Home Onkologie Nierenkrebs
22 | 07 | 2018
Medizin
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Nierenkrebs
PDF Drucken

Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom

SWITCH-Studie prüft die Rolle verschiedener Tyrosinkinase-Inhibitoren in der Erstlinientherapie

 

Frankfurt am Main (6. Februar 2009) - Sowohl Sorafenib als auch Sunitinib verlängern die Überlebenszeiten bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (NZK). Unklar ist jedoch bislang, ob eine Erstlinientherapie mit dem Wirkstoff Sorafenib oder Sunitinib günstiger ist. Diese Lücke soll die SWITCH-Studie, eine als Sequenzstudie angelegte randomisierte Phase III-Studie, schließen.

 Bis zur Zulassung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) galt eine Immuntherapie mit Interferon als Standard bei der Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metasta­sierten NZK. Die Therapieschemata haben sich inzwischen gewandelt, da durch die TKIs ein deutlicher Fortschritt bei der Behandlung erzielt werden konnte. Diese neuen, ziel­gerichteten Substanzen der „Targeted Therapy“ bessern signifikant die Dauer des pro­gressionsfreien wie auch des Gesamtüberlebens bei Patienten mit dem üblicherweise Chemo- wie auch Strahlentherapie resistenten Karzinom.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Krebs: eine chronische Erkrankung ‑ wie nah sind wir diesem Ziel?

 

Experten der Charite informieren: Das Nierenzellkarzinom als Referenz für moderne Therapieansätze

 

Berlin (26. November 2008) - „Neue molekularbiologische Therapieansätze und interdisziplinäre Steuerung der Behandlung eröffnen den Tumorpatienten bessere Chancen." Dies stellten die Experten der Charite beim heutigen Presseworkshop zum Nierenzellkarzinom fest.

Im öffentlichen Bewusstsein ist die Diagnose Krebs oftmals noch gleichbedeutend mit einer oft tödlich verlaufenden Erkrankung. Dabei kann die Medizin gerade in diesem Bereich durch unterschiedliche Strategien auf die große Fortschritte verweisen. Zum einen wurden, aufbauend auf der Entschlüsselung des menschlichen Genoms und dem Aufdecken der molekularen Abläufe der Zelle, konkrete molekularbiologische Therapieansätze in die klinische Anwendung gebracht, die zielgerichtet in das Tumorgeschehen eingreifen. Zum anderen verfolgen die Klinken heute ein erweitertes interdisziplinäres Konzept (Comprehensive Cancer Center) in der Therapie der Tumorerkrankungen, das sicherstellt, dass der Patient die Therapie erhält, die für ihn am besten geeignet ist.

Viele Krebspatienten profitieren von diesen innovativen Wegen bereits heute mit besseren Heilungschancen und einem deutlichen Zuwachs an Lebensqualität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zulassungsdossier zu RAD001 zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms von EMEA akzeptiert

 

  • Neue Daten zeigen: nach Versagen der Standardtherapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren verdoppelt RAD001 die Zeit ohne Tumorwachstum
  • Um Patienten den Zugang zu dieser effektiven Therapie zu ermöglichen, führt Novartis bis zur Zulassung von RAD001 ein Expanded Access Programm durch

 

Nürnberg (9. September 2008) – Die Europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency; EMEA) hat das von Novartis eingereichte Zulassungsdossier für den Wirkstoff RAD001 angenommen. RAD001 ist der erste und einzige Wirkstoff, welcher im Rahmen einer doppelblinden randomisierten Phase III-Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom einen signifikanten Therapievorteil nach dem Versagen der zugelassenen Therapien wie Sorafenib oder Sunitinib zeigt. Das Medikament deckt einen bislang unerfüllten medizinischen Bedarf beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom. Deshalb wird Novartis ein Expanded Access Programm starten, damit Patienten in dieser Indikation schnellstmöglich von der Therapie mit RAD001 profitieren können.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Novartis Oncology - Post ASCO 2008

RAD001 verdoppelt die Zeit ohne Tumorwachstum bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach Versagen einer Standardtherapie

 

  • Die RECORD-1 Studie zeigt, dass RAD001 das Risiko einer Krankheits-progression um 70 % reduziert
  • RAD001 ist das erste und einzige Medikament, das einen signifikanten Therapievorteil nach dem Versagen der zugelassenen Therapien mit Sutent® oder Nexavar®** zeigt – mit dem Potential, bisher unerfüllte medizinische Bedürfnisse abzudecken
  • Das einmal täglich einzunehmende RAD001 wirkt gezielt auf mTOR und inhibiert kontinuierlich dieses Protein, das die Tumorzellteilung und das Wachstum von Blutgefässen reguliert 
  • RAD001 wird derzeit auch bei anderen Krebsarten untersucht, etwa bei neuroendokrinen Tumoren, Brust-, Magen- und Lungenkrebs sowie Lymphomen

 

Basel, Schweiz (19. Mai 2008) - Neuen Daten zufolge stellt RAD001 (Everolimus) eine wichtige neue Therapieoption für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach Versagen von Standardtherapien dar.  Die Zwischenergebnisse der Studie belegen, dass RAD001 die Zeit ohne Tumorwachstum signifikant von 1.9 auf 4 Monate verlängert und das Risiko einer Krankheitsprogression um 70 % reduziert (hazard ratio = 0.30 mit 95 % CI 0.22 bis 0.40; p-Wert < 0.0001). Die RECORD-1 Studie (REnal Cell cancer treatment with Oral RAD001 given Daily) wird am Samstag, den 31. Mai 2008, auf der 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago, Illinois/USA, vorgestellt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nierenzellkarzinom

Status quo und Rationale für den Einsatz von VEGF-Inhibitoren

 

Von Prof. Dr. Jan Roigas

 

Frankfurt (22. Januar 2008) - In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 13.500 Menschen an einem Nierenzellkarzinom. Es wird eine jährliche Steigerung der Inzidenz der Erkrankung von 2 bis 3 % beobachtet. Weltweit werden etwa 200.000 Neuerkrankungen und 100.000 Sterbefälle registriert. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr.  Bei einem auf die Niere begrenzten Karzinom besteht die Therapie in der Operation mit Entfernung der gesamten Niere (Tumornephrektomie) oder der Resektion des Tumors unter Erhalt der betroffenen Niere (Nierenteilresektion).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Avastin® First-Line

Überzeugendes Therapiekonzept bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom

 

Von Prof. Dr. Gerald Mickisch

 

Frankfurt (22. Januar 2008) - Die systemische Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms stagnierte über einen längeren Zeitraum, sich Chemo- und Hormontherapie als weitgehend wirkungslos erwiesen hatten. Erst die Einführung von unspezifischer Immuntherapie wie Interfe-ron-alpha oder Interleukin-2 führte zu reproduzierbaren, wenn auch geringen, therapeutischen Erfolgen, die in Kombination mit einer zytoreduktiven Tumornephrektomie eine signifikante Überlebenszeitverlängerung ermöglichten. Allerdings traten hierunter auch Langzeitremissionen auf, so dass die Immuntherapie zur Standardtherapie der letzten zehn Jahre wurde.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Avastin® zur First-Line

Therapie bei Nierenkrebs zugelassen

 

Grenzach-Wyhlen (22.01.2008) - Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat die Zulassung für Avastin (Bevacizumab) zur First-Line-Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms erteilt. Mit dem VEGF-Antikörper kann das progressionsfreie Überleben von Nierenkrebspatienten nahezu verdoppelt werden. Mit der Zulassung wird eine wirksame und sichere Behandlung des Nierenzellkarzinoms möglich.

Die Zulassung für Bevacizumab in dieser Indikation basiert auf den Daten der internationalen, doppelblinden Phase-III-Studie AVOREN. An der Studie nahmen insgesamt 649 bis dato unbehandelte Patienten mit metastasiertem, klarzelligen Nierenzellkarzinom (NZK) teil, die nephrektomiert waren und einen Karnofsky Performance Score (KPS) von mindestens 70 Prozent aufwiesen. Die Patienten erhielten randomisiert entweder Interferon(IFN)-alfa2a plus Bevacizumab (10 mg/kg alle 2 Wochen) oder IFN-alfa2a plus Plazebo.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

ECCO und DGHO 2007

Überlegenheit des Multi-Targeted Wirkansatzes mit Sunitinib bei metastasiertem Nierenzellkarzinom und in der Zweitlinien-Therapie nicht resezierbarer maligner GIST bestätigt

 

Karlsruhe (9. Januar 2008) – Der orale Multi-Kinase-Inhibitor Sunitinib (Sutent®) bietet eine wirksame Therapie bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) über alle MSKCC-Risikogruppen (Memorial Sloan-Kettering Cancer Center): Dies bestätigten aktuelle Daten zu dem Multi-Targeted Wirkansatz, die auf der European Cancer Conference (ECCO) in Barcelona und der Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Basel (DGHO, ÖGHO, SGMO, SGH) präsentiert wurden. Die Ergebnisse unterstrichen die Effektivität von Sunitinib sowohl in der Erstlinien-Therapie als auch in der Zweitlinien-Therapie bei mRCC. Zudem bekräftigen neue Daten zu Sunitinib in der Behandlung nicht reserzierbarer oder metastasierter maligner Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) die Bedeutung des Targeted Wirkansatzes als einzige zugelassene Therapieoption nach Imatinib-Versagen oder -Unverträglichkeit. Für beide Tumorentitäten veranschaulichten Therapiebeispiele aus dem Praxisalltag, dass Sunitinib sich als Behandlungsoption in der breiten Anwendung bewährt hat.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Sunitinib: Eine Therapie der Wahl beim mRCC

Wirksamkeit und Verträglichkeit in aktuellen Daten bestätigt

 

Karlsruhe, 27. November 2007 – Auf dem 59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Berlin unterstrichen aktualisierte Daten der Phase-III-Studie (Zulassungsstudie)1, 2 von Motzer et al. die Effektivität von Sunitinib (Sutent®) als Erstlinien-Therapie bei metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC). Dabei wurde eine hohe Ansprechrate und eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens über alle MSKCC-Risikogruppen (Memorial Sloan-Kettering Cancer Center) beobachtet. Prof. Dr. Kurt Miller, Direktor der Urologischen Klinik und Hochschulambulanz der Berliner Charité, thematisierte auf dem DGU zudem die Verträglichkeit des oralen Multi-Kinase-Inhibitors. Die Nebenwirkungen seien auch bei schwer behandelbaren Patienten im Allgemeinen gut beherrschbar, was sich positiv auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirke. Bestätigt wird dies durch die Ergebnisse einer Expanded Access Studie bei circa 4.000 Patienten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gezielte Therapie mit dem Multi-Kinase-Inhibitor

 

Sorafenib zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms Progressionsfreies Überleben verdoppelt und Gesamtüberleben deutlich verlängert

 

Köln (6. Juli 2006) ‑ Die Zulassung für Sorafenib Tabletten zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzell-Karzinom wird in Deutschland und weiteren EU-Ländern in Kürze erwartet. In der Phase-III-Studie, auf der die Zulassung basiert, wurde das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu Plazebo signifikant von zwölf auf 24 Wochen verdoppelt. Die mittlere Gesamtüberlebenszeit der Patienten wurde vor dem Cross‑over von Plazebo zu um 39 % verlängert, sagte Dr. Erich Enghofer, Head Oncology Business Unit Bayer Vital, auf einem Presse-Workshop „Neue Entwicklungen in der Therapie des Nierenzellkarzinoms" in Köln.

Weiterlesen...
 
« StartZurück123WeiterEnde »

Seite 3 von 3
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson