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20 | 05 | 2013
Obstipation Care
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Chronische Obstipation – bei alten Patienten besonders häufig?

 

Brüssel, Belgien, (4. Oktober 2012) - Als „geriatrisches Syndrom“ bezeichnet der Vorsitzende des Satelliten-Symposiums Prof. Philippe Chassagne, Rouen/Frankreich, die chronische Obstipation. Richtig ist, dass dafür das Risiko mit dem Alter zunimmt und sich ab dem 70. Lebensjahr nahezu verdreifacht. Insbesondere dieses Kollektiv stellt also für den Therapeuten eine Herausforderung dar. Multimorbidität und die damit schwer abzustimmende Einnahme von Medikamenten sind an der Tagesordnung. Daher diskutierten Experten auf dem 8. Kongress der Europäischen Union der Geriatrischen Medizinischen Gesellschaft, welche Behandlungsoptionen geeignet sind. Lebensstiländerung oder faserreiche Kost erhielten schon mal eine deutliche Abmahnung. Denn sie bringen nichts!

 

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Chronische Obstipation aus verschiedenen Blickwinkeln. Satellitensymposium der Firma Shire auf der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Hamburg, Congress Center Hamburg, Saal 6. Donnerstag, 20. September 2012, 18.45-20.15 Uhr.Chronische Obstipation

Chronische Obstipation aus verschiedenen Blickwinkeln

 

Satellitensymposium der Firma Shire auf der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

  

Hamburg (20. September 2012) - Chronische Obstipation als Thema eines ganzen Symposiums – ist das denn angemessen? Ja, verehrte Kolleginnen und Kollegen, das ist es. Denn die chronische Obstipation ist eine weit verbreitete Störung, welche die Patienten zum Teil erheblich beeinträchtigen kann. Die Inzidenz ist steigend, vor allem aufgrund unserer steigenden Lebenserwartung. Denn nicht nur die Häufigkeit der primären Obstipation steigt mit zunehmenden Alter, sondern auch die von anderen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder verschiedenen neurologischen, auch immobilisierende Störungen, die eine sekundäre Obstipation zur Folge haben können. Auch die Einnahme zahlreicher Medikamente kann den Darmtransit stören. Insbesondere eine Schmerztherapie mit Opiaten z.B. bei onkologischen oder schweren orthopädischen Problemen hat fast regelhaft eine Verstopfung zur Folge.

 

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Die chronische Obstipation ist eine verbreitete gas­trointestinale Funktionsstörung, die sich in einer Vielzahl von belästigenden Symptomen äußern kann. Viele Patienten leiden unter einem „gebläh­ten Bauch“ und Völlegefühl, die Stuhlentleerung ist meistens mühsam und zeitaufwendig, gelingt häu­fig nur mit starkem Pressen und ist oft gefolgt von dem Gefühl der unvollständigen Entleerung. Bei schwer betroffenen Patienten kann diese Erkran­kung zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Entgegen der oft verbreite­ten Vorstellung, ist die chronische Obstipation also keine Befindlichkeitsstörung, an der die Patienten am Ende aufgrund einer „falschen Lebensweise auch noch selbst Schuld seien“. Vielmehr handelt es sich um eine zum Teil sehr beeinträchtigende Er­krankung ausgelöst durch unterschiedliche primäre oder sekundäre Störungen des Darms und/oder des Beckenbodenbereiches. Photo: ShireChronische Obstipation

Neues zur „Leitlinie Diagnostik und Behandlung  der chronischen Obstipation“

 

Dr. Viola Andresen

 

Israelitisches Krankenhaus Hamburg,

Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg

 

Klinik

 

Hamburg (20. September 2012) - Die chronische Obstipation ist eine verbreitete gas­trointestinale Funktionsstörung, die sich in einer Vielzahl von belästigenden Symptomen äußern kann. Viele Patienten leiden unter einem „gebläh­ten Bauch“ und Völlegefühl, die Stuhlentleerung ist meistens mühsam und zeitaufwendig, gelingt häu­fig nur mit starkem Pressen und ist oft gefolgt von dem Gefühl der unvollständigen Entleerung. Bei schwer betroffenen Patienten kann diese Erkran­kung zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Entgegen der oft verbreite­ten Vorstellung, ist die chronische Obstipation also keine Befindlichkeitsstörung, an der die Patienten am Ende aufgrund einer „falschen Lebensweise auch noch selbst Schuld seien“. Vielmehr handelt es sich um eine zum Teil sehr beeinträchtigende Er­krankung ausgelöst durch unterschiedliche primäre oder sekundäre Störungen des Darms und/oder des Beckenbodenbereiches.

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Chronische Obstipation verursacht Arbeitsausfälle...

 

Bologna/Italien (11. September 2012) ...und nicht zu knapp. Ganze 25 % der Arbeitsstunden pro Woche werden wegen lästiger Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und inkompletter Entleerung versäumt. Das ist das wachrüttelnde Ergebnis einer italienischen Studie, welche von Luca Neri, Universität Mailand, an 900 chronisch obstipierten Patienten aus 39 gastroenterologischen Zentren erhoben wurde.

 

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Informationsbroschüre zu chronischer VerstopfungNeue Informationsbroschüre zu chronischer Verstopfung

Hilfe für eine geregelte Verdauung

 

Berlin (22. Juni 2012) – Probleme mit der Verdauung plagen uns alle hin und wieder. Änderungen im Tagesablauf, z.B. auf Reisen, schlagen gerne auf Darm und Magen, man kann gar nicht zur Toilette oder der Stuhlgang ist hart und klumpig. Diese Art der Verstopfung bekommt man mit Hausmitteln oder klassischen Abführmitteln selbst meist gut in den Griff. Doch was tun, wenn man dauerhaft Beschwerden, nur selten Stuhlgang und dies unter Schmerzen und großer Anstrengung hat? Eine neue Broschüre informiert über das Krankheitsbild der chronischen Verstopfung.

 

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Chronische Verstopfung nicht verharmlosen

 

Hamburg (3. Mai 2012) - Dem Krankheitsbild chronische Verstopfung wird in unserer Gesellschaft wie auch in unserem Gesundheitssystem nicht mit der genügenden Ernsthaftigkeit begegnet. Dies betonte Prof. Dr. Heiner Krammer auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e.V. in Hamburg. Denn es handelt sich bei der Obstipation, wie das Leiden in der medizinischen Fachsprache heißt, keineswegs nur um eine harmlose Befindlichkeitsstörung. Vielmehr kann sie als Folge ernster Erkrankungen auftreten oder auch als unerwünschte Nebenwirkung verschiedener Medikamente. In jedem Fall sollte eine dauerhafte Störung der Verdauung den Betroffenen zum Arzt führen, der dann gezielte Untersuchungen zur Ursachenklärung durchführen kann. Wenn Laxanzien nicht die gewünschte Wirkung zeigen, kann Frauen ein Prokinetikum verordnet werden, eine neue Substanz, die die Darmfunktion normalisiert.

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Satelliten-Symposium der Firma Shire zu Thema „Chronische Vertopfung – Symptome, Ursachen und Behandlung“; DGIM 2012, Wiesbaden, 16.04.2012Chronische Obstipation

Symptom, Nebenwirkung oder Befindlichkeitsstörung?

 

Wiesbaden (16. April 2012) -  Die chronische Obstipation stellt für die innere Medizin eine wirkliche Herausforderung dar. Dies wurde während eines Satellitensymposiums in Wiesbaden anlässlich des 118. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) deutlich. Wesentlich mehr Menschen als gemeinhin angenommen leiden unter einer gestörten Verdauung und sind in ihrer Lebensqualität dadurch erheblich beeinträchtigt. Dabei kann die Obstipation Symptom anderer schwerwiegender Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Diabetes mellitus sein. Regelmäßig tritt sie auch als Nebenwirkung einer Schmerztherapie mit Morphinpräparaten auf. Bei alten Menschen sind meist mehrere prädisponierende Faktoren gleichzeitig anzutreffen und erfordern eine individuelle Therapie. Die Behandlung mit dem Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) verbessert die Darmmotilität und aktiviert die Verdauung.

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Hintontest. Photo: UniKlinikum HeidelbergAuch Männer leiden unter Obstipation

Neue Zulassungsstudie prüft Prokinetikum Prucaloprid für Männer

 

Berlin (13. März 2012) -  Die chronische Obstipation ist eine Volkskrankheit, die einen hohen Leidensdruck erzeugt. Zwar erkranken Frauen häufiger als Männer, aber auch das starke Geschlecht ist von Verdauungsbeschwerden betroffen. Neben der idiopathischen chronischen Obstipation kann insbesondere bei Morbus Parkinson oder einer Behandlung mit Opiaten die Darmperistaltik ernsthaft gestört sein. Bisher haben Männer jedoch keine Möglichkeit, mit dem neuen Prokinetikum Prucaloprid behandelt zu werden, da es derzeit nur für die Anwendung bei Frauen zugelassen ist. Daher wurde von der Firma Shire eine Zulassungsstudie nur für Männer in die Wege geleitet, die auch in Deutschland läuft.

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Symposium der Firma Shire anlässlich der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig am 16.09.2011 (tB). Photo: www.mediaconcept.deTherapie der chronischen Obstipation: Neue Option mit Prucaloprid

Prucaloprid stimuliert Serotoninrezeptoren direkt in der Darmwand

 

Leipzig (16. September 2011) - Die chronische Obstipation ist mit einer Prävalenz von 3-18 % eine der häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. Darauf wies Prof. Dr. Thomas Frieling während der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig hin. Sie kann die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Prucaloprid ist eine neue Option für obstipierte Frauen, bei denen andere Therapiekonzepte versagt haben. Das Prokinetikum stimuliert serotonerge Rezeptoren direkt in der Darmwand. Dadurch wird die Peristaltik normalisiert und die Anzahl der Stuhlentleerungen gesteigert.

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Prucaloprid

Präzisionswerkzeug am Serotoninrezeptor

 

Wiesbaden (3. Mai 2011) - Das neuartige Prokinetikum Resolor® (Prucaloprid) stand im Mittelpunkt eines Symposiums zum Thema chronische Obstipation auf dem 117. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Die Referenten betonten, dass es sich bei dieser Volkskrankheit, von der überwiegend Frauen betroffen sind, keineswegs nur um eine Befindlichkeitsstörung handelt. Hingegen hat die Verschlechterung der Darmfunktion echten Krankheitswert und erfordert eine gezielte Diagnostik und eine den Symptomen angepasste Therapie. Mit dem selektiven 5-HT4-Rezeptoragonisten Prucaloprid steht jetzt ein Medikament zur Verfügung, dass die Darmmotilität wirksam steigert.

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Neue medikamentöse Therapien der chronischen Obstipation

 

Prof. Dr. med. Thomas Frieling

 

Berlin (3. Dezember 2010) - Die chronische Obstipation ist eine der häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. So klagen in Deutschland etwa 8 % über dieses Symptom. Diese Häufigkeit ist mit der Prävalenz von 4 % bis 15 % in großen epidemiologischen Studien vergleichbar. Therapeutische Empfehlungen beinhalten eine gesunde Lebensführung mit gesunder Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Die initiale Therapie wird häufig durch eine Optimierung der Zufuhr von Ballast-, Füll- bzw. Quellstoffen, Makrogolen, osmotischen bzw. aktiven Laxanzien ergänzt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die therapeutischen Möglichkeiten dieser Therapieverfahren häufig überschätzt werden. Dies mag ein Grund für die große Anzahl unzufriedener Patienten sein, die in über 80 % eine ineffektive Therapie beklagen.

 

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