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23 | 11 | 2017
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Bronchialkarzinom

Zusatznutzen von Crizotinib zur Erstbehandlung nicht belegt

 

  • Kontrollarm der einzigen Studie bildet zweckmäßige Vergleichstherapie nicht adäquat ab

 

Köln (1. April 2016) - Seit 2012 steht der Wirkstoff Crizotinib (Handelsname Xalkori) Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) zur Verfügung, die eine hohe Aktivität des Enzyms anaplastische Lymphomkinase (ALK) aufweisen und bereits mit einer anderen Therapie vorbehandelt sind. Im November 2015 wurde die Zulassung auf die Erstlinienbehandlung erweitert.

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32. Kongress der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe 2016

10 Jahre zielgerichtete Therapie des mRCC: Erfahrungen und Perspektiven

Berlin (17. März 2016) - Die Einführung zielgerichteter Therapien vor rund zehn Jahren1 hat die Behandlung des fortgeschrittenen, metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) grundlegend verändert. Damit konnte das Überleben der Patienten deutlich verlängert werden.2,3 „Inzwischen ist der Wirkmechanismus der Tyrosinkinase-Inhibition (TKI) entscheidender therapeutischer Angriffspunkt einer zielgerichteten Therapie des mRCC und unverzichtbare Basis einer effektiven Behandlung dieses anspruchsvoll zu therapierenden Tumors“, so Professor Gerald Mickisch, Leiter des Centrums für Operative Urologie Bremen (C.O.U.B.), auf dem Pfizer Oncology Expertengespräch im Rahmen des 32. Deutschen Krebskongresses in Berlin. Die TKI-Therapie greift genau an der Stelle an, die für Entstehung und Wachstum des Tumors entscheidend ist: die durch den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) vermittelte Signaltransduktion.1,4

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Schmerzmedizin meets Onkologie

Interdisziplinärer Austausch im Sinne der Patientenversorgung

 

Frankfurt am Main (5. März 2016) – In fortgeschrittenen Stadien leiden zwischen 62 und 86 Prozent der Tumorpatienten – abhängig von der Tumorentität – unter starken Schmerzen.(1) Tumorschmerzen sind daher schon immer ein Teilbereich, mit dem sich Schmerzmediziner intensiv befassen. Im Sinne der Patientenversorgung geht es der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) auch darum, den interdisziplinären Austausch zu fördern. Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag widmete daher diesem Thema einen speziellen Veranstaltungsschwerpunkt: „Onkologie meets Schmerzmedizin & Schmerzmedizin meets Onkologie“. Die zentrale Fragestellung innerhalb der verschiedenen Vorträge: Wie arbeiten Onkologen und Schmerzmediziner im Sinne einer optimalen Patientenversorgung zusammen?

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Deutscher Krebskongress 2016

Ponatinib (Iclusig®) in der Drittlinie bei CP-CMLPatienten besonders wirksam – Neue Analysen aus der PACE-Studie

 

Berlin (26. Februar 2016) – Auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress in Berlin wurden aktuelle auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorgestellte Daten zu Ponatinib (Iclusig®) diskutiert. Die Auswertungen der PACE-Studie von Levy et al. und Hochhaus et al. [1,2] zeigen, dass es bei CML-Patienten in der chronischen Phase (CP-CML) mit Intoleranz oder Versagen einer vorherigen Therapie unter einem Zweitgenerations-Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) sinnvoll ist, Ponatinib aufgrund seiner überzeugenden antileukämischen Wirkung bereits früher einzusetzen und nicht für spätere Therapielinien aufzusparen.

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Therapeutische Herausforderung Ovarialkarzinom

Hoher Stellenwert der zielgerichteten Behandlung mit Avastin im klinischen Alltag

 

Berlin (25. Februar 2016) - Avastin® (Bevacizumab) hat die Prognose von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom entscheidend verbessert: So verlängerte die First-Line-Therapie mit Bevacizumab in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel in der Zulassungsstudie GOG-0218 das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) der Patientinnen gegenüber der alleinigen Chemotherapie signifikant um 6,2 Monate.1,2 Dass sich die hohe Wirksamkeit auch unter Alltagsbedingungen bestätigt, zeigen aktuelle Daten aus dem Versorgungsalltag,3,4 die im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem 32. Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin diskutiert wurden. Gleichzeitig betonten die teilnehmenden Experten den hohen Stellenwert von Bevacizumab in der Rezidivtherapie.

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Kombinationstherapie Cobimetinib plus Vemurafenib

Duale Strategie beim fortgeschrittenen Melanom: Überzeugende Langzeitwirkung in allen Patientengruppen

 

Berlin (25. Februar 2016) - Mit der Kombination aus dem MEK-Inhibitor Cotellic® (Cobimetinib) und dem BRAF-Inhibitor Zelboraf® (Vemurafenib) steht seit November 2015 eine Weiterentwicklung für die Therapie des BRAFV600-Mutation-positiven fortgeschrittenen Melanoms zur Verfügung. Prof. Dr. Axel Hauschild, Kiel, Prof. Dr. Stephan Grabbe, Mainz, und Dr. Michael Fluck, Hornheide, zogen auf dem 32. Deutschen Krebskongresses (DKK) in Berlin nun eine erste Bilanz und erläuterten den Stellenwert der neuen Kombinationstherapie.

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Halaven® (Eribulin) zeigt als einzige Monochemotherapie einen signifikanten Überlebensvorteil beim metastasierten Brustkrebs (nach Anthrazyklin- und Taxan-haltiger Vortherapie)

 

  • Eisai stellt anlässlich des DKK 2016 in Berlin konsistente Daten zur Überlebensverlängerung durch Halaven® über mehrere Indikationen vor. Der Endpunkt Gesamtüberleben (OS) ist auch im fortgeschrittenen Stadium von Krebserkrankungen für Ärzte und Patienten relevant

 

Berlin (25. Februar 2016) – Halaven® als eine innovative zytostatische Therapiemöglichkeit bei der Behandlung des metastasierten Brustkrebses stand im Fokus eines Eisai-Satellitensymposiums anlässlich des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2016 in Berlin. Die Frage nach den individuell wichtigsten Therapiezielen und patientenrelevanten klinischen Endpunkten rückt dabei immer stärker in den Vordergrund. Wie Dr. med. Rachel Würstlein, Geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum der Universitätsklinik München (LMU), im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des DKK darstellte, wird das Gesamtüberleben (OS) von Ärzten und Patienten als klinisch relevantestes Ziel wahrgenommen. [1-3]

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Prostatakrebs

Deutlich kürzere Behandlung durch hochpräzise Bestrahlung

 

  • Erste klinische Studie in Deutschland zur hypofraktionierten Strahlenchirurgie bei lokal begrenztem Prostatakarzinom

 

Lübeck (20. Januar 2016) - Bei Frühfällen von Prostatakrebs kommen oft mehrere Therapiemöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Operation oder auch zunächst nur „aktive Überwachung“. Diese Methoden werden derzeit in Deutschlands größter klinischer Studie, der PREFERE Studie, gegeneinander geprüft. Jedoch ist diese Studie nur für Patienten unter 70 Jahren geeignet.

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Krebspatienten

Einblicke in Behandlung während der letzten Lebensmonate

 

Hamburg (20. Januar 2016) - Ob Krebspatienten im Krankenhaus oder zu Hause versterben, welche Behandlungen in den letzten Lebensmonaten durchgeführt und welche Kosten dadurch verursacht werden, hängt von strukturellen und kulturellen Besonderheiten in einem Land ab. Dies zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), die die Inanspruchnahme und Kosten von Gesundheitsleistungen in den letzten Lebensmonaten in sieben Ländern untersucht hat.

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Gefährlicher triple-negativer Brustkrebs

Neue Zielmoleküle für die Behandlung

 

München (18. Januar 2016) - Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, und es gibt zahlreiche Unterarten, die nicht gut behandelbar sind. Oft bildet Brustkrebs Metastasen in der Lunge, Gehirn und Leber. Verfügen die Tumorzellen über bestimmte Rezeptoren, können spezifische Medikamente zur Therapie eingesetzt werden. Doch für eine bestimmte Brustkrebsform, den triple-negativen Brustkrebs, steht bisher nur die ungerichtete Chemotherapie zur Verfügung. Sie schädigt auch gesunde Zellen und ist daher für die Patientinnen sehr belastend. Wissenschaftler und Ärzte an der TU München haben daher nach neuen Angriffspunkten in den Zellen des triple-negativen Brustkrebses gesucht – und sind fündig geworden.  

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Rote-Hand-Brief zu Tarceva® (Erlotinib)

Einschränkung des Anwendungsgebiets

 

Bonn (14. Januar 2016) - Das Anwendungsgebiet von Tarceva® wurde in der Erhaltungstherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) beschränkt auf Patienten mit Tumoren, die eine aktivierende EGFR-(epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor)-Mutation aufweisen. Die vom CHMP verabschiedeten Vorgaben sind auf nationaler Ebene übernommen worden. Die Roche Pharma AG informiert in einem Rote-Hand-Brief über diese wichtige Änderung.

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Highlights aus San Antonio und zur onkologischen Supportivtherapie

Im Fokus neoadjuvante Therapie, Knochenkomplikationen und Antiemese

 

München (13. Januar 2016) - Beim 32. Münchener Fachpresse-Workshop berichtete Prof. Michael Untch, Berlin, unter anderem Neuigkeiten zur neoadjuvanten Chemotherapie vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2015. Die Bedeutung des Erreichens einer pathologischen Komplettremission (pCR) für das krankheitsfreie Überleben wurde bestätigt, Hinweise auf Vorteile einer platinhaltigen Chemotherapie bei Patientinnen mit tripelnegativen Karzinomen erhärteten sich. Positiv überrascht waren die Experten von der Neuauswertung der GeparSepto-Studie, die zeigte, dass die reduzierte Dosis von wöchentlich 125 mg/m² nab-Paclitaxel (Abraxane®) bei vergleichbarer Wirksamkeit verträglicher als die höhere Dosierung von 150 mg/m2 ist. 125 mg/m² nab-Paclitaxel waren dabei auch signifikant wirksamer als 80 mg/m2 konventionelles Paclitaxel wöchentlich.

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ASH 2015

Vielversprechende Studiendaten zu neuen Therapiekombinationen mit Gazyvaro

 

Frankfurt am Main (13. Januar 2016) - Beim 57. Jahreskongress der American Society of Hematology (ASH) wurden wegweisende Studiendaten zur Therapie mit den Anti-CD20-Antikörpern Gazyvaro® (Obinutuzumab) und MabThera® (Rituximab) veröffentlicht. Obinutuzumab stand als zentraler Baustein neuer Therapiekonzepte im Fokus. Gazyvaro zeigte sich im Vergleich zum derzeitigen Therapiestandard Rituximab bei typischen Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) auch nach langer Therapiedauer weiterhin überlegen.1 Studien legen zudem verbesserte Wirksamkeit des Antikörpers bei rezidivierter/refraktärer CLL sowie bei vorbehandelten Patienten mit indolentem Non-Hodgkin Lymphom (iNHL) nahe.2,3

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