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37. Münchener Fachpresse-Workshop

Onkologische Supportivtherapie:
Neues zur Antiemese, Neutropenie-Prophylaxe und zur Integration der Selentherapie

München (30. März 2017) - Die überwiegende Mehrheit der Tumorpatienten in Deutschland leidet unter Selenmangel. Insbesondere nach einer Strahlentherapie werden stark defizitäre Werte gemessen. Über das Potenzial einer Substitution bei diagnostiziertem Selendefizit mit anorganischen Selen in Form von Natriumselenit berichtete Dr. Peter Holzhauer, Oberaudorf. Nach ersten vielversprechenden Studienergebnissen forderte er weitere Studien in der onkologischen Supportivtherapie. Febrile Neutropenien sind eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation vieler Chemotherapieprotokolle. Eine Prophylaxe mit Granulozyten-koloniestimulierenden Wachstumsfaktor (G-CSF)-Präparaten wie Pegfilgrastim (Neulasta®) kann helfen, Mortalität12 und Morbidität durch febrile Neutropenien zu reduzieren, stationäre Aufenthalte zu vermeiden und die geplante Dosisintensität der Chemotherapie zu erhalten, erklärte Prof. Hartmut Link, Kaiserslautern. Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen werden durch verschiedene Pathomechanismen ausgelöst. Die aktuellen Antiemese-Leitlinien nationaler und internationaler Fachgesellschaften empfehlen bei hoch emetogenen Chemotherapien und seit Neuem auch bei bestimmten moderat emetogenen Substanzen wie Carboplatin vor der Chemotherapie ein antiemetisches Kombinationsregime aus 5-HT3-Rezeptortantagonist, NK1-Rezeptorantagonist und Dexamethason, berichtete Prof. Karin Jordan, Heidelberg. Ein neuer NK1- Rezeptorantagonist mit besonders langer Halbwertzeit ist Rolapitant, dessen Zulassung in der EU im April 2017 erwartet wird.

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Actelion

Marktzulassung der Europäischen Kommission für Ledaga (Chlormethin-Gel) zur Behandlung von MF-CTCL

Allschwil / Basel, Schweiz ( 7. März 2017 ) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für den Einsatz von 160 Mikrogramm/g Ledaga® (Chlormethin-Gel) zur Behandlung des kutanen T-Zell-Lymphoms vom Typ Mycosis fungoides (MF-CTCL) erteilt hat. MF-CTCL ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Krebserkrankung des Immunsystems, die chronisch verläuft und normalerweise langsam voranschreitet. Der Krankheitsverlauf ist individuell sehr unterschiedlich. In etwa 34% der Fälle wird ein Fortschreiten der Erkrankung beobachtet, und in fortgeschrittenen Stadien können MF-CTCL-Zellen in andere Körpergewebe wie Leber, Milz und Lunge metastasieren. Ledaga ist für die topische Behandlung des kutanen T-Zell-Lymphoms vom Typ Mycosis fungoides (MF-CTCL) bei erwachsenen Patienten indiziert.

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Schwere Nebenwirkungen in Erstlinientherapie nach Menopause

Palbociclib bei fortgeschrittenem Brustkrebs:
Bei bestimmten Patientinnen überwiegen die Nachteile

Köln (1. März 2017) - Palbociclib (Handelsname Ibrance) ist seit November 2016 zur Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs zugelassen, für die keine Chemotherapie, Strahlentherapie oder eine weitere Operation infrage kommen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, ob dieser Wirkstoff Patientinnen Vorteile gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet.

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PD-L1-Inhibition beim NSCLC und mUC

Atezolizumab: Die nächste Generation der Krebsimmuntherapie

Hamburg (9. Februar 2017) - Mit dem Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab befindet sich ein Vertreter einer neuen Generation von Checkpoint-Inhibitoren in fortgeschrittener klinischer Entwicklung. Studiendaten belegen die Wirksamkeit der PD-L1-Inhibition mit Atezolizumab sowohl beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom als auch beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom – und dies auch bei Patienten ohne nachweisbare PD-L1-Expression.1-5 Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG erläuterten Experten aus Wissenschaft und Praxis das Prinzip der PD-L1-Inhbition und die Relevanz der aktuellen Studiendaten.

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Carfilzomib beim multiplen Myelom

Ein Jahr nach Markteinführung ist der Proteasominhibitor der nächsten Generation fest im Therapiealltag integriert

Hamburg (1. Februar 2017) - Nachdem Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom nach dem ersten Rezidiv im November 2015 in der Europäischen Union zugelassen wurde, folgte bereits wenige Monate später die Indikationserweiterung. Seit Juni 2016 kann der Wirkstoff auch als Zweifachkombination mit Dexamethason alleine gegeben werden.(1) Seine Erfahrungen aus dem deutschen Praxisalltag der vergangenen 13 Monate stellte Dr. med. Hans Salwender, Sektionsleiter Hämatologie und stellvertretender Chefarzt der Abteilung Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Asklepios Klinik Altona, Hamburg, auf einem Pressegespräch von Amgen vor. Weitere Inhalte waren der Stellenwert der beiden Carfilzomib-Kombinationen unter den heutigen Therapieregimen sowie Empfehlungen für niedergelassene Onkologen und Hämatologen für ein proaktives Therapiemanagement.

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Paradigmenwechsel in der Brustkrebstypisierung: MammaTyper®. Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 57.000 Frauen und weltweit mehr als eine Million neu mit Brustkrebs diagnostiziert.7,8 Um das individuelle Risiko einer Patientin einzustufen und Therapieerfolge bei dieser heterogenen Erkrankung zu erzielen, spielt die präzise Bestimmung der Biomarker ER, PR, HER2 und Ki-67 neben anderen klinisch-pathologischen Parametern wie Tumorgröße und Nodalstatus eine zentrale Rolle. Sie bilden die Grundlage für die Wahl einer individuell geeigneten Therapie. „Die etablierten semi-quantitativen Methoden zur Bestimmung dieser Biomarker unterliegen jedoch einer hohen Variabilität und werden in Fachkreisen häufig kontrovers diskutiert 9,10“, erklärte Prof. Dr. Michael Untch, Helios Kliniken Berlin, bei einer Veranstaltung von BioNTech Diagnostics.Paradigmenwechsel in der Brustkrebstypisierung

MammaTyper®

  • MammaTyper® (CE markiertes IVD) bestimmt quantitativ die mRNA-Expression der vier Biomarker ERBB2 (HER2), ESR1 (ER), PGR (PR) und MKI67 (Ki-67)1 mittels RT-qPCR.
  • MammaTyper® zeigt in mehreren Studien eine hohe Präzision und Reproduzierbarkeit sowie eine signifikante Überlegenheit im Vergleich zur Immunhistochemie (IHC) bei der Bestimmung des Proliferationsmarkers Ki-67 (MKI67).1-3
  • MammaTyper® hat das Potenzial, die etablierten Nachweismethoden zu ersetzen und prognostische Aussagen zum Krankheitsverlauf zu liefern.2,3

Frankfurt a. Main (26. Januar 2017) - Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 57.000 Frauen und weltweit mehr als eine Million neu mit Brustkrebs diagnostiziert.7,8 Um das individuelle Risiko einer Patientin einzustufen und Therapieerfolge bei dieser heterogenen Erkrankung zu erzielen, spielt die präzise Bestimmung der Biomarker ER, PR, HER2 und Ki-67 neben anderen klinisch-pathologischen Parametern wie Tumorgröße und Nodalstatus eine zentrale Rolle. Sie bilden die Grundlage für die Wahl einer individuell geeigneten Therapie. „Die etablierten semi-quantitativen Methoden zur Bestimmung dieser Biomarker unterliegen jedoch einer hohen Variabilität und werden in Fachkreisen häufig kontrovers diskutiert 9,10“, erklärte Prof. Dr. Michael Untch, Helios Kliniken Berlin, bei einer Veranstaltung von BioNTech Diagnostics.

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36. Münchener Fachpresse-Workshop

Neue Studiendaten zum frühen und metastasierten Mammakarzinom vom SABCS 2016 und zur Supportivtherapie

München (18. Januar 2017) - In der Nachmittagssitzung des 36. Münchener Fachpresse-Workshops der POMME-med stand zunächst das frühe Mammakarzinom im Mittelpunkt. Neben verschiedenen Highlights vom vergangenen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) stellte Prof. Michael Untch, Berlin, neue Erkenntnisse zur Risikostratifizierung von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom vor, die eine bessere Abschätzung der Frage erlauben, ob vor einer endokrinen Therapie eine adjuvante Chemotherapie notwendig ist. In dem auf dem SABCS 2016 präsentierten Vergleich verschiedener Genexpressionstests aus der TransATAC-Studie ermöglichte der Genexpressionstest EndoPredict (EPclin-Score) - eine Kombination des molekularen EP-Scores mit klinisch-pathologischen Befunden - sowohl in der nodalnegativen als auch in der nodalpositiven Gruppe der Patientinnen eine sehr gute Prognosevoraussage über 10 Jahre. Frauen mit einem Metastasierungsrisiko unter 10% kann so die adjuvante Chemotherapie erspart werden.

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36. Münchener Fachpresse-Workshop

Im Fokus: Therapierelevante Daten zu Lymphomen und Myeloproliferativen Neoplasien vom ASH 2016

München (18. Januar 2017) - Die Vorträge der Vormittagssitzung beim 36. Münchener Fachpresse-Workshop beschäftigten sich mit Neuigkeiten von der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2016, dem weltweit größten hämatologischen Fachkongress. Im Mittelpunkt standen neue Daten zu Lymphomen und myeloproliferativen Neoplasien. Wie Prof. Martin Dreyling, München, berichtete, lag beim ASH in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf den Lymphomen, und es gab zu diesem Themenkreis einige Daten, die den klinischen Therapiestandard schon bald ändern könnten. Zu den Highlights zählte Dreyling etwa die Ergebnisse der Phase-III-Studie GALLIUM, die beim follikulären Lymphom nun die Kombinationstherapie mit Obinutuzumab als neuen Standard definieren und die Daten der französischen LyMa-Studie, die bei jüngeren Patienten mit Mantelzelllymphom einen signifikanten Überlebensvorteil durch Erweiterung der Standardmedikation um eine dreijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab aufgezeigt haben.

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Internationale Studie belegt Wirksamkeit eines neuen Medikaments

Neue Therapiemöglichkeit für Patienten mit Morbus Waldenström

Ulm (16. Januar 2017) - Hinter der Bezeichnung „Morbus Waldenström“ verbirgt sich eine seltene Erkrankung. Der Morbus Waldenström gehört zur Gruppe der langsam wachsenden sogenannten indolenten Lymphome. Die Patienten leiden häufig unter Blutarmut, aber auch Nervenschmerzen oder Blutungsneigungen, da das Lymphom immer das Knochenmark befällt und zudem einen Antikörper produziert, der sich gegen Thrombozyten oder Gerinnungsfaktoren und gesunde Nervenzellen richten kann. Eine internationale Studie am Universitätsklinikum Ulm belegt nun die Wirksamkeit eines neuen Medikaments für Patienten mit Morbus Waldenström.

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Mundipharma: BREMISTAL® - neuer Mistelextrakt für die begleitende onkologische Therapie. Mundipharma Deutschland gab heute die Markteinführung von BREMISTAL® bekannt, einem Mistelextrakt, der begleitend zur onkologischen Therapie eingesetzt wird. BREMISTAL® unterstützt die Lebensqualität von Patienten, die unter einer antitumoralen Therapie stehen und wirkt effektiv gegen Fatigue.1 2 3 Die Therapie wird vor allem bei Patienten mit Mamma- und Prostatakarzinom empfohlen.4 Mit BREMISTAL® erweitert Mundipharma Deutschland sein Portfolio im Bereich der onkologischen und supportiven Therapie um ein weiteres Präparat. Packshot. Photo: MundipharmaMundipharma

BREMISTAL® - neuer Mistelextrakt für die begleitende onkologische Therapie

Limburg (16. Januar 2017) - Mundipharma Deutschland gab heute die Markteinführung von BREMISTAL® bekannt, einem Mistelextrakt, der begleitend zur onkologischen Therapie eingesetzt wird. BREMISTAL® unterstützt die Lebensqualität von Patienten, die unter einer antitumoralen Therapie stehen und wirkt effektiv gegen Fatigue.1 2 3 Die Therapie wird vor allem bei Patienten mit Mamma- und Prostatakarzinom empfohlen.4 Mit BREMISTAL® erweitert Mundipharma Deutschland sein Portfolio im Bereich der onkologischen und supportiven Therapie um ein weiteres Präparat.

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Broschüre informiert Patienten: Hautkrebs und Ernährung. Patienten mit Hautkrebs möchten häufig selbst etwas tun, um sich besser zu fühlen. Die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Ärzte und Ernährungsexperten haben deshalb die Broschüre „Ernährung bei Hautkrebs – Wissenswertes und Praktisches für den Alltag“ mit zahlreichen praktischen Tipps herausgegeben. Sie entstand anlässlich der ADO-Jahrestagung im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Roche Pharma AG. Die Experten geben Antworten auf konkrete Fragen von Patienten: Was ist gesunde Ernährung? Was hilft bei Therapie-Nebenwirkungen? Was ist von Krebsdiäten zu halten? Wie gelingt die Ernährungsumstellung im Alltag?Broschüre informiert Patienten

Hautkrebs und Ernährung

 

Grenzach-Wyhlen (12. Januar 2017) -  Patienten mit Hautkrebs möchten häufig selbst etwas tun, um sich besser zu fühlen. Die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Ärzte und Ernährungsexperten haben deshalb die Broschüre „Ernährung bei Hautkrebs – Wissenswertes und Praktisches für den Alltag“ mit zahlreichen praktischen Tipps herausgegeben. Sie entstand anlässlich der ADO-Jahrestagung im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Roche Pharma AG. Die Experten geben Antworten auf konkrete Fragen von Patienten: Was ist gesunde Ernährung? Was hilft bei Therapie-Nebenwirkungen? Was ist von Krebsdiäten zu halten? Wie gelingt die Ernährungsumstellung im Alltag?

 

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ASH 2016

Gazyvaro beim FL und CLL:
Aktuelle Studiendaten bestätigen hohes klinisches Potenzial

Frankfurt am Main (11. Januar 2017) - Der glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro® ▼ (Obinutuzumab) ist zentraler Baustein in der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und beim follikulären Lymphom (FL). Das untermauern aktuelle Studiendaten, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorgestellt wurden. So bestätigt eine aktuelle Analyse der GADOLIN-Studie, dass vorbehandelte FL-Patienten mit Gazyvaro einen signifikanten Überlebensvorteil haben im Vergleich zu Patienten unter einer Bendamustin-Monotherapie.1 Erste Resultate der GALLIUM-Studie belegen zudem, dass Gazyvaro das Rezidivrisiko von therapienaiven FL-Patienten gegenüber dem bisherigen Therapiestandard signifikant reduziert.2 Darüber hinaus wurden Daten zu verschiedenen Gazyvaro-Kombinationen vorgestellt, die CLL-Patienten hoch wirksame Chemotherapie-freie Regime in Aussicht stellen.3-5

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Abb.: Illustration der Anti-Krebs-Wirkung der Arzneimittelkombination, Evi Bieler, NanoImaging Lab, Universität BaselKrebsbekämpfung mit Diabetes- und Bluthochdruckmedikamenten

Basel, Schweiz (27. Dezember 2016) - Mit einer Kombination aus einem Diabetesmedikament und einem Blutdrucksenker können Krebszellen effektiv bekämpft werden. Wie das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel im Fachjournal «Science Advances» zudem berichtet, sprechen spezifisch Krebszellen auf diese Wirkstoffkombination an.

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