Home Onkologie Prostatakrebs
22 | 05 | 2013
Prostata
PDF Drucken E-Mail

Bestimmte Männer mit metastasiertem Prostatakrebs haben Vorteile im Vergleich zu abwartendem Vorgehen

Abirateron: Anhaltspunkt für beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. April 2013) - Abirateronacetat (kurz: Abirateron, Handelsname Zytiga®) ist seit Dezember 2012 für Männer mit metastasiertem, durch eine Hormonblockade nicht beeinflussbaren Prostatakrebs zugelassen, die noch keine oder nur leichte Beschwerden haben und bei denen noch keine Chemotherapie angezeigt ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) überprüft, ob Abirateron gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Früherkennung findet oft Krebsgewebe, das nie Beschwerden verursacht hätte

Prostatakrebs: PSA-Test kann auch schaden

 

Köln (14. März 2013) - Die Zahl der Männer, bei denen Prostatakrebs entdeckt wird, hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt. "Hauptursache dafür ist die Früherkennung durch den sogenannten PSA-Test", sagt Dr. Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Früherkennung soll das Risiko verringern, an Prostatakrebs zu sterben. Dabei kann der PSA-Test helfen, bei dem im Blut die Menge des prostataspezifischen Eiweiß gemessen wird. Ein Nachteil des Tests ist aber, dass er auch Krebsgewebe entdeckt, das nie zu Beschwerden geführt hätte. "Wird etwas gefunden, macht das nicht nur Angst, sondern zieht oft auch belastende Behandlungen nach sich", sagt Koch. "Diese sogenannten Überdiagnosen werden so oft gestellt, dass Prostatakrebs heute die häufigste Krebsart bei Männern ist."

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

ZYTIGA® (Abirateronacetat) erhält Zulassung in der EU zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms vor Chemotherapie

 

Neuss (7. Februar 2013) - Janssen-Cilag International NV gab am 11. Januar 2013 bekannt, dass die Europäische Kommission dem ersten, oralen, einmal täglich einzunehmenden Androgen-Biosynthese-Hemmer ZYTIGA® (Abirateronacetat) am 18. Dezember 2012 eine Zulassungserweiterung erteilt hat. Die Indikation umfasst seither auch, in Kombination mit Prednison oder Prednisolon, die Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei erwachsenen Männern mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf der Erkrankung nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie noch nicht klinisch indiziert ist [1-3].

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Photo: Deutsche KrebshilfeKrankenversicherungen und Deutsche Krebshilfe setzen neue Maßstäbe

Prostatakrebs: Großstudie bewertet Therapien

 

Berlin (22. Januar 2013) - Heute fiel der Startschuss zu einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie – der sogenannten PREFERE-Studie. Hierbei werden erstmals die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der Studie beteiligen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Verlängerung des Überlebens mit Abirateron auch im Alter über 75 Jahre

 

Leipzig (27. September 2012) - Von Abirateronacetat, das im September 2011 in Kombination mit Prednison/Prednisolon für die Behandlung von erwachsenen Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zugelassen wurde, bei denen die Erkrankung während oder nach Docetaxel-haltiger Chemotherapie progredient verläuft, profitieren nach einer aktuellen Auswertung auch Patienten im Alter über 75 Jahre1,2. In der Post-hoc-Analyse der Zulassungsstudie, die auf der EAU Conference 2012 in Paris vorgestellt wurde, hatten Mulders et al. den primären Studienendpunkt – die Verlängerung des Gesamtüberlebens – bei Teilnehmern im Alter < bzw. ≥ 75 Jahre ausgewertet, weil die Diagnose Prostatakarzinom bei nahezu 90% der Betroffenen erst im Alter über 70 Jahre gestellt wird.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Zytiga®: Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms im Wandel

mCRPC nach Docetaxel: Neue Auswertungen zum Gesamtüberleben aus der COU-AA-301-Studie

 

Leipzig (25. September 2012) - Durch die Zulassung von neuen Wirkstoffen und deren sequentiellen Einsatz hat sich die Prognose beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), die lange Zeit sehr schlecht war, in den letzten Jahren erheblich verbessert. So erzielte zunächst Docetaxel plus Prednison in dessen Zulassungsstudie TAX 327 ein medianes Überleben von 19,2 Monaten1. Im September 2011 wurde dann Abirateronacetet (Zytiga®) in Kombination mit Prednison/Prednisolon für die Therapie des mCRPC zugelassen, wenn die Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist. Eine aktuelle Auswertung der Zulassungsstudie von Abirateron zeigt, dass sich durch den sequentiellen Einsatz von Docetaxel firstline sowie Abirateronacetat mit Prednison/Prednisolon secondline das Überleben der Patienten, gemessen ab der ersten Docetaxelgabe, auf im Median 32,6 Monate verlängerte2.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DEGRO

Metastudie zeigt hohe Effektivität der Strahlenbehandlung bei Prostatakarzinom

 

Berlin (13. März 2012) – Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten, also auf die Prostata beschränkten, Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie (einer Strahlentherapie „von innen“) oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich im British Journal of Urology International (BJUI) publizierten, systematischen Analyse von mehr als 52 000 Erkrankungsfällen hin.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Kongressbericht DKK 2012: Neue Entwicklungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom

 

Signifikante Lebensverlängerung und Palliation unter Abirateron

 

Berlin (23. Februar 2012) - Beim Prostatakarzinom konnten in letzter Zeit große Fortschritte erzielt werden. So hat im September 2011 Abirateronacetat (Zytiga®) in Kombination mit Prednison/Prednisolon die europaweite Zulassung für die Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) bei erwachsenen Männern erhalten, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft. Aktuelle Daten, die beim diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) vorgestellt wurden, zeigen nicht nur eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens, sondern auch positive Effekte auf den Schmerz, das Frakturrisiko, die Fatigue und die Lebensqualität. Darüber hinaus wirkte sich Abirateronacetat günstig auf die Zahl der zirkulierenden Tumorzellen aus, die womöglich ein neuer Marker für das Ansprechen der Therapie beim mCRPC werden könnten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

IQWiG in Berlin. Photo: IQWiGCabazitaxel kann für bestimmte Patienten einen Vorteil haben

 

Zusatznutzen für Männer mit metastasiertem, hormonrefraktärem Prostatakrebs, für die Docetaxel nicht mehr infrage kommt

 

Berlin (16. Januar 2012) - Cabazitaxel (Handelsname Jevtana®) ist seit März 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen die übliche Hormonblockade nicht mehr wirkt und die bereits mit dem Zytostatikum Docetaxel vorbehandelt sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Cabazitaxel gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Therapie des Prostatakarzinoms am Klinikum rechts der Isar

Was ist heute möglich – was können wir künftig erwarten?

 

München (18. Mai 2011) - In der Urologischen Klinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München werden jedes Jahr etwa 300 Patienten mit primärem Prostatakarzinom operativ versorgt. Sie repräsentieren einen typischen Querschnitt der betroffenen Männer in Deutschland. Weitere 150 Patienten stellen sich mit Rezidiven oder weit fortgeschrittenen Tumoren vor, die oft bereits mehrere Vorbehandlungen hinter sich haben. Bei einem von Janssen-Cilag unterstützten, interaktiven Journalistenworkshop am 18. Mai gab das Team der Klinik in München unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Gschwend einen Überblick über den State-of-the-Art und aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms. Zudem erlaubten die Urologen einen Blick hinter die Kulissen ihrer Klinik.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Nutzen der Brachytherapie bei Prostatakrebs im Frühstadium ist weiterhin unklar

Aktualisierungs-Recherche des IQWiG bestätigt Ergebnisse des Abschlussberichts von 2007

 

Berlin (11. Januar 2011) - Ob eine interstitielle Brachytherapie für Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs im Vergleich zu anderen Therapieverfahren Vorteile hat, bleibt eine ungeklärte Frage. Auch neuere Studien liefern keine entsprechenden Belege. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 11. Januar 2011 veröffentlichter Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Darin haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überprüft, ob neuere Studien die Befunde einer bereits 2007 abgeschlossenen Untersuchung (link zum Abschlussbericht (www.iqwig.de/interstitielle-brachytherapie-nutzen-bei-lokal.538.html) in Frage stellen. Wie sich jedoch zeigt, lassen sich auch aus den jüngsten Studien keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gewinnen. Damit gelten die Schlussfolgerungen des Abschlussberichts von 2007 unverändert weiter.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück123WeiterEnde »

Seite 1 von 3
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson