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Darmkrebs
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Dickdarmkrebs

Genetischer Fingerabdruck für Metastasenbildung

 

Abb. 1: Tumorzellen im Zellverband. Photo: Johannes Fritzmann/Copyright: MDCBerlin-Buch (1. Juli 2009) - Bei Dickdarmkrebs standen bisher nur einzelne Gene im Verdacht, die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) zu begünstigen. Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt jedoch 115 Gene identifiziert, die sowohl im Ursprungstumor als auch in dessen Metastasen verändert sind. Ihre Ergebnisse könnten in Zukunft helfen, Patienten mit aggressiven Tumoren früher zu erkennen (Gastroenterology 2009, doi: 10.1053/j.gastro. 2009.03.041).*

An Dickdarmkrebs, nach dem Lungenkrebs die zweithäufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen, sterben in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jährlich mehr als 25.000 Menschen. Er geht aus den Drüsen der Dickdarmschleimhaut hervor und bleibt im Anfangsstadium häufig unentdeckt. "Das Hauptproblem ist jedoch nicht der Ursprungstumor", erläutert der Chirurg und Forscher Dr. Johannes Fritzmann, "sondern die gefährlichen Tochtergeschwülste, die Metastasen."

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ASCO 2009: Überlebensverlängerung durch Avastin bestätigt:

Neue Studien zum kolorektalen Karzinom unterstreichen Nutzen des VEGF-Hemmers

 

Köln (25. Juni 2009) - Neue Daten, die auf dem ASCO 2009 vorgestellt wurden, bestätigen den signifikanten Überlebensvorteil unter der Therapie mit Bevacizumab (Avastin®) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC). In  einer kanadischen sowie einer französischen Studie wurde mit Bevacizumab ein Gesamtüberleben von rund 23 Monaten erzielt. Der Nutzen des VEGF-Hemmers für ältere Patienten wurde in der Phase-III-Studie AGITG MAX untermauert. Außerdem wurden erste Hinweise für den Einsatz in der Adjuvanz gegeben. Hier scheint sich herauszukristallisieren, dass Bevacizumab wirkt, solange es gegeben wird.

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Darmkrebs-Früherkennung:

Vorstufen per Immuntest sicherer entdecken

 

Heidelberg (3. Februar 2009) - Die Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl ist ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung von Darmkrebs. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, dass einige immunologische Tests dem gebräuchlichen enzymatischen Verfahren (HaemOccult) deutlich überlegen sind. Allerdings stellten sie große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Tests verschiedener Anbieter fest.

Ein Großteil der rund 73.000 Fälle von Darmkrebs, die jährlich in Deutschland festgestellt werden, ließe sich vermeiden: Werden die Krebsvorstufen - als Adenome bezeichnete Veränderungen an der Darmschleimhaut - frühzeitig entdeckt und entfernt, so kommt der Krebs mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum Ausbruch.

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Hoffnung für Darmkrebspatienten

Chemoembolisation als neue, lebensverlängernde Behandlungsstrategie für Darmkrebspatienten

 

Frankfurt am Main (26. Januar 2009) Die häufigsten Metastasen bei Darmkrebs sind Lebermetastasen. Etwa 60 bis 70 Prozent der Darmkrebspatienten sind von ihnen betroffen und therapeutische Möglichkeiten wie die Chemotherapie oder die Entfernung durch eine Operation sind in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit nicht immer gegeben. Manche Patienten sind deshalb nicht mehr kurativ behandelbar.

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Neuartiger Biochip soll Darmkrebs früher erkennen

 

Forschungskonsortium aus Lübeck, Jena, Heidelberg und der Industrie

 

Lübeck (8. Oktober 2008) - Die Universität zu Lübeck, das Universitätsklinikum Jena und das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg arbeiten gemeinsam mit Randox Laboratories GmbH an einer neuen Methode zur Früherkennung des Darmkrebses. Ein Biochip soll auf der Basis von zwölf Tumormarkern im Blut eine effiziente Ergänzung zu anderen Früherkennungsmaßnahmen wie beispielsweise der Darmspiegelung sein. Der Einsatz einer solch wirksamen Screening-Methode kann sowohl die Mortalität durch Darmkrebs als auch die Häufigkeit des Darmkarzinoms in der Bevölkerung senken und ist daher ein wichtiges Instrument im Kampf gegen das kolorektale Karzinom.

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ESMO:

Kein Hand-Fuß-Syndrom unter Behandlung mit UFT® (Tegafur Uracil)

 

Darmstadt (8. Oktober 2008) – Auf der 33. Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden die Ergebnisse einer Untersuchung zum Auftreten des Hand-Fuß-Syndroms bei der Behandlung von Patienten mit kolorektalem Karzinom und Mammakarzinom mit oralen Fluoropyrimidinen präsentiert.1 Die vorgestellten Daten belegen, dass die Therapie mit UFT eine patientenfreundliche Alternative darstellt: Bei keinem der Patienten trat ein Hand-Fuß-Syndrom auf.

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Avastin® wirkt unabhängig vom K-RAS-Mutationsstatus in der First-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms

 

Berlin / Grenzach-Wyhlen (3. Oktober 2008) - Avastin® (Bevacizumab) ist das einzige Biological, das in der First-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms in Kombination mit Chemotherapie das Gesamtüberleben bei K-RAS-Wildtyp verlängert. Bei Patienten mit K-RAS-Mutation verlängert Avastin® das progressionsfreie Überleben mit Trend zur Überlebensverlängerung. Die Überlebensverlängerung unter Avastin® ist von Bedeutung, weil für Patienten mit fortgeschrittenemnkolorektalem Karzinom die Verlängerung ihrer Gesamtüberlebensdauer das wichtigste Anliegen ist.

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Xeloda® – in allen Phasen der Darmkrebstherapie als Standard akzeptiert

 

Berlin (1. Oktober 2008) - Xeloda® (Capecitabin) gilt sowohl in der adjuvanten Situation des Kolonkarzinoms als auch in der First- und Second-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) als zeitgemäßer Standard. Der hohe Stellenwert des oralen Fluoropyrimidins, der sich auch in den Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie widerspiegelt, resultiert aus konsistent guten klinischen Daten und der patientenfreundlichen Anwendung, so die übereinstimmende Meinung der Experten bei einem Pressegespräch der Roche Pharma AG im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Berlin.1

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Xeloda als zeitgemäßer Kombinations-Partner in der Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms

 

Von PD Dr. med. Anke Claudia Reinacher-Schick

 

Berlin (1. Oktober 2008) - 5-FU war seit Jahrzehnten das Standardmedikament für die Therapie des kolorektalen Karzinoms mit Remissionsraten von 10 bis 15 % und einem medianen Gesamtüberleben von zirka 6 bis 9 Monaten. Infusionale, kontinuierliche 5-FU Protokolle steigerten die Remissionsraten bei guter Verträglichkeit. Bolusregime sind wegen der hohen Nebenwirkungsrate obsolet. Orale Fluoropyrimidine, vor allem Capecitabin, können die Lebensqualität verbessern, da sie eine ambulante Therapie ohne Port-Systeme und Pumpen ermöglichen, die mit einer Komplikationsrate von zirka 10 % assoziiert sind (Thrombose, Infektion, Dislokation). Zudem entstehen niedrigere Kosten. Die Nebenwirkungen von Capecitabin sind hauptsächlich das Hand-Fuß-Syndrom, Blutbildveränderungen und Diarrhoen. Studien haben gezeigt, dass Patienten die orale Applikationsform bevorzugen, solange die Wirksamkeit nicht beeinträchtigt ist. Die Äquipotenz von Capecitabin im Vergleich zu einem 5-FU Monotherapie-Protokoll ist in mehreren Analysen klar gezeigt worden. Auch wegen der besseren Patientenzufriedenheit empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie kolorektales Karzinom bei Wahl einer 5-FU Monotherapie die orale Verabreichung vor den infusionalen Protokollen, wenn auch nicht mit starkem Konsens.

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Neue Daten für die Überlegenheit von Xeloda versus 5-FU/FS in der adjuvanten Darmkrebstherapie

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Kubicka

 

Xeloda® in der adjuvanten Chemotherapie des Kolonkarzinoms

Berlin (1. Oktober 2008) - Orale 5-FU-Derivate bieten in der adjuvanten Therapie große Vorteile, da die Patienten keine i.v. Injektion benötigen und die Therapie zu Hause durchführen können. Im Vergleich zu Bolus-5-FU/FS zeigt die Therapie mit Xeloda® (Capecitabine) ein besseres Toxizitätsprofil und in der Tendenz eine bessere Wirksamkeit. Xeloda ist für die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms zugelassen.

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Innovative Tumortherapie bei Dickdarm-Krebs:

Protein aus Darmbakterien als Transportmittel geeignet

 

Abb. 1: Mikroskopische Aufnahme von Krebszellen aus einem Dickdarmtumor, die rot markiertes Shiga Toxin B aufgenommen haben. In Blau sind die Zellkerne angefärbt. Das mit einem roten Fluoreszenz-Farbstoff markierte Shiga Toxin B befindet sich innerhalb der Tumorzellen im Golgi-Apparat. Vergrößerung: 400-fach. Photo: Klinikum rechts der IsarMünchen (16. September 2008) - Das kolorektale Karzinom ist die zweithäufigste Krebserkrankung weltweit. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird in Deutschland für Männer auf über 27.000, bei Frauen auf nahezu 30.000 Fälle geschätzt. Innovative Methoden zur frühzeitigen Diagnose und zur zielgerichteten Therapie sind daher dringend erforderlich. Von einer neuartigen Strategie zur gezielten Tumorintervention bei Darmkrebs, die von Forschern der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar mitentwickelt wurde, berichtet die Fachzeitschrift "Molecular Cancer Therapeutics" in der Titelgeschichte der letzten Ausgabe ("Human colorectal tumors and metastases express Gb3 and can be targeted by an intestinal pathogen-based delivery tool.", August 2008, 7:2498-2508).

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Merck: Erbitux verlängert das Gesamtüberleben bei mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren von 21 auf bis zu 25 Monate

 

Darmstadt/Stockholm (16. September 2008) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass die Sparte Merck Serono auf dem 33. Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) im Stockholm die Überlebensdaten aus ihrer Phase-III-Studie CRYSTALa präsentiert hat. In dieser Studie überlebten Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren unter Behandlung mit Erbitux® (cetuximab) im Durchschnitt bis zu 25 Monate. Dies ist das erste Mal, dass das durchschnittliche Überleben von Patienten mit mCRC in einer randomisierten Studie der Phase III die Zwei-Jahres-Marke überschreitet.1

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Erfolg der Darmkrebstherapie wird vorhersagbar

 

Abb. Der Antikörper Cetuximab bindet spezifisch an den EGF-Rezeptor.Darmstadt (15. September 2008) - Ab sofort kann der Antikörper Cetuximab in Kombination mit Chemotherapie bei circa 60 Prozent aller Darmkrebspatienten, die bereits Metastasen haben, in jeder Therapielinie eingesetzt werden - sowohl sofort, wenn die Krebsableger entdeckt worden sind, als auch, wenn bereits mehrere Therapien die Metastasen nicht dauerhaft in Schach halten konnten. Anhand eines Biomarkers kann dabei bereits vor Behandlungsbeginn der wahrscheinliche Therapieerfolg vorhergesagt werden.

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