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Prostata
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DEGRO: Hormontherapie bei Prostatakrebs

Begleitende Bestrahlung verbessert Überlebenschancen

 

Berlin (24. April 2009) - Patienten mit nicht operablem Prostatakrebs erhielten bisher häufig ausschließlich eine Hormontherapie. Diese soll das Wachstum des Tumors bremsen, indem sie die Freisetzung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron hemmt. Eine begleitende Strahlentherapie kann die Überlebenschancen der Patienten jedoch deutlich verbessern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer Studie hin, die kürzlich im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht wurde.

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Körperfettverteilung beeinflusst Prostatakrebsrisiko

 

Potsdam-Rehbrücke (18. November 2008) - Wie eine der weltweit größten Langzeitstudien nun zeigt, spielt die Körperfettverteilung an Taille und Hüfte eine entscheidende Rolle für das Prostatakrebsrisiko. Im Vergleich zu Männern mit einem Taillen-Hüftumfang-Quotienten unter 0,89 haben Männer mit einem Quotienten über 0,99 ein um 43 Prozent erhöhtes Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs.

Tobias Pischon und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) veröffentlichten dieses Studienergebnis jetzt in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention.

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Prostatakarzinom:

Besser verstehen - besser therapieren

 

München (8. September 2008) - Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache des Mannes und macht seit einigen Jahren mehr als 20 % aller Krebsneuerkrankungen aus. Hinzu kommt die Zunahme von Risikofaktoren wie Übergewicht, zunehmender Alkohol- und Nikotinmißbrauch, die ein ernst zu nehmendes Problem darstellen. Leider sind weder in der Diagnostik noch der Therapie des Prostatakarzinoms in den vergangenen Jahren durchschlagende Erfolge erzielt worden. Wünschenswert für den Arzt wäre es, bereits in einem Frühstadium effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.  Unser Projekt soll nun dazu beitragen, die Entwicklung des Prostatakarzinoms und die dabei ablaufenden molekularen Schaltprozesse besser zu verstehen, so dass eine bessere Basis für Früherkennung und Therapie entstehen kann.

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IQWIG zum Benignen Prostatasyndrom: Stellenwert von weniger eingreifenden Operationsverfahren bleibt unklar

Individuelle Patientenpräferenzen könnten über die Art der Operation entscheiden

 

Berlin (30. Juli 2008) - Beschwerden beim Wasserlassen, deren Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata ist, treten bei älteren Männern relativ häufig auf. Die Symptome können so unangenehm sein, dass die Betroffenen eine operative Behandlung wünschen. Inzwischen steht beim so genannten benignen Prostata-Syndrom (BPS) eine Vielzahl von chirurgischen Therapieoptionen zur Verfügung.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb den Nutzen operativer Verfahren zur Behandlung des BPS vergleichend bewertet: Was die Linderung der Symptome betrifft, gibt es keine wissenschaftlichen Belege, dass neuere, häufig als "schonender" bezeichnete Verfahren den als "Standard" anerkannten Operationsmethoden überlegen oder zumindest gleichwertig sind. Allerdings gibt es Hinweise, dass Patienten bei einigen der weniger invasiven Methoden schneller aus dem Krankenhaus entlassen werden können und möglicherweise seltener bestimmte schwere Folgekomplikationen erleiden. Zu diesem Ergebnis kommt der am 30. Juli 2008 publizierte Abschlussbericht des Instituts.

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Lebensqualität bei Prostatakrebs im Fokus der Forschung

 

Berlin (22. Juli 2008) - Die Stiftung Männergesundheit sucht für eine Online-Umfrage deutschlandweit 1.500 Männer, die in den letzten sechs bis 18 Monaten wegen einer Prostatakrebs-Erkrankung behandelt wurden. Die Patienten werden gebeten, insgesamt 95 Fragen zu ihrer derzeitigen Lebensqualität, ihrem körperlichen und seelischen Befinden sowie ihrer allgemeinen Lebenssituation zu beantworten. Die Umfrage erfolgt vollständig anonym. Zugangsdaten können bequem im Internet unter www.harow.de  angefordert werden.

Die Befragung ist ein Teilprojekt der HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms. Diese erste große Versorgungsstudie zum Prostatakarzinom im deutschsprachigen Raum wird in den nächsten Jahren die medizinische Versorgungssituation von Patienten mit einem neu diagnostizierten Tumor ermitteln und beeinflussen. Initiiert wurde die HAROW-Studie von der Stiftung Männergesundheit.

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International Journal of Cancer, Band 123 (2), neu erschienen

Nutzen von PSA-Test weiter unklar

 

Heidelberg (17. Juli 2008) -  Ein Forscherteam aus der Schweiz untersuchte die Sterblichkeitsrate an Prostatakrebs nach Einführung des PSA-Tests in 38 Ländern. Der Nutzen der Untersuchung für den Patienten lässt sich noch nicht ausreichend belegen. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die Beteiligung kleiner Ribonukleinsäuren an der Krebsentstehung und der erfolgreiche Einsatz von Herzmedikamenten bei chemotherapieresistenten Krebszellen. Die aktuelle Ausgabe des IJC erschien am 15.07.2008.

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Gute Heilungschancen und geringe Nebenwirkungen:

Prostatakrebs zunehmend bestrahlen


Berlin (23. Juni 2008) - Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes diagnostizieren Ärzte jährlich fast 50.000 Neuerkrankungen. Noch vor wenigen Jahren galt es als einzige erfolgversprechende Ersttherapie, die Vorsteherdrüse zu entfernen. Heute steht zunehmend die Strahlentherapie als Alternative - vor allem bei älteren Patienten - zur Verfügung. Darauf weisen Ergebnisse, die auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vorgestellt wurden, hin. So kann bei Patienten in Frühstadien und mit guten Prognosefaktoren bei bis zu 90 Prozent der Tumor mit einer hochdosierten Strahlentherapie dauerhaft kontrolliert werden. Für den vermehrten Einsatz der Strahlentherapie sprechen nicht nur die guten Erfolgsaussichten, sondern auch die geringere Rate an Komplikationen und Nebenwirkungen. Impotenz und Inkontinenz - häufige Folgen einer Operation - bleiben so vielen Patienten erspart.

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München (8. Mai 2008) - Die Daten weisen darauf hin, dass PCA3 ein zuverlässigerer Parameter zur Erkennung des Prostatakarzinoms ist als die bestehende Standardmessung des Serum-PSA.(1) Neue Daten lassen darauf schließen, dass der auf dem  Prostatakrebs-Gen 3 (PCA3) basierende Urintest PROGENSA PCA3 dazu beitragen kann, Männer mit niedriggradigem Prostatakarzinom frühzeitig zu erkennen, um sie aktiv beobachten zu können.(1) PROGENSA PCA3 ist ein wertvolles Hilfsmittel, das im Rahmen der Diagnostik des Prostatakarzinoms genutzt werden sollte.

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Krebsmedikament mit herausragender Datenlage

Zoladex® ist seit 20 Jahren richtungsweisend

 

Berlin / Wedel (21. Februar 2008) ‑ Seit seiner Markteinführung vor 20 Jahren hat Zoladex® (Goserelin) den therapeutischen Fortschritt beim Prostatakarzinom entscheidend mitgeprägt. Zu diesem Schluss kam Priv.‑Doz. Dr. Frank König, niedergelassener Urologe aus Berlin, während einer Pressekonferenz, zu der AstraZeneca Deutschland aus Anlass des 28. Deutschen Krebskongresses in Berlin eingeladen hatte. Das forschende Pharmaunternehmen hatte mit Zoladex® 1988 die erste Depotformulierung eines LHRHAgonisten in den deutschen Markt eingeführt. „Bei Zoladex® verfügen wir über eine für LHRH-Analoga besonders umfangreiche Datenbasis randomisierter Studien", so König in Berlin. Für die Studien sind mittlerweile mehr als 5.800 Patienten mit Prostatakarzinom erfasst. Ebenso stehen für die Indikation Brustkrebs Daten von mehr als 7.800 prämenopausalen Patientinnen aus adjuvanten und palliativen Studien zur Verfügung. „Damit gehört Zoladex® zu einem der bestuntersuchten Medikamente in der Onkologie", so König weiter.

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Zulassung für Casodex 150® mg:

Ein wichtiger Schritt für Urologen und Patienten

Berlin (17. Oktober 2007) – „Die Zulassung für Casodex® 150 mg ist für uns eine große Erleichterung und bedeutet für unsere Patienten einen leichteren Zugang zu einer effizienten Therapie“, sagte Dr. Jörg Schröder, niedergelassener Urologe und
Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der ambulanten Uroonkologie Berlin-Brandenburg e.V., im Rahmen eines Pressegesprächs in seiner Praxis in Berlin. Er fasste damit die Erleichterung und Freude über die positive Nachricht aus dem Hause AstraZeneca zusammen.

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Docetaxel

Systemische Therapie des HRPC

 

Berlin (23. März 2006) - Im Rahmen eines Expertenworkshops haben internistisch-onkologische und urologisch-onkologische Experten interdisziplinäre Empfehlungen für den Einsatz von Taxotere® (Docetaxel) in der Therapie des hormonrefraktären metastasierten Prostatakarzinoms (HRPC) formuliert. Im Mittelpunkt der Leitlinien-Diskussion standen Fragen der Indikationsstellung, der Therapiedurchführung und der Behandlungsdauer.

Ein hormonrefraktäres Prostatakarzinom liegt, nach der in den Therapie-Empfehlungen zu Grunde gelegten Definition, vor, wenn der Serum-Testosteronspiegel Kastrationsniveau erreicht und alle Maßnahmen der sekundären hormonellen Manipulation ausgeschöpft wurden. Sind diese Voraussetzungen gegeben, so ist die Chemotherapie mit Docetaxel nach einhelliger Expertenmeinung indiziert.

 

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