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19 | 05 | 2013
Onkologie_aktuell
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Photo: Roche PharmaFortschritt durch Angiogenesehemmung

Zulassung für Bevacizumab beim Ovarialkarzinom

 

Düsseldorf (16. Februar 2012) - Mit Bevacizumab (Avastin®) ist seit Dezember 2011 eine effektive und gut verträgliche neue Therapie zur Behandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom zugelassen. Die initiale und kontinuierliche Gabe des Angiogenesehemmers bewirkt gegenüber der alleinigen Chemotherapie eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS). Das belegen die Daten von zwei Phase-III-Studien (GOG-0218 und ICON7) mit zusammen mehr als 3.400 Patientinnen [1, 2]. Anlässlich der Zulassung erläuterten Professor Andreas du Bois, Essen, und Professor Jacobus Pfisterer, Solingen, im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG das Therapiemanagement beim Ovarialkarzinom und die Vorteile der neuen Behandlungsoption.

 

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Prävention skelettbezogener Komplikationen (SRE) bei Brustkrebs und anderen soliden Tumoren

 

Denosumab verzögert SRE bei soliden Tumoren im Median um weitere 8,2 Monate(1) gegenüber Standardtherapie

 

München (19. Dezember 2011) - Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 480.000 Menschen an Krebs. Experten schätzen, dass die Zahl dieser Neuerkrankungen bis zum Jahr 2050 um 30 % zunehmen wird. Aufgrund des medizinischen Fortschritts können mittlerweile immer mehr Betroffene geheilt oder zumindest in einer stationären Phase gehalten werden. Bei vielen Patienten im fortgeschrittenen Stadium bilden sich sehr häufig Knochen­metastasen insbesondere, wenn es sich um ein Prostata- oder Mamma­karzinom als Primärtumor handelt. Ossäre Metastasen können zu typischen skelettbezogenen Komplikationen (SRE) führen, die in der Regel mit starken Schmerzen und langen Klinikaufenthalten einhergehen. „Krebspatienten verdienen nicht nur die beste Chemotherapie, sondern auch die beste supportive Behandlung zur Prävention skelettaler Ereignisse und Aufrecht­haltung einer hohen Lebensqualität“ erläuterte Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar anlässlich einer Presseveranstaltung.

 

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Schreibtherapie via Internet. Photo: UK UlmSchreibtherapie via Internet

Pilotprojekt Internettherapie für ehemalige Krebspatienten des Kindes- und Jugendalters

 

Ulm (7. November 2011) - Die akute Krebserkrankung mag schon Jahre zurückliegen – doch häufig reichen ihre Spuren bis in die Gegenwart. Mal sind es Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, mal unfreiwilliges Wiedererinnern oder gezieltes Vermeiden von Situationen, die an die frühere Belastung erinnern, wie z.B. ein Krankenhausbesuch: Ehemalige Patienten kämpfen oft Jahre später noch mit den psychischen Belastungen der Krebserkrankung. „Solche Verhaltensweisen können Folgen einer posttraumatischen Belastungsstörung sein, denn eine Krebsdiagnose ist immer ein erschütterndes, als existentielle Bedrohung erlebtes Lebensereignis“, sagt Prof. Lutz Goldbeck von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm. „Dies gilt besonders für junge Menschen.“

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„Mehr Dialog bei Krebs“

Novartis Oncology schreibt vierten Best Practice Award aus

 

  • Novartis Oncology sucht und honoriert zum vierten Mal innovative Ideen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegekräften, Patientenorganisationen und Betroffenen
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2011
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Therapiesequenzen beim multiplem Myelom

Mehr komplette Remissionen mit VMP

 

Basel, Schweiz (21. Oktober 2011) - Auf der diesjährigen gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie berichteten Experten über aktuelle Therapiestrategien beim multiplen Myelom. Eine entscheidende Rolle bei der Therapieauswahl spiele die Qualität der Response, berichtete Dr. Hans Salwender, Hamburg. Idealerweise erreichen die Patienten eine komplette Remission, so der Hämatologe.

 

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Verräterische Spuren im Blut 

 

Würzburg (4. September 2011) - Ein Bluttest, der frühzeitig und zuverlässig Auskunft darüber gibt, ob ein Mensch an einem Tumor erkrankt ist: Davon träumen viele Mediziner. Bei der Suche nach einem solchen Test sind Forscher jetzt einen Schritt voran gekommen. Daran beteiligt waren auch Mediziner der Würzburger Frauenklinik.

 

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Rote-Hand-Brief zu Anwendungsbeschränkungen für Cardioxane® (Dexrazoxan)

 

Berlin (19. Juli 2011) - Cardioxane® (Dexrazoxan) ist ein Analogon der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) mit einer Topoisomerase-II-hemmenden Aktivität. Es wird bei Krebspatienten zur Vorbeugung der Anthrazyklin-induzierten Kardiotoxizität eingesetzt. Der genaue Mechanismus der Kardioprotektion durch Dexrazoxan ist nicht abschließend geklärt.

 

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Symposium „The great B-cell debates“ im Rahmen des 16. Kongresses der European Hemaology Association vom 8.-12. Juni 2011 in London, unterstützt von Mundipharma /Napp Associated Independent Companies, Cambridge, UK (POMME-med). Photo: Dr. Petra OrtnerAktuell diskutiert beim EHA 2011: „The great B-cell debates“

Löst Bendamustin andere Chemotherapien bei indolenten NHL und CLL ab?

 

Limburg (18. Juli 2011) - Die Therapie von B-Zell-Lymphomen wie den follikulären Non-Hodgkin-Lymphomen und der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Die Immunochemotherapie rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Doch welche Chemotherapie bildet in welcher therapeutischen Situation die Basis der Therapie? Bei einem interaktiven Symposium im Rahmen des Europäischen Hämatologenkongresses (EHA) in London wurden zwei für das Management dieser Erkrankungen fundamentale Fragen diskutiert: Welches ist die optimale Induktionstherapie für follikuläre Lymphome? Und welche Therapie eignet sich für weniger fitte Patienten mit CLL? Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Bendamustin sowohl als Monotherapie (B) als auch in Kombination mit Rituximab (B-R) bei B-Zell-Lymphomen hoch effektiv ist und dies bei einem deutlich günstigerem Nebenwirkungsprofil als CHOP-R und FC-R.

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IQWiG: Vorbericht zu PET und PET/CT bei Eierstockkrebs veröffentlicht

 

Nutzen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) lässt sich mangels Studien derzeit nicht beurteilen

 

Berlin (18. Juli 2011) - Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen mit Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 18. Juli 2011 veröffentlicht. Danach ist es auf Basis der derzeit verfügbaren Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen der PET oder der PET/CT zu ziehen. Bis zum 15. August 2011 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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Krebserkrankungen bei Kindern in der Nähe von Kernkraftwerken

Ergebnisse der CANUPIS-Studie

 

Bern, Schweiz (12. Juli 2011) - Eine grosse schweizweite Langzeitstudie fand keine Hinweise dafür, dass kindliche Krebserkrankungen in der Nähe von Kernkraftwerken häufiger auftreten als anderswo. Die CANUPIS-Studie wurde vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kinderkrebsregister und der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologiegruppe durchgeführt.

 

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Rezidivbehandlung des Platin-sensitiven Ovarialkarzinoms

Trabectedin verlängert die Gesamtüberlebenszeit signifikant

 

Berlin (7. Juli 2011) – Mit der Kombination aus Trabectedin plus pegyliertem Doxorubicin (PLD) steht erstmals eine Platin- und Taxan-freie Rezidivtherapie für Patientinnen mit Platin-sensiblem Ovarialkarzinom zur Verfügung, welche die Überlebenszeit der Patientinnen signifikant verlängert. Dies zeigen die Endergebnisse der randomisierten Phase III-Studie OVA-301, deren Ergebnisse auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung vorgestellt wurden. Einen besonders deutlichen Überlebensvorteil hatten die Patientinnen mit einem Platin-freien Intervall (PFI) von 6-12 Monaten.

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Hohe Wirksamkeit bei mehr Lebensqualität

Xeloda in der Therapie gastrointestinaler Tumoren

 

Frankfurt am Main (6. Juli 2011) - In der Behandlung gastrointestinaler Tumoren ist Capecitabin (Xeloda®) eine effektive Therapieoption mit einem günstigen Nebenwirkungsprofil. Anlässlich eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG präsentierte Prof. Dr. Ralf-Dieter Hofheinz, Interdisziplinäres Tumorzentrum Mannheim, aktuelle Daten zur (neo-)adjuvanten Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinoms (LARC) und erläuterte das vorteilhafte Therapiemanagement des oralen Fluoropyrimidins.

 

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Bevacizumab beim Ovarialkarzinom

Dritte Phase-III-Studie bestätigt Wirksamkeit des Angiogenesehemmers

 

Grenzach-Wyhlen (28. Juni 2011) - Die zusätzliche Gabe von Bevacizumab (Avastin®) zu einer Chemotherapie mit anschließender Bevacizumab-Monotherapie verlängert das progressionsfreie Überleben (PFS) von Frauen mit vorbehandeltem, Platin-sensiblen Ovarialkarzinom signifikant um 4,0 Monate. Das belegen die aktuellen Ergebnisse der Studie OCEANS, die auf der diesjährigen 47. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde [1].

 

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Zielgerichtete Therapie

Kostentreiber oder Kostensenker?

 

Berlin (22. Juni 2011) - Der ASCO 2011 stand unter dem Motto "Patients, Pathways, Progress" – dies betont, dass sich die Forschung immer stärker auf den Nutzen konzentriert, die eine bestimmte Therapie Patienten erbringt. Basis hierfür ist das Verständnis der „Pathways“ des Tumorgeschehens, was letztendlich den Fortschritt in der Tumortherapie bringt. Hierauf ist die Entwicklung moderner zielgerichteter Medikamente ausgerichtet.

 

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Lokal fortgeschrittenes Rektumkarzinom

Capecitabin ersetzt 5-FU als neuer Standard in der perioperativen Therapie

Köln (17. Juni 2011) – Capecitabin (Xeloda®) kann das infusionale Fluoropyrimidin 5-FU in der (neo-)adjuvanten Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinoms ersetzen. Das zeigen die Langzeitdaten einer Phase-III-Studie, in der sich die Capecitabin-haltige Strahlen-Chemo-Therapie (CRT) gegenüber der bisherigen Standardtherapie mit 5-FU als mindestens äquivalent erwiesen hat1. Patienten, die eine Therapie mit Capecitabin erhalten hatten, zeigten ein signifikant verbessertes krankheitsfreies Überleben sowie einen Trend zum längeren Gesamtüberleben.

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Gezielte Tumorbehandlung bei rezidivierendem Ovarialkarzinom mit Caelyx®

Längeres Überleben und mehr Lebensqualität

 

Berlin (17. Juni 2011) - Doxorubicin ist ein in der Onkologie und Hämatologie bewährter Wirkstoff zur Behandlung verschiedener maligner Erkrankungen. Caelyx® enthält den Wirkstoff Doxorubicin in einer speziellen pegylierten liposomalen Verkapselung, die zu einem verbesserten Wirkstofftransport und damit zu einem überzeugendem Nebenwirkungsprofil führt im Vergleich zu konventionellem Doxorubicin.(1,2) Caelyx® ist u. a. für die Therapie von Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom nach Versagen einer platinhaltigen First-Line-Chemotherapie zugelassen(3) und wird von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) neben anderen Therapieoptionen zur Rezidivtherapie beim Ovarialkarzinom empfohlen.(4)

   
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Zwei neue Ratgeber

Krebs und Sexualität – Wenn "es" nicht mehr klappt

 

Heidelberg (7. Juni 2011) - Krebs hinterlässt Spuren, am Körper und an der Seele. Die Erkrankung selbst wie auch Krebstherapien wirken sich auf viele Lebensbereiche aus. Auch Intimleben und Sexualität können beeinträchtigt werden, "vom Kopf her" und körperlich. Junge Betroffene beschäftigt zudem die Frage, ob ein Kinderwunsch später noch zu erfüllen sein wird. Dies belastet viele Patientinnen und Patienten ebenso wie ihre Partner und Partnerinnen sehr. Aus Scham werden jedoch solche Probleme oft nicht angesprochen, und auch Ärzte thematisieren die Sexualität selten von sich aus. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums greift dieses Tabuthema mit der Herausgabe von zwei Ratgebern auf: einem zur weiblichen und einem weiteren zur männlichen Sexualität bei und nach einer Krebserkrankung.

 

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