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Brustkrebs
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G-BA empfiehlt Aktualisierung des Behandlungsprogramms Brustkrebs

Berlin (17. März 2011) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag Empfehlungen zur Aktualisierung des strukturierten Behandlungsprogramms (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen mit Brustkrebs beschlossen. Damit trägt der G-BA der Dynamik des medizinischen Fortschritts und der daraus folgenden Verbesserung der Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen Rechnung. Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Anforderungen an zugelassene DMP regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Die jetzt beschlossenen Empfehlungen des G-BA betreffen das im Februar 2006 per Rechtsverordnung in Kraft getretene DMP Brustkrebs.

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Welt-Frauentag: Brustkrebs-Patientinnen im Fokus

 

Betroffene fordern stärkere Patientenorientierung und -beteiligung

 

Bonn (8. März 2011) - Am 8. März ist Welt-Frauentag. Seit 100 Jahren kämpfen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte und weisen auf Missstände hin. Die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (FSH) nehmen den Tag zum Anlass, um auf Defizite bei der Betreuung von Patientinnen mit Brustkrebs aufmerksam zu machen.

 

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JCO 2011

HER2-positives Mammakarzinom: Neue 1st-line Perspektiven

 

Kombination Vinorelbin + Trastuzumab effektive und verträgliche Alternative zur Standardtherapie

 

Freiburg (Januar 2011) - Eine First-line-Therapie mit NAVELBINE® (Vinorelbin) i.v. in Kombination mit Trastuzumab ist beim fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinom ebenso effektiv, jedoch verträglicher, als die bisherige Standardtherapie Docetaxel + Trastuzumab. Dies hat eine Phase-III-Studie gezeigt, deren Ergebnisse  im Januar 2011 im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde. Diese Daten sind konsistent mit den Ergebnissen der Studien zu NAVELBINE® ORAL + Trastuzumab und bestätigen damit diese orale Therapieoption als effektive, gut verträgliche und für Patientinnen optimale Behandlung.

 

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Deutsches Krebsforschungszentrum

Vermeidbare Risikofaktoren für Brustkrebs identifiziert

 

Heidelberg (18. Januar 2011) - Etwa 30 Prozent aller Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren ließen sich durch mehr Bewegung und den Verzicht auf Hormonersatztherapie vermeiden, errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum.

 

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10 Jahre Herceptin®

HER2-positiver Rezeptorstatus als signifikanter Überlebensvorteil

 

Frankfurt am Main (27. September 2010) - Die Entwicklung von Trastuzumab (Herceptin) hat die Brustkrebstherapie revolutioniert. Wurde die Diagnose eines HER2-positiven Mammakarzinoms zuvor mit einer ungünstigen Prognose assoziiert, steht den betroffenen Patientinnen seit 10 Jahren eine moderne und zielgerichtete Therapieoption zur Verfügung, die den HER2-positiven Rezeptorstatus in einen signifikanten Überlebensvorteil gewandelt hat.

 

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Post-ASCO 2010: Aktuelle Ergebnisse zum Mammakarzinom

Wird die komplette Axilladissektion bei positivem Sentinel-Lymphknoten nun überflüssig?

 

Dipl.-med. Fakher Ismaeel

 

Berlin (23. Juni 2010) - Die Entfernung des Wächter- oder Sentinel-Lymphknotens hat seit längerer Zeit Einzug in die operative Therapie des Mammakarzinoms erhalten. Das Prinzip basiert darauf, dass ein negativer Sentinel eine negative Axilla (Achselhöhle) repräsentiert. Daher wird die Entfernung der axillären Sentinel nicht mehr als notwendig erachtet, wenn der Sentinel frei von Tumorzellen ist, bislang wohl aber, wenn Tumorzellen im Sentinel gefunden werden.

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EvAluate: Zukunftsweisendes Studienprogramm zur individuellen Brustkrebs-Therapie

Molekulare Diagnostik, Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie als Grundlagen moderner Forschung

 

Erlangen (6. Mai 2010) - Das EvAluate-Studienprogramm ist mit bereits mehr als 7.500 eingeschlossenen Patientinnen das größte deutsche Studienprogramm im Bereich der Mammakarzinom-Forschung. Das innovative EvAluate-Studiendesign umfasst die beiden Studien TM und PreFacE, in denen Daten zur Versorgungsforschung und zur Gesundheitsökonomie sowie molekulare Erkenntnisse zu den Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten erhoben werden.

 

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Bundesweites Netzwerk zertifizierter Therapiezentren

Bessere Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs

 

Berlin (24. März 2010) – Ein bundesweites Netzwerk zertifizierter Therapiezentren verbessert die Früherkennung und Therapie von Brustkrebs. 229 Krankenhäuser lassen inzwischen die Qualität ihrer Arbeit regelmäßig von unabhängigen Gutachtern nach festgelegten Kriterien überprüfen – und das zusätzlich zu bereits bestehenden Maßnahmen der Qualitätssicherung. Mit dem europaweit einzigartigen Projekt stellen die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sicher, dass Brustkrebs-Patientinnen in Deutschland flächendeckend bestmöglich betreut werden.

 

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Lapatinib

Neue Erkenntnisse zum Einsatz bei Brustkrebs

 

  • Frühzeitiger Einsatz kann Therapienutzen erhöhen
  • Signifikant längere Überlebenszeit bei Einsatz in der Zweitlinien-Therapie
  • Überwindung der Trastuzumab-Resistenz

 

Berlin (25. Februar 2010) - Der erste duale und in Tablettenform einnehmbare Tyrosinkinase-Hemmer Tyverb® (Lapatinib) hat sich in zahlreichen Studien als wirksam erwiesen. Lapatinib in Kombination mit Capecitabin ist EU-weit seit Juni 2008 die einzige zugelassene Second-Line-Therapie des metastasierten oder lokal fortgeschrittenen, ErbB2-positiven Brustkrebses. Dabei muss eine Therapie mit Anthrazyklinen und Taxanen, sowie in der metastasierten Situation die Gabe von Trastuzumab vorangegangen sein.

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San Antonio Breast Cancer Symposium 2009

CONFIRM zeigt signifikant verbesserte Krankheitskontrolle mit Fulvestrant in höherer Dosierung

 

Fulvestrant 500mg verlängert signifikant die Zeit bis zur Progression beim Hormonrezeptor-positiven, fortgeschrittenen Mammakarzinom in der Postmenopause

 

Hamburg (17. Dezember 2009) – Auch beim diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium standen antihormonelle Therapien des Mammakarzinoms im Fokus. Im Rahmen des weltweit größten Brustkrebskongresses wurden erstmalig die Ergebnisse der CONFIRM-Studie (COmparisoN of Faslodex In Recurrent or Metastatic breast cancer) präsentiert, die gezeigt hat, dass postmenopausale Patientinnen mit einem fortgeschrittenen, Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom in der 2nd line Therapie von einer höher dosierten Therapie mit Fulvestrant noch besser profitieren. Die Zeit bis zur Progression verlängerte sich signifikant mit einer 20%igen relativen Risikoreduktion. Weiterhin waren nach einem Jahr absolut 9% mehr Patientinnen progressionsfrei. Dabei war die im Vergleich zu anderen Therapieoptionen gute Verträglichkeit unverändert [1].

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Frauen mit Brustkrebs könnten von einer autologen Stammzelltransplantation profitieren
IQWiG findet Belege für längeres ereignisfreies Überleben – aber auch Hinweise auf schwerwiegende Komplikationen

Berlin (16. Dezember 2009) - Im Vergleich zu einer konventionellen Chemotherapie kann eine sogenannte autologe Stammzelltransplantation das sogenannte ereignisfreie Überleben von Brustkrebs-Patientinnen verlängern. Klinische Studien liefern entsprechende Belege für Mammakarzinome mit und ohne Fernmetastasen. Es gibt aber auch Hinweise, dass bei einer solchen Stammzelltransplantation schwerwiegende, nahezu alle Organsysteme betreffende Komplikationen häufiger auftreten können. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. Dezember 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Neue Studie zu Iscador®

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie

 

Schwäbisch-Gmünd (2. Dezember 2009) - Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung der Lebensqualität bei zusätzlich zur Chemotherapie mit Iscador® M 5 mg spezial (anthroposophisches Mistelpräparat) behandelten Brustkrebspatientinnen. Die durch Chemotherapie induzierte Neutropenie trat in der Iscador®-Gruppe tendenziell weniger häufig auf als in der Kontroll-Gruppe. In der Pilotstudie wurde bei 61 Patientinnen mit Mammakarzinom eine Chemotherapie alleine mit der additiven Misteltherapie verglichen.

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Eisenhaltige Nahrung erhöht Brustkrebsrisiko bei Frauen

 

Heidelberg (7. September 2009) -  Eine stark eisenhaltige Ernährung führt zu mehr Brustkrebsfällen. Außerdem im Heft: Kabeljauöl senkt Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, bestimmte Genvarianten können in Verbindung mit Alkohol zu einem früheren Auftreten von Speiseröhrenkrebs führen.

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