17 | 10 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Emesis
PDF Drucken

Chemotherapie: Wenn die Übelkeit nicht aufhört

Genetische Unterschiede beeinflussen die Wirkung von Anti-Brechmitteln

 

Heidelberg (4. Januar 2011) – Häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind Übelkeit und Erbrechen. Gegen diese Beschwerden gibt es medikamentöse Behandlungsverfahren. Doch bei rund einem Drittel aller Krebs-Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, sind diese Medikamente nicht ausreichend wirksam. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg sind den Ursachen dafür auf der Spur: Bestimmte Bindungsstellen im Gehirn sind bei den betroffenen Patienten anders aufgebaut. Dadurch können die Arzneimittel nicht an ihrem Zielort im Gehirn andocken. Die Forscher arbeiten zurzeit daran, künftig eine auf jeden Patienten persönlich angepasste Arzneimitteltherapie gegen die Übelkeit zu entwickeln.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Therapieschema mit Aprepitant wirksamer als konventionelles Zweierregime

 

Berlin (20. September 2009) - Bei einer moderat emetogenen Chemotherapie (MEC) bietet ein Therapieschema mit dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Aprepitant einen besseren Schutz vor Übelkeit und Erbrechen als eine antiemetogene Prophylaxe mit der Kombination von Ondansetron und Dexamethason. Das Aprepitant-haltige Therapieschema war der Zweierkombination bei Patienten mit verschiedenen Tumortypen und unabhängig von der Art der Chemotherapie überlegen. Dies zeigten die Ergebnisse einer Studie, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology vorgestellt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie

Aprepitant und Fosaprepitant in aktualisierten MASCC-Leitlinien empfohlen

 

Haar (26. Juni 2008) - Die Multinational Association of Supportive Care in Cancer (MASCC) hat ein Update ihrer evidenzbasierten Leitlinien zur Antiemese veröffentlicht, in dem als Alternative zu Kapseln mit Aprepitant erstmals auch Fosaprepitant empfohlen wird. Das intravenös applizierbare Prodrug des Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten, ist in Deutschland seit März 2008 erhältlich. Aprepitant (EMEND®) und Fosaprepitant (IVEMEND®) sind als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

EU-Zulassung für IVEMEND® zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie

 

Haar (Januar 2008) - MSD SHARP & DOHME hat die EU-Zulassung für IVEMEND® (Fosaprepitant-Dimeglumin) erhalten, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. IVEMEND® enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von EMEND® (Aprepitant). Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. IVEMEND® ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Post ASCO: Aktueller State of the Art in der Antiemese

 

Von Dr. med. Karin Jordan,

Universitätsklinikum der Martin‑Luther‑Universität Halle‑Wittenberg, Klinik für Innere Medizin IV

 

München (4. Juli 2007) - Nach wie vor zählen Übelkeit und Erbrechen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Die Prävention und Behandlung des Chemotherapie-induzierten Erbrechens ist daher einer der wichtigsten Bestandteile der supportiven Therapie bei Tumorerkrankungen. Nachdem durch die Entwicklung der 5HT3 -Rezeptorantagonisten Anfang der 1990ger Jahre ein wahrer Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang, wurde dieser nunmehr durch die Einführung der Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten maßgeblich verbessert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen

Aprepitant auch als Salvagetherapie wirksam

 

Haar (März 2007) - Das zur Prävention der Chemotherapie-induzierten Übelkeit und Erbrechen zugelassene Antiemetikum Aprepitant war auch in der Sekundärprophylaxe (bei Salvagepatienten) in einer Kombinations-Therapie wirksam. Auf den Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten sprachen in einer offenen Phase-II-Studie auch Patienten an, deren Übelkeit und Erbrechen primär refraktär gegenüber 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason war. Die antiemetische Wirkung von Aprepitant blieb darüber hinaus auch über mehrere Therapiezyklen erhalten. Aufgrund der aktuellen Studienlage wird in den neuen Leitlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO) für alle Patienten, die eine hoch emetogene bzw. auf Anthrazyklinen/Cyclophosphamid basierte Chemotherapie erhalten, eine Kombinationstherapie mit Aprepitant (EMEND®) zur Prophylaxe von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Emesis empfohlen*. Ob der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist auch bei solchen Patienten wirksam ist, die nicht unter diese Kategorie fallen und die trotz der Prophylaxe mit einem 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason unter starker Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen leiden, wurde in einer Phase-II-Studie untersucht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Antiemese bei Chemotherapie

Keine pharmakokinetischen Interaktionen von Aprepitant mit intravenös verabreichtem Vinorelbin

 

Haar (Februar 2007) - Ein Therapieschema mit Aprepitant hatte keinen Einfluss auf die Plasmakonzentration von intravenös verabreichtem Vinorelbin. Dies zeigten die Ergebnisse einer offenen Crossover-Studie, in der bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren die Plasmaspiegel des Vincaalkaloids ohne und mit Aprepitant-haltiger Antiemese analysiert wurden.

Der selektive Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Aprepitant (EMEND®), der zur Vermeidung von chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen eingesetzt wird*, ist ein moderater Inhibitor und Induktor von CYP3A4. Da über dieses Cytochrom-P450-Isoenzym auch das häufig mit Cisplatin kombinierte Zytostatikum Vinorelbin metabolisiert wird, untersuchte die niederländische Arbeitsgruppe um Walter J. Loos die Plasmaspiegel des Vincaalkaloids auf mögliche Beeinflussungen durch ein Aprepitant-haltiges Kombinationsschema.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Onkologische Patientenbetreuung am Lebensende am Beispiel von Home Care Berlin e.V.

 

Von Dr. med. Claudia Schelenz,

Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Onkologische Schwerpunktpraxis Berlin Mitte, Vorstandsvorsitzende von Home Care Berlin e.V.

 

Berlin (5. Dezember 2006) - Bei der Versorgung schwerstkranker Krebspatienten ist die Erhaltung der Lebensqualität das wichtigste Anliegen. Hierzu zählt neben der Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen auch ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Dies gilt gerade auch dann, wenn die Patienten bei den Verrichtungen des täglichen Lebens zunehmend auf die Hilfe anderer Personen angewiesen sind und medizinische und pflegerische Unterstützung benötigen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Antiemetische Therapie ‑ gestern, heute, morgen

 

Von Prof. Dr. med. Petra Feyer,
Vivantes Klinikum Neukölln Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin

 

Berlin (5. Dezember 2006) - Supportive Maßnahmen sind wesentlicher Bestandteil der Behandlungskonzepte in der Tumortherapie. Krankheitsspezifische onkologische Therapien sollten immer durch eine symptomorientierte Begleittherapie unterstützt oder ergänzt werden. Mögliche Nebenwirkungen der Therapieverfahren sollten prophylaktisch vermieden, gemildert oder behandelt werden. Ohne Supportivtherapie sind Chemotherapie, intensivierte Chemotherapie, Immuntherapie oder Antikörpertherapie sowie auch Strahlentherapie nicht möglich. Eine optimale Supportivtherapie ist vielmehr Voraussetzung für diese Behandlungsformen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Supportivtherapie in der Onkologie

Wunschdenken und Wirklichkeit

 

Von Prof. Dr. Petra Feyer

 

Leipzig (6. November 2006) - Supportive Maßnahmen sind wesentliche Bestandteile der Behandlungskonzepte in der Tumortherapie. Krankheitsspezifische Tumortherapien sollten immer durch eine symptomorientierte Begleittherapie unterstützt oder ergänzt werden. Mögliche Nebenwirkungen der Therapieverfahren sollten prophylaktisch vermieden, gemildert oder behandelt werden. Ohne Supportivtherapie sind Chemotherapie, intensivierte Chemotherapie, Immuntherapie oder Antikörpertherapie sowie auch Strahlentherapie nicht möglich. Eine optimale Supportivtherapie ist vielmehr Voraussetzung für diese Behandlungsformen. Bei Chemotherapie treten als häufigste Nebenwirkungen Übelkeit, Erbrechen sowie Alopezie, Müdigkeit und Erschöpfung auf. Hier sind adäquate supportive Maßnahmen unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Fortschritte und dem Einsatz neuer effektiver Substanzen unabdingbar. Ein wesentlicher Aspekt der Supportivtherapie ist das ganzheitliche Verständnis der Tumorpatienten. Das bedeutet, dass die Behandlung maligner Erkrankungen nur dann effizient ist, wenn supportive Maßnahmen adäquat prophylaktisch und therapeutisch eingesetzt werden. Supportive Maßnahmen gehören daher unverzichtbar zum onkologischen Behandlungskonzept.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

cell pharm erweitert Supportiva-Portfolio

Antiemetikum Cellondan® seit Juli auf dem Markt

 

Leipzig (6. November 2006) - Seit 1. Juli 2006 bietet die cell pharm GmbH cellondan® zur supportiven Krebstherapie an: Das Präparat mit dem Wirkstoff Ondansetron wirkt gegen Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen bei der Therapie mit Zytostatika, bei Strahlentherapie und prophylaktisch nach Operationen. cellondan© wird in den Dosierungen 4 mg und 8 mg jeweils als Injektionslösung, als Filmtablette und ‑ seit dem 15. September 2006 ‑ als Schmelztablette angeboten und kann sowohl bei akuter als auch bei verzögerter Emesis eingesetzt werden.

Weiterlesen...
 


Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson