010) - Leichtere Identifizierung von Implantaten und anderen Materialien erhöhen im Krankenhaus Patientensicherheit und sorgen für effizienteren Warenfluss. Um in den Krankenhäusern verwendete Medizinprodukte – hierzu gehören beispielsweises Katheter und Implantate – besser identifizieren und deren Gebrauch dokumentieren zu können, appellieren die Vertreter großer Krankenhäuser an die Hersteller, einheitliche, elektronisch lesbare Artikelcodes einzuführen. Das Thema und die damit verbundene Forderung ist ein Schwerpunkt der Konferenz „Healthcare live!“, die am 28. und 29. Oktober im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden stattfindet.

 

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Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar

Gendoping zuverlässig auch nach längerer Zeit nachweisbar

 

Tübingen/Mainz (2. September 2010) -  Wissenschaftler der Universitäten in Tübingen und Mainz haben einen Test entwickelt, mit dem sich Gendoping zweifelsfrei nachweisen lässt. „Damit steht uns erstmals ein Direktnachweisverfahren zur Verfügung, um Doping durch Gentransfer in normalen Blutproben noch lange nach dem eigentlichen Dopingvorgang festzustellen“, teilte Prof. Dr. Dr. Perikles Simon von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Donnerstag mit. „Damit lässt sich nicht nur Gendoping mit EPO, sondern auch Doping mit den wichtigsten anderen Genen relativ kostengünstig nachweisen“, sagte Simon bei der Vorstellung des Verfahrens. Sportler, die Gendoping anwenden, konnten bislang nicht ermittelt werden. „Das Verfahren, einzelne Gene in bestimmte Körperzellen einzubringen, kommt von der Idee, schwerwiegende Krankheiten durch diese neue Technologie zu heilen. Man ging bislang davon aus, dass sich Gendoping mittels Gentransfer in erster Linie wohl nur mit sehr aufwendigen indirekten Testverfahren aus der Molekularen Medizin eines Tages nachweisen lassen würde“, erklärte der Gentherapeut Prof. Dr. Michael Bitzer vom Universitätsklinikum Tübingen.

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Berliner Gesundheitsbericht 2009

 

Berlin (1. September 2010) - Der aktuelle Gesundheitsbericht befasst sich schwerpunktmäßig mit der Gesundheit von Frauen und Männern im erwerbsfähigen Alter, d. h. der Altersgruppe der 15- bis 64-Jährigen. In diesen Lebensabschnitt fallen die Ausbildung, Berufstätigkeit und möglicherweise Phasen der Erwerbslosigkeit, aber auch die Familiengründung und die Geburt von Kindern und damit das Problem Familie und Beruf zu vereinbaren. Der Basisbericht betrachtet insbesondere geschlechtsspezifische Unterschiede und bietet damit eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Berliner Gleichstellungs- und Gesundheitspolitik.

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IQWiG legt Jahresbericht 2009 vor

Berlin (31. August 2010) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Rechenschaft über seine Arbeit im vergangenen Jahr abgelegt und am 31. August 2010 seinen Jahresbericht 2009 publiziert. Der Bericht dokumentiert detailliert die organisatorische und finanzielle Entwicklung des Instituts sowie die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erteilten Aufträge nebst den bis Ende 2009 erreichten Arbeitsergebnissen. Wichtige "Meilensteine" der Institutsarbeit werden in eigenen kurzen Kapiteln dargestellt und kommentiert.

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Tuberkulose: Blut-Test in Sicht

Frühere Diagnose und Behandlung der Krankheit möglich

 

London, United Kingdom (19. August 2010) - Ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung des National Institute for Medical Research (NIMR) ist einem prädikativen Blut-Test für Tuberkulose einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Ein DNA-Fingerabdruck im Blut könnte helfen herauszufinden, wer Symptome entwickeln und die Infektion weiter verbreiten wird.

 

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Psychische Krankheiten: Hamburg und Berlin weisen die meisten Fehltage auf

Gesundheitswesen und Öffentliche Verwaltung besonders betroffen

 

Hamburg (18. August 2010) - Psychische Krankheiten sind besonders in den Metropolen auf dem Vormarsch: So waren im vergangenen Jahr Berlin und Hamburg Spitzenreiter mit jeweils 179 Fehltagen pro 100 Versicherte. Im Bundesdurchschnitt gab es nur 134 Ausfalltage aufgrund psychischer Erkrankungen. „Angebot schafft Nachfrage: In großen Städten gibt es mehr Behandlungsmöglichkeiten als in ländlichen Gebieten“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK dieses Phänomen. „Außerdem sind in Metropolen psychische Erkrankungen weniger ein Tabu“.

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17,8 Millionen Krankenhauspatientinnen und -patienten 2009

 

Wiesbaden (16. August 2010) – Im Jahr 2009 wurden 17,8 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um 290 000 (+ 1,6 %). Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2009 durchschnittlich 8,0 Tage (2008: 8,1 Tage).
 

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Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

 

Wiesbaden (11. August 2010) - Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes.

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Forschungsbericht:

Geringer Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlung

 

Dortmund (11. August 2010) - Wer regelmäßig im Freien arbeitet, ist in überdurchschnittlichem Maß UV-Strahlung ausgesetzt und trägt damit ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Es ist jedoch bekannt, dass die Haut in gewissem Umfang einen Eigenschutz gegen UV-Strahlung aufbauen kann. Wie groß dieser Schutz tatsächlich ist, hat jetzt ein Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) untersucht. Quintessenz der Studie: Der Eigenschutz der Haut ist so gering, dass er den Arbeitgeber nicht davon entbindet, Schutzvorkehrungen für seine Mitarbeiter zu treffen.

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Abb.: Wenn Menschen nach dem Kaffeegenuss Angst verspüren, sind häufig ihre Gene dafür verantwortlich. Bei regelmäßigen Kaffee- oder Teetrinkern schwächt sich dieser Effekt allerdings ab. Photo: Gunnar BartschAngst vor Kaffee?

 

Würzburg (5. August 2010) - Nicht alle Menschen vertragen Kaffee; bei einigen kann das Koffein sogar Angstsymptome auslösen. Verantwortlich dafür ist eine kleine Variante im Erbgut. Ihre Wirkung kann durch regelmäßigen Kaffeegenuss jedoch abgemildert werden.

Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen. 1,3 Milliarden Tassen haben sie nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbands im vergangenen Jahr getrunken. Oder anders ausgedrückt: Im Durchschnitt hat sich jeder Deutsche 150 Liter Kaffee übers Jahr verteilt schmecken lassen.

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DKG-Konzept zur Neuordnung der ambulanten Versorgung

Krankenhäuser: Gemeinsam die ambulante Versorgung der Patienten sichern

 

Berlin (22. Juli 2010) – „Nur durch ein neues Miteinander von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten können wir in den schwierigen Zeiten des Ärztemangels die ambulante Versorgung der Patienten flächendeckend sicherstellen“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, das umfassende Konzept des DKG-Vorstands zur Reform der ambulanten ärztlichen Versorgung. „Statt uns gegeneinander abzugrenzen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesärztekammer (BÄK) fordern, müssen wir den Patienten in den Mittelpunkt stellen.“ Gerade weil die ambulante Versorgung mancherorts zusammenzubrechen drohe, müssten die Kliniken sich umfassend für die ambulante Leistungserbringung öffnen dürfen, hob Baum hervor.

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Arbeitsmarkt-Report 2010

Pflegepersonal heiß begehrt

 

Stuttgart (13. Juli 2010) – Der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie zeigt: Am Stellenmarkt herrscht Aufbruchstimmung. So wurden am Stichtag 22,5 Prozent mehr Stellenangebote gezählt als im Vorjahr. Krankenschwestern und -pfleger sowie Call Center Agents liegen an erster und zweiter Stelle der am häufigsten gesuchten Berufe. Sie haben weiterhin die besten Chancen am Arbeitsmarkt. Doch auch Fachkräfte im Gastgewerbe oder Elektroingenieure werden händeringend gesucht. Die Analyse zeigt, in welchen Bereichen Unternehmen mittelfristig wieder Engpässe zu erwarten haben, bzw. wo im vergangenen, wirtschaftlich schwierigen Jahr erst gar keine Entspannung eingetreten war.

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Der letzte Blick - Museum of Optography

Derek Ogbourne

 

Ausstellung in Heidelberg, 10. Juli bis 5. September 2010

 

Abb. 1: Netzhaut eines Kaninchens: Was sieht ein Lebewesen kurz bevor es stirbt? 1975 machten sich Evangelos Alexandridis und sein Kollege Thomas Klothmann von der Universitäts-Augenklinik in Heidelberg daran, den letzten Blick auf der Netzhaut von Kaninchen einzufangen. Dazu narkotisierten sie die Tiere und fixierten sie vor einer Leinwand, auf der sie unterschiedliche Dias projizierten. Dann töteten sie die Kaninchen und präparierten deren Netzhaut. Dieses Tier bekam vor seinem Tod ein Bild des Künstlers Salvador Dalí zu sehen. Der markante Schnurrbart hatte sich deutlich in die Netzhaut 'eingebrannt'. Photo: AlexandridisHeidelberg (13. Juli 2010) - Das „Museum of Optography“ - ein Projekt des englischen Künstlers Derek Ogbourne - kommt nach Heidelberg. Videos, Fotografien, historisches Archivmaterial und 140 Zeichnungen bilden das „Museum of Optography“. Die Ausstellung ‚Der letzte Blick. Museum of Optography’ behandelt das faszinierende Thema des schmalen Grades zwischen Leben und Tod und ermöglicht auf spielerische Weise Einblicke in die komplexen Funktionsmechanismen des menschlichen Auges.
Die Optographie ist die Wissenschaft um die Fixierung des letzten Bildes, das ein Lebewesen vor dem Tod sieht. Gibt es eine Möglichkeit, dieses letzte Bild auf der Netzhaut im menschlichen Auge zu erfassen und welche Erkenntnisse kann man daraus gewinnen?

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Bei Hitze richtig verhalten und Unterstützung geben

 

Berlin (12. Juli 2010) -  Gestern wurden in Berlin und Potsdam laut Deutschem Wetterdienst mit 38,2 Grad am späten Nachmittag die höchsten Temperaturen bundesweit gemessen. Die anhaltende Hitze hat auch die Ozonwerte nach oben getrieben. Am Samstag überschritten sie an mehreren Orten den Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

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Schwerstkranke Patientinnen und Patienten erhalten künftig verbesserten Zugang zu neuen nicht zugelassenen Arzneimittelbehandlungen

 

Berlin (7. Juli 2010) -  Die Bundesregierung hat heute dem Erlass der vom Bundesminister für Gesundheit vorgelegten Ministerverordnung über das Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne Genehmigung oder ohne Zulassung in Härtefällen (Arzneimittel-Härtefall-Verordnung) zugestimmt. Ziel der Verordnung ist es, den Zugang für Schwerstkranke zu neuen Arzneimittelbehandlungen, die sich noch in der Entwicklung befinden, durch ein unbürokratisches und rasches Verfahren zu verbessern.

 

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Parasiten schädigen die Intelligenz

Gehirnentwicklung leidet am Kampf gegen Krankheiten

 

Albuquerque, New Mexico, USA (5. Juli 2010) - Parasitäre Krankheiten schädigen nicht nur die Gesundheit und Arbeitskraft von Entwicklungsländern. Sie entziehen auch Geisteskraft, behaupten Forscher der University of New Mexiko in der Zeitschrift "Proceedings of the Royal Society B". Das Vorkommen derartiger Krankheiten eignet sich laut ihren Ergebnissen besser zur Vorhersage der durchschnittlicher Intelligenz eines Landes als Wohlstand, Ernährung, Temperatur oder Bildung.

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Krankenhaus Nordwest gründet Institut für Klinische Forschung

Patienten profitieren zukünftig von interdisziplinärer Forschung und nationalen und internationalen Studien am Krankenhaus Nordwest

Frankfurt am Main (22. Juni 2010) - Mit einer Pressekonferenz wurde heute die Gründung des Instituts für Klinische Forschung (IKF) am Krankenhaus Nordwest bekanntgegeben. Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Salah-Eddin Al-Batran wird das neue Institut Forschungsprojekte und klinische Studien durchführen, um Patienten den Zugang zu neuesten Medikamenten zu erleichtern und damit die Therapie nach modernsten Erkenntnissen auszurichten. In die Projekte werden neben der Onkologie auch die Fachbereiche Chirurgie, Radioonkologie, Pathologie und Radiologie einbezogen, um interdisziplinäre Forschungsaktivitäten voranzutreiben. Frau Professor Dr. Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie betonte den Stellenwert des Instituts für das Krankenhaus Nordwest: „Die Gründung eines eigenen Forschungsinstituts setzt die rege Forschungstätigkeit am Krankenhaus Nordwest fort. Damit wird auch sichergestellt, dass die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse nachprüfbar die Patienten erreichen."

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Deutsche Patienten sind offenbar weniger leicht zufriedenzustellen

International vergleichende Umfrage zeigt starke Diskrepanz zwischen Erfahrungen und deren Bewertung

Berlin (18. Juni 2010) - Weltweit gibt es kein Industrieland, in dem das Gesundheitswesen nicht seit Jahren immer wieder reformiert wird. Doch möglicherweise gehen Patientinnen und Patienten in anderen Nationen entspannter mit den anhaltenden Diskussionen und ständigen Änderungen um als deutsche. Diese Schlussfolgerung legt eine vergleichende internationale Umfrage nahe, die vom Commonwealth Fund, einer privaten Stiftung aus den USA, koordiniert wurde: Zwar sind die Erfahrungen der deutschen Patientinnen und Patienten meist nicht schlecht, im internationalen Vergleich fällt das Urteil hierzulande dennoch negativer aus. Den deutschen Teil der Umfrage hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) betreut. Die aus deutscher Sicht aufbereiteten Ergebnisse wurden jetzt im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

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Beipackzettel überwinden Barrieren

Gebrauchsinformationen endlich auch in für Blinde und Sehbehinderte geeigneter Form

 

Berlin (18. Juni 2010) - „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ – ersteres war Blinden und Sehbehinderten bisher nicht möglich. Der neue PatientenInfo-Service will dem entgegenwirken: Blinde und sehbehinderte Menschen können in Zukunft die Gebrauchsinformationen von Arzneimitteln in auch für sie geeigneter Form im Internet abrufen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB, hält die mit diesem Dienst verbundene Gleichberechtigung behinderter Menschen für „absolut notwendig und unumgänglich in unserer Gesellschaft“. Die Online-Beipackzettel sind ab Juni 2010 unter der Internetadresse www.patienteninfo-service.de verfügbar. Diese Web-Site ist barrierefrei gestaltet. Die Kontrastansicht soll Sehbehinderten das Lesen erleichtern, ist aber auch für Normalsichtige gut geeignet.

 

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„FamilienBande – Gemeinsam für Geschwister“

Novartis-Gruppe Deutschland stellt erstmals neue, bundesweite Initiative vor

 

Frankfurt am Main (17. Juni 2010) - Beinahe jedes 7. Kind in Deutschland leidet unter einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung1. Durch die besondere Situation sind die betroffenen Familien häufig sehr belastet. Das kann sich auch auf die Entwicklung der gesunden Geschwisterkinder auswirken. Die Novartis-Gruppe Deutschland mit ihren Divisionen Novartis Pharma, Novartis Consumer Health (OTC, Tiergesundheit sowie Ciba Vision), Generics (Sandoz-HEXAL) und Novartis Behring hat mit FamilienBande die erste bundesweite Initiative ins Leben gerufen, die sich für die Bedürfnisse der gesunden Geschwister von chronisch kranken oder behinderten Kindern einsetzt.

 

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Viele Deutsche ignorieren Gefahren von OPs und Körperschmuck

 

  • 470.000 Mal legen sich die Deutschen jährlich unters Messer
  • Piercings und Tätowierungen besonders bei Jüngeren beliebt

 

Hamburg (16. Juni 2010) - Der Traum von Attraktivität und ewiger Jugend treibt jedes Jahr viele Deutsche auf den OP-Tisch. Experten gehen von etwa 470.000 Schönheitsoperationen jährlich aus. Brustvergrößerungen, Hautstraffungen oder Fettabsaugen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Patienten. Für ein makelloses Aussehen gehen sie jedoch ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Bei ungefähr jedem fünften Eingriff treten Komplikationen auf. Dazu gehören Infektionen, Gefäßerkrankungen oder Kreislaufzusammenbrüche. Im schlimmsten Fall mit tödlichem Ausgang.

 

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Die Illusion des Kaffee-Konsums

Koffein wirkt gegen Entzugseffekte – und kann Angst auslösen

 

Münster (4. Juni 2010) – Kaffee, Tee und Energy-Drinks: Weltweit konsumieren Menschen Koffein, um morgens wach zu werden oder abends fit zu bleiben. Wer sich vom Kaffeeautomaten durch den Tag begleiten lässt, gewöhnt sich schnell an die Effekte – und muss schon bei kurzem Entzug mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration rechnen. Bei Menschen mit einer bestimmten Genvariante kann die Naturdroge Koffein sogar Angst auslösen. Eine Forschergruppe aus Bristol, London, Würzburg und Münster hat den Zusammenhang zwischen Koffein, Angst und Aufmerksamkeit, Gewöhnungseffekten und Genetik nun näher untersucht.

 

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Ambulante Kodierrichtlinien

Berlin (1. Juni 2010) - In der Sitzung der Partner der Bundesmantelverträge am 24. März 2010 wurden zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband die ambulanten Kodierrichtlinien beschlossen. Damit wird die gesetzliche Vorgabe nach § 295 Abs. 3 SGB V umgesetzt.

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Bundesweite Gesundheitsstudie für Erwachsene (DEGS)

 

Hamburg (27. Mai 2010) - Das Robert Koch-Institut untersucht in einer bundesweiten umfassenden Studie die gesundheitliche Situation der erwachsenen Bevölkerung. Die letzte Studie diese Art war der Bundes-Gesundheitssurvey von 1998. In der aktuellen Studie mit dem Titel „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS) werden zwischen November 2008 und Ende 2011 insgesamt 7.500 Erwachsene in 180 Orten befragt und körperlich untersucht. Vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2010 kommt das RKI-Team nach Hamburg. Die Teilnehmer wurden über ein statistisches Zufallsverfahren ausgewählt und bekommen in Kürze eine Einladung ins Studienzentrum. Jeder Studienteilnehmer „vertritt“ etwa 13.000 Hamburger. Es ist der zweite von insgesamt drei Besuchen des RKI-Teams in Hamburg innerhalb der drei Studienjahre.

 

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Photo: pixelio.de / Nicole GroutarsZum Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai 2010

Frauen anfälliger für Gesundheitsschäden durch Rauchen

 

Berlin (25. Mai 2010) - Etwa ein Viertel der weiblichen Bevölkerung in Deutschland raucht. Damit greifen zwar insgesamt weniger Frauen (26 Prozent) als Männer (34 Prozent) zur Zigarette, doch die Gesundheit von Frauen ist für Schäden infolge des Rauchens besonders anfällig. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welt-Nichtraucher-Tages am 31. Mai 2010 aufmerksam, der von der Weltgesundheitsorganisation in diesem Jahr unter das Thema "Frauen und Rauchen mit einem Fokus auf die Vermarktung von Tabak-Produkten an Frauen" gestellt wurde.

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