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17 | 10 | 2017
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DEGUM:

Schonender Ultraschall statt gefährlicher Strahlen

 

Hamburg (7. August 2008) - Immer häufiger kann medizinischer Ultraschall risikoreichere Verfahren wie Computertomografie (CT) oder Röntgen ablösen. Vor allem für Kinder und Schwangere bietet die Sonografie eine schonende Alternative. Ein besonderer Vorteil der Sonografie: Anders als bei CT oder Röntgen sind Patienten bei der Ultraschalluntersuchung keinem Strahlenrisiko ausgesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) betont. Dadurch lässt sich Ultraschall beliebig oft einsetzen.

"Medizinische Ultraschallverfahren sind in den letzten Jahren immer leistungsfähiger und aussagekräftiger geworden", sagt Professor Dr. med. Christian Arning, Vizepräsident der DEGUM. Doch damit steige beim medizinischen Ultraschall nicht auch das Risiko für den Patienten, so der Neurologe von der Asklepios Klinik in Hamburg-Wandsbek. Anders bei der CT: Zur Diagnose von Blinddarmentzündungen bei Kindern zum Beispiel setzen viele Kliniken heute kurzentschlossen den Computertomografen ein. Zwar ist das Verfahren einfach und hilfreich für die Diagnose. Gleichzeitig steigt jedoch mit der Zahl der Untersuchungen die Strahlenbelastung. Diese ist bei einer CT der Bauchorgane schon heute 50-fach höher als bei früheren Röntgenuntersuchungen.

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Motivation durch Mitbestimmung

 

Würzburg (5. August 2008) - Fast alle Reha-Einrichtungen kümmern sich heutzutage nicht nur um die Gesundheit ihrer Patienten. Sie fördern auch deren berufsbezogene Fähigkeiten, um so vor allem bei Langzeiterkrankten die Chancen auf eine Rückkehr ins Arbeitsleben zu steigern. Doch die entsprechenden Angebote sind noch verbesserungsfähig. Auf diesem Gebiet forschen die Psychologen Silke Neuderth, Christian Gerlich und Iris Botterbusch vom Arbeitsbereich Reha-Wissenschaften der Universität Würzburg. Für eines ihrer Projekte bekamen sie jetzt vom Bundesforschungsministerium eine Förderung in Höhe von rund 234.000 Euro.

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Molekül hält Angst in Schach

Die richtige Menge Eph-Rezeptoren an der Oberfläche von Nervenzellen ermöglicht eine sinnvolle Verknüpfung von Erlebnissen mit Emotionen

 

Im Mandelkern werden Erlebnisse mit Emotionen verknüpft. Wie ein kleines Molekül diesen Prozess beeinflusst, wurde jetzt gezeigt. Foto: Max-Planck-Institut für Neurobiologie / DeiningerMartinsried (5. August 2008) - Die Verknüpfung zwischen Emotionen und Erlebnissen bestimmt viele Aspekte unseres täglichen Lebens. Nur so können wir schöne Dinge wiedererkennen oder schädliche Situationen vermeiden. Diese Verknüpfungen entstehen, wenn Nervenzellen neue Verbindungen zueinander aufbauen oder bestehende Verbindungen verstärken. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Neurobiologie und Psychiatrie und des Klinikums Großhaderns (LMU) haben jetzt ein Molekül erforscht, das entscheidend die Stärke dieser Verbindungen beeinflusst. PNAS, 4. August 2008

Fasst ein Kind auf eine heiße Herdplatte, wird es sehr wahrscheinlich das erste und letzte Mal gewesen sein. Der Grund für dieses schnelle Lernen liegt im Mandelkern. Dies ist ein kleiner Bereich im Gehirn, der Erlebnisse mit Emotionen verknüpft. Im Mandelkern werden die Herdplatte, der erlebte Schmerz und eine leichte Furcht miteinander verbunden - ein erneutes Anfassen wird in Zukunft vermieden. Während diese Verknüpfung von Furcht und Erlebnissen den Körper häufig vor Schaden schützt, kann eine falsche oder unverhältnismäßige Verknüpfung zu großen Problemen führen. Ein Beispiel sind Phobien, bei denen relativ harmlose Gegenstände oder Situationen mit Angst verbunden werden. Doch wie bilden die Nervenzellen solche Verknüpfungen? Und wie werden sie reguliert?

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Muscheln als medizinische Ratgeber aus dem Meer

Perlmutt als Modell für neuartige und außerordentlich strapazierfähige Gelenk-Prothesen

 

MuschelHannover (4. August 2008) - Forscher der Leibniz Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen Universität Braunschweig testen Perlmutt als Modell für neuartige und außerordentlich strapazierfähige Gelenk-Prothesen. Als Souvenir haben sich Muschelschalen bereits einen festen Platz im Herzen der Strandurlauber erobert. In Zukunft könnten sie aber auch andere Bereiche im Körper für sich beanspruchen. Nachgeahmtes Perlmutt soll als Implantat für medizinische Prothesen Verwendung finden. Ein Forscherteam um Prof. Berend Denkena vom Produktionstechnischen Zentrum (PZH) der Leibniz Universität Hannover untersucht dabei das natürliche Material aus den Muschelschalen und zieht daraus Rückschlüsse auf künstlich hergestellte Varianten. Erste Ergebnisse deuten in mehrfacher Hinsicht eine Überlegenheit des Perlmutts gegenüber herkömmlichen Materialien an. So könnten etwa Knie- und Hüftimplantate noch bruchsicherer und belastungsresistenter gemacht werden. Die Lebensdauer von Gelenkprothesen würde damit deutlich erhöht.

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Prionen-Faltung an der Zellmembran untersucht

Erstmalige Beobachtung der ersten Schritte der Fehlfaltung

 

Bochum (4. August 2008) - Auslöser von Erkrankungen wie der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit, Rinderwahn (BSE) und Alzheimer sind fehlgefaltete Proteine. Unklar ist bis heute, warum sie fehlfalten. Ausschlaggebend für die Krankheitsentstehung scheinen die ersten Schritte der Faltung und der Beginn der Aggregation von Proteinen, die so genannte Oligomerisierung, zu sein. Diese Schritte konnten Bochumer und Düsseldorfer Forscher um Prof. Dr. Klaus Gerwert und Prof. Dr. Detlev Riesner jetzt erstmals in der natürlichen Umgebung des Proteins beobachten. Sie untersuchten die Faltung des Prion-Proteins, des Auslösers der Creutzfeldt-Jakob Krankheit, indem sie es mit natürlichem Anker an eine Zellmembran banden. "Überraschenderweise verhält sich so verankertes Prion-Protein anders als in Lösung", fasst Prof. Gerwert zusammen. "Unstrukturierte Teile des Proteins werden so gefaltet, dass sich ein anderes Prion-Protein leicht anlagern kann - der mögliche Beginn der krankheitsauslösenden Strukturierung." Über die Ergebnisse der Forscher berichtet die aktuelle Online-Ausgabe der Proceedings der National Academie of Science (PNAS).

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Geschlechtsunterschiede beim Placeboeffekt:

Männer sind suggestibel und Frauen sind konditionierbar

 

Tübingen (1. August 2008) - Aktuelle Forschungen zur Placebo-Forschung von Wissenschaftlern am Tübinger Uniklinikum ergeben: Frauen reagieren auf ihre Umwelt eher aus dem bisherigen Erfahrungsschatz heraus, Männer lassen sich eher durch Suggestion beeinflussen. Prof. Paul Enck von der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen: "Wir konnten in zwei Experimenten zeigen, dass eine in einem Drehstuhl induzierte Übelkeit (Bewegungskrankheit = motion sickness) durch Suggestionen verstärkt werden kann, aber auch durch Konditionierung erlernt werden kann. Auffallend war, dass die Suggestionen vor allem auf die Männer wirkte, während die Frauen stärker im Konditionierungsexperiment reagierten."

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Weltweit erste Transplantation kompletter Arme im Klinikum rechts der Isar TU München

 

München (1. August 2008) - Am 25./26. Juli wurde am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München nach mehrjähriger Vorarbeit die weltweit erste Transplantation kompletter Arme durchgeführt. Dem Patienten geht es den Umständen entsprechend gut. Die Federführung für den Eingriff lag bei der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie (Direktor Prof. Hans-Günther Machens). Die Operation, an der ein rund 40köpfiges Team beteiligt war, stand unter der Leitung von PD Dr. Christoph Höhnke (Leiter des Transplantationsteams, Oberarzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie) und Prof. Edgar Biemer (ehemaliger Vorstand der Abteilung für Plastische Chirurgie).

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Vorbericht zu Übergewicht erschienen

IQWiG recherchiert und bewertet Leitlinien zur Vorbereitung strukturierter Behandlungsprogramme

 

Berlin (31. Juli 2008) - Wie in allen Industriestaaten nimmt auch in Deutschland die Zahl der fettleibigen Menschen zu - und das in allen sozialen Schichten und Altersgruppen. Adipositas, so der medizinische Fachbegriff für Fettleibigkeit, wird mit vielen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. So leiden adipöse Menschen häufig an bestimmten Erkrankungen wie etwa Diabetes mellitus Typ 2 oder Bluthochdruck. Für die Adipositas entwickelt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) deshalb jetzt ein Modul, das bereits bestehende Disease-Management-Programme (DMP) ergänzen soll. DMPs sind Behandlungsprogramme für chronisch erkrankte Menschen, die eine optimale Behandlung strukturiert und nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand ermöglichen sollen.

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Bundesverfassungsgericht betont Vorrang des Gesundheitsschutzes -

ausnahmsloses Rauchverbot in Gaststätten nicht verfassungswidrig

 

Berlin  (30. Juli 2008) -  Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: "Die heutige Entscheidung bestätigt, dass wir mit den Nichtraucherschutz-Gesetzen auf dem richtigen Weg sind. Das Urteil betont ausdrücklich, dass der Gesundheitsschutz ein überragend wichtiges Gut ist. Jetzt sind die Länder gefordert, Regelungen für einen konsequenten Nichtraucher-Schutz ohne Ausnahmen vorzulegen.
Das Bundesverfassungsgericht hat lediglich kritisiert, dass die getroffenen Ausnahmeregelungen nicht konsequent sind. Nicht alle Gastwirte sind in der Lage, einen Raucherraum einzurichten. Die daraus entstehende und heute vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Ungleichbehandlung und die damit verbundenen Wettbewerbs-Verzerrungen wären zu vermeiden, wenn auf alle Ausnahmetatbestände gänzlich verzichtet würde. Die Entscheidung ist damit ein Urteil gegen die Ausnahmeregelungen und nicht gegen den Nichtraucherschutz."

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Universitätsklinikum Heidelberg veröffentlicht gemeinsam mit Techniker Krankenkasse Behandlungsdaten bei häufigen Erkrankungen

 

Heidelberg (30. Juli 2008) - Das Universitätsklinikum Heidelberg veröffentlicht gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) umfangreiche Ergebnisse über die Qualität der Behandlung für alle Patienten im Internet und geht dabei weit über die gesetzlich geforderte Transparenz hinaus. Als erstes Klinikum in Deutschland hat das Universitätsklinikum Heidelberg die gesamten Qualitätsdaten aus dem Jahr 2007 zu sämtlichen Behandlungen der Krankenkasse zur Verfügung gestellt.

Patienten können nun zum Beispiel vergleichen, wie oft - im Vergleich mit anderen Krankenhäusern in Deutschland - in Heidelberg bei einer Brustkrebserkrankung eine brusterhaltende Therapie gewählt wird oder wie häufig schwerwiegenden Komplikationen durch einen Dammriss bei einer Geburt auftreten. Zusätzlich werden Daten veröffentlicht, die über die Qualität von Eingriffen bei Herzerkrankungen oder Erkrankungen der Gallenwege Aufschluss geben. Das Klinikum liefert der TK damit weit mehr Behandlungsdaten als für den alle zwei Jahre veröffentlichten, für alle Krankenhäuser verpflichtenden Qualitätsbericht gesetzlich gefordert sind.

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orthoMIT - Minimal-invasive Orthopädische Therapie

 

Aachen (29. Juli 2008) - Es ist ein Projekt der Superlative: Im Verbundvorhaben orthoMIT - Minimalinvasive Orthopädische Therapie entwickeln 24 Partner aus Klinik, Forschung und Industrie aus ganz Deutschland eine Integrierte Plattform für schonende operative Therapie in der Orthopädie und Traumatologie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenchirurgie. orthoMIT ist eines der bundesweit größten Projektvorhaben der orthopädischen Forschung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Leitvision "Schonendes Operieren mit innovativer Technik" bis zum Jahr 2010 mit fast 14 Millionen Euro gefördert wird. Der Verbund wird von der RWTH Aachen aus gesteuert.

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Neue Impfempfehlungen veröffentlicht

 

Berlin (28. Juli 2008) - Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen auf dem Gebiet der Medizin. Die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, hat im Epidemiologischen Bulletin 30/2008 ihre aktuellen Impfempfehlungen veröffentlicht. "Die Möglichkeiten für Schutzimpfungen werden noch nicht ausreichend genutzt", betont Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts. Große Bedeutung hat daher die kürzlich verabschiedete "Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit". Darin sind auch Maßnahmen zur Steigerung der Durchimpfung bei Kindern und Jugendlichen vorgesehen.

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Sonnencreme im Badesee macht Schnecken unfruchtbar

Die Zwergdeckelschnecke produziert weniger Embryonen, wenn die Konzentration an chemischen UV-Filtersubstanzen während des Sommers in den Badeseen steigt. Photo: Universität / Kaiser 

Frankfurt am Main (24. Juli 2008) - Die chemischen UV-Filtersubstanzen in den meisten Sonnencremes beeinflussen das Hormonsystem und auf diese Weise die Fortpflanzung von Wasserschnecken. Zu diesem Ergebnis kommt Dominic Kaiser vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe Universität in einer Studie, in der er die Wirkung der beiden häufigsten UV-Filtersubstanzen auf drei wasserlebende Organismen untersuchte: den Glanzwurm, die Zuckmücke und die Zwergdeckelschnecke. Während die Vermehrung von Wurm und Mücke von den Substanzen nicht beeinträchtigt wurde, produzierten die Schnecken weniger Embryonen im Laborversuch.

 

"Im Sommer ist der Eintrag in die Badeseen besonders groß", sagt Kaiser, "da die Substanzen aber nicht nur in Sonnencremes, sondern auch in vielen anderen Kosmetika wie Shampoos, Hautcremes, Lippenstiften und Parfums vorkommen, haben wir das ganze Jahr über eine Belastung der Fließgewässer über die häuslichen Abwässer." In Kosmetika dienen die UV-Filtersubstanzen vor allem dazu, die Produkte vor einer Veränderung oder Zersetzung durch Sonnenlicht zu bewahren. Wer sich vor Sonnenbrand schützen und zugleich umweltbewusst verhalten will, sollte daher zu Alternativ-Produkten mit physikalischen oder mineralischen Filtern greifen, die es im Reformhaus, der Apotheke und neuerdings auch in Supermärkten gibt.

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Die Lebenserwartung der Deutschen steigt bis 2050 um mindestens sechs Jahre

Sinkende Sterberaten auch dank moderner Medikamente

 

Berlin (23. Juli 2008) - Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts um mehr als 30 Jahre gestiegen. Derzeit liegt sie bei 82 Jahren für Frauen und bei 77 Jahren für Männer. Die Prognosen des Statistischen Bundesamts nehmen für das Jahr 2050 eine Lebenserwartung von 88 Jahren für Frauen bzw. 84 Jahren für Männer an. Diese Entwicklung untersucht die Studie "Lebenserwartung der Deutschen: Analyse, Prognose und internationaler Vergleich" des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels, die im Auftrag des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) angefertigt wurde.

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Erlanger Studie zur Muskelschwäche

 

Erlangen-Nürnberg (22.07.2008) - Ein Eiweißmolekül, das beim Weiterleiten von Bewegungsimpulsen als Bindeglied dient, kann das Verständnis von Muskelerkrankungen vertiefen. Zwei aufeinanderfolgende Untersuchungen an der Universität Erlangen-Nürnberg belegen die Bedeutung dieses Moleküls für die Verarbeitung der Signale zwischen Nerven und Muskeln. Kürzlich hatte eine Studie der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Said Hashemolhosseini am Biochemischen Institut gezeigt, dass bei Mäusen, denen dieses Protein fehlt, eine deutliche Muskelschwäche auftritt. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Heuß an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen fanden die Biochemiker nun heraus, dass beim Menschen die Funktion des gleichen Moleküls in bestimmen Fällen von chronischem Muskelschwund merklich eingeschränkt ist.

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Krankmacher in vollendeter Form

Wie Kristalle chronische Entzündungen verursachen

 

München (21. Juli 2008) - Wer bei Krankheitserregern nur an Bakterien, Viren und andere Parasiten denkt, hat mindestens eine wichtige Kategorie vergessen. Denn auch Kristalle können medizinisch relevant sein. So wird etwa die Staublunge der Bergarbeiter durch Quarzsand ausgelöst, während Harnsäurekristalle in den Gelenken Gicht verursachen. Selbst bei der neurodegenerativen Alzheimerschen Erkrankung spielen kristalline Strukturen eine Rolle. In all diesen Fällen reagiert der Körper mit einer chronischen Entzündung. Ein internationales Forscherteam, dem auch der LMU-Mediziner Franz Bauernfeind angehört, konnte nun erstmals den molekularen Mechanismus beschreiben, der dieser Abwehrreaktion zugrunde liegt. "Unabhängig von ihrer Struktur setzen alle Kristalle die gleiche Immunreaktion in Gang", berichtet Bauernfeind. "Und immer ist das Protein Nalp3 wesentlich daran beteiligt, weil es ganz universell Gefahrensignale im Körper erkennt. Als zentraler Faktor verschiedener Entzündungsmechanismen wird es künftig sicher ein wichtiges Zielmolekül der pharmakologischen Forschung sein." (online, Nature Immunology)

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Bundesweites Netzwerk analysiert Ursachen der Mentalen Retardierung

 

Erlangen-Nürnberg (21. Juli 2008) - Wenn Menschen in ihrer Auffassungsgabe, ihrer Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit der Umwelt und ihrer Entwicklung zu einem selbständigen Individuum deutlich unter dem Durchschnitt bleiben, wird heute dafür der Begriff "Intelligenzminderung" oder "mentale Retardierung" verwendet. In der Mehrzahl der Fälle bleibt heute die Ursache noch unbekannt. Daher ist eine ursächliche Behandlung in der Regel nicht möglich. Verschiedene Fördermaßnahmen erlauben zwar eine Verbesserung der jeweiligen Fähigkeiten, jedoch nur im beschränkten Maße.

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Asklepios legt "Präventionsreport 2007" vor

 

Hamburg / Königstein-Falkenstein (17. Juli 2008) - Als erste bundesdeutsche Klinikkette legen die Asklepios Kliniken einen umfangreichen Report über gesundheitsfördernde Maßnahmen und das damit verbundene gesellschaftliche Engagement vor. Der Präventionsreport 2007 dokumentiert im Detail die vielfältigen Aktivitäten der einzelnen Asklepios Einrichtungen und stellt insbesondere das Engagement der Mediziner und Pflegekräfte bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Diese Aufklärungsarbeit für das gesundheitliche Wohlergehen von Schülerinnen und Schülern reicht von Maßnahmen zur Suchtprävention über die Unterstützung von Schülerinitiativen bis zu Projekten, die Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen. Alle diese Aktivitäten werden aktiv von der Dr. Broermann Stiftung unterstützt, einer privaten Einrichtung des Gründers und Gesellschafters der Asklepios Gruppe, Dr. Bernard gr. Broermann, die seit mehr als 20 Jahren in der Präventionsarbeit tätig ist. Ebenfalls Teil des Präventionsreport 2007 sind die umfangreichen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in den mittlerweile fast 100 Asklepios Einrichtungen in Deutschland.

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3M Health Care Forum 2008:

Markttrends erkennen, Qualität sichern, Marktchancen nutzen

 

Neuss (17. Juli 2008) - Unter diesem Motto steht das diesjährige 3M Health Care Forum. Mit der Veranstaltungs-reihe spricht 3M Health Information Systems bereits seit dem Jahr 2000 erfolgreich Entscheider aus dem Krankenhaussektor an. Die zweitägige Informationsveranstaltung findet in diesem Jahr vom 25. bis zum 26. September 2008 im europäischen Forschungszentrum der 3M in Neuss statt. Hochkarätige Referenten aus unter-schiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens informieren dort über aktuelle Entwicklungen. Zu den diesjährigen Schwerpunktthemen zählen das G-DRG-System 2009, die Krankenhausreform 2009 sowie Krankenhaus-Strategie.

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Bundesregierung stärkt Forschung für ein besseres Leben im Alter

Ministerin Annette Schavan berät sich mit führenden Demographie-Experten

 

Berlin (15. Juli 2008) - Wie gut es den Menschen im Alter geht, wird zunehmend von den Leistungen der Forschung bestimmt. Die Bundesregierung baut deshalb die Förderung für Forscher aus, deren Arbeiten einem besseren Leben im Alter zugute kommen. Das sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin bei einem Gespräch mit führenden Expertinnen und Experten zum Thema "Gesünder älter werden - Empfehlungen der Forschung für eine Gesellschaft des langen Lebens". Auf Einladung Schavans stellten führende Wissenschaftler aus Deutschland, den USA und Japan Handlungsempfehlungen für eine Forschungspolitik vor, die Deutschland fit für Herausforderungen des demographischen Wandels machen soll.

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Doppelbelastung im Job macht krank

Mehr Fehler bei permanentem Multitasking

 

Doppelbelastung als Ursache bleibt oft unentdeckt

Prioritäten setzen und feste Abläufe einplanen hilft

 

Köln (15. Juli 2008) - Kopfschmerzen, Nervosität, Bluthochdruck, Depressionen oder Schlafstörungen: Das können Folgen einer Überbelastung im Job sein. Denn in vielen Berufen müssen Tätigkeiten gleichzeitig erledigt werden, die kaum miteinander vereinbar sind. Telefongespräche, E-Mails checken, Präsentationen vorbereiten und mal eben zwischendurch Fragen von Kollegen klären - das macht in vielen Büros den Alltag aus. Für einen begrenzten Zeitraum mag das gut gehen. Doch das menschliche Gehirn ist auf Dauer nicht für das so genannte Multitasking ausgelegt. "Es löst das Dilemma, indem es blitzschnell zwischen den einzelnen Aufgaben hin- und herschaltet", erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. "Eine optimale Lösung ist das allerdings nicht, wie aktuelle Studien, die sich mit dem Multitasking beschäftigen, belegen."

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9. Symposium Health Technology Assessment (HTA) des DIMDI:

Patienten im Niemandsland

 

Köln (15. Juli 2008) - Die Chancen für Patienten durch systematische Bewertungen medizinischer Verfahren stehen im Mittelpunkt des 9. Symposiums Health Technology Assessment (HTA) des DIMDI am 17. und 18. Oktober 2008 in Köln. Zu den Schwerpunkten Prävention und Compliance diskutieren unter anderem die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott.

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Alkohol macht alt

Heidelberger Alkoholforscher Prof. Helmut Seitz als Gastredner auf dem Kongress der Internationalen Gesellschaft für Alkoholforschung in Washington

 

Heidelberg (14. Juli 2008) - Regelmäßiger Alkoholkonsum begünstigt Tumoren der Speiseröhre, der Leber und des Dickdarms – rund 4 Prozent aller Krebserkrankungen sind auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Der renommierte Heidelberger Alkoholforscher Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Salem, untersucht seit 30 Jahren erfolgreich die Mechanismen und genetischen Voraussetzungen von Krebserkrankungen durch Alkoholkonsum und war nun von der Internationalen Gesellschaft für Alkoholforschung als einziger europäischer Vertreter eingeladen, seine Forschungsergebnisse auf dem diesjährigen Kongress der Gesellschaft ab dem 28. Juni in Washington vorzustellen:  Alkoholiker altern schneller.

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Charta im Rahmen der Initiative „Leben hat Gewicht - Gemeinsam gegen Schlankheitswahn“

 

Berlin (11. Juli 2008) -  Heute haben in Berlin die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Vertreter der deutschen Textil- und Modebranche die Nationale Charta der deutschen Textil- und Modebranche im Rahmen der „Initiative Leben hat Gewicht“ unterzeichnet. Mit dieser Selbstverpflichtung soll die Öffentlichkeit für ein gesundes Körperbild sensibilisiert und einem extremen Schlankheitsideal entgegengetreten werden.

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Wissenschaftlerteam aus Heidelberg, München und Aachen weist die Bedeutung von Zuckermolekülen für die Immunabwehr nach

Kleine Vene mit ausgewanderten weissen Blutkörperchen (dunkle Punkte). Photo: Universitätsklinikum Heidelberg 

Heidelberg (10. Juli 2008) - Weiße Blutkörperchen, die Leukozyten, patrouillieren ständig in unserem Körper, um z.B. bei Entzündungen Krankheitserreger aufzustöbern. Die letzten Winkel und Ecken unserer Gewebe erreichen sie aber nur, indem sie in einem komplexen Prozess, der Leukozyten-Rekrutierung, aus den Blutgefäßen ins Gewebe auswandern. Mit Hilfe spezieller Haftmoleküle, sog. Adhäsionsmoleküle, gelingt es dabei den Leukozyten an der Gefäßwand zu verweilen und nicht von dem fließenden Blut permanent fortgerissen zu werden.

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Mit der Weissen Liste das passende Krankenhaus finden

Bertelsmann Stiftung und Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen veröffentlichen Internetportal www.weisse-liste.de

 

Gütersloh (4. Juli 2008) - Für Patienten und Angehörige gibt es ab dem 5. Juni ein neues, interakti­ves Instrument, das sie bei der Suche nach dem für sie geeigneten Krankenhaus unterstützt: das Internetportal www.weisse-liste.de. Das unabhängige Portal ist ein gemeinsames Projekt der Ber­telsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Interessierte finden dort leicht verständliche Informationen zur Krankenhausqualität. Ein Suchassistent ermöglicht eine nach eigenen Vorstellungen gestaltete Auswahl unter den rund 2.000 deutschen Kliniken.

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Jede Minute zählt

Schlaganfalltherapie bereits im Notarztwagen?

Dr. Sandra Boy (Klinik und Poliklinik für Neurologie, BRK) bei der UltraschalluntersuchungRegensburg (30. Juni 2008) - Ein Schlaganfall ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Ca. 1,9 Millionen Gehirnzellen sterben nach Eintreten eines Schlaganfalls pro Minute ab. Ein weltweit einzigartiges Projekt zeigt, dass eine einleitende Therapie bereits im Notarztwagen möglich ist. Taubheitsgefühle, halbseitige Lähmungserscheinungen, plötzliche Probleme beim Sehen, Sprechen oder Hören sind Anzeichen für einen Schlaganfall. In Deutschland trifft diese Erkrankung jährlich ca. 200.000 Menschen. Jeder Dritte stirbt an den Folgen innerhalb eines Jahres, viele leben mit Spätfolgen. Kostbare, lebensrettende Zeit kann bereits beim Transport und bei den Untersuchungen in der Klinik verloren gehen. Je früher also eine effektive Therapie beginnt, desto besser stehen die Chancen für den Patienten.

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IQWiG: Mittel der Komplementärmedizin können bei leichten Depressionen und prämenstruellem Syndrom helfen


Nicht alle „alternativen“ Produkte und Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch unschädlich

Deutsches Institut rät Verbrauchern, kritischer zu sein

 

Berlin (26. Juni 2008) - Verbraucher greifen häufig zu sogenannten komplementären Medizinprodukten, denn viele sehen diese Produkte als vermeintlich "sanfte Medizin". Ihre Wirksamkeit ist allerdings sehr unterschiedlich. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt einige der neuesten Forschungsergebnisse zu bestimmten Produkten analysiert und zusammen mit einem Leitfaden für Verbraucherinnen und Verbraucher veröffentlicht.

Demnach kann Johanniskraut leichte Depressionen mildern, hilft jedoch nicht bei einer ernsthaften depressiven Erkrankung. Es wirkt auch nicht gegen Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS). Vermutlich können aber Kalzium und Vitamin B6 (Pyridoxin) betroffenen Frauen Erleichterung verschaffen. Ob Nachtkerzenöl PMS-Beschwerden lindern kann, ist dagegen nicht belegt.

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Singen entspannt die Verdauung

Gesangswettbewerb "Lefax sucht den guten Ton" geht in den Endspurt

 

Köln (16. Juni 2008) - Singen ist ein Lebenselixier. Wer singt, hat Spaß und kann besser vom Alltag abschalten. Was viele jedoch nicht wissen: Ein Lied zu trällern wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus und sorgt für ein gutes Bauchgefühl. Um diesen Zusammenhang bekannter zu machen, haben die Bayer Vital GmbH und der Deutsche Chorverband zum Gesangswettbewerb "Lefax sucht den guten Ton" aufgerufen. Jetzt geht es in den Endspurt: Noch bis zum 31. Juli haben Frauenchöre die Möglichkeit, sich zu bewerben. Der Siegerchor wird mit einer professionellen CD-Aufnahme im Tonstudio belohnt, die Zweitplatzierten nehmen an einem Stimmbildungs-Workshop teil und die Chormitglieder auf Platz drei erhalten Sachbücher zum Thema Gesang. Teilnahmeberechtigt sind Frauenchöre mit mindestens fünf Mitgliedern. Zugelassen sind A-Capella-Werke in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.lefax.de  .

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Wirtschaftlichkeitsprüfungen in Bayern - Akte geschlossen

Bundessozialgericht: Kündigung der Versorgungsverträge war rechtswidrig

 

Berlin (13. Juni 2008) - Seit 2001 versuchen die Landesverbände der Pflegekassen, flächendeckende Wirtschaftlichkeits-Prüfungen vorzubereiten und durchzuführen. Zeitweise schien jedes Mittel recht zu sein, um das Anliegen durchzusetzen. So wurde zahlreichen Einrichtungen selbst der Versorgungsvertrag gekündigt, obwohl diese nur ihre begründeten Zweifel an der geplanten Durchführung klären wollten. Die gebotene juristische Auseinandersetzung mit diesem Vorhaben fand nun ihren Schlusspunkt mit der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 12. Juni.

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Ein Therapiefall:

Männergesundheit im Europa des 21. Jahrhunderts

 

München (12. Juni 2008) - Getrieben von traditionell maskulinen Normen und gesellschaftlichen Erwartungen setzen Männer ihre Gesundheit aufs Spiel.(1) Oft nehmen sie keine medizinische Hilfe in Anspruch, weil das für „unmännlich” gehalten wird.(2) Die Konsequenzen sind, verglichen mit Frauen, höhere Mortalitäts- und Morbiditätsraten.(3) Aus diesem Grund müssen medizinische Fachkräfte und Gesundheitseinrichtungen aufmerksam und verantwortungsbewusst auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern in Abhängigkeit von Alter, ethnischer Zugehörigkeit, sozioökonomischem Status und Gesundheitsbedürfnissen reagieren.

 

Obwohl der Gesundheit von Männern heute mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als je zuvor, gibt es viel zu tun, um ihren Bedürfnissen mit Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden wirksamer zu entsprechen.(4) Denn Versäumnisse bei der Reduzierung von Erkrankungen bei Männern haben Auswirkungen sowohl auf deren Familien als auch auf die Gesellschaft insgesamt.(5)

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MDS geht am 1. Juli in die Trägerschaft des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen über

Neuer Verwaltungsrat wählt Vorsitzende und Geschäftsführung

 

Essen (12. Juni 2008) - Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) hat sich am 11. Juni in Berlin konstituiert. 21 Mitglieder werden künftig die gesundheitspolitische Ausrichtung des MDS bestimmen, die Satzung beschließen und über den Haushalt entscheiden. Auf ihrer ersten Sitzung wählten sie die Vorsitzenden des Verwaltungsrates sowie die Geschäftsführung des MDS. Mit der Konstituierung des Verwaltungsrates wurden die Voraussetzungen für die neuen Arbeitsstrukturen des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund geschaffen.

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Hauptstadtkongress 2008 zieht Bilanz

Gesundheitswirtschaft im Aufwind

Berlin (6. Juni 2008) – Der „Gesundheitsregionen-Wettbewerb" des Bundesforschungsministeriums (BMBF)wird der Gesundheitsbranche in Deutschland erheblichen Auftrieb geben. Davon zeigen sich die Veranstalter des heute zu Ende gehenden Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2008 überzeugt. „Dadurch ist unheimlich viel ins Rollen gekommen", so Berlins früherer Gesundheitssenator und Kongresspräsident, Ulf Fink.

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Newsletter Juni/2008 des Deutschen Pflegerats e.V.:

Vom Albtraum der Ärzte zum Dreamteam Arzt und Pflege

 

Berlin (1. Juni 2008) - Der Streit schwillt seit Monaten: Sollen Pflegekräfte bestimmte Pflegehilfsmittel eigenständig verordnen dürfen? Für Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes (DPV) und Mitglied im Deutschen Pflegerat (DPR), steht die Antwort fest: „Vor dem Hintergrund des prognostizierten Ärztemangels sind die Kompetenzen der Pflegeberufe neu zu justieren.“ Notwendig dafür sei ein „Berufsrecht Pflege“: Ein Gesetz, mit dem das, was professionell Pflegende „eigenverantwortlich“, „mitverantwortlich“ und „interdisziplinär“ tun, geregelt wird.

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Neue Studie zeigt, dass das Einatmen langer, dünner Kohlenstoffnanoröhren zu asbestbedingten Erkrankungen führen kann

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Ulla Schmidt und Annette Schavan diskutieren mit Studierenden und Auszubildenden

Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf

Berlin (9. Mai 2008) - Mit rund 4,3 Millionen Menschen arbeitet heute jeder neunte Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft. Über die besten Wege in der Ausbildung und die Zukunft in der  Gesundheitsversorgung diskutierten Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin mit mehr als 250 Studierenden und Auszubildenden der Gesundheitsberufe.

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Mit intelligenter Technik auch im Alter selbstständig

BMBF fördert die Entwicklung von Assistenzsystemen

 

Berlin (24. April 2008) - „Im hohen Alter selbstständig sein - mit intelligenter Technik wird dies für immer mehr Menschen möglich“, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag in Berlin zum Start der neuen Fördermaßnahme „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben“.

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DBfK

Basis für sach- und qualitätsorientierte Neuordnung der Aufgaben im Gesundheitssystem

 

Berlin (16. April 2008) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sieht in der gestern vorgestellten DKI-Studie zur „Neuordnung von Aufgaben des Ärztlichen Dienstes“ die seit langem überfällige Grundlage für eine konsequente Umsetzung der 2007 vorgelegten Empfehlungen des Sachverständigenrats. Gleichzeitig bestätigen die Erkenntnisse aus der neuen Studie die Thesen und Vorschläge des DBfK aus dem Jahr 2006, die in dem Papier „Die Zukunft der Pflege im Krankenhaus“ vorgedacht und veröffentlicht wurden.

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Projekt „mobil – Präventive Hausbesuche bei Senioren“

Ergebnisse und Perspektiven auf abschließender Fachtagung in Stuttgart diskutiert

 

Stuttgart (8. April 2008) - Mit einer Fachtagung im Haus Heidehof der Robert-Bosch-Stiftung schlossen die Kooperationspartner Bosch BKK und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) am 13. März 2008 in Stuttgart das Projekt „mobil – Präventive Hausbesuche bei Senioren“ ab. Neben einer Kontrollgruppe von 1.172 Personen wurden in dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt drei Jahre lang rund 180 Versicherte der Bosch BKK von den beiden mobil-Gesundheitsberaterinnen zu Hause besucht und beraten. Die Teilnehmer waren über 74 Jahre alt und nicht pflegebedürftig im Sinn der Pflegeversicherung. Bei den Hausbesuchen ging es um den Erhalt der Gesundheit und einer möglichst selbständigen Lebensführung im Alter und in den eigenen vier Wänden.

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Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) mit gemischten Gefühlen

"Präventionsgesetz droht Krankheitsfrüherkennung zu schwächen"

Berlin (6. März 2008) - Das geplante Präventionsgesetz sieht der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) mit gemischten Gefühlen. Er fürchtet, dass die gesetzlichen Krankenkassen durch das geplante Gesetz zur Vernachlässigung ihrer Kernaufgaben in der Krankheitsvorbeugung gezwungen sein könnten. Schon heute steckten die Krankenkassen mit 232 Millionen Euro mehr Geld in Programme zur Verhaltensänderung, als sie für labordiagnostische Früherkennungsuntersuchungen ausgeben, schätzte der Vorsitzende des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH), Dr. Jürgen Schulze, am 6. März 2008 in Berlin.

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Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Lebenshilfe beklagt Abtreibungsautomatismus

Marburg (14. März 2008) - Zum bevorstehenden Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März beklagt die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung den Abtreibungsautomatismus in Deutschland: Wird durch vorgeburtliche Untersuchungen das Down-Syndrom festgestellt, ist fast immer ein Schwangerschaftsabbruch die Folge. Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter fordert daher umfassende Beratung für Eltern, die vor eine solch schwierige Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden.

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Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe warnt:

"Männer sind gefährdeter als Frauen" - Vorsorgemuffel sterben früher

Gütersloh (7. März 2008) - "Männer leben riskanter, sterben im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen und sind in Sachen Gesundheit echte Vorsorgemuffel", warnt Professor Karl Einhäupl, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Mit Sorge beobachtet der Direktor der Klinik der Neurologie in der Berliner Charité, dass weniger als 20 Prozent der Männer Vorsorgeuntersuchungen nutzen und erklärt: "Eine konsequente Senkung des Bluthochdrucks könnte fast die Hälfte der Schlaganfälle bei Männern verhindern".

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Neue Broschüre des Aktionsbündnisses Patientensicherheit:

"Aus Fehlern lernen"

Neue Broschüre des Aktionsbündnisses Patientensicherheit: Aus Fehlern lernenBerlin (28. Februar 2008) - Das Aktionsbündnis hat am 28. Februar in Berlin die Publikation "Aus Fehlern lernen" vorgestellt. 17 Autorinnen und Autoren aus ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Berufen schildern Situationen, in denen ihnen bei ihrer Tätigkeit Fehler unter­laufen sind. Sie denken darüber nach, was sie selbst daraus gelernt haben und in­wieweit andere daraus lernen können. In einem Methodenteil werden Behandlungsfehler-Fälle einer exemplarischen Ur­sachenanalyse unterzogen, der Serviceanhang enthält nützliche Adressen für Fehlerberichts- und Lernsysteme in Deutschland.

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Nach Ansicht niederländischer Forscher kann es nicht als belegt gelten, dass der in unseren Breitengraden übliche Salzverzehr (durchschnittlich 8 g pro Tag/Person) mit einem erhöhten kardiovsakulären Risiko oder gar einer erhöhten Herz-Kreislaufsterblichkeit einhergeht, wie dies immer wieder behauptet wird. Photo: Verband der Kali- und SalzindustrieRotterdam-Studie - Neue Studiendaten:

Kein Zusammenhang zwischen Salzverzehr und Schlaganfall oder Herzinfarkt

 

Berlin (21. Februar 2008) - Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Salzverzehr und dem Auftreten von Schlaganfällen und Herzinfarkten sowie der Gesamtsterblichkeit. Das hat die Rotterdam‑Studie, eine Fall‑Kohortenstudie bei 6.605 Personen, die fünfeinhalb Jahre lang nach verfolgt wurden, ergeben.

In der Rotterdam‑Studie wurde bei einer unselektierten Gruppe von Menschen über 55 Jahren, von denen 1.448 ohne jedes Zeichen einer HerzKreislauferkrankung oder eines Bluthochdrucks waren, die Aufnahme der Elektrolyte Natrium und Kalium über Urinproben bestimmt. Es wurde anschließend geprüft, ob es einen Zusammenhang gibt zum Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse und zur Rate an Todesfällen in Abhängigkeit von der Höhe der Natrium‑ und/oder Kaliumspiegel. Das aber war nicht der Fall, wie die Studienleiter Johanna M. Geleijnse et al., Universität Wageningen / Niederlande, in einer aktuellen Publikation im „European Journal of Epidemiology (1)" mitteilen.

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Gesundheit als Wachstumsmotor der Wirtschaft?

Die Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Von Erik Händeler, Wirtschaftsjournalist, Autor und Zukunftsreferent  

Hamburg (22. November 2007) - Wer die heutigen Lebensbedingungen in die Zukunft verlängert, steht vor einem Horrorszenario, wie es der ZDF‑Dreiteiler „Aufstand der Alten" vor einem halben Jahr ausmalte: Demnach überaltert die Gesellschaft, mit Massen von schlecht versorgten Pflegebedürftigen, verarmten Rentnern und ausgebluteten Sozialsystemen. Das wird auch so eintreffen ‑wenn sich am Gesundheitssystem, am Lebensstil und in der Arbeitswelt nichts ändert. Wer die Zukunft plant, sollte den sozio‑ökonomischen und technischen Wandel mit einbeziehen. Die Alten von morgen werden in der Wissensgesellschaft ein anderes Berufsleben hinter sich haben als heutige Rentner. Sie werden ihre Kompetenzen bei weniger Arbeitslast und flexiblen Bedingungen länger einbringen, weil sie länger gesund sein werden ‑ ein wirklich reformiertes, präventives Gesundheitssystem wird ein Leben lang in sie investiert haben.
 

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Gesunder Rücken ‑ besser leben und arbeiten
Ambulantes Rückenkolleg im BG-Reha-Zentrum City Hamburg hilft Pflegkräften,
den Beruf weiter ausüben zu können

Hamburg (22. November 2007) - Seit 1995 gibt es das Rückenkolleg im Berufsgenossenschaftlichen Reha‑Zentrum City Hamburg für Beschäftigte aus der Pflege ‑ auf Initiative und in enger Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Durch medizinische Maßnahmen, berufsspezifisches Training sowie anschließende Betreuung am Arbeitsplatz wird so erfolgreich drohenden berufsbedingten Bandscheibenerkrankungen entgegengewirkt.

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Ambulante Pflegedienste: Bessere Arbeitsbedingungen dank „Hamburger Modell"

Arbeits- und Gesundheitsschutz modern, einfach und effektiv


Hamburg (22. November 2007) - Während sich große Unternehmen zunehmend die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter auf ihre Fahnen schreiben, sieht es in kleineren und mittleren Betrieben immer noch düster aus: Hier sind die Unfallzahlen am höchsten. Besonders betroffen sind ambulante Pflegedienste. Mit dem „Hamburger Modell" haben die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und das Hamburger Amt für Arbeitsschutz ein modernes, einfaches und effektives System geschaffen, mit dem Pflegedienste den Arbeits‑ und Gesundheitsschutz für ihr Personal erheblich verbessern können.Der tägliche Zeit‑ und Kostendruck, das viele Fahren, das anstrengende Aufrichten und Stützen von Patienten und nicht zuletzt das Arbeiten ganz alleine, ohne Austausch mit Kollegen ‑ die Arbeit von ambulanten Pflegerinnen und Pflegern bringt Belastungen mit sich, die viele auf Dauer nicht aushalten. Hohe Krankenstände und häufiger Personalwechsel machen vielen Pflegediensten zu schaffen. Auch unter Kunden und Ärzten spricht sich das mit der Zeit herum. Wirtschaftlichkeit und Image der Unternehmen können erheblichen Schaden nehmen.

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Patientenverfügung: Vorstoß der Ärzteschaft

Ärzte führender Herzzentren unterzeichneten in Berlin die Selbstverpflichtungserklärung „Lahrer Kodex“

 

Nach der Unterzeichnung des Lahrer Kodex (v.l.n.r.): Dr. Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr; Berlin (27. September 2007) - Mediziner des Herzzentrums Lahr / Baden und des Deutschen Herzzentrums Berlin (DZHB) haben heute den „Lahrer Kodex“ zum Thema Patientenrecht vorgestellt. Sie sorgen damit für mehr Klarheit in einem rechtlich und politisch umstrittenen Gebiet: Denn derzeit liegen drei unterschiedliche Gruppenanträge für ein Patientenverfügungsgesetz vor, und das Werben der Abgeordneten um die Unterstützung ihrer Parlamentskollegen ist gerade in die letzte Runde gegangen. Eine zügige Einigung ist jedoch nicht in Sicht – zu Ungunsten der Betroffenen, da die Durchsetzung ihrer Wünsche im Einzelfall nicht garantiert ist.

Zu den ersten Unterzeichnern des Kodex gehört unter anderem Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor des DHZB. Als Paten unterstützen prominente Persönlichkeiten wie Bundesjustizministerin a. D., Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, oder die Schauspieler Mariella Ahrens und Michael Lesch die Initiative. Auch die Heinrich-Böll-Stiftung, in deren Räumen der Kodex heute vorgestellt wurde, hat eine Patenschaft übernommen. Das Herzzentrum Lahr / Baden freut sich zudem, dass auch Herr Dr. Wolfgang Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, eine Patenschaft für die Initiative übernommen hat. Daneben engagiert sich das Pharmaunternehmen Pfizer für den Lahrer Kodex.

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Sodexho eröffnet erstes Patientenhotel

Gelebte Vielfalt

 

Frankfurt am Main (30. März 2007) - Sodexho ‑ das sind 332.000 Mitarbeiter aus mehr als 130 Nationalitäten in 80 Ländern. Das Unternehmen zeichnet sich nicht nur durch seine Vielfalt im Dienstleistungsangebot aus, sondern auch durch die kulturelle Bandbreite und besonderen Talente der Angestellten. So lebt Sodexho von der Unterschiedlichkeit seiner Mitarbeiter, zum Beispiel wenn es um Wissenstransfer oder soziales Engagement geht.

„Wir profitieren von den unterschiedlichen internationalen Expertisen. Dabei sind wir immer nahe an unseren Kunden und antworten auf deren individuelle Bedürfnisse mit maßgeschneiderten Lösungen. Denn das ist die Basis für eine dauerhafte und nachhaltige Partnerschaft", erklärt Dr. Horst de Haan, Geschäftsführer Sodexho Catering & Services. Ein konkretes Beispiel für den erfolgreichen Wissenstransfer ist die Einführung von Patientenhotels. In Skandinavien längst gang und gäbe, haben leere Kassen im Gesundheitswesen neue Konzepte auch in Deutschland notwendig gemacht, wo Sodexho jetzt von den Erfahrungen der skandinavischen Kollegen profitiert.

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Fortschritt für Krebspatienten:

Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für PET/CT‑Untersuchung

 

Untersuchung einer Patientin im PET/CT-Diagnose-Zentrum am Diagnostisch Therapeutischen Zentrum (DTZ) in Berlin Photo: Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor, BerlinBerlin (28. Februar 2007) -  Der deutschlandweit erste Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) bei der PET/CT-Diagnostik des Lungenkrebses ist unterzeichnet. Damit beschreiten die Techniker Krankenkasse (TK), das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ) und das HELIOS Klinikum Emil von Behring ab 2007 gemeinsame Wege in der Krebsdiagnostik. TK-Versicherte profitieren künftig von einem engmaschigen Kompetenznetz zwischen niedergelassenen und Klinikärzten.

 

Die so genannte PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie) erweitert deutlich die Leistungsfähigkeit der Diagnostik in der Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Die PET erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die CT zeichnet eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination der beiden bildgebenden Verfahren kann der Tumor präzise lokalisiert werden. So erspart PET/CT dem Patienten einen beschwerlichen Diagnosemarathon und nicht selten auch Operationen auf Verdacht.

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Bayer-Innovationsperspektive 2006:

Wenning: „Forschung ist der Schlüssel zum Erfolg“

 

Drei Bayer-Patente pro Werktag für die Zukunft des Unternehmens

Trend der Zukunft: Arzneimittel-Wirkstoffe aus Pflanzen

Konzernweite Innovations-Initiative „Triple-i“ erfolgreich gestartet

 

 

Leverkusen (31. Oktober 2006) – Der Bayer-Konzern will Innovation als eine der wichtigsten Ziel­setzungen in der Unternehmensstrategie weiter stärken. „Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg liegt in der Forschung – hier gilt es, unser Potenzial auszuschöpfen und die Ergebnisse konsequent umzusetzen“, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Dienstag im Rahmen des Presseforums „Die Bayer-Innovationsperspektive 2006“ in Leverkusen. Im laufenden Jahr investiert der Konzern 1,9 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung – Schering nicht mitgerechnet. „Das ist das größte Budget in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland“, sagte Wenning. Schon heute erwachsen aus der Forschungsleistung des Unternehmens pro Werktag drei neue Patentanmeldungen. Allein mit jungen Produkten und neuen Anwendungen hat der Konzern 2005 einen Umsatz von über vier Milliarden Euro erzielt.

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Impulse und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen:

Janssen‑Cilag Zukunftspreis feiert zehnjähriges Jubiläum

 

Neuss (27. September 2006) - Der Janssen‑Cilag Zukunftspreis 2006 geht an das Hannoveraner Migrationsprojekt „MiMi ‑ Mit Migranten für Migranten" und an das integrative Patientenbetreuungsprojekt „integra Halle". Damit werden bereits zum sechsten Mal Projekte und Initiativen aus dem Gesundheitswesen ausgezeichnet, die nach Ansicht der hochkarätig besetzten Jury besonders zukunftsträchtig sind und dem Gesundheitswesen neue Impulse geben. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Zukunftspreises wird die Auszeichnung des Neusser Pharmaunternehmens in diesem Jahr zusätzlich für besondere Nachhaltigkeit auch an ein bereits ausgezeichnetes Projekt vergeben. Nach 1997 ist das Projekt „Spes Viva ‑ Sterbebegleitung im Krankenhaus" damit bereits zum zweiten Mal unter den Preisträgern.

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