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Krebserkrankung auch mental überwinden

Mit GREIF ZU und Bewegung zu mehr Lebensqualität - neues Gruppenprogramm für Krebspatientinnen

 

Greifswald (5. August 2009) - Nicht jede Krebspatientin braucht oder wünscht eine psychologische Beratung. Dennoch leiden ein Drittel der Krebspatientinnen in der Rehabilitation unter depressiven oder ängstlichen Zuständen. Auch chronische Müdigkeit, Konzentration- und Gedächtnisstörungen erschweren häufig die Rückkehr in den normalen Alltag.

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Durchbruch bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs

Heilungsrate von 97 % und keine Strahlentherapie nach neuer Operationstechnik

 

Leipzig (1. Juli 2009) - Die an der Universität Leipzig entwickelte neue Operationsmethode, die totale mesometriale Resektion (TMMR), ermöglicht eine sichere und schonendere Behandlung des Gebärmutterhalskrebses, dem sog. Zervixkarzinom. Grundlage dafür sind Erkenntnisse Leipziger Gynäkologen und Gynäkopathologen zur Ausbreitung des Tumors entsprechend seiner embryonalen Herkunft. Studien zeigen, dass die neue Behandlung nicht nur schonender ist, sondern auch keine nachfolgende Strahlentherapie mehr erfordert. Diese innovative Operationstechnik wurde kürzlich im renommierten Wissensjournal "The Lancet Oncology" (Titel: "Resection of the embryologically defined uterovaginal (Müllerian) compartment and pelvic control in patients with cervical cancer: a prospective analysis"; Early Online Publication, 1.6.2009) veröffentlicht und mit einem Bericht in den BBC News gewürdigt.

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Krebs-Gene bald abschaltbar?

 

Berlin (23. Juni 2009) - Wissenschaftler der University of Queensland haben eine Möglichkeit zur Verabreichung von Medikamenten entwickelt, die gezielt krebsauslösende Gene in Tumorzellen abschalten und gleichzeitig das gesunde Gewebe verschonen können. Das Team um Sheery Wu und Dr. Lisa Putral hofft, dass die neue Methode, bei der fetthaltige Kapseln zum Einsatz kommen, den Einsatz der RNA-Interferenz in der Krebstherapie beschleunigt.

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Neue Daten vom ASCO 2009 zum Ovarialkarzinom

 

Von Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

 

Berlin (17. Juni 2009) - Die Behandlungsergebnisse beim Ovarialkarzinom konnten auf Basis klinischer Studien in den letzten Jahren erheblich verbessert werden. Die aktuelle Standardtherapie besteht hierbei aus einer Primäroperation mit dem Ziel der maximalen Tumorreduktion und einer adjuvanten systemischen Chemotherapie aus Paclitaxel und Carboplatin für die FIGO-Stadien IIb-IV. Die Qualitätssicherungsstudie der Arbeitsgmeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) konnte eindeutig zeigen, dass Patientinnen mit optimaler Operation und optimaler Chemotherapie die besten Langzeitergebnisse aufweisen, und dass eine suboptimaler Behandlung zu relevanten Nachteile bezüglich des Progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben führen (duBois et al, 2004). Unstrittig bleibt die Tasache, dass eine weitere und notwendige Verbesserung der Behandlungsergebnisse beim Ovarialkarzinom nur durch klinische Studien möglich ist. Daher bleibt die beste und sicherste Behandlung die Einbindung in die Konzepte der AGO (www.ago-ovar.de) und NOGGO (www.NOGGO.de). Traditionsgemäss spielte beim diesjährigen ASCO das Ovarialkarzinom eine besondere Rolle.

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Hilfen für Kinder krebskranker Eltern

 

Leipzig (10.Juni 2009) - Die Universität Leipzig ist Verbundpartner in dem Förderschwerpunktprogramm "Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern" der Deutschen Krebshilfe. Ziel des Projektes ist es, Kinder krebskranker Eltern in der damit verbundenen speziellen Belastungssituation zu unterstützen. Die Leipziger Wissenschaftler wollen auf der Grundlage von Befragungen spezifische Versorgungsangebote für Eltern, Familien und Kinder entwickelt und angewendet werden.

Eine Krebserkrankung stellt für den Patienten selbst, aber auch für dessen Familienangehörige eine enorme Belastung dar. Minderjährige Kinder sind in diesem Zusammenhang im besonderen Maße von der Erkrankung der Mutter oder des Vaters betroffen.

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Krebszentren in Deutschland

 

Grenzach-Wyhlen (8. Juni 2009) - Um die Versorgungsqualität von Krebspatienten zu verbessern und gewährleisten zu können, wird von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ein Zertifizierungsverfahren für onkologisch spezialisierte Kliniken angeboten. Gesundheitseinrichtungen erhalten die Zertifizierung, wenn sie einen strengen Auflagenkatalog erfüllen.

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Im Tierexperiment:

Antidiabetikum steigert körpereigene Krebsabwehr

 

Regenstauf (5. Juni 2009) - Das bei Diabetes Typ 2 und auch beim PCO-Syndrom eingesetzte Medikament Metformin verringert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Eine aktuelle Studie von US-Forschern hat einen möglichen Mechanismus dafür nachgewiesen. "Dieser positive Nebeneffekt ist nicht nur eine gute Nachricht für an Diabetes und PCOS Erkrankte, die mit Metformin behandelt werden", erläutert Professor Dr. med. Helmut Schatz, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, der Fachvereinigung für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. Die Studienergebnisse zeigen auch eine Möglichkeit auf, die körpereigene Krebsabwehr und die Wirkung von Krebs-Impfstoffen zu verbessern.

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Bestmögliche Information für Krebspatienten:

Nationales Referenzzentrum für Krebsinformation am Deutschen Krebsforschungszentrum

 

Heidelberg (27. April 2009) - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Ausbau des Krebsinformationsdienstes (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum zu einem "Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation". Durch die institutionelle Förderung kann der Dienst adäquat personell an die gestiegenen Anforderungen angepasst werden. Dies schafft die notwendigen Voraussetzungen dafür, um den wachsenden Bedarf an qualitätsgeprüfter Information über Krebs in der Bevölkerung zu decken und vermehrt auch Fachkreisen für Anfragen zur Verfügung zu stehen.

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Die sehende Nadel - optische Orientierung in der Tumorbiopsie

 

Jena (4. März 2009) - "Hat dieser Patient einen bösartigen Hirntumor oder nicht?" Die Antwort des Arztes auf diese Frage hat weitreichende Konsequenzen. Entsprechend sicher muss er einen solchen Tumor diagnostizieren können. Die dazu nötige Gewebeentnahme ist aber nicht leicht, denn das Gehirn ist als eng vernetzte Steuerzentrale unseres Körpers schwer zugängig. Diesen schwierigen Eingriff für die behandelnden Ärzte und ihre Patienten zu erleichtern, ist das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbundes "Neurotax".

Die fünf beteiligten Projektpartner aus Forschung und Industrie trafen sich jetzt zum Kick-Off im Laserforschungslabor der Universitätsklinik München. Gemeinsam wollen sie den Ärzten bessere Methoden und Geräte an die Hand geben, um Gehirntumore sicher zu diagnostizieren, ohne den Patienten dabei einer aufwändigen Operation unterziehen zu müssen.

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Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen: IQWiG-Vorbericht veröffentlicht

 

  • Therapieform ist nicht ausreichend untersucht
  • IQWiG sieht keine Belege für Nutzen

 

Berlin (3. März 2009) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob Patientinnen und Patienten mit Weichteilsarkomen von einer autologen Stammzelltransplantation profitieren können. Bei dieser Therapievariante werden den Erkrankten zu einem geeigneten Zeitpunkt autologe (eigene) Stammzellen entnommen und in der Regel nach einer Hochdosis-Chemotherapie zurück übertragen. Die vorläufigen Ergebnisse dieser vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Nutzenbewertung hat das Institut am 3. März 2009 publiziert. Bis zum 31. März können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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Neuroendokrine Tumoren

Neue Studien belegen Kontrolle des Tumorwachstums mit Sandostatin® LAR® sowie hohe Wirksamkeit des oralen mTOR-Inhibitors RAD001

 

  • Sandostatin LAR: Erstmals wurde das Risiko der Krankheitsprogression signifikant um 66 % vs. Plazebo reduziert
  • RAD001: Der orale mTOR-Inhibitor ist sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Octreotid LAR wirksam, wie erste positive Ergebnisse aus dem größten jemals aufgelegten Studienprogramm bei neuroendokrinen Tumoren zeigen

 

München (26. Februar 2009) - Neuroendokrine Tumoren (NET) gehörten bislang zu den seltenen Krebserkrankungen. Seit kurzem wurde ein deutlicher Anstieg der Inzidenz festgestellt. Heute geht man von einer Neuerkrankungsrate von 2-5 pro 100.000 aus, das entspricht 1.600-4.000 Fällen in Deutschland pro Jahr. Verbesserte diagnostische Methoden sind eine wesentliche Ursache für den Inzidenzanstieg.1 Da NET häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sind sie dann meist nicht mehr operabel und ihre Therapie gilt als schwierig.2,3,4 Das Somatostatin-Analogon Octreotid LAR (Sandostatin® LAR® Monatsdepot) verlängert signifikant die Zeit bis zur Tumorprogression bei Patienten mit gut differenzierten NET des Mitteldarms. Dies zeigt eine Interimsanalyse der in Deutschland durchgeführten PROMID*-Studie, deren Ergebnisse kürzlich auf dem Gastrointestinal Cancer Symposium der American Society of Clinical Oncology 2009 in San Francisco, USA, vorgestellt wurden.5

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Filgrastim in der Onkologie - Stellenwert und Indikationen

 

Von Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel, Berlin

 

München (17. Februar 2009) - Die Chemotherapie ist eine der tragenden Säulen in der Krebsbehandlung. Eine schwerwiegende, potentiell letale Nebenwirkung der Chemotherapie ist die Myelotoxizität, die infolge der Neutropenie zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt.

Die febrile Neutropenie, das heißt das Auftreten einer mit Fieber verbundenen Infektion in der neutropenischen Phase, tritt bei Krebskranken nach zytotoxischer Chemotherapie in wechselnder Häufigkeit auf. Diese ist abhängig vom Alter des Patienten, der Art seines Tumorleidens, dem Krankheitsstadium, der Intensität der Behandlung und - nicht zuletzt - seinen Begleiterkrankungen.

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Stammzellen: Tödliches Erwachen durch Interferon

 

Heidelberg (11. Februar 2009) - Der Immunbotenstoff Interferon alpha erweckt schlafende Blutstammzellen im Knochenmark zur Aktivität und macht sie dadurch für die Wirkung vieler Medikamente angreifbar. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit Kollegen aus Lausanne in der Zeitschrift Nature. Auch Tumorstammzellen, so vermuten die Forscher, lassen sich so zur Teilung anregen und damit für die Behandlung mit Krebsmedikamenten sensibilisieren.

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Veränderungen des Geruchs- und Geschmackssinnes unter Chemotherapie 

Patientenorientiertes Forschungsprojekt 

 

Tübingen (5. Februar 2009) - Die Chemotherapie ist neben der Operation und der Bestrahlung die dritte Säule bei der Bekämpfung von Tumorerkrankungen. Der Begriff Chemotherapie löst bei den meisten Menschen Assoziationen mit Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall aus. Mit den Möglichkeiten der modernen Begleittherapie gehören die nach wie vor weit verbreiteten Schreckensvisionen zum Glück weitgehend der Vergangenheit an.

Auch wenn Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie durch geeignete Maßnahmen vollständig vermieden werden können, berichten zahlreiche Patienten über Veränderungen ihrer Geschmacks- oder Geruchswahrnehmung. Während diese Veränderung von manchen Patienten ohne Beeinträchtigung ihres Befindens zur Kenntnis genommen wird, fühlen sich andere Patienten nachhaltig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wenn beim Verzehr von Speisen veränderte "Geschmäcker" und Gerüche wahrgenommen werden. Beispielsweise können Süßspeisen oder Schokolade nach Metall schmecken.

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SIRT-Therapie: Mit winzigen Mikrokügelchen gegen den Krebs

Frankfurter Ärzte bekämpfen gezielt Tumoren in der Leber

 

Frankfurt am Main (4. Februar 2009) - Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, jedoch hochwirksam im Kampf gegen den Krebs: Mit kleinsten radioaktiven Kügelchen geht ein interdisziplinäres Ärzteteam am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main gezielt gegen bösartige Tumoren und Metastasen in der Leber vor. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung werden bei der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) die Krebsherde nicht von außen, sondern direkt in der Leber bestrahlt. Das Team um Prof. Dr. Thomas Vogl hat sich darauf spezialisiert, die Therapie ohne Krankenhausaufenthalt des Patienten durchzuführen, und gilt nun als Vorreiter der ambulanten SIRT in Deutschland. Die SIRT-Therapie wird von allen Krankenkassen erstattet.

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Weltkrebstag: Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs

Neue Daten belegen Notwendigkeit höheren Krebsbewusstseins und stärkerer Krebsprävention

 

Genf, Schweiz (4. Februar 2009, ots/PRNewswire) - Heute startet die International Union Against Cancer (UICC, Internationale Vereinigung gegen Krebs) eine Kampagne mit dem Titel "I love my healthy active childhood" (Ich liebe meine gesunde aktive Kindheit), um das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen zu hohem Körpergewicht und Krebs zu steigern.

"Durch die Vermeidung von Übergewicht und Fettleibigkeit könnten jährlich drei bis vier Millionen neue Krebsfälle verhindert werden", erklärte die Exekutivdirektorin der UICC, Isabel Mortara. "Gute Verhaltensweisen beginnen in der Kindheit, deshalb wollen wir vor allem Kinder ermutigen, gesund zu essen und körperlich aktiv zu sein. Schätzungsweise 22 Millionen Kinder unter 5 sind übergewichtig, und das Problem nimmt zu."

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International Journal of Cancer, Band 124 (3), neu erschienen

Neue Tests zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

 

Heidelberg (30. Januar 2009) -  In der aktuellen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) bewerten niederländische Forscher neue Tests zur verbesserten Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Außerdem geht es um neue Ziele für Therapien von Haut- und Magenkrebs. Die neue Ausgabe des IJC erscheint am 01. Februar.

Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sind HPV-Tests aussagekräftiger als die herkömmlichen Pap-Abstriche aus der Gebärmutter. Dieser Befund ergibt sich aus zahlreichen vergleichenden Studien, schreiben Forscher vom VU University Medical Center Amsterdam. Die HPV-Tests weisen die Erbsubstanz bestimmter Hochrisiko-Typen der humanen Papillomviren (HPV) in den Zellen der Gebärmutterschleimhaut nach. Sie sollen erkennen helfen, ob Frauen mit bestimmten Hochrisiko-Typen infiziert sind und infolgedessen ein höheres Risiko tragen, an Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen zu erkranken. Die Autoren empfehlen verschiedene Richtlinien, die für HPV-Tests bei Frauen ab 30 Jahren gelten sollten. Sie legen detailliert dar, dass diese Tests ausreichend empfindlich und zugleich spezifisch genug sein müssen, um eine differenzierte Aussage über eventuelle krankhafte Veränderungen des Gebärmutterhalses zu erlauben. Die HPV-Tests sind bislang nicht Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms. Zurzeit wird ihr Einsatz in der Krebsfrüherkennung noch weltweit untersucht. Lediglich bei auffälligen Befunden übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Testkosten.

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