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24 | 05 | 2013
Onkologie_aktuell
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Erster Welt-Eierstockkrebs-Tag am 8. Mai 2013

 

Grenzach-Wyhlen (7. Mai 2013) - Am 8. Mai 2013 findet erstmals der Welt-Eierstockkrebs-Tag statt. Weltweit möchte diese Initiative Frauen dazu ermutigen, bereits frühzeitig den Arzt aufzusuchen, sobald mögliche erste Symptome wahrgenommen werden. Denn je eher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Um betroffene Frauen und deren Angehörige im Umgang mit der Diagnose zu unterstützen, hat die Roche Pharma AG die Veranstaltungsreihe „Lebenssprung – Diagnose Eierstockkrebs“ ins Leben gerufen. Wertvolle Informationen finden Betroffene zudem auf der neuen Website www.eierstockkrebszentrale.de (Liveschaltung am 8. Mai 2013, 12.00 Uhr).

 

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G-BA

Drei Einsatzgebiete der PET als mögliche Erprobungsthemen

 

Berlin (18. April 2013) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin vereinbart, studienrelevante Fragestellungen zum Einsatz der Positronenemissionstomographie (PET; PET/CT) bei Patientinnen oder Patienten mit rezidivierendem kolorektalem Karzinom (nach Behandlung wieder aufgetretenem Krebs des Dick- und Mastdarms), mit malignem Melanom (bösartigem Hautkrebs) sowie mit Ösophagus-Karzinom (Speiseröhrenkrebs) für mögliche Erprobungsrichtlinien zu erarbeiten.

 

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DGHO

Bürokratieabbau bei unabhängigen klinischen Studien ist gelebter Patientenschutz

 

Berlin (19. März 2013) – Die Situation für nicht-kommerzielle, unabhängige klinische Studien in Europa hat sich in den letzten Jahren als Folge überbordender Bürokratie dramatisch verschlechtert. Und der Trend hält an: Eine aktuelle Umfrage unter hämatologisch-onkologischen Studienzentren zeigt, dass jede dritte Einrichtung in Deutschland ihre Studienaktivitäten weiter zurückfahren möchte. Mit der geplanten EU-Verordnung über Klinische Arzneimittelprüfungen sollen Fehler vergangener Regulierungsrunden korrigiert werden. Die Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Deutschland begrüßen das ausdrücklich. Mit medialer Stimmungsmache ist niemandem geholfen – am allerwenigsten den Patienten.

 

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Frühjahrstagung in Berlin

DGHO fordert Maßnahmen zum Schutz der Patienten vor Arzneimittelengpässen

 

Berlin (11. März 2013) – In den letzten Monaten traten bei onkologischen Medikamenten mehrfach Versorgungsengpässe auf. Solche Engpässe können die Behandlungsaussichten von Krebspatienten verschlechtern. Um dies zu verhindern, sollten schnellstmöglich geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die eine kontinuierliche Versorgung mit potenziell lebensrettenden Tumormedikamenten gewährleisten.

 

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Studien zum Nutzen fehlen - Nur wenige vergleichende Studien zur diagnostischen Güte

Nutzen von PET oder PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren ist nicht belegt

 

Köln (15. Februar 2013) - Bei Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren lassen die derzeit verfügbaren Studiendaten keine belastbaren Schlussfolgerungen zu Vor- und Nachteilen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zu. Denn es gibt keine Studien, die den Nutzen im direkten Vergleich zu einer konventionellen Diagnostik untersuchen. Und die wenigen verfügbaren Studien zur diagnostischen Güte, zeigen keine relevanten Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt der am 15. Februar 2013 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Stammzelltransplantation und Immunthrombozytopenie

Wichtige Erkenntnisse vom Amerikanischen Hämatologenkongress (ASH) 2012

 

München (14. Januar 2013) - Beim weltweit größten Jahreskongress für Hämatologen, der Jahrestagung der amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie (ASH), werden jedes Jahr die neuesten Daten zu malignen und nicht malignen Erkrankungen des Blutes vorgestellt. Auf dem Münchener Fachpresse-Workshop* „Nachlese vom Amerikanischen Hämatologenkongress (ASH) 2012“ am 14. Januar interpretierten deutsche Hämatologen verschiedene Highlights des letzten ASH in Atlanta im Dezember 2012 zu den wichtigen Themenfeldern Stammzelltransplantation, Multiples Myelom und Immunthrombozytopenie.

 

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Nationaler Krebsplan

Neue Dokumentationsanforderungen helfen Ärzten und Patienten

 

Berlin (10. Januar 2013) - Heute hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eine Absichtserklärung zur Tumordokumentation unterzeichnet. Darin verpflichten sich alle wichtigen Akteure im Bereich der Krebsversorgung, gemeinsam und konsequent an einer datensparsamen einheitlichen Tumordokumentation mitzuarbeiten. Mit dieser Erklärung wird ein wichtiges Ziel des Nationalen Krebsplans umgesetzt.

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Abb.: Nach einer Infektion mit CD133-spezifischen Masernviren verschmelzen CD133-positive Tumorzellen (grün) und sterben ab, wenige Stunden später sind nur noch Löcher im Zellrasen zu sehen. Selbst direkt benachbarte CD-133-negative Zellen (rot) sind vor der Infektion geschützt. Quelle: PEIPaul-Ehrlich-Institut

Erstmals onkolytische Viren zum gezielten Angriff auf Krebsstammzellen erzeugt

 

Langen (7. Januar 2013) - Forschern des Paul-Ehrlich-Instituts ist es gelungen, erstmals onkolytisch wirksame Viren zu erzeugen, die gezielt CD133-positive Krebsstammzellen infizieren und abtöten. In Tierversuchen ließen sich Tumorherde teilweise vollständig beseitigen. Über die Forschungsergebnisse berichten die Wissenschaftler in einer Publikation in Cancer Research, die am späten Nachmittag des 04.01.2013 (Freitag) online vorab veröffentlicht wurde.

Tumoren bestehen in der Regel nicht aus einer homogenen Zellpopulation, bei der alle Zellen gleich empfindlich auf die verschiedenen Therapien ansprechen. Vielmehr wird vermutet, dass viele Tumortypen Krebsstammzellen enthalten. Diese sprechen auf Chemo- und Strahlentherapie in der Regel schlecht an und werden für die Entstehung von Metastasen verantwortlich gemacht. Intensiv wird daher nach Möglichkeiten gesucht, diese auch als tumorinitiierende Zellen bezeichneten Zellen zu identifizieren und zu eliminieren.

 

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Avastin beim Ovarialkarzinom

Zulassungserweiterung für die Rezidivtherapie

 

Frankfurt am Main (27. November 2012) - Seit Oktober 2012 ist der VEGF-Inhibitor Bevacizumab (Avastin®) auch für die Therapie des rezidivierenden Platin-sensiblen Ovarialkarzinoms zugelassen. Für Patientinnen, die in der Primärtherapie nicht mit Bevacizumab behandelt werden konnten, ist dies ein großer Fortschritt. In dieser schwierigen Therapiesituation profitieren die betroffenen Frauen von einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und einer erheblich besseren Kontrolle der Tumorerkrankung. Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten Professor Dr. Andreas du Bois, Essen, und Privatdozent Dr. Sven Mahner, Hamburg, im Rahmen einer Presseveranstaltung der Roche Pharma AG den hohen Stellenwert von Bevacizumab in den verschiedenen Therapiesituationen des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms.

 

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Klinik für Tumorbiologie Freiburg setzt internationale pflegerische Handlungsleitlinien um

 

Freiburg (27. Oktober 2012) - Als Modelleinrichtung der klinischen Krebsforschung mit eigenen Forschungsbereichen beteiligt sich die Freiburger Klinik für Tumorbiologie an der Weiterentwicklung patientenorientierte Pflege- und Qualitätskonzepte. Zielsetzung ist es auf der Grundlage wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse eine weitere Verbesserung in der Betreuung von Tumorpatienten zu erreichen. Die Klinik für Tumorbiologie ist die einzige Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die jetzt im Rahmen eines Projektes der European Oncology Nursing Society (EONS) die evidenzbasierten Handlungsleitlinien der US-amerikanischen Oncology Nursing Society (ONS) umsetzt.

 

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Neue Perspektiven in der Onkologie

Erhalt eines lebenswerten Lebens

 

Stuttgart (19. Oktober 2012) – Die Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dazu haben neben zielgerichteten Therapieoptionen auch Strategien beigetragen, die darauf ausgerichtet sind, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und ihnen ein lebenswertes Leben mit der Erkrankung – etwa bei Knochenmetastasen – zu ermöglichen. Auf einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung der DGHO 2012 gaben namhafte Experten einen Überblick über die potenziellen Erfolge, die sich mit suffizienten Therapiestrategien in vier relevanten onkologischen und hämatologischen Indikationen erreichen lassen, bei Immunthrombozytopenie, Neutropenie, Knochenmetastasen bei metastasiertem Brustkrebs und metastasiertem kolorektalen Karzinom.

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ESMO 2012: Neue Phase-IIIb-Studie unterstützt verkürzte Infusionszeit, sowie Wirksamkeit und Verträglichkeit von Catumaxomab bei malignem Aszites

Robuste Datenlage festigt den Stellenwert in der klinischen Praxis

 

Wien, Österreich (2. Oktober 2012) - Auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Wien wurden neue Daten zur Therapie des malignen Aszites mit Catumaxomab präsentiert. Die Ergebnisse der Phase-IIIb-Studie CASIMAS zeigen keinen Vorteil einer Prednisolon Prämedikation vor Catumaxomab Gabe. Alle Patienten der beiden Studienarmen erhielten Catumaxomab, in der einen Gruppe mit in der anderen ohne vorherige Prednisolon Gabe. Beide Catumaxomab Gruppen bestätigen die Daten der Zulassungsstudie und festigen den Stellenwert von Catumaxomab als etablierten Standard in der Therapie dieser  belastenden Folgeerkrankung von Tumoren. „Mit zwei Phase-III-Studien haben wir nun eine valide Evidenz bezüglich des punktionsfreien Überlebens und des punktionsfreien Intervalls. Diese Daten sind klinisch besonders relevant, da sie mit einer Verbesserung der Lebensqualität einhergehen“, betonte der Studienleiter Prof. Florian Lordick (Leipzig).

 

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Mit Wärme gegen den Tumor

Leitlinie standardisiert Hyperthermie in der Krebstherapie

 

Berlin (1. Oktober 2012)  – Wärme kann Tumorzellen vernichten, sie kann vorübergehend aber auch gesunde Zellen schädigen. Die „regionale Tiefenhyperthermie“ versucht deshalb, die Wärmeeinstrahlung ausschließlich auf das Tumorgewebe zu konzentrieren. Mehrere Universitätskliniken in Deutschland setzen diese Behandlung ein, um die Wirkung einer Strahlen- oder Chemotherapie zu verbessern. Gemeinsam mit Kollegen aus der Schweiz und den Niederlanden haben sich die Experten jetzt auf Regeln zur Durchführung der Therapie geeinigt, teilt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich der Veröffentlichung der Leitlinie Hyperthermie mit.

 

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