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Lebensqualität bei Prostatakrebs im Fokus der Forschung

 

Berlin (22. Juli 2008) - Die Stiftung Männergesundheit sucht für eine Online-Umfrage deutschlandweit 1.500 Männer, die in den letzten sechs bis 18 Monaten wegen einer Prostatakrebs-Erkrankung behandelt wurden. Die Patienten werden gebeten, insgesamt 95 Fragen zu ihrer derzeitigen Lebensqualität, ihrem körperlichen und seelischen Befinden sowie ihrer allgemeinen Lebenssituation zu beantworten. Die Umfrage erfolgt vollständig anonym. Zugangsdaten können bequem im Internet unter www.harow.de  angefordert werden.

Die Befragung ist ein Teilprojekt der HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms. Diese erste große Versorgungsstudie zum Prostatakarzinom im deutschsprachigen Raum wird in den nächsten Jahren die medizinische Versorgungssituation von Patienten mit einem neu diagnostizierten Tumor ermitteln und beeinflussen. Initiiert wurde die HAROW-Studie von der Stiftung Männergesundheit.



Versorgungsforschung im Sinne der Patienten

"Im Gegensatz zu den bisherigen klinischen Studien stellt die HAROW-Studie den Patienten mit seiner medizinischen Versorgung und seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt. Die Stiftung Männergesundheit erfüllt damit das wachsende Bedürfnis nach umfassenden und objektiven Erkenntnissen zu den unterschiedlichen Therapieansätzen beim lokal begrenzten Prostatakarzinom", so Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung und Leiter der HAROW-Studie. "Die Ergebnisse der HAROW-Studie können Urologen mehr Sicherheit bei der individuellen Beratung geben und ermöglichen dadurch eine größere Orientierung an den Wünschen und an der Lebensqualität der Patienten."

Durch die Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH, die die HAROW-Studie mit insgesamt 5 Millionen Euro fördert, ist die Unabhängigkeit von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie gewährleistet. Der Bundesverband Prostatakrebshilfe e. V. (BPS) ist ein Partner der Studie.

Die gemeinnützige Stiftung Männergesundheit will das Gesundheitsbewusstsein bei Männern fördern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungsvorhaben zur Gesundheit des Mannes. Stifter und kaufmännischer Vorstand ist der Weimarer Unternehmer Olaf Theuerkauf, wissenschaftlicher Vorstand ist der Fürther Urologe Professor Lothar Weißbach. Das Kuratorium ist mit anerkannten Experten medizinischer Fachgebiete sowie gesellschaftlicher Lebensbereiche besetzt, darunter auch der Vize-Olympiasieger von 1996, Frank Busemann. Weitere Informationen unter
www.stiftung-maennergesundheit.de
 



Quelle: Presseinformation der Stiftung Männergesundheit vom 22.07.2008.
 
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