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Lungenkrebs
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SATURN-Studie:

Erlotinib bringt neue Hoffnung für Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC

 

Grenzach-Whylen (11. Dezember 2008) - Aktuelle Ergebnisse der SATURN-Studie bestätigen eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens durch die First-Line-Erhaltungstherapie mit Erlotinib (Tarceva®) beim fortge-schrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC).

In der SATURN (SequentiaAl Tarceva in UnResectable NSCLC)-Studie wurde der primäre Endpunkt, Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS), erreicht: Die Zeit, die NSCLC-Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung über-lebten, verlängerte sich signifikant, wenn der Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR)-Inhibitor Erlotinib direkt im Anschluss an eine initiale Platin-basierte Chemotherapie als First-Line-Erhaltungstherapie verabreicht wurde.

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Bevacizumab und Erlotinib beim fortgeschrittenen NSCLC:

Zielgerichtete Therapien ermöglichen Überlebenszeiten von mehr als einem Jahr

 

Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 46.000 Menschen neu an Lungenkrebs, davon ca. 33.000 Männer.Berlin (4. Dezember 2008) -  Bei vielen Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom können heute Überlebenszeiten von mehr als einem Jahr erreicht werden. Dies zeigen die kürzlich bei der Veranstaltung der „International Association for the Study of Lung Cancer“ 2008 in Chicago präsentierten Studiendaten zu Bevacizumab sowie die ersten Ergebnisse einer großen retrospektiven Analyse zu Erlotinib. Zusammen mit dem Management EGFR-induzierter Hautreaktionen wurden die aktuellen Studiendaten bei einem Pressegespräch in Berlin diskutiert (1).

„Durch die First-Line-Therapie mit modernen Platin-basierten Doubletten waren beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom bisher nur mediane Gesamtüberlebenszeiten von acht bis zehn Monaten möglich“, beschrieb Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Schütte, Halle, die Grenzen der alleinigen Chemotherapie.

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Lungenkrebs in Deutschland – Eine Standortbestimmung

 

Von PD Dr. med. Wolfgang Schütte

 

Abb. oben: Rauchen ist Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Lungenkrebs. Unter den deutschen Lungenkrabs-Toten sind jedes Jahr rund 400 Passivraucher.Berlin (4. Dezember 2008) - Das Bronchialkarzinom ist die häufigste tödliche Tumorerkrankung bei Männern (ca. 33.000 neue Fälle pro Jahr) und die dritthäufigste bei Frauen (ca. 13.200 Fälle pro Jahr). Bei 85 % der Fälle wird das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) diagnostiziert.

Aufgrund einer unspezifischen Symptomatik im Frühstadium befinden sich drei Viertel der neu diagnostizierten Patienten bereits in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung (Stadium IIIB/IV). Mit einer mittleren Überlebenszeit zwischen sechs Monaten (Stadium IV) und zehn bis zwölf Monaten (Stadium IIIB) ist zu diesem Zeitpunkt die Prognose sehr ungünstig, wobei allerdings bestimmte Subgruppen, wie Männer, Raucher und Patienten mit Plattenepithelkarzinom, eine noch deutlich kürzere Lebenserwartung haben.

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Praktischer Stellenwert einzelner Krankheitsverläufe für eine individuelle Therapieentscheidung

 

Von Dr. med. David Heigener

 

angigoneseBerlin (4. Dezember 2008) - Für etwa 65 Prozent der ca. 46.000 jedes Jahr in Deutschland neu an Lungenkrebs Erkrankten ist die First-Line-Therapie eine Behandlungsoption. Nach Versagen oder Unverträglichkeit der ersten Therapielinie können ca. 50 % der 30.000 in Frage kommenden Patienten mit einer Second-Line-Therapie behandelt werden. Für diese Therapielinie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) sind europaweit die beiden Chemotherapeutika Docetaxel und Pemetrexed sowie die zielgerichtete Monotherapie mit Erlotinib zugelassen. Der oral applizierbare EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor)-Inhibitor, second-line oder als weitere Folgetherapie eingesetzt, verlängerte in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie BR.21 die Überlebenszeit im Gesamtkollektiv von 4,7 Monaten (Best Supportive Care) auf 6,7 Monate. Patienten mit nur einer Vorbehandlung und gutem Allgemeinzustand lebten in der BR.21-Studie im Mittel 9,4 Monate und damit ähnlich lang wie in einer anderen Phase-III-Studie bei Behandlung mit Docetaxel (medianes Gesamtüberleben: 9,1 Monate) oder Pemetrexed (medianes Gesamtüberleben: 9,4 Monate).

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Erstmals Überleben von mehr als 14 Monaten durch Bevacizumab beim Adenokarzinom der Lunge

 

Grenzach-Wyhlen (28. November 2008) - Patienten mit einem Adenokarzinom beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom haben eine 45 % höhere Überlebenschance bei einer First-Line-Therapie mit Bevacizumab in Kombination mit Carboplatin/ Paclitaxel. Damit überleben diese Patienten im Median erstmals länger als 14 Monate. Dies zeigt eine retrospektive Analyse der Phase-III-Studie E4599, die bei der Veranstaltung der „International Association for the Study of Lung Cancer“ 2008 veröffentlicht wurde.

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Molekularbiologie eröffnet neue Chancen für die Therapie von Lungentumoren

 

Der erste internationale Thorax-Onkologische Kongress in DresdenDresden (5. Oktober 2008) – Der erste internationale Thorax-Onkologische Kongress in Dresden war ein großer Erfolg. „Renommierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben mit ihren Beiträgen neue Aspekte der Therapie des Lungenkarzinoms beleuchtet und fruchtbare Diskussionen angeregt. Auch wenn Lungentumoren immer noch eine ungünstige Prognose haben, gibt es inzwischen insbesondere durch die molekularbiologische Forschung hoffnungsvolle neue Ansätze.“ Dieses Fazit zog Prof. Christian Manegold vom Organisationskomitee.

Mit mehr als 60 Vorträgen bot die Fachkonferenz unter dem Titel „Advances through Molecular Biology in Thoracic Cancer“ den Teilnehmern ein breites Diskussionsforum. Im Mittelpunkt standen „Targeted Therapies“ - neue Medikamente, die durch ihre hochspezifische Bindung an bestimmte Rezeptoren der Tumorzelle in den letzten Jahren ein neues Behandlungsfenster eröffnet haben.

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Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch die molekularbiologische Forschung

Sichtweise der Kongressorganisation

 

Von Prof. Dr. med. Christian Manegold, Mannheim

 

Dresden (5. Oktober 2008) - Die moderne molekularbiologische Forschung stellt seit kurzem verschiedene Befunde zur Verfügung, die geeignet sind, die therapeutischen Konzepte insbesondere beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom zu verändern und zu verbessern. Dabei geht es einmal um die Entwicklung neuer Medikamente, die zielgerichtet an bestimmten Rezeptoren der Tumorzelle angreifen. Diese Medikamente werden summarisch als „Targeted Therapy“ bezeichnet. Zum anderen sind molekularbiologische Eigenschaften der Tumorzelle geeignet, Voraussagen zur Prognose des Tumorleidens zu treffen, oder auch als Prädiktoren einer bestimmten Therapie hilfreich zu sein.

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Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch die molekularbiologische Forschung

Sichtweise der Schweizer Arbeitsgruppe für Klinische Krebsforschung (SAKK)

 

Von Prof. Dr. med. Richard Herrmann, Basel

 

Dresden (5. Oktober 2008) - Lungenkrebs ist bei Männern und bei Frauen die am häufigsten zum Tode führende bösartige Erkrankung und damit ein sehr wichtiges Thema für das Gesundheitswesen. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Krebsarten waren die Fortschritte in der Behandlung des Lungenkrebses über viele Jahre nur bescheiden.

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren wurden in der Molekularbiologie zahlreiche Erkenntnisse gewonnen, die uns helfen die Mechanismen zu verstehen, die für die maligne Entartung von Organen und Geweben verantwortlich sind. Hierbei handelt es sich um molekulargenetische Veränderungen, z.B. in Form von Deletionen, Mutationen, Translokationen und Amplifikationen, welche dazu führen, dass das betroffene Gewebe sich der normalen Wachstumsregulation entzieht und gegenüber dem gesunden Gewebe einen Wachstumsvorteil gewinnt. In aller Regel ist die maligne Entartung die Folge einer Summe von derartigen Veränderungen, die z.B. auch dazu führen, dass maligne Zellen in umgebendes Gewebe eindringen und über den Blut- oder Lymphweg Metastasen an anderer Stelle im Organismus induzieren können.

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Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch molekularbiologische Forschung

Sichtweise der molekularbiologischen Forscherin

 

Von Prof. Dr. Dr. Heike Allgayer, Mannheim

 

Dresden (5. Oktober 2008) - Die Entwicklung der modernen Krebstherapie kommt heutzutage ohne wesentliche Beteiligung der Molekularbiologie nicht mehr aus. Gerade die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt an einzelnen beeindruckenden Beispielen, dass durch eine leistungsstarke Umsetzung molekularer Erkenntnisse ganz neue Dimensionen in der Tumortherapie erreicht werden können. Die Tumortherapie von morgen muss sich zunehmend an den individuellen Gegebenheiten des einzelnen Tumors und des einzelnen Patienten orientieren, und verwendet dafür zunehmend spezifische molekulare Zielstrukturen, die für Krebszellen wesentlich sind.

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Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch die molekularbiologische Forschung

Sichtweise der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

 

Von Dr. Johannes Bruns, Deutsche Krebsgesellschaft

 

Dresden (5. Oktober 2008) - Das deutsche Gesundheitswesen wird sich in mittelfristiger Zukunft mit den Folgen der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und der immer knapper werdenden Finanzmittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung beschäftigen. Dies wird auch keinen Halt vor Versorgungsbereichen wie der Onkologie machen. Es ist eher zu erwarten, dass dies in der Onkologie als Alterserkrankung vorschnell auftreten wird. Trotzdem müssen auch zukünftig alle Anstrengungen genutzt werden, um den betroffenen Patienten die verfügbare (heute würde man noch die bestverfügbare sagen) Behandlung zukommen zu lassen.

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Atemfeuchtigkeit verrät Lungenkrebs

Leipziger Forscher entwickeln neuartiges Testverfahren zur Früherkennung von Lungentumoren

 

Köln (9. Sepember 2008) - Ganz einfach in ein Gerät atmen statt aufwendige Röntgenaufnahmen oder eine Lungenspiegelung unter örtlicher Betäubung zu erdulden - so leicht macht ein neues Diagnoseverfahren die Untersuchung für Patienten, bei denen der Verdacht auf einen Lungentumor besteht. In einem Projekt der Stiftung Industrieforschung haben Leipziger Forscher ein Testverfahren entwickelt, das Lungentumore aus der Atemfeuchtigkeit nachweisen kann - und zwar in einem besonders frühen Stadium. Es handelt sich derzeit um ein Forschungsergebnis, das in den kommenden Jahren klinisch validiert werden muss. Das Verfahren soll dann durch Unternehmenspartner in ein marktreifes Produkt umgesetzt werden.

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