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Onkologie_aktuell
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Methadon tötet Leukämiezellen - Ulmer Wissenschaftler finden neuen Ansatz in der Krebstherapie

 

Das Team um Dr. Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Erich Miltner) des Universitätsklinikums Ulm konnte zeigen, dass Methadon, eigentlich ein Mittel gegen körperliche Entzugserscheinungen bei Heroinabhängigkeit, zum Absterben von Leukämiezellen führt. Das Medikament wirkte auch bei Leukämiezellen, die sich gegen Chemotherapien und Bestrahlung resistent gezeigt hatten. Die Ulmer Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlicht.

"Die Studienergebnisse eröffnen Chancen auf neue Therapien für Leukämiepatienten, bei denen Behandlungen durch Chemotherapie und Bestrahlung nicht erfolgreich waren", erklärt Studienleiterin Dr. Claudia Friesen. Die Ulmer Studie ist die erste, die die Wirkung von Methadon auf Leukämiezellen untersucht hat. Dabei wurden im Labor Leukämiezellen mit verschiedenen Konzentrationen von Methadon behandelt. Die positive Wirkung des Medikaments war bei kurzfristig hoher Dosierung ähnlich wie bei einer längerfristigen, dafür aber niedrigen Dosierung.

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Gamma-delta T-Zellen:

Eine neue Waffe gegen Krebs

 

München (30. Juli 2008) - Das menschliche Abwehrsystem übt eine wirkungsvolle Schutzfunktion gegenüber Infektionen aus. Obwohl bösartige Tumoren für den Körper nicht weniger gefährlich sind als Infektionskrankheiten, entgehen Krebszellen in aller Regel der Kontrolle durch die Zellen des Abwehrsystems. Ein neuer Therapieansatz in der Krebstherapie beruht auf der Manipulation körpereigener Abwehrzellen mit dem Ziel, Tumorzellen als fremd zu erkennen und abzustoßen. Immuntherapien könnten eine wichtige Ergänzung zu klassischen Verfahren der Chemotherapie und Bestrahlung darstellen, indem sie durch Aufbau eines wirksamen Immunschutzes tödlichen Rückfällen der Erkrankung vorbeugen.

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Weißer Hautkrebs: fast 100 Prozent Heilungserfolg durch Operation

Studie der Tübinger Hautklinik aktuell in Lancet Oncology veröffentlicht

 

 Abb.: Weisser Hautkrebs Photo: Universitäts-Hautklinik Tübingen
 Weisser Hautkrebs. Photo: Universitäts-Hautklinik Tübingen

 

Tübingen (21. Juli 2008) - Weißer Hautkrebs ist der häufigste Krebs beim Menschen: Auf 100.000 Einwohner in Deutschland bezogen treten Basalzell-Karzinom und Plattenenpithel-Karzinom jedes Jahr fast 200-mal neu auf. Ausgelöst wird der Krebs durch die Sonne. Starke UV-Strahlung wie in den Bergen, am Wasser oder einfach beim Cabriofahren ist ein hoher Risikofaktor.
Aktuell hat die Tübinger Universitäts-Hautklinik eine neue Studie zum weißen Hautkrebs in der Zeitschrift "Lancet Oncology" veröffentlicht. Gegenstand der Untersuchung war das sogenannte Plattenepithel-Karzinom der Haut, auch Spinaliom genannt. Es ist - neben dem Basalzellkarzinom oder Basaliom - der zweithäufigste weiße Hautkrebs. Das Spinaliom kann sich in die Lymphknoten und im Körper absiedeln (Metastasierung) und gilt daher als gefährlich. Erstmals gelang es der Tübinger Arbeitsgruppe um Prof. Helmut Breuninger das Risiko für eine Metastasierung abzuschätzen und eine schonende Therapie zu entwickeln. Der Dermatologe fasst die Ergebnisse seiner Studie zusammen: "Mit einer operativen Frühtherapie sind also praktisch 100 Prozent aller weißen Hautkrebse auf Dauer heilbar."

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Brustkrebs im Frühstadium:

PACT untersucht Therapietreue

 

Berlin (21. September 2006) - Wird heute Brustkrebs im Frühstadium entdeckt, bestehen gute Heilungschancen – vorausgesetzt, die Patientin bekommt das beste Medikament und nimmt es auch zuverlässig und regelmäßig ein. Welche Auswirkungen eine mangelnde Therapietreue in der adjuvanten Antihormontherapie hat und wie sie sich verbessern lässt, untersucht das PACT-Programm. Start ist der 21. September 2006.

 

Eine mehrjährige adjuvante Antihormontherapie wird heute standardmäßig nach der erfolgreichen Brustkrebsoperation bei Frauen nach den Wechseljahren durchgeführt. Die internationalen und nationalen Leitlinien empfehlen dabei für hormonsensible Tumoren den Einsatz eines Aromatasehemmers, mit dem am wirksamsten die Gefahr eines Rückfalls gesenkt werden kann. Er ist zudem besser verträglich als der alte Standard Tamoxifen, wie Professor Christian Jackisch vom Klinikum Offenbach auf einer Pressekonferenz der Firma AstraZeneca in Berlin berichtete. Allerdings erhalten derzeit noch immer viele Patientinnen den bisherigen Standard Tamoxifen. Jackisch plädierte dafür, von Anfang an einen Aromatasehemmer risikoadaptiert einzusetzen und somit den Betroffenen die größtmögliche Chance auf Heilung zu bieten.

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Bundesministerium für Gesundheit:

Krebs-Überlebensraten in Deutschland

 

Berlin (17. Juli 2008) -  In jüngsten Meldungen über die Überlebensraten bei deutschen Krebspatienten im internationalen Vergleich hat es geheißen, dass die 5-Jahres-Überlebensrate in Deutschland bei 75 Prozent liege.

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Fluoreszenzbild mit drei typischen epithelialen Tumorzellen (grün) zwischen den übrigen Blutzellen (rot). Photo: UKJMaßgeschneiderte Krebstherapie:

Tumorzellen im Blut zeigen Wirksamkeit der Chemotherapie an

 

Jena (16. Juli 2008) -  Klinische Forscher am Jenaer Universitätsklinikum haben eine Möglichkeit aufgezeigt, wie die unterstützende Chemotherapie nach einer Brustkrebsoperation weiter individualisiert werden kann. Anhand der Anzahl der im Blut zirkulierenden Tumorzellen lässt sich die Wirksamkeit der Chemotherapie, die sich an die chirurgische Entfernung des Tumors anschließt, überwachen. Für Frauen mit einem erhöhten Rückfallrisiko könnte diese Therapie dann wiederholt bzw. umgestellt werden. Gemeinsam mit der Jenaer Frauenklinik arbeiten die Onkologen daran, diese Methode allen Patientinnen am Interdisziplinären Brustzentrum Jena anbieten zu können.

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Roche Pharma AG: ASCO 2008

Innovationen in der Krebsbehandlung werden Therapiestandard 

 

Köln (2. Juli 2008) - Die 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), zu der vom 30. Mai bis 3. Juni zirka 33.000 Delegierte aus aller Welt nach Chicago/Illinois kamen, zeichnete sich erneut durch beeindruckende Fortschritte in der Krebstherapie aus. Im Fokus dieses Jahr: Studien mit innovativen Substanzen in der breiten Anwendung, die bei Lungenkrebs, Brustkrebs, Darm- und Nierenkrebs neue Therapiestandards setzten.

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Gefahr für Speicheldrüsen durch gleichzeitige Radiochemotherapie

 

Halle (30. Juni 2008) - Eine Gefahr für die Speicheldrüsen onkologischer Patienten durch eine gleichzeitige Radiochemotherapie erkannten Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Für ihre Erkenntnisse wurden sie mit dem Wrigley Prophylaxe Preis (2. Platz) ausgezeichnet. Bei Patienten, die mit einer simultanen Radiochemotherapie (Bestrahlung und Chemotherapie) behandelt wurden, ist die Schadenswahrscheinlichkeit der Speicheldrüsen im Mundbereich wesentlich erhöht. Diese Wahrscheinlichkeit nimmt mit zunehmender Strahlendosis deutlich zu. Patienten mit kombinierter Radiochemotherapie unterliegen somit einem höheren Risiko, infolge der onkologischen Behandlung unter einer sehr unangenehmen Mundtrockenheit zu leiden. Dies ist das Ergebnis eines halleschen Forschungsprojektes, welches gerade auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltungskunde (DGZ) mit dem Wrigley Prophylaxe Preis (2. Platz) ausgezeichnet worden ist.

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Neues Serviceangebot von Novartis Oncology:

SanService bietet bequeme und sichere Sandostatin® LAR®-Therapie zu Hause

 

Novartis Oncology und Homecare Deutschland kooperieren für eine optimale Therapie mit Octreotid

Pilotprojekt erzielt  Bestnoten bei Anwenderzufriedenheit

 

Nürnberg (14. Mai 2008) – Ab Mai erweitert Novartis Oncology sein bestehendes Service­angebot und bietet einen innovativen Homecare-Service für die Therapie mit Sandostatin® LAR® an. Die monatliche intramuskuläre Applikation des Somatostatin-Analogons kann nun einfach und bequem beim Patienten zu Hause durchgeführt werden.  Bei diesem SanService arbeitet Novartis Oncology mit der Homecare Deutschland zusammen. 

Der SanService stellt sowohl für Praxis- und Klinikpersonal als auch betroffene Patienten eine Erleichterung in der monatlichen Applikation von Sandostatin LAR dar, denn neben der deutlichen Zeitersparnis besteht der Vorteil in einem geringen logistischen Aufwand, sowohl für Arzt und Patienten. Zusätzliche Kosten entstehen weder für Arzt, Patient noch die Krankenkasse. Eine Vereinbarung zwischen Novartis Oncology und der Homecare Deutschland ermöglicht die Finanzierung des anwenderfreundlichen Service. Der verantwortliche SanService-Mitarbeiter koordiniert die gesamte Abstimmung zwischen Arzt und Patient, besorgt das Medikament und vereinbart die monatlichen Termine.

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UKE und Merck Serono intensivieren Grundlagenforschung bei Krebs

Neue Stiftungsprofessur für molekulare Krebstherapie

 

Hamburg (4. Mai 2008) - Das Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf (UKE) hat sein Spektrum zur Krebsforschung und ‑behandlung um einen wichtigen Baustein erweitert: Unterstützt durch den Arzneimittelhersteller Merck Serono aus Darmstadt wurde eine Stiftungsprofessur für molekulare Krebstherapie eingerichtet. Stiftungsprofessor ist Prof. Dr. Martin Trepel, der zuvor Leiter der Sektion Zelltherapie und ‑forschung der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg war. Die Stiftungsprofessur wird finanziell mit einer sechsstelligen Summe unterstützt und hat eine Laufzeit von drei Jahren mit Option auf zweijährige Verlängerung. „Mit der neuen Stiftungsprofessur unterstreicht das UKE seinen eigenen Anspruch, die Behandlung der Patienten immer nach dem neuesten Stand der Wissenschaft zu gewährleisten", sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

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Epigenetische Therapie und Histon-Deacetylase (HDAC)-Hemmung:

Ein neues Wirkprinzip in der Krebstherapie

 

Von Prof. Dr. med. Michael Lübbert,
Abteilung Innere Medizin I, Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, Medizinische Universitätsklinik Freiburg

 

Wiesbaden (30. März 2008) - Epigenetische Prozesse sind Schlüsselmechanismen der Regulation von Genexpression und – im Gegensatz zu genetischer Information – dyna­misch reguliert. Die DNA-Methylierung von Genpromoter-Regionen dient deren kontrollierter Inaktivierung in spezialisierten normalen Zellen, für deren Funktion die Expression nur eines Bruchteils ihres gesamten gene­tischen Repertoires notwendig ist. Umgekehrt erlaubt genspezifische De­methylierung in diesen Zellen die koordinierte und vererbbare Genexpres­sion von Proteinen, welche für die Zellfunktion essentiell sind. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass in Tumorzellen eine pathologische Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen und anderen das Zellwachstum kontrollie­renden Genen durch aberrante Promoter-Hypermethylierung eintritt. Diese pathologischen Hypermethylierungen bieten somit Zielstrukturen für eine rationale Krebstherapie. So sind von der Food and Drug Administra­tion (FDA) zwei DNA-methylierende Substanzen vor kurzem für die Be­handlung von myelodysplastischen Syndromen (MDS), einer Form der Präleukämie, zugelassen worden.

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36. MSD-Diskussion

Innovative Entwicklungen in der Onkologie

 

Wiesbaden (30. März 2008) - Neue Möglichkeiten bei der Therapie von malignen Erkrankungen erörterten Experten zusammen mit Journa­listen auf der 36. MSD-Diskussion in Wiesbaden. Im Fokus stand da­bei der Forschungsbereich Onkologie von MSD, aus dem viel ver­sprechende Kandidaten der Produktpipeline vorgestellt wurden. Ver­treter einer neuen Wirkstoffklasse ist Vorinostat, das in den USA be­reits für die Indikation fortgeschrittenes, therapierefraktäres kutanes T-Zell-Lymphom (CTCL) zugelassen ist und für das in Europa bei der EMEA ein Zulassungsantrag eingereicht ist.

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28. Deutscher Krebskongress in Berlin

Iscador® auf dem Weg zur onkologischen Standardtherapie

Berlin (21. Februar 2008) - Die Behandlung mit Mistelextrakten wie Iscador® ist ein fester Bestandteil der Krebstherapie. Mistelpräparate werden seit über 85 Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt. Sie gehören heute zu den am meisten verordneten Krebsarzneimitteln und sind damit zu einer biologischen Standardtherapie geworden. Dennoch wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Mistelextrakten immer wieder angezweifelt, insbesondere weil Kritiker die Studienmethoden komplementärmedizinischer Therapien, die häufig vom Design randomisierter kontrollierter Studie abweichen, nicht akzeptieren. Im Mittelpunkt der Pressekonferenz, die von der Weleda AG im Rahmen des 28. Deutschen Krebskongresses ausgerichtet wurde, standen daher die Vorstellung und methodische Diskussion der Ergebnisse von zwei neuen retrospektiven Kohortenstudien, die beim kolorektalen Karzinom sowie beim Pankreaskarzinom durchgeführt wurden.

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Epoetin beta

10 Jahre Anämietherapie bei onkologischen Patienten

 

Eltville‑Erbach (23. August 2007) ‑ Vor 10 Jahren, im Juli 1997, wurde Epoetin beta (NeoRecormon®) zur Anämietherapie onkologischer Patienten zugelassen. Seither hat sich das rekombinante humane Erythropoietin bei mehr als 750.000 Patienten mit Tumorerkrankungen bewährt. Heute wird Epoetin beta zur Behandlung der symptomatischen Anämie (Hb </= 11 g/dl) bei erwachsenen Patienten mit nicht‑myeloischen malignen Erkrankungen eingesetzt, die eine Chemotherapie erhalten. Empfohlen wird die Gabe von 30.000 IE/Woche, einmal wöchentlich subkutan verabreicht. Verschiedene Experten ziehen auf der Jubiläums‑Pressekonferenz nun ein Resümee.

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Fatigue bei Tumorpatienten

Wenn der Alltag zur Qual wird

 

Von PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer

 

Was ist Fatigue?

Eltville-Erbach (23. August 2007) - Fatigue, ein Begriff des französischen und englischen Sprachgebrauchs, bedeutet Müdigkeit und Erschöpfung. Innerhalb der Medizin kennen wir unterschiedliche Krankheitsbilder, die mit Müdigkeit einhergehen, vor allem chronische Erkrankungen. Um Missverständnisse und falsche Zuordnungen zu vermeiden, ist daher eine möglichst exakte Definition der Fatigue‑Erkrankung notwendig. Da die Ursache der krebsbedingten Fatigue nicht in allen Einzelheiten geklärt ist, kann ihre Eingrenzung nur durch eine exakte Beschreibung der auftretenden Symptome erfolgen. Fatigue stellt eine krankhafte Ermüdung dar, die vom Patienten mehr als unangenehm empfunden wird. Die Erschöpfung lässt sich durch normale Erholungsmechanismen nicht beheben. Auch Schlaf führt nicht zur Regeneration. Fatigue lässt sich nicht auf eine Ursache reduzieren, man spricht von einem multifaktoriellen oder auch multikausalem Geschehen. Als Ursachen kommen unter anderem in Frage:

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Aktuelle EORTC Guidelines zu G‑CSF und die Bedeutung für die Praxis

 

Von PD Dr. med. Marcel Reiser,

Klinik I für Innere Medizin, Klinikum der Universität zu Köln

 

München (4. Juli 2007) - Seit Jahren werden Granulozyten‑Kolonien stimulierende Wachstumsfaktoren (G‑CSF) zur Vermeidung Chemotherapie‑induzierter febriler Neutropenien (FN) während der Therapie hämatologisch‑onkologischer Neoplasien eingesetzt. Die FN ist eine schwerwiegende Komplikationen bei Tumorerkrankungen, die häufig Dosisreduktionen und Zyklusverschiebungen der Chemotherapie verursacht, was sich negativ auf den Gesamtverlauf und das Therapieergebnis auswirken kann.

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ASCO 2007 – Roche Pharma

Fortschritte in der Krebstherapie durch innovative Therapiekonzepte

 

Köln (27. Juni 2007) - Die aktuellen Fortschritte in der Krebstherapie wurden anlässlich der 43. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), vom 1. bis 5. Juni 2007 in Chicago/Illinois, USA, annähernd 30.000 Onkologen präsentiert. Die Vielzahl der Beiträge zu den onkologischen Präparaten zeigten neue Wege auf, um die Lebensperspektive von Krebspatienten entscheidend zu verbessern.

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