Mehr Komfort für Brustkrebs-Patientinnen
Spezial-BH für hochempfindliche Haut
BÖNNIGHEIM (15. Mai 2012) - Die Forscher der Hohenstein Institute haben sich zusammen mit der Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH eines höchst sensiblen, jedoch sehr wichtigen Themas angenommen. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsprojektes (AiF-Nr. KF2136714HG0) haben Sie einen speziellen Büstenhalter für Brustkrebspatientinnen entwickelt. Der neue Büstenhalter kann während und unmittelbar nach der Strahlentherapie getragen werden und berücksichtigt die hohe Empfindlichkeit der Haut, die während der Behandlung häufig auftritt sowie Veränderungen des Brustvolumens.
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Brustkrebs mit Metastasen
Wie Frauen auch mit einer schweren Erkrankung leben können
Psychische und praktische Unterstützung kann den Alltag erleichtern
Berlin (1. März 2012) - "Brustkrebs mit Metastasen" - diese Diagnose ist für die meisten Frauen ein großer Schock. Doch auch wenn Brustkrebs Absiedelungen in anderen Teilen des Körpers gebildet hat, gibt es Wege, mit dieser schweren Erkrankung umzugehen. "Und es gibt immer noch eine Aussicht auf Jahre mit guter Lebensqualität", sagt Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Welche Wege und Hilfen es für Frauen gibt, dazu hat das IQWiG heute auf Gesundheitsinformation.de ein umfassendes Informationspaket veröffentlicht.
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Jeder dritte Krebspatient leidet an Erschöpfung
Leipziger Forscher untersuchen Fatiguesyndrom
Leipzig (26. Oktober 2011) – Etwa ein Drittel der Menschen mit Krebs fühlt sich in Folge von Erkrankung und Therapie erschöpft, schwach und abgeschlagen. Unmittelbar nach einem Krankenhausaufenthalt sind sogar 40 Prozent aller Krebspatienten von dieser „Fatigue“ genannten Begleitsymptomatik betroffen, fanden Wissenschaftler des Universitätsklinikums Leipzig in einer Studie heraus. Leider bleibe Fatigue häufig unbemerkt, schreiben die Wissenschaftler jetzt im British Journal of Cancer. Dabei könnten unterstützende Angebote den Betroffenen helfen und sie für die Therapie motivieren.
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2. ASORS-Jahreskongress
Berlin (25. März 2011) - Mit dem 1. ASORS-Jahreskongress im Oktober 2009 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft den ersten deutschen Kongress, der sich ausschließlich mit der onkologischen Supportivtherapie und Rehabilitation beschäftigte. Nach der guten Resonanz hat die ASORS beschlossen alle 2 Jahre einen solchen Jahreskongress auszurichten, und zwar immer im März des Jahres, in dem kein Deutscher Krebskongress stattfindet. In diesem Jahr haben sich rund 300 Teilnehmer angemeldet, doppelt so viele wie in 2009. Der ASORS-Kongress ist explizit interdisziplinär ausgerichtet. Angesprochen sind Ärzte aller in die onkologische Therapie und Rehabilitation involvierten Fachdisziplinen sowie Pflegende, Psychoonkologen, onkologische Pharmazeuten, Sozialfachkräfte und andere interessierte Fachbereiche.
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16. Münchener Workshop“Supportivtherapie in der Onkologie“
Supportivtherapie in der Onkologie und Immunthrombozytopenie – Was gibt es Neues?
München (25. November 2010) - Beim 16. Fachpresse-Workshop „Supportivtherapie in der Onkologie“ wurden wichtige Themenkomplexe zu supportiven Maßnahmen bei Krebspatienten beleuchtet. Die Moderatorin des Workshops, Professorin Dr. med. Petra Feyer, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Nuklearmedizin am Vivantes - Klinikum Neukölln/Berlin, stellte fest, dass es trotz des Anspruchs einer umfassenden Unterstützung der Therapie durch supportive Maßnahmen häufig beim Anspruch bleibt: „Eigentlich sollen supportive Maßnahmen den Patienten wie ein Regenschirm schützen, aber oftmals bleibt es beim eigentlich“. Daher sollten noch mehr Anstrengungen darauf gerichtet sein, die vorhandenen effektiven Lösungen zu nutzen. So erlaubt der mittlerweile oral und parenteral verfügbare 5HT3-Rezeptorantagonist Palonosetron (Aloxi®) eine gute Kontrolle von Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen. Die orale Mukositis ist eine schmerzhafte und für die Patienten sehr belastende Nebenwirkung einer Chemo- und /oder Strahlentherapie, die durch Anwendung des bioadhärenten Mundgels Gelclair® wirksam gelindert werden kann. Mit dem modernen RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab (Prolia®) zeichnet sich eine Weiterentwicklung in Prophylaxe und Therapie von Tumor- und Therapie-bedingten ossären Komplikationen ab.
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