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Onkologie_aktuell
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Umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland

 

Berlin (23. Februar 2010) - Das Robert Koch-Institut hat mit zwei Publikationen eine umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland vorgelegt: Die Veröffentlichung "Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland" ist erstmals erschienen und enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an Krebs erkrankt sind (Prävalenz), getrennt nach ausgewählten Tumorformen. Die zweite Publikation ist die gemeinsam mit der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) herausgegebene neue Auflage von "Krebs in Deutschland". Sie enthält Schätzungen zu Krebsneuerkrankungen von 1980 bis 2006 und erstmals auch Prognosen (für das Jahr 2010). Auch hier werden die Daten - Erkrankungs- und Sterberaten, Risikofaktoren, Trendverläufe sowie Überlebensaussichten - für ausgewählte Einzellokalisationen dargestellt.

 

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Krebstherapie und das "Chemobrain"

Wenn Gedächtnislücken nur scheinbar groß sind

 

München (10. Februar 2010) - Viele Krebspatienten klagen nach einer Chemotherapie über Einschränkungen ihrer geistigen Fähigkeiten, vor allem über Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme. Mittlerweile wurden solche Beeinträchtigungen auch objektiv nachgewiesen: Sie sind eher mild und treten nur bei einem Teil der Patienten auf. Allerdings zeigte sich immer wieder, dass der subjektive Eindruck kognitiver Störungen nichts mit objektiv nachweisbaren Defiziten zu tun hat: Die Patienten, die über "Chemobrain" klagen, schneiden in Gedächtnis- und Konzentrationstests weder besser noch schlechter ab als andere Patienten.

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Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber

 

Hörbuch Krebs

Ich sage „ja“ zum Leben!

 

DVDStuttgart (2. Dezember 2009) - Kaum eine andere Nachricht verändert das Leben eines Menschen so nachhaltig wie die Diagnose Krebs. Die Mitteilung der Diagnose durch den Arzt führt bei allen betroffenen Menschen zu einem Strudel von Gefühlen und Gedanken.

Viele Menschen finden in den ersten Stunden und Tagen bei Angehörigen und Freunden liebevolle Unterstützung und Hilfe. Andere wiederum versuchen mit ihren Ängsten und Nöten selbst fertig zu werden. Allen gemeinsam ist, dass die schmerzhafte Gewissheit unter Krebs zu leiden, den betroffenen Menschen selbst und sein Leben innerhalb von einer Sekunde zur anderen verändert und ihm die Endlosigkeit des Lebens verdeutlicht. Denn mit dem Wort Krebs verbindet der Mensch meist Unheilvolles nämlich Schmerzen, Tod und Sterben.

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Die Mistel bringt Lebensqualität in die Onkologie

 

Dr. Harald Matthes

 

Stuttgart (2. Dezember 2009) - Die Mistel wurde von R. Steiner, dem Begründer der anthroposophischen Medizin,  Anfang des letzten Jahrhunderts für die Behandlung von Krebs in die Medizin eingeführt. Aufgrund des holistischen Medizinansatzes der anthroposophischen Medizin mit Außenseitercharakter blieb auch die Mistel zunächst auf ärztlicher Seite ein sog. Alternativpräparat. Auf Patientenseite stellt die Mistel bereits seit über 25 Jahren das häufigste eingesetzte Onkologikum in Deutschland dar [1].

Die Grundlagenforschung zur Mistel erbrachte in den letzten Jahren umfangreiche Daten zu ihrer Wirkung und Wirksamkeit. Analysen der Inhaltsstoffe zeigen hochwirksame Viscotoxine, die analog von Chemotherapeutika, einen zytotoxisch/zytopathischen Effekt besitzen (ca. Faktor 1.000 zu dem Vincaalkaloid Vincristin), ebenso wie Mistellektine, die neben einer extremen Immunstimulation auch einen zytopathischen und apoptose-induzierenden Effekt besitzen. Polysaccaride und Membranlipide der Mistel weisen immunmodulierende und –stimulierende Effekte auf. Ferner zeigt sich ein deutlich überadditiver Effekt des Mistelgesamtextraktes gegenüber seinen Einzelkomponenten. Insgesamt stellt der Mistelgesamtextrakt ein Substanzgemisch aus mehr als 1.000 Einzelkomponenten dar, deren Hauptkomponenten wesentliche antitumoröse und gleichzeitig ruborierende und stimulierende Effekte für den Organismus besitzen (Übersicht bei[2]).

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Autologe Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkom:

Therapie ist nicht ausreichend untersucht

 

  • Nutzen ist nicht belegt
  • Anwendung ist derzeit nur innerhalb kontrollierter klinischer Studien vertretbar

 

Berlin (25. November 2009) - Mangels geeigneter Studien ist unklar, ob Patientinnen und Patienten mit Weichteilsarkomen von einer sogenannten autologen Stammzelltransplantation profitieren können. Bei dieser Therapievariante werden den Erkrankten zu einem geeigneten Zeitpunkt autologe (eigene) Stammzellen entnommen und in der Regel nach einer Hochdosis-Chemotherapie zurück übertragen. Es gibt derzeit weder Hinweise noch Belege für einen Zusatznutzen im Vergleich zu einer konventionellen Chemotherapie. Aufgrund der bestehenden Wissenslücken sollte die autologe Stammzelltransplantation bei dieser Indikation derzeit nur innerhalb von kontrollierten Studien angewendet werden. Zu diesem Ergebnis kommt der am 25. November 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG).

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Minilabor für die Krebsdiagnose: Sensor-Biochips

 

München (16. Oktober 2009) - Ob ein Krebsmedikament einem einzelnen Patienten wirklich hilft, lässt sich kaum vorhersagen: Nur etwa jedes dritte Medikament schlägt direkt an. Forscher am Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein neues Testverfahren für Krebsmedikamente entwickelt: Mit Hilfe von Mikrochips können sie im Labor feststellen, ob Tumorzellen eines Patienten auf ein Medikament reagieren. In Zukunft könnte der Chip dabei helfen, innerhalb kurzer Zeit das wirksamste Medikament für jeden einzelnen Patienten zu bestimmen.

 

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Gemeinsame Jahrestagung 2009 der DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH+SSH, Heidelberg / Mannheim, 2. bis 6. Oktober 2009

 

Hämatologische und onkologische Fachgesellschaften gehen gestärkt aus ihrer Jahrestagung

 

Mannheim (6. Oktober 2009) – Nach fünf Tagen ist die Gemeinsame Jahrestagung der deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Mannheim erfolgreich zu Ende gegangen. Über 4.500 Teilnehmer diskutierten fünf Tage lang im Congress Center Rosengarten über den aktuellen Stand der Grundlagen- und klinischen Forschung bei einem der wichtigsten wissenschaftlichen Kongresse auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie.

 

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ESMO-Leitlinien: Erbitux® (Cetuximab) plus platinbasierte Chemotherapie ist Therapiestandard bei der Erstlinienbehandlung von rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren

 

Mannheim (2. Oktober 2009) – In der Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (squamous cell carcinoma of the head and neck, SCCHN) sind durch den monoklonalen IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt worden. Der EGFR-Antikörper Cetuximab ist seit November 2008 neben der Behandlung von lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren auch für die Erstlinientherapie von rezidivierten und/oder metastasierten SCCHN zugelassen. Die European Society for Medical Oncology (ESMO) hat in ihrer aktuellen Leitlinie die entscheidende Bedeutung dieser Therapieoption bei der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren bestätigt.1

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Xeloda® – Die wirksame und gut verträgliche Therapieoption bei gastrointestinalen Tumoren

Wirksames Therapiekonzept ohne Portimplantation

 

Hamburg (1. Oktober 2009) – Die guten Wirksamkeitsdaten und ein überzeugendes Sicherheitsprofil machen Xeloda® (Capecitabin) zum Fluoropyrimidin-Backbone bei der Therapie gastrointestinaler Tumore, so lautete das Fazit der Experten auf dem Pressegespräch der Roche Pharma AG anlässlich des DGVS (1). Das orale Fluoropyrimidin Xeloda erwies sich in verschiedenen Phase-III-Studien der infusionalen Gabe (5-FU) gegenüber als mindestens gleichwertig. Neue Daten belegen nun auch die signifikante Überlegenheit von Xeloda in Kombination mit Oxaliplatin (XELOX) bei der adjuvanten Behandlung des Kolonkarzinoms Stadium III gegenüber 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FS).

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Lymphdrüsenkrebs häufiger nach Bluttransfusion

International Journal of Cancer, Band 125 (6), neu erschienen

 

Heidelberg (16. September 2009)  -  Eine epidemiologische Studie in der aktuellen Ausgabe des International Journal of Cancer zeigt, dass Bluttransfusionen das Risiko erhöhen, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken. Weniger eindeutig dagegen waren die Ergebnisse zu anderen Risikofaktoren, beispielsweise Diabetes oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Zwei weitere Studien im aktuellen Heft befassen sich mit den erst kürzlich entdeckten Merkellzell-Polyoma-Viren, die vermutlich Hautkrebs auslösen können. Die Druckversion des IJC 125 (6), erschien am 15. September.

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Nutzen der Krebsfrüherkennung in Europa deutlich überschätzt

Deutsche Patienten besonders schlecht informiert

 

Berlin (11. August 2009) - Interviews mit mehr als 10.000 Bürgern aus 9 europäischern Ländern gingen in die erste europaweite Studie zum Verständnis der Krebsfrüherkennung ein, die das Harding Center for Risk Literacy (Harding-Zentrum für Risikokompetenz) zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK-Nürnberg e. V.) durchgeführt hat. Die Ergebnisse verblüffen: Die Europäer erweisen sich als mangelhaft informierte Optimisten in Sachen Früherkennung - allen voran die Deutschen.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Stärkung der Patientensouveränität zum "nationalen Gesundheitsziel" erklärt. Aber sind die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa wirklich informiert genug, um kompetent entscheiden zu können? Was das Wissen der Europäer zum Nutzen der Krebsfrüherkennung angeht, so lautet die Antwort jedenfalls eindeutig: Nein, sie sind es nicht.

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Krebsinformation hat eine Nummer: 0800 - 420 30 40

 

Berlin (10. August 2009) -  Bisher gab es in Deutschland keine einheitliche Anlaufstelle für die Bevölkerung bei Fragen zum Thema Krebs. Dies wird sich mit der Allianz zwischen dem Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe ändern. Ab Herbst werden die bisher getrennten Informationsangebote zusammengeführt und in ein gemeinsames qualitätsgeprüftes Informationsangebot überführt. Dazu gehört auch die bundesweite kostenlose Rufnummer 0800 - 420 30 40, unter der sich Ratsuchende zu allen Fragen rund um das Thema Krebs informieren können. Die Krebsinformation wird damit in Deutschland gestärkt und künftig von vier starken Partnern gemeinsam getragen: dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

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Krebs: Starker Gewichtsverlust verhindert Heilung

Ratgeber "Ernährung bei Krebs" zum Download

 

Heidelberg (6. August 2009) - Krebs-Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung oftmals sehr viel an Gewicht. Dieser extreme Zustand der Abmagerung wird als Auszehrung oder Kachexie (griech.: "schlechter Zustand") bezeichnet. Der ungewollte Gewichtsverlust beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten. Auch die Heilungschancen verschlechtern sich dadurch dramatisch: "Für rund ein Drittel aller Krebstodesfälle wird diese Auszehrung verantwortlich gemacht", erklärt Dr. Stephan Herzig. Der Wissenschaftler untersucht am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg die molekularen Ursachen der Tumorkachexie.

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Krebserkrankung auch mental überwinden

Mit GREIF ZU und Bewegung zu mehr Lebensqualität - neues Gruppenprogramm für Krebspatientinnen

 

Greifswald (5. August 2009) - Nicht jede Krebspatientin braucht oder wünscht eine psychologische Beratung. Dennoch leiden ein Drittel der Krebspatientinnen in der Rehabilitation unter depressiven oder ängstlichen Zuständen. Auch chronische Müdigkeit, Konzentration- und Gedächtnisstörungen erschweren häufig die Rückkehr in den normalen Alltag.

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Durchbruch bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs

Heilungsrate von 97 % und keine Strahlentherapie nach neuer Operationstechnik

 

Leipzig (1. Juli 2009) - Die an der Universität Leipzig entwickelte neue Operationsmethode, die totale mesometriale Resektion (TMMR), ermöglicht eine sichere und schonendere Behandlung des Gebärmutterhalskrebses, dem sog. Zervixkarzinom. Grundlage dafür sind Erkenntnisse Leipziger Gynäkologen und Gynäkopathologen zur Ausbreitung des Tumors entsprechend seiner embryonalen Herkunft. Studien zeigen, dass die neue Behandlung nicht nur schonender ist, sondern auch keine nachfolgende Strahlentherapie mehr erfordert. Diese innovative Operationstechnik wurde kürzlich im renommierten Wissensjournal "The Lancet Oncology" (Titel: "Resection of the embryologically defined uterovaginal (Müllerian) compartment and pelvic control in patients with cervical cancer: a prospective analysis"; Early Online Publication, 1.6.2009) veröffentlicht und mit einem Bericht in den BBC News gewürdigt.

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Krebs-Gene bald abschaltbar?

 

Berlin (23. Juni 2009) - Wissenschaftler der University of Queensland haben eine Möglichkeit zur Verabreichung von Medikamenten entwickelt, die gezielt krebsauslösende Gene in Tumorzellen abschalten und gleichzeitig das gesunde Gewebe verschonen können. Das Team um Sheery Wu und Dr. Lisa Putral hofft, dass die neue Methode, bei der fetthaltige Kapseln zum Einsatz kommen, den Einsatz der RNA-Interferenz in der Krebstherapie beschleunigt.

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Neue Daten vom ASCO 2009 zum Ovarialkarzinom

 

Von Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

 

Berlin (17. Juni 2009) - Die Behandlungsergebnisse beim Ovarialkarzinom konnten auf Basis klinischer Studien in den letzten Jahren erheblich verbessert werden. Die aktuelle Standardtherapie besteht hierbei aus einer Primäroperation mit dem Ziel der maximalen Tumorreduktion und einer adjuvanten systemischen Chemotherapie aus Paclitaxel und Carboplatin für die FIGO-Stadien IIb-IV. Die Qualitätssicherungsstudie der Arbeitsgmeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) konnte eindeutig zeigen, dass Patientinnen mit optimaler Operation und optimaler Chemotherapie die besten Langzeitergebnisse aufweisen, und dass eine suboptimaler Behandlung zu relevanten Nachteile bezüglich des Progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben führen (duBois et al, 2004). Unstrittig bleibt die Tasache, dass eine weitere und notwendige Verbesserung der Behandlungsergebnisse beim Ovarialkarzinom nur durch klinische Studien möglich ist. Daher bleibt die beste und sicherste Behandlung die Einbindung in die Konzepte der AGO (www.ago-ovar.de) und NOGGO (www.NOGGO.de). Traditionsgemäss spielte beim diesjährigen ASCO das Ovarialkarzinom eine besondere Rolle.

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