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Brustkrebs
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Brustkrebskongress erfolgreich beendet

Senologen sehen Fortschritte auf hohem Niveau

 

Berlin (27. Juni 2014) – Brustkrebs wird in Deutschland immer frühzeitiger diagnostiziert, die Therapie hat sich in den letzten Jahren weiter verfeinert und die Überlebenschancen liegen im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Die von über 2.500 Experten besuchte Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die im Juni in Berlin stattfand, ist interdisziplinäres Forum etabliert. In über 450 Vorträgen diskutierte man die neuesten Erkenntnisse des Fachgebietes. Großen Raum nahm dabei auch die aktuelle Debatte um das Mammographie-Screening-Programm (MSP) ein, die mit vielen Fakten kenntnisreich geführt wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) zieht am Ende ihres Jahreskongresses in Berlin eine positive Bilanz für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Brust und rechnet in den nächsten Jahren mit weiteren Verbesserungen.

 

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GeparSixto

Wenn sich der Behandlungsstandard verbessern lässt ‑ was heißt das für den Arzt?

 

Claus Burgardt, RA

 

Berlin (20. Juni 2014) - Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist es, die zweckmäßige, notwendige und wirtschaftliche Krankenversorgung sicherzustellen. Anerkanntermaßen folgt aus dem Verfassungsrecht kein Anspruch der Versicherten auf einen bestimmten Zuschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung oder auf die Zurverfügungstellung bestimmter Gesundheitsleistungen (BVerfG, B. v. 26.02.2013, 1 BvR 2045/12). Daher ist der Gesetzgeber und von ihm ermächtigt die Selbstverwaltung der GKV in weitem Umfang befugt, das Leistungsniveau festzulegen und damit die Leistungsansprüche der Versicherten zu konkretisieren. Entscheidungsmaßstab für diese Konkretisierung in der GKV sind die Grundsätze der evidenzbasierten Medizin. Diese in der GKV ausschließlich studienorientierte Bewertung kann in Gegensatz zum individuellen Versorgungsbedürfnis des Patienten stehen. Für lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankungen hat daher das Bundesverfassungsgericht darauf hingewiesen, dass es nicht den Grundrechten entspricht, eine Behandlungsmethode mit nicht ganz entfernt liegenden Erfolgsaussichten selbst dann auszuschließen, wenn keine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung mehr zur Verfügung steht (BVerfG, B. v. 06.12.2005, 1 BvR 347/98).

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Neue Perspektiven für Frauen mit Brustkrebs

Perjeta und Kadcyla in der Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms

 

Berlin (19. Juni 2014) - Die Überlebensperspektiven für Frauen mit metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom haben sich innerhalb des vergangenen Jahres entscheidend verbessert: Mit dem HER2-Dimerisierungs-Inhibitor Pertuzumab (Perjeta®) und dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat T-DM1 (Trastuzumab Emtansin; Kadcyla®) wurden 2013 gleich zwei neue HER2-gerichtete Therapien zugelassen, die das Überleben der Patientinnen signifikant verlängern – und dies bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.1, 2 Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) erläuterten PD Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, und Dr. Ingo Schwaner, Berlin, im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG den Stellenwert von Pertuzumab und T-DM1 im klinischen Alltag sowie die konkreten Vorteile für die einzelne Patientin.

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Halaven® (Eribulin) von Eisai erhält positive Stellungnahme des CHMP zur Anwendung bei fortgeschrittenem Brustkrebs nach nur einer vorangegangenen Chemotherapie

Von der neuen Indikation sollen tausende Frauen in Europa profitieren

 

Hatfield, Großbritannien (26. Mai 2014) – Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA gab heute eine positive Stellungnahme zur Anwendung von Halaven ® (Eribulin) bei Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs ab, bei denen nach Anwendung mindestens eines Chemotherapieschemas zur Behandlung der fortgeschrittenen Erkrankung eine weitere Progression eingetreten ist. Die adjuvant oder nach einer Metastasierung angewendeten Vortherapien sollten ein Anthrazyklin und ein Taxan enthalten haben, es sei denn, diese Behandlungen waren für die Patientin ungeeignet.

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Evelyn Schiffner: „Ich hatte den Verdacht, dass ich nur selbst meine Therapie stricken kann“. „Vielleicht verdanke ich mein Leben einer sehr aufmerksamen Ärztin im Praktikum“, erinnert sich Evelyn Schiffner. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag im August 1995 wurde bei der damals 37-Jährigen eine Bauchspiegelung, eine sogenannte Laparoskopie, durchgeführt. „Die junge angehende Ärztin war mit dem Befund als einzige der einbezogenen Mediziner nicht zufrieden. Sie meinte, sie habe ‚so etwas‘ schon einmal gesehen.“ Und tatsächlich: Die Diagnose lautete: Pseudomyxoma peritonei, auch bekannt als Gallertkarzinom, ein Krebs, der auf dem Bauchfell sitzt und eine sogenannte Bauchwassersucht auslöst. Dabei füllt schleimiges Bauchwasser den gesamten Bauchraum. Diese Erkrankung tritt überaus selten auf. Die Statistik spricht von einem Fall bei 1,4 Millionen Menschen. Photo: Helixor HeilmittelEvelyn Schiffner:

„Ich hatte den Verdacht, dass ich nur selbst meine Therapie stricken kann“

 

Berlin (5. April 2014) - „Vielleicht verdanke ich mein Leben einer sehr aufmerksamen Ärztin im Praktikum“, erinnert sich Evelyn Schiffner. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag im August 1995 wurde bei der damals 37-Jährigen eine Bauchspiegelung, eine sogenannte Laparoskopie, durchgeführt. „Die junge angehende Ärztin war mit dem Befund als einzige der einbezogenen Mediziner nicht zufrieden. Sie meinte, sie habe ‚so etwas‘ schon einmal gesehen.“ Und tatsächlich: Die Diagnose lautete: Pseudomyxoma peritonei, auch bekannt als Gallertkarzinom, ein Krebs, der auf dem Bauchfell sitzt und eine sogenannte Bauchwassersucht auslöst. Dabei füllt schleimiges Bauchwasser den gesamten Bauchraum. Diese Erkrankung tritt überaus selten auf. Die Statistik spricht von einem Fall bei 1,4 Millionen Menschen.

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Krebskongress 2014

Die duale vertikale Blockade (VDB) als neue Therapieoption in der Zweitlinientherapie des metastasierten Her2neu positiven Mammakarzinoms

 

Prof. Dr. med. Christian Jackisch

 

Berlin (21. Februar 2014) - Therapieentscheidungen des metastasierten Mammakarzinoms werden heute an Hand verschiedener prädiktiver und prognostischer Faktoren, in Abhängigkeit vom Leidensdruck und dem Therapiewunsch der individuellen Patientin, getroffen. Hierzu zählt neben den Hormonrezeptoren (Estrogen und Progesteron) in erster Linie der Her2neu Rezeptor, dessen Expressionsmuster immer häufiger auch an der Metastase bestimmt werden sollte.

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Brustkrebs

Zulassungserweiterung für Lapatinib in Kombination mit Trastuzumab

 

  • Die duale Blockade mit Tyverb ® (Lapatinib) und Trastuzumab
  • Chemotherapie-freie Therapieoption für Patienten mit HER2-positivem, HR-negativem metastasierten Mammakarzinom
  • Lapatinib + Trastuzumab erhöhen medianes Gesamtüberleben um 8,3 Monate versus Lapatinib Monotherapie 1

 

München (5. Dezember 2013) - Am 14. August 2013 erteilte die Europäische Arzneimittelagentur EMA Tyverb ® (Lapatinib) die Zulassung für den Einsatz in Kombination mit Trastuzumab. Die Kombination ist zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Brustkrebs indiziert, deren Tumore HER2 (ErbB2) überexprimieren und Hormonrezeptor-(HR-)negativ mit metastasierter Erkrankung sind, die nach vorausgegangene(r/n) Trastuzumab-Therapie(n) in Kombination mit Chemotherapie progredient verläuft. 1

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Mythos Mistel: Die Mistel ist die Pflanze der Mythen und Legenden. Für Griechen, Kelten und Germanen war die Mistel, die wie magisch zwischen Himmel und Erde scheinbar in den Baumkronen schwebt, ein Zauberzweig mit großer mystischer Kraft. Dabei folgt die Mistel ganz eigenen Gesetzen, lässt ihre Früchte im Winter reifen, setzt die Schwerkraft außer Kraft, denn ihre Zweige wachsen in alle Richtungen, keimt nicht etwa im Dunklen unter der Erde, sondern bei Licht, mitten in einer Baumkrone und nährt sich zumindest teilweise von ihrem Wirt. Photo: Helixor Heilmittel

Heilpflanzen

Mythos Mistel

 

Rosenfeld (9. Oktober 2013) - Die Mistel ist die Pflanze der Mythen und Legenden. Für Griechen, Kelten und Germanen war die Mistel, die wie magisch zwischen Himmel und Erde scheinbar in den Baumkronen schwebt, ein Zauberzweig mit großer mystischer Kraft.

Dabei folgt die Mistel ganz eigenen Gesetzen, lässt ihre Früchte im Winter reifen, setzt die Schwerkraft außer Kraft, denn ihre Zweige wachsen in alle Richtungen, keimt nicht etwa im Dunklen unter der Erde, sondern bei Licht, mitten in einer Baumkrone und nährt sich zumindest teilweise von ihrem Wirt.

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EMA empfiehlt Zulassung

Trastuzumab SC für die Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms

 

Grenzach-Wyhlen (2. Juli 2013) - Der Ausschuss für Humanmedizin (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat sich für die Zulassung der subkutanen (SC) Formulierung von Herceptin® (Trastuzumab Roche) beim HER2-positiven Mammakarzinom ausgesprochen. Für die betroffenen Frauen ist dies ein wichtiges Signal: Gegenüber der intravenösen (i.v.) Applikation ermöglicht Trastuzumab SC eine deutlich schnellere und weniger schmerzhafte Therapieanwendung. Wie die Daten der zulassungsrelevanten Studie HannaH belegen, geht die Behandlung mit der subkutanen Formulierung von Trastuzumab Roche mit der bewährten hohen Wirksamkeit und Sicherheit des Antikörpers einher [1]. Die Zulassung für Trastuzumab SC wird nun für das 3. Quartal 2013 erwartet.

 

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Meilenstein für die 1st-Line-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms

Pertuzumab nun zugelassen

 

Grenzach-Wyhlen  (5. März 2013) - Seit März 2013 ist Pertuzumab (Perjeta®) in Kombination mit dem bisherigen Therapiestandard Trastuzumab (Herceptin®) plus Docetaxel für die 1st-Line-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen. In der Behandlung dieser schweren Tumorerkrankung leitet dies eine neue Ära ein: Der humanisierte monoklonale Antikörper ermöglicht eine bislang einzigartige zielgerichtete Therapie, die den betroffenen Frauen die Aussicht auf ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben (OS) eröffnet [1]. Anlässlich der Zulassung erläuterten Privatdozentin Dr. Brigitte Rack, München, und Professor Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, in einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG den hohen Stellenwert der neuen Therapieoption und den einzigartigen Wirkmechanismus des HER2-Dimerisierungs-Inhibitors Pertuzumab.

 

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Brustkrebs

CHMP empfiehlt Zulassung von Pertuzumab für die 1st-Line-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms

 

Grenzach-Wyhlen (17. Dezember 2012) - Über ein Jahrzehnt nach der Zulassung des ersten HER2-Antikörpers Trastuzumab (Herceptin®) steht nun weiterer entscheidender Fortschritt in der zielgerichteten Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom bevor: Der Ausschuss für Humanmedizin (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat sich für die Zulassung des ersten HER2-Dimerisierungs-Inhibitors Pertuzumab ausgesprochen. Rationale für diese Entscheidung der EMA sind die überzeugenden Ergebnisse der CLEOPATRA-Studie: In der Zulassungsstudie lebten Patientinnen, die Pertuzumab zusätzlich zur aktuellen Standardtherapie Trastuzumab plus Taxan erhielten, signifikant länger [1]. Die Zulassung von Pertuzumab wird für Anfang 2013 erwartet.

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HER2-positives Mammakarzinom im Fokus

Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brustkrebs

 

München (11. Oktober 2012) - Die Zulassung von Trastuzumab (Herceptin®) leitete eine neue Ära in der Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom ein. Die Trastuzumab-basierten Behandlungsoptionen eröffnen Patientinnen mit positivem HER2-Status heute die Chance auf einen Überlebensvorteil [1]. Ein Blick in die aktuelle Forschungs-Pipeline der Roche Pharma AG zeigt, dass sich weiterer Fortschritt ankündigt. Ziel ist es, den Patientinnen trotz Krebs ein lebenswertes Leben zu ermöglichen und den Brustkrebs Stück für Stück mehr zu einer chronischen Erkrankung zu machen. Ein wichtiges Signal auf diesem Weg ist die Entwicklung von Trastuzumab als subkutane Formulierung, denn diese Weiterentwicklung ermöglicht den Patientinnen eine einfachere und schnellere Therapie ohne Infusion und Port-Katheter.

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IQWiG-Vorbericht zu PET und PET/CT bei Brustkrebs veröffentlicht

Mangels vergleichender Studien ist Nutzen nicht belegt

 

Köln (9. Oktober 2012) - Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zur Stadienbestimmung (Staging) von Brustkrebs (Mammakarzinom), zum Therapieansprechen (Restaging) und zur Rezidivdiagnostik ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 9. Oktober 2012 veröffentlicht. Demnach ist der Nutzen mangels vergleichender Studien nicht belegt. Auch die Studien zur diagnostischen und prognostischen Güte liefern keine tragfähigen und relevanten Ergebnisse.

 

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