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16 | 12 | 2017
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Bundesweite Gesundheitsstudie für Erwachsene (DEGS)

 

Hamburg (27. Mai 2010) - Das Robert Koch-Institut untersucht in einer bundesweiten umfassenden Studie die gesundheitliche Situation der erwachsenen Bevölkerung. Die letzte Studie diese Art war der Bundes-Gesundheitssurvey von 1998. In der aktuellen Studie mit dem Titel „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS) werden zwischen November 2008 und Ende 2011 insgesamt 7.500 Erwachsene in 180 Orten befragt und körperlich untersucht. Vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2010 kommt das RKI-Team nach Hamburg. Die Teilnehmer wurden über ein statistisches Zufallsverfahren ausgewählt und bekommen in Kürze eine Einladung ins Studienzentrum. Jeder Studienteilnehmer „vertritt“ etwa 13.000 Hamburger. Es ist der zweite von insgesamt drei Besuchen des RKI-Teams in Hamburg innerhalb der drei Studienjahre.

 

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Photo: pixelio.de / Nicole GroutarsZum Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai 2010

Frauen anfälliger für Gesundheitsschäden durch Rauchen

 

Berlin (25. Mai 2010) - Etwa ein Viertel der weiblichen Bevölkerung in Deutschland raucht. Damit greifen zwar insgesamt weniger Frauen (26 Prozent) als Männer (34 Prozent) zur Zigarette, doch die Gesundheit von Frauen ist für Schäden infolge des Rauchens besonders anfällig. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welt-Nichtraucher-Tages am 31. Mai 2010 aufmerksam, der von der Weltgesundheitsorganisation in diesem Jahr unter das Thema "Frauen und Rauchen mit einem Fokus auf die Vermarktung von Tabak-Produkten an Frauen" gestellt wurde.

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Kein erkennbar erhöhtes Hirntumorrisiko durch mobiles Telefonieren

Ergebnisse der internationalen Interphone-Studie veröffentlicht

 

Mainz (17. Mai 2010) - Interphone ist die bisher größte Fall-Kontrollstudie zum Thema Handys und Krebsrisiko. Von einer durchschnittlichen Handynutzung, so das Ergebnis, geht keine Gefahr aus. Im Hinblick auf Handy-Nutzer, die besonders häufig telefonieren, sind die Resultate unklar.

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Freilebende Larve des Hakenwurmes Ancylostoma duodenale. Photo: Wikipedia“Hautmaulwurf” vom Baggersee:

Wenn der Hakenwurm sich in der Haut verirrt

Stuttgart (12. Mai 2010) - Kleine Larven, die unter der Haut herumkriechen, sind keine besonders angenehme Vorstellung. In tropischen und subtropischen Ländern sind sie indes nicht ungewöhnlich. In wärmeren Sommern tritt der “Hautmaulwurf” gelegentlich auch in Deutschland in Aktion, berichtet eine Expertin in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010). Zwei 39 und 60 Jahre alte Frauen hatten sich wegen stark juckender Hautveränderungen an die tropenmedizinische Ambulanz der Universität Düsseldorf gewandt. Dr. Irmela Müller-Stöver bemerkte zwei mehrere Zentimeter lange geschlängelte bläuliche Linien an der Hand der jüngeren und am Fuß der älteren Frau. Sie diagnostizierte eine “kutane Larva migrans”. Die Hautläsionen stammten von kleinen Gängen, welche die Larven von Hakenwürmern gegraben hatten.

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Einfacher Schutz vor Hüftbruchkomplikationen

 

Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Muskuloskelettale Gesundheit – Chronische Schmerzen» (NFP 53)

 

Zürich, Schweiz (10. Mai 2010) - Hochdosiertes Vitamin D ist der Gesundheit von älteren Hüftbruchpatienten und -patientinnen förderlich. Es schützt vor weiteren Sturzverletzungen und schweren Infektionen, wie neue Ergebnisse einer klinischen Studie zeigen. Darauf gestützt empfehlen die Forschenden Seniorinnen und Senioren die tägliche Einnahme von Vitamin D – als einfaches, wirkungsvolles und kostengünstiges Mittel, um Komplikationen nach Hüftbruchoperationen vorzubeugen.

Seniorinnen und Senioren, die nach einem Hüftbruch täglich eine hohe Dosis Vitamin D zu sich nehmen, müssen im Folgejahr weniger oft erneut ins Spital. Dies berichten Forschende um Heike Bischoff-Ferrari vom Zentrum Alter und Mobilität der Universität Zürich soeben in der Fachzeitschrift «Archives of Internal Medicine».

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Mühlbauer als Sawicki-Nachfolger?

Berlin (10. Mai 2010) - Im Rennen um die Nachfolge von Professor Dr. Peter Sawicki als Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gibt es offenbar einen Favoriten: Dem Bremer Pharmakologen Professor Dr. Bernd Mühlbauer werden einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) zufolge gute Chancen für den Posten eingeräumt. Der Mediziner ist seit 2001 Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie am Klinikum Bremen-Mitte sowie Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft.

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Krankenhaus Rating Report 2010

Krankenhäuser entziehen sich vorübergehend der Wirtschaftskrise

 

Berlin (6. Mai 2010) - In seiner sechsten Ausgabe untersucht der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2010 - Medizin und Gesundheit“ in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte „Krankenhaus Rating Report“ ein weiteres Mal die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser. Die gemeinsame Studie des RWI, der ADMED GmbH und der HCB GmbH zeigt, dass sich die Finanzsituation der Kliniken 2009 und 2010 trotz Wirtschaftskrise verbessert hat, sich ab 2011 jedoch wieder verschlechtern dürfte. Insbesondere kommunale Kliniken werden den hohen Verschuldungsgrad ihrer Gemeinden spüren. Daher sind weitere Produktivitätsfortschritte nötig, auch eine Marktbereinigung in manchen Regionen ist denkbar.

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Folterklinik für die Verhaltensprogrammierung von Kindern

 

Hannover/Telepolis (5. Mai 2010) - Eine US-Klinik praktiziert "aversive Therapie" mit eigens entwickelten Elektroschockgeräten und anderen Strafmaßnahmen, ein Bericht bezichtigt diese nun der Folter. Unglaubliche "Erziehungsmethoden" hat die internationale Behindertenhilfsorganisation Mental Disability Rights International (MDRI) in einer Klinik für schwer verhaltensgestörte Patienten aufgedeckt. Nach dem Bericht werden die Insassen von den Angestellten des Judge Rotenberg Center in Massachusetts so behandelt, dass die Organisation sich an den UN-Sonderbotschafter für Folter gewandt hat. Nicht behandelt, sondern buchstäblich der Folter unterzogen würden die Kinder und Erwachsenen, so der Vorwurf.

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Fernsehkonsum von Kleinkindern soll anhaltend das Verhalten prägen

 

Hannover/Telepolis (5. Mai 2010) - Nach einer Langzeitstudie von kanadischen Wissenschaftlern sind Vielglotzer im Alter von 2 Jahren später körperlich fauler, dicker und schlechter in Mathematik. Auch wenn immer wieder geraten wird, Kinder nicht zu früh fernsehen zu lassen, werden schon auch gerne Kleinkinder vor die Glotze gesetzt. Kanadische Wissenschaftler haben nun versucht, die Langzeitfolgen des frühen Fernsehkonsums zu eruieren und dabei beobachtet, dass die Zeit, die Kinder im Alter von 2 Jahren vor dem Fernseher verbracht haben, Auswirkungen auf die Schulleistungen, den sozialen Umgang und die Gesundheit im Alter von 10 Jahren haben..

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Mäuse machen ihr eigenes Morphin

 

Dortmund (5. Mai 2010) - Morphinspuren in Urinproben galten bislang als eindeutiger Hinweis auf Drogenkonsum oder den Verzehr mohnhaltiger Lebensmittel. Jetzt liefert eine Studie eines Wissenschaftlerteams des Instituts für Umweltforschung der TU Dortmund und des Pflanzen-Forschungsinstituts Donald Danforth Plant Science Center in St. Louis, Missouri einen Hinweis auf eine weitere mögliche Ursache: Sie konnten erstmals nachweisen, dass Mäuse – wahrscheinlich ebenso wie Menschen und andere Säugetiere auch – eigenes Morphin im Körper produzieren.

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Krankenhausapotheker:

“Wir senken Kosten und steigern Qualität!”

 

Freiburg (30. April 2010) – Bessere Rahmenbedingungen für eine intensivere Patientenbetreuung fordert der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. Beim diesjährigen wissenschaftlichen Kongress des Verbandes diskutierten am Freitag und Samstag in Freiburg knapp 800 Teilnehmer über das Kongressthema „Pharmazeutischen Betreuung am Krankenhausbett als Gewinn für den Patienten“. ADKA-Präsident Holger Hennig betonte, dass eine engere, patientenbezogene Kooperation des Apothekers mit dem behandelnden Arzt aus therapeutischen und wirtschaftlichen Gründen für alle Beteiligten von Vorteil sei: „Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Behandlungsprozesse sind nur optimal zu gewährleisten, wenn Arzt und Krankenhausapotheker gemeinsam und direkt am Krankenbett das Therapieregime für den einzelnen Patienten erarbeiten,“ so Hennig. Je größer die Distanz des Apothekers zum Patienten sei, desto schwieriger werde es, eine wirklich auf den Patienten zugeschnittene Versorgung sicherzustellen. „Aus einer zu großen Distanz ergeben sich zwangsläufig therapeutische Ungenauigkeiten oder Medikationsfehler, die für den Patienten gefährliche Folgen haben können und zum Teil mit großem Aufwand wieder korrigiert werden müssen,“ berichtet der ADKA-Präsident.

 

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Umfassende Behandlungsergebnisse im AOK-Krankenhausnavigator

Fairer Klinikvergleich durch langfristige Routinedaten

Berlin (29. April 2010) Die AOK bietet Menschen auf der Suche nach einem Krankenhaus jetzt eine einzigartige Orientierungshilfe für überwiegend planbare Operationen im Internet an. Zunächst in vier Pilotregionen erhalten Patienten, die an Hüft- oder Kniegelenken oder wegen eines Oberschenkelbruchs nahe dem Hüftgelenk operiert werden müssen, im AOK-Krankenhausnavigator auf Basis der Weissen Liste aussagekräftige Informationen über die Behandlungsergebnisse von Krankenhäusern. Den Anfang machen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Nach und nach werden weitere Regionen folgen. "Für uns steht der mündige Patient im Vordergrund. Die Daten im Krankenhausnavigator tragen dazu bei, dass sich unsere Versicherten und alle anderen Interessierten umfassend, schnell und einfach über die medizinische Qualität von Krankenhäusern informieren können", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Herbert Reichelt, am Donnerstag (29. April) in Berlin.

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Das Geld als therapeutisches Wundermittel

Hannover/Telepolis (13. April 2010) - Psychologen wollen in Tests bestätigt haben, dass allein schon der Gedanke an Geld oder die Berührung von Geldscheinen Schmerzen und psychisches Leiden reduziert. Dagobert Duck hat es schon immer gewusst. Der Kontakt mit Geld oder das Baden in Gold erfrischt nicht nur die Seele, sondern vertreibt auch Kummer und Sorgen. Da mögen manche behaupten, Geld mache nicht glücklicher, Psychologen wollen hingegen zumindest herausgefunden haben, dass Geldscheine körperliche und emotionale Schmerzen mindern und das Selbstwertgefühl aufbauen.

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Heiraten schadet der Gesundheit

Nach einer griechischen Studie werden Verheiratete gerne träge und fett

 

Hannover/telepolis (21. März 2010) - Die Griechen haben es derzeit schwer. Jetzt kommen auch noch Wissenschaftler und legen dar, dass Heiraten für die Griechen eine Art Gesundheitsrisiko darstellt, was aber vermutlich nicht nur in dem südeuropäischen Land der Fall sein dürfte.

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Mit Taktgefühl in die Sommerzeit starten

 

  • Zeitumstellung erhöht Herzinfarktrisiko um 25 Prozent
  • Besonders Kleinkinder sind müde und quengelig

 

Photo: DAK/SchlägerBerlin (22. März 2010) - Am kommenden Sonntag wird uns wieder Schlaf geraubt. Nachts springt der Uhrzeiger eine Stunde weiter: von zwei Uhr auf drei Uhr. „Gesünder ist es aber, die Sommerzeit langsam einzuläuten“, rät DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer. Denn nicht jeder verkraftet die abrupte Umstellung problemlos: Manch einer quält sich tagelang mit Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Gereiztheit – bis die innere Uhr wieder richtig tickt. Krankenhausdaten der DAK zeigen, dass Schlafmangel und die Änderung des Biorhythmus in den ersten drei Tagen nach Beginn der Sommerzeit sogar das Herzinfarktrisiko um 25 Prozent erhöhen. Besonders schwer fällt Kleinkindern die Umstellung. Nach einer DAK-Studie ist jedes zweite Kind bis zu drei Jahren aufgrund der Zeitverschiebung müde und quengelig oder es schläft schlecht ein.

 

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Inwieweit ist kooperatives Verhalten ansteckend?

Zumindest Schweizer Studenten zeigen sich unter Druck hilfsbereit

 

Hannover/telepolis (18. März 2010) - Gut zu hören, dass zwei renommierte US-Forscher auf der Jagd nach dem Guten sind. James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego und Nicholas Christakis von der Harvard Medical School in Boston haben jüngst ihr Buch "Connected" veröffentlicht, in dem sie auf der Spuren der Verbreitung von Glück in sozialen Netzwerke sind. Der Datenanalysen der Framingham Herz Studie wollen sie sogar entnommen haben, dass der Freund einer glücklichen Person mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent ebenfalls glücklich wird.

 

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2008: 76.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Gesundheitswesen

Wiesbaden (11. März 2010) - Ende 2008 waren insgesamt 4,6 Millionen Menschen oder etwa jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 76.000 Menschen oder 1,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Jahr 2000 ist das Personal im Gesundheitswesen um insgesamt 500.000 Beschäftigte beziehungsweise 12,2 % gestiegen.

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Ewiges Leben? Nein. - Aber 150 Jahre

 

Hamburg (6. März 2010) - Die amerikanische Nobelpreisträgerin Carol Greider hat ein Enzym entdeckt, das Krebs abtötet und das Leben um Jahre verlängern kann. Bei Mäusen funktioniert das Verfahren bestens.

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Die Anwesenheit von attraktiven Frauen lässt junge Männer ausflippen

Vermutlich lösen attraktive, d.h. fruchtbare Frauen bei Männern einen Anstieg des Testosteronspiegels aus

Hannover (4. März 2010) - Wissenschaftler sollte man sein. Dann könnte man mitunter Forschungsgelder erhalten, um auch verqueren Fragen nachzugehen. Die Psychologen Bill von Hippel und Richard Ronay von der University of Queensland wollen mit einer kleinen Feldbeobachtung herausgefunden haben, dass attraktive Frauen zumindest junge Männer in Verwirrung stürzen und sie dazu verführen, riskantes Imponierverhalten zu zeigen. Grund dafür dürfte sein, wie sie in ihrem Beitrag für die Zeitschrift Social Psychological and Personality Science schreiben, dass die begehrten Frauen in den Männern den Testosteronspiegel ansteigen lassen. Und der spornt sie an.

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Gesundmeldung statt Krankmeldung

Arbeitsfähigkeit von chronisch Kranken erhalten!

 

Berlin (3. März 2010) - Rund 30 Prozent aller Krankheitstage gehen auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats zurück - dazu gehören chronische Krankheiten wie entzündliches Rheuma, aber auch Rückenschmerzen oder ein Mausarm. Außerdem zählen sie zu den häufigsten Ursachen für eine krankheitsbedingte Frühberentung, wie der heute in Berlin vorgestellte deutsche "Fit for Work"-Report der unabhängigen britischen Work Foundation zeigt. Diese Erkrankungen haben somit nicht nur für die Erkrankten selbst, sondern auch für die Wirtschaft eine große Bedeutung, durch sie entstehen der Gesellschaft jährlich Kosten von insgesamt 26 Milliarden Euro.

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Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats kosten Deutschland 26.6 Milliarden EURO an direkten Kosten und Produktivitätsausfall

 

  • Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparates sind die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle, aber aufgrund von mangelnden Spezialisten und Ressourcen scheitern die Bemühungen, den Erkrankten die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen

 

Berlin (3. März 2010) – Ein heute veröffentlichter Bericht zeigt, dass Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparats, zu denen mehr als 200 Erkrankungen wie Arthritis, Rückenschmerzen sowie Gelenk-, Muskel- und Sehnenschäden zählen, die Hauptursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten in Deutschland sind. Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparats verursachen 30 % aller Abwesenheitstage in Deutschland.

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Kommunikation mit Wachkoma-Patienten

Technology Review Online: http://www.heise.de/tr/artikel/Kommunikation-mit-Wachkoma-Patienten-923926.htmlBritischen Forschern ist es gelungen, mit bildgebenden Verfahren Kontakt zu Menschen mit schweren Hirnschädigungen aufzunehmen

Hannover (8. Februar 2010) - Wer im Wachkoma liegt, weist normalerweise derart schwere Hirnverletzungen auf, dass Mediziner bislang annahmen, dass keine Kommunikationsaufnahme mehr möglich ist. Doch das scheint nicht immer der Wahrheit zu entsprechen, wie eine neue Studie zeigt, die mit bildgebenden Verfahren arbeitete. Eine der Testpersonen konnte darin eine Reihe von Ja-Nein-Fragen beantworten – und zwar ganz allein über die Interpretation von Gehirnscans.

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Gendoping lässt sich nicht mehr aufhalten

Moderne biotechnische Methoden vergrößern die Muskelmasse
Experten rechnen schon in naher Zukunft mit Missbrauchsfällen

Washington (6. Februar 2010) - Im Kampf um Siege und Rekorde wird es künftig "unausweichlich" zum Gendoping kommen. Davon ist der Vorsitzende der Gendoping-Experten bei der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), Theodore Friedmann, überzeugt. Mit dem Fortschreiten der Gentherapie werden auch Sportler versuchen, davon zu profitieren. Das schreibt Friedmann in "Science". Er betont, der globale Markt sei bereits darauf vorbereitet, den Bedarf zu decken - auch mit nicht zugelassenen Wirkstoffen.

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Krankenhäuser kranken an Energievergeudung

Wissenschaftler suchen nach Wegen, die Stromeffizienz von Kliniken grundlegend zu verbessern

 

Berlin (1. Februar 2010) - Der Energieverbrauch in Krankenhäusern ist hoch. Wissenschaftler wollen nun alle Funktionsstellen im Krankenhaus untersuchen und ein neuartiges Instrument zum Energiesparen entwickeln. Damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt "Krankenhaus plus", das mit 1,85 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über vier Jahre gefördert.

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Weniger Suizide in Deutschland

 

Leipzig, Berlin (27. Januar 2010) - Die Zahl der Suizide hat sich in Deutschland seit 1980 mehr als halbiert, mit 9400 lag sie im Jahr 2007 aber immer noch deutlich über der Zahl der Verkehrstoten (5170). Regionale Unterschiede und räumliche Muster des prozentualen Anteils von Suiziden an den Gesamtsterbefällen macht die jetzt unter http://aktuell.nationalatlas.de verfügbare Deutschlandkarte des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) sichtbar. Danach ist eine Abnahme der Suizidhäufigkeit von Ost nach West zu beobachten - mit der Ausnahme Sachsen-Anhalt, das heute die niedrigste Sterblichkeit durch Selbsttötung aufweist. Die höchsten Sterberaten entfallen auf Regionen in Sachsen und Bayern.

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Abschlussbericht "Energieeffiziente Krankenhäuser" online

 

Oberhausen (19. Januar 2010) - Möglichkeiten, in Krankenhäusern Energie zu sparen, gibt es viele. Der Abschlussbericht "Energieeffiziente Krankenhäuser" des Fraunhofer-Instituts UMSICHT zeigt die größten Einsparpotenziale und wie sie lohnenswert erschlossen werden können. Der Bericht ist kostenfrei online zugänglich.

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Organspendezahlen in 2009 weiterhin alarmierend

Deutsche Stiftung Organtransplantation ergreift Maßnahmen, um mehr Menschen zu retten

 

Frankfurt am Main (19. Januar 2010) - Das Jahr 2009 brachte keine nennenswerte Steigerung der Organspende in Deutschland. Insgesamt haben bundesweit 1.217 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe gespendet, um schwer kranken Patienten zu helfen. Das sind 19 Spender mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Organspender pro eine Million Einwohner hat sich mit 14,9 gegenüber dem Vorjahr (14,6) kaum bewegt. Gleichzeitig ist die Anzahl der gespendeten Organe um 48 zurückgegangen, so dass für die Patienten auf der Warteliste aus Deutschland 3.897 Organe zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Zahl der Transplantationen blieb bundesweit mit 4.050 gegenüber dem Vorjahr unverändert.

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Falscher Arzt im OP: Geständnisse eines Hochstaplers

Deutsche Literaturgesellschaft veröffentlicht Buch von »Dr. Lüge«

 

Berlin (12. Januar 2010) - Er war Bankangestellter, hatte eine langweilige Ausbildung hinter sich und im Zivildienst die spannende Blaulicht-Welt der Ärzte und Sanitäter kennengelernt. Doch wie es ihm gelingt, ohne Zeugnisse und Ausbildung fast 200 Operationen durchzuführen, das ist eine wahrhaft packende Story: Die BILD-Zeitung nennt ihn »Dr. Lüge«, Spiegel Online sieht in ihm »Doktor Münchhausen« - jetzt erzählt Christian Ehret erstmals in seinem Buch, das in der Deutschen Literaturgesellschaft erschien ( http://Deutsche-Literaturgesellschaft.de), wie er vom biederen Bankangestellten zum Arzt im OP wurde.

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Es ist tödlich, zu lange vor dem Fernseh- oder Computerbildschirm zu sitzen

 

Eine australische Langzeitstudie macht auf die offenbar erheblichen Risiken der sesshaften Lebensweise aufmerksam

 

Hannover/telepolis (12. Januar 2010) - Wir haben es schon immer gewusst: Fernsehschauen macht nicht nur doof, lahm und passiv ( Fernsehen macht träge und dumm), es verkürzt auch das Leben. Das jedenfalls berichten australische Wissenschaftler vom Baker IDI Heart and Diabetes Institute in Victoria in ihrem Artikel, der in der von der American Heart Association herausgegebenen Zeitschrift Circulation erschienen ist.

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Kienbaum-Studie zur Vergütung in Krankenhäusern

Chefarzt verdient doppelt so viel wie Krankenhausmanager

 

Gummersbach (12. Januar 2010) - Die Gehälter von Führungskräften in Krankenhäusern variieren stark: Während Chefärzte mit durchschnittlich 266.000 Euro im Jahr vergütet werden, verdienen ihre Geschäftsführer- und Vorstandskollegen 120.000 Euro weniger. Damit erhalten nichtärztliche Führungskräfte im Schnitt nur rund halb so viel wie in einer vergleichbaren Position in einem Wirtschaftsunternehmen. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in Krankenhäusern“ der Managementberatung Kienbaum, zu der die Daten von 2.055 Positionen aus 184 Krankenhäusern erhoben wurden. „Die eklatanten Gehaltsunterschiede machen einen Wechsel vom Krankenhaus in reine Wirtschaftsunternehmen vor allem für Nachwuchsführungskräfte attraktiv. Die Optimierung ihrer Vergütungssysteme ist für Krankenhäuser unumgänglich, um die Mitarbeiter langfristig binden zu können“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

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Wie wir ein Gesicht erkennen

 

Jena (10. Januar 2010) - Es ist ein alltäglicher und scheinbar selbstverständlicher Prozess: Wir sehen ein bekanntes Gesicht und erkennen die Person. Doch welche Mechanismen laufen bei der Personenwahrnehmung ab? Wieso können wir das Gesicht identifizieren, egal ob es lacht, weint oder Grimassen schneidet? Mit den Mechanismen der Gesichter- und Personenwahrnehmung und ihrer Speicherung im Gehirn beschäftigen sich bereits seit längerem auch Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Gruppe um Prof. Dr. Stefan R. Schweinberger wird für ihre Untersuchungen zur "Beschreibung und Analyse neuronaler Korrelate der Gesichtserkennung" nun der Thüringer Forschungspreis 2009 in der Kategorie "Grundlagenforschung" verliehen, wie das Thüringer Wissenschaftsministerium gerade bekannt gegeben hat. Prof. Schweinberger, Dr. Jürgen M. Kaufmann und Dr. Holger Wiese erhalten ein Preisgeld in Höhe von 17.500 Euro.

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Bayer-Team gewinnt den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten

 

  • Bundespräsident Horst Köhler würdigt exzellente Innovationsleistung
  • Auszeichnung für die Entwicklung des neuen Blut-Gerinnungshemmers Rivaroxaban

 

Berlin (2. Dezember 2009) – Der Deutsche Zukunftspreis 2009 des Bundespräsidenten geht an ein Forscher- und Entwicklerteam von Bayer: Dr. Frank Misselwitz, Dr. Elisabeth Perzborn und Dr. Dagmar Kubitza nahmen in Berlin den Preis für Technik und Innovation aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler entgegen. Die Bayer-Wissenschaftler aus Wuppertal erhielten die hohe Auszeichnung für die Entwicklung des neuen Blut-Gerinnungshemmers Rivaroxaban (Markenname Xarelto®).

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Krankenhaus-Report 2010

Kliniken haben Chancen genutzt

KrankenhausreportBerlin (1. Dezember 2009) - "Krankenhausversorgung in der Krise?", so lautet das Schwerpunktthema des Krankenhaus-Reports 2010, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Dienstag (1. Dezember) vorgestellt hat. Dabei geht es um eine umfassende Analyse der Marktentwicklung seit Einführung des neuen fallpauschalierten Vergütungssystems nach Diagnosis Related Groups (DRGs) im Jahr 2003. "Die Analysen zeigen, dass die Chancen von den Krankenhäusern überwiegend genutzt und die Herausforderungen bewältigt wurden", sagt Jürgen Klauber, Geschäftsführer des WIdO. "Sie zeigen aber auch, dass weiterhin Effizienzreserven in Milliardenhöhe bestehen. Politischer Handlungsbedarf besteht darüber hinaus insbesondere bei der Sicherstellung der Investitionsfinanzierung."

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Wie Düfte den Partner anlocken

 

Saarbrücken (24. November 2009) - Wie attraktiv eine Maus als Geschlechtspartner für ihre Artgenossen ist, hängt von ihrer "Duftnote" ab - spezifischen körpereigenen Eiweißstoffen. Diese Botenstoffe geben Auskunft über ihr Immunsystem und ihren Gesundheitszustand. Welche Vorgänge dabei im Einzelnen ablaufen, war bisher weitgehend unbekannt. Dem Professoren-Ehepaar Trese Leinders-Zufall und Frank Zufall von der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes ist nun ein entscheidender Schritt zum Verständnis der molekularen Abläufe gelungen: In Riechzellen der Maus wiesen sie erstmals Rezeptoren nach, die so sensibel sind, dass sie sogar einzelne Eiweißmoleküle, so genannte MHC-Peptide, wahrnehmen können.

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Wolfgang Zöller als neuer Patientenbeauftragter der Bundesregierung ernannt

 

Berlin  (19. November 20099 -  Wolfgang Zöller, MdB erhält heute vom Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler seine Ernennungsurkunde zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten.
Mit der Ernennung von Wolfgang Zöller zum Patientenbeauftragten hat die Bundesregierung einen entscheidenden Schritt in Richtung Stärkung der Patientenrechte getan. Herr Zöller ist für die Geradlinigkeit bekannt, mit der er sich seit Jahren für ein freies, pluralistisch organisiertes und sozial abgesichertes Gesundheitswesen einsetzt. Für den langjährigen Gesundheitspolitiker ist der freie, ungehinderte und zeitnahe Zugang zu medizinischen Leistungen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Abstammung und Einkommen das wichtigste Patientenrecht.

 

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Bei Lippenherpes auf Hygiene achten

 

Berlin (18. November 209) - Lippenherpes wird meist mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Einfache Hygieneregeln können die Verschleppungsgefahr des Lippenherpes verringern. "Auch wenn es juckt: An den Bläschen nicht kratzen oder reiben. Sonst kann der Erreger über die Hände auf die Augen, die Nase oder andere Körperstellen übertragen werden. Die Zahnbürste sollte nach dem Abklingen der Infektion gewechselt werden, Vorsicht auch beim Umgang mit Kontaktlinsen", rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

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PKV setzt Qualitätsoffensive in der Pflege fort

 

Berlin (10. November 2009) - Anlässlich der konstituierenden Gremiensitzungen des von der privaten Krankenversicherung (PKV) gestifteten Zentrums für Qualität in der Pflege erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Reinhold Schulte: „Seit vielen Jahren fordern Politik und Pflegefachwelt die Definition und Weiterentwicklung einheitlicher, qualitativer Standards in der Betreuung von Pflegebedürftigen. Die PKV greift diesen Appell auf und stiftet das ‚Zentrum für Qualität in der Pflege’ (ZQP). Fachlich unabhängig, thematisch breit aufgestellt sowie unter ständiger Beteiligung von Wissenschaftlern, Praxisexperten und Selbsthilfeorganisationen wird das ZQP zur kontinuierlichen Verbesserung der Pflege beitragen.

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Diakonie zur Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

Berlin (10. November 2009) - Anlässlich der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Diakonie die Bundesregierung auf, Kinderarmut effektiver zu bekämpfen. "Familien, die Sozialhilfe oder Hartz-IV erhalten, profitieren überhaupt nicht von der beschlossenen Erhöhung des Kindergeldes. Von der Erhöhung des Kinderfreibetrages profitieren überproportional die Bezieher hoher Einkommen," sagt Diakonie-Präsident Klaus- Dieter Kottnik. Als evangelischer Wohlfahrtsverband sehe die Diakonie ihre vorrangige Aufgabe darin, sozial benachteiligte Menschen  zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und für diese Menschen in der Gesellschaft und in der Politik anwaltschaftlich einzutreten.

 

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Deutliches Ja zur Organtransplantation

Novartis beweist Engagement durch klinische Forschung, Förderung und weltweite Initiative

 

  • Über 25 Jahre Expertise in der Transplantationsmedizin
  • Bewährte und innovative Präparate zur Immunsuppression
  • Aktuelle Initiative „Transplantation Tree of Life” in Berlin vorgestellt

 

Berlin (5. Oktober 2009) — Zum Welttag der Organspende stellte Novartis Pharma in Berlin sein aktuellstes Projekt zur weltweiten Förderung der Organtransplantation vor. Das Pharmaunternehmen, das sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Bereich der Transplantationsmedizin engagiert, präsentierte gemeinsam mit der Europäischen Gesellschaft für Organtransplantation (ESOT) die Initiative „Transplantation Tree of Life Academy“. Damit wird der Einsatz von Novartis, der nicht nur die Behandlung von Patienten nach einer Organtransplantation beinhaltet, sondern auch Weiterbildungsprogramme für Transplantationsmediziner, auf eine neue Ebene gehoben: Die Akademie ist Teil eines medizinischen Förderprogramms, das auf die Situation von Menschen aufmerksam machen will, die auf eine Organspende warten. Allein in Europa sind dies über 56.000 Patienten. Im Rahmen der Transplantation Tree of Life Academy werden weltweit Bäume gepflanzt, die daran erinnern sollen, was die Spende von Organen für den Empfänger, seine Angehörigen und Freunde bedeutet. Am 4. Oktober wurde in der Virchow-Allee der Berliner Charité der erste dieser Bäume auf deutschem Boden gepflanzt. Damit sollen auch die Menschen geehrt werden, die sich bereits zur Organspende entschlossen und damit einem anderen eine zweite Chance gegeben haben.

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Organspendekongress 2009

Organmangel und Förderung der Organspende

 

Berlin (5. Oktober 2009) -  Der zehnte Internationale Organspendekongress der International Society for Organ Donation and Procurement (ISODP) findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Gastgeber ist in diesem Jahr die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Vom 5. bis zum 7. Oktober werden über 700 Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern erwartet. Die Auswirkungen des Organmangels und die Förderung der Organspende werden in 47 Vortragsveranstaltungen, Workshops und Posterpräsentationen zentrale Leitthemen sein.

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Katalog der Krankenhaus-Fallpauschalen für 2010 verabschiedet

 

Berlin (30. September 2009)  -  Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich auf die maßgeblichen Bausteine des Fallpauschalensystems 2010 geeinigt. Die Beteiligten sind überzeugt, dass die Selbstverwaltung damit eine sachgerechte und tragfähige Lösung für die komplexen Anforderungen in der Krankenhaus-Finanzierung gefunden hat.
Kernelement der Fallpauschalenvereinbarung 2010 (FPV 2010) ist der Fallpauschalen-Katalog (DRG - Diagnosis Related Groups), der im kommenden Jahr insgesamt 1.200 verschiedene abrechenbare Fallpauschalen enthält. Damit verfügt der im Vergleich zum Vorjahr überarbeitete und verbesserte Katalog über acht zusätzliche Fallpauschalen.

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Neue Hoffnung für Patienten

Besiedlung von Textilimplantaten mit humanen Stammzellen

 

Humane Stammzellen, angesiedelt auf einem Textilimplantat. Im Durchlicht sind die mit Zellen besiedelten bioresorbierbaren Textilfasern zu erkennen (links). Im Fluoreszenzmikroskop (rechts) wurden die Zellkerne der Stammzellen blau, das Zellgerüst rot immunmarkiert.Bönnigheim (16. September 2009) - Stammzellen gelten als großer Hoffnungsträger in der Medizin, da sie die Fähigkeit besitzen, sich in die verschiedensten Zelltypen umzuwandeln. Diese Eigenschaft macht sie besonders interessant zur Wiederherstellung von irreversibel geschädigtem Gewebe z. B. nach einem Herzinfarkt oder bei Verletzungen des Rückenmarks. Forschern des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten ist nun eine optimierte Textilbeschichtung gelungen, mit deren Hilfe sich adulte menschliche Stammzellen auf der Faseroberfläche von Textilimplantaten ansiedeln. Hierzu wurde eine Molekularschicht aus natürlichen Biomaterialien der menschlichen Extrazellularmatrix entwickelt. Die Besiedlung mit körpereigenen Stammzellen des Patienten erlaubt die Platzierung der kleinen Alleskönner direkt am geschädigten Gewebe. Durch Zugabe bestimmter Faktoren können so zum Beispiel neue Herzmuskelzellen entstehen, die dann die durch einen Infarkt zerstörten Bereiche des Herzens ersetzen.

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Krankenkassen erzielen im 1. Halbjahr 2009 einen Überschuss von 1,2 Mrd. Euro

 

Berlin (7. September 2009) -  Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 einen Überschuss von rd. 1,2 Mrd. Euro erzielt. Einnahmen in Höhe von 85,0 Mrd. Euro standen Ausgaben in Höhe von 83,8 Mrd. Euro gegenüber. Bei allen Kassenarten waren in den Monaten Januar bis Juni die Einnahmen höher als die Ausgaben. Mit Ausnahme der Ersatzkassen, die im 1. Halbjahr nur mit einem geringen Plus abschlossen, konnten alle übrigen Kassenarten ihre Überschüsse gegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres noch steigern.

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Durchschnittlicher Aufenthalt im Krankenhaus 2008: 8,1 Tage

 

Wiesbaden (2. September 2009) -  Ein Krankenhausaufenthalt dauerte für Patientinnen und Patienten im Jahr 2008 durchschnittlich 8,1 Tage (2007: 8,3 Tage). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. 17,4 Millionen Menschen wurden im vergangenen Jahr vollstationär im Krankenhaus behandelt. Das sind 200.000 Behandelte mehr als im Jahr zuvor.

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Strategien für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Bundesministerium für Gesundheit stellt neue Studie vor

 

Berlin (20. August 2009) - Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat heute die Studie "Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit seltenen Erkrankungen„ veröffentlicht. Dazu sagt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Es gibt etwa 7.000 verschiedene Erkrankungen, die als selten bezeichnet werden. Oft haben diese Erkrankungen einen schweren Verlauf. Informationen über die richtige Diagnose und Therapie gibt es in vielen Fällen nicht, so dass diese Krankheiten häufig erst spät erkannt werden. Das stellt Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Ärztinnen und Ärzte vor ganz besondere medizinische und soziale Probleme. Die Studie gibt wichtige Hinweise, wo und wie die Situation von Menschen mit seltenen Erkrankungen verbessert werden kann. Es ist hilfreich, unsere Maßnahmen im Rahmen einer Strategie national und EU-weit zu koordinieren."

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Kostenfreie Pflegeberatung

Unterstützung für Hausärzte

 

Köln (12. August 2009) - Wenn eine Person zum Pflegefall wird, ist der Beratungsbedarf groß - sowohl für die Betroffenen, als auch für die Familienangehörigen. Eine erste Anlaufstelle stellt oftmals der Hausarzt dar. Das Leistungsspektrum der Pflegeversicherung wird jedoch immer komplexer, Ansprüche und mögliche Hilfestellungen sind nicht immer transparent. Bei tief gehenden Fragen können Ärzte ihre Patienten an die COMPASS Pflegeberatung der Privaten Krankenversicherungen verweisen - oder selbst zum Hörer greifen. Die telefonische Pflegeberatung steht unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/101 88 00 (Mo-Fr: 8-19 Uhr, Sa: 10-16 Uhr) allen Versicherten zur Verfügung. Die häusliche Beratung können gesetzlich Versicherte einmal in Anspruch nehmen.

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Süßes verändert das Preisempfinden

 

Friedrichshafen (7. August 2009) - Süßes verändert das Preisempfinden der Verbraucher. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen. Ihnen gelang es, die Preiswahrnehmung mit Zuckerwasser zu beeinflussen. Diejenigen, die Süßes zu sich nahmen, waren dabei durchwegs eher bereit, vorgegebene oder höhere Preise als fair zu akzeptieren.

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Zusammenhang zwischen Überschuldung und Fettleibigkeit

Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit ist bei überschuldeten Menschen erhöht

 

Mainz (6. August 2009) - Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Überschuldung und Fettleibigkeit festgestellt. Wie sie in dem Fachjournal BMC Public Health schreiben, haben überschuldete Menschen in Deutschland ein höheres Risiko, übergewichtig oder fettleibig zu sein, als der Bevölkerungsdurchschnitt. Die Forscher machen dafür die hohen Preise für gesunde Nahrungsmittel, fehlendes Wissen über preisgünstige, aber dennoch gesunde Ernährung und vor allem die psychisch sowie sozial belastende Situation der überschuldeten Bürgerinnen und Bürger mitverantwortlich, die zu einer Neigung der betroffenen Personen zum "Trost-Essen" sowie körperlicher Inaktivität führen kann. Da die Ursachen-Wirkungs-Beziehung mit dem Studiendesign einer einmaligen Befragung nicht nachgewiesen werden kann, diskutieren die Wissenschaftler ebenso, ob Fettleibige eventuell eher ihren Arbeitsplatz verlieren und somit in die Überschuldungsfalle geraten könnten. Schließlich ist die Arbeitslosigkeit der häufigste Grund für eine Überschuldungssituation beziehungsweise Zahlungsunfähigkeit.

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Bluttest für Risiko eines künstlichen Knies-/Hüftgelenks entdeckt

 

Erlangen/Nürnberg (5. August 2009) - Forscher des Universitätsklinikums Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft- und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann. Grundlage ist eine an rund 900 Patienten durchgeführte Studie, die jetzt im amerikanischen Fachmagazin "Arthritis & Rheumatism" veröffentlicht wurde.

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Die Liste der Berufskrankheiten wird erweitert

Berlin (5. August 2009) - Die Liste der Berufskrankheiten (BKen) ist um fünf weitere Krankheitsbilder ergänzt worden. Seit 1. Juli 2009 können damit folgende Krankheitsbilder als Berufskrankheiten anerkannt werden, wenn die berufliche Verursachung bestätigt ist:

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Keine Ruhe mit der letzten Ruhe

Projekte zur Bestattungspraxis – Umweltbelastungen und Verwesungsprobleme

 

Osnabrück (5. August 2009) - „Aus der Erde sind wir genommen, zur Erde sollen wir wieder

werden“: Die Schöpfungsgeschichte bringt mit diesen Worten den Kreislauf des Lebens und seine Endlichkeit zum Ausdruck. Auf vielen der etwa 32.000 Friedhöfe in Deutschland ist aber dieses Zitat eher Wunsch als Realität. Denn die letzte Ruhe lässt viele Gemeindemütter und -väter nicht ruhen: Grundwasser und Boden können durch den Verfall der menschlichen Körper belastet werden. Wegen ungünstiger Bodenverhältnisse verwesen die Leichen zudem nicht. Überlegungen, die Friedhöfe zu schließen, sind die Folge. „Damit gehen nicht nur Teile der Stadtkultur und Denkmalpflege, sondern auch der Naherholung und Besinnung für den Menschen verloren“, erklärte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Sie hilft mit mehr als 500.000 Euro in vier Modellprojekten, die Umweltbelastungen, aber auch die Bürde der Friedhofsmitarbeiter beim Auflassen, also Räumen der Gräber, zu verringern.

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Praxisleitfaden für familienfreundliche und geschlechtergerechte Krankenhäuser

 

Praxisleitfaden für familienfreundliche und geschlechtergerechte KrankenhäuserFrankfurt am Main (21. Juli 2009) - Zum Modellprojekt "Exemplarische Einführung von Gender Mainstreaming in zwei sächsischen Krankenhäusern" hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales (SMS) eine Handreichung veröffentlicht: "Der Arbeitsort Krankenhaus: familienfreundlich und geschlechtergerecht" gibt Anregungen für familienfreundliche und geschlechtergerechte Organisationsstrukturen und Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern. Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) hat das Projekt koordiniert und begleitet.

Die Handreichung zeigt anhand praktischer Beispiele, welche Schritte und Maßnahmen zu familienfreundlichen und geschlechtergerechten Strukturen in Krankenhäusern führen. Sie soll vor allem der Abwanderung junger gut ausgebildeter Ärztinnen und Ärzte und dem drohenden Ärztemangel entgegen wirken. Neben dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt am Main (Dr. Doris Hayn, Dr. Irmgard Schultz) waren Dipl.-Ing. Brigitte Wagner Unternehmensberatung in Frankfurt am Main, und das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS, Dr. Ingeborg Jahn) beteiligt. Das Projekt (11/2007-11/2008) wurde vom Europäischen Sozialfonds und dem SMS gefördert.

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BVMed-Filmservice

Film zur schonenden Behandlung von Wirbelkörperbrüchen

 

Berlin (14. Juli 2009) - Der Filmservice des BVMed bietet ab sofort einen neuen Patienteninformationsfilm sowie professionelles TV-Footage-Material zur schonenden Behandlung von Wirbelkörperbrüchen. Der Film mit dem Titel „Wirbelkörper-Brüche: Schmerzfrei durch moderne Technologien“ sowie ein Radiobeitrag zum Thema sind im Internet abrufbar.

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Europäischer Sklerodermietag am 29. Juni 2009

Sklerodermie Selbsthilfe e.V. feiert 25-jähriges Bestehen

schildkroeteFrankfurt am Main (29. Juni 2009) - Noch vor 25 Jahren war die Krankheit Sklerodermie in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt und unerforscht. Mit knapp 1.400 Mitgliedern und 40 Regionalgruppen unterstützt die Sklerodermie Selbsthilfe e.V. die Betroffenen geeignete Therapiemöglichkeiten und soziale Unterstützung zu bekommen, um die Lebensqualität zu verbessern. „Alles was die Selbsthilfe initiierte trug mit vielen kleinen Schritten dazu bei, dass die Betroffenen heute früher ihre Diagnose und Therapie bekommen, betonte Emma Margarete Reil, seit 13 Jahren Vorsitzende der Sklerodermie Selbsthilfe e.V.

Bei der systemischen Sklerodermie handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit des rheumatischen Formenkreises, bei der es zu Kollagenanhäufungen, Fibrosierungen und obliterierenden Angiopathien in der Haut und den inneren Organ kommt. Die Sklerodermie ist eine relativ seltene Krankheit mit vielen Gesichtern, betonte Prof. Dr. med. Nicolas Hunzelmann von der Universitätsklinik in Köln. Er schätzt die Prävalenz der systemischen Sklerodermie mit 40 zu einer Million Menschen ein.

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Kompressionsstrümpfe schützen nicht vor Thrombosen nach Schlaganfall

 

Berlin (25. Juni 2009) – Die in Krankenhäusern übliche Praxis, bettlägerige Patienten durch Kompressionsstümpfe vor Thrombosen und lebensgefährlichen Lungenembolien zu schützen, erfüllt bei Schlaganfallpatienten ihren Zweck nicht. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine größere Studie. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb eine Umsetzung dieser Erkenntnisse in den klinischen Alltag.

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Schlechte Mäusemütter durch Mangel an Glückshormon Serotonin

 

Berlin-Buch (23. Juni 2009) - Mangel an Serotonin im Gehirn verzögert das Wachstum von Mäusen nach der Geburt und lässt sie im späteren Leben schlechte Mütter werden. Das haben Dr. Natalia Alenina, Dana Kikic und Prof. Michael Bader vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch jetzt gezeigt. Zugleich stellten sie fest, dass das als Glückshormon geltende Serotonin im Gehirn für das Überleben der Tiere nicht entscheidend ist.

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Räuspern schadet der Stimme

Wie trainiere und pflege ich meine Stimme?

 

Hamburg (16. Juni 2009) - Wer etwas zu sagen hat, braucht seine Stimme - egal ob im Alltag oder in der Arbeitswelt. Vor allem in Dienstleistungsberufen ist die Stimme ein wesentliches Arbeitsinstrument. Doch trotz der großen und wachsenden Bedeutung wird die Pflege der Stimme oft vernachlässigt - Stimmbeschwerden oder sogar Stimmstörungen können die Folge sein.

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Fehlendes Gen macht Mäuse fett

Neuer Mechanismus, der die Energiebilanz aus der Balance bringt

 

Abb.: Fettleibigkeit durch Gendefekt. Das Ausschalten des nur in Nervenzellen aktiven Gens Nscl-2 führt bei Mäusen zur massiven Fettleibigkeit. Die Abbildung zeigt eine Nscl-2 defiziente sowie eine gleichaltrige Wildtyp-Maus. Photo: MPI für Herz- und LungenforschungBad Nauheim (15. Juni 2009) - Die Fettregulation im Körper ist sehr komplex: Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle dabei und passt die Nahrungsaufnahme an den tatsächlichen Energieverbrauch an. Neu ist, dass auch Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegen, an diesem fein abgestimmten Prozess beteiligt sind. Das haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim sowie der Universitäten Halle, Leipzig und Berlin nun herausgefunden. Den Hinweis lieferten gentechnisch veränderte Mäuse, bei denen das Gen Nscl-2 ausgeschaltet worden war. Dieses ist normalerweise nur in Nervenzellen aktiv. Mäuse, denen Nscl-2 fehlte, entwickelten eine massive Fettleibigkeit (Adipositas), blieben jedoch von "Folgeschäden" wie der Zuckerkrankheit (Diabetes) weitgehend verschont. Die Forscher hoffen nun, dass ihre Entdeckung langfristig auch Adipositas-Patienten hilft, die an Diabetes leiden. (PLoS One, 13. Mai 2009)

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Stellungnahme von DGPPN, DGKJP und DGN gegen Ultimative Fighting

Brutalisierung und Verharmlosung von Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Vorschub leisten


Berlin (11. Juni 2009) - Die geplanten Ultimate Fighting-Kämpfe am kommenden Samstag, den 13. Juni 2009, in der Lanxess-Arena in Köln betrachtet die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapie (DGPPN) mit großer Sorge. Gemeinsam mit den anderen wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften, der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) warnt die DGPPN vor einer schleichenden Brutalisierung und Verharmlosung von Gewalt in unserer Gesellschaft, der mit dieser extremen Kampfsportart Vorschub geleistet werde.

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Start der RLS-Infotage

Wir kommen auf Tour – damit Sie zur Ruhe kommen

 

RLS-Mobil Grenzach-Wyhlen (10. Juni 2009) - Ab dem 22. Juni ist das gelbe RLS-Mobil wieder zwei Wochen lang quer durch Deutschland unterwegs. In zwölf Städten können sich Betroffene und Interessierte ausführlich über das Restless Legs Syndrom (RLS) informieren.

Der leuchtend gelbe Doppeldeckerbus – das RLS-Mobil – sowie zwei Zelte bilden auch dieses Jahr das Informationsforum zum RLS. Hier haben Betroffene Gelegenheit, im eingerichteten Sprechzimmer ein persönliches Gespräch mit einem Neurologen zu führen. Schautafeln erklären anschaulich die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des RLS. Der Film „Nachtwanderer“ vermittelt einen tieferen Eindruck der neurologischen Erkrankung und zeigt, wie andere Betroffene damit umgehen, dass das RLS sie nachts nicht zur Ruhe kommen lässt. Wer sich Informationen mitnehmen möchte, dem stehen Infoblätter und eine Broschüre zur Verfügung.

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Hoffnung für erleichterte Organtransplantation?

Forscher des HZI und der MHH erzeugen wichtige Immunbremse im Labor

 

Elektronenmikroskopische Aufnahme einer T-Zelle im Kontakt mit einer Immunzelle. Photo: Helmholtz-Zentrum für InfektionsforschungBraunschweig (9. Juni 2009) - Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es gelungen, Zellen des Immunsystems so zu behandeln, dass sie unerwünschte Immunreaktionen drosseln können. Die Ergebnisse hat jetzt das Wissenschaftsmagazin "Journal of Cellular and Molecular Medicine" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht.

Wenn es uns gut geht, verdanken wir unsere Gesundheit dem Immunsystem: Es schützt uns Tag und Nacht vor Krankheitserregern. Diese Rundum-Überwachung kann aber auch zum Problem werden, etwa nach Organ-Transplantationen. Der Körper erkennt das neue Organ als "fremd" und bekämpft es. Am Ende steht die Abstoßung des lebensrettenden Transplantats. Nur mit Medikamenten ist es bisher möglich, das Immunsystem künstlich still zu halten und die Abstoßungsreaktion zu unterdrücken.

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