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Janssen-Cilag_logo.jpgIbrutinib

Erster oraler Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor zur Therapie von CLL, MCL und MW

Neuss (5. Juli 2016) - Ibrutinib (Imbruvica®) von Janssen ist der erste Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor. Mit seinem Wirkprinzip stellt er eine wichtige Therapieoption für erwachsene Patienten mit Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL), mit Mantelzell-Lymphom (MCL) oder mit Morbus Waldenström (MW) dar. Der Inhibitor richtet sich gegen die Bruton-Tyrosinkinase (BTK), einem Bestandteil des B-Zell-Rezeptor-Signalweges, der bei CLL und MCL pathologisch aktiviert ist.1 Ibrutinib hat seine Wirksamkeit bereits in mehreren klinischen Studien gezeigt. Grundlage für die Zulassung zur Behandlung von CLL waren eine Phase-III- und eine Ib/II-Studie sowie für die Behandlung des MCL eine einarmige Phase-II-Studie.2,3,4 Seit 2015 ist Ibrutinib ebenfalls zur Therapie des MW zugelassen, basierend auf einer multizentrischen, einarmigen Phase-II-Studie.1,5

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Necitumumab bei NSCLC

Hinweis auf geringen Zusatznutzen für Patienten mit Metastasen

  • Nachteile bei Nebenwirkungen heben Vorteil beim Gesamtüberleben nicht auf

Köln (1. Juli 2016) - Der monoklonale Antikörper Necitumumab ist seit Februar 2016 zugelassen zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) exprimierendem, nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die bislang keine Chemotherapie für dieses Stadium ihrer Erkrankung erhalten haben. Der Wirkstoff wird mit Gemcitabin und Cisplatin kombiniert.

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Idelalisib in der Zweitlinientherapie bei CLL

Zusatznutzen erneut nicht belegt

  • Zulassungsänderung wegen Komplikationen

Köln (1. Juli 2016) - Bereits 2014 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer frühen Nutzenbewertung untersucht, ob Idelalisib bestimmten Patientinnen und Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein Zusatznutzen war demnach nicht belegt, da der Hersteller keine geeigneten Daten vorgelegt hatte.

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Hyponatriämie in der Onkologie – oft unerkannt, aber therapeutisch relevant

Heidelberg (29. Juni 2016) – Die Hyponatriämie ist eine oft schwerwiegende Elektrolytstörung, die bei 15 – 30 % der hospitalisierten Patienten auftritt.1,2 Bei etwa einem Drittel der Fälle wird die Hyponatriämie durch ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH) ausgelöst.3 Als mögliche Ursache eines SIADH kommen unter anderem Karzinome, insbesondere der Lunge, in Frage. Eine Hyponatriämie wird aufgrund der Variabilität der Symptome häufig nicht erkannt und daher nicht angemessen behandelt.4 Im Rahmen eines von Otsuka Pharma unterstützten Media-Workshops erläuterte der leitende Oberarzt der Thoraxklinik Heidelberg Dr. Helge Bischoff die Dringlichkeit, bei Tumorpatienten eine bestehende Hyponatriämie zu erkennen und adäquat zu therapieren. Anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Klinik schilderte er Symptomatik, Diagnostik und Therapie der Hyponatriämie bei Patienten mit Lungenkarzinom und berichtete über seine klinischen Erfahrungen mit dem Einsatz von Samsca® (Tolvaptan) bei diesen Patienten. Samsca® ist der erste und einzige orale selektive Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist, der in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundäre Folge des SIADH zugelassen ist.5

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Zulassung für Obinutuzumab zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom

Grenzach-Wyhlen (28. Juni 2016) - Gazyvaro® ▼ (Obinutuzumab, Roche) wurde zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom (FL) zugelassen. Die Chemoimmuntherapie mit dem glykomodifizierten Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro plus Bendamustin verdoppelte in der Zulassungsstudie GADOLIN das progressionsfreie Überleben und zeigte einen Überlebensvorteil gegenüber einer Monotherapie mit Bendamustin.1 „Die neue Zulassung von Gazyvaro in Kombination mit Bendamustin auf Basis der GADOLIN-Studie verbessert die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten deutlich“, betonte Professor Christian Buske, Ärztlicher Direktor am Comprehensive Cancer Center (CCCU) am Universitätsklinikum Ulm. Patienten mit follikulärem Lymphom mit einem Progress während oder nach einer MabThera®-haltigen Induktions- und Erhaltungstherapie hatten bis dato nur begrenzte Behandlungsoptionen; die neue Therapie ist daher von großer klinischer Relevanz.

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Prostatakarzinom

Sequenztherapie des mCRPC: Zytiga® firstline mit frühem Beginn

Neuss (24. Juni 2016) - Nach aktuellen Daten vom ASCO Annual Meeting 2016 könnte künftig der Nachweis der Androgenrezeptor-Splicevariante AR-V7 Therapieentscheidungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) erleichtern. Doch ein solcher Test ist bislang nicht kommerziell verfügbar. Daher muss beispielsweise die Wahl der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen mCRPC auf anderen Kriterien beruhen. Hierzu könnte nach weiteren Daten von dem Kongress die Verträglichkeit gehören, die in diesen Studien unter Zytiga® besser war als unter Enzalutamtid.

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Neues vom amerikanischen Krebskongress 2016

Real-World-Daten verweisen auf Überlebensvorteil mit Bevacizumab beim HER2-negativen Mammakarzinom

Hamburg (22. Juni 2016) - Aktuelle französische Real-World-Daten zeigen einen Unterschied im medianen Gesamtüberleben (mOS) von fast 8 Monaten für die First-Line-Therapie aus Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Paclitaxel gegenüber einer Paclitaxel-Monotherapie.1 Ausgewertet wurden die Daten von insgesamt 3.426 Patientinnen mit HER2-negativem metastasiertem Mamma-karzinom (mBC), die zwischen 01.01.2008 und 31.12.2013 an Krebszentren des französischen Klinikverbunds „Unicancer“ diagnostiziert und initial therapiert wurden. Die positiven Ergebnisse vom diesjährigen ASCO-Kongress (American Society of Clinical Oncology), die im Rahmen einer Pressekonferenz von Roche vorgestellt wurden, bestätigen die bereits durch zahlreiche randomisierten Studien belegte gute Wirksamkeit der Therapie mit Bevacizumab beim mBC.

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ASCO-Jahrestagung 2016

Vielversprechende Studiendaten zum Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab

Hamburg (22. Juni 2016) - Die Krebsimmuntherapie war auf der 52. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), die vom 3. bis zum 7. Juni 2016 in Chicago/Illinois, USA, stattfand, ein zentrales Thema. Roche erforscht in diesem Bereich aktuell mehr als 20 Wirkstoffe – am weitesten fortgeschritten ist die Entwicklung des Anti-PD-L1-Antikörpers Atezolizumab. Auf dem amerikanischen Krebskongress wurden aktuelle Studiendaten präsentiert, die die hohe Wirksamkeit von Atezolizumab beim fortgeschrittenen Blasen- und Lungenkrebs belegen. Präsentiert wurden zudem erste Daten zur Kombination des Antikörpers mit anderen Substanzen, beispielsweise einem anderen in der klinischen Entwicklung befindlichen Krebsimmuntherapeutikum. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Prof. Dirk Jäger, Heidelberg, und Prof. Kurt Miller, Berlin, die neuesten Daten und Erkenntnisse zu Roche in der Krebsimmuntherapie vor.

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Erste Ergebnisse der J-ALEX-Studie auf ASCO 2016 präsentiert

Alectinib wirksam bei ALK-positivem NSCLC

Hamburg (22. Juni 2016) – Alectinib führt im Vergleich zu Crizotinib zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) bei Patienten mit ALK*-positivem fortgeschrittenem NSCLC+.1 Dies zeigen erste Daten der J-ALEX-Studie, die auf der diesjährigen ASCO (American Society of Clinical Oncology)-Jahrestagung vorgestellt wurden. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Alectinib in der First-Line-Therapie.

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Janssen Cilag LogoDaratumumab

Erster vollhumaner monoklonaler Antikörper zur Therapie des multiplen Myeloms

Neuss (16. Juni 2016) - Daratumumab (Darzalex®) von Janssen ist der erste vollhumane monoklonale Antikörper zur Therapie des multiplen Myeloms, der im Mai 2016 die Zulassung in Europa erhalten hat.1 Mit seinem neuartigen Wirkprinzip stellt er eine wichtige neue Therapieoption für mehrfach vorbehandelte, erwachsene Patienten mit multiplem Myelom dar. Grundlage für die Zulassung waren die offenen multi-zentrischen Phase I/II-Studie GEN5012 und die Phase II-Studie MMY2002 (SI-RIUS)3.

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Keine direkt vergleichenden Studien

Osimertinib bei Lungenkrebs: Zusatznutzen nicht belegt

  • Effekte in historischen Vergleichen zu klein für Aussagen zum Zusatznutzen

Köln (15. Juni 2016) - Osimertinib ist seit Februar 2016 zur Behandlung erwachsener Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und einer T790M-Mutation des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (Epidermal Growth Factor Receptor, EGFR) zugelassen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob der Wirkstoff diesen Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Je nach Geschlecht respektive Alter überwiegen Vor- oder Nachteile

Ramucirumab bei Kolorektal- und Lungenkarzinom: teils Zusatznutzen, teils geringerer Nutzen

Köln (1. Juni 2016) - Ramucirumab (Handelsname Cyramza) ist ein monoklonaler Antikörper, der durch die Blockade eines Rezeptors die Neubildung von Blutgefäßen und damit auch die Blutversorgung von Tumoren verringert. Das soll das Wachstum der Tumoren hemmen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei frühen Nutzenbewertungen untersucht, ob der Wirkstoff erwachsenen Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK) oder aber mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) einen Zusatznutzen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet.

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Retrospektive Auswertung klinischer Daten am Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, bestätigt erneut das große Potential von Eribulin bei der Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms:

2 Jahre überzeugende klinische Erfahrungen mit Halaven® (Eribulin) ab der 2. Linie beim fortgeschrittenen Mammakarzinom

Frankfurt am Main (30. Mai 2016) – Zum Einsatz von Halaven® (Eribulin) als Monochemotherapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms ab der zweiten Behandlungslinie liegen inzwischen weitreichende Erfahrungen aus dem klinischen Alltag vor. PD Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Homburg, zog auf einer Pressekonferenz anlässlich des Senologiekongresses 2016 in Dresden eine sehr positive Bilanz. Zudem wurde der nicht Taxan-basierte Mikrotubuli-Inhibitor Eribulin am 2. Mai 2016 ebenfalls zur Behandlung erwachsener Patienten mit nicht resezierbarem Liposarkom, die wegen einer fortgeschrittenen oder metastasierten Tumorerkrankung eine Vorbehandlung mit einer Anthrazyklin enthaltenden Therapie (sofern sie geeignet war) erhalten haben, zugelassen. Die Zulassungserweiterung basiert auf einem überzeugenden Überlebensvorteil von Eribulin beim fortgeschrittenen oder metastasierten Liposarkom, der zuvor auch beim fortgeschrittenen Mammakarzinom gezeigt werden konnte [1-4].

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