Hersteller legt keine geeigneten Daten vor: Patienten in der Vergleichsgruppe nicht gemäß Zulassung behandelt
Pixantron: Keine Belege für Zusatznutzen
Köln (1. März 2013) - Pixantron (Handelsname Pixuvri ®) ist seit Mai 2012 in Deutschland zur Behandlung von bestimmten Patientinnen und Patienten mit aggressiven Non-Hodgkin-B-Zell-Lymphomen (B-Zell-NHL) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft. Demnach hat der Hersteller in seinem Dossier keine geeigneten Daten vorgelegt. Denn in der Studie, deren Ergebnisse er heranzieht, wurden die Patientinnen und Patienten in der Kontrollgruppe nicht so behandelt, wie es die Zulassung für die zweckmäßige Vergleichstherapie des G-BA vorsieht. Und selbst eine Begründung, warum die Daten dennoch anwendbar sein könnten, bleibt der Hersteller schuldig. Ein Zusatznutzen von Pixantron lässt sich aus dem Dossier deshalb nicht ableiten.
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Cell Therapeutics, Inc. (CTI)
Pixuvri® jetzt auch in Deutschland zur Behandlung des mehrfach rezidivierten oder therapierefraktären aggressiven B-Zell-Lymphoms verfügbar
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Erste und bisher einzige in der EU zugelassene Therapieoption für diese Patientengruppe
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Für die mit Pixuvri behandelten Patienten belegen die Ergebnisse der Zulassungsstudie deutlich bessere Ansprechraten als mit der Vergleichstherapie
Seattle, USA (16. Januar 2013) - Cell Therapeutics, Inc. (CTI) (Nasdaq und MTA: CTIC), ein biopharmazeutisches Unternehmen; das sich auf die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich neuer Krebstherapien konzentriert, gab heute bekannt, dass Pixuvri® (Pixantron) ab sofort in Deutschland zur Verfügung steht. Pixuvri stellt die erste in der EU zugelassene Therapie für erwachsene Patienten mit mehrfach rezidiviertem oder therapierefraktärem aggressivem B-Zell-Lymphom (NHL) dar. Pixuvri erhielt 2012 die bedingte Zulassung durch die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) und ist das erste Medikament in der EU, das für diese Indikation zugelassen ist.
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G-BA
Allogene Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender bei Hodgkin-Lymphom bleibt GKV-Leistung im Krankenhaus
Berlin (20. Dezember 2012) – Erwachsenen Patientinnen und Patienten, die an einem Hodgkin-Lymphom leiden, steht auch weiterhin die stationäre Behandlungsmöglichkeit einer allogenen Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender zur Verfügung. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin.
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Broschüre Aktuelle Lymphom-Studien 2012
Köln (12. Januar 2012) - Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat seine Broschüre „Aktuelle Lymphom-Studien“ in einer Neuauflage veröffentlicht. Auf 48 Seiten informiert das Heft Ärzte, Lymphom-Patienten und ihre Angehörigen über die wichtigsten Therapie-Studien der KML-Studiengruppen. Einleitend werden die Bedeutung und die Hintergründe klinischer Studien erläutert. Ein umfangreiches Glossar der wichtigsten Fachbegriffe rundet die Information ab. Die Broschüre ist kostenlos und kann in der KML-Geschäftsstelle angefordert oder von der Internetseite http://www.lymphome.de heruntergeladen werden.
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Therapie des multiplen Myeloms mit Bortezomib
Längeres Überleben bei mehr Therapie-freier Zeit
Basel, Schweiz (2. Oktober 2011) - Bortezomib ist der erste Vertreter eines innovativen antitumoralen Wirkprinzips, der Proteasom-Inhibition. Klinische Studien zeigen, dass der Wirkstoff die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit multiplem Myelom sowohl in der Erstlinien- als auch in der Rezidivtherapie deutlich verlängern kann.(1,2,3) Besonders hervorzuheben ist der nachhaltige Überlebensvorteil durch eine Primärtherapie mit Bortezomib. Die Therapie mit dem Proteasom-Inhibitor bietet Patienten darüber hinaus lange Behandlungspausen und damit eine Steigerung der Lebensqualität.(4)
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Vielversprechendes neues Studienkonzept mit DepoCyte®
Liposomales Cytarabin zur intrathekalen Therapie:
Therapieoptimierung bei ZNS-Rezidiven aggressiver B-Zell-Lymphome
Limburg (1. Juli 2011) - Das diffus großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist das häufigste hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphom, bei dem es häufig zu Rezidiven im ZNS kommt. Eine Standardtherapie ist für diese Patienten bisher nicht verfügbar. Daher erarbeitete eine deutsche Forschergruppe ein neues Protokoll im Rahmen einer prospektiven Studie, die kürzlich bei der Jahrestagung der Amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) in Chicago vorgestellt wurde.
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Neue Daten zur Radioimmuntherapie mit Zevalin®
Konsolidierung verlängert progressionsfreies Überleben um fast 3 Jahre
„Radioimmuntherapie – denn sie tun nicht was sie wissen!“
Köln (12. April 2011) – Die Radioimmuntherapie (RIT) mit 90Y-Ibritumumab-Tiuxetan (Zevalin®) hat sich beim follikulären Lymphom als vielversprechender Ansatz erwiesen. Zunächst für Patienten mit refraktärem oder rezidiviertem CD20-positivem follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom vom B-Zell-Typ zugelassen, hat sich die Substanz inzwischen auch bei neu diagnostizierten Patienten bewährt. In der FIT-Studie wurde durch die First-line-Konsolidierungstherapie mit dem Antikörper eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) um fast 3 Jahre erreicht. Dies führte 2008 zur Zulassung von Zevalin® auch in dieser Indikation. Zudem könnte die RIT eine effektive und gut verträgliche Alternative zur First-line-Chemotherapie werden: In einer Phase-II-Studie wurden ähnlich hohe Remissionsraten wie mit einer Standard-Chemotherapie erreicht. Die neuen, kürzlich auf der ASH-Jahrestagung vorgestellten Daten zu Zevalin® und praktische Aspekte der RIT waren Thema einer Pressekonferenz von Bayer Vital in Köln.
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Bendamustin (Ribomustin®) ist eine wertvolle Therapieoption bei indolenten und Mantelzell-Lymphomen – das zeigen aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Praxis
München (14. März 2011) - Bendamustin hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiger Stützpfeiler in der Therapie indolenter Non-Hodgkin-Lymphome (iNHL) erwiesen. Auch bei aggressiven Lymphomerkrankungen wie dem Mantelzell-Lymphom gibt es ermutigende Resultate.
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Rituximab-Erhaltungstherapie beim Follikulären Lymphom in allen Therapielinien zugelassen
Frankfurt am Main (13. Januar 2011) – Die Ergebnisse der PRIMA-Studie haben jüngst zur Zulassung des monoklonalen Antikörpers Rituximab (MabThera®) für die Erstlinien-Erhaltungstherapie des Follikulären Lymphoms durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA geführt. Die positiven ersten Resultate dieser internationalen Studie wurden Anfang Dezember 2010 durch aktualisierte Daten bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Orlando untermauert. Sie zeigen, dass die Gabe von MabThera alle 2 Monate über 2 Jahre die progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) signifikant verlängert und dabei das Rezidiv-Risiko etwa halbiert. In den aktuellen Leitlinien mehrerer deutscher, europäischer und US-amerikanischer Fachgesellschaften ist die MabThera-Erhaltungstherapie bereits als Standard in der Erstlinienbehandlung des Follikulären Lymphoms definiert.
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Non-Hodgkin-Lymphom
Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom
Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann
Berlin (3. Oktober 2010) - Trotz zahlreicher unterschiedlicher therapeutischer Ansätze war die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen follikulären Lymphomen bis vor wenigen Jahren äußerst unbefriedigend. Diese Situation änderte sich in fast dramatischer Weise mit der Einführung des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab (MabThera®). Durch die Kombination von Rituximab mit einer Chemotherapie konnte in vier großen multizentrischen Therapiestudien übereinstimmend erstmals eine signifikante Verlängerung des krankheitsfreien Intervalls und insbesondere auch der Überlebenszeit gezeigt werden. Diese Therapie gilt daher heute als Standard-Induktionstherapie beim unbehandelten follikulären Lymphom (FL) ebenso wie im Rezidiv.
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Zulassungsempfehlung: Erhaltungstherapie mit MabThera® beim neu diagnostizierten follikulären Lymphom
Positive Opinion des CHMP an die EMA
Grenzach-Wyhlen (24. September 2010) – Roche gibt heute bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP der EMA die positive Stellungnahme für die Erhaltungstherapie mit Rituximab (MabThera®) in der First-line-Therapie des follikulären Non-Hodgkin-Lymphoms ausgesprochen hat. Damit wird der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Erweiterung der Zulassung von Rituximab auf diese Indikation empfohlen. Rituximab gehört in Kombination mit einer Chemotherapie seit Jahren zur Standard-Induktionsbehandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen. Der zusätzliche Nutzen der Erhaltungstherapie beim follikulären Lymphom wurde erst kürzlich in der großen internationalen Studie PRIMA1 gezeigt.
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