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Aktuelle EORTC Guidelines zu G‑CSF und die Bedeutung für die Praxis

 

Von PD Dr. med. Marcel Reiser,

Klinik I für Innere Medizin, Klinikum der Universität zu Köln

 

München (4. Juli 2007) - Seit Jahren werden Granulozyten‑Kolonien stimulierende Wachstumsfaktoren (G‑CSF) zur Vermeidung Chemotherapie‑induzierter febriler Neutropenien (FN) während der Therapie hämatologisch‑onkologischer Neoplasien eingesetzt. Die FN ist eine schwerwiegende Komplikationen bei Tumorerkrankungen, die häufig Dosisreduktionen und Zyklusverschiebungen der Chemotherapie verursacht, was sich negativ auf den Gesamtverlauf und das Therapieergebnis auswirken kann.

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ASCO 2007 – Roche Pharma

Fortschritte in der Krebstherapie durch innovative Therapiekonzepte

 

Köln (27. Juni 2007) - Die aktuellen Fortschritte in der Krebstherapie wurden anlässlich der 43. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), vom 1. bis 5. Juni 2007 in Chicago/Illinois, USA, annähernd 30.000 Onkologen präsentiert. Die Vielzahl der Beiträge zu den onkologischen Präparaten zeigten neue Wege auf, um die Lebensperspektive von Krebspatienten entscheidend zu verbessern.

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Xeloda® (Capecitabin) für die Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms zugelassen

 

Frankfurt am Main (18. April 2007) - Die europaweite Zulassung für das orale Fluoropyrimidin Xeloda® (Capecitabin) überwindet die langjährige Stagnation in der Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms. Die Zulassung zur First-Line-Behandlung in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie basiert auf den Daten von zwei Phase III-Studien, in denen die Therapie mit Capecitabin eine überzeugende Wirksamkeit bei deutlich überlegener Ansprechrate und signifikanter Überlebensverlängerung zeigte.

 

In Deutschland erkranken jährlich zirka 20.000 Menschen an Magenkrebs. Damit steht diese Tumorart in der Krebsursachenstatistik bei Männern an fünfter und bei Frauen an sechster Stelle, wie PD Dr. Markus Möhler, Mainz, erläuterte. Die derzeitige relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei rund 30 Prozent. Zudem leiden Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom häufig an tumorbedingten Beschwerden wie Übelkeit, Schmerzen und Magenblutungen. Dies erfordert eine rasche, wirksame und interdisziplinär orientierte Therapie.

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Novartis zeigt weiterhin Engagement für die Behandlung seltener Krebserkrankungen: Erweiterte Zulassung für Glivec®

 

Glivec® (Imatinib) erhält die Zulassungserweiterung für die Behandlung von bestimmten chronischen myeloproliferativen Erkrankungen

Novartis belegt damit sein Engagement für die Sicherstellung wirksamer neuer Behandlungsoptionen seltener Erkrankungen, für die bisher nur begrenzte Therapiemöglichkeiten zur Verfügung standen

 

 

Nürnberg (4. April 2007) – Novartis hat bekannt gegeben, dass der Tyrosinkinasehemmer Glivec® (Imatinib) zur Behandlung von chronischen myeloproliferativen Erkrankungen (CMPE) mit Fusionsgenen unter Beteiligung der Rezeptor-Tyrosinkinasen PDGFRA oder PDGFRB zugelassen wurde. Diese als Folge von chromosomalen Veränderungen entstandenen Fusionsgene finden sich bei phänotypisch unterschiedlichen CMPE, wie z. B. der atypischen chronischen myeloischen Leukämie (aCML) oder der chronischen myelomonozytären Leukämie (CMML). Diese Krankheitsbilder sind sehr häufig mit einer deutlichen Eosinophilie des peripheren Bluts oder Knochenmarks assoziiert (Eosinophilie-assoziierte CMPE).

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Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs:

Das Wolfsburger Modell ein großer Erfolg

 

Hannover (22. Januar 2007) ‑ Seit einem Jahr ist die Stadt Wolfsburg europäischer Vorreiter für verbesserte Strategien in der Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs. Hierfür haben das Klinikum der Stadt Wolfsburg, die Deutsche BKK und der Gesundheitsverbund Wolfsburg, dem unter anderem die meisten Frauenärzte aus Wolfsburg und Umgebung angehören, einen Vertrag geschlossen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Vertrages ist die routinemäßige Integration des so genannten HPV-Tests in die Vorsorge auf Gebärmutterhalskrebs, also die Kombination mit dem herkömmlichen Pap-Abstrich. Der HPV-Test weist die eigentliche Ursache von Gebärmutterhalskrebs nach, die humanen Papillomaviren (HPV). Ohne diese sexuell übertragbaren Krankheitserreger kann der bösartige Tumor nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen entstehen. „Das Wolfsburger Modell verfolgt zwei Ziele. Einerseits wollen wir mehr Frauen zur Vorsorge motivieren und andererseits wollen wir, dass durch moderne Diagnostik mehr Vorstufen frühzeitig erkannt werden als durch die konventionelle Form der Vorsorge", erläutert Professor Dr. Karl Ulrich Petry, Leiter der Frauenklinik am Klinikum Wolfsburg. „Bereits nach einem Jahr können wir feststellen, dass wir beide Ziele erreicht haben", so Professor Petry weiter. Schon heute haben mehr als 9.000 Frauen, also deutlich mehr als die Hälfte aller in Frage kommenden Frauen, an der modifizierten Vorsorge teilgenommen. Im Zuge der routinemäßigen Kombination von HPV-Test und Pap-Abstrich für alle Frauen ab 30 Jahren konnten mehrere Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und vom Adenokarzinom rechtzeitig erkannt werden.

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Herausragende Ergebnisse für Medikamente der Novartis Onkologie-Sparte auf internationalen Kongressen vorgestellt

 

  • Zulassungsantrag für Nilotinib zur Behandlung der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) bei Patienten mit Glivec-Resistenz oder -Unverträglichkeit eingereicht; Präsen­tation eindrucksvoller Phase II-Daten bei weltweit wichtigstem Hämatologie-Kongress
  • Publikation der 5-Jahres-Daten der internationalen IRIS-Studie zur Primärtherapie der CML mit Glivec® (Imatinib) im New England Journal of Medicine belegt höchste Überlebensrate in der Geschichte der CML-Behandlung
  • Daten zur Langzeittherapie der chronischen Eisenüberladung mit Exjade® (Deferasirox) zeigen hohe Wirksamkeit und Sicherheit bei transfusionsbedürftigen Erkrankungen

 

Nürnberg (19. Dezember 2006) – Das Jahr 2006 endet für den Geschäftsbereich Onkologie der Novartis Pharma GmbH mit einigen Höhepunkten, nachdem bereits während des Jahres viele Zulassungen und neue Daten immer wieder neue Meilensteine setzten.

Die Zulassung für Nilotinib (AMN107) wurde in der EU und den USA für CML-Patienten beantragt, die Glivec® (Imatinib) nicht vertragen oder nicht mehr darauf ansprechen. In 2006 wurden bereits die Zulassungen für Femara® (Letrozol) in der adjuvanten Therapie bestimmter Brustkrebs-Patientinnen sowie für Glivec in der Philadelphia-Chromosom positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL) und vier seltenen Erkrankungen erteilt.

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Nebenwirkungsmanagement bei Anti‑EGFR‑Therapien pharmakologischer Hintergrund und praktische Behandlungsansätze

 

Von PD Dr. med. Thomas Dirschka,
Praxis für Dermatologie und Venerologie, Wuppertal

 

München (15. November 2006) - Medikamente, die gegen den EGFR (epidermal growth factor receptor) gerichtet sind, stellen eine wichtige Bereicherung im Spektrum onkologischer Therapiemodalitäten dar. Charakteristische Nebenwirkungen von EGFR‑Inhibitoren betreffen die Haut, Nägel und Haare und können die Compliance der Patienten wesentlich beeinflussen. Offenbar korreliert der Schweregrad der Hautveränderungen mit dem Ansprechen auf die Behandlung und stellt damit möglicherweise ein wichtiges Instrument der Dosissteuerung dar.

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Neue Erstliniendaten zu Erbitux® (Cetuximab) bei gastrointestinalen Tumoren

Deutsche Studienergebnisse auf dem 31. Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO)

 

Istanbul, Türkei, Darmstadt (4. Oktober 2006) ‑ Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) wurden neue Daten zu Erbitux in der Erstlinientherapie des Kolorektal- und des Magenkarzinoms vorgestellt. Besonders interessant sind dabei zwei Studien aus Deutschland, die von der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO Study Group) durchgeführt werden.

Bei der CIOX-Studie, einem vom wissenschaftlichen Komitee der ESMO ausgewählten Highlight, handelt es sich um eine randomisierte Phase-II-Studie der A10 CRC Study Group, die an 35 Zentren in ganz Deutschland durchgeführt wird. Getestet wird Erbitux in Kombination mit Capecitabine, einem oralen Fluoropyrimidin, und lrinotecan (Caplri) gegen die Kombination aus Erbitux, Capecitabine und Oxaliplatin (CapOx). Von den 92 rekrutierten Patienten konnten bis zu diesem Zeitpunkt 62 in die Analyse des Ansprechens und 84 in die Toxizitätsanalyse eingeschlossen werden. In beiden Armen konnten hohe Ansprechraten erzielt werden. Mit 65 % objektivem Ansprechen und 93 % Tumorkontrollrate wurden im CapOx-Arm ein weiteres Mal die konstant hohen Werte aus früheren Erstlinienstudien mit Erbitux beim metastasierten kolorektalen Karzinom bestätigt.

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Glivec® erhält Zulassungserweiterung für die aggressive Leukämieart

Ph+ ALL und einen schwer zu behandelnden soliden Tumor

 

  • Bei 96 % der Patienten mit Philadelphia-Chromosom positiver Akuter Lymphatischer Leukämie (Ph+ ALL) erreicht Glivec in Kombination mit Chemotherapie eine Normalisierung des Blutbildes
  • Dermatofibrosarcoma protuberans (DFSP) ist bereits der zweite solide Tumor, für den Glivec nun zugelassen ist
  • Die Zulassungen bieten neue Therapien für Patienten, die nur wenige oder gar keine Behandlungsmöglichkeiten haben. Das belegt erneut das Engagement von Novartis für Patienten mit seltenen Krankheiten

 

Nürnberg (25. September 2006) – Novartis hat die Zulassungserweiterung für Glivec® (Imatinib) zur Behandlung der schnell fortschreitenden Leukämie Ph+ ALL sowie eines schwer therapierbaren, soliden Tumors erhalten. Bei beiden Krebsarten handelt es sich um seltene und oft lebensbedrohliche Erkrankungen, für die es keine oder nur wenige zugelassene Therapiemöglichkeiten gibt, welche zudem nur zu unzureichenden Langzeitergebnissen führen.

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Sunitinib: Neue Chance für Patienten mit Nieren- oder Magen-Darm-Krebs

Weitere Krebsarten in der klinischen Prüfung

 

Hamburg / Karlsruhe (19. September 2006) ‑ Für Patienten, die an fortgeschrittenem, metastasierendem Nierenzell-Krebs oder seltenen, bösartigen Weichteil-Tumoren des Magen-Darm-Trakts (GIST ‑ gastrointestinale Stroma-Tumoren) leiden, gibt es jetzt eine neue Behandlungsoption: Sunitinib.

Das Medikament von Pfizer leitet eine neue Ära in der Krebsbehandlung ein. Der Wirkstoff blockiert gleich mehrere Schaltmoleküle, die das Wachstum und die Vermehrung von Krebszellen steuern. Unter der neuen Therapie wächst der Tumor langsamer und kann nur noch schwer Anschluss an das Blutgefäßnetz finden, über das er sich normalerweise ausbreitet und mit Nahrung versorgen lässt. Als Folge der unterbrochenen Verbindungen wird der Tumor isoliert und ausgehungert.

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Tumorlyse-Syndrom Decision Model:

Erstellung eines innovativen, validierten Diagnoseinstrumentes zur bestätigenden Identifikation der Risiko-Patienten-Population für TLS und deren optimaler Behandlung

 

Von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Günter Henze,
Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Charite, Universitätsmedizin Berlin, CVK

 

Das Tumorlyse-Syndrom (TLS) ist eine metabolische Entgleisung, die bei Erwachsenen und Kindern mit malignen Erkrankungen, insbesondere bei akuten Leukämien und hoch malignen Lymphomen, seltener bei anderen Krebserkrankungen auftreten kann. Durch das massive Absterben von Tumorzellen ‑ induziert durch die Chemooder Antikörpertherapie, manchmal aber auch bereits vor dem Beginn der Behandlung infolge spontaner Apoptose kommt es zu einer Freisetzung von Kalium und Phosphat aus den Tumorzellen und zur Anflutung von Harnsäure aus dem Purinstoffwechsel, Substanzen, die über die Niere eliminiert werden müssen. Die hohe Harnsäurekonzentration kann zu einer Uratnephropathie mit nachfolgendem Nierenversagen führen; in dessen Folge entstehen eine Hyperkaliämie, Hyperphosphatämie und Hypokalzämie, und diese Elektrolytentgleisungen verursachen Herzrhythmusstörungen, die innerhalb weniger Stunden den Tod des Patienten zur Folge haben können.

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Roche Pharma: Fortschritte in der Krebstherapie –

Highlights des ASCO-Meetings 2006

 

Köln (29. Juni 2006) – Nahezu 30.000 Onkologen diskutierten im Rahmen der 42. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vom 2. bis 6. Juni 2006 in Atlanta/Georgia, USA, aktuelle Fortschritte in der Behandlung von Krebserkrankungen. Auch dieses Jahr trug das onkologische Produktportfolio der Roche Pharma AG zu den wichtigsten Neuerungen und innovativen Therapiekonzepten bei.

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DEGRO 2006

10 Jahre Zoladex und Casodex - Eine Standortbestimmung

 

Dresden (26. Mai 2006) - Seit ihrer Einführung schreiben das LHRH-Analogon Zoladex (Goserelin) und das Antiandrogen Casodex (Bicalutamid) eine besondere Erfolgsstory: Zoladex ist heute das wahrscheinlich am besten untersuchte Medikament beim Prostatakarzinom und hat beim hormonsensiblen Marnmakarzinom prämenopausaler Frauen die Rolle der Ovarialsuppression definiert. Mit Casodex steht ein wirksames und dabei sehr verträgliches Antiandrogen zur Verfügung, das seinen Stellenwert in zahlreichen Studien unter Beweis gestellt hat. Die Kombinationstherapie mit Zoladex und Casodex gilt als der Standard für die maximale Androgenblockade bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom.

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