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18 | 05 | 2012
Obstipation Care
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Hintontest. Photo: UniKlinikum HeidelbergAuch Männer leiden unter Obstipation

Neue Zulassungsstudie prüft Prokinetikum Prucaloprid für Männer

 

Berlin (13. März 2012) -  Die chronische Obstipation ist eine Volkskrankheit, die einen hohen Leidensdruck erzeugt. Zwar erkranken Frauen häufiger als Männer, aber auch das starke Geschlecht ist von Verdauungsbeschwerden betroffen. Neben der idiopathischen chronischen Obstipation kann insbesondere bei Morbus Parkinson oder einer Behandlung mit Opiaten die Darmperistaltik ernsthaft gestört sein. Bisher haben Männer jedoch keine Möglichkeit, mit dem neuen Prokinetikum Prucaloprid behandelt zu werden, da es derzeit nur für die Anwendung bei Frauen zugelassen ist. Daher wurde von der Firma Shire eine Zulassungsstudie nur für Männer in die Wege geleitet, die auch in Deutschland läuft.

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Symposium der Firma Shire anlässlich der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig am 16.09.2011 (tB). Photo: www.mediaconcept.deTherapie der chronischen Obstipation: Neue Option mit Prucaloprid

Prucaloprid stimuliert Serotoninrezeptoren direkt in der Darmwand

 

Leipzig (16. September 2011) - Die chronische Obstipation ist mit einer Prävalenz von 3-18 % eine der häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. Darauf wies Prof. Dr. Thomas Frieling während der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig hin. Sie kann die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Prucaloprid ist eine neue Option für obstipierte Frauen, bei denen andere Therapiekonzepte versagt haben. Das Prokinetikum stimuliert serotonerge Rezeptoren direkt in der Darmwand. Dadurch wird die Peristaltik normalisiert und die Anzahl der Stuhlentleerungen gesteigert.

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Prucaloprid

Präzisionswerkzeug am Serotoninrezeptor

 

Wiesbaden (3. Mai 2011) - Das neuartige Prokinetikum Resolor® (Prucaloprid) stand im Mittelpunkt eines Symposiums zum Thema chronische Obstipation auf dem 117. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Die Referenten betonten, dass es sich bei dieser Volkskrankheit, von der überwiegend Frauen betroffen sind, keineswegs nur um eine Befindlichkeitsstörung handelt. Hingegen hat die Verschlechterung der Darmfunktion echten Krankheitswert und erfordert eine gezielte Diagnostik und eine den Symptomen angepasste Therapie. Mit dem selektiven 5-HT4-Rezeptoragonisten Prucaloprid steht jetzt ein Medikament zur Verfügung, dass die Darmmotilität wirksam steigert.

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Neue medikamentöse Therapien der chronischen Obstipation

 

Prof. Dr. med. Thomas Frieling

 

Berlin (3. Dezember 2010) - Die chronische Obstipation ist eine der häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. So klagen in Deutschland etwa 8 % über dieses Symptom. Diese Häufigkeit ist mit der Prävalenz von 4 % bis 15 % in großen epidemiologischen Studien vergleichbar. Therapeutische Empfehlungen beinhalten eine gesunde Lebensführung mit gesunder Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Die initiale Therapie wird häufig durch eine Optimierung der Zufuhr von Ballast-, Füll- bzw. Quellstoffen, Makrogolen, osmotischen bzw. aktiven Laxanzien ergänzt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die therapeutischen Möglichkeiten dieser Therapieverfahren häufig überschätzt werden. Dies mag ein Grund für die große Anzahl unzufriedener Patienten sein, die in über 80 % eine ineffektive Therapie beklagen.

 

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Chronische Obstipation

Sind die gegenwärtigen Optionen ausreichend?

 

Dr. med. Andreas Leodolter

 

Berlin (3. Dezember 2010) - Obstipation ist eine der häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen in Europa, knapp 20 % der Bevölkerung leiden darunter. Frauen sind doppelt so häufig betroffen. Obstipation ist definiert über die Rom III Kriterien. Dazu gehören starkes Pressen bei der Defäkation, harter oder klumpiger Stuhl, Gefühl der inkompletten Entleerung, Gefühl der anorektalen Blockierung, manuelle Unterstützung der Stuhlentleerung sowie weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche. Diese Symptome müssen mindestens über mehrere Monate bestehen.

 

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