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Epigenetische Therapie und Histon-Deacetylase (HDAC)-Hemmung:

Ein neues Wirkprinzip in der Krebstherapie

 

Von Prof. Dr. med. Michael Lübbert,
Abteilung Innere Medizin I, Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, Medizinische Universitätsklinik Freiburg

 

Wiesbaden (30. März 2008) - Epigenetische Prozesse sind Schlüsselmechanismen der Regulation von Genexpression und – im Gegensatz zu genetischer Information – dyna­misch reguliert. Die DNA-Methylierung von Genpromoter-Regionen dient deren kontrollierter Inaktivierung in spezialisierten normalen Zellen, für deren Funktion die Expression nur eines Bruchteils ihres gesamten gene­tischen Repertoires notwendig ist. Umgekehrt erlaubt genspezifische De­methylierung in diesen Zellen die koordinierte und vererbbare Genexpres­sion von Proteinen, welche für die Zellfunktion essentiell sind. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass in Tumorzellen eine pathologische Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen und anderen das Zellwachstum kontrollie­renden Genen durch aberrante Promoter-Hypermethylierung eintritt. Diese pathologischen Hypermethylierungen bieten somit Zielstrukturen für eine rationale Krebstherapie. So sind von der Food and Drug Administra­tion (FDA) zwei DNA-methylierende Substanzen vor kurzem für die Be­handlung von myelodysplastischen Syndromen (MDS), einer Form der Präleukämie, zugelassen worden.

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36. MSD-Diskussion

Innovative Entwicklungen in der Onkologie

 

Wiesbaden (30. März 2008) - Neue Möglichkeiten bei der Therapie von malignen Erkrankungen erörterten Experten zusammen mit Journa­listen auf der 36. MSD-Diskussion in Wiesbaden. Im Fokus stand da­bei der Forschungsbereich Onkologie von MSD, aus dem viel ver­sprechende Kandidaten der Produktpipeline vorgestellt wurden. Ver­treter einer neuen Wirkstoffklasse ist Vorinostat, das in den USA be­reits für die Indikation fortgeschrittenes, therapierefraktäres kutanes T-Zell-Lymphom (CTCL) zugelassen ist und für das in Europa bei der EMEA ein Zulassungsantrag eingereicht ist.

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28. Deutscher Krebskongress in Berlin

Iscador® auf dem Weg zur onkologischen Standardtherapie

Berlin (21. Februar 2008) - Die Behandlung mit Mistelextrakten wie Iscador® ist ein fester Bestandteil der Krebstherapie. Mistelpräparate werden seit über 85 Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt. Sie gehören heute zu den am meisten verordneten Krebsarzneimitteln und sind damit zu einer biologischen Standardtherapie geworden. Dennoch wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Mistelextrakten immer wieder angezweifelt, insbesondere weil Kritiker die Studienmethoden komplementärmedizinischer Therapien, die häufig vom Design randomisierter kontrollierter Studie abweichen, nicht akzeptieren. Im Mittelpunkt der Pressekonferenz, die von der Weleda AG im Rahmen des 28. Deutschen Krebskongresses ausgerichtet wurde, standen daher die Vorstellung und methodische Diskussion der Ergebnisse von zwei neuen retrospektiven Kohortenstudien, die beim kolorektalen Karzinom sowie beim Pankreaskarzinom durchgeführt wurden.

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Epoetin beta

10 Jahre Anämietherapie bei onkologischen Patienten

 

Eltville‑Erbach (23. August 2007) ‑ Vor 10 Jahren, im Juli 1997, wurde Epoetin beta (NeoRecormon®) zur Anämietherapie onkologischer Patienten zugelassen. Seither hat sich das rekombinante humane Erythropoietin bei mehr als 750.000 Patienten mit Tumorerkrankungen bewährt. Heute wird Epoetin beta zur Behandlung der symptomatischen Anämie (Hb </= 11 g/dl) bei erwachsenen Patienten mit nicht‑myeloischen malignen Erkrankungen eingesetzt, die eine Chemotherapie erhalten. Empfohlen wird die Gabe von 30.000 IE/Woche, einmal wöchentlich subkutan verabreicht. Verschiedene Experten ziehen auf der Jubiläums‑Pressekonferenz nun ein Resümee.

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Fatigue bei Tumorpatienten

Wenn der Alltag zur Qual wird

 

Von PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer

 

Was ist Fatigue?

Eltville-Erbach (23. August 2007) - Fatigue, ein Begriff des französischen und englischen Sprachgebrauchs, bedeutet Müdigkeit und Erschöpfung. Innerhalb der Medizin kennen wir unterschiedliche Krankheitsbilder, die mit Müdigkeit einhergehen, vor allem chronische Erkrankungen. Um Missverständnisse und falsche Zuordnungen zu vermeiden, ist daher eine möglichst exakte Definition der Fatigue‑Erkrankung notwendig. Da die Ursache der krebsbedingten Fatigue nicht in allen Einzelheiten geklärt ist, kann ihre Eingrenzung nur durch eine exakte Beschreibung der auftretenden Symptome erfolgen. Fatigue stellt eine krankhafte Ermüdung dar, die vom Patienten mehr als unangenehm empfunden wird. Die Erschöpfung lässt sich durch normale Erholungsmechanismen nicht beheben. Auch Schlaf führt nicht zur Regeneration. Fatigue lässt sich nicht auf eine Ursache reduzieren, man spricht von einem multifaktoriellen oder auch multikausalem Geschehen. Als Ursachen kommen unter anderem in Frage:

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Aktuelle EORTC Guidelines zu G‑CSF und die Bedeutung für die Praxis

 

Von PD Dr. med. Marcel Reiser,

Klinik I für Innere Medizin, Klinikum der Universität zu Köln

 

München (4. Juli 2007) - Seit Jahren werden Granulozyten‑Kolonien stimulierende Wachstumsfaktoren (G‑CSF) zur Vermeidung Chemotherapie‑induzierter febriler Neutropenien (FN) während der Therapie hämatologisch‑onkologischer Neoplasien eingesetzt. Die FN ist eine schwerwiegende Komplikationen bei Tumorerkrankungen, die häufig Dosisreduktionen und Zyklusverschiebungen der Chemotherapie verursacht, was sich negativ auf den Gesamtverlauf und das Therapieergebnis auswirken kann.

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ASCO 2007 – Roche Pharma

Fortschritte in der Krebstherapie durch innovative Therapiekonzepte

 

Köln (27. Juni 2007) - Die aktuellen Fortschritte in der Krebstherapie wurden anlässlich der 43. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), vom 1. bis 5. Juni 2007 in Chicago/Illinois, USA, annähernd 30.000 Onkologen präsentiert. Die Vielzahl der Beiträge zu den onkologischen Präparaten zeigten neue Wege auf, um die Lebensperspektive von Krebspatienten entscheidend zu verbessern.

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Xeloda® (Capecitabin) für die Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms zugelassen

 

Frankfurt am Main (18. April 2007) - Die europaweite Zulassung für das orale Fluoropyrimidin Xeloda® (Capecitabin) überwindet die langjährige Stagnation in der Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms. Die Zulassung zur First-Line-Behandlung in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie basiert auf den Daten von zwei Phase III-Studien, in denen die Therapie mit Capecitabin eine überzeugende Wirksamkeit bei deutlich überlegener Ansprechrate und signifikanter Überlebensverlängerung zeigte.

 

In Deutschland erkranken jährlich zirka 20.000 Menschen an Magenkrebs. Damit steht diese Tumorart in der Krebsursachenstatistik bei Männern an fünfter und bei Frauen an sechster Stelle, wie PD Dr. Markus Möhler, Mainz, erläuterte. Die derzeitige relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei rund 30 Prozent. Zudem leiden Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom häufig an tumorbedingten Beschwerden wie Übelkeit, Schmerzen und Magenblutungen. Dies erfordert eine rasche, wirksame und interdisziplinär orientierte Therapie.

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Novartis zeigt weiterhin Engagement für die Behandlung seltener Krebserkrankungen: Erweiterte Zulassung für Glivec®

 

Glivec® (Imatinib) erhält die Zulassungserweiterung für die Behandlung von bestimmten chronischen myeloproliferativen Erkrankungen

Novartis belegt damit sein Engagement für die Sicherstellung wirksamer neuer Behandlungsoptionen seltener Erkrankungen, für die bisher nur begrenzte Therapiemöglichkeiten zur Verfügung standen

 

 

Nürnberg (4. April 2007) – Novartis hat bekannt gegeben, dass der Tyrosinkinasehemmer Glivec® (Imatinib) zur Behandlung von chronischen myeloproliferativen Erkrankungen (CMPE) mit Fusionsgenen unter Beteiligung der Rezeptor-Tyrosinkinasen PDGFRA oder PDGFRB zugelassen wurde. Diese als Folge von chromosomalen Veränderungen entstandenen Fusionsgene finden sich bei phänotypisch unterschiedlichen CMPE, wie z. B. der atypischen chronischen myeloischen Leukämie (aCML) oder der chronischen myelomonozytären Leukämie (CMML). Diese Krankheitsbilder sind sehr häufig mit einer deutlichen Eosinophilie des peripheren Bluts oder Knochenmarks assoziiert (Eosinophilie-assoziierte CMPE).

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Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs:

Das Wolfsburger Modell ein großer Erfolg

 

Hannover (22. Januar 2007) ‑ Seit einem Jahr ist die Stadt Wolfsburg europäischer Vorreiter für verbesserte Strategien in der Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs. Hierfür haben das Klinikum der Stadt Wolfsburg, die Deutsche BKK und der Gesundheitsverbund Wolfsburg, dem unter anderem die meisten Frauenärzte aus Wolfsburg und Umgebung angehören, einen Vertrag geschlossen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Vertrages ist die routinemäßige Integration des so genannten HPV-Tests in die Vorsorge auf Gebärmutterhalskrebs, also die Kombination mit dem herkömmlichen Pap-Abstrich. Der HPV-Test weist die eigentliche Ursache von Gebärmutterhalskrebs nach, die humanen Papillomaviren (HPV). Ohne diese sexuell übertragbaren Krankheitserreger kann der bösartige Tumor nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen entstehen. „Das Wolfsburger Modell verfolgt zwei Ziele. Einerseits wollen wir mehr Frauen zur Vorsorge motivieren und andererseits wollen wir, dass durch moderne Diagnostik mehr Vorstufen frühzeitig erkannt werden als durch die konventionelle Form der Vorsorge", erläutert Professor Dr. Karl Ulrich Petry, Leiter der Frauenklinik am Klinikum Wolfsburg. „Bereits nach einem Jahr können wir feststellen, dass wir beide Ziele erreicht haben", so Professor Petry weiter. Schon heute haben mehr als 9.000 Frauen, also deutlich mehr als die Hälfte aller in Frage kommenden Frauen, an der modifizierten Vorsorge teilgenommen. Im Zuge der routinemäßigen Kombination von HPV-Test und Pap-Abstrich für alle Frauen ab 30 Jahren konnten mehrere Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und vom Adenokarzinom rechtzeitig erkannt werden.

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Herausragende Ergebnisse für Medikamente der Novartis Onkologie-Sparte auf internationalen Kongressen vorgestellt

 

  • Zulassungsantrag für Nilotinib zur Behandlung der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) bei Patienten mit Glivec-Resistenz oder -Unverträglichkeit eingereicht; Präsen­tation eindrucksvoller Phase II-Daten bei weltweit wichtigstem Hämatologie-Kongress
  • Publikation der 5-Jahres-Daten der internationalen IRIS-Studie zur Primärtherapie der CML mit Glivec® (Imatinib) im New England Journal of Medicine belegt höchste Überlebensrate in der Geschichte der CML-Behandlung
  • Daten zur Langzeittherapie der chronischen Eisenüberladung mit Exjade® (Deferasirox) zeigen hohe Wirksamkeit und Sicherheit bei transfusionsbedürftigen Erkrankungen

 

Nürnberg (19. Dezember 2006) – Das Jahr 2006 endet für den Geschäftsbereich Onkologie der Novartis Pharma GmbH mit einigen Höhepunkten, nachdem bereits während des Jahres viele Zulassungen und neue Daten immer wieder neue Meilensteine setzten.

Die Zulassung für Nilotinib (AMN107) wurde in der EU und den USA für CML-Patienten beantragt, die Glivec® (Imatinib) nicht vertragen oder nicht mehr darauf ansprechen. In 2006 wurden bereits die Zulassungen für Femara® (Letrozol) in der adjuvanten Therapie bestimmter Brustkrebs-Patientinnen sowie für Glivec in der Philadelphia-Chromosom positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL) und vier seltenen Erkrankungen erteilt.

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Nebenwirkungsmanagement bei Anti‑EGFR‑Therapien pharmakologischer Hintergrund und praktische Behandlungsansätze

 

Von PD Dr. med. Thomas Dirschka,
Praxis für Dermatologie und Venerologie, Wuppertal

 

München (15. November 2006) - Medikamente, die gegen den EGFR (epidermal growth factor receptor) gerichtet sind, stellen eine wichtige Bereicherung im Spektrum onkologischer Therapiemodalitäten dar. Charakteristische Nebenwirkungen von EGFR‑Inhibitoren betreffen die Haut, Nägel und Haare und können die Compliance der Patienten wesentlich beeinflussen. Offenbar korreliert der Schweregrad der Hautveränderungen mit dem Ansprechen auf die Behandlung und stellt damit möglicherweise ein wichtiges Instrument der Dosissteuerung dar.

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Neue Erstliniendaten zu Erbitux® (Cetuximab) bei gastrointestinalen Tumoren

Deutsche Studienergebnisse auf dem 31. Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO)

 

Istanbul, Türkei, Darmstadt (4. Oktober 2006) ‑ Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) wurden neue Daten zu Erbitux in der Erstlinientherapie des Kolorektal- und des Magenkarzinoms vorgestellt. Besonders interessant sind dabei zwei Studien aus Deutschland, die von der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO Study Group) durchgeführt werden.

Bei der CIOX-Studie, einem vom wissenschaftlichen Komitee der ESMO ausgewählten Highlight, handelt es sich um eine randomisierte Phase-II-Studie der A10 CRC Study Group, die an 35 Zentren in ganz Deutschland durchgeführt wird. Getestet wird Erbitux in Kombination mit Capecitabine, einem oralen Fluoropyrimidin, und lrinotecan (Caplri) gegen die Kombination aus Erbitux, Capecitabine und Oxaliplatin (CapOx). Von den 92 rekrutierten Patienten konnten bis zu diesem Zeitpunkt 62 in die Analyse des Ansprechens und 84 in die Toxizitätsanalyse eingeschlossen werden. In beiden Armen konnten hohe Ansprechraten erzielt werden. Mit 65 % objektivem Ansprechen und 93 % Tumorkontrollrate wurden im CapOx-Arm ein weiteres Mal die konstant hohen Werte aus früheren Erstlinienstudien mit Erbitux beim metastasierten kolorektalen Karzinom bestätigt.

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