Home Onkologie Lungenkrebs Prof. Dr. med. Christian Manegold: Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch die molekularbiologische Forschung – Sichtweise der Kongressorganisation
17 | 10 | 2017
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Fortschritte der Lungenkrebstherapie durch die molekularbiologische Forschung

Sichtweise der Kongressorganisation

 

Von Prof. Dr. med. Christian Manegold, Mannheim

 

Dresden (5. Oktober 2008) - Die moderne molekularbiologische Forschung stellt seit kurzem verschiedene Befunde zur Verfügung, die geeignet sind, die therapeutischen Konzepte insbesondere beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom zu verändern und zu verbessern. Dabei geht es einmal um die Entwicklung neuer Medikamente, die zielgerichtet an bestimmten Rezeptoren der Tumorzelle angreifen. Diese Medikamente werden summarisch als „Targeted Therapy“ bezeichnet. Zum anderen sind molekularbiologische Eigenschaften der Tumorzelle geeignet, Voraussagen zur Prognose des Tumorleidens zu treffen, oder auch als Prädiktoren einer bestimmten Therapie hilfreich zu sein.

 

Der für den 01. - 05. Oktober 2008 in Dresden anberaumte Thorax-Onkologische Kongress mit dem Titel „Advances Through Molecular Biology in Thoracic Cancer“ trägt dieser neuen Entwicklung Rechnung. Es ist die Absicht der Kongressorganisatoren, die wichtigsten, heute schon klinisch relevanten Gesichtspunkte, aufzeigen und auf einem fachlich hohen, internationalen Level diskutieren zu lassen. Dies erfordert eine interdisziplinäre „Faculty“, die dieser Kongress zweifelsfrei gewährleistet und die sich aus Wissenschaftlern der verschiedenen Forschungsbereiche zusammensetzt (Chirurgie, Radiotherapie, Medizinische Onkologie, Radiologie, Pathologie, Molekularbiologie, Epidemiologie).

 

Dieser internationale Erfahrungsaustausch ist aber auch geeignet, deutlich zu machen, dass Tumorforschung Ausdauer verlangt, Fortschritte nur mühselig zu erzielen sind und erhebliche finanzielle Anstrengungen erfordern. Die hierzu notwendigen Finanzen, wissenschaftlichen Kompetenzen und logistischen Netzwerke können dann besonders erfolgreich zusammenwirken, wenn international kooperative Forschungseinheiten und Studiengruppen mit der global aufgestellten, forschenden, pharmazeutischen Industrie „in Augenhöhe“ gemeinsam und abgestimmt tätig sind. Dieser notwendigen, sicherlich nicht spannungsfreien Zusammenarbeit bietet der Dresdener Kongress ebenfalls ein Forum zur Darstellung unterschiedlicher Interessen und Standpunkte.

 


 

Quelle: Pressekonferenz anlässlich des International Thoracic Oncology Congress Dresden (ITOCD) am 5. Oktober 2008 in Dresden (V3-publicrelations).

 
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